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Kindertag und Theater im Heubodentheater

Ritzerau – Am Sonntag, 12. Juli, 13 Uhr, findet im Heubodentheater Ritzerau, Forstgehöft 1, 23896 Ritzerau, der Kindertag mit Figurentheater vom Hermannshoftheater statt. Wie immer mit vielen entspannten Angeboten im Garten und einem Gastspiel mit Figuren unserer Freunde vom Hermannshoftheater. Mit Waffelstand, Kinderbar, Slackline, Dosenwerfen und einem bunten Gartenprogramm. Um 15 Uhr können Besucher das Hermannshoftheater mit der Geschichte vom Fischer und seiner Frau ansehen. Pommes und Ponyreiten gibt es auch. Gegen 17.30 Uhr geht der Kindertag zu Ende. 
Die Aufführung kostet 6 Euro Eintritt, der Kindertag an sich mit allen Aktivitäten ist kostenlos. Der Fischer und seine Frau lebten zusammen in einer alten Hütte dicht an der See. Als dem Fischer nach langer Not endlich ein riesiger Butt ins Netz geht, singt dieser und bittet, man möge ihn frei lassen. Da muss der Fischer sich von seiner Frau wütende Vorwürfe anhören, dass er sich einen solchen Fang hat entgehen lassen. Der Butt schenkt ihnen ein Häuschen. Doch die Frau fordert immer mehr, sie will König und Papst sein. Der Butt gewährt alles – doch wann ist’s genug? Wo ist die nicht zu überschreitende Grenze? Die Spieldauer beträgt 50 Minuten. Für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Infos unter: www.heubodentheater.de. Die Veranstaltung findet im Rahmen des KulturSommers am Kanal statt.

Foto:Nastja Zukanova

Am Freitag, 17. Juli, 20 Uhr, geht es weiter mit „Heilig Abend – Verhör in der Nacht“ von Daniel Kehlmann. Die Freie Bühne Wendland tritt auf, es spielen Kerstin Wittstamm und Gero Wachholz. Heiligabend, 22.30h. Die Philosophieprofessorin Judith ist auf dem Weg zu ihren Eltern von Zivilfahndern aus dem Taxi geholt worden. Nun steht sie dem Verhörspezialisten Thomas gegenüber, der sie mit einem ungeheuerlichen Vorwurf konfrontiert: Sie und ihr Exmann sollen einen Bombenanschlag am Heiligabend um 24h geplant haben. Es bleiben Thomas also noch 90 Minuten, um herauszufinden, wo der Sprengsatz explodieren wird. Doch obwohl sie mit starken Indizien konfrontiert wird, gibt Judith sich völlig ahnungslos. Ist sie eine eiskalte Lügnerin? Oder hat sich Thomas in einen paranoiden Irrtum verrannt? Und welche Rolle spielt eigentlich ihr Exmann? Gibt es eine Bombe, oder nicht? Bestsellerautor Daniel Kehlmann („Die Vermessung der Welt“) schickt Zuschauer auf einen atemlosen Wettlauf gegen die tickende Uhr, sowie einen philosophischen Parcours zu persönlicher Verantwortung, ethischem Handeln und Legitimität politischer Gewalt. „Heilig Abend“ ist seit seinem Erscheinen mit großem Erfolg an sehr vielen Theatern gespielt worden, und unter dem Titel „Das Verhör in der Nacht“ mit Sophie von Kessel und Charlie Hübner verfilmt worden. Der Eintritt beträgt 12/16 Euro.  Karten unter mail@heubodentheater.de oder 04543 7026.

Foto:Freie Bühne Wendland
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Augustinum Aumühle im Juli

Aumühle – Dienstag 7. Juli, 19 Uhr, im Theater des Augustinums, Mühlenweg 1, 21521 Aumühle: Die Hamburger Klabautermänner: Eine “Prise Hamburg”, eine “Brise Shanty”. Mit Seemannsliedern, Shantys und Hamburger Gassenhauern bringen die Hamburger Klabautermänner maritimes Flair auf die Bühne. Zu hören werden sein unter anderem der „Hamburger Veermaster“, „La Paloma“ und „An de Eck steiht’n Jung mit’n Tüdelband“. Der vierstimmige Gesang ist das unverwechselbare Markenzeichen des Chores. Musikalisch geleitet und begleitet wird das Ensemble von Herbert Kauschka, studierter Pianist und Arrangeur der Chorlieder, der auch das Schifferklavier spielt. Ein stimmungsvoller Musikabendabend voller norddeutscher Klangfarben und echter Seemannsromantik. Die Veranstaltung findet im Rahmen des KulturSommers am Kanal, der Stiftung Herzogtum Lauenburg, statt. Kartenvorverkauf ab 24. Juni an der Foyerkasse des Augustinum (täglich 15-18 Uhr). Der Eintritt beträgt 15 Euro.

