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Ausstellungen Nördlich der A24

Meinhard Füllners Streben nach Perfektion

Unter dem Titel „Form – Farbe – Fantasie. Gestaltung ohne Grenzen“ zeigt die Herbstausstellung der Stiftung Herzogtum Lauenburg ab Sonntag, 19. September, im Möllner Stadthauptmannshof Werke des Bildhauers Meinhard Füllner. Die Schau reflektiert die letzten zehn Jahre seines Schaffens. Zur Vernissage wird Björn Engholm eine künstlerische Einordnung vornehmen. Den musikalischen Rahmen setzen Peter Köhler (Cello) und Benjamin Lütke (Percussion). Veranstaltungsbeginn ist um 11.30 Uhr.

Dem Publikum eröffnet sich beim Betreten des Herrenhauses die Welt eines Bildhauers, der stets auf der Suche nach dem perfekten Werk ist. Was auch immer er mit seinen Händen anpackt, es muss makellos sein – unabhängig von der Materie. Das zweite große Credo für Füllners Schaffen steckt bereits im Ausstellungstitel: „Form – Farbe – Fantasie. Gestaltung ohne Grenzen“. Er möchte das Besondere erschaffen. Das Kreative in der Kunst ist das, was ihn reizt. Ein Graus ist ihm die fortwährende Reproduktion des garantiert Gefälligen.

Für seine Arbeiten greift Füllner auf Acryl, Acrylglas, Ton, Holz, Polyester oder Stahl zu. Auch in den Materialien sucht er die Herausforderung. Die Ausstellung, die von Antje Ladiges-Specht kuratiert wurde, belegt das eindrucksvoll. Sie ist bis einschließlich 31. Oktober jeweils sonnabends und sonntags von 11 bis 16 Uhr zugänglich. Der Eintritt ist frei. Dies gilt auch für die Vernissage am 19. September, für die allerdings eine Anmeldung unter Tel. 04542-87000 oder per Mail unter info@stiftung-herzogtum.de notwendig ist.

Mehr unter www.skulpturei.de.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Nördlich der A24

Kurz notiert – unterwegs im Nordkreis

Kino I: Der Filmclub Burgtheater Ratzeburg zeigt am Dienstag, 5. Oktober, den Episodenfilm „Die Welt jenseits der Stille“. Manuel Fenn porträtiert darin zwölf Menschen während der Corona-Krise. Die Vorführung beginnt um 18.30 Uhr. Weitere Infos gibt es unter www.filmclub-ratzeburg.de.

Kino II: Die Liebesgeschichte von Nikos und Olga steht im Mittelpunkt der griechischen Komödie „Der Hochzeitsschneider von Athen“, die am Sonntag, 3. Oktober, im Burgtheater Ratzeburg zu sehen ist. Veranstalter ist der Filmclub. Die Vorführung beginnt um 18.30 Uhr. Weitere Infos gibt es unter www.filmclub-ratzeburg.de. (Foto: Neue Visionen)

Rallye: Im Rahmen der Interkulturellen Wochen hat die Beratungsstelle Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe auf der Ratzeburger Insel eine Rallye erstellt. Für die Lösung der Aufgaben müssen mögliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer die App „Actionbound“ herunterladen. Kooperationspartner sind das Familienzentrum, Gleis 21/Stellwerk, die Migrationsberatung, die Ev. Familienbildungsstätte, die Stadt Ratzeburg, die Stadtbücherei, die Koordinierungsstelle Integration und Teilhabe sowie das Team des Projektes Kita-Einstieg des Kreises Herzogtum Lauenburg. Die Rallye läuft bis zum 20. September 2022.

