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Führung durch das A. Paul Weber-Museum

Ratzeburg – Auch in diesem Jahr bietet der Kreis Herzogtum Lauenburg im Wechsel monatlich eine öffentliche Führung durch das A. Paul Weber-Museum, Domhof 5, 23909 Ratzeburg, oder das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg, Domhof 12, 23909 Ratzeburg, unter dem Titel „Auf in die Kreismuseen“ an. Im August ist das A. Paul Weber-Museum an der Reihe: Am Sonntag, 30. August, 15 Uhr wird Doris Schütt auf einem Rundgang durch das Haus das Werk von A. Paul Weber vorstellen, einen Einblick in sein Leben geben und zum Beispiel die Lithographiewerkstatt erklären. Die Führung selbst ist kostenlos, der Eintritt in das Museum beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Wer möchte, kann gleichzeitig die Gelegenheit nutzen, um die aktuelle Sonderausstellung im A. Paul Weber-Museum zu besuchen: „…ich sitze hier vergraben im stillen Schretstaken…- A. Paul Weber und der Kreis Herzogtum Lauenburg“. Geschickt kombiniert die Präsentation A. Paul Webers eigene Lebensgeschichte mit der Geschichte des Kreises Herzogtum Lauenburg in den Jahren 1936 bis 1980 und trägt damit bei zum 150-jährigen Jubiläum des Kreises, das in diesem Jahr gefeiert wird. Weitere Informationen sind auf der Homepage www.apaulwebermuseum.de abrufbar.

Foto: A. Paul Weber-Museum

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Nördlich der A24

Mit den Rangern nach draußen

Entdecken, erleben, schützen

Schlagsdorf – Natur hautnah erleben und dabei die unverzichtbare Arbeit der Rangerinnen und Ranger kennenlernen: Anlässlich des Welt-Ranger-Tags am 31. Juli, laden der Naturpark Lauenburgische Seen und das Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe zur „Fahrradtour zum World-Ranger-Day“ ein. Ranger des Naturparks und des Biosphärenreservats leiten die etwa 45 km lange Radtour durch die beiden Schutzgebiete. Im Fokus stehen die Historie der ehemaligen Grenzregion und Infos zu Naturschutzprojekten. Anwohnende wie Gäste der Schaalseeregion erhalten dabei spannende Einblicke in den vielseitigen Berufsalltag der Ranger. Gleichzeitig lenkt der Aktionstag den Blick auf die globale Bedeutung der Rangerarbeit für Natur- und Klimaschutz und macht sich für gute und sichere Arbeitsbedingungen stark. Treffpunkt der Rundtour ist das Grenzhus in Schlagsdorf. Anmeldung unter Telefon: 0173 3000484. Zum 20. Mal würdigt der World Ranger Day die unverzichtbare Arbeit von Rangern weltweit. Unter dem Motto „Ranger: Wächter eines sich wandelnden Planeten“ stehen sie im Mittelpunkt – Menschen, die sich tagtäglich für den Schutz von Natur, Artenvielfalt und einzigartiger Landschaften einsetzen. Rund 850 Rangerinnen und Ranger in Deutschland stehen für eine professionelle Betreuung der Schutzgebiete. Ihr Beruf ist anspruchsvoll, vielseitig und dabei relevant für die Zukunft: Sie dokumentieren Arten, schützen sensible Lebensräume und sorgen dafür, dass Verhaltensregeln in der Natur eingehalten werden. Gleichzeitig wirken sie als Vermittler zwischen Menschen und Natur, etwa im Gespräch mit Gästen und Anwohnenden, bei Bildungsangeboten für Kinder und Jugendliche oder in Zusammenarbeit mit Landnutzenden. Durch ihre tägliche Arbeit stärken sie in der Gesellschaft das Verständnis für ökologische Zusammenhänge und schaffen Naturerlebnisse, die Menschen für den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen begeistern. Ihre Einsatzorte sind vorrangig die Nationalen Naturlandschaften – ein Bündnis aus 141 Gebieten von den Küsten bis in die Alpen. Diese sind wichtige Rückzugsräume für bedrohte Arten und bieten Menschen zugleich naturschonende Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Foto: Hansebelt/Anja Brandes

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Südlich der A24

Leinen los im Elbschifffahrtsmuseum!