Foto: Klabautermänner

Donnerstag  16. Juli, 19 Uhr, Theater: Auszeit auf 6 Pfoten – 500 km auf dem Ostseeküstenwanderweg. Premiere des neuen Vortrags von Trixi Lange-Hitzbleck. Gut zwei Jahrzehnte lang hat Trixi Lange-Hitzbleck an Bord von Expeditionsschiffen die polaren Welten, die Südsee und den Amazonas bereist. Doch dann „wedelte“ sich BELLA in ihr Leben, die schwarze Flat Coated Retrieverin. Statt Südpol und Nordpol mussten neue Ziele her. Nach vielen Überlegungen war klar: Die Ostsee sollte es sein. Das Abenteuer startete auf der Priwallfähre von Travemünde aus und es ging 500 Kilometer zu Fuß über Swinemünde bis Kolberg. Für die „6 Pfoten“ ging es stundenlang am Strand entlang, immer der Ostsee folgend, sie kämpften sich Steilküsten hinauf und hinab, folgten Umwegen auf Landstraßen und hielten regelmäßig inne. Sie besuchten kleine Ortschaften und unbekannte Flecken, erkundeten Hansestädte und studierten deutsche Geschichte, schliefen in der Jugendherberge oder in feinen Hotels in den Kaiserbädern, trafen spannende Menschen und lauschten deren Geschichten. Hören Sie bei diesem neuen Vortrag auch von den Augenblicken des menschlichen Alleinseins und der Zweisamkeit mit der Hündin sowie den Herausforderungen einer Reise mit Hund. Ein berührender, authentischer Vortrag, der Lust macht auf die Küste Mecklenburg-Vorpommerns, auf die polnische Ostseeküste und auf eine Fortsetzung. Die Veranstaltung findet im Rahmen des KulturSommers am Kanal, der Stiftung Herzogtum Lauenburg, statt. Der Vortrag feiert im Augustinum Aumühle seine Premiere! Der Eintritt beträgt 12 Euro. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Foto: Trixi Lange-Hitzbleck

Am Donnerstag 23. Juli, 19 Uhr, im Theater: Chorakademie Erfurt auf Sommertournee 2026. Geballte Lebensfreude erleben mit den Kindern der Chorakademie. Vom 12. bis 26. Juli ist der Kinder- und Jugendchor der Chorakademie Erfurt auf Sommerkonzerttournee im Norden Deutschlands, eine der profiliertesten Nachwuchsschmieden für Chorgesang in Thüringen. Insgesamt sind in der Chorakademie ca. 130 singende Kinder und Jugendliche aktiv, von denen 70 Kinder und Jugendliche den Tourenchor bilden werden. Auf dem Reiseplan stehen Konzertstationen u. a. in Kiel, Mölln, Lübeck und im Augustinum Aumühle. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit geistlicher und weltlicher Chormusik,  Popsongs sowie bekannten Melodien. Die Konzerte finden in ganz unterschiedlichen Umgebungen statt – von der großen Kirche bis zum besonderen Open-Air-Ort – und richten sich an Zuhörerinnen und Zuhörer jeden Alters. Einige Sängerinnen und Sänger des Ensembles wirken regelmäßig beispielsweise in Musiktheaterproduktionen (u. a. Tosca, Hänsel und Gretel, Die Stimme der Meerjungfrau) mit. Wettbewerbserfolge unterstreichen die künstlerische Qualität! Kartenvorverkauf an der Foyerkasse ab 17. Juli (täglich 15-18 Uhr). Der Eintritt beträgt 12 Euro, erm. 8 Euro (Kinder, Schülerinnen und Schüler). Weitere Informationen zur Tournee finden Sie unter: www.chorakademie-erfurt.de

