Verrückte Typen mit Taschen voller Bock

Der Countdown läuft: Am kommenden Sonnabend, 12. Mai, steigt die dritte Auflage des Pegasus-Open-Air-Festivals. Headliner sind „Fuck Art, Let´s Dance!“. Auch wenn ihr derber Sprachgebrauch es nahelegt, die vier Hamburger Jungs beißen nicht. Im Gepäck haben sie deshalb ihren Post-Bedroom-Kellerwave, mit dem sie „ihrer Verachtung für Konventionen Ausdruck“ verleihen.

Wer mit diesem Begriff nichts anfangen kann, dem sei gesagt, dass „Fuck Art, Let´s Dance!“ in der Tradition der Independent-Musik stehen. Angetrieben von Schlagzeug und Bass geben melodiöse Gitarren und Keyboard den Ton an. Da drüber liegt die sanfte Stimme von Sänger Nico Cham. Mit dieser Formation will die Band erst sich selbst und dann das Publikum in Ekstase versetzen. Ihr Motto dabei: „Tanz, als ob die Welt dir zusieht und bereite dich auf ihren Untergang vor.“

Für weiteren musikalischen Stoff am neuen Festivalstandort – am Ziegelsee 1 in Mölln – sorgen die Bands „B104“, „The Gums“, „Enlaced By Tempest“, „Backbord“, „Monkeys on Moon“, die Lokalmatadore von „About Blank“ und die Songschreiberin „Smalltownsnitch“.

Mächtig Dampf unterm Kessel entfachen wollen „B104!“. Oder wie sie es ausdrücken, dem Publikum ihren „Pop-Punk gewaltig hinter die Ohren hauen“. Die fünf jungen Männer aus Rehna (Mecklenburg-Vorpommern) bezeichnen sich selbst als „verrückte Typen mit den Taschen voller Bock“.

The Gums“ aus Freiburg bewegen sich musikalisch zwischen der legendären Punkband „Ramones“ und dem Sound von Skate- und Pop-Formationen. Das heißt im Klartext: Die Jungs fabrizieren primitive Kompositionen für komplizierte Menschen.

Auf krachende Gitarren dürfen sich die Pegasus-Festival-Besucher beimAuftritt von „Enlaced By Tempest“ freuen. Die Lübecker haben sich dem Heavy Metal – der Musik von „Metallica“ und „Iron Maiden“ – verschrieben.

„Monkey´s on Moon“ kommen wie „Fuck Art, Let´s Dance“ aus Hamburg. Die sechsköpfige Truppe gibt es seit 2016. Ihr rockiger Sound hat ihnen diverse Auftritte und tausendfache Streams auf Spotify beschert.

Ordentlich zur Sache geht es bei „Backbord“. Die Texte des Lübecker Trios sind deutschsprachig. Ihre Musik ist ein Mix aus progressivem Rock und Elementen des Punk.

Zu „About Blank“ muss man eigentlich nicht mehr viel sagen. Die Möllner Band spielte schon 2016 und 2017 auf dem Festival. Für all jene, die es noch nicht mitbekommen haben: Can, Flo und Lenni lassen sich bei ihrer Musik von Pop, Grunge, Punk, Reggae, Blues und Rock inspirieren.

Sanftere Töne schlägt „Smalltownsnitch“ an. Die 20-jährige Sängerin aus Hamburg, die ihre Songs allesamt selbst schreibt, widmet sich aktuellen gesellschaftlichen und politischen Ereignissen.

Mehr Infos unter https://www.pegasus-open-air.de/ und bei Facebook unter https://www.facebook.com/pegasusopenair/ und https://www.facebook.com/events/2012037268812247/.