[vc_row][vc_column][vc_column_text]„Schreibzeit“ wird zur Lesezeit. Vom 4. bis 13. Mai gehen die zehn besten Erzählungen des von der Stiftung Herzogtum Lauenburg initiierten Schreibwettbewerbs online. Vorgetragen werden sie von bekannten Persönlichkeiten, die wie die Autoren allesamt aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg stammen. Die Beiträge erscheinen als Video-Stream auf Kulturportal-Herzogtum.de. Zum Auftakt am 4. Mai las Ulrike Mechau-Krasemann Britta Engels Geschichte „Ein besonders schöner Tag“. In Video Nummer 2 trägt die Schauspielerin und Regisseurin Angela Bertram Kirsten Röpkes Prosa-Stück „Geborgenheit“ vor.
Geschichten aus dem Lauenburgischen gelesen von Lauenburgern – das läuft ab Montag, 4. Mai, auf Kulturportal-Herzogtum.de. Pro Tag gibt es eine Story, die als Video gestreamt werden kann. Die Texte stammen von „Schreibzeit“, einem von der Stiftung Herzogtum Lauenburg initiierten Autorenwettbewerb für Männer und Frauen aus dem Kreis. Vorgetragen werden sie von Politikern und Kulturschaffenden aus der Region. Die Reihe startet mit Ulrike Mechau-Krasemann, die Britta Engels Text „Ein besonders schöner Tag“ vorträgt.
Wie so viele Ankündigungstexte hätte man auch diesen mit dem Wörtchen „statt“ beginnen können. Statt einer feierlichen Siegerehrung kreuzen nun bekannte Persönlichkeiten und Autoren aus der Region ihre literarischen Wege. Jörg-Rüdiger Geschke, Vorstandsmitglied der Stiftung und Juryvorsitzender, verzichtet auf dieses Wort: „Die persönliche Präsentation per Video aus dem privaten Umfeld der jeweiligen Leserinnen und Leser hat ihren ganz eigenen Charme und eröffnet den Autorinnen und Autoren obendrein eine breitere Plattform.“
Dass die Autoren diese breitere Plattform verdient haben, daran lässt Geschke keinen Zweifel. Die Gewinnertexte seien „richtig gut, wenn auch sehr unterschiedlich in ihrer Machart“. Der inhaltliche Schwerpunkt liege bei einem Großteil der Geschichten auf der „Familie“. Die Erzählungen richten den Fokus etwa auf Fluchterfahrungen im Zweiten Weltkrieg, Schwangerschaft oder die Sorge um die eigenen Kinder.
Dementsprechend anspruchsvoll erwies sich für die Jury – der neben Geschke Ann-Kathrin Karschnik, Michael Packheiser, Barbara Sanders-Mowka und Christiane Weber angehörten – die Auswahl der besten Beiträge. Bei den „weit oben Platzierten“ habe man sich in der Jury schnell einigen können, bei den anderen habe man teilweise weit auseinander gelegen, so Geschke. Das habe wohl auch damit zu tun, dass manche Geschichten sehr persönlich geschrieben seien und jedes Jurymitglied diese Geschichten auch sehr persönlich wahrgenommen habe.
Am Ende hat die Jury die zehn besten Einsendungen ausgewählt. Die täglichen Video-Veröffentlichungen auf Kulturportal-Herzogtum.de starten am 4. Mai und enden am 13. Mai.
„Schreibzeit“ wird zur Lesezeit. Vom 4. bis 13. Mai gehen die zehn besten Erzählungen des von der Stiftung Herzogtum Lauenburg initiierten Schreibwettbewerbs online. Vorgetragen werden sie von bekannten Persönlichkeiten, die wie die Autoren allesamt aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg stammen. Die Beiträge erscheinen als Video-Stream auf Kulturportal-Herzogtum.de. Zum Auftakt am 4. Mai liest Ulrike Mechau-Krasemann, Vorsitzende des Künstlerhauses Lauenburg, Britta Engels Geschichte „Ein besonders schöner Tag“. Das nächste Video geht am 5. Mai online.
