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Aktuelles Ausstellungen Nördlich der A24

Till Eulenspiegel-Ausstellung mit Arbeiten von Marina Prüfer

Die derzeitigen Krisenzeiten zeigen der Bildenden Künstlerin Marina Prüfer deutlich, wie wertvoll Till Eulenspiegels Humor als Metapher für unser gesellschaftliches Leben und den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist. Till ist für sie eine geeignete Figur, um ins Gespräch zu kommen und dem Kulturort Mölln als Tills Ruhestätte ein zusätzliches Gesicht zu geben: Die Friedlichkeit.

Als Zeitzeugin, Bildende Künstlerin, Systemischer Coach und Sozialpädagogin wird Marina Prüfer immer wieder mit den Bedürfnissen der Menschen aus unterschiedlichen Kulturen konfrontiert. Der Wandervogel Till Eulenspiegel – der Grenzgänger zwischen den Stühlen und Welten, mit seinem Spiegel und der klugen Eule – könnte uns ein Wegweiser sein.

In den Zeichnungen, Malereien und Skulpturen der Berliner Künstlerin treffen wir Tills Freigeist, Humor und Schabernack wieder. Jeder trägt einen Till in sich, kann sich prüfen und geprüft werden – und mit dem Gestalten ist es ebenso. 

Der Leiter der Möllner Museen Michael Packheiser führt in die Ausstellung ein. Für die musikalische Umrahmung sorgt Lorenz Stellmacher mit dem Akkordeon. Die Ausstellung läuft bis einschließlich 14. August und ist täglich von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Die Künstlerin ist vor Ort

Die Vernissage zu der Ausstellung findet am Sonntag, 24. Juli um 11.30 Uhr im Sitz der Stiftung Herzogtum Lauenburg statt (Stadthauptmannshof, Hauptstr. 150).

Weitere Informationen über die Künstlerin unter www.marinapruefer.com.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg

Foto: Frieda Dilchert

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Ausstellungen

Dörfer zeigen Kunst

Verteilt auf 15 charaktervolle Dörfer – von der Walkenitz-Niederung über die Landschaft um die Ratzeburger Seen – präsentieren Künstler und Künstlerinnen vom 23.07. – 14.08.2022 ihre Werke. Gezeigt werden unter anderem Malerei, Grafik, Foto, Zeichnungen oder Skulpturen. Es kann in kleinen Gruppen gefilzt, in anderen gesungen, der Lyrik oder der Musik gelauscht werden. Das Programm ist so vielseitig, wie es die Dörfer der Region sind. Weitere Information zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie unten angegeben oder unter www.doerfer-zeigen-kunst.de .

Jeweils Samstag und Sonntag, 13.00 – 18.00 Uhr

Alle Ausstellungsorte sind zeitgleich geöffnet – Ausnahmen sind gekennzeichnet

Besondere Veranstaltungen:

Samstag, 23.07.2022 – 15 Uhr

23627 Groß Grönau, Berliner Straße, Ev.-Gemeindezentrum

Vernissage

Sonntag, 24.07.2022 – 14 – 16 Uhr

23911 Einhaus, Hauptstraße 26a, Dorfgemeinschaftshaus

Workshop „Sommerlichter filzen“

Kinder ab 8 Jahre, max. 6 Pers., Material wird gestellt

Anmeldung: Sabine Böttcher, 0170 4793283, art@woll-werk.de

Kostenbeitrag 5 €

Samstag, 30.07.2022, 15 Uhr

23627 Groß Grönau, Berliner Straße, Ev.-Gemeindezentrum

Ulrike Bausch liest Gedichte zum Thema „Glück“

Samstag, 30.07.2022 ab 19 Uhr

23911 Einhaus, Hauptstraße 26a, Dorfgemeinschaftshaus

11. Einhäuser Kunstnacht

Die Deutschrockband „Sternfahrt“ spielt zum Tanz. Für Essen ist an diesem Abend gesorgt. Die Ausstellung ist am Abend geöffnet.

