Geesthachter Denkmäler

Zu einer Exkursion unter dem Motto „Geesthachter Denkmäler – Was sagen sie uns heute?“ laden am Sonnabend, 17. Oktober, Dr. William Boehart und Helmut Knust ein. Treffpunt ist die St. Salvatoris-Kirche. Los geht es um 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Am 18. Juni 2020 verlegte der Künstler Günter Demnig nach Vorarbeiten des Heimatbund und Geschichtsvereins drei Stolpersteine in Geesthacht, um an Opfer der NS-Gewaltherrschaft in der Stadt zu erinnern. Sie gesellten sich zu den zahlreichen Denkmälern der Stadt, die Zeichen setzen, die uns sagen wollen, was wir waren und wie wir das geworden sind, was wir heute sind.

In der jüngsten Zeit ist eine Diskussion über den Sinn von historischen Denkmälern entfacht. Brauchen wir sie überhaupt? Und was ist, wenn sie verändert oder gar abgerissen werden? Ist zum Beispiel ein Bismarck-Denkmal noch zeitgemäß? Und was heißt überhaupt „zeitgemäß“. Denkmäler erzählen zwar von der Geschichte, sagen uns jedoch im Kern etwas über uns selbst, wie wir uns als Teil einer Gemeinschaft verstehen, die tief in der Geschichte verankert ist. Denkmäler sind Steine des Anstoßes, die zur Diskussion anregen. Auf unserer Exkursion durch Geesthacht wollen wir das Gespräch pflegen.

Veranstalter sind das Forum für Kultur und Umwelt sowie der Heimatbund und Geschichtsverein (Bezirksgruppe Geesthacht).

„Geesthachter Denkmäler – Was sagen sie uns heute?“, Exkursion, 17. Oktober, ab Sankt Salvatoris-Kirche, Kirchenstieg 1, Geesthacht, 14 Uhr, freier Eintritt