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Ausstellungen Südlich der A24

Der „eiserne“ Kanzler und seine Zeit

Unter dem Titel „Otto von Bismarck und seine Zeit“ lädt die Otto-von-Bismarck-Stiftung (Friedrichsruh) am Sonntag, 18. Oktober, um 14 Uhr zu einer Führung durch ihre ständige Ausstellung ein. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Der Rundgang vermittelt einen anschaulichen Überblick über das Leben Otto von Bismarcks, sein politisches Wirken sowie sein Nachleben in der kollektiven Erinnerung der Deutschen. Der Eintritt ist frei.

Otto von Bismarck ist einer der berühmtesten Staatsmänner der deutschen Geschichte und eine der prägenden Figuren des 19. Jahrhunderts. Kein Wunder, dass sich ganze Bücherregale mit Werken über den Mann füllen lassen, der Deutschland im 19. Jahrhundert einte und die Sozialgesetzgebung auf den Weg brachte. Hinzu kommen zig Bismarck-Denkmäler und – erfreulicherweise – im Kreis Herzogtum Lauenburg die Otto-von-Bismarck-Stiftung.

Dort gibt es eine ständige Ausstellung, die zu einem Streifzug durch das 19. Jahrhundert einlädt. Besucherinnen und Besucher erfahren hier jede Menge über die bahnbrechenden politischen, sozialen und ökonomischen Entwicklungen dieser Zeit und können zudem nachvollziehen, wie Otto von Bismarck ihr mit seinem Wirken einen eigenen Stempel aufdrückte.

Anmeldung unter der Telefonnummer 04104-97710 oder per Mail unter info@bismarck-stiftung.de.

„Otto von Bismarck und seine Zeit“, 18. Oktober, Otto-von-Bismarck-Stiftung, Am Bahnhof 2, Friedrichsruh, 14 Uhr, freier Eintritt

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Ausstellungen

Streit um „On Fire“

Wer in diesen Tagen auf dem Gelände des Kreismuseums unterwegs ist, kommt an den dort aufgebauten Kunst-Installationen nicht vorbei. Die vom Forum für Kultur und Umwelt, dem Lauenburgischen Kunstverein (LKV) und dem Künstlerhaus Schloss Plüschow initiierte Schau „On Fire“ zeigt Exponate, die sich mit der Zerstörung der Umwelt befassen. Im Fokus der Kritik steht dabei der Mensch an sich. Für Streit und Irritationen sorgte Sabine Egelhaafs Kunstwerk „Mannigfaltigkeit oder: bedachte Gärten“, das die Auswirkungen der Landwirtschaft auf die Natur in den Blick nimmt. Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg – Sponsor des LKV – hatte aus Rücksicht auf die Landwirte zwischenzeitlich den Abbau der Installation gefordert, diese Forderung dann aber wieder zurückgezogen. Kulturportal-Herzogtum.de veröffentlicht an dieser Stelle eine entsprechende Stellungnahme von Dr. Stefan Kram, Vorstandsvorsitzender des Kreditinstituts, sowie ein Statement von Dr. William Boehart, 1. Vorsitzender des LKV.

Stellungnahme des Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg, Dr. Stefan Kram:

Im Zusammenhang mit dem Streit zwischen u. a. dem Kreisbauernverband und dem Lauenburgischen Kunstverein (LKV) um die Installation „Mannigfaltigkeit“ oder „bedachte Gärten“ in der aktuellen Kunstausstellung „ON FIRE. Kultur – Natur – Landschaft“ in Ratzeburg haben wir uns intern noch einmal offen über unsere eigene Reaktion und unser Handeln ausgetauscht.

Bestandteil der Ausstellung sind die „Neuen Bauernregeln“, die von der damaligen Ministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Barbara Hendricks, im Februar 2017 auf der Homepage des Ministeriums und auf Plakaten veröffentlicht wurden. Nach Protesten wurde die Kampagne damals eingestellt, und die ehemalige Ministerin hat sich in einem Interview mit der „Rheinischen Post“ entschuldigt.

