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Ein Blick in die kaiserlichen Töpfe

Vortrag über die Hofküche im Berliner Stadtschloss

Friedrichsruh – Ob „Rehschnitte mit Oliven“, „Langusten en belle vue“ oder „Chocoladenbombe“ – im 19. Jahrhundert waren die Menüs im Berliner Stadtschloss kulinarisch anspruchsvoll. Die Otto-von-Bismarck-Stiftung lädt am Donnerstag, 3. September, um 19.30 Uhr im Historischen Bahnhof, Am Bahnhof 2, 21521 Friedrichsruh, zu einem Vortrag über die Hofküche der Hohenzollern ein. Dr. Daniel Stienen, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung, wird zeigen, mit welchem Aufwand für das leibliche Wohl des Kaisers, seiner Familie und im Extremfall für 2000 Gäste gesorgt wurde. Der Eintritt ist frei. Es wird um Anmeldung gebeten unter der Telefonnummer 04104/97710 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de.

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

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Hofküche und musikalische Märchen

Friedrichsruh – Dem Kaiser in den Topf geschaut – Streifzüge durch die Hofküche der Hohenzollern: Leerer Bauch regiert nicht gern. Für das leibliche Wohl der Deutschen Kaiser sorgte in Berlin die Hofküche. Sie kaufte, verwahrte und bereitete die Lebensmittel zu, die schließlich im allerhöchsten Magen landeten. Damit leistete sie hinter den Kulissen und von den Zeitgenossen kaum beachtet ihren Beitrag zum Funktionieren des ersten deutschen Nationalstaats. Unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Daniel Stienen bietet mit seinem Vortrag spannende Einblicke in diesen intimen und nahezu unbekannten Ort im Berliner Schloss und das Leben der Menschen, die dort arbeiteten. Der Vortrag findet am Donnerstag, 3. September, um 19.30 Uhr im Historischen Bahnhof Friedrichsruh statt. Der Eintritt ist frei. Ihre Anmeldung nehmen wir gerne telefonisch unter der Nummer 04104/97710 oder per E-Mail entgegen: info@bismarck-stiftung.de.

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

Weiter geht es mit „Eine Orgel für Bismarck: Ein musikalisches Märchen für einen Erzähler, einen Organisten … und ganz viele Pfeifen.“ Im Jahre 1770 war’s, da sollte die Kirche von Schönhausen eine neue Orgel erhalten. In Neuruppin wurde sie gebaut, und per Ochsenkarren machte sie sich auf den Weg. Nicht alle Pfeifen waren mitgekommen, aber unterwegs traf die Orgel verschiedene Instrumente, die sich ihr bereitwillig anschlossen. Und sie begegnen drei Frauen, die Meister Scholtze und seiner Orgel Großes prophezeiten. Sie würde zur Taufe eines Säuglings aufspielen, der im Mannesalter in ganz Europa von sich reden machen würde. Doch erst einmal mussten sie ankommen. Und das ist bei einer Kirche, die auch dem Heiligen Willebrord geweiht ist, gar nicht mal so einfach! Marec Béla Steffens ist Autor von bisher sechs Märchenbüchern. Er schreibt auch für Musik-, Sprech- und Marionettentheater. KMD Michael Dorn ist Dekanatskantor in Bayreuth. Die Urfassung ihres musikalischen Orgelmärchens schildert die Reise der Orgel der Bayreuther Stadtkirche. Jetzt wandeln sie Text und Musik des Märchens so ab, dass die Geschichte der Schönhauser Orgel erzählt wird. Die Kooperationsveranstaltung mit der Evangelischen Kirchengemeinde findet am Sonnabend, 5. September, um 15 Uhr in der Kirche St. Marien und Willebrord, Schönhausen/Elbe, statt. Der Eintritt ist frei.