Eintritt frei

Donnerstag, 04.08.2022, 19.30 Uhr

23911 Buchholz, Auf dem Ortskampe 1, Lödings Bauernhof am See

„Turmbau zu B.“

„Wasser für alle(s) – Auch in Zukunft?!“

Vortrag von Prof. Dr. Jörg Drewes, Universität München

Samstag, 06.08.2022 – 18 Uhr

23909 Bäk, Am Dorfgemeinschaftshaus, Dorfgemeinschaftshaus

Offenes Singen inklusive Besuch der Ausstellung, Gespräche mit den Künstlerinnen – anschließend gemütliches Beisammensein und Grillen

Samstag, 06.08.2022, ab 19 Uhr

19217 Thandorf, Alte Dorfstraße 13, Schaeperscheune

MIDNIGHT ART

Einladung an alle Freunde von Kunst und Kultur

Anmeldungen unter 038 875 228 58, Olivia Althaus-Apmann

Freitag, 12.08.2022 –  20 Uhr

23911 Einhaus, Haupstraße 26a, Dorfgemeinschaftshaus

Der literarische Freitag

„Das Erwachen des Tänzers“ – Luise Koeppen liest aus ihrem Roman.

Eintritt frei

Samstag, 13.08.2022 – 15 Uhr

23883 Sterley, „Alte Schule“, Alte Dorfstraße 35

Finissage

Sonntag, 14.08.2022 – 11 Uhr

23911 Buchholz, Auf dem Ortskampe 1, Lödings Bauernhof am See

„Turmbau zu B.“

Poetry Tag am Turm

Klaus Rainer Goll, Schriftsteller

Musikalische Begleitung Ronja Weyhenmeyer, Sopran

Anna Bertram, Klavier

Sonntag, 14.08.2022 – 14 – 17 Uhr

23919 Behlendorf, Am Brink 1, Gemeindezentrum „Brinkhuus“

Musik-Café mit dem Behlendorf-Flötett

Eintritt frei

Sonntag, 14.08.2022 – 15 Uhr

23627 Groß Grönau, Berliner Straße, Ev.-Gemeindezentrum

Finisage

Sonntag, 14.08.2022 – 15 Uhr

23911 Buchholz, Auf dem Ortskampe 1, Lödings Bauernhof am See

„Turmbau zu B.“

„Schreiben macht Spaß“

Textwerkstatt Familienbildung Hamburg, Leitung Frau E.M. Sturz

Teilnehmerinnen lesen vor.

Musikalische Begleitung Ronja Weyhenmeyer, Sopran, Anna Bertram, Klavier

Sonntag, 14.08.2022 – 15 Uhr

23883 Horst OT Neu-Horst, Alter Gutshof 9

Alle Kunst- und Kulturfreunde können bei Kaffee und Kuchen gemeinsam mit den Künstlern die Ausstellung ausklingen lassen

Sonntag, 14.08.2022 – 19.30 Uhr

23911 Buchholz, Auf dem Ortskampe 1, Lödings Bauernhof am See

„Turmbau zu B.“

Matthias Kröner, Lyriker

”Dir gehört gar nichts – lyrische Grenzgänge aus 2 Jahrzehnten“

Musikalische Begleitung Niels Rathje, Gitarre

Barrierefreier Zugang besteht zu allen Gebäuden, tlw. allerdings mit Kopfsteinpflaster

Informationen: www.doefer-zeigen-kunst.de

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Ausstellungen

Artothek macht Sommerpause

Die Artothek macht eine kleine Sommerpause und bleibt vom 16. Juli bis zum 15. August 2022 geschlossen. Ab dem 16. August – in der Zeit zwischen 16.00 und 18.00 Uhr – ist das Team der Artothek wieder für Sie da.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg

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Aktuelles Ausstellungen

Under Northern Lights

Die diesjährige Sommerausstellung im Museum in Zusammenarbeit mit dem Lauenburgischen Kunstverein (LKV) stellt Arbeiten des aus Australien stammenden Künstlers und Dozenten Paul Pollock (*1949) vor.