Kinderführung in den Sommerferien

Lauenburg/Elbe – Was hat es mit der riesigen Kette auf sich, die früher durch die Elbe gespannt war? Wie lebten die Menschen damals an Bord ihrer Schiffe – und was um alles in der Welt ist eigentlich „Arschbackenbrühe“? Diese und viele weitere spannende Fragen stehen im Mittelpunkt, wenn das Elbschifffahrtsmuseum in Lauenburg am Samstag,
den 25. Juli
, zur kindgerechten Museumsführung einlädt. Mitten in den Sommerferien öffnet das Museum seine Türen für junge Entdeckerinnen und Entdecker: Bei der Führung „Leinen los im Elbschifffahrtsmuseum!“ tauchen Kinder gemeinsam mit einem erfahrenen Gästeführer in die faszinierende Welt der Elbschifffahrt ein. Auf spielerische und altersgerechte Weise werden die Geschichte des Flusses und das Leben an Bord lebendig – zum Staunen, Fragen und Mitmachen. Das Elbschifffahrtsmuseum zählt zu den bedeutendsten Binnenschifffahrtsmuseen Norddeutschlands und bietet mit seinen Exponaten, historischen Modellen und dem eindrucksvollen Maschinenraum ein einzigartiges Ambiente, dass Kinder wie Erwachsene
gleichermaßen in seinen Bann ziehen. Besonders praktisch: Dank der MuseumsCard SH ist der Tageseintritt für alle Schüler kostenfrei – so kann die Ausstellung vor oder nach der Führung auf eigene Faust weiter erkundet werden. Ein idealer Ausflug für Familien – bei jedem Wetter, denn die Führung ist als Schlechtwetterangebot bestens geeignet. Das Museum ist zudem barrierefrei zugänglich. Bitte bis zum 23. Juli anmelden – telefonisch unter 04153 / 5909 220 oder per E-Mail an
touristik@lauenburg-elbe.de. Die Teilnahmegebühr beträgt 1,50 Euro für Kinder (6-16 Jahre, 0-6 Jahre kostenfrei) und 9,50 Euro für Erwachsene (inkl. Tageseintritt). Der Treffpunkt ist im Elbschifffahrtsmuseum, Elbstraße 59, 21481 Lauenburg/Elbe.

Foto: Uwe Franzen

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Friedrichsruh entdecken

Friedrichsruh – Wo stand Bismarcks Postamt? An welcher Stelle nutzte eine Tuchfabrik die Wasserkraft der Schwarzen Au? Welches Ausflugslokal mit Ausblick lockte im 19. Jahrhundert das Hamburger Publikum in den Sachsenwald? Die Otto-von-Bismarck-Stiftung lädt am Sonntag, 16. August, dazu ein, bei einem sommerlichen Streifzug das historische Friedrichsruh zu entdecken. Treffpunkt ist um 15 Uhr das Bismarck-Museum, der Rundgang unter der Leitung von Nikolaj Müller-Wusterwitz dauert drei Stunden mit einer Pause im Café Vanessa (Eintritt in den Schmetterlingsgarten frei). Die Teilnahme ist kostenlos. Zuvor finden zwei öffentliche Führungen statt. Im Bismarck-Museum steht um 11 Uhr der erste Reichskanzler als Mensch und Mythos im Mittelpunkt. Um 14 Uhr wird in der Dauerausstellung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh über „Otto von Bismarck und seine Zeit“ gesprochen. Der Eintritt ist frei.

Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung

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Otto von Bismarck und seine Zeit

Öffentliche Führung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh

Friedrichsruh – Er war ein königstreuer Landadeliger, der zu einem der einflussreichsten Menschen im Europa des 19. Jahrhunderts wurde: Otto von Bismarck. Am Sonntag, 19. Juli, lädt die Otto-von-Bismarck-Stiftung um 14 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch ihre Dauerausstellung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh ein. An zahlreichen Bildern und Objekten wird der politische Lebensweg des ersten Reichskanzlers im historischen Kontext seiner Zeit aufgezeigt. Der Eintritt ist frei.

Link zur Veranstaltung

Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung / Jürgen Hollweg

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Wenn Maschinen zum Leben erwachen

Führung durch das historische E-Werk in Lauenburg

Lauenburg/Elbe – Es rattert, es surrt – und plötzlich wird Geschichte hörbar: Bei der Führung am Sonntag, 12. Juli 2026 um 14:30 Uhr durch das historische E-Werk in Lauenburg erleben Besucherinnen und Besucher hautnah, wie die Stadt einst mit Strom versorgt wurde. Das beeindruckende Industriedenkmal an der Palmschleuse öffnet seine Türen für eine Zeitreise in die Anfänge der Elektrifizierung.