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

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Friedrichsruh entdecken

Friedrichsruh – Wo stand Bismarcks Postamt? An welcher Stelle nutzte eine Tuchfabrik die Wasserkraft der Schwarzen Au? Welches Ausflugslokal mit Ausblick lockte im 19. Jahrhundert das Hamburger Publikum in den Sachsenwald? Die Otto-von-Bismarck-Stiftung lädt am Sonntag, 16. August, dazu ein, bei einem sommerlichen Streifzug das historische Friedrichsruh zu entdecken. Treffpunkt ist um 15 Uhr das Bismarck-Museum, der Rundgang unter der Leitung von Nikolaj Müller-Wusterwitz dauert drei Stunden mit einer Pause im Café Vanessa (Eintritt in den Schmetterlingsgarten frei). Die Teilnahme ist kostenlos. Zuvor finden zwei öffentliche Führungen statt. Im Bismarck-Museum steht um 11 Uhr der erste Reichskanzler als Mensch und Mythos im Mittelpunkt. Um 14 Uhr wird in der Dauerausstellung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh über „Otto von Bismarck und seine Zeit“ gesprochen. Der Eintritt ist frei.

Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung

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Queen Victoria

Lesung über eine Working Mum

Friedrichsruh – Very british wird es am Donnerstag, 2. Juli, im Historischen Bahnhof Friedrichsruh. Die Autorin Elisa Jakob liest im „Kultursommer am Kanal“ aus ihrer Romanbiografie „Queen Victoria“. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr mit einer späten Tea Time, die Lesung fängt um 19.30 Uhr an. Im Mittelpunkt werden die mittleren Lebensjahre zwischen 1845 und 1866 stehen. Auf der Basis von Tagebuchaufzeichnungen und der Literatur stellt Elisa Jakob die Königin als Working Mum vor, als Herrscherin, Kirchenoberhaupt, Mutter und Ehefrau. In diese Zeit fällt auch ein Besuch in Deutschland. Zur Veranschaulichung jener Zeit wird Elisa Jakob in einem Kleid der Damenmode der 1860er-Jahre lesen. Im Anschluss findet eine Signierstunde statt. Der Eintritt ist frei. Die Otto-von-Bismarck-Stiftung bittet um Anmeldung unter der Telefonnummer 04104/977119 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de.

Foto: Victoria and Albert Museum, London

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Der Sachsenwald

– und natürlich Bismarck

Friedrichsruh – Ein Spaziergang mit Nikolaj Müller-Wusterwitz. Frühindustrialisierung, Forstwirtschaft, Tourismus, Immobilienprojekt – der Sachsenwald hat bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ganz unterschiedliche wirtschaftliche Zyklen erlebt. Bei diesem Spaziergang am Sonnabend, 27. Juni, werden die Orte erkundet, die mit dieser Geschichte verbunden sind. Besondere Aufmerksamkeit wird dem einstigen Waldbesitzer Otto von Bismarck gelten. Die Veranstaltung unter der Leitung von Nikolaj Müller-Wusterwitz beginnt um 15 Uhr am Historischen Bahnhof Friedrichsruh, führt durch den Sachsenwald nach Aumühle und zurück. Sie dauert etwa 2,5 Stunden, festes Schuhwerk wird empfohlen. Die Teilnahme ist kostenlos. Mit dieser Veranstaltung nimmt die Otto-von-Bismarck-Stiftung an der Reihe „Kultursommer am Kanal“ teil.

Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung

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Otto von Bismarck und seine Zeit

Friedrichsruh – Die Otto-von-Bismarck-Stiftung lädt am Sonntag, 28. Juni, um 11 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch ihre Dauerausstellung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh ein. Dort sind auch einige persönliche Gegenstände des ersten Reichskanzlers zu sehen. Dazu zählt eine Pillenschachtel der Berliner „Apotheke zum König Salomon“, die auf den 28. April 1897 datiert ist. Bei dieser öffentlichen Führung werden „bittere Pillen“ der Politik Bismarcks aufgezeigt, wie die Unterdrückung der Sozialdemokratie, des politischen Katholizismus und der ethnischen Minderheiten. Hervorgehoben werden allerdings auch seine Erfolge, zu denen die Nationalstaatsgründung und die Einführung der Sozialversicherungen zählen. Der Eintritt ist frei.