Kulturzeit: Zum 30. Todestag von Miles Davis sendet Kulturzeit aus Ratzeburg am Sonntag, 3. Oktober, um 17 Uhr einen Bericht über den berühmten Trompeter. Davis gilt unter anderem als Vertreter des Cool Jazz und erlangte mit seinem Album „Kind of Blue“ Berühmtheit. Die Sendung wird am Dienstag, 5. Oktober, um 9 Uhr wiederholt. Zu empfangen ist Kulturzeit unter UKW-Frequenz 98,8 MHz, auf DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Südlich der A24

„Grobschliff“ im SmuX

Mit dem Auftritt von „Grobschliff“ kehrt am Sonnabend, 2. Oktober, die Live-Musik auf die Indoor-Bühne im SmuX (Geesthacht) zurück. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

„Grobschliff“ ist seit rund zehn Jahren auf den Bühnen Hamburgs zu Hause. Die Band spielt eine bunte Mischung aus Rock, Blues und Soul und verfügt über jede Menge Konzerterfahrung. Zum Repertoire von „Grobschliff“ gehören Lieder renommierter Formationen und Einzelkünstler wie den Stones, Cream, Tina Turner, Led Zeppelin, Lenny Kravitz, Deep Purple, Stevie Wonder und David Bowie.

Zugang zum Konzert gibt es nur mit einem Impfnachweis, einer Genesen-Bescheinigung oder einem aktuellen Corona-Test. Für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher hat das SmuX Luftfilter-Anlagen angeschafft, die die Raumluft etwa zwölf Mal pro Stunde tauschen.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Südlich der A24

„Keine Zeit zu sterben“

Der berühmteste Agent der Welt ist zurück und er hat – „Keine Zeit zu sterben“. Nach Verschiebung wegen der Pandemie läuft endlich der neue und gleichzeitig letzte James Bond mit Daniel Craig an. Das kleine Theater Schillerstraße (kTS/Geesthacht) zeigt den Film ab Donnerstag, 30. September. Die Vorführung beginnt um 19.45 Uhr. Vorab – ab 18 Uhr gibt es Martinis – geschüttelt und nicht gerührt.

Über 3,1 Milliarden Dollar haben die Einsätze von Daniel Craig als 007 bislang eingespielt – „Skyfall“ und „Spectre“ waren bislang die umsatzstärksten Filme der gesamten Reihe. In „Keine Zeit zu sterben“ (Regie: Cary Fukunaga) ist Craig alias James Bond mal wieder gezwungen, nur mal eben kurz die Welt zu retten: Ein bedeutender Wissenschaftler ist entführt worden und muss so schnell wie möglich gefunden werden. Was als simple Rettungsmission beginnt, erreicht bald einen bedrohlichen Wendepunkt, denn Bond kommt einem geheimnisvollen Gegenspieler auf die Spur, der im Besitz einer brandgefährlichen neuen Technologie ist.

Tickets gibt es online oder im kTS. Zugang gibt es nur mit einem Impfnachweis, einer Genesen-Bescheinigung oder einem aktuellen Corona-Test.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Foto: Universal Pictures

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Nördlich der A24

Grenzgeschichte erfahren

Den Spuren der deutsch-deutschen Grenzgeschichte folgt am Sonnabend, 2. Oktober, eine von der Tourist-Information Ratzeburg und dem Grenzhus Schlagsdorf organisierte Fahrradtour. Gestartet wird um 13 Uhr. Treffpunkt ist das Rathaus Ratzeburg.

Die 18 Kilometer lange Strecke führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch eine wunderbare Landschaft entlang des „Grünen Bandes“ und lädt zudem zu einem besonderen Geschichtserlebnis ein. 40 Jahre lang durchzog Deutschland eine tödliche Grenze. Ein Abschnitt verlief zwischen Ratzeburger See und Schaalsee. Erst mit der friedlichen Revolution 1989 wurde möglich, was damals vielen Menschen unvorstellbar schien: die Grenzöffnung und die deutsche Einheit. An die Stelle des Todesstreifens trat die Lebenslinie des Grünen Bandes.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Mitzubringen ist eine medizinische Maske. Anmeldungen nimmt unter Angabe der Kontaktdaten die Tourist-Information Ratzeburg im Ratzeburger Rathaus, erreichbar unter Tel. 04541-8000886 oder per Mail unter tourist-info@ratzeburg.de, entgegen. Zur Radtour gehört eine Führung durch die Außenanlagen vom Grenzhus Schlagsdorf.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Foto: Gert Hüfner

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Südlich der A24

Wie Lauenburg die Wende erlebte

Mit einer Stadtführung erinnert die Tourist-Information Lauenburg/Elbe zum Tag der deutschen Einheit an die Grenzöffnung und den Zusammenbruch des SED-Regimes im Herbst 1989. Treffpunkt am Sonntag, 3. Oktober, ist der Schlossturm am Amtsplatz 6. Die Führung startet um 14.30 Uhr.