Während der rund 90-minütigen Führung tauchen die Teilnehmenden in eine Epoche ein, in der Elektrizität noch ein echtes Abenteuer war. Anschaulich wird erzählt, wie Lauenburg Anfang des 20. Jahrhunderts den Schritt in die moderne Energieversorgung wagte und dafür die Kraft des Wassers aus dem Elbe-Lübeck-Kanal nutzte.

Besonders eindrucksvoll: Einige der historischen Maschinen sind bis heute erhalten und können teilweise sogar in Bewegung erlebt werden. Die großen Dieselmotoren und Generatoren machen die industrielle Vergangenheit greifbar und vermitteln ein lebendiges Bild davon, wie Technik und Fortschritt das Leben in der Stadt veränderten

Termin: Sonntag, 12. Juli 2026 / Beginn: 14:30 Uhr, Treffpunkt:  E-Werk, Bei der Palmschleuse 4, Dauer: ca. 90 Minuten, Teilnahmegebühr: Erwachsene 4,50 Euro, Kinder (6–16 Jahre) 2,50 Euro, Kinder unter 6 Jahren frei.

Anmeldung: Bitte bis zum 10.07.2026/ 16:00 Uhr Anmelden! Entweder telefonisch unter 04153-5909 220 oder per E-Mail an touristik@lauenburg.de

Bildinformation: eWerk Lauenburg ©Alf Rohloff

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Volle Kraft voraus

Zwei spannende Führungen rund um Schifffahrt, Technik und Geschichte

Lauenburg/Elbe – Wer schon immer wissen wollte, wie das Leben auf der Elbe früher aussah oder welche Kraft in historischen Schiffsantrieben steckt, sollte sich Sonntag, den 28. Juni, vormerken. Das Elbschifffahrtsmuseum Lauenburg lädt an diesem Tag gleich zu zwei besonderen Führungen ein, die Geschichte und Technik auf spannende Weise erlebbar machen. Um 11 Uhr: Auf Entdeckungsreise durch die Ausstellung „Mensch – Modell – Maschine“. Wie lebten Schifferfamilien auf engem Raum? Welche technischen Innovationen veränderten die Schifffahrt auf der Elbe? Und wie entwickelte sich aus Muskelkraft und
Segeln eine moderne Transportbranche? Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert die Führung durch die interaktive Dauerausstellung des Museums. Historische Modelle, spannende Geschichten und
zahlreiche Mitmachstationen machen die Entwicklung der Elbschifffahrt anschaulich und greifbar. Um 14.30 Uhr: Ein Blick in die „Schatzkammer der Schiffsantriebe“. Am Nachmittag wird es laut, technisch und beeindruckend. Im historischen Gewölbekeller des Museums verbirgt sich eine deutschlandweit einzigartige Sammlung funktionstüchtiger
Schiffsantriebe. Bei der Führung durch die „Schatzkammer der Schiffsantriebe“ werden historische Dampfmaschinen, Schaufelrad und frühe Dieselmotoren aus nächster Nähe erlebbar. Viele´der Exponate werden sogar in Betrieb vorgeführt. Der Eintritt ins Museum ist im Führungspreis enthalten. Besucher können die interaktive Ausstellung auch vor oder nach dem geführten Rundgang auf eigene Faust erkunden. Der Preis für Erwachsene beträgt 9,50 Euro und für Kinder (6–16 Jahre) 4,50 Euro. Um Anmeldung bis spätestens 26. Juni, 16 Uhr, wird gebeten. Anmeldung unter: 04153 / 5909220 oder per E-Mail an touristik@lauenburg.de
Foto: Uwe Franzen

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Otto von Bismarck und seine Zeit

Friedrichsruh – Die Otto-von-Bismarck-Stiftung lädt am Sonntag, 28. Juni, um 11 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch ihre Dauerausstellung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh ein. Dort sind auch einige persönliche Gegenstände des ersten Reichskanzlers zu sehen. Dazu zählt eine Pillenschachtel der Berliner „Apotheke zum König Salomon“, die auf den 28. April 1897 datiert ist. Bei dieser öffentlichen Führung werden „bittere Pillen“ der Politik Bismarcks aufgezeigt, wie die Unterdrückung der Sozialdemokratie, des politischen Katholizismus und der ethnischen Minderheiten. Hervorgehoben werden allerdings auch seine Erfolge, zu denen die Nationalstaatsgründung und die Einführung der Sozialversicherungen zählen. Der Eintritt ist frei.

