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Südlich der A24

Wenn der Leibwächter spricht,

wird Geschichte lebendig.

Lauenburg/Elbe – Unter dem Titel „Erlebnisführung mit General Tillys Leibwächter“ lädt die Tourist-Information Lauenburg zu einer ebenso unterhaltsamen wie ungewöhnlichen Zeitreise ins 17. Jahrhundert ein. Am 23. Mai um 14:30 Uhr nimmt der kostümierte Gästeführer mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Statt trockener Jahreszahlen gibt es hier klare Ansagen, historische Anekdoten und eine gute Portion Theatralik. Mit scharfem Blick und noch schärferer Zunge führt der bewaffnete Begleiter durch die engen Gassen der Altstadt und erklärt, wie es war, als Lauenburg mitten im Dreißigjährigen Krieg versuchte, irgendwie den Kopf über Wasser zu halten – nicht immer erfolgreich, aber oft sehr unterhaltsam (zumindest rückblickend). Warum war eine Hellebarde damals unverzichtbar? Und was hat General Tilly eigentlich in Lauenburg hinterlassen, außer jeder Menge Geschichten? Antworten darauf gibt es direkt aus erster Hand – oder zumindest aus erster historischer Rolle. Die Führung verbindet Fakten mit Humor und Geschichte, so das selbst staubige Epochen plötzlich erstaunlich lebendig wirken. Dabei gilt jedoch: Zartbesaitete sollten sich warm anziehen – der Leibwächter ist ehrlich, direkt und manchmal angenehm unbequem. Der Treffpunkt ist Am Schlossturm, Amtsplatz 6. Die Führung dauert circa 90 Minuten. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro pro Person. Bitte mitbringen: feste Schuhe, gute Laune & Neugier! Bitte bis zum 21. Mai/ 16 Uhr Anmelden! Entweder telefonisch unter 04153-5909 220 oder per E-Mail an touristik@lauenburg.de.

General Tilly´s Leibwächter Florian Baier. Foto: Baier

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Nördlich der A24

Musikalische „Post von Paul Gerhardt“

Neue Video-Reihe gestartet

Hzgt. Lauenburg – Zum 350. Todestag des beliebten Lied-Dichters Paul Gerhardt, senden Musikerinnen, Musiker und Ensembles aus dem Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg digitale musikalische Postkarten. Die Werke des bekannten Kirchenlieder-Dichters Paul Gerhardt sind beliebt. Vielen Menschen spenden seine Lieder auch heute noch Kraft, Trost und Freude. Zu seinem 350. Todestag gibt es im Ev.-Luth. Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg jetzt „Post von Paul Gerhardt“ – eine monatlich erscheinende Video-Reihe mit musikalisch-geistlichen Grüßen zum Teilen. Mit dem Danklied „Wach auf, mein Herz, und singe“ und dem Posaunenchor der Kirchengemeinde Breitenfelde ist die Reihe Mitte Mai, kurz vor dem Todestag Paul Gerhardts (27. Mai 1676), gestartet. Die Idee zu dem digitalen Format kommt aus dem Team der Kirchenmusiker. Susanne Bornholdt, Regionalkantorin für die Kirchengemeinden Mölln, Breitenfelde und Gudow, hat in der Corona-Zeit bereits gute Erfahrungen mit einer Podcast-Reihe gemacht, in der sie Lieder aus dem Evangelischen Gesangbuch vorstellte. „Ich möchte die Menschen neugierig machen und selbst immer neugierig bleiben, Lieder auszuprobieren und zu vermitteln“, sagt Bornholdt. Außerdem wünscht sie sich auch im Digitalen mehr musikalisches „Seelenfutter“. So war im Paul-Gerhardt-Jahr schnell die Idee zu einem kurzen musikalischen Seelengruß da. Denn genau das möchte die „Post von Paul Gerhardt“ sein: ein Moment zum Innehalten, Genießen und natürlich zum Teilen – ob auf Instagram oder YouTube, wo das Format erscheint. Sich auf die Lied-Tradition Paul Gerhardts zu besinnen, kann Kraft spenden. Davon ist Susanne Bornholdt überzeugt. „Diese alten Schätze sind die Säulen, die die Generationen vor uns getragen haben, auch und vor allem durch schwere Zeiten.“ Hoffnung und Zuversicht im Dreißigjährigen Krieg. Paul Gerhardts Lieder wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und werden auch heute noch konfessionsübergreifend gesungen. Er selbst lebte in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, war mit schweren Schicksalsschlägen, Tod und Leid konfrontiert. So verlor er früh seine Eltern, vier seiner fünf Kinder starben. „Paul Gerhardt hat den Leuten dennoch die Hoffnung und Zuversicht in die Herzen gedichtet. Seine Kantorenkollegen damals haben mit wunderbaren Melodien die Ohren geöffnet und die Lippen, Zungen und Stimmen zum Singen gebracht“, so Bornholdt. Natürlich wird auch sein wohl bekanntestes Lied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ als musikalische Postkarte erscheinen. Beteiligt an der etwa monatlich erscheinenden Reihe sind Chöre, Solisten, Kirchenmusiker und Ensembles aus dem gesamten Kirchenkreis. Die technische Umsetzung und Verbreitung übernimmt die Medienabteilung des Kirchenkreises. Zahlreiche Kirchengemeinden planen außerdem zum Paul-Gerhardt-Jahr Konzertreihen und Themenabende. So feiert der Ratzeburger Dom unter der Leitung des Kirchenmusikers Christian Skobowsky ein Jahr voller Paul-Gerhardt-Lieder mit Gottesdiensten und Liedpredigten. In Breitenfelde gibt es am 27. Mai ein Kinder-Musical über Paul Gerhardt. Am 31. Mai feiert Bischöfin Kirsten Fehrs im Dom zu Lübeck einen Abendmahls-Gottesdienst mit dem Schwerpunkt Paul Gerhardt. Infos und weitere Termine gibt es unter dem Stichwort „Paul Gerhardt“ im Kalender auf www.kirche-LL.de. Die „Post von Paul Gerhardt“ erscheint auf dem Instagram-Kanal auf dem YouTube-Kanal des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg.

