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Nördlich der A24 Südlich der A24 Vorfahrt für die Jugend

Raus aufs Eisselmeer!

Vom 5. bis 11. Oktober veranstaltet der Kreis Herzogtum Lauenburg einen Segeltörn für Jugendliche. Mit der „Morgana“ sticht die Reisegruppe auf dem Eisselmeer* in See. Der Dreimaster ist ein modern ausgestattetes Plattbodenschiff aus dem Jahr 1928 und verfügt über Duschen und Kombüse.

Die Anreise in die Niederlande erfolgt per Bahn oder mit Kleinbussen. Begleitet werden die Jugendlichen von einem erfahrenen Betreuungsteam. Ihre Verpflegung übernimmt die Gruppe selbst. Unterstützt werden sie dabei von einem Küchenteam.  

Erster Zwischenstopp ist die Stadt Harlingen (Niederlande), die die Gruppe am Nachmittag erreicht. Geplant ist zudem ein Ausflug auf die Insel Terschelling. In den Tagen danach geht es dann auf das Isselmeer, wo die „Morgana“ verschiedene kleine Hafenstädte anläuft. Zum Abschluss des Törns ist eine Teilnahme am „Klipper-Race“ geplant. An dieser zweitägigen Segelregatta nehmen rund 40 Oldtimersegler teil.

Das Angebot richtet sich an Jugendliche ab dem 13. Lebensjahr. Durchgeführt wird die Freizeit von „gemeinsam unterwegs“, einer Initiative des Kreises Herzogtum Lauenburg, vom Verein für Jugendpflege und Sport sowie von der Jugendarbeit der Diakonie Ratzeburg. Die Teilnahme kostet 100 Euro pro Person. Eine Sonderförderung ist zusätzlich möglich. Weitere Informationen und Anmeldungen unter M.Beck@Kreis-RZ.de oder unter der Rufnummer 04541-888410.

*Das Eisselmeer ist der größte See der Niederlande. Er das Ergebnis einer Eindeichung und liegt in der ehemaligen Meeresbucht Zuidersee zwischen Friesland und Noord-Holland.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Südlich der A24

„Cut the Curtain“ im SmuX

Mit dem Auftritt von „Cut the Curtain“ beendet das SmuX Geesthacht am Sonnabend, 18. September, die diesjährige Reihe seiner Open Air-Konzerte. Die Veranstaltung in der Lichterfelder Straße 5 beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

„Cut the Curtain“ setzen sich aus renommierten Musikern zusammen, die mit anderen Bands zum Teil bereits Preise eingeheimst haben. In ihrer neuen Formation setzen sie auf einen progressiven Sound. Dieser beinhaltet harte Gitarrenriffs, kräftige und groovige Rhythmen und ausgefeilte Keyboardpassagen. Das Ganze bündelt „Cut the Curtain“ in anspruchsvollen Kompositionen, denen es weder an Melodien noch an Power mangelt.

Anmeldungen für das Konzert werden unter mail@smux.info entgegengenommen. Zugang gibt es nur mit einem Impfnachweis, einer Genesen-Bescheinigung oder einem aktuellen Corona-Test. Einlass ist ab 18 Uhr. Bei angekündigtem Regen entfällt die Veranstaltung. Die angemeldeten Gäste werden in diesem Fall am Abend zuvor per Mail informiert.

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Ausstellungen Südlich der A24

Anja Witt zieht es nach Wentorf

Nach 15 Jahren in der Gemeinde Aumühle hat Anja Witt in Wentorf ein neues Atelier bezogen. Aus diesem Anlass lädt die Künstlerin am Sonnabend, 18. September, und Sonntag, 19. September, zu zwei Tagen der offenen Tür. In der Zeit von 12 bis 18 Uhr können Interessierte die neuen Räumlichkeiten am Südring 42 und die Kunst der Malerin in Augenschein nehmen.

Anja Witt sucht in ihren Arbeiten immer wieder den Bezug zum Meer. Ihre Werke zeichnen eine kräftige Farbgebung und eine gewisse Abstraktion aus. Dabei widmet sich die Künstlerin und ehemalige Ozeanographin immer dem Großen und Ganzen. Mit dem Pinsel macht sie das Meer als komplettes System sichtbar. Sie zeigt Strömungen, Schichtungen, Wirbel oder Wechselwirkungen, die das Resultat von inneren und äußeren Kräften sind. Auch am Strand angespültes Treibgut erzählt etwas vom Kreislauf der Dinge.

