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Südlich der A24

Otto von Bismarck und seine Zeit

Friedrichsruh – Die Otto-von-Bismarck-Stiftung lädt am Sonntag, 28. Juni, um 11 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch ihre Dauerausstellung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh ein. Dort sind auch einige persönliche Gegenstände des ersten Reichskanzlers zu sehen. Dazu zählt eine Pillenschachtel der Berliner „Apotheke zum König Salomon“, die auf den 28. April 1897 datiert ist. Bei dieser öffentlichen Führung werden „bittere Pillen“ der Politik Bismarcks aufgezeigt, wie die Unterdrückung der Sozialdemokratie, des politischen Katholizismus und der ethnischen Minderheiten. Hervorgehoben werden allerdings auch seine Erfolge, zu denen die Nationalstaatsgründung und die Einführung der Sozialversicherungen zählen. Der Eintritt ist frei.

Foto: Otto von Bismarck-Stiftung

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Südlich der A24

Wenn der Leibwächter spricht,

wird Geschichte lebendig.

Lauenburg/Elbe – Unter dem Titel „Erlebnisführung mit General Tillys Leibwächter“ lädt die Tourist-Information Lauenburg zu einer ebenso unterhaltsamen wie ungewöhnlichen Zeitreise ins 17. Jahrhundert ein. Am 23. Mai um 14:30 Uhr nimmt der kostümierte Gästeführer mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Statt trockener Jahreszahlen gibt es hier klare Ansagen, historische Anekdoten und eine gute Portion Theatralik. Mit scharfem Blick und noch schärferer Zunge führt der bewaffnete Begleiter durch die engen Gassen der Altstadt und erklärt, wie es war, als Lauenburg mitten im Dreißigjährigen Krieg versuchte, irgendwie den Kopf über Wasser zu halten – nicht immer erfolgreich, aber oft sehr unterhaltsam (zumindest rückblickend). Warum war eine Hellebarde damals unverzichtbar? Und was hat General Tilly eigentlich in Lauenburg hinterlassen, außer jeder Menge Geschichten? Antworten darauf gibt es direkt aus erster Hand – oder zumindest aus erster historischer Rolle. Die Führung verbindet Fakten mit Humor und Geschichte, so das selbst staubige Epochen plötzlich erstaunlich lebendig wirken. Dabei gilt jedoch: Zartbesaitete sollten sich warm anziehen – der Leibwächter ist ehrlich, direkt und manchmal angenehm unbequem. Der Treffpunkt ist Am Schlossturm, Amtsplatz 6. Die Führung dauert circa 90 Minuten. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro pro Person. Bitte mitbringen: feste Schuhe, gute Laune & Neugier! Bitte bis zum 21. Mai/ 16 Uhr Anmelden! Entweder telefonisch unter 04153-5909 220 oder per E-Mail an touristik@lauenburg.de.