Foto: Lutz Edelhoff

Sonntag 26. Juli, 19 Uhr, im Theater: Cinema Augustinum Münter & Kandinsky. Spielfilm über ein Künstlerpaar, das Kunstgeschichte schrieb. Ein FSK 12 Film unter der Regie von Marcus O. Rosenmüller und dem Drehbuch von Alice Brauner. Mit der Besetzung von Vanessa Loibl, Vladimir Burlakov und Julian Koechlin. Es ist die bewegende Geschichte einer dramatischen Liebe und zugleich ein Dokument epochaler Kunst: Anfang des 20. Jahrhunderts lebt und malt Gabriele Münter gemeinsam mit ihrer großen Liebe, Wassily Kandinsky, im bayerischen Murnau am Staffelsee. Dieser Ort wird zum Ausgangspunkt eines künstlerischen Aufbruchs in die Moderne der Malerei und bringt die Künstlerbewegung „Der Blaue Reiter“ hervor. Atmosphärisch dicht zeichnet der Film die Lebens- und Liebesgeschichte von Münter und Kandinsky nach: Die junge Malschülerin, die sich in den knapp elf Jahre älteren Lehrer verliebt. Ihr gemeinsames Leben auf Reisen sowie ihr Leben in und um Murnau wird zur Inspirationsquelle ihres künstlerischen Schaffens. Sie werden zu Pionieren ihrer Zeit. Ihre künstlerisch produktive, aber privat eher fatale Verbindung, lässt Münter immer mehr verzweifeln und Kandinsky immer missmutiger werden. Münter & Kadinsky porträtiert als erster Kinospielfilm detailgetreu die gemeinsamen Jahre der beiden hochbegabten Persönlichkeiten, die Entstehung des Blauen Reiter und lässt die Schwabinger Bohème kurz nach der Jahrhundertwende wieder aufleben. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Der Eintritt beträgt 8 Euro.

Foto:  Camino Filmverleih

Dienstag 28. Juli, 19 Uhr, im Theater: Geologische Polyphonie – Die Entstehung der Anden. Wissenschaft einfach erklärt – Vortrag mit Prof. Dr. Ulrich Riller, Universität Hamburg. Wie entsteht ein kontinentales Hochplateau? Gemäß dem Jahresmotto 2026 des Augustinum „Vielstimmig“ beschreibt der Vortrag die geologische Vielfalt, die bei der Entstehung der Zentralanden, die zu den größten Gebirgen der Erde zählen, von Bedeutung ist. Neben der Bewegung des Erdmantels tief unter dem Gebirge sind dies kilometerweite tektonische Verschiebungen in der Erdkruste, spürbar als Erdbeben, Vulkanismus und atmosphärische Prozesse über dem Gebirge. Die Entschlüsselung der geologischen Vorgänge wird anhand moderner wissenschaftlicher Methoden veranschaulicht. Prof. Ulrich Riller (Ph.D.) studierte Geologie an der Universität Tübingen und promovierte an der University of Toronto (Kanada). Einer Professur für Impaktgeologie an der Humboldt-Universität zu Berlin folgte eine Professur in Earth Science an der McMaster University (Kanada). Seit 2012 lehrt er an der Universität Hamburg das Fach Strukturgeologie und forscht über die geologischen Auswirkungen großer Meteoriteneinschläge sowie die Entstehung von Gebirgen an Kontinenträndern. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Der Eintritt beträgt 8 Euro.

Foto: U. Riller

Ausstellung vom 29. Juli bis 16. September: Zwischen Licht und Schatten. Fotografien der Schwarz-Weiß-AG vom Deutschen Verband für Fotografie Hamburg. Die Schwarz-Weiß-AG vom Deutschen Verband für Fotografie Hamburg präsentiert im Augustinum ihre neue Fotoausstellung. Sie bietet Besucher die Möglichkeit, die Vielseitigkeit der Schwarz-Weiß-Fotografie zu erleben und in die unterschiedlichen Welten der acht Künstlerinnen und Künstler einzutauchen. Ob Landschaften, Tierwelt, maritime Bilder oder Detailansichten – jede Arbeit erzählt ihre eigene Geschichte und zeigt die einzigartige Ausdruckskraft monochromer Bilder. Durch die Fokussierung auf Licht und Schatten können die Werke der Fotografen auf besondere Weise die Nuancen von Texturen und Formen zur Geltung bringen. Die Fotografinnen und Fotografen bringen sehr individuelle Perspektiven und Inspirationen in die Ausstellung ein, was zu einer vielfältigen Auswahl an Bildern führt. Der Eintritt ist frei. Am 29. Juli findet um 16 Uhr in der Ausstellung eine kleine Eröffnung statt. Die Fotogruppe stellt sich und ihre Arbeiten zu diesem Termin vor. Bis zum 16. September wird die Ausstellung im Kunstgang des Augustinum Aumühle zu sehen sein (täglich 10-18 Uhr).

