Nördlich der A24

Mendelssohns Bekenntnis

Den Glauben Martin Luthers rücken am Sonnabend, 9. Dezember, der St. Nicolai-Chor, das Lübecker Orchester Collegium Musicum sowie einige Gesangssolisten musikalisch in den Mittelpunkt. Unter der Leitung von Thimo Neumann präsentieren sie in der Möllner St. Nicolai-Kirche die Reformationssinfonie von Felix Mendelssohn. Konzertbeginn ist um 18 Uhr. Mendelssohn schrieb die Sinfonie im Winter 1829/30. Anlass war der 300. Geburtstag der Confessio Augustana – dem Bekenntnis der lutherischen Reichsstände zu ihrem Glauben. Die Uraufführung des Stücks folgte am 15. November 1832 in Berlin. Der Nicolai-Chor bringt mit dem Konzert einmal mehr das Werk eines großen Komponisten auf die Bühne: In den letzten Jahren führte die Kantorei unter anderem die Johannes-Passion, das Magnificat, das Weihnachtsoratorium, Kantaten von Johann Sebastian Bach sowie oratorische …

Südlich der A24

Der bewegende Rilke

Auf einen vorweihnachtlichen Abend mit Poesie und Musik dürfen sich am kommenden Sonntag, 26. November, die Besucher des Amtsrichterhauses Schwarzenbek freuen. Heide Menßen liest lyrische Texte von Rainer Maria Rilke. Musikalisch begleitet wird sie dabei von Nikolai Rosenberg. Veranstaltungsbeginn ist um 17 Uhr. „In unserer heutigen schnelllebigen Zeit scheint immer weniger Raum für Gefühle zu sein“, findet Heide Menßen – und hat ein Mittel dagegen. „Rilke bewegt Gedanken und Herzen“, so ihre Überzeugung. Mit seiner von der bildenden Kunst beeinflussten Lyrik gilt Rilke als bedeutender Dichter der literarischen Moderne. René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke (1875-1926), so sein richtiger Name, wurde in Prag geboren. Die heutige Hauptstadt Tschechiens gehörte damals zum Kaiserreich Österreich-Ungarn. Aus Rilkes Werk sind etliche Erzählungen, …

Blitzlichtgewitter

Stiftungsjubiläum - Das Fest kann kommen/ Fotos: kulturportal-herzogtum.de

Auf einen Schnack

Nülich in´t Cafe

Kulturportal-Kolumnist Thorsten Börnsen widmet sich in seinem plattdüütschen Gedicht „Nülich in´t Cafe“ den Kaffeegenüssen der Gegenwart. Im Kaffeewesen hat sich wie in so vielen anderen Bereichen des Lebens in den vergangenen Jahren einiges getan – insbesondere in den Städten. Fast möchte man meinen, Kaffee ist heute mindestens so vielfältig wie moderne Kunst. Ja, vielleicht handelt es sich sogar um moderne Kunst. Für die Anhänger des klassischen Kaffees, die auf den guten, alten Handfilter setzen, ist das keine gute Nachricht, wie Börnsens Text zeigt. Die Begegnung mit der modernen (Kaffee-)Szene kann nämlich durchaus zu einer Eintrübung der Sinne führen und damit zumindest auf Dauer zu einer Gefahr für die von der Vergangenheit geprägten Geschmacksnerven werden. Nülich in´t Cafe As ’n Habicht …

Vorfahrt für die Jugend

Erinnerung an die Möllner Brandanschläge

Auf Initiative der Gemeinschaftsschule Mölln gastierte vergangenen Montag das Berliner Theaterensemble „Radiks“ mit zwei Vorstellungen des Stückes „Wir waren einmal Freunde“ in Mölln. Mehr als 250 Schülerinnen und Schüler, darunter auch eine Klasse des Marion-Dönhoff-Gymnasiums, verfolgten sehr aufmerksam die Jugendgeschichte, in der es um einen fiktiven Brandanschlag auf ein geplantes Asylbewerberheim geht. In dem Stück treffen Jugendliche verschiedener Herkunft und verschiedener Einstellungen aufeinander, die das Geschehen entweder verängstigt, wütend ablehnen oder gar befürworten. Anschließend diskutierten die Schülerinnen und Schüler sehr lebhaft mit den Schauspielern IIsa Runkel und Alexander Abramyan über Jugendcliquen, Vorurteile, Flüchtlinge und Fremdenfeindlichkeit. Auch Informationen zum Beruf und zur Arbeitsweise eines Schauspielers wurden dabei ausgetauscht. Die Gemeinschaftsschule führte das von der Stadt Mölln unterstützte Tourneetheater-Projekt im Zusammenhang mit dem kommenden 25.Jahrestag der …

Ausstellungen

Insel aus Feuer und Eis

Unter dem Titel „Insel aus Feuer und Eis“ zeigt das Amtsrichterhaus Schwarzenbek noch bis zum 17. Dezember eine Fotoausstellung über Island. Die Bilder sind donnerstags bis sonntags jeweils zwischen 14 und 18 Uhr zugänglich. Den Naturfotografen Norman Preißler packte das Islandvirus bei seiner ersten Reise auf die Insel. Das war vor 13 Jahren. Die Bilder, die er in der Ausstellung zeigt, machen die grandiosen Landschaften und spektakulären Naturphänomene erlebbar. Seine Motive sind Tiere wie der Papageientaucher und die legendären Islandpferde, die auf der Insel zu Hause sind. Zudem präsentiert er Geysire, Wasserfälle, Geothermalgebiete, Eisberge, Polarlichter. All das erscheint obendrein in einem besonders intensiven Licht. Bei Inseln denkt man gewöhnlich an kleine, begrenzte und vom Meer umtoste Gebiete – für Island …

Aus der Stiftung

Nachwuchsschriftsteller gesucht

Nachwuchsschriftsteller vor – die Stiftung Herzogtum Lauenburg startet einen Literaturwettbewerb für „Junge Autor*inn*en“. Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Alter zwischen sechs und 23 Jahren können bis zum 15. Februar ihre Texte einreichen. Was die Textformen angeht, so ist erlaubt ist, was Spaß macht: Zulässig sind Kurzgeschichten, Essays, Prosa, Lyrik, Slam- und Songtext – ja, sogar kleine Theaterstücke. Es gibt lediglich zwei Auflagen: Die Texte müssen in Arial Schriftpunktgröße 12 vorliegen und dürfen die Länge von vier DIN-A4-Seiten nicht überschreiten. Die Einsendungen unter dem Stichwort „Junge Autor*inn*en“ gehen an die Stiftung Herzogtum Lauenburg, Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, 23879 Mölln. Wer will, kann seinen Text auch per Mail an info@stiftung-herzogtum.de schicken. Die besten Texte werden der Öffentlichkeit im Rahmen von zwei Finalveranstaltungen vorgestellt. …

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