An den Tagen der offenen Tür können Besucherinnen und Besucher sich die großen und kleinen Leinwände in Acryl ansehen. Der Kauf eines Bildes ist ebenso möglich wie eine Leihe. Zudem informiert Witt über ihre Malkurse, und Workshops und erklärt, worauf es bei der Vorbereitung einer Mappe ankommt. Die Aktion findet im Rahmen der offenen Ateliers des Berufsverbands Bildender Künstler (BBK) statt.

Die Malerei von Anja Witt hat Bezug zum Meer, es sind aber freie oft farbkräftige abstrakte Arbeiten. Die Künstlerin und ehemalige Ozeanographin malt nicht das klassische Seestück, um es zu illustrieren, sondern sieht die Meere als ganzes System. Strömungen, Schichtungen, Wirbel oder Wechselwirkungen im Meer sind das Resultat von inneren und äußeren Kräften. Auch am Strand angespültes  Treibgut erzählt etwas vom Kreislauf der Dinge.

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Nördlich der A24

Die „ARTgenossen“ kommen

Im Rahmen der „Kultur auf Dorftour“ kommt am Freitag, 17. September, das Gesangsquartett „Die ARTgenossen“ nach Schretstaken. Um 19.30 Uhr betreten sie dort im Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“ die Bühne. Der Eintritt ist frei.

 „Die ARTgenossen“ sind ein Vokalensemble, das ausschließlich aus Männern besteht. In Schretstaken präsentieren sie dem Publikum einen musikalischen Streifzug durch die Jahrhunderte. Auf dem Programm stehen neben englischen Renaissanceliedern und Schlagern der 1920er Jahre auch Popklassiker mit Arrangements, wie sie die „Wise Guys“ populär gemacht haben.

Die Gemeinde Schretstaken veranstaltet diesen Abend gemeinsam mit der Stiftung Herzogtum Lauenburg im Rahmen der Reihe „Kultur auf Dorf-Tour“, die die Stiftung als ein Kulturknotenpunkt des Landes ins Leben gerufen hat.

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Ausstellungen Nördlich der A24

„Visionen als beflügelnde Hoffnungen“

„Visionen als beflügelnde Hoffnungen“ lautet der Titel einer Freiluft-Ausstellung, die noch bis zum 10. Oktober auf der Domäne Fredeburg zu sehen ist. Die Schau führt hinein in die Arbeitsphilosophie des Hauses. Sie reflektiert die hier gepflegte biodynamische Landwirtschaft, was natürlich kein Zufall ist: Die Domäne feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen.

Ausstellungsbesucherinnen und -besucher entdecken Windspiele und Schriftzüge von Heidemarie Ehlke, ein Versuchsfeld von Sabine Egelhaaf, einen Raum der Stille von Susanne Trapp, sowie eine großformatige Fotomontage von Christian Egelhaaf. Überall wird sicht- und spürbar, dass es auf diesem Gelände um mehr geht als die nächste Ernte, dass es den Betreibern ein Anliegen ist, die Natur zu pflegen und zu schützen.  

Für dieses Denken braucht es im 20. Jahrhundert Mut und Pioniergeist und da passt der „Sprossenornithopter“ Wilhelm Körner geradezu perfekt in die Ausstellung. Die Leiter mit Flügeln bringt den Betrachter zurück in die Zeit Leonardo da Vincis, wo die Kirchenoberen den Traum vom Fliegen als Provokation gegen ihre Glaubensautorität ansahen. Ähnlich haben sich viele Jahre Politiker und Wirtschaftsführer gegen jedwede Rückbesinnung auf eine ressourcenschonende Produktion gewandt.

Im Rahmen der Ausstellung standen und stehen einige Veranstaltung auf dem Programm. So laden Julia de Vries und Sabine Reisener unter dem Motto „Erde, ich spüre dich…“ am Freitag, 17. September, um 19 Uhr zu einem lyrischen Spaziergang ein. Zudem bittet Arne von Schulz am Sonnabend, 2. Oktober zu einer Führung. In den Fokus rückt der Gärtner und Samenzüchter die Rolle der Kulturpflanzen als Kulturgut.

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Nördlich der A24

Swing zur Marktzeit

Mit Swing, Rock und Jazz verwöhnt die „BigBandMölln“ am Sonnabend, 18. September, das Publikum im Möllner Stadthauptmannshof. Unter dem Motto „Musik zur Möllner Marktzeit“ bietet das Ensemble ab 11.30 Uhr eine kostenlose Verschnaufpause vom Wochenmarkt-Bummel.

Die „BigBandMölln“ besteht aus rund 20 Musikerinnen und Musikern, darunter Schülerinnen und Schüler. Die Leitung der Formation hat Désirée Buxel-Krohn. Das Open Air-Konzert dauert etwa eine Stunde.