Foto: Wilhard Borngräber
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Lange Nacht des Friedhofs

Musik, Geschichten und Begegnung auf dem Friedhof

Mölln – Am Freitag, den 26. Juni, lädt die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Mölln, im Rahmen des KulturSommers am Kanal, zum sechsten Mal zur „Langen Nacht des Friedhofs“ ein. Zwischen 20 Uhr und Mitternacht verwandelt sich das historische Gelände des Alten Friedhofs an der Hindenburgstraße in einen Ort voller Licht, Musik, Geschichten und stillen Momenten. Eröffnung ist um 19.45 Uhr auf dem Rondell. Was vor Jahren als ungewöhnliches Kulturformat begann, hat sich längst zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Rund 600 Besucherinnen und Besucher waren bei der letzten Ausgabe vor drei Jahren mit dabei. Viele berichteten von berührenden Begegnungen, unerwartet leichten Gesprächen und einer ganz neuen Sicht auf den Friedhof. „Bei der ‚Langen Nacht‘ kommt tatsächlich Leben auf den Friedhof. Überall hört man Musik, Gespräche und Lachen. Es gibt Raum für Begegnung, aber auch zum Innehalten”, so Pastorin Hilke Lage, die mit ihrem Mann Matthias den Abend begleitet und auch den Abschlusssegen gestalten wird – für viele Besucherinnen und Besucher ein bewegender Höhepunkt. “Wir hören immer wieder, dass Menschen hier ihre Angst vorm Friedhof überwunden haben”, so Lage. Wer mag, kann sich im Rahmen der Friedhofsnacht segnen lassen. Auch in diesem Jahr erwartet die Gäste ein vielfältiges Programm an verschiedenen Orten auf dem Gelände.

In kurzen Beiträgen von 15 bis 20 Minuten laden Lesungen, Musik und Theater dazu ein, über den Friedhof zu flanieren und immer wieder Neues zu entdecken. Bespielt werden unter anderem die Dahmsche Kapelle, der Sandsteinengel, sowie die „Oase der Erinnerung“. Friedhofsleiter Johannes Stettner und sein Team sorgen für eine stimmungsvolle indirekte Beleuchtung. Fackeln schaffen eine einzigartige Kulisse. Mitwirkende aus der Region und darüber hinaus gestalten den Abend: Märchenerzählerin Anna Malten, die “Eulenspiegelaien” mit Theaterszenen, Poetry-Slammer Flemming Zunker sowie Daniel Kaiser (NDR Kultur) mit literarischen Beiträgen. Möllns Stadtarchivar Christian Lopau macht diesmal den Gedenkstein für die Russlanddeutschen Flüchtlinge zum Thema und liest aus ihren Briefen aus Übersee. Musikalisch reicht das Spektrum von Gospel, Taizé und Klassik bis hin zu handgemachter Bandmusik. Kirchenmusikerin Susanne Bornholdt und Ensemble treten auf, ebenfalls dabei sind der Möllner Gitarrist Michael Jessen und die Band Mr. Finnlay. Timo Jessen (Gitarre) und Klaus-Dieter Gutsche (Theater Courage) haben ein gemeinsames Programm entwickelt. Klaus Irmscher liest eigene Texte und Stefan Battige lässt seine Harfe erklingen. Auch Claudia August (Lesung) und Hartmut Ledeboer (Flöte) treten an diesem Abend zusammen auf.

Und es gibt auch ungewöhnliche Formate: Die Diplom-Geologin Kerstin Pfeiffer und die Kunsthistorikerin Dr. Jutta Petri bringen mit „Grabsteine – vom Rohstoff zum Kulturgut“ Geologie und Kunstgeschichte in den Dialog und Trauerrednerin Kathrin Gödecke kommt mit dem „Freunde-Buch des Todes“. „Es geht an diesem Abend auf eine leichte Art und Weise um das Leben und die Liebe, um Abschied und Tod, um Sehnsucht und Hoffnung. Eben um das, was unser Leben ausmacht”, so Pastorin Lage. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Das detaillierte Programm mit Lageplan wird ab dem 23. Juni online veröffentlicht unter www.kirche-moelln.de sowie www.friedhof-moelln.de. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die besondere Würde des Ortes zu respektieren.