Paul Pollock lebte seit 1972 in Europa; zunächst in der Schweiz und in Freiburg im Breisgau. Völlig unerwartet ist Paul Pollock während der Vorbereitung der Möllner Ausstellung im Januar 2022 verstorben und hat uns einen reichen Schatz an Bildern und Zeichnungen hinterlassen, den es jetzt zu entdecken gilt.

„Entdecke die Unendlichkeit der Seele in der Fläche. Man grüßt den eigenen Raum. Man macht den Raum wieder auf. Liebevolles Schauen und Tun. Wenn es gut geht, haben wir eine große Sicherheit, eines erfüllenden Zustands mit sich selbst eins zu sein.“
(Paul Pollock)

Paul Pollock schafft keine Abbilder von realer Landschaft, die wiedererkennbar markante Details zeigen. Paul Pollock nutzt das Sujet „Landschaft“ vielmehr als Anregung für eine Auseinandersetzung mit Farbe und Form, deren Wirkung durch Verdichtung (oder dem Gegenteil davon…) einzelnen Bildelementen feine Strukturen verleihen. Monochrom wirkende Flächen werden durch feinste, kontrastierende Gegensätze aufgebrochen und schaffen eine wahrnehmbare Bildtiefe.

Einige seiner Bilder erinnern an Maler, die sich schon Anfang des 19. Jahrhunderts mit dem Thema „Landschaft“ radikal anders auseinandergesetzt haben. Das Bild 45 erinnert an den „Mönch am Meer; Pollock reduziert das Thema „Strand/ Küste“ auf eine Horizontlinie; einen weiten Himmel und einen geheimnisvollen Lichtreflex. Ist es überhaupt eine Landschaft am Meer? Oder fügt sich dieser Eindruck unbeabsichtigt, weil wir, die Betrachter, Orientierung suchen?

Paul Pollock will uns das Sehen lehren, ohne uns seine Sicht aufzuzwingen. Wir tauchen in den Pollockschen Kosmos ein. Die Betrachter eint ein gleichzeitiger Ausdruck der Harmonie auch wenn einzelne Bildelemente individuell empfunden werden.

Weitere Informationen zur Ausstellung:

Eröffnung 3. Juli 2022

Midissage 13. August 2022, 15:00 Uhr
Führung durch die Ausstellung mit Bildbetrachtung: Michael Packheiser und Ulrich Kaiser

Möllner Museum
Historisches Rathaus | Am Markt 12
23879 Mölln | Tel. 0 45 42. 9 76 51 00

Öffnungszeiten
Montag – Freitag 10:00 – 18:00 Uhr
Samstag – Sonntag 10:00 – 16:00 Uhr

www.l-kv.de
www.paulpollock.com

Foto Bild 45: Tempera auf Leinwand, Maße 150×120 cm, Entstehungsjahr 2016

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Ausstellungen Nördlich der A24

Mit der Kunst in den Frühling

Kunst als Vorbote des Frühlings können ab Freitag, 25. Februar, die Besucherinnen und Besucher der Domäne Fredeburg erleben. Auf dem Gelände der Gemeinschaft ist dann die Freiluftausstellung „Blühende Landschaften“ zu sehen. Die rund 70 Exponate sind 2020 im Rahmen eines gleichnamigen Kinderkunstwettbewerbs für Schulen entstanden des Kreises Herzogtums Lauenburg entstanden.

Zur Eröffnung der Schau spricht Kreispräsident Meinhard Füllner, der als Mitglied der Jury auch an der Auswahl der Bilder beteiligt war. Darüber hinaus ist ein Rahmenprogramm geplant. Daran beteiligt sind Schülerinnen und Schüler der Grundschule St. Georgsberg (Ratzeburg). Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr.