Ein kritischer Diskurs ist uns wichtig. Dazu gehört es auch, klar Position zu beziehen. Ebenso wichtig ist es allerdings auch, in der Zusammenarbeit mit dem von uns unterstützten Kunstverein Neutralität zu wahren. Unsere Forderung an den Kunstverein, die o. g. Installation im Interesse unserer Kunden aus dem landwirtschaftlichen Bereich abzubauen, war vor diesem Hintergrund falsch und hätte so nicht passieren dürfen.

In unserer täglichen Arbeit haben unsere Kunden und ihr Wohl höchste Priorität. In dieser Situation haben wir aber zu schnell und zu emotional gehandelt. Das war so nicht richtig und tut uns leid. Wir sind dann für unser Handeln auch zu Recht kritisiert worden.

Wir haben in der Zwischenzeit das persönliche Gespräch mit dem Kunstverein gesucht und befinden uns in einem konstruktiven Austausch. Unser klares Ziel ist es, unsere über 30-jährige Zusammenarbeit im Rahmen unseres Kultursponsorings auch in Zukunft weiter partnerschaftlich fortsetzen zu können.

Stellungnahme des 1. Vorsitzenden des Lauenburgischen Kunstvereins, Dr. William Boehart:

Nach dem Versuch einiger Vertreter des Kreisbauernverbandes, die Installation „Mannigfaltigkeit oder: bedachte Gärten“ von Sabine Egelhaaf aus der laufenden Ausstellung auf dem Parkgelände des Kreismuseums in Ratzeburg mit Arbeiten von renommierten Künstlern aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern entfernen zu lassen, sehen wir uns veranlasst, auf die grundsätzliche Frage nach der Freiheit der Kunst öffentlich einzugehen. Ein Gespräch darüber ist vonnöten. 

Ein Kunstwerk ist eine Einladung zum Nachdenken und zum Gespräch. Man kann es unterschiedlich interpretieren. Gerade das ist die Stärke der Kunst. Kommunikation, Dialog – auch Streit. Nur eins darf es nicht geben – durch Zensur oder gar Vorzensur dem Publikum die Möglichkeit zu nehmen, sich eine eigene Meinung zu bilden. Wer die Mittel des Verbotes und der Zensur einzufordern versucht, hat sich als Gesprächspartner disqualifiziert. 

Die Freiheit der Kunst ist durch Artikel 5 des Grundgesetzes garantiert. Sie ist ein hohes gesellschaftliches Gut. Mit der Zensur eines Kunstwerkes würde eine Linie überschritten. Wer die Freiheit der Kunst aufzuheben versucht, greift damit auch die Freiheit schlechthin an. Ohne sie kann eine zivile Gesellschaft auf Dauer nicht bestehen. Darum geht es, um den offenen Meinungsaustausch – und um die Werte einer zivilen Gesellschaft. 

Eine Anmerkung zur Installation der Künstlerin Sabine Egelhaaf. Das Kunstwerk ist bereits 2017 in der Landeschau des Bundesverbandes Bildender Künstler, in Lübeck und 2020 im Mecklenburgischen Künstlerhaus Schloss Plüschow gezeigt worden. 2019 bereicherte es zusammen mit ihrer Schwarzbrandkeramik den Water Event in der Ausstellung „Peace is Power“ von Yoko Ono im Museum für bildende Künste in Leipzig. Ihm den Kunstrang absprechen zu wollen, ist absurd.

Die in das Werk eingebundenen „neuen Bauernregeln“ sind Bestandteil einer über sie hinausgehenden Fragestellung, die den Sinn unserer modernen Agrarindustrie kritisch hinterfragt. Eine solche Fragestellung ist nicht nur legitim, sie ist notwendig. Die Installation befindet sich in einer Ausstellung mit dem Titel „Climate – on Fire“. Sie fragt nach dem Umgang der Gesellschaft mit unserer Umwelt. Diese Frage ist von höchster Aktualität. Wer die Diskussion darüber durch Zensur zu unterbinden versucht, ist nicht Teil der Lösung, sondern macht sich zum Teil des Problems. 