Foto: Dirk Eisermann

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Volles Programm im Courage

Mölln – Adelina und Klaus, Betreiber des „klitzekleinen Kulturzentrums COURAGE“ in der Innenstadt von Mölln (Seestraße gegenüber Bootsanleger) bieten im Juni ein Programm, das sich sehen lassen kann. Interessierte haben die Möglichkeit, an offenen Bühnen, Workshops, Konzerten und mehr teilzunehmen, die zu großen Teilen im Rahmen des KulturSommers am Kanal stattfinden.

Foto: Adelina und Klaus

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Ahoi Kleinkunstfest

„Voll das Leben“

Ratzeburg – Am Samstag, 13. Juni wird die Ratzeburger Insel erneut zur Bühne für Musik, Theater und Begegnung: Das Kleinkunstfest „Ahoi“ lädt Besucherinnen und Besucher unter dem Motto „Voll das Leben“ auf den Marktplatz, den Barlachplatz sowie in und um die Stadtkirche St. Petri ein. Veranstaltet wird das Festival zum zweiten Mal vom Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg gemeinsam mit zahlreichen Partnern und Kulturschaffenden aus der Region. Der Festtag beginnt 11.30 Uhr mit einer Pop-Andacht auf der Marktbühne und endet etwa 22 Uhr mit einer Feuershow auf dem Barlachplatz. Dazwischen erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Improvisationstheater, Lesungen, Walk-Acts und Mitmachangeboten. Auf mehreren Bühnen präsentieren Künstlerinnen und Künstler aus dem Herzogtum Lauenburg und darüber hinaus ihre Beiträge. Die Idee zum Festival stammt von Propst Philip Graffam. Ziel ist es, Kunst und Kirche sichtbar miteinander zu verbinden und kreative Begegnungen im öffentlichen Raum zu ermöglichen. Das Konzept wurde erstmals 2024 umgesetzt – auch als Reaktion auf die Corona-Zeit, in der kulturelle Begegnungen stark eingeschränkt waren. „Das Schönste an diesem Festival ist für mich, dass es niemanden ausschließt. Man muss nichts mitbringen und nichts erklären. Viele bleiben spontan stehen, lassen sich auf die Stimmung ein und entdecken dabei etwas, das sie vielleicht nicht erwartet hätten“, erklärt Propst Graffam. „Wir möchten zeigen, dass Kirche auch inspirierend und überraschend sein kann“, sagt Tanja Derlin, Diakonin und Mitglied des Organisationsteams im Kleinkunstfestbüro. „Kirche ist bunt und vielfältig und genau das darf auch in der Öffentlichkeit sichtbar werden.“ Ergänzt wird das Programm durch kreative Workshops, einen kleinen Kunsthandwerkermarkt sowie kulinarische Angebote aus der Region. Zu den Höhepunkten zählen das Improvisationstheater „Steife Brise“ aus Hamburg sowie die Stelzenläufer „Charivari“, die am Nachmittag das Publikum mit ihrer Straßenkunst einbinden und den Abend mit einer Feuershow ausklingen lassen.
Neu im Programm ist ein „Preacher Slam“. Inspiriert von klassischen Poetry Slams, bringen hier Teilnehmende aus dem theologischen Bereich kurze Beiträge zum Festivalmotto „Voll das Leben“ auf die Bühne. 
Auch das Team von „Segensreich“ ist dabei. Neben „Segen to go“ auf dem Barlachplatz gibt es in diesem Jahr einen neuen, ruhigen Bereich hinter der Stadtkirche. Auf der Wiese dort wird es statt Stände oder Aktionen Raum für persönliche Gespräche, Segen und Rückzug geben. Der Eintritt zum gesamten Festival ist frei. Mehr Informationen zum Programm gibt es hier: https://www.kirche-ll.de/von-a-bis-z/k/kulturfest-ahoi.html

Foto: Jens Butz

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Konzert, Yoga und Theater

in der Kirche.