Die Kunstausstellung ist in das Projekt „Kunst schafft Vielfalt – für mehr blühende Landschaften im Kreis Herzogtum Lauenburg“ eingebettet. „Blühende Landschaften“ sollen keine künstlerischen Visionen bleiben, Bereits im Jahr 2021 wurden deshalb Flächen gesucht, auf denen sich durch die Aussaat von heimischem Wildblumensaatgut über mehrere Jahre vielfältige Blühwiesen entwickeln. Ziel dieser Initiative war, das Netzwerk mehrjähriger Blühflächen im Herzogtum Lauenburg weiter auszubauen, um mehr Lebensräume für Insekten und wertvolle Rückzugs- und Bruträume für weitere Arten zu schaffen. Der Aufruf richtete sich an Schulen, Kommunen, Kirchengemeinden, Privatpersonen und Landwirte. Auf diese Weise haben Schulklassen die Möglichkeit, die neuen „Kinderblütenreiche“ in ihrer Nähe zu besuchen, um das Leben auf den Blühflächen zu beobachten, zu erforschen und die Entwicklung der vielfältigen Biotope zu begleiten. Dies ist auch im Rahmen der umweltpädagogischen Bildungsarbeit auf der Domäne Fredeburg als biologisch-dynamisch wirtschaftenden Betrieb möglich.

Im vergangenen Herbst konnten insgesamt 15 Flächen im Herzogtum Lauenburg mit Flächenanteilen von 90qm bis 2,5ha in Blühwiesen verwandelt werden. Diese Erfolgsstory soll nun in 2022 fortgesetzt werden. Mit der Ausstellung „Blühende Landschaften“ auf der Domäne Fredeburg möchten die Initiatoren des Projekts erneut dazu aufrufen, Flächen im Kreis Herzogtum Lauenburg als Blühfläche zu gestalten und sich damit am Projekt „Kinderblütenreich“ zu beteiligen. Alle Infos und Kontakte unter www.kinderbluetenreich.de.

Initiatoren von „Kunst schafft Vielfalt – für mehr blühende Landschaften im Kreis Herzogtum Lauenburg“ sind Jörg-Rüdiger Geschke, Kreisfachberater für Kulturelle Bildung, sowie Elisabeth von Meltzer, Kreisfachberaterin für Natur- und Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Die Ausstellung ist bis zum 24. April zu sehen. Die Schau entstand in Kooperation mit dem Verein KulturLandWirtSchaft.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Ausstellungen Nördlich der A24 Südlich der A24

Gesucht: Kunst aus Norddeutschland

Für eine Ausstellung vom 8. Mai bis 19. Juni fahndet die Drostei Pinneberg nach Schleswig-Holsteinischer und Hamburger Kunst. Unter dem Motto „Wir über uns“ können also auch Lauenburger Künstlerinnen und Künstler Arbeiten einreichen. Bis zu drei sind erlaubt. Willkommen sind Malerei, Grafik, Fotografie, Installation, Skulptur und Objekt. Bewerbungsschluss ist 27. Februar. Die endgültige Auswahl erfolgt per Jury-Entscheidung.

Das Motto möchten die Verantwortlichen als „einendes Element“ verstanden wissen. „Jede Kunst reflektiert unser Sein, unsere Beziehung zu uns selbst, zu anderen, unserer Umwelt oder unserer inneren Haltung“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. Insofern sei es „kein Thema im eigentlichen Sinn, aber die Idee eines vielfältigen, diversen, respektvollen und toleranten norddeutschen Lebens, dessen Struktur wir in der Ausstellung sichtbar machen können“.

Die Arbeiten müssen mit einer Kurz-Vita als jpg oder anderen gängigen Dateiformaten eingereicht werden. Die Auflösung sollte 150 dpi bei 20 mal 30 Zentimeter betragen. Das entspricht etwa 6 MB. Weitere Infos zur Teilnahme gibt es auf der Webseite www.drostei.de.  

Die Einsendung kann per Mail unter assistenz.@drostei.de oder in Ausnahmefällen über einen USB-Stick auf dem klassischen Postweg erfolgen. Die Stiftung Landdrostei hat ihren Sitz in der Dingstätte 23, 25421 Pinneberg. Das Stichwort lautet „Regionalschau“.