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Ausstellungen Südlich der A24

„Landwirtschaft für morgen“

Der Artenvielfalt widmet sich die NABU-Ausstellung „Landwirtschaft für morgen“, die ab Donnerstag, 8. Oktober, im Amtsrichterhaus Schwarzenbek zu sehen ist. Die Schau eröffnet um 9 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Schau zeigt am Beispiel der Feldvögel Lerche und Turteltaube, wie wichtig der Erhalt und die Förderung der Insekten sowohl für die Landwirtschaft selbst als auch für den Naturschutz allgemein ist und was getan werden muss, um die jetzige Situation zu verbessern.

Zurzeit werden in der EU jährlich 58 Milliarden Euro für Agrarsubventionen gezahlt. Nur ein Bruchteil dieses Geldes wird für Maßnahmen eingesetzt, die Vögel und Insekten retten. Das muss sich nach Auffassung des NABU ändern – mit einer Reform der EU-Agrarpolitik.

Begleitend zur Agrar-Ausstellung des NABUs stellt die Louisenhof gGmbH die Arbeit auf dem Louisenhof vor. Dort arbeiten Menschen, die mit einer Behinderung leben nach den strengen Bioland-Richtlinien. Ihre Aufgaben haben sie von der Pike auf gelernt und erfüllen sie mit großer Freude, Stolz und mit Fachwissen.

Die Schau des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) ist bis zum 1. November mittwochs und donnerstags von 9 bis 13 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 14 bis 18 Uhr zugänglich.

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Ausstellungen

Orte im Wandel

Noch bis zum 11. Oktober ist im Grenzhus Schlagsdorf die Ausstellung „Orte im Wandel. Sowjetische Spuren an ehemaligen Militärstandorten. Fotos von Ralf Pageler“ zu sehen. Der Rostocker Fotograf hat sich auf ehemaligen sowjetischen Militärstandorten umgeschaut und künstlerisch anspruchsvolle Motive gefunden.

Ralf Pageler konzentriert sich in der Ausstellung auf sechs Orte: Fürstenberg, Jüterborg (Altes Lager und Neues Lager), Rechlin, Wünsdorf sowie Vogelsang. Sein fotografisches Herangehen beschreibt er folgendermaßen: „Ich nehme mir Zeit zum Fotografieren und versuche, Blickwinkel zu finden, die nicht nur dokumentarisch, sondern auch künstlerisch ansprechend sind. Wenn ich die Bilder bearbeite, füge ich nichts hinzu oder blende Dinge aus, sondern versuche nur die Stimmung, die ich vor Ort empfunden habe, zu unterstreichen.”

Diese fotografische Spurensuche gibt vielfältige Impulse, um über die kommunistische und sowjetische Vergangenheit in unserer Geschichte nachzudenken und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Anwesenheit sowjetisch-russischer Truppen in Deutschland war eine Folge des Zweiten Weltkrieges und dauerte bis 1994. Die Ausstellung ist werktags von 10 bis 16.30 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 10 bis 18 Uhr zugänglich.

„Orte im Wandel. Sowjetische Spuren an ehemaligen Militärstandorten. Fotos von Ralf Pageler“, bis 11. September, Grenzhus, Neubauernweg 1, Schlagsdorf, werktags 10 bis 16.30 Uhr, sonnabends & sonntags 10 bis 18 Uhr

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Ausstellungen Südlich der A24

„Nation und Nationalstaat im 19. Jahrhundert“

Unter dem Motto „Nation und Nationalstaat im 19. Jahrhundert“ lädt die Otto-von-Bismarck-Stiftung am Sonnabend, 3. Oktober, zu einer Museumsführung ein. Im Zentrum der Ausführungen steht am Tag der deutschen Einheit die von Reichskanzler von Bismarck betriebene und durchgesetzte Gründung des Deutschen Kaiserreichs. Die Führung beginnt um 14 Uhr.

Deutschland vor 1870 war territorial zersplittert und im Deutschen Bund lose zusammengeschlossen. Bismarck nutzte nach dem militärischen Sieg der deutschen Länder über Frankreich die Gunst der Stunde und ließ den Preußenkönig Wilhelm I. zum Kaiser proklamieren. An dem Krieg hatten auch Truppen aus Bayern und Württemberg teilgenommen.