Mölln – Am Mittwoch, 27. Mai, 17 Uhr findet in der Kirche Breitenfelde, Dorfstraße 24, 23881 Breitenfelde, das Kinder-Musik-Theater „Zwischen Himmel und Erde“ zum 350. Todestag von Paul Gerhardt statt. Der Möllner Kinderchor unter der Leitung von Susanne Bornholdt und das Flötenensemble unter der Leitung von Hartmut Ledeboer. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 10 Euro (Kinder frei), Abendkasse. Zum 350. Todestag des berühmten Kirchenlieddichters Paul Gerhardt feiert am 27. Mai ein neues Kinder-Musik-Theaterstück seine Uraufführung in Breitenfelde. In dem bewegenden und kindgerechten kleinen Bühnenstück zeigt Luca Riepe Schlaglichter aus dem Leben von Paul Gerhardt (1607-1676) auf. Einfühlsam bringt sie Kindern die barocke Lebenswelt eines Dichters näher, dessen Leben voller Schicksalsschläge war. Immer wieder berühren sich Momente des Zweifelns mit Momenten großen Gottvertrauens und der Hoffnung. Gäste erleben, wie Paul Gerhardt, trotz allem Lieder, voller Trost und Lebensmut schrieb – Worte, die einen bis heute begleiten. So erklingen bekannte Lieder von Gerhardt in ihren historischen Melodien. Kinder erleben den Klang der damaligen Zeit. Ihre jungen Stimmen und ihre eigene lebhafte Interpretation lassen die alten Lieder modern werden. Das Musik-Theaterstück verbindet Wissenswertes über den Dichter mit lebendigen Szenen, eingängigen Liedern und humorvollen Dialogen. Von Kindern gespielt, spricht es Kinder und Erwachsene gleichermaßen an.

Atempause mit Gott: Ein Gottesdienst für Körper und Seele mit Yoga-Elementen. Herzliche Einladung zu „Atempause mit Gott“ am Freitag, 29. Mai um 18 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche Mölln, Immenstelle 13 23879 Mölln, mit Diakonin Andrea Brügmann, Mona Menzel von Moona Moon Yogastudio und Pastorin Franziska Nagel. Dieser besondere Gottesdienst verbindet den christlichen Glauben, Worte der Besinnung, Atem und sanfte Yoga-Elemente zu einer wohltuenden Pause im Alltag. Eingeladen sind alle, die zur Ruhe kommen, neue Kraft schöpfen und Körper, Geist und Seele etwas Gutes tun möchten. Bitte bequeme Kleidung tragen und eine Yogamatte mitbringen.

Orgelkonzert für Nachtschwärmer: Unter dem Titel „Orgelkonzert für Nachtschwärmer“ präsentiert Nicolaiorganistin Kirchenmusikdirektorin Susanne Bornholdt am Samstag, 30. Mai, 21 Uhr in der St. Nicolai-Kirche, Am Markt 10, 23879 Mölln, ausgewählte Lieder des großen Kirchenlieddichters Paul Gerhardt – in kunstvollen Bearbeitungen von J. Ch. Oley, G. Ph. Telemann, J. Pachelbel und G. Böhm. Um die besondere Atmosphäre dieses nächtlichen Konzerts voll auszukosten, sind Zuhörerinnen und Zuhörer ausdrücklich eingeladen, sich in der Kirche für ein intensives Hörerlebnis auf mitgebrachte Matratzen, Decken und Kissen zu legen. So entsteht unter den Klängen der historischen Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel ein kontemplatives „Nachtlager“, bei dem man sich auf dem Kissen lesend in die barocken Texte des vor 350 Jahren, am 27.5.1676 verstorbenen Paul Gerhardt vertiefen kann. Der Eintritt beträgt 15 Euro. Menschen bis 30 Jahre zahlen 5 Euro an der Abendkasse.

Foto: Kirchengemeinde Mölln

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Courage im Mai

Mölln – COURAGE, das kleine, private Kulturzentrum im Herzen von Mölln an der Seestraße 1B, präsentiert auch im Mai ein buntes und vielfältiges Programm. Weiterführende Informationen finden Interessierte unter www.courage-moelln.de. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen und Workshops ist frei. Um Anmeldung unter courage-moelln@t-online.de wird gebeten.

Dienstag, 5. Mai, 19 bis 21 Uhr
Bildvortrag Christian Lopau: „Mölln in der NS-Zeit“. Die Zeit der NS-Diktatur wurde im Kreis Herzogtum-Lauenburg lange Zeit nicht erforscht.
Erst 1988 erschien ein erster Beitrag, in dem Mölln als „braune Hauptstadt“ des Kreises bezeichnet wurde. Stadtarchivar Christian Lopau präsentiert Forschungsergebnisse und betrachtet die politischen
Verhältnisse der Weimarer Republik ebenso wie die Phase der Etablierung des NS-Regimes und geht auf die Opfer der NS-Diktatur ein.

Mittwoch, 6. Mai, 16.30 bis 18.30 Uhr
„Wie geht Kriegsdienstverweigerung?“ mit Nils-Holger Schomann
Keiner muss, wenn er nicht will! Was man bei einer Kriegsdienstverweigerung beachten muss. Auf Einladung des COURAGE steht Nils-Holger Schomann von der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner Rede und Antwort.