Bildunterschrift: Der Posaunenchor der Kirchengemeinde Breitenfelde unter der Leitung von Stefan Henatsch (r.) eröffnet die Video-Reihe „Post von Paul Gerhardt“.

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Südlich der A24

Lauenburg am „Tag der Arbeit“ entdecken

Stadtführung zu Handwerk, Schifffahrt und Industriegeschichte

Lauenburg – Wie sah der Arbeitsalltag in Lauenburg früher
aus? Wer prägte das Leben zwischen Elbe, Handwerk und Industrie – und welche Spuren sind davon heute noch sichtbar? Antworten auf diese Fragen gibt eine besondere Stadtführung am Freitag, 1. Mai, 14.30 Uhr, die den „Tag der Arbeit“ auf eindrucksvolle Weise erlebbar macht. Unter dem Titel „Arbeiten in Lauenburg“ führt eine erfahrene Gästeführerin durch die historische Altstadt und lässt vergangene Arbeitswelten lebendig werden. Zwischen schmalen Gassen, Fachwerkhäusern und alten Gewerbestandorten entfaltet sich die Geschichte einer Stadt, die über Jahrhunderte hinweg vom Fleiß ihrer Bewohnerinnen und Bewohner geprägt wurde. Im Mittelpunkt stehen die Menschen und ihre Berufe: Schiffer, Handwerker und Fabrikarbeiter, die Lauenburg zu einem wichtigen Handels- und Industriestandort machten. Die rund 90-minütige Führung verbindet Geschichte mit anschaulichen Geschichten und eröffnet neue Perspektiven auf bekannte Orte. Der Treffpunkt ist am Schlossturm, Amtsplatz. Die Teilnahmegebühr für Erwachsene beträgt 7,50 Euro und für Kinder zwischen 6 und 16 Jahren 4,50 Euro. Diese Führung bietet eine besondere Gelegenheit, den Tag der Arbeit einmal anders zu erleben – als Zeitreise durch die Lebens- und Arbeitswelten vergangener Generationen. Eine Anmeldung ist bis zum 29. April/ 18 Uhr unter 04153-5909 220 oder touristik@lauenburg-elbe.de möglich. Eine Mindesteilnehmerzahl ist Voraussetzung zur Durchführung des Rundganges.

