Erinnerung an das Barber-Ljaschtschenko-Abkommen

Vor 75 Jahren schlossen Briten und Sowjets das „Barber-Ljaschtschenko-Abkommen“. Aus diesem Anlass lädt das Grenzhus Schlagsdorf am Sonntag, 20. September, zu einer Jubiläumsradtour ein, in deren Rahmen Erinnerungsstelen in den betroffenen Gemeinden eingeweiht werden. Start- und Zielpunkt ist der Marktplatz in Ratzeburg. Gestartet wird um 9 Uhr.  

Nachdem der britischen Generalmajor Barber und der sowjetische Generalmajor Ljaschtschenko das Abkommen am 13. November 1945 unterzeichnet hatten, wechselten drei Gebiete zwischen den benachbarten Besatzungszonen – eine neue Grenzline entstand. Orte wie Lassahn, Dechow und Thurow fielen unter die sowjetische Einflusszone. Im Gegenzug gingen Römnitz, Bäk, Mechow und Ziethen an die Briten.

Im Verbund der Ämter Gadebusch, Rehna, Zarrentin und Lauenburgische Seen entstanden 75 Jahre nach diesem Ereignis Erinnerungsstelen in den betroffenen Gemeinden. Am Sonntag ab 11 Uhr werden die Stelen und der damit verbundene Radweg mit einem Festakt eingeweiht. Mit dabei sind unter anderem Wolfgang May und Dr. Andreas Wagner vom Grenzhus Schlagsdorf sowie

Anmeldungen sind notwendig und werden vom Grenzhus Schlagsdorf, erreichbar unter Tel. 038875-20326 oder per Mail unter info@grenzus.de entgegengenommen.

Radtour zum Jubiläum des „Barber-Ljaschtschenko-Abkommens“, 20. September, Am Markt, Ratzeburg, 9 Uhr