Foto: Otto von Bismarck-Stiftung

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Wenn der Leibwächter spricht,

wird Geschichte lebendig.

Lauenburg/Elbe – Unter dem Titel „Erlebnisführung mit General Tillys Leibwächter“ lädt die Tourist-Information Lauenburg zu einer ebenso unterhaltsamen wie ungewöhnlichen Zeitreise ins 17. Jahrhundert ein. Am 23. Mai um 14:30 Uhr nimmt der kostümierte Gästeführer mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Statt trockener Jahreszahlen gibt es hier klare Ansagen, historische Anekdoten und eine gute Portion Theatralik. Mit scharfem Blick und noch schärferer Zunge führt der bewaffnete Begleiter durch die engen Gassen der Altstadt und erklärt, wie es war, als Lauenburg mitten im Dreißigjährigen Krieg versuchte, irgendwie den Kopf über Wasser zu halten – nicht immer erfolgreich, aber oft sehr unterhaltsam (zumindest rückblickend). Warum war eine Hellebarde damals unverzichtbar? Und was hat General Tilly eigentlich in Lauenburg hinterlassen, außer jeder Menge Geschichten? Antworten darauf gibt es direkt aus erster Hand – oder zumindest aus erster historischer Rolle. Die Führung verbindet Fakten mit Humor und Geschichte, so das selbst staubige Epochen plötzlich erstaunlich lebendig wirken. Dabei gilt jedoch: Zartbesaitete sollten sich warm anziehen – der Leibwächter ist ehrlich, direkt und manchmal angenehm unbequem. Der Treffpunkt ist Am Schlossturm, Amtsplatz 6. Die Führung dauert circa 90 Minuten. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro pro Person. Bitte mitbringen: feste Schuhe, gute Laune & Neugier! Bitte bis zum 21. Mai/ 16 Uhr Anmelden! Entweder telefonisch unter 04153-5909 220 oder per E-Mail an touristik@lauenburg.de.

General Tilly´s Leibwächter Florian Baier. Foto: Baier

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Lauenburg am „Tag der Arbeit“ entdecken

Stadtführung zu Handwerk, Schifffahrt und Industriegeschichte

Lauenburg – Wie sah der Arbeitsalltag in Lauenburg früher
aus? Wer prägte das Leben zwischen Elbe, Handwerk und Industrie – und welche Spuren sind davon heute noch sichtbar? Antworten auf diese Fragen gibt eine besondere Stadtführung am Freitag, 1. Mai, 14.30 Uhr, die den „Tag der Arbeit“ auf eindrucksvolle Weise erlebbar macht. Unter dem Titel „Arbeiten in Lauenburg“ führt eine erfahrene Gästeführerin durch die historische Altstadt und lässt vergangene Arbeitswelten lebendig werden. Zwischen schmalen Gassen, Fachwerkhäusern und alten Gewerbestandorten entfaltet sich die Geschichte einer Stadt, die über Jahrhunderte hinweg vom Fleiß ihrer Bewohnerinnen und Bewohner geprägt wurde. Im Mittelpunkt stehen die Menschen und ihre Berufe: Schiffer, Handwerker und Fabrikarbeiter, die Lauenburg zu einem wichtigen Handels- und Industriestandort machten. Die rund 90-minütige Führung verbindet Geschichte mit anschaulichen Geschichten und eröffnet neue Perspektiven auf bekannte Orte. Der Treffpunkt ist am Schlossturm, Amtsplatz. Die Teilnahmegebühr für Erwachsene beträgt 7,50 Euro und für Kinder zwischen 6 und 16 Jahren 4,50 Euro. Diese Führung bietet eine besondere Gelegenheit, den Tag der Arbeit einmal anders zu erleben – als Zeitreise durch die Lebens- und Arbeitswelten vergangener Generationen. Eine Anmeldung ist bis zum 29. April/ 18 Uhr unter 04153-5909 220 oder touristik@lauenburg-elbe.de möglich. Eine Mindesteilnehmerzahl ist Voraussetzung zur Durchführung des Rundganges.

Foto: Dorotheé Meyer