Mölln – Der KulturSommer am Kanal, der in diesem Jahr auch mit 32 vielfältigen Veranstaltungen im Kulturzentrum Courage, Seestraße 1B in Mölln, stattfand, gehört der Vergangenheit an. Zu erleben waren Konzerte, kunsthandwerkliche Workshops, Lesungen, Yoga mit Live-Musik, Filmvorführung, Vortrag, eine Theaterpremiere, ein Live-Hörspiel, eine Nacht der Musik, eine Nacht der Geschichten. „Die rund 400 Courage-Besucher waren zahlenmäßig unterschiedlich verteilt, aber immer, ob zwei oder 50 Besucher, es waren durchweg wunderbare Wohlfühl-Veranstaltungen“, erzählen Klaus und Adelina, die mit viel Herzblut die Veranstaltungen auf die Beine gestellt hatten. Gott sei Dank spielen materielle Aspekte im Courage keine vorrangige Rolle; das Courage ist und bleibt ein Ort der zwischenmenschlichen Begegnung und der Freiwilligkeit. Jeder kann sich hier frei gestaltend bewegen oder einfach nur dabei sein, denn das Courage lebt von der Teilhabe. Die Veranstalter freuen sich über jeden, der einen Beitrag zur Entwicklung dieses öffentliche Ortes leisten möchte. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen bleibt auch künftig frei. Nachfolgend eine Übersicht der ab September geplanten Regelveranstaltungen und einen Konzertüberblick. Detaillierte Informationen unter www.courage-moelln.de. Ideen für weitere Veranstaltungen sind übrigens erwünscht. Viele Termine am Mittwoch, Freitag und Sonntag stehen komplett zur Verfügung, andere Tage können noch teilweise genutzt werden. Die erste „Bühne frei“ findet am 6. September statt und wartet auf neue Beiträge …
Wentorf/HH – das Tandera Theater verzaubert amMittwoch, 26. August um 16 Uhr in der Gemeindebücherei Wentorf, Kinderbereich (Hauptstraße 14, 21465 Wentorf) Kinder ab vier Jahre und Erwachsene mit einem Theaterstück nach Motiven eines Märchens von Hans Christian Andersen. Die Gemeinde Wentorf veranstaltet diesen Nachmittag gemeinsam mit der Stiftung Herzogtum Lauenburg im Rahmen der Reihe „Kultur auf Dorf-Tour“, die die Stiftung als ein Kulturknotenpunkt des Landes ins Leben gerufen hat. Die Kulturknotenpunkte sind ein Projekt des Ministeriums für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und werden durch den Landeskulturverband e.V. koordiniert. Der Eintritt für bis zu drei Kinder pro Erwachsener ist frei. Begleitende Erwachsene zahlen 6 Euro. Es wird die unglaubliche Geschichte von Krauses und dem Zwerg Knispel erzählt. Von Hilde und ihrem Pech mit dem Pferd im Petersilienbeet. Von Hans und seinem Glück, das Pferd gegen etwas Besseres zu tauschen. Tauschen kann Hans, aber ist es wirklich besser? Was ist überhaupt etwas Besseres? Zwerg Knispel weiß die Antwort sofort und auch, dass Hans keine Ahnung hat. Und Hilde? Weiß sie es auch? Ja oder nein – es wird um einen Klumpen Gold gewettet! Ein märchenhaftes Theaterstück nach Motiven des Andersen-Märchens „Was Vater tut, ist immer recht“ – mit großem und kleinem Viehzeug, ebensolchen Leuten und Zwerg. Die Spieldauer beträgt 45 Minuten. Anmeldungen unter 040 7205399.