Wie lief der erste Kontakt zwischen Ost- und Westdeutschen Bürgern in Lauenburg? Wie erlebten Lauenburger, die damals in direkter Nachbarschaft zur innerdeutschen Grenze lebten, deren Öffnung?

Diesen und allen weiteren Fragen rund um die deutsche Wiedervereinigung wird im Rahmen der Führung nachgegangen. Die Stadtführerin ist Zeitzeugin und kann aus erster Hand sowohl bittere als auch ernste Geschichten rund um den Fall des Eisernen Vorhangs erzählen.

Die Führung dauert rund anderthalb Stunden. Anmeldungen werden bis zum 1. Oktober um 18 Uhr in der Tourist-Information, erreichbar unter

Tel. 04153-5909220 oder per Mail unter touristik@lauenburg-elbe.de, entgegengenommen.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Foto: Dorothée Meyer

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Escape Rooms bauen

Im Rahmen der „EU Code Week“ veranstaltet die Stadtbücherei Geesthacht am Donnerstag, 14. Oktober, einen Online-Workshop. Dieser gibt Jugendlichen die Gelegenheit, mit „Minetest“ Escape Rooms zu bauen. Los geht es um 14 Uhr. Die Leitung hat der Medienpädagoge Thilo Lübker von der Initiative Creative Gaming. Die Teilnahme ist kostenlos.

Spielerisch entwerfen die Jugendlichen Rätsel, schaffen verzweigte Labyrinthe und gestalten Aufgaben, die sich nur im Team lösen lassen.

Für die Teilnahme sind ein stabiler Internetzugang, ein Laptop beziehungsweise ein PC mit Headset und der sichere Umgang mit Tastatur und Maus notwendig. Zudem müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer „Minetest“ vorab installiert haben.

Der Workshop läuft über die Videokonferenzplattform Zoom und dauert rund drei Stunden. Das Angebot richtet sich an Jugendliche ab dem 13. Lebensjahr.

Anmeldungen nimmt die Stadtbücherei Geesthacht ab sofort entgegen.

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„Fabian oder der Gang vor die Hunde“

Mit erstklassigem Kino wartet in den kommenden Tagen der Filmclub Burgtheater Ratzeburg auf. Am Sonntag, 26. September, präsentiert der Verein Mads Mikkelsen in der Komödie „Der Rausch“. Die Vorführung beginnt um 18.30 Uhr. Zum Wochenstart ist dann am Montag, 27. August, um 20 Uhr die Erich Kästner-Verfilmung „Fabian oder der Gang vor die Hunde“ zu sehen. Es folgt am Dienstag, 28. August, um 18.30 Uhr der Dokumentarfilm „Freistaat Mittelpunkt“, der sich mit dem Schicksal von Otto Karl Grassmé befasst. Grassmé war von den Nationalsozialisten als schizophren eingestuft, interniert und schließlich zwangssterilisiert worden.

„Der Rausch“ erzählt die Geschichte des Lehrers Martin (Mads Mikkelsen), der sich alt und ausgezehrt fühlt. Befeuert wird dieses Gefühl von seinen Schülern, die mit Martins Unterricht nicht zufrieden sind und zusammen mit den Eltern seine Entlassung fordern. Ermutigt durch eine Promille-Theorie stürzen sich Martin und seine drei Kollegen Tommy (Thomas Bo Larsen), Nikolaj (Magnus Millang) und Peter (Lars Ranthe) in ein Experiment: Sie wollen durch Alkoholkonsum ihren Blutalkoholwert im Alltag konstant bei 0,5 Promille halten.