Hier sind Sie richtig! Am Montag, 27. April, wird unter diesem Link der Kulturtalk der Stiftung Herzogtum Lauenburg aus dem Stadthauptmannshof übertragen. Zu Gast sind Christine Gerberding, Redaktionsleiterin des NDR-Kulturjournals, Astrid Schwabe, Juniorprofessorin für Public History und historisches Lernen im Sachunterricht an der Europa-Universität Flensburg, und der Hamburger Kunsthistoriker Eberhard Stosch, der den erkrankten Dr. Stefan Vöhringer vertritt. Die Moderation übernimmt Jörg Geschke.
Seit 2007 organisiert und inszeniert Intendant Frank Düwel für die Stiftung Herzogtum Lauenburg den KulturSommer am Kanal. Er kann dabei auf eine echte Erfolgsgeschichte zurückblicken. Die Zahl der Besucher ist stetig gestiegen und geht mittlerweile in die Zehntausende. Parallel dazu sind künstlerische Qualität und die Anzahl der Veranstaltungen kontinuierlich nach oben gegangen. Längst hat der KulturSommer am Kanal mit seinen in die Landschaften eingebetteten Konzerten, Kunstperformances und (Musik-)Theateraufführungen einen Ruf erarbeitet, der weit über die Region hinausreicht.
Dieses Jahr wollte Düwel noch „einen“ draufsetzen. Mit Managerin Farina Klose, die seit einem Dreivierteljahr Hand in Hand mit ihm arbeitet, waren neue außergewöhnliche Veranstaltungsformate geplant. Die Corona-Pandemie hat nun vieles davon über den Haufen geworfen. Darüber – und wie der KulturSommer am Kanal stattdessen aussehen wird – sprach mit ihm Kulturportal-Herzogtum.de.
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Der KulturSommer am Kanal steigt 2020 „In den Wolken“. Statt in den Landschaften wird ein Teil des Festivals der Stiftung Herzogtum Lauenburg in der Cloud spielen.
„Wegen der Corona-Krise verwandeln wir unsere Homepage Kultursommer-am-Kanal.de in eine digitale Veranstaltungsplattform“, so Intendant Frank Düwel über das von ihm und Managerin Farina Klose kurzfristig umgeplante Programm. Auf Kultursommer-am-Kanal.de erwartet die Besucherinnen und Besucher jeden Tag ein Kulturereignis. Dazu gehören Auftritte vom Opern-Lieferservice Operando oder von Märchenerzählerin Anna Malten.
Düwels Botschaft dahinter ist klar und unmissverständlich: Es gibt einen KulturSommer am Kanal und er läuft wie geplant vom 7. Juni bis 6. Juli. Neben den vielen Events, in denen sich die Künstler, Musiker und Schauspieler aus der Region „In den Wolken“ präsentieren, haben der Intendant und sein Veranstaltungsteam auch einige Open Air-Veranstaltungen einfallen lassen. Dazu gehören die „Kunst am Wegesrand“ und die eigens für den KulturSommer kreierten „Soundwalks“. „Bei diesen Formaten können die Leute einzeln unterwegs sein“, so Düwel. Sie sind damit sozusagen „coronatauglich“.
Darüber hinaus möchte der Intendant den Elbe-Lübeck-Kanal in den Fokus der digitalen Kunst- und Kulturwelt rücken. Dafür wünscht er sich Beiträge von Schleusenwärtern, Schiffern und Spaziergängern, die in Wort, Bild und Film ihre ganz eigene Geschichte von der altehrwürdigen Wasserstraße erzählen.
Im Blick behalten will Düwel, wie sich die Gefahrenlage und damit die Auflagen zum Schutz gegen das Virus entwickeln. Sollten hier weitere Lockerungen folgen, kann sich der Intendant auch die Veranstaltung kleinerer Konzerte und sogar eine abgespeckte Fassung von Beat´n´Dance im Spätsommer vorstellen. Klar ist, dass das für die Eröffnung geplante Fahrradstationstheater in Büchen entfällt. Dafür wird die Gemeinde am 7. Juni unter anderem im Online-Programm in den Fokus gerückt.