Foto: Dorotheé Meyer

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Südlich der A24

Museumsführung

Lauenburg/Elbe – Am Samstag, 4. April, lädt das Elbschifffahrtsmuseum in Lauenburg zu einer spannenden Führung ein, die Besucher auf eine eindrucksvolle Reise durch die Geschichte und Technik der Elbschifffahrt mitnimmt.
Geführter Rundgang: „Mensch – Modell – Maschine“
Das Museum öffnet seine Türen für eine Entdeckungstour durch Technik, Alltag und Innovation vergangener Jahrhunderte. Die Führung bietet faszinierende Einblicke in die Entwicklung der Elbschifffahrt – von historischen Modellen bis hin zu beeindruckender Maschinenkraft. Historische Persönlichkeiten werden lebendig, und das Leben an Bord früherer Zeiten wird greifbar. Dabei wird schnell klar, wie viel Mut, Erfindergeist und harte Arbeit nötig waren, um die Schifffahrt auf der Elbe voranzubringen. Eine erfahrene Gästeführung begleitet die Teilnehmenden durch die Ausstellung und verbindet anschaulich Vergangenheit und Gegenwart des Lebens an der Elbe. Noch mehr entdecken! Der Eintritt ins Museum ist im Führungspreis enthalten. Besucher können die interaktive Ausstellung auch vor oder nach dem geführten Rundgang auf eigene Faust erkunden – perfekt, um noch tiefer in die Welt der Schifffahrt einzutauchen. Hier darf gestaunt, gefragt und ausprobiert werden – Technik zum Anfassen! Der Eintritt für für Erwachsene 9,50 Euro und für Kinder (6–16 Jahre) 4,50 Euro. Um Anmeldung bis spätestens 2. April, 18 Uhr wird gebeten. Anmeldung unter: 04153 / 5909220 oder per E-Mail an touristik@lauenburg.de

Bildinformation: Blick in den Maschinenraum – © Uwe Franzen

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Südlich der A24

Nachtwächter-Rundgang

Lauenburg – Wenn’s draußen dunkel wird… erwacht die Geschichte!

Hört Ihr Leut’ und lasst Euch sagen: Es ist wieder Zeit für den schaurig-schönen Rundgang mit dem Nachtwächter! Mit Laterne, Hellebarde und einem Augenzwinkern führt unser historisch gewandeter Nachtwächter durch die verwinkelten Gassen der alten Schifferstadt — und weckt Geschichten, die zum Schmunzeln & Schaudern bringen!

Begleitet den Nachtwächter auf seinem nächtlichen Streifzug durch Lauenburgs Altstadt und entdeckt, was sich hinter Fachwerk und Kopfstein verbirgt. Wo spukt der Herzog des Nachts? Und wer versteckt sich hinter der nächsten Ecke? Antworten – mit wohligem Schauer und reichlich Anekdoten – gibt’s bei diesem einzigartigen Stadtspaziergang!

Samstag, 7. März, Beginn 18 Uhr, Treffpunkt Am Schlossturm, Amtsplatz 6 in Lauenburg. Dauer ca. 90 Minuten, Teilnahmegebühr 10 Euro pro Person. Bitte mitbringen: feste Schuhe, gute Laune & Neugier!

Warum mitmachen?

Weil Geschichte nicht staubig sein muss! In Lauenburg wird sie lebendig, lustig und manchmal auch ein bisschen gruselig – perfekt für alle, die Lust auf ein außergewöhnliches Abend-Abenteuer haben. Ob Einheimischer oder Gast: Jeder lernt Lauenburg bei Nacht von seiner spannendsten Seite kennen!

Anmeldung erbeten bis zum 5. März um 18 Uhr – entweder telefonisch unter 04153-5909 220 oder per E-Mail an touristik@lauenburg.de

Bildinformation: Nachtwächter Florian Baier ©Baier

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Südlich der A24

Nachtwächterrundgang

Wenn’s draußen dunkel wird… erwacht die Geschichte!

Lauenburg/Elbe – Hört Ihr Leut’ und lasst Euch sagen: Es ist wieder Zeit für den schaurig-schönen Rundgang mit dem Nachtwächter! Mit Laterne, Hellebarde und einem Augenzwinkern führt unser historisch gewandeter Nachtwächter durch die verwinkelten Gassen der alten Schifferstadt — und weckt Geschichten, die zum Schmunzeln & Schaudern bringen! Begleitet unseren Nachtwächter auf seinem nächtlichen Streifzug durch Lauenburgs Altstadt und entdeckt, was sich hinter Fachwerk und Kopfstein verbirgt. Wo spukt der Herzog des Nachts? Und wer versteckt sich hinter der nächsten Ecke? Antworten – mit wohligem Schauer und reichlich Anekdoten – gibt’s bei diesem einzigartigen Stadtspaziergang! Am Sonntag, 15. Februar, 18 Uhr, der Treffpunkt ist Am Schlossturm, Amtsplatz 6. Der Rundgang dauert ca. 90 Minuten. Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro pro Person. Bitte mitbringen: feste Schuhe, gute Laune & Neugier! Warum mitmachen? Weil Geschichte nicht staubig sein muss! Bei dem Nachtwächterrundgang wird sie lebendig, lustig und manchmal auch ein bisschen gruselig – perfekt für alle, die Lust auf ein außergewöhnliches Abend-Abenteuer haben. Ob Einheimischer oder Gast: Jeder lernt Lauenburg bei Nacht von seiner spannendsten Seite kennen! Anmeldung bis zum 13. Februar, 16:0 Uh, entweder telefonisch unter 04153-5909 220 oder per E-Mail an touristik@lauenburg.de.