General Tilly´s Leibwächter Florian Baier. Foto: Baier

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Südlich der A24

Lauenburg am „Tag der Arbeit“ entdecken

Stadtführung zu Handwerk, Schifffahrt und Industriegeschichte

Lauenburg – Wie sah der Arbeitsalltag in Lauenburg früher
aus? Wer prägte das Leben zwischen Elbe, Handwerk und Industrie – und welche Spuren sind davon heute noch sichtbar? Antworten auf diese Fragen gibt eine besondere Stadtführung am Freitag, 1. Mai, 14.30 Uhr, die den „Tag der Arbeit“ auf eindrucksvolle Weise erlebbar macht. Unter dem Titel „Arbeiten in Lauenburg“ führt eine erfahrene Gästeführerin durch die historische Altstadt und lässt vergangene Arbeitswelten lebendig werden. Zwischen schmalen Gassen, Fachwerkhäusern und alten Gewerbestandorten entfaltet sich die Geschichte einer Stadt, die über Jahrhunderte hinweg vom Fleiß ihrer Bewohnerinnen und Bewohner geprägt wurde. Im Mittelpunkt stehen die Menschen und ihre Berufe: Schiffer, Handwerker und Fabrikarbeiter, die Lauenburg zu einem wichtigen Handels- und Industriestandort machten. Die rund 90-minütige Führung verbindet Geschichte mit anschaulichen Geschichten und eröffnet neue Perspektiven auf bekannte Orte. Der Treffpunkt ist am Schlossturm, Amtsplatz. Die Teilnahmegebühr für Erwachsene beträgt 7,50 Euro und für Kinder zwischen 6 und 16 Jahren 4,50 Euro. Diese Führung bietet eine besondere Gelegenheit, den Tag der Arbeit einmal anders zu erleben – als Zeitreise durch die Lebens- und Arbeitswelten vergangener Generationen. Eine Anmeldung ist bis zum 29. April/ 18 Uhr unter 04153-5909 220 oder touristik@lauenburg-elbe.de möglich. Eine Mindesteilnehmerzahl ist Voraussetzung zur Durchführung des Rundganges.

Foto: Dorotheé Meyer

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Nördlich der A24

Führung im Kreismuseum Herzogtum Lauenburg

Ratzeburg – Auch in diesem Jahr bietet der Kreis Herzogtum Lauenburg unter dem Titel „Auf in die Kreismuseen“ im Wechsel monatlich eine öffentliche Führung durch das A. Paul Weber-Museum oder das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg an. Im April ist das Kreismuseum an der Reihe: Aufgrund der Schließung des Hauptgebäudes werden hier Führungen durch die Ausstellung „Das Lebensgefühl der 50er-Jahre“ angeboten. Ute Fritzsche nimmt alle Interessierten am Sonntag, 26. April um 15 Uhr mit auf eine kleine Tour durch die Ausstellung und erläutert die spannenden Geschichten der dort gezeigten Objekte. Für viele wird dies eine Reise in die Vergangenheit sein. Alle, die diese Zeit nicht miterlebt haben, werden die Epoche des Wirtschaftswunders entdecken und wundersame Gegenstände kennenlernen wie Rauchverzehrer, Petticoats, Autovasen und Fernsehzeitschriften, bei denen eine einzige Seite für das Programm der gesamten Woche ausreichte. Der nicht barrierefrei zugängliche Ausstellungsbereich befindet sich im nördlichen (linken) Nebengebäude des Kreismuseums und ist direkt über die Straße Domhof zu erreichen. Die Führung in der Reihe „Auf in die Kreismuseen“ ist kostenlos.

Abbildung: Blick in die Ausstellung „Das Lebensgefühl der 50er-Jahre“ im Kreismuseum Herzogtum Lauenburg (Kreismuseum Herzogtum Lauenburg).

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Südlich der A24

Internationaler Museumstag in Friedrichsruh

Friedrichsruh – Otto von Bismarck liebte Spaziergänge und war oft mit seinen Hunden in Friedrichsruh und im Sachsenwald unterwegs. Nicht selten passten ihn dabei seine Verehrerinnen und Verehrer für einen Plausch ab, manchmal lag auch ein Fotograf auf der Lauer. Am Internationalen Museumstag (Sonntag, 17. Mai) folgt der Rundgang „Friedrichsruh entdecken“ unter der Leitung von Nikolaj Müller-Wusterwitz, aber nicht nur seinen Wegen. Zu entdecken ist die lokale Geschichte von der Frühindustrialisierung und den Anfängen des Tourismus bis in die Gegenwart: Heute ist Friedrichsruh ein Ort der Erinnerung an den ersten Reichskanzler und die deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert. Der dreistündige Rundgang startet um 15 Uhr im Bismarck-Museum Friedrichsruh, Am Museum 2, 21521 Aumühle, eingeplant ist eine Pause im Café Vanessa (Eintritt in den Schmetterlingsgarten für diese Pause frei). Zuvor finden zwei öffentliche Führungen statt: um 11 Uhr „Bismarck. Mensch und Mythos“ im Bismarck-Museum sowie um 14 Uhr „Otto von Bismarck und seine Zeit“ in der Dauerausstellung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh, Am Bahnhof 2, 21521 Friedrichsruh. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos.