Offen ist derzeit noch, wie es mit dem Kanu-Wander-Theater weitergeht. Auf dem Plan stünde eigentlich die Aufführung von Shakespeares „Was ihr wollt“. Definitiv nicht zu halten, sind die Ursprungstermine für die Aufführungen (12. und 13. Juni). Düwel hält sowohl eine Verschiebung in den Herbst als auch ins nächste Jahr für möglich.
Auch das Programm für den Nachwuchs kann nicht wie gewohnt stattfinden. Stattdessen bietet das KulturSommer-Team diverse Mitmach-Workshops an. Diese und alle weiteren Programmpunkte werden auf Kultursommer-am-Kanal.de als „Reisebegleiter in den Wolken“ veröffentlicht. Die Homepage wird für das digitale Festival einem umfassenden Relaunch unterzogen. Darüber hinaus wird für den KulturSommer eine eigene, kostenlose App entwickelt. Der Weg nach „Digitalien“, um „Europas – Bilder und Klänge“ zu erleben, wird also schnell und direkt.
Rückendeckung für die Planungen des Intendanten kommt vom Vorstand der Stiftung Herzogtum Lauenburg. „Die von Frank Düwel an den Tag gelegte Flexibilität ist das Gebot der Stunde, stellt Präsident Klaus Schlie klar. Hinter vielen Dingen stünden derzeit Fragezeichen, weshalb man nur auf Sicht fahren könne.
Vizepräsident Wolfgang Engelmann wiederum erinnert – losgelöst von etwaigen Planungsszenarien – an die Bedeutung des Hauptsponsors: „Ohne die Unterstützung der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg würde es keinen KulturSommer am Kanal geben“. Die Stiftung sei froh und dankbar dafür, in diesen Zeiten solch eine zuverlässigen Partnerin an ihrer Seite zu wissen.
Über weitere Anregungen und Vorschläge für den KulturSommer am Kanal auf dem Weg in die Wolken freuen sich Intendant Düwel und Managerin Klose. Kontakt: kultursommer@norden-theater.de.
Die Corona-Krise legt auch das plattdeutsche Kulturleben lahm. Viele Lesungen, Konzerte und Vorträge mussten zuletzt abgesagt werden. Damit die Plattschnacker in dieser schwierigen Zeit nicht auf ihre Spraak verzichten zu müssen, hat das Zentrum für Niederdeutsch in Holstein auf seiner Homepage eine kleine „Mediathek“ mit selbstproduzierten kostenlosen Beiträgen eingerichtet. Unter der Rubrik „Podcast“ finden sich aus der Reihe „Plattfunk“ vier kleine dialogische Hörstücke. In ihnen schnacken Zentrumsleiter Thorsten Börnsen und Mitarbeiter Nikos Saul über Gott und die Welt, und zwar jeweils einer auf Hoch- und der andere auf Plattdeutsch.
In der jüngsten Folge geht es zum Beispiel um Entdeckungen in Eutin bei Regen, einen Ladenbummel durch das Dithmarscher Landesmuseum in Meldorf und einen Besuch im Lübecker Willy-Brandt-Haus. Der Podcast bietet durch seine Zweisprachigkeit auch den Hörern einen Einstieg, die sich im Plattdeutschen noch nicht ganz sicher fühlen, aber neugierig auf die Sprache sind.
In der Abteilung „Videos“ sind verschiedene Musikvideos versammelt, die aus der Kooperation „Platt together“ mit den niederländischen Partnern des Zentrums hervorgegangen sind. Entstanden sind Songs, die nicht nur Hip-Hop mit Pop- oder Rockmusik verbinden, sondern auch ganz verschiedene plattdeutsche Dialekte. Mit dabei ist zudem ein Lernvideo zum Thema „Fröhstück op Platt“ und Beiträge des plattdeutschen Songcontests „Plattbeats“.
20 kleine Texte, die sich mit alltäglichen Geschichten ebenso beschäftigen wie mit den Dingen, die im Großen in der Welt vor sich gehen, sind unter der Rubrik „Texte“ zusammengefasst. Das Zentrum wird darüber hinaus insbesondere während der Corona-Krise seine Online-Angebote regelmäßig aktualisieren und neue Beiträge auf die Website stellen. Es lohnt sich also, immer mal wieder reinzuschauen. Mit diesem Angebot möchte das Niederdeutschzentrum – trotz der schwierigen Umstände – für ein bisschen Spaß, Unterhaltung und Information op Platt sorgen. Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.