Foto: Otto von Bismarck-Stiftung

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Genius loci – Forstorte im Sachsenwald

Ausstellung mit Fotografien von Harald Lemke

Friedrichsruh – Die Otto-von-Bismarck-Stiftung hat den Fotografen Harald Lemke eingeladen, seine neuen Werke im Historischen Bahnhof Friedrichsruh zu zeigen. Unter dem Titel „Genius loci – Forstorte im Sachsenwald“ sind vom 21. Juni bis zum 2. August täglich (außer montags) seine Fotografien zu sehen, auf denen er eindrucksvoll den Moment der Begegnung von Mensch und Natur festgehalten hat. Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 21. Juni, um 11 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Mit dieser Ausstellung nehmen die Otto-von-Bismarck-Stiftung und Harald Lemke am „Kultursommer am Kanal“ (kultursommer-am-kanal.de) teil.

Foto: Harald Lemke

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Internationaler Museumstag in Friedrichsruh

Friedrichsruh – Otto von Bismarck liebte Spaziergänge und war oft mit seinen Hunden in Friedrichsruh und im Sachsenwald unterwegs. Nicht selten passten ihn dabei seine Verehrerinnen und Verehrer für einen Plausch ab, manchmal lag auch ein Fotograf auf der Lauer. Am Internationalen Museumstag (Sonntag, 17. Mai) folgt der Rundgang „Friedrichsruh entdecken“ unter der Leitung von Nikolaj Müller-Wusterwitz, aber nicht nur seinen Wegen. Zu entdecken ist die lokale Geschichte von der Frühindustrialisierung und den Anfängen des Tourismus bis in die Gegenwart: Heute ist Friedrichsruh ein Ort der Erinnerung an den ersten Reichskanzler und die deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert. Der dreistündige Rundgang startet um 15 Uhr im Bismarck-Museum Friedrichsruh, Am Museum 2, 21521 Aumühle, eingeplant ist eine Pause im Café Vanessa (Eintritt in den Schmetterlingsgarten für diese Pause frei). Zuvor finden zwei öffentliche Führungen statt: um 11 Uhr „Bismarck. Mensch und Mythos“ im Bismarck-Museum sowie um 14 Uhr „Otto von Bismarck und seine Zeit“ in der Dauerausstellung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh, Am Bahnhof 2, 21521 Friedrichsruh. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos.

Abb.: Bismarck-Museum (Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung / Jürgen Hollweg)

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Bismarck. Mensch und Mythos

Öffentliche Führung im Bismarck-Museum Friedrichsruh

Friedrichsruh – Das berühmte Gemälde „Die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches (18. Januar 1871)“ des Malers Anton von Werner, zahlreiche weitere Geschenke, Dokumente und persönliche Gegenstände zeugen im Bismarck-Museum Friedrichsruh vom Lebensweg Otto von Bismarcks, seiner Politik und dem Kult um seine Person. Bei dieser öffentlichen Führung am Sonntag, 12. April, um 14 Uhr steht die Rolle, die ihm in der Erinnerungskultur der Deutschen zugeschrieben wurde, im Mittelpunkt. In einigen Räumen des Bismarck-Museums ist außerdem noch bis zum 24. Mai die Sonderausstellung „Volkes Stimme! Parlamentarismus und demokratische Kultur im Deutschen Kaiserreich“ zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung, Juergen Hollweg

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Otto von Bismarck und seine Zeit

Friedrichsruh – Wenige Wochen, nachdem er Deutscher Kaiser geworden war, besuchte Wilhelm II. Ende Oktober 1888 Reichskanzler Otto von Bismarck in Friedrichsruh. Ihr spannungsreiches Verhältnis und Bismarcks Entlassung aus allen Ämtern, die 1890 folgte, werden in der Dauerausstellung der Otto-von-Bismarck-Stiftung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh mit einer zeitgenössischen Fotografie, der Karikatur „Der Lotse geht von Bord“ und einem Gemälde des Malers Franz von Lenbach illustriert. Bei dieser öffentlichen Führung am Sonntag, 19. April, um 11 Uhr wird die Politik Bismarcks vor dem Hintergrund vielfältiger Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgezeigt. Der Eintritt ist frei.

Foto: M. Ziesler