Hzgt. Lauenburg – Anfang Oktober erscheint unsere fünfte Ausgabe von kulTOUR durchs Herzogtum. Redaktionsschluss ist der 10. September und wir freuen uns auf Ihre Zuschriften mit einem redaktionellen Beitrag zu besonderen Kunst-Veranstaltungsorten, kulturellen Terminen, Eröffnungen oder z.B. Aufrufe an Kunstschaffende. Leider können wir eine Veröffentlichung nicht garantieren – aber bisher konnten wir alles in dem Magazin unterbringen. Erreichen Sie mit Ihrem Text Menschen und Gleichgesinnte im gesamten Kreis Herzogtum Lauenburg, tauschen Sie untereinander Theater-Kostüme und Requisiten, bieten Sie einen Übungsraum oder fragen Sie nach Utensilien, die vielleicht bei einem anderen Künstler unbeachtet auf dem Dachboden liegen – wir möchten mit kulTOUR durchs Herzogtum ein zusätzliches kulturelles Netzwerk für Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturschaffende und Interessierte bieten und hoffen, Sie nutzen es!🎭🎨 Wir freuen uns auf Ihre E-Mail an: s.riege@stiftung-herzogtum.de mit dem Betreff „kulTOUR“
Mölln – Mit 20 Veranstaltungen aus den vielfältigen Bereichen der Stiftung Herzogtum Lauenburg und zusätzlichen „Kultur auf Dorf-Tour“-Events startet die Stiftung nach dem KulturSommer am Kanal in den Rest des Jahres. „Wir freuen uns immer wieder über das breite Angebot, das wir den Besuchern unserer Veranstaltungen bieten können“, berichtet der Präsident der Stiftung Klaus Schlie. „Dabei möchte ich betonen, dass unser Programm ohne die zahlreichen Kooperationspartner im Kreis ganz anders aussehen würde.“ So findet die International Guitar Night, die bereits öfter in Mölln für ein volles Haus gesorgt hat, diesmal als gemeinsame Veranstaltung mit der Stadt Lauenburg in Lauenburg statt (20. November). Aber auch wiederkehrende, erfolgreiche Höhepunkte befinden sich im Angebot: Die Akademiekonzerte werden mit einem Klavierabend fortgesetzt. Der aus Ratzeburg stammende und an der Hochschule für Musik Freiburg studierende Jakob Büschking spielt am 25. September in Mölln Werke von Bach, Ligeti, Chopin und Schubert. Die Vorbereitungen für die Herbstausstellung sind in vollem Gange. Antje Ladiges-Specht kuratiert die Ausstellung unter dem Motto „Natur – was nun?“. Wir können auf eine besondere Zusammenstellung von Künstlerinnen und Künstlern gespannt sein. Kunstinteressierte besuchen am besten die Vernissage am 20. September in Mölln. Einen Poetry Slam unter der bewährten Moderation von Björn Högsdal können alle, die sich für diese Mischung aus Performance und Literatur begeistern, am 17. Oktober in Geesthacht erleben. In diesem Jahr wird wieder der Kulturpreis der Stiftung verliehen. Ob es sich um eine Einzelperson, eine Gruppe oder eine Institution handelt, wird im November bekannt gegeben. Der Stiftung geht es darum, besondere Verdienste im kulturellen Bereich im Lauenburgischen auszuzeichnen und das vielfältige Kulturleben in unserer Region hervorzuheben. Die Lauenburgische Akademie für Wissenschaft und Kultur bietet zahlreiche Vorträge an: So wird beispielswiese die Leiterin der Kreismuseen Dr. Anke Mührenberg am 17. November anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Kreises über Ereignisse während dieses Zeitraums berichten. Der Lübecker Hydrologe Prof. Christoph Külls gibt am 17. September einen Einblick in den Wasserkreislauf im Kreisgebiet und die gegenwärtigen Veränderungen. „Auf unserer Streuobstwiese in Einhaus wird es wieder einen Apfeltag geben“, fügt die Vizepräsidentin der Stiftung Barbara Kliesch hinzu. „Die Erhaltung alter Obstsorten ist uns ein besonders Anliegen. Einen Termin werden wir kurzfristig bekannt geben, da der Zeitpunkt der Erntereife noch nicht feststeht.“ Nähere Informationen erhalten Interessierte bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg oder im Halbjahresprogramm, das ab Mitte August in den Filialen der Kreissparkasse sowie in verschiedenen öffentlichen Stellen im Kreis erhältlich ist. Selbstverständlich steht das Programm auch digital zur Verfügung. Unter www.stiftung-herzogtum.de finden sich auch Ergänzungen oder Änderungen. Ein besonderer Dank gilt dem Premiumsponsor, der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg, ohne die die Stiftung dieses kreisweite Angebot nicht unterbreiten könnte. Die Stiftung freut sich auf zahlreiches Erscheinen bei den Veranstaltungen und hofft auf viele begeisterte Zuschauer und Besucher!