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Ausstellungen Nördlich der A24

Grenzhus will „Bewegungsformate“ ausbauen

Das Grenzhus Schlagsdorf blickt auf ein bewegtes Jahr zurück. Wie wohl alle Kultureinrichtungen und Museen litt das Haus unter der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Lockdown im Frühjahr. So lag die Zahl der Besucherinnen und Besucher 2021 bei rund 6.800 Personen. 2019 – also vor Ausbruch der Seuche – hatte die Zahl noch bei 12.200 gelegen.

Mit der warmen Jahreszeit und dem Ende des Lockdowns zeigte sich, dass das Interesse am Grenzhus und seinen Angeboten ungebrochen ist. Fahrradtouren und Wanderungen zur Geschichte der innerdeutschen Grenze fanden große Resonanz. Für Museumsleiter Dr. Andreas Wagner ein gutes Argument, hier weiter Gas zu geben. „Wir werden diese Bewegungsformate 2022 ausbauen“, so Wagner . Möglich ist dies vor allem dank der Unterstützung der ehrenamtlichen Gruppenbegleiter.

Neben den Präsenz-Veranstaltungen, die im Zuge steigender Temperaturen und sinkender Inzidenzen möglich waren, setzte das Grenzhus auf digitale Formate. Mehr als 20 Veranstaltungen bot das Informationszentrum 2021 an. Rund 480 Personen nahmen es in Anspruch. Diese Zahl müsse laut Wagner noch zusätzlich zu den 6.800 Personen, die vor Ort waren, hinzugerechnet werden.

Digital zu erleben waren die Eröffnung der Sonderausstellungen „Unerkannt durch Freundesland – Illegale Reisen durch das Sowjetreich“ und „Mütter des Grundgesetzes und ihre Töchter aus Nordwestmecklenburg“ sowie Vorträge und Filmpräsentationen.

In der Bildungsarbeit mit Jugendlichen bildeten verschiedene Studientage und die Grenzwanderung der Rostocker und Lübecker Schülerinnen und Schüler Höhepunkte. Im Zuge der Grenzwanderung gab es Zeitzeugengespräche, auf deren Grundlage die jungen Menschen Radiosendungen für die Offenen Kanäle in Lübeck und Rostock produzierten. Einen breiten Raum nahm zudem die Dokumentation der Grenzhus-Arbeit auf den Social Media-Kanälen ein.

Foto: Kneese

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Ausstellungen Südlich der A24

„Gedanken in Glas und Wort“

Noch bis zum 5. Februar präsentiert die Ausstellungsgemeinschaft Lauenburgischer Künstler (ALK) im GeesthachtMuseum Werke von Holm Lilie. Unter dem Titel „Blei-Glasbilder in Glas und Wort – Gedanken in Glas und Wort“ zeigt der Geesthachter Künstler seine Arbeiten. Der Eintritt ist frei.

Holm Lilie, Glaskünstler und Glasermeister, hat sich mit seinem Werk weit über die Stadtgrenzen Geesthachts hinaus einen Namen gemacht. In vielen seiner Arbeiten setzt er sich mit kirchlichen Symbolen wie Dornenkrone oder Kruzifix auseinander, die er in abgewandelter Form präsentiert. Dabeiarbeitet er vorrangig mit gestalteten Bleiverglasungen.

Neben den Bildern gibt es auch dreidimensionale Werke in der Ausstellung zu sehen, darunter Schmuck, kleinere Objekte, eine Entwurfszeichnung für ein Kirchenfenster sowie ein Modell. Bei letzterem handelt es sich um einen Vorschlag für eine Installation im öffentlichen Raum in Geesthacht, der aus den 80er Jahren stammt.

Holm Lilie. Foto: Renate Lefeldt

Mit seiner Themenauswahl hat Lilie dauerhaft Spuren im kirchlichen Raum hinterlassen. So befinden sich größere Werke von ihm im Beichtraum von St. Konrad (Lauenburg), in St. Thomas (Geesthacht-Grünhof) sowie in einem Gemeindehaus (Eckernförde).

Für die Ausstellung kooperiert die ALK mit der Stadt Geesthacht. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich vorab über die aktuell gültigen Hygiene-Bestimmungen zu erkundigen. Weitere Infos gibt es unter Tel. 04152-836258 sowie per Mail unter touristinfo@geesthacht.de.