Donnerstag, 7. Mai, 19 bis 21 Uhr
Mach Dir’s bequem – Lesung Morten König: „Auf Zeitreise“
Der Lüneburger Autor liest aus seinen Romanen und eine märchenhafte Kurzgeschichte.

Samstag, 9. Mai, 10 bis 11.30 Uhr
Mantra-Meditation mit Gesa Bade. Das Wort Mantra bedeutet Projektion (tra) des Geistes (Man). Mantras sind repetiv, da man entweder ein einzelnes Wort, eine Phrase oder sogar mehrere Phrasen in ihrer Gesamtheit immer und immer wiederholen. Die repetitive Natur ist sowohl die Herausforderung als auch der Segen, da sie dem Geist die Tür öffnet, sich in eine kraftvolle Frequenz der Heilung zu kanalisieren. Gesa Bade lädt dazu ein, selbst in die wundervolle Wirkung des Mantras einzutauchen, Entspannung, Ruhe und ein Gefühl der Gemeinschaft mit ins Wochenende zu nehmen.

Samstag, 9. Mai, 19.30 bis 21 Uhr
„Das Konzert“ in plattdütsch „Tierisch Minschlich“ Wolfgang Kniep & Anke Gohsmann. Anke und Wolfgang wollen beweisen, dass Tiere auch nur Menschen sind. Die beiden nehmen Gäste mit auf eine Reise zwischen Schmunzeln und herzlichem Lachen. Tiere werden besungen, Jäger und andere kauzige Leute aufs Korn genommen.

Sonntag, 10. Mai, 14 bis 15 Uhr
„Kinderstunde“ mit Binia Gantert. Eine besondere Reise! Es erwartet Teilnehmer eine fröhliche Kinderstunde – für alle Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren (und gerne auch etwas älter). Auch die Eltern sind natürlich herzlich eingeladen, dabei zu sein. Gemeinsam wird einer liebevolle Geschichte gelauscht und passende Kinderlieder mit Gitarrenbegleitung gesungen. Im Mittelpunkt steht der Elefant Appu. In seiner Heimat gibt es keine Elefanten mehr – deshalb macht er sich mutig auf den Weg, um neue Freunde zu finden. Eine liebevolle Geschichte mit
Kinderliedern zum Mitmachen und Träumen. „Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit euch auf diese Reise zu gehen!“ Eure Binia

Samstag, 16. Mai, 15 bis 16.30 Uhr
Yoga und Meditation mit Pook & Ulf und LIVE-Musik mit LEBIOT
Ein Raum für einen selbst, den Körper, Geist und Seele. „Wir verbinden Yoga mit Tiefenmeditation, dem sogenannten Yoga Nidra – dem Schlaf der Yogis – und werden dabei von akustischen Klängen von LEBIOT begleitet.“ Pook & Ulf (Omsara Yoga) und Rebecca & Jonas (LEBIOT) freuen sich auf alle Teilnehmer! Wenn möglich, eine Yogamatte mitbringen.

Montag, 18. Mai, 18 bis 22 Uhr
„Einfach so“ Musikertreff. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, sich mit anderen Musikern zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und musikalische Konstellationen auszukosten? Dann komme einfach ins COURAGE, ob mit oder ohne Instrument. Herzlich willkommen im Kunter-Bund!

Samstag, 23. Mai, 19.30 bis 21.30 Uhr
„Das Konzert“ Tango Argentina más mit Aylén & Lucio
Das Duo ist eine einzigartige Fusion aus Stimme und Gitarre mit einem verspielten, fröhlichen und energiegeladenen Tango-Repertoire. Es umfasst neben argentinischem Tango auch Flamencostücke und Werke aus dem Spanischen. Aylén und Lucio lernten sich beim Tangotanzen in Buenos Aires kennen und bilden gemeinsam ein vielseitiges Gitarren-und Gesangsduo. Aylén ist Opernsängerin aus Hamburg und lebt in
Sevilla. Lucio ist ein virtuoser Tango-Gitarrist aus Buenos Aires. Er begleitete viele bekannte Tangosänger bei Auftritten und Aufnahmen.

Vorankündigung: „Bühne frei“ Auftritt
Sonntag, 7. Juni 14 bis 17 Uhr
Das COURAGE bietet eine Plattform für Selbstgeschaffenes, ganz gleich ob Geschriebenes, Komponiertes, Gestaltetes. Jeder hat zehn Minuten Zeit für die Präsentation. Anmeldung als Teilnehmender bitte unter courage-moelln@t-online.de.