Ritzerau – Am Sonntag, 12. Juli, 13 Uhr, findet im Heubodentheater Ritzerau, Forstgehöft 1, 23896 Ritzerau, der Kindertag mit Figurentheater vom Hermannshoftheater statt. Wie immer mit vielen entspannten Angeboten im Garten und einem Gastspiel mit Figuren unserer Freunde vom Hermannshoftheater. Mit Waffelstand, Kinderbar, Slackline, Dosenwerfen und einem bunten Gartenprogramm. Um 15 Uhr können Besucher das Hermannshoftheater mit der Geschichte vom Fischer und seiner Frau ansehen. Pommes und Ponyreiten gibt es auch. Gegen 17.30 Uhr geht der Kindertag zu Ende. Die Aufführung kostet 6 Euro Eintritt, der Kindertag an sich mit allen Aktivitäten ist kostenlos. Der Fischer und seine Frau lebten zusammen in einer alten Hütte dicht an der See. Als dem Fischer nach langer Not endlich ein riesiger Butt ins Netz geht, singt dieser und bittet, man möge ihn frei lassen. Da muss der Fischer sich von seiner Frau wütende Vorwürfe anhören, dass er sich einen solchen Fang hat entgehen lassen. Der Butt schenkt ihnen ein Häuschen. Doch die Frau fordert immer mehr, sie will König und Papst sein. Der Butt gewährt alles – doch wann ist’s genug? Wo ist die nicht zu überschreitende Grenze? Die Spieldauer beträgt 50 Minuten. Für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Infos unter: www.heubodentheater.de. Die Veranstaltung findet im Rahmen des KulturSommers am Kanal statt.
Foto:Nastja Zukanova
Am Freitag, 17. Juli, 20 Uhr, geht es weiter mit „Heilig Abend – Verhör in der Nacht“ von Daniel Kehlmann. Die Freie Bühne Wendland tritt auf, es spielen Kerstin Wittstamm und Gero Wachholz. Heiligabend, 22.30h. Die Philosophieprofessorin Judith ist auf dem Weg zu ihren Eltern von Zivilfahndern aus dem Taxi geholt worden. Nun steht sie dem Verhörspezialisten Thomas gegenüber, der sie mit einem ungeheuerlichen Vorwurf konfrontiert: Sie und ihr Exmann sollen einen Bombenanschlag am Heiligabend um 24h geplant haben. Es bleiben Thomas also noch 90 Minuten, um herauszufinden, wo der Sprengsatz explodieren wird. Doch obwohl sie mit starken Indizien konfrontiert wird, gibt Judith sich völlig ahnungslos. Ist sie eine eiskalte Lügnerin? Oder hat sich Thomas in einen paranoiden Irrtum verrannt? Und welche Rolle spielt eigentlich ihr Exmann? Gibt es eine Bombe, oder nicht? Bestsellerautor Daniel Kehlmann („Die Vermessung der Welt“) schickt Zuschauer auf einen atemlosen Wettlauf gegen die tickende Uhr, sowie einen philosophischen Parcours zu persönlicher Verantwortung, ethischem Handeln und Legitimität politischer Gewalt. „Heilig Abend“ ist seit seinem Erscheinen mit großem Erfolg an sehr vielen Theatern gespielt worden, und unter dem Titel „Das Verhör in der Nacht“ mit Sophie von Kessel und Charlie Hübner verfilmt worden. Der Eintritt beträgt 12/16 Euro. Karten unter mail@heubodentheater.de oder 04543 7026.
