Nördlich der A24

Musikalische Grüße aus Großbritannien

Zu einem Chorkonzert mit besten Grüßen aus Großbritannien laden am Sonnabend, 21. April, die Ratzeburger Dommusiken ein. Zu hören ist der Hamburger Projektchor St. Gertrud, der sich demnächst auf eine Reise ins Vereinigte Königreich begibt. Dass dafür vorbereitete Programm stellt das Ensemble vorab dem Ratzeburger Publikum vor. Konzertbeginn ist um 18 Uhr. Der Hamburger Organist und Chordirigent an St. Gertrud, Uwe Bestert, fährt mit ausgewählten Chorsängern zum wiederholten Male nach Großbritannien, um dort den täglichen Evensong in den Kathedralen zu gestalten. Dafür hat der Projektchor St. Gertrud Lieder von William Mathias (Processional), William Walton (Set me as a seal upon thine heart), Peter Aston (Magnificat & Nunc Dimittis) und traditionelle Psalmodien des 19. Jahrhunderts einstudiert. Hinzu kommen Stücke wie die …

Südlich der A24

„Oh happy day“

„What my eyes have seen“ – unter diesem Motto präsentiert Janice Harrington am Freitag, 20. April, in der Lauenburger Osterwoldhalle ihre musikalische Lebensgeschichte. Die Vorstellung von einer Karriere als Sängerin entwickelt sie als in der Kirche der Baptisten. Sie möchte auf die Bühne. Dochc ihr Traum scheint zunächst zu platzen, als sie als Teenager schwanger wird. Erst als sie sich in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung engagiert, kommt Bewegung in die Sache. Während des Vietnam-Krieges fliegt Janice Harrington nach Vietnam, um für die U.S-Truppen zu singen. Danach führt ihr Weg sie mit den Großen der Branche zusammen. In Las Vegas tritt sie mit Frank Sinatra und Sammy Davis jr. auf.In den 80er Jahren zieht es sie nach Europa – erst nach Norwegen …

Blitzlichtgewitter

Rendezvous mit Mölln - die Stadt im Autofokus eines Gastes/ Fotos: Yvonne Windel

Auf einen Schnack

Endlich Fröhjohr

Dit Johr hett dat veel to lang duurt, bet de Wintertiet vörbi weer. Ümmer wedder Regen, Küll un Snee un en kunn nix in ´n Goorn anfangen! Man nu explodeert de Natuur un wi köönt gor nich so flink kieken, dat wi beleevt, woans de Knuppen vun Büsch un Bööm opplatzt un de Natuur gröön un bunt warrt. För mi hett dat Fröhjohr mit dree Planten to doon. An eersde Stell steiht de Slötelbloom. Fröher geev se dat in so vele Wischen, wo dat ganze Rebeet geel lüchen dee un wi as Kinner so vele plückt hebbt, dat wi de velen Stengels kuum mit de Hannen ümfaten kunnen. Dunn stünnen se ok noch nich ünner Schutz. Ton Glück heff ik …

Vorfahrt für die Jugend

„About Blank“ werfen Hut in den Ring

Die Jungs von „About Blank“ wollen es wissen. Die Pop-Punkband aus Mölln wirft bei Plattbeats ihren Hut in den Ring. Sänger und Bassist Can Carstens, Schlagzeuger Lennard Schröder und Gitarrist Florian Klein bekommen es dabei mit einer großen Konkurrenz aus Hamburg und Schleswig-Holstein zu tun. Für das große Finale des plattdeutschen Songcontests am Sonnabend, 21. April, im „Logo“ haben sich bislang neun weitere Bands beworben. „Uns reizt es, sich mit anderen zu messen“, freut sich Florian Klein schon jetzt auf den Abend im „Logo“. „Die plattdeutsche Sprache kennen wir noch von unseren Eltern und Großeltern. Plattbeats gibt uns jetzt die Gelegenheit, dieses Stück norddeutsche Kultur näher kennen zu lernen und mit unserer Interpretation weiterzutragen.“ Neben „About Blank haben bislang die …

Ausstellungen

„Zauberhaften Ansichten“

Gerne hat Ita Scheifarth die „Zauberhaften Ansichten“ ihrer Stadt ins Visier genommen. Ihre Stadt – das war für die 2013 verstorbene Fotokünstlerin – Lauenburg an der Elbe. Eine Auswahl ihrer Lauenburg-Bilder ist ab dem 22. April in der „Alten Zündholzfabrik“ an der Elbstraße 2 (Lauenburg) zu sehen. Einer Stadt wie Lauenburg kann man sich auf viele Weise nähern. Man kann es einfach nur genießen. Man kann es genießen und zum Fotoapparat greifen beziehungsweise das Handy zücken. Ratsamer wäre es allerdings, sich die Arbeiten von Ita Scheinfarth anzusehen. Lauenburg – die reale Schönheit – verwandelt sich in ihrem Fokus zu einer magischen Schönheit. Jedes Bild für sich ist ein Stück stille Poesie. Es scheint fast so, als hätte sich Ita Scheifarth …

Aus der Stiftung

„Platt för hüüt un morgen“

Dass sich die niederdeutschen Autoren mit ihren Geschichten nicht hinter ihren Kollegen der deutschen Gegenwartsliteratur verstecken müssen, demonstrieren sie am Sonnabend, 26. Mai, im Möllner Stadthauptmannshof. Dort stellen sie dem Publikum unter dem Motto „Platt för hüüt un morgen“ einige ihre Werke vor. Gelesen wird ab 10 Uhr. Der Eintritt ist frei. Veranstalter des Autorentreffens sind die Stiftung Herzogtum Lauenburg und das Zentrum für Niederdeutsch (ZfN) in Holstein. „Kannst keen Platt – fehlt di wat!“ Plattdeutsch – die Regionalsprache des Nordens – gehört zur Heimat wie Matjes und Lübecker Marzipan. Zahlreiche Musikgruppen und Liedermacher benutzen engagiert die Sprache, die längst ihr verstaubtes Kleid einer alten Bauernsprache abgelegt hat und höchst modern daherkommt. Und wie steht es um die Schriftstellerei? Seit …

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