Was soll das?

Was soll das? Diese Frage fällt oft, wenn Menschen mit Gegenwartskunst konfrontiert sind. Nicht selten wirkt das, was sich da auf den ersten Blick offenbart, unverständlich. Für Marita Landgraf ist das kein Argument, um sich abzuwenden. Die Expertin für Kunst- und Kulturvermittlung empfiehlt Neugier und Offenheit als Eigenschaften, um sich der modernen Kunst anzunähern. Am Donnerstag, 12. März, spricht sie darüber im Möllner Stadthauptmannshof. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis weiß Landgraf, wovon sie spricht. Seit 2016 fungiert sie als Künstlerische Leiterin des Künstlerhauses Lauenburg, in der die moderne Kunst per se eine Heimat hat. Das Künstlerhaus vergibt jedes Jahr fünf Stipendien an junge Menschen, die mit ihren Konzepten und Werken in der Ästhetik des 21. Jahrhunderts verankert sind. Reine Retro-Kunst hat dort keine Chance. Im Künstlerhaus geht es immer auch um das Neue, das Bahnbrechende, das Avantgardistische.

Künstlerinnen und Künstler stehen im 21. Jahrhundert eine Vielzahl von Materialien und Methoden zur Verfügung: von Fotografie, Malerei, Zeichnung und Bildhauerei bis hin zu Video, Performance, Sound, Licht oder Installation. Gewählt wird in der Regel das Medium, das die Arbeit am besten zum Ausdruck bringt. Diese unterschiedlichen und für viele immer noch ungewohnten Ausdrucks- wie ästhetischen Erscheinungsformen geben ihren Inhalt meist nicht auf den ersten Blick preis.

Anmeldungen für den Vortrag werden unter Tel. 04542-87000 oder per Mail unter info@stiftung-herzogtum.de entgegengenommen.

„Eine Annäherung an die zeitgenössische Kunst“, 12. März, Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, Mölln, 19.30 Uhr, freier Eintritt