Nördlich der A24

Mendelssohns Bekenntnis

Den Glauben Martin Luthers rücken am Sonnabend, 9. Dezember, der St. Nicolai-Chor, das Lübecker Orchester Collegium Musicum sowie einige Gesangssolisten musikalisch in den Mittelpunkt. Unter der Leitung von Thimo Neumann präsentieren sie in der Möllner St. Nicolai-Kirche die Reformationssinfonie von Felix Mendelssohn. Konzertbeginn ist um 18 Uhr. Mendelssohn schrieb die Sinfonie im Winter 1829/30. Anlass war der 300. Geburtstag der Confessio Augustana – dem Bekenntnis der lutherischen Reichsstände zu ihrem Glauben. Die Uraufführung des Stücks folgte am 15. November 1832 in Berlin. Der Nicolai-Chor bringt mit dem Konzert einmal mehr das Werk eines großen Komponisten auf die Bühne: In den letzten Jahren führte die Kantorei unter anderem die Johannes-Passion, das Magnificat, das Weihnachtsoratorium, Kantaten von Johann Sebastian Bach sowie oratorische …

Südlich der A24

Stimmgewaltige Russen

Auf eine musikalische Russland-Reise können sich am Mittwoch, 29. November, die Besucher des Augustinums Aumühle begeben. Ab 19 Uhr gastieren dort die Rostov Don Kosaken. Das Gesangensemble beschwört in seinen Liedern die Liebe zur Heimat. In Aumühle werden sie dabei von der Mezzosopranistin Anna Toneeva unterstützt. Konzertbeginn ist um 19 Uhr. Wenn von „Kosaken“ die Rede ist, denken viele Menschen zunächst an das berüchtigte Reitervolk. Oder an Sergej Jaroff und Andrej Scholuch, die in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts in Europa die legendären Kosakenchöre gründeten und zu Weltruhm führten. Die Rostov Don Kosaken berufen sich auf das musikalische Erbe dieses Volkes. Sie beeindrucken ihr Publikum mit unvergleichlich dunklen Bassstimmen und glasklaren Tenören. Die Mezzosopranistin Anna Toneeva, die in St. …

Blitzlichtgewitter

Stiftungsjubiläum - Das Fest kann kommen/ Fotos: kulturportal-herzogtum.de

Auf einen Schnack

De Klang vun de Möllsche Markt

För all Generationen vun Möllner Göörn is dat en Töver (Zauber-) woort. Un wenn du dien groten Kinner, de al lang nich mehr in Mölln wahnt, an´t Telefoon seggst: „Du, in de nächste Woch is Möllnschen Markt“ orrer – noch leger – „ik will graad na ´n Johrmarkt“, denn kriegt se en Lengen in de Stimm un sünd op Maal wedder lütt un wöllt mit. Man dar hett sik doch en ganzen Barg ännert. För mien Grootmudder weer bi ´n Möllschen Markt dat Best de grote Buurnball. Do kemen de Familien vun´t Land mit de Kutsch na Mölln, harren all ehr Kledaasch darbi un bruken avends eerst en Ruum inne Gastwirtschaft, wo se sik fein maken kunnen. Un denn güng …

Vorfahrt für die Jugend

Erinnerung an die Möllner Brandanschläge

Auf Initiative der Gemeinschaftsschule Mölln gastierte vergangenen Montag das Berliner Theaterensemble „Radiks“ mit zwei Vorstellungen des Stückes „Wir waren einmal Freunde“ in Mölln. Mehr als 250 Schülerinnen und Schüler, darunter auch eine Klasse des Marion-Dönhoff-Gymnasiums, verfolgten sehr aufmerksam die Jugendgeschichte, in der es um einen fiktiven Brandanschlag auf ein geplantes Asylbewerberheim geht. In dem Stück treffen Jugendliche verschiedener Herkunft und verschiedener Einstellungen aufeinander, die das Geschehen entweder verängstigt, wütend ablehnen oder gar befürworten. Anschließend diskutierten die Schülerinnen und Schüler sehr lebhaft mit den Schauspielern IIsa Runkel und Alexander Abramyan über Jugendcliquen, Vorurteile, Flüchtlinge und Fremdenfeindlichkeit. Auch Informationen zum Beruf und zur Arbeitsweise eines Schauspielers wurden dabei ausgetauscht. Die Gemeinschaftsschule führte das von der Stadt Mölln unterstützte Tourneetheater-Projekt im Zusammenhang mit dem kommenden 25.Jahrestag der …

Ausstellungen

Bücher, die Geschichten erzählen

Pastor Ulrich Billet, Archivarin Dr. Claudia Tanck und Horst Eggert vom Geschichtsverein bei der Präsentation der historischen Bücher.    Fotos: Privat Historische Bibeln aus vier Jahrhunderten können derzeit in der Maria Magdalenen-Kirche (Lauenburg) besichtigt werden. Die in dem Gotteshaus untergebrachte Ausstellung zeigt neben 20 Drucken der Heiligen Schrift zwölf historische Gesangbücher und veröffentlichte Liturgien. Die Werke sind noch bis zum 24. November zugänglich. Ein besonderes Exponat ist die 1774 bei der Buchdruckerei Berenberg in Lauenburg gedruckte Bibelausgabe in der Tradition der Bibelverbreitung der Franckeschen Stiftung in Halle. Auch eine alte Altarbibel aus der St.-Petri-Kirche Ratzeburg von 1771 wird gezeigt. Einige der Bücher enthalten persönliche Widmungen. Vielen Werken sieht man ihre lange Vergangenheit an. In ihnen Spiegeln sich die Jahrhunderte und der …

Aus der Stiftung

Nachwuchsschriftsteller gesucht

Nachwuchsschriftsteller vor – die Stiftung Herzogtum Lauenburg startet einen Literaturwettbewerb für „Junge Autor*inn*en“. Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Alter zwischen sechs und 23 Jahren können bis zum 15. Februar ihre Texte einreichen. Was die Textformen angeht, so ist erlaubt ist, was Spaß macht: Zulässig sind Kurzgeschichten, Essays, Prosa, Lyrik, Slam- und Songtext – ja, sogar kleine Theaterstücke. Es gibt lediglich zwei Auflagen: Die Texte müssen in Arial Schriftpunktgröße 12 vorliegen und dürfen die Länge von vier DIN-A4-Seiten nicht überschreiten. Die Einsendungen unter dem Stichwort „Junge Autor*inn*en“ gehen an die Stiftung Herzogtum Lauenburg, Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, 23879 Mölln. Wer will, kann seinen Text auch per Mail an info@stiftung-herzogtum.de schicken. Die besten Texte werden der Öffentlichkeit im Rahmen von zwei Finalveranstaltungen vorgestellt. …

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