Abb.: Bismarck-Museum (Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung / Jürgen Hollweg)

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Südlich der A24

Otto von Bismarck und seine Zeit

Friedrichsruh – Wenige Wochen, nachdem er Deutscher Kaiser geworden war, besuchte Wilhelm II. Ende Oktober 1888 Reichskanzler Otto von Bismarck in Friedrichsruh. Ihr spannungsreiches Verhältnis und Bismarcks Entlassung aus allen Ämtern, die 1890 folgte, werden in der Dauerausstellung der Otto-von-Bismarck-Stiftung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh mit einer zeitgenössischen Fotografie, der Karikatur „Der Lotse geht von Bord“ und einem Gemälde des Malers Franz von Lenbach illustriert. Bei dieser öffentlichen Führung am Sonntag, 19. April, um 11 Uhr wird die Politik Bismarcks vor dem Hintergrund vielfältiger Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgezeigt. Der Eintritt ist frei.

Foto: M. Ziesler

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Südlich der A24

Museumsführung

Lauenburg/Elbe – Am Samstag, 4. April, lädt das Elbschifffahrtsmuseum in Lauenburg zu einer spannenden Führung ein, die Besucher auf eine eindrucksvolle Reise durch die Geschichte und Technik der Elbschifffahrt mitnimmt.
Geführter Rundgang: „Mensch – Modell – Maschine“
Das Museum öffnet seine Türen für eine Entdeckungstour durch Technik, Alltag und Innovation vergangener Jahrhunderte. Die Führung bietet faszinierende Einblicke in die Entwicklung der Elbschifffahrt – von historischen Modellen bis hin zu beeindruckender Maschinenkraft. Historische Persönlichkeiten werden lebendig, und das Leben an Bord früherer Zeiten wird greifbar. Dabei wird schnell klar, wie viel Mut, Erfindergeist und harte Arbeit nötig waren, um die Schifffahrt auf der Elbe voranzubringen. Eine erfahrene Gästeführung begleitet die Teilnehmenden durch die Ausstellung und verbindet anschaulich Vergangenheit und Gegenwart des Lebens an der Elbe. Noch mehr entdecken! Der Eintritt ins Museum ist im Führungspreis enthalten. Besucher können die interaktive Ausstellung auch vor oder nach dem geführten Rundgang auf eigene Faust erkunden – perfekt, um noch tiefer in die Welt der Schifffahrt einzutauchen. Hier darf gestaunt, gefragt und ausprobiert werden – Technik zum Anfassen! Der Eintritt für für Erwachsene 9,50 Euro und für Kinder (6–16 Jahre) 4,50 Euro. Um Anmeldung bis spätestens 2. April, 18 Uhr wird gebeten. Anmeldung unter: 04153 / 5909220 oder per E-Mail an touristik@lauenburg.de

Bildinformation: Blick in den Maschinenraum – © Uwe Franzen

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Nördlich der A24

Führung durch das A. Paul Weber-Museum

Ratzeburg – Es geht wieder los! Auf in die Kreismuseen! Auch in diesem Jahr bietet der Kreis Herzogtum Lauenburg im Wechsel monatlich eine öffentliche Führung durch das A. Paul Weber-Museum oder das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg unter dem Titel „Auf in die Kreismuseen“ an. Im Kreismuseum werden aufgrund der Schließung des Hauptgebäudes Führungen durch die Ausstellung „Das Lebensgefühl der 50er-Jahre“ angeboten.