Die Dauerausstellung der Otto-von-Bismarck-Stiftung ist mit einer Reihe sehenswerter Zeugnisse aus dem 19. Jahrhundert bestückt. Sie reichen von der Haarlocke Karl Ludwig Sands, der 1820 mit einem Attentat der deutschen Einheit dienen wollte, bis zum Gemälde „Die Proklamierung des deutschen Kaiserreichs (18. Januar 1870)“ Anton von Werners.  

Anmeldungen für die Führung werden unter der Telefonnummer 04104-97710 oder per Mail unter info@bismarck-stiftung.de entgegengenommen.

„Nation und Nationalstaat im 19. Jahrhundert“, 3. Oktober, Am Bahnhof 2, Friedrichsruh, 14 Uhr

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Aus der Stiftung Ausstellungen

Letzte Chance auf „Regentrude“ & Co

Jetzt oder nie – am Wochenende bietet sich letztmals die Gelegenheit, sich im Möllner Stadthauptmannshof die Ausstellung „Hans-Werner Könecke zum Achtzigsten“ anzusehen. Die Stiftung Herzogtum Lauenburg präsentiert dort aktuell rund 20 Skulpturen des Bildhauers. Zugänglich ist die Schau am Sonnabend, 26. September, und Sonntag, 27. September, jeweils von 11 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Köneckes Skulpturen sind in ganz Norddeutschland zu finden – ein Großteil im öffentlichen Raum. Dazu zählen die „Regentrude“ in Norderstedt, das „Muttertier mit Lämmern“ in Hamburg-Harburg und der „Fischotter“ in Ratzeburg. Mit der Ausstellung ehrt die Stiftung Herzogtum Lauenburg den Möllner Bildhauer anlässlich seines 80. Geburtstages.

„Hans-Werner Könecke zum Achtzigsten“, 26./27. September, Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, Mölln, jeweils 11 bis 16 Uhr, freier Eintritt

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Ausstellungen Nördlich der A24

Nachschlag für „Goedtke in Afrika“

Nachschlag für „Goedtke in Afrika“ – wegen des großen Zuspruchs wird die laufende Ausstellung im Möllner Museum bis zum 18. Oktober verlängert. Die Schau zeigt große Drucke, Skulpturen und Skizzenbücher des Künstlers.

Goedtke war fasziniert von Afrika. Sieben Mal besuchte er in den 70ern und Anfang der 80er Jahre den Kontinent. Ziele waren Länder wie Uganda, Tansania, Kenia, Rhodesien (Heute: Zimbabwe) und Südafrika. Insgesamt 13 Skizzenbücher füllte der Möllner Künstler in diesem Zeitraum.

„Goedtke in Afrika“ ist eine Gemeinschaftsarbeit der Stiftung Herzogtum Lauenburg, des Fotoarchivs Mölln, des Freundeskreises Karlheinz Goedtke und des Möllner Museums.

„Goedtke in Afrika“, Ausstellung, bis 18. Oktober, Möllner Museum, Historisches Rathaus, Marktplatz, Mölln, werktags 10 bis 17 Uhr, sonnabends und sonntags 10 bis 15.30 Uhr

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Ausstellungen

„Norddeutsche Städte in Aquarell“

Alte Stadtansichten schmücken aktuell den Historischen Bahnhof in Friedrichsruh. Noch bis zum 11. Oktober sind dort in den Räumen der Otto-von-Bismarck-Stiftung Arbeiten von Justin Reimers zu sehen. Der Künstler zeigt unter dem Titel „Von Lübeck nach Hamburg. Norddeutsche Städte in Aquarell“ eine Reihe seiner Werke. Der Eintritt ist frei.

Die Bilder zeigen realistische Ansichten von Städten, Kirchen und verwinkelte Altstadtgassen, die durch ihre Detailtreue überzeugen. Justin Reimers hat sich auf seiner Reise von Lübeck nach Hamburg viel Zeit gelassen. Die Vorzeichnungen sind zumeist am porträtierten Ort entstanden.

Die Schau ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr zugänglich.

„Von Lübeck nach Hamburg. Norddeutsche Städte in Aquarell“, 6. September – 11. Oktober, Otto-von-Bismark-Stiftung, Historischer Bahnhof, Am Museum 2, Friedrichsruh, dienstags bis sonntags, 10 bis 18 Uhr

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Ausstellungen

„Von magischen Orten und märchenhaften Landschaften“

Unter dem Titel „Von magischen Orten und märchenhaften Landschaften“ zeigt die Fotografin Petra Albers ab Sonntag, 13. September, im Amtsrichterhaus Schwarzenbek eine Auswahl ihrer Arbeiten. Für ihre Bilder setzt die Künstlerin die Infrarot-Technik ein. Die Vernissage beginnt um 14.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Infrarot-Fotografie nutzt langwelliges, für den Menschen unsichtbares Licht. Mit Hilfe dieses Lichtes verwandelt Petra Albers Landschaften in verzauberte Märchenwelten. Ihre Fotos ziehen die Betrachter in ihren Bann und führen sie gleichzeitig in die Irre. Auf den ersten Blick scheinen sie verträumte Winterlandschaften zu zeigen. Erst der zweite Blick lässt eine Sommerstimmung erkennen, mit Blättern an den Bäumen und Kühen auf der Weide. Realität und Magie beginnen sich zu überlagern.

Eine musikalische Reflexion der Fotos wagen die Schülerinnen und Schüler von Klavierlehrerin Ursula Hummel. Der Nachwuchs hat die Bilder auf sich wirken lassen und passende Musikstücke dazu ausgewählt.

Da nur eine begrenzte Zahl an Personen das Amtsrichterhaus betrete darf, wird die Vernissage um 16 Uhr wiederholt. Anmeldungen werden per Mail unter s.krueger@louisenhof.org oder per Telefon unter der Rufnummer 04151-7778 entgegengenommen.
Bei der Reservierung sind Name, Vorname, Anschrift und Telefonnummer anzugeben.

Die Ausstellung ist vom 13. September bis zum 4. Oktober zu sehen. Das Amtsrichterhaus hat mittwochs und donnerstags von 9 bis 13 sowie sonnabends und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

„Von magischen Orten und märchenhaften Landschaften“, Ausstellung, 13. September, Amtsrichterhaus, Körnerplatz 10, Schwarzenbek, 14.30 Uhr und 16 Uhr

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Ausstellungen

„On Fire“

Dem Verhältnis Mecklenburgs zum Kreis Herzogtum Lauenburg widmet sich die Ausstellung „On Fire“, die am Sonntag, 6. September, im Kreismuseum (Ratzeburg) eröffnet wird. In der Schau reflektieren Künstlerinnen und Künstler aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern die Kultur, die Landschaft und die Natur der ehemaligen Grenzregion. Veranstalter sind das Forum für Kultur und Umwelt, der Lauenburgische Künstlerverein (LKV) sowie das Künstlerhaus Schloss Plüschow. Die Objekte und Installationen der Ausstellung werden um 16 Plakate ergänzt, die auf dem Vorplatz des Museums zu sehen sind.

Die Natur kommt ohne den Menschen aus, der Mensch aber braucht eine intakte Umwelt, um zu überleben. Diese Erkenntnis mag gesellschaftlicher Konsens sein. Im Alltag manifestiert sie sich nicht – oder kaum. Hier kommt die Kunst ins Spiel: Sie kann zwar die Welt nicht verändern, aber sie kann mithelfen, die Menschen zu sensibilisieren und zugleich wirkungsvoll die politisch Verantwortlichen zum Handeln zu bewegen.

Die ehemalige Grenzregion zwischen dem Kreis Herzogtum Lauenburg und Mecklenburg mit dem Ratzeburger See und dem Schaalsee bietet die Chance eine zukunftsgerichtete Kulturlandschaft entstehen zu lassen – ökonomisch, ökologisch, sozial und ästhetisch. Der Kreis Herzogtum Lauenburg als größter kommunaler Land- und Waldbesitzer Deutschlands könnte dabei eine Vorreiterrolle spielen.

„On Fire“, Ausstellungseröffnung, 6. September, Kreismuseum, Domhof 12, Ratzeburg, 14 Uhr

„On Fire“, Ausstellung, 6. September bis 18. Oktober, , Kreismuseum, Domhof 12, Ratzeburg, dienstags bis sonntags von 10 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 17 Uhr

Foto: Christian Egelhaaf