Grünhof – Jeder Wald hat seine Geschichte. In Baumlebenszeit gemessen, verändern sich Wälder ständig, für uns Menschen dagegen nur sehr langsam. Am Dienstag, 22. September um 17 Uhr laden die Kreisforsten zu einem Waldspaziergang entlang des Hohen Elbufers ein.
Bei der Führung möchten sie Ihnen zeigen wie die natürliche Entwicklung der Wälder und die Arbeit der Kreisforsten zusammenspielen: Wie können Baumarten gefördert werden, um die Wälder vielfältig und im Klimawandel widerstandsfähig zu halten? Warum finden Waldpflege und Holzernte bereits ab September statt? Wie integrieren und berücksichtigen wir den Naturschutz? Wie wird das Hauptwegenetz und insbesondere der Lauenburger Fußsteig gepflegt und verbessert? André Giuard aus dem Forstrevier Hamwarde und Annekatrin Kohn von den Kreisforsten beantworten Fragen auf einem ein- bis zweistündigem Rundweg und auch abseits der Wege. Ab September werden die besonderen Laubmischwälder ökologisch sensibel bewirtschaftet, um der nächsten Waldgeneration Raum zu geben. Vorübergehend ist für Baumfällungen mit Wegesperrungen und Umleitungen zu rechnen. Im Frühjahr wird eine Folgeveranstaltung angeboten, um zu schauen, wie sich der Wald verändert hat. Der Termin wird rechtzeitig angekündigt.
Festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind erforderlich. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ansprechpartner sind André Giuard, Revierförsterei Hamwarde und Annekatrin Kohn, Öffentlichkeitsarbeit und Naturschutz Kreisforsten Herzogtum Lauenburg. Treffpunkt ist Grünhof/Waldrand bei den Bauwagen „Waldkindergarten die Trolle“ (die Straße Tapplock bis zum Waldrand fahren).
Foto: Umkreisel/ Pixabay