Aumühle – Dienstag 7. Juli, 19 Uhr, im Theater des Augustinums, Mühlenweg 1, 21521 Aumühle: Die Hamburger Klabautermänner: Eine “Prise Hamburg”, eine “Brise Shanty”. Mit Seemannsliedern, Shantys und Hamburger Gassenhauern bringen die Hamburger Klabautermänner maritimes Flair auf die Bühne. Zu hören werden sein unter anderem der „Hamburger Veermaster“, „La Paloma“ und „An de Eck steiht’n Jung mit’n Tüdelband“. Der vierstimmige Gesang ist das unverwechselbare Markenzeichen des Chores. Musikalisch geleitet und begleitet wird das Ensemble von Herbert Kauschka, studierter Pianist und Arrangeur der Chorlieder, der auch das Schifferklavier spielt. Ein stimmungsvoller Musikabendabend voller norddeutscher Klangfarben und echter Seemannsromantik. Die Veranstaltung findet im Rahmen des KulturSommers am Kanal, der Stiftung Herzogtum Lauenburg, statt. Kartenvorverkauf ab 24. Juni an der Foyerkasse des Augustinum (täglich 15-18 Uhr). Der Eintritt beträgt 15 Euro.
Foto: Klabautermänner
Donnerstag 16. Juli, 19 Uhr, Theater: Auszeit auf 6 Pfoten – 500 km auf dem Ostseeküstenwanderweg. Premiere des neuen Vortrags von Trixi Lange-Hitzbleck. Gut zwei Jahrzehnte lang hat Trixi Lange-Hitzbleck an Bord von Expeditionsschiffen die polaren Welten, die Südsee und den Amazonas bereist. Doch dann „wedelte“ sich BELLA in ihr Leben, die schwarze Flat Coated Retrieverin. Statt Südpol und Nordpol mussten neue Ziele her. Nach vielen Überlegungen war klar: Die Ostsee sollte es sein. Das Abenteuer startete auf der Priwallfähre von Travemünde aus und es ging 500 Kilometer zu Fuß über Swinemünde bis Kolberg. Für die „6 Pfoten“ ging es stundenlang am Strand entlang, immer der Ostsee folgend, sie kämpften sich Steilküsten hinauf und hinab, folgten Umwegen auf Landstraßen und hielten regelmäßig inne. Sie besuchten kleine Ortschaften und unbekannte Flecken, erkundeten Hansestädte und studierten deutsche Geschichte, schliefen in der Jugendherberge oder in feinen Hotels in den Kaiserbädern, trafen spannende Menschen und lauschten deren Geschichten. Hören Sie bei diesem neuen Vortrag auch von den Augenblicken des menschlichen Alleinseins und der Zweisamkeit mit der Hündin sowie den Herausforderungen einer Reise mit Hund. Ein berührender, authentischer Vortrag, der Lust macht auf die Küste Mecklenburg-Vorpommerns, auf die polnische Ostseeküste und auf eine Fortsetzung. Die Veranstaltung findet im Rahmen des KulturSommers am Kanal, der Stiftung Herzogtum Lauenburg, statt. Der Vortrag feiert im Augustinum Aumühle seine Premiere! Der Eintritt beträgt 12 Euro. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.
Foto: Trixi Lange-Hitzbleck
Am Donnerstag 23. Juli, 19 Uhr, im Theater: Chorakademie Erfurt auf Sommertournee 2026. Geballte Lebensfreude erleben mit den Kindern der Chorakademie. Vom 12. bis 26. Juli ist der Kinder- und Jugendchor der Chorakademie Erfurt auf Sommerkonzerttournee im Norden Deutschlands, eine der profiliertesten Nachwuchsschmieden für Chorgesang in Thüringen. Insgesamt sind in der Chorakademie ca. 130 singende Kinder und Jugendliche aktiv, von denen 70 Kinder und Jugendliche den Tourenchor bilden werden. Auf dem Reiseplan stehen Konzertstationen u. a. in Kiel, Mölln, Lübeck und im Augustinum Aumühle. