Verrückte Sachen machen

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Mit dem Auftritt von Marie Diot am Sonnabend, 17. Oktober, im Theatersaal des Robert-Koch-Parks (Mölln) startet der Folkclub Mölln seinen Konzert-Herbst. Die Liedermacherin, die als Newcomerin des Jahres gilt, betritt um 19.30 Uhr die Bühne.

Zu den Konzerten von Marie Diot gehören verquere und komische Ansagen. Ganz ohne diese Prise Eigensinn und Humor kommen auch ihre Lieder nicht aus: Die Songs sind so charmant wie ironisch und handeln von „Sachen“, die so „verrückt“ sind, dass man sie sich nach Auffassung der Sängerin gar nicht ausdenken kann. Musikalisch knüpft Marie Diot daran an: Ihre Melodien klingen so eigenwillig wie Texte und Performance es tun.

Marie Diot hat ihr musikalisches Können in der berühmten SAGO-Liedermacherschule* ausreifen können. Als Auszeichnung ihrer Kunst hat sie bereits viele wichtige Preise erhalten. 2014 wurde sie Preisträgerin beim Treffen junge Musikszene, ein Jahr später erhielt sie den Förderpreis „Nahaufnahme“ des Bundeswettbewerbs Berliner Festspiele und 2017 stand sie im Finale des Deutschen Song Contest „Troubadour“.

Reservierungen für das Konzert werden unter der Telefonnummer 04542-822472 oder per Mail unter info@folkclubmoelln.de entgegengenommen. Folkclub-Mitglieder haben freien Eintritt. Die Karten werden beim Einlass am Konzertabend bezahlt.

Neben dem Auftritt von Marie Diot plant der Folkclub Mölln weitere Konzerte: So hofft der Verein, dass am Freitag, 6. November, Rune Barslund und Andreas Tophoi zu Gast sind. Der Besuch aus Dänemark soll ab 19.30 Uhr die Bühne im Theatersaal des Robert-Koch-Parks betreten. Beide sind leidenschaftliche Musiker, die sich dem traditionellen dänischen Folk verschrieben haben. „Ob das Konzert stattfinden kann, wissen wir noch nicht“, so Susan Sojak, Vorsitzende des Folkclubs Mölln. „Das liegt daran, dass Teile Dänemarks aktuell als Risikogebiet eingestuft werden.“

Steigen soll am Freitag, 20. November, auf jeden Fall der Ukulelen-Abend in der Lohgerberei.

Zum Abschluss des Konzertjahres sind dann am Sonnabend, 5. Dezember, „The longest Johns“ aus Schottland zu Gast. Das fünfköpfige Ensemble präsentiert im Stadthauptmannshof Shantys in moderner Form. Konzertbeginn ist um 19.30 Uhr.

*Mainzer Akademie für Musik und Poesie

Foto: Helmut Großberg