Zur kleinen „Mediathek“ des Zentrums für Niederdeutsch in Holstein geht es hier.
Obwohl es auch im Ratzeburger Dom keine Gottesdienste, Konzerte und Chorproben gibt, klingt der Dom. Die Bewohner des Organisten-Hauses haben Ostermusik eingesungen und -gespielt. Die musikalischen Fragmente der Osternacht, bestehend aus Orgel- und Chormusik, Gregorianischen Gesängen und Osterliedern zum Mitsingen, können unter www.ratzeburgerdom.de in den kommenden Wochen der Osterzeit nachgehört werden.
Ostern – das Fest der Wiederauferstehung naht. Nur: in diesem Jahr ist alles anders. Die Kirchentüren bleiben verriegelt. Die traditionellen Gottesdienste fallen aus. Wie alle anderen Bereiche des gesellschaftlichen Lebens sind auch den Kirchengemeinden die vertrauten Abläufe abhandengekommen. Das gewohnte Miteinander war gestern. Kulturportal-Herzogtum.de sprach mit Pastorin Hilke Lage (Mölln) über Ostern in Zeiten der Kontaktsperre. Das Telefoninterview haben wir aufgezeichnet.
Übrigens: Unter dem #LiveLine lädt der Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg Festgottesdiensten ein, die per Live-Stream auf Youtube übertragen werden. Am Karfreitag, 10. April, predigt um 15 Uhr Pröpstin Petra Kallies. Am Ostersonntag, 12. April, um 10 Uhr wendet sich Pröpstin Frauke Eiben an die Gemeinde.
Viele Pastorinnen und Pastoren aus der Propstei Lübeck und der Propstei Lauenburg senden zudem am Ostersonntag eine Video-Botschaft an die Gläubigen. Auf der YouTube-Seite des Kirchenkreises sind die „Osterworte“ in einer eigenen Playlist gesammelt.
Weithin sichtbar sind die Kirchtürme auch in Zeiten von Corona und Kontaktverbot. Sie werden zu Botschaftern der Hoffnung: „Bleib behütet“ und „Sei getrost“ stehen in großen Buchstaben auf Bannern, die nach und nach an vielen Kirchen und Häusern der Gemeinden in der Propstei Lauenburg angebracht werden.
Unter dem Motto „Ostern Zuhause“ ist die Kirchengemeinde Siebeneichen aktiv. Sie wartet mit kleinen Andachten und Aktionen auf. Aus Lübeck werden zudem fünf Gottesdienste im Radio übertragen. Der Offenen Kanal Lübeck FM 98,8 sendet: Karfreitag um 10 Uhr vom Lübecker Kreuzweg aus St. Jakobi. Mit dabei sind Bischöfin Kirsten Fehrs, Erzbischof Stefan Heße, Propst Christoph Giering, die Pastoren Kathrin und Lutz Jedeck sowie Björn Engholm.
Ebenfalls am Karfreitag predigen die Marienpastoren Robert Pfeifer und Inga Meißner. Der Gottesdienst beginnt um 15 Uhr – zur Sterbestunde Jesu.
Die andere Osternacht wird am Sonnabend, 11. April, ab 22 Uhr aus St. Jakobi mit den Pastoren Kathrin und Lutz Jedeck übertragen. Den Schlusspunkt bildet am Ostersonntag, 12. April, der Festgottesdienst aus dem Dom mit den Pastoren Margrit Wegner und Martin Klatt.
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Ottonen, Staufer, deutscher Widerstand, deutsche Teilung – Lothar Obsts Expertise im Bereich der deutschen Geschichte ist breit gestreut. Dies dokumentiert er Jahr um Jahr mit seinen Vorträgen und Exkursionen, die er für die Stiftung Herzogtum Lauenburg anbietet. Sein Interesse für historische Abläufe macht allerdings nicht an den Landesgrenzen halt. Das zeigt sich, wer sich mit ihm über die Geschichte Jesu und damit über die Antike unterhält.
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