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit geistlicher und weltlicher Chormusik, Popsongs sowie bekannten Melodien. Die Konzerte finden in ganz unterschiedlichen Umgebungen statt – von der großen Kirche bis zum besonderen Open-Air-Ort – und richten sich an Zuhörerinnen und Zuhörer jeden Alters. Einige Sängerinnen und Sänger des Ensembles wirken regelmäßig beispielsweise in Musiktheaterproduktionen (u. a. Tosca, Hänsel und Gretel, Die Stimme der Meerjungfrau) mit. Wettbewerbserfolge unterstreichen die künstlerische Qualität! Kartenvorverkauf an der Foyerkasse ab 17. Juli (täglich 15-18 Uhr). Der Eintritt beträgt 12 Euro, erm. 8 Euro (Kinder, Schülerinnen und Schüler). Weitere Informationen zur Tournee finden Sie unter: www.chorakademie-erfurt.de
Foto: Lutz Edelhoff
Sonntag 26. Juli, 19 Uhr, im Theater: Cinema Augustinum Münter & Kandinsky. Spielfilm über ein Künstlerpaar, das Kunstgeschichte schrieb. Ein FSK 12 Film unter der Regie von Marcus O. Rosenmüller und dem Drehbuch von Alice Brauner. Mit der Besetzung von Vanessa Loibl, Vladimir Burlakov und Julian Koechlin. Es ist die bewegende Geschichte einer dramatischen Liebe und zugleich ein Dokument epochaler Kunst: Anfang des 20. Jahrhunderts lebt und malt Gabriele Münter gemeinsam mit ihrer großen Liebe, Wassily Kandinsky, im bayerischen Murnau am Staffelsee. Dieser Ort wird zum Ausgangspunkt eines künstlerischen Aufbruchs in die Moderne der Malerei und bringt die Künstlerbewegung „Der Blaue Reiter“ hervor. Atmosphärisch dicht zeichnet der Film die Lebens- und Liebesgeschichte von Münter und Kandinsky nach: Die junge Malschülerin, die sich in den knapp elf Jahre älteren Lehrer verliebt. Ihr gemeinsames Leben auf Reisen sowie ihr Leben in und um Murnau wird zur Inspirationsquelle ihres künstlerischen Schaffens. Sie werden zu Pionieren ihrer Zeit. Ihre künstlerisch produktive, aber privat eher fatale Verbindung, lässt Münter immer mehr verzweifeln und Kandinsky immer missmutiger werden. Münter & Kadinsky porträtiert als erster Kinospielfilm detailgetreu die gemeinsamen Jahre der beiden hochbegabten Persönlichkeiten, die Entstehung des Blauen Reiter und lässt die Schwabinger Bohème kurz nach der Jahrhundertwende wieder aufleben. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Der Eintritt beträgt 8 Euro.
Foto: Camino Filmverleih
Dienstag 28. Juli, 19Uhr, im Theater: Geologische Polyphonie – Die Entstehung der Anden. Wissenschaft einfach erklärt – Vortrag mit Prof. Dr. Ulrich Riller, Universität Hamburg. Wie entsteht ein kontinentales Hochplateau? Gemäß dem Jahresmotto 2026 des Augustinum „Vielstimmig“ beschreibt der Vortrag die geologische Vielfalt, die bei der Entstehung der Zentralanden, die zu den größten Gebirgen der Erde zählen, von Bedeutung ist. Neben der Bewegung des Erdmantels tief unter dem Gebirge sind dies kilometerweite tektonische Verschiebungen in der Erdkruste, spürbar als Erdbeben, Vulkanismus und atmosphärische Prozesse über dem Gebirge. Die Entschlüsselung der geologischen Vorgänge wird anhand moderner wissenschaftlicher Methoden veranschaulicht. Prof. Ulrich Riller (Ph.D.) studierte Geologie an der Universität Tübingen und promovierte an der University of Toronto (Kanada). Einer Professur für Impaktgeologie an der Humboldt-Universität zu Berlin folgte eine Professur in Earth Science an der McMaster University (Kanada). Seit 2012 lehrt er an der Universität Hamburg das Fach Strukturgeologie und forscht über die geologischen Auswirkungen großer Meteoriteneinschläge sowie die Entstehung von Gebirgen an Kontinenträndern. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Der Eintritt beträgt 8 Euro.