Den Anfang macht in diesem Jahr am Sonntag, 29. März 2026, um 15 Uhr, das A. Paul Weber-Museum am Domhof 5 in Ratzeburg. Ute Fritzsche wird auf einem Rundgang durch das Haus das Werk von A. Paul Weber vorstellen, einen Einblick in sein Leben geben und z. B. die Lithographiewerkstatt erklären. Die Führung selbst ist kostenlos, der Eintritt in das Museum beträgt 3 €, ermäßigt 1 €. Weitere Informationen sind auf der Homepage www.apaulwebermuseum.de abrufbar.

Abbildung: Lithographiewerkstatt des A. Paul Weber-Museum (A. Paul Weber-Museum).

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Südlich der A24

Kuratorenführung im Bismarck-Museum

„Vox populi, vox Rindvieh?“ Ein Streifzug durch die deutsche Parlamentsgeschichte

Friedrichsruh – Die Otto-von-Bismarck-Stiftung lädt am Sonntag, 22. März, um 11 Uhr zu einer öffentlichen Kuratorenführung durch ihre Sonderausstellung „Volkes Stimme!“ im Bismarck-Museum, Am Museum 2, 21521 Aumühle, ein. Unter dem Titel „Vox populi, vox Rindvieh?“ bietet Dr. Maik Ohnezeit einen Streifzug durch die deutsche Parlamentsgeschichte an. Im Mittelpunkt wird der Reichstag des Deutschen Kaiserreichs stehen. Dieser wurde im Zuge der Modernisierung von Politik, Gesellschaft und Presse zum Ausgangspunkt des modernen Parlamentarismus in Deutschland. Die Veranstaltung ist Teil des bundesweiten Programms rund um den Tag der Demokratiegeschichte.

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

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Nördlich der A24

Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg: Tag der offenen Tür

Ratzeburg – Der Kreis Herzogtum Lauenburg feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: Vor 150 Jahren, am 1. Juli 1876, wurde das Herzogtum Lauenburg unter dem Namen „Kreis Herzogthum Lauenburg“ in die preußische Provinz Schleswig-Holstein eingegliedert. Das Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg, Am Markt 10 in Ratzeburg öffnet zum Tag der Archive am 7. März von 10 bis 15 Uhr seine Türen für die Öffentlichkeit und zeigt unter anderem spannende Archivalien aus 150 Jahren Kreisgeschichte. Anlässlich dieses Jubiläums erwartet die Gäste im Foyer des Alten Kreishauses eine informative und illustrierte Ausstellung. In enger Kooperation mit dem Kreismuseum Herzogtum Lauenburg werden dort besondere historische Meilensteine des Kreises beleuchtet. Als besonderes Highlight werden exklusive Führungen durch den Historischen Sitzungssaal angeboten (Beginn jeweils 10.30 Uhr, 12 Uhr und 13.30 Uhr), zum Beginn der ersten Führung um 10.30 Uhr wird Landrat Dr. Christoph Mager die Gäste begrüßen. Der Saal selbst ist mit seinen beeindruckenden Wandteppichen von Wanda Bibrowicz bereits ein kulturelles Juwel. An diesem Tag verwandelt er sich zudem in eine Schatzkammer: Das Kreisarchiv präsentiert einzigartige Archivalien, die die bewegte Geschichte des Kreises dokumentieren, unter anderem die Original-Gründungsurkunde der Ritter- und Landschaft von 1585 – jener politischen Kraft, die das Herzogtum Lauenburg über drei Jahrhunderte lang bis zur Kreisgründung maßgeblich prägte. Geschichte zum Anfassen und Mitmachen – Wer selbst in der Vergangenheit forschen möchte, erhält an diesem Tag zahlreiche Informationen über die Nutzung des Archivs, etwa für die eigene Familienforschung. Auch der Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg e.V. ist mit einem Stand vertreten. Das Team des Kreisarchivs unter der Leitung von Kerstin Letz freut sich auf zahlreiche Gäste! Weitere Details sowie die aktuelle „Archivalie des Monats“ zum Jubiläumsjahr sind unter www.kreisarchivherzogtumlauenburg.de zu finden.

Abbildung: Altes Kreishaus in Ratzeburg (Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg)