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Aus der Stiftung

Programm 2. Halbjahr 2026

Mölln – Mit 20 Veranstaltungen aus den vielfältigen Bereichen der Stiftung Herzogtum Lauenburg und zusätzlichen „Kultur auf Dorf-Tour“-Events startet die Stiftung nach dem KulturSommer am Kanal in den Rest des Jahres. „Wir freuen uns immer wieder über das breite Angebot, das wir den Besuchern unserer Veranstaltungen bieten können“, berichtet der Präsident der Stiftung Klaus Schlie. „Dabei möchte ich betonen, dass unser Programm ohne die zahlreichen Kooperationspartner im Kreis ganz anders aussehen würde.“ So findet die International Guitar Night, die bereits öfter in Mölln für ein volles Haus gesorgt hat, diesmal als gemeinsame Veranstaltung mit der Stadt Lauenburg in Lauenburg statt (20. November). Aber auch wiederkehrende, erfolgreiche Höhepunkte befinden sich im Angebot: Die Akademiekonzerte werden mit einem Klavierabend fortgesetzt. Der aus Ratzeburg stammende und an der Hochschule für Musik Freiburg studierende Jakob Büschking spielt am 25. September in Mölln Werke von Bach, Ligeti, Chopin und Schubert. Die Vorbereitungen für die Herbstausstellung sind in vollem Gange. Antje Ladiges-Specht kuratiert die Ausstellung unter dem Motto „Natur – was nun?“. Wir können auf eine besondere Zusammenstellung von Künstlerinnen und Künstlern gespannt sein. Kunstinteressierte besuchen am besten die Vernissage am 20. September in Mölln. Einen Poetry Slam unter der bewährten Moderation von Björn Högsdal können alle, die sich für diese Mischung aus Performance und Literatur begeistern, am 17. Oktober in Geesthacht erleben. In diesem Jahr wird wieder der Kulturpreis der Stiftung verliehen. Ob es sich um eine Einzelperson, eine Gruppe oder eine Institution handelt, wird im November bekannt gegeben. Der Stiftung geht es darum, besondere Verdienste im kulturellen Bereich im Lauenburgischen auszuzeichnen und das vielfältige Kulturleben in unserer Region hervorzuheben. Die Lauenburgische Akademie für Wissenschaft und Kultur bietet zahlreiche Vorträge an: So wird beispielswiese die Leiterin der Kreismuseen Dr. Anke Mührenberg am 17. November anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Kreises über Ereignisse während dieses Zeitraums berichten. Der Lübecker Hydrologe Prof. Christoph Külls gibt am 17. September einen Einblick in den Wasserkreislauf im Kreisgebiet und die gegenwärtigen Veränderungen. „Auf unserer Streuobstwiese in Einhaus wird es wieder einen Apfeltag geben“, fügt die Vizepräsidentin der Stiftung Barbara Kliesch hinzu. „Die Erhaltung alter Obstsorten ist uns ein besonders Anliegen. Einen Termin werden wir kurzfristig bekannt geben, da der Zeitpunkt der Erntereife noch nicht feststeht.“ Nähere Informationen erhalten Interessierte bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg oder im Halbjahresprogramm, das ab Mitte August in den Filialen der Kreissparkasse sowie in verschiedenen öffentlichen Stellen im Kreis erhältlich ist. Selbstverständlich steht das Programm auch digital zur Verfügung. Unter www.stiftung-herzogtum.de finden sich auch Ergänzungen oder Änderungen. Ein besonderer Dank gilt dem Premiumsponsor, der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg, ohne die die Stiftung dieses kreisweite Angebot nicht unterbreiten könnte. Die Stiftung freut sich auf zahlreiches Erscheinen bei den Veranstaltungen und hofft auf viele begeisterte Zuschauer und Besucher!

Foto: Björn Martens

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Aus der Stiftung

FKJ Platz zu vergeben

Neues Jahr… aber keinen Plan, wie es weitergehen soll?

„Dann starte ein FKJ in der Stiftung Herzogtum Lauenburg!“, sagt Marie Nehls.

Mölln – Ein FKJ (Freiwilliges kulturelles Jahr) bedeutet: mitarbeiten, statt nur zuschauen. Durch den großen Aufgabenbereich der Stiftung – Kultur, Wissenschaft und Natur/Umwelt – bekommen die FKJler die Möglichkeit, verschiedenes zu probieren und ihre Stärken gezielt einzusetzen. Ob bei der Vorbereitung und Begleitung von Veranstaltungen, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen oder Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: der FKJler wird fest ins Team eingebunden. „Ein solches freiwilliges Jahr ermöglicht dir, die Berufswelt hautnah zu erkunden und herauszufinden, ob der jeweilige Beruf in der Praxis auch wirklich zu dir passt. Anders als bei einem kurzen Praktikum, wirst du vollkommen im Team integriert und darfst deine eigenen Ideen aktiv umsetzen.“ so Marie Nehls, die aktuell ihr Freiwilliges kulturelles Jahr in der Stiftung Herzogtum Lauenburg absolviert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt vor allem auf der Öffentlichkeitsarbeit. Sei es Texte schreiben, Social Media bespielen, den Newsletter verfassen oder Plakat und Flyer gestalten – Kreativität ist ausdrücklich erwünscht. Auch die fotografische Begleitung von Veranstaltungen sowie alles rund um Werbung und der Internetauftritt zählen zu den Aufgaben. Allein und ganz im Dunkeln wird der FKJler aber nie stehen, denn bei Fragen steht die Büropartnerin Sabine Riege stets zur Seite. Auch Sabine Riege (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) betont: „Wir sind nicht auf der Suche nach perfekten Lebensläufen, sondern nach neugierigen jungen Menschen, die Lust auf Kultur haben. Die jungen Freiwilligen bringen einen vollkommen unvoreingenommenen Blick mit und helfen uns dadurch, am Puls der Zeit zu bleiben.“ Das FKJ richtet sich an alle Interessierten zwischen 15 und 26 Jahren und beginnt am 1. September. Anmelden beziehungsweise bewerben können sich Interessierte ab 1. Februar auf der Seite der Freiwilligendienste Kultur und Bildung oder direkt per Mail an s.riege@stiftung-herzogtum.de. Wer in seinem Umfeld jemanden kennt, der Orientierung sucht oder sich kreativ ausprobieren möchte, möge diese Information gerne weiterleiten! Foto: Was für eine Aussicht! Aus dem Büro im zweiten Stock kann Marie Nehls Schwäne, Enten und das Geschehen am See beobachten – und auch der oder die nächste Freiwillige werden in diesem Büro viele Stunden verbringen. Foto: Sabine Riege/Stiftung Herzogtum Lauenburg