Foto: U. Riller
Ausstellung vom 29. Juli bis 16. September: Zwischen Licht und Schatten. Fotografien der Schwarz-Weiß-AG vom Deutschen Verband für Fotografie Hamburg. Die Schwarz-Weiß-AG vom Deutschen Verband für Fotografie Hamburg präsentiert im Augustinum ihre neue Fotoausstellung. Sie bietet Besucher die Möglichkeit, die Vielseitigkeit der Schwarz-Weiß-Fotografie zu erleben und in die unterschiedlichen Welten der acht Künstlerinnen und Künstler einzutauchen. Ob Landschaften, Tierwelt, maritime Bilder oder Detailansichten – jede Arbeit erzählt ihre eigene Geschichte und zeigt die einzigartige Ausdruckskraft monochromer Bilder. Durch die Fokussierung auf Licht und Schatten können die Werke der Fotografen auf besondere Weise die Nuancen von Texturen und Formen zur Geltung bringen. Die Fotografinnen und Fotografen bringen sehr individuelle Perspektiven und Inspirationen in die Ausstellung ein, was zu einer vielfältigen Auswahl an Bildern führt. Der Eintritt ist frei. Am 29. Juli findet um 16 Uhr in der Ausstellung eine kleine Eröffnung statt. Die Fotogruppe stellt sich und ihre Arbeiten zu diesem Termin vor. Bis zum 16. September wird die Ausstellung im Kunstgang des Augustinum Aumühle zu sehen sein (täglich 10-18 Uhr).
Mölln – Am Freitag, den 26. Juni, lädt die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Mölln, im Rahmen des KulturSommers am Kanal, zum sechsten Mal zur „Langen Nacht des Friedhofs“ ein. Zwischen 20 Uhr und Mitternacht verwandelt sich das historische Gelände des Alten Friedhofs an der Hindenburgstraße in einen Ort voller Licht, Musik, Geschichten und stillen Momenten. Eröffnung ist um 19.45 Uhr auf dem Rondell. Was vor Jahren als ungewöhnliches Kulturformat begann, hat sich längst zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Rund 600 Besucherinnen und Besucher waren bei der letzten Ausgabe vor drei Jahren mit dabei. Viele berichteten von berührenden Begegnungen, unerwartet leichten Gesprächen und einer ganz neuen Sicht auf den Friedhof. „Bei der ‚Langen Nacht‘ kommt tatsächlich Leben auf den Friedhof. Überall hört man Musik, Gespräche und Lachen. Es gibt Raum für Begegnung, aber auch zum Innehalten”, so Pastorin Hilke Lage, die mit ihrem Mann Matthias den Abend begleitet und auch den Abschlusssegen gestalten wird – für viele Besucherinnen und Besucher ein bewegender Höhepunkt. “Wir hören immer wieder, dass Menschen hier ihre Angst vorm Friedhof überwunden haben”, so Lage. Wer mag, kann sich im Rahmen der Friedhofsnacht segnen lassen. Auch in diesem Jahr erwartet die Gäste ein vielfältiges Programm an verschiedenen Orten auf dem Gelände.
In kurzen Beiträgen von 15 bis 20 Minuten laden Lesungen, Musik und Theater dazu ein, über den Friedhof zu flanieren und immer wieder Neues zu entdecken. Bespielt werden unter anderem die Dahmsche Kapelle, der Sandsteinengel, sowie die „Oase der Erinnerung“. Friedhofsleiter Johannes Stettner und sein Team sorgen für eine stimmungsvolle indirekte Beleuchtung. Fackeln schaffen eine einzigartige Kulisse. Mitwirkende aus der Region und darüber hinaus gestalten den Abend: Märchenerzählerin Anna Malten, die “Eulenspiegelaien” mit Theaterszenen, Poetry-Slammer Flemming Zunker sowie Daniel Kaiser (NDR Kultur) mit literarischen Beiträgen. Möllns Stadtarchivar Christian Lopau macht diesmal den Gedenkstein für die Russlanddeutschen Flüchtlinge zum Thema und liest aus ihren Briefen aus Übersee. Musikalisch reicht das Spektrum von Gospel, Taizé und Klassik bis hin zu handgemachter Bandmusik. Kirchenmusikerin Susanne Bornholdt und Ensemble treten auf, ebenfalls dabei sind der Möllner Gitarrist Michael Jessen und die Band Mr. Finnlay. Timo Jessen (Gitarre) und Klaus-Dieter Gutsche (Theater Courage) haben ein gemeinsames Programm entwickelt. Klaus Irmscher liest eigene Texte und Stefan Battige lässt seine Harfe erklingen. Auch Claudia August (Lesung) und Hartmut Ledeboer (Flöte) treten an diesem Abend zusammen auf.