In „Fabian oder der Gang vor die Hunde“ geht es um den Germanisten und Werbetexter Jakob Fabian (Tom Schilling), der Anfang der 30 Jahre in Berlin lebt und sich vom Leben treiben lässt. Während er tagsüber für die Werbung einer Zigarettenfirma zuständig ist, ist er nachts oft mit seinem Studienkollegen Labude (Albrecht Schuch) unterwegs und macht die Unterweltkneipen, Bordelle und Künstlerateliers unsicher. Das sorglose Leben der beiden jungen Männer wird durch eine durch Kommunisten und Nationalsozialisten geteilte Gesellschaft zunehmend bedroht und auch Labude träumt davon, dass die Klassen gegen die Obrigkeit revolutionieren. Fabian kann mit dem politischen Umbruch nicht viel anfangen und kommentiert die Geschehnisse ironisch.

Weitere Infos unter www.filmclub-ratzeburg.de.

Foto: DCM

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Nördlich der A24

Kurz notiert – unterwegs im Nordkreis

Ballett: Im Rahmen des Festivals „Kultur auf dem Gottesacker“ gastiert am Montag, 27. September, die kleine Compagnie des Bundesjugend-Balletts John Neumeier in der Ratzeburger Petrikirche. Es sind Aufführungen um 18 und um 20.30 Uhr geplant. Karten gibt es in der Buchhandlung am Markt (Ratzeburg) sowie Touristinformationin Lauenburg/Elbe, Elbstraße 59.

Ausstellung I: Im Rahmen der Interkulturellen Wochen ist im Kreishaus (Ratzeburg) noch bis zum 29. Oktober die Ausstellung „Zu Hause hier und anderswo“ zu sehen. Die Schau reflektiert das Leben von Familien in Zeiten von Covid-19. Im Fokus stehen Paare mit Kindern zwischen vier und sieben Jahren. Initiiert wurden die von den Betroffenen geschaffenen Werke durch das „Hippy“-Programm des Diakonischen Werkes. Die Ausstellung im Foyer des Kreishauses ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr zugänglich. Der Eintritt ist frei.

Ausstellung II: Unter dem Titel „Was‘ los, Deutschland!? – Ein Parcours durch die Islamdebatte“ wird vom 20. Oktober bis zum 3. November im Berufsbildungszentrum Mölln eine Wanderausstellung gezeigt.

Rundgang: Die Tourist-Information Ratzeburg lädt am Sonnabend, 25. September, zur Stadtführung. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr vor der Alten Wache am Markt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Wer dabei sein möchte, sollte einen Mund-Nasen-Schutz dabeihaben. (Foto: Jens Butz)

Kulturzeit: Ein Porträt des kürzlich verstorbenen Mikis Theodorakis gibt es am Sonntag, 26. September, um 16 Uhr bei Kulturzeit aus Ratzeburg zu hören. Der erfolgreiche griechische Komponist und Volksheld war am 2. September in Athen verstorben. Die Sendung wird am Dienstag, 28. September, um 9 Uhr wiederholt. Zu empfangen ist Kulturzeit unter UKW-Frequenz 98,8 MHz, auf DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de.

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„Die Nachtigall im Garten“

Unter dem Motto „Die Nachtigall im Garten“ gastiert am Sonnabend, 25. September, das Duo „Kantia“ zu einem Konzertabend in der St.-Franziskus-Kirche (Schwarzenbek). Das Konzert beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

„Kantia“ setzen sich aus der Sopranistin Tia Lippelt und der Querflötistin Kanae Abe zusammen. In Schwarzenbek präsentieren sie mal romantische, mal frech-jazzige Lieder. In das Programm eingeflochten ist ein Auftritt Markus Götze. Der Kirchenmusiker spielt am Klavier und an der Orgel zwei Solostücke.

Für dieses Konzert müssen die Besucherinnen und Besucher geimpft, genesen oder frisch negativ getestet sein. Anmeldungen werden unter https://www.kirche-ll.de/kirchenkreis-verwaltung/friedhoefe/kulturfestival.html entgegengenommen.