Bildinformation: Nachtwächter Florian Baier ©Baier

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Südlich der A24

Kunst und Erlebnisort „Wachgeküsst“

Lauenburg/Elbe – Das Jahr 2025 neigt sich zum Ende. Am Sonntag, 14. Dezember, sind im Rahmen des Adventszaubers in der Elbstraße in Lauenburg/Elbe von 15 bis 18 Uhr sind auch die Türen der Elbstraße 16 der Ausstellung „Wachgeküsst“ geöffnet. Auch später werden dort an den Wochenenden kleine und große weihnachtliche Geschenke zum Verkauf stehen. Am Sonntag, 21. Dezember, den 4. Advent um 17 Uhr wird bei Lebkuchen, Spekulatius und Kerzenschein der Film „Herztöne“ gezeigt. Mit Harfenklängen von Franziska Widmer, mit einem Lied von der Band BlauViolett, beide Stücke sind von den drei Frauen für die bewegten Bilder komponiert und durchgeführt. Dazu gibt es Klänge aus der Natur und den Rhythmus des Herzschlags. „Die Ausstellung „Wachgeküsst“, ist samstags und sonntags jeweils von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Bei Feiertagen und in den Ferien können Besucher Glück haben, dass die Künstlerin da ist. Wer Licht sieht und wenn die Schilder draußen stehen können Interessierte eintreten. Ansonsten kann Kristina Bastian angerufen werden. „Wenn es mir möglich ist, mache ich gerne auf.“ Kunst vereint die Vielfalt. Im Dialog mit der Künstlerin. „Wir gestalten unsere Träume in Wort, Bild, Farbe und Zeichnung“. Alle Werke verbinden sich zu einem Gesamtkunstwerk. Jeder, der sich inspiriert fühlt, darf ein Wollknäuel mit individueller Farbauswahl mitbringen! Individuelle Führungen durch die Ausstellung bei Nachfrage sowie Einzel- oder Gruppenworkshops mit der Künstlerin sind möglich. Sie arbeitet generationsübergreifend. Teilnehmer können als Familie, Paar, Freunde oder allein kommen. Foto: Kristina Bastian

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Nördlich der A24 Südlich der A24

Musiktheater in drei Kirchen

„Von Krieg und Frieden“

Hzgt Lauenburg – Musiktheater am Samstag, 15. November, 19 Uhr, in der St. Petri Kirche in Ratzeburg, am Sonntag, 16. November, 19 Uhr, in der Maria-Magdalenen-Kirche in Lauenburg und am Mittwoch, 19. November, 19 Uhr, in der Bismarck-Gedächtnis-Kirche in Aumühle.

Das Musiktheater „Von Krieg und Frieden“ bringt auf ungewöhnliche Weise Musik und Schauspiel zusammen. Mit diesem Musiktheaterprojekt bringt der Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg ein außergewöhnliches Gemeinschaftswerk zur Aufführung. Ein ungewohnt bedrohliches Szenario für eine Kirche: Zwei schwarz gekleidete Gruppen stehen sich gegenüber – die eine mit angedeuteten Engelsflügeln geschmückt, die andere ausgestattet mit Stöcken und Uniformen, die an Endzeitfilme erinnern. Rund 50 Mitwirkende aus Chor, Orchester und Schauspiel verwandeln die Maria-Magdalenen-Kirche in Lauenburg in eine große Probebühne. Ein Jahr lang arbeiten und proben sie schon unter der Regie von Frank Düwel und der musikalischen Leitung von Kirchenmusikdirektorin Susanne Bornholdt an dem Stück.


Monteverdi trifft Machiavelli – Musik und Macht im Widerstreit.
Eine dramatische Konfrontation liegt dem Werk zugrunde: Da sind auf der einen Seite die Madrigale des Renaissance-Komponisten Claudio Monteverdi, deren Musik von Sehnsucht, Liebe und spiritueller Tiefe geprägt ist. Für die musikalische Leiterin Susanne Bornholdt sind sie „Lichtinseln inmitten der Dunkelheit und eine Erinnerung daran, dass der Mensch zur Liebe fähig ist.“ In den Texten von Niccolò Machiavelli tritt die kalte Realität des Kriegs auf. Es geht um Macht, Strategie und militärische Organisation. Die Gegenüberstellung schaukelt sich in mehreren Szenen zu einer stilisierten Kriegsschlacht empor.