Und es gibt auch ungewöhnliche Formate: Die Diplom-Geologin Kerstin Pfeiffer und die Kunsthistorikerin Dr. Jutta Petri bringen mit „Grabsteine – vom Rohstoff zum Kulturgut“ Geologie und Kunstgeschichte in den Dialog und Trauerrednerin Kathrin Gödecke kommt mit dem „Freunde-Buch des Todes“. „Es geht an diesem Abend auf eine leichte Art und Weise um das Leben und die Liebe, um Abschied und Tod, um Sehnsucht und Hoffnung. Eben um das, was unser Leben ausmacht”, so Pastorin Lage. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Das detaillierte Programm mit Lageplan wird ab dem 23. Juni online veröffentlicht unter www.kirche-moelln.de sowie www.friedhof-moelln.de. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die besondere Würde des Ortes zu respektieren.
Mölln – Adelina und Klaus, Betreiber des „klitzekleinen Kulturzentrums COURAGE“ in der Innenstadt von Mölln (Seestraße gegenüber Bootsanleger) bieten im Juni ein Programm, das sich sehen lassen kann. Interessierte haben die Möglichkeit, an offenen Bühnen, Workshops, Konzerten und mehr teilzunehmen, die zu großen Teilen im Rahmen des KulturSommers am Kanal stattfinden.
Ratzeburg – Am Samstag, 13. Juni wird die Ratzeburger Insel erneut zur Bühne für Musik, Theater und Begegnung: Das Kleinkunstfest „Ahoi“ lädt Besucherinnen und Besucher unter dem Motto „Voll das Leben“ auf den Marktplatz, den Barlachplatz sowie in und um die Stadtkirche St. Petri ein. Veranstaltet wird das Festival zum zweiten Mal vom Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg gemeinsam mit zahlreichen Partnern und Kulturschaffenden aus der Region. Der Festtag beginnt 11.30 Uhr mit einer Pop-Andacht auf der Marktbühne und endet etwa 22 Uhr mit einer Feuershow auf dem Barlachplatz. Dazwischen erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Improvisationstheater, Lesungen, Walk-Acts und Mitmachangeboten. Auf mehreren Bühnen präsentieren Künstlerinnen und Künstler aus dem Herzogtum Lauenburg und darüber hinaus ihre Beiträge. Die Idee zum Festival stammt von Propst Philip Graffam. Ziel ist es, Kunst und Kirche sichtbar miteinander zu verbinden und kreative Begegnungen im öffentlichen Raum zu ermöglichen. Das Konzept wurde erstmals 2024 umgesetzt – auch als Reaktion auf die Corona-Zeit, in der kulturelle Begegnungen stark eingeschränkt waren. „Das Schönste an diesem Festival ist für mich, dass es niemanden ausschließt. Man muss nichts mitbringen und nichts erklären. Viele bleiben spontan stehen, lassen sich auf die Stimmung ein und entdecken dabei etwas, das sie vielleicht nicht erwartet hätten“, erklärt Propst Graffam. „Wir möchten zeigen, dass Kirche auch inspirierend und überraschend sein kann“, sagt Tanja Derlin, Diakonin und Mitglied des Organisationsteams im Kleinkunstfestbüro. „Kirche ist bunt und vielfältig und genau das darf auch in der Öffentlichkeit sichtbar werden.“ Ergänzt wird das Programm durch kreative Workshops, einen kleinen Kunsthandwerkermarkt sowie kulinarische Angebote aus der Region. Zu den Höhepunkten zählen das Improvisationstheater „Steife Brise“ aus Hamburg sowie die Stelzenläufer „Charivari“, die am Nachmittag das Publikum mit ihrer Straßenkunst einbinden und den Abend mit einer Feuershow ausklingen lassen. Neu im Programm ist ein „Preacher Slam“. Inspiriert von klassischen Poetry Slams, bringen hier Teilnehmende aus dem theologischen Bereich kurze Beiträge zum Festivalmotto „Voll das Leben“ auf die Bühne. Auch das Team von „Segensreich“ ist dabei. Neben „Segen to go“ auf dem Barlachplatz gibt es in diesem Jahr einen neuen, ruhigen Bereich hinter der Stadtkirche. Auf der Wiese dort wird es statt Stände oder Aktionen Raum für persönliche Gespräche, Segen und Rückzug geben. Der Eintritt zum gesamten Festival ist frei. Mehr Informationen zum Programm gibt es hier: https://www.kirche-ll.de/von-a-bis-z/k/kulturfest-ahoi.html