Vorwarnung
Doppelkopf im COURAGE
Montag, 1. Juni 18.30 bis 22 Uhr

Workshops
Mittwochs, 19 bis 21.30 Uhr
So’n Theater
Von der Improvisation zur Szene zum Stück. Jeder der Lust hat, sich dem Theaterspiel zu nähern, kann sich gerne mit auf den Weg machen – alle Menschen sind Schauspieler, ob m/w/d. Es öffentlich zu demonstrieren, erfordert ein wenig Mut, also Courage oder kurz: ein courage-theater. Klaus-D. Gutsche begleitet Teilnehmer.

Donnerstags, 14 bis 17 Uhr
Einfach Machen!
Das Courage lädt ein zum gemeinsamen Malen und Gestalten. Papier, Leinwand, Stift und Pinsel sind vorhanden. Wer etwas beitragen kann, die Vorräte etwas aufzufrischen, – gerne. Adelina Flaming steht Teilnehmern bei.

Foto: Adelina und Klaus

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Aktuelles

Ein Abend ohne Drehbuch

lmprotheater in der St.Marienkirche Sandesneben

Sandesneben – Am 24. April, 20 Uhr, (Einlass ab 19.30 Uhr) erwartet die Besucherinnen und Besucher in der St. Marienkirche, Altes Dorf 4, 23898 Sandesneben, ein ganz besonderes kulturelles Highlight: Das Ensemble Improtheater Instant SL des Theater Combinale aus Lübeck ist erneut zu Gast. Nachden die Premiere im vergangenen Jahr auf begeisterte Resonanz stieß, kehren die Künstler nun zurück, um das Publikum ein weiteres Mal in ihren Bann zu ziehen. Das Besondere: Bei diesem Abend ist nichts geplant – weder Anfang noch Mitte oder Ende stehen fest. Alles entsteht spontan aus dem Moment und lebt von den Ideen, lmpulsen und der Mitwirkung des Publikums. Sicher ist nur eines: Es wird viel gelacht, gestaunt und mitgemacht. Karten sind im Vorverkauf für 15 Euro bei Edeka Martens in Sandesneben erhältlich oder können per E-Mail unter bergretter@nordkirche.de bestellt werden. An der Abendkasse kostet der Eintritt 20 Euro. Veranstalter sind die Berg-Retter, eine ehrenamtlichen Initiative, die sich 2024 gegründet hat. Ihr Ziel ist es, den Kirchberg, auf dem die St. Marienkirche steht, langfristig zu sichern und zu erhalten. Im Zuge dessen soll auch der Zugang der Kirche barrierefrei gestaltet werden, sodass die Kirche für alle Menschen leicht zugänglich ist. Um die dringend nötige Sanierung zu unterstützen, verwandeln die Berg-Retter den Kirchberg in einen Ort der Begegnung: Konzerte, Lesungen und andere kreative Aktionen begeistern Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Region — unabhängig von Glauben und Konfession. Das Besondere: Jeder Euro aus den Veranstaltungen fließt zu 100 Prozent in die Rettung des Kirchbergs.

Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen:

29. Mai Lagerfeuer-Singen „mit der Mundorgel“ und Wilfried Staake

5. Juni Lesung mit Bestsellerautorin Eva Almstädt

5. Juli Tortenschlacht auf dem Kirchberg

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und zur Initiative sind online erhältlich. Kontakt: www.kirche-sandesneben.de, bergretter@nordkirche.de

Foto: Berg-Retter

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Nördlich der A24

Courage im April

Mölln – Auch im April gibt es wieder viel zu erleben im Courage.

Foto: Adelina und Klaus

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Südlich der A24

Kleine Bühne Schwarzenbek & Kulturhighlights

Schwarzenbek – Mit einem großen Klassiker endet die Theatersaison 2025/2026 der Veranstaltungsreihe „Kleine Bühne“ in Schwarzenbek: Am Freitag, 6. März, 19.30 Uhr kommt „Macbeth“ auf die Bühne. Das Drama von William Shakespeare zählt zu den berühmtesten Werken der Theaterliteratur. In der Bearbeitung und Übersetzung von John von Düffel wird Shakespeares sogenanntes „Scottish Play“ auf das Wesentliche konzentriert: das Beziehungsdrama zwischen Macbeth und