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Nördlich der A24

Zu Besuch im Herzogtum

Mit Reiseberichten über das Herzogtum Lauenburg befasst sich am Donnerstag, 16. September, Archivar Christian Lopau im Möllner Stadthauptmannshof. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Auf dem Gebiet des alten Herzogtums befanden sich viele Verkehrswege, die von Händlern, Pilgern und ganzen Heeren genutzt wurden. Dementsprechend findet sich in den Archiven das eine oder andere Zeugnis von Reisen vergangener Zeiten. Auf eine Auswahl davon geht Archivar Lopau in seinen Ausführungen näher ein.

Für den Vortrag kooperiert die Stiftung Herzogtum Lauenburg mit dem Stadtarchiv Mölln. Anmeldungen sind erforderlich und werden unter Tel. 04542-87000 oder per Mail unter info@stiftung-herzogtum.de entgegengenommen.

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Südlich der A24

„Knackwurst!“

Autor Matthias Stührwoldt liest am Mittwoch, 15. September, in der Stadtbücherei Geesthacht gleich zwei Mal aus seinem Roman „Knackwurst!“. Das Publikum darf sich in beiden Fällen auf eine humorvolle Zeit „op Plattdüütsch“ und auf Hochdeutsch freuen. Die erste Lesung beginnt um 18 Uhr, die zweite folgt dann um 19.30 Uhr.

Stührwoldt, der vom Beruf Biobauer ist, hat sein Werk mit launigen Anekdoten vom Leben auf dem Lande gespickt. Veranstalter der Lesung sind die Stadtbücherei Geesthacht und die Volkshochschule Geesthacht. Karten gibt es in der Stadtbücherei, Rathausstraße 58.

Wegen der Pandemie gelten Maskenpflicht und Abstandsgebot. Die Besucherinnen und Besucher müssen zudem eine Bescheinigung vorhalten, dass sie entweder getestet, genesen oder geimpft sind.

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Nördlich der A24

„Nebenan“ & mehr

Mit anspruchsvollem Kino wartet der Filmclub Burgtheater Ratzeburg am Sonntag, 12. September, auf. Um 18.30 Uhr steht die spanische Komödie „Rosas Hochzeit“ auf dem Spielplan. Zudem ist der Verein am Montag, 13. September, mit dem Drama „Nebenan“ (20 Uhr) und am Dienstag, 14. September, mit der Wattenmeer-Dokumentation „Der Atem des Meeres“ (18.30 Uhr) im Programm vertreten.

In „Rosas Hochzeit“ geht es um eine 45-Jährige Frau, die ihrem Leben eine neue Richtung geben möchte. Rosa (Candela Peña) lässt das Leben in der Großstadt hinter sich, um im alten Laden ihrer Mutter in einem verträumten Küstenort ein eigenes Geschäft zu eröffnen. Doch es ist gar nicht so leicht, sein Leben in die eigenen Hände zu nehmen und die eigenen Bedürfnisse über die Probleme ihres Vater, ihres Freundes und ihrer Tochter zu stellen. 

„Nebenan“ ist das Regiedebüt von Daniel Brühl und erzählt die Geschichte von zwei grundverschiedenen Männern, die in einer Berliner Eckkneipe aufeinandertreffen.

Weitere Infos unter  www.filmclub-ratzeburg.de 

Foto: Amusement Park Film

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Südlich der A24

„Japans Aufstieg zur Kolonialmacht“

Über „Japans Aufstieg zur Kolonialmacht“ spricht am Donnerstag, 16. September, der Geschichtswissenschaftler Prof. Dr. Sven Saaler im Historischen Bahnhof Friedrichsruh. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Mit Japan begann im 19. Jahrhundert auch ein nicht-westliches Land, ein Kolonialreich aufzubauen. Um sein Ziel zu erreichen, führte es zwei Kriege gegen China und annektierte schließlich Korea, dessen Bevölkerung zwangsassimiliert werden sollte. Erst die japanische Kapitulation am 15. August 1945 beendete diese Kolonialherrschaft, die bis in die Gegenwart das Verhältnis des Landes zu seinen Nachbarn politisch belastet.

Prof. Dr. Sven Saaler lehrt an der „Faculty of Liberal Arts“ an der Sophia-Universität in Tokyo moderne japanische Geschichte und ist Repräsentant der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Japan.

Veranstalter des Vortrages ist die Otto-von-Bismarck-Stiftung. Anmeldungen werden unter der Telefonnummer 04104-97710 oder per Mail unter info@bismarck-stiftung.de entgegengenommen. Der Vortrag wird zudem aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt auf dem YouTube-Kanal der Stiftung zur Verfügung gestellt.

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