Mölln – Am Mittwoch, 27. Mai, 17 Uhr findet in der Kirche Breitenfelde, Dorfstraße 24, 23881 Breitenfelde, das Kinder-Musik-Theater „Zwischen Himmel und Erde“ zum 350. Todestag von Paul Gerhardt statt. Der Möllner Kinderchor unter der Leitung von Susanne Bornholdt und das Flötenensemble unter der Leitung von Hartmut Ledeboer. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 10 Euro (Kinder frei), Abendkasse. Zum 350. Todestag des berühmten Kirchenlieddichters Paul Gerhardt feiert am 27. Mai ein neues Kinder-Musik-Theaterstück seine Uraufführung in Breitenfelde. In dem bewegenden und kindgerechten kleinen Bühnenstück zeigt Luca Riepe Schlaglichter aus dem Leben von Paul Gerhardt (1607-1676) auf. Einfühlsam bringt sie Kindern die barocke Lebenswelt eines Dichters näher, dessen Leben voller Schicksalsschläge war. Immer wieder berühren sich Momente des Zweifelns mit Momenten großen Gottvertrauens und der Hoffnung. Gäste erleben, wie Paul Gerhardt, trotz allem Lieder, voller Trost und Lebensmut schrieb – Worte, die einen bis heute begleiten. So erklingen bekannte Lieder von Gerhardt in ihren historischen Melodien. Kinder erleben den Klang der damaligen Zeit. Ihre jungen Stimmen und ihre eigene lebhafte Interpretation lassen die alten Lieder modern werden. Das Musik-Theaterstück verbindet Wissenswertes über den Dichter mit lebendigen Szenen, eingängigen Liedern und humorvollen Dialogen. Von Kindern gespielt, spricht es Kinder und Erwachsene gleichermaßen an.
Atempause mit Gott: Ein Gottesdienst für Körper und Seele mit Yoga-Elementen. Herzliche Einladung zu „Atempause mit Gott“ am Freitag, 29. Mai um 18 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche Mölln, Immenstelle 13 23879 Mölln, mit Diakonin Andrea Brügmann, Mona Menzel von Moona Moon Yogastudio und Pastorin Franziska Nagel. Dieser besondere Gottesdienst verbindet den christlichen Glauben, Worte der Besinnung, Atem und sanfte Yoga-Elemente zu einer wohltuenden Pause im Alltag. Eingeladen sind alle, die zur Ruhe kommen, neue Kraft schöpfen und Körper, Geist und Seele etwas Gutes tun möchten. Bitte bequeme Kleidung tragen und eine Yogamatte mitbringen.
Orgelkonzert für Nachtschwärmer: Unter dem Titel „Orgelkonzert für Nachtschwärmer“ präsentiert Nicolaiorganistin Kirchenmusikdirektorin Susanne Bornholdt am Samstag, 30. Mai, 21 Uhr in der St. Nicolai-Kirche, Am Markt 10, 23879 Mölln, ausgewählte Lieder des großen Kirchenlieddichters Paul Gerhardt – in kunstvollen Bearbeitungen von J. Ch. Oley, G. Ph. Telemann, J. Pachelbel und G. Böhm. Um die besondere Atmosphäre dieses nächtlichen Konzerts voll auszukosten, sind Zuhörerinnen und Zuhörer ausdrücklich eingeladen, sich in der Kirche für ein intensives Hörerlebnis auf mitgebrachte Matratzen, Decken und Kissen zu legen. So entsteht unter den Klängen der historischen Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel ein kontemplatives „Nachtlager“, bei dem man sich auf dem Kissen lesend in die barocken Texte des vor 350 Jahren, am 27.5.1676 verstorbenen Paul Gerhardt vertiefen kann. Der Eintritt beträgt 15 Euro. Menschen bis 30 Jahre zahlen 5 Euro an der Abendkasse.
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