Für Regisseur Frank Düwel ist das Projekt eine Fortführung der historischen Mysterienspiele und die Wiederentdeckung von Kirchenräumen als Orte des gesellschaftlichen Lebens mitten im Ort. „Wir erzeugen ein Spannungsverhältnis von Musik und Text und möchten damit einladen, Gefühle, Sorgen und Nöte über die Gegenwart des Krieges zu reflektieren“, sagt er. Die besondere Mischung ist trotz seiner Erfahrung auch für ihn eine Besonderheit: „Ein Schauspielensemble mit einem singenden Chor zusammenzuführen, ist eine spannende und seltene Herausforderung für alle Beteiligten“. Das sieht auch Anja Nitz so, die gleichzeitig als Produzentin, Kostümdesignerin und Schauspielerin tätig ist. Sie schildert ihre Eindrücke von den Proben: „Es ist auch für die Theatererfahrenen von uns eine Herausforderung wegen der Abstraktion der Bewegungen. Aber es ist eine tolle Erfahrung, Kirchenräume auf diese Weise zu nutzen und zu öffnen.“ 

Online-Vorverkauf unter www.kultur-und-kirche.de und Abendkasse ab 18 Uhr. Der Eintritt kostet 25 Euro, ermäßigt 15 Euro (ggf. zuzüglich Vorverkaufsgebühr).

Bedrohliche Szenen im Kirchenraum: Darstellerinnen und Darsteller des Musiktheaterprojekts „Von Krieg und Frieden“, das am 15. November in Ratzeburg uraufgeführt wird. Foto: Jens Butz

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Südlich der A24

Stadtrundgang in Lauenburg/Elbe

Mit Laterne und Gänsehaut

Lauenburg/Elbe – Wenn die Dunkelheit über die Altstadt fällt und nur die Laternen flackern, dann beginnt eine Reise in vergangene Zeiten: Am Freitag, 14. November, 18 Uhr, lädt die Schifferstadt Lauenburg/Elbe ein zum Rundgang mit der Nachtwächterin durch die geheimnisvollen Gassen von Lauenburg. Ein Erlebnis für alle, die sich trauen, durch die Schatten der Geschichte zu wandeln! Was erwartet die Teilnehmer? Die Nachtwächterin führt in passender Montur durch dunkle Gassen, verborgene Durchgänge und über Kopfsteinpflaster, während sie schaurige Geschichten, Anekdoten und längst vergessene Legenden zum Leben erweckt. Mit Laterne in der Hand lauschen Teilnehmer dem Flüstern der Mauern und folgen den Spuren rätselhafter Gestalten, die einst durch Lauenburgs Nacht zogen. Der Rundgang startet am Schlossturm, Amtsplatz 6, Lauenburg/Elbe und dauert 90 Minuten. Die Teilnahmegebühr beträgt 7,50 Euro für Erwachsene und 4,50 Euro für Kinder von 6 bis 16 Jahren. Eine Anmeldung ist bis zum 12. November, 16 Uhr, unter 04153-5909 220 oder touristik@lauenburg-elbe.de möglich. (Eine Mindesteilnehmerzahl ist Voraussetzung zur Durchführung des Rundganges) Altstadt von Lauenburg bei Nacht ©Dorothée Meyer

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Lauenburg entdecken!

Kinderrundgang durch die Lauenburgs Altstadtmit General Tillys Leibwächter zurück ins 17. Jahrhundert

Lauenburg, – Am Samstag, 18. Oktober, heißt es wieder „Rufer, Gespenster und Geheimnisse“: Beim Stadtrundgang für Kinder gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam auf Spurensuche in der historischen Altstadt von Lauenburg/Elbe. Gestartet wird um 14 Uhr am Schlossturm (Amtsplatz). Dort wird auf den Turm gestiegen, versteckte Geistergeschichten entdeckt, alten Märchen gelauscht und alle dürfen sich wie Ritter und Burgfräulein fühlen! Der Stadtführer erzählt die spannendsten Geschichten, sodass keiner aus dem Staunen herauskommt. Dauer: ca. 75 Minuten, Teilnahmegebühr: 7,50 Euro für Erwachsene und 4,50 Euro für Kinder (6–16 Jahre). Eine Anmeldung ist bis zum 16. Oktober um 16 Uhr unter 04153-5909 220 oder touristik@lauenburg-elbe.de möglich. Eine Mindesteilnehmerzahl ist Voraussetzung zur Durchführung des Rundganges. Foto vom Lauenburger Rufer von Mareike Bodendieck.