Das GeesthachtMuseum ist montags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Zu den Feiertagen vom 24. bis 26. Dezember sowie vom 31. Dezember bis zum 1. Januar bleiben die Räumlichkeiten in der Bergedorfer Straße 28 geschlossen.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Titel-Foto: Helge Lilie

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Ausstellungen Südlich der A24

Nachschlag für „1870/71. Reichsgründung in Versailles“

Wegen der großen Resonanz hat die Otto-von-Bismarck-Stiftung ihre Sonderausstellung „1870/71. Reichsgründung in Versailles“ verlängert. Die Schau, die sich aus französischer und preußisch-deutscher Perspektive, den Ereignissen vor 150 Jahren zuwendet, ist noch bis zum 20. Februar zu sehen.

Die Ausstellung, die im Bismarck-Museum und im Historischen Bahnhof Friedrichsruh präsentiert wird, ist bundesweit etwas Besonderes. Sie setzt sich sehr umfangreich mit den historischen Ereignissen auseinander, die zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs führten. Den Ausgangspunkt bildet im ersten Raum das Schloss Versailles als Schicksalsort der deutsch-französischen Beziehungen.

Die weiteren Sektionen sind mit „Rivalen“, „Krieg“, „Reichsgründung“, „Frankreich nach 1871“ und „Erinnerung“ überschrieben. Die Exponate und begleitenden Texte zeigen auf, wie die damaligen Ereignisse ineinandergriffen und doch keineswegs unausweichlich waren. Dies trifft auch auf den Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges zu, der die politische Landkarte Europas verändern sollte. Westlich des Rheins folgte auf die nach der Niederlage in Sedan gestürzte Monarchie die Ausrufung der Dritten Französischen Republik, östlich vereinigten sich der Norddeutsche Bund und die süddeutschen Monarchien zu einem kleindeutschen Nationalstaat

Die Sonderausstellung ist dienstags bis sonntags zwischen 10 und 16 Uhr zugänglich. Zudem gibt es auf https://3d-tour.linsenspektrum.de/de/tour/reichsgruendung-in-versailles die Möglichkeit eines virtuellen Rundgangs.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung/Jürgen Hollweg

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Ausstellungen Nördlich der A24

Neustart mit bewährter Führungsspitze

Die A. Paul Weber-Gesellschaft hat auf ihrer Mitgliederversammlung im Kreismuseum Ratzeburg den 1. Vorsitzenden Dr. Helmut Brüggmann (Sahms) im Amt bestätigt. Die rund 40 anwesenden Mitglieder bestimmten zudem Hans Ptaszynski (Herne) erneut zu seinem Stellvertreter. Im Amt blieben auch Schatzmeisterin Heike Kissel (Mölln) und Geschäftsführer Jürgen Meier (Ratzeburg). Neu im Vorstand ist hingegen Christina Sophie Meier (Lübeck), die das Amt der Schriftführerin übernimmt. Dem Gremium gehören darüber hinaus Martin Hank (Tübingen) und Rainer Voß, (Ratzeburg) sowie Landrat Dr. Christoph Mager, Hartmut Weber und Dr. Till Weber (beide Tübingen) an.

Nach langer pandemiebedingter Pause stand neben der Mitgliederversammlung auch die Jahrestagung auf dem Programm mit diversen Beiträgen auf dem Programm. So sprach Museumsleiterin Dr. Anke Mührenberg über den „Neustart im Weber-Museum“. Sie gab einen Ausblick auf künftige Aktivitäten und Ausstellungen und kündigte an, die Museumspädagogik stärker in den Fokus ihrer Arbeit zu rücken. Mührenberg hatte im Januar dieses Jahres die Nachfolge von Dr. Klaus J. Dorsch angetreten.

Im Anschluss an die Tagesordnung nutzten viele Mitglieder die Gelegenheit, die Sonderausstellung  „A. Paul Weber: Endlich Freizeit!“ zu besichtigen und das eine oder andere persönliche Gespräche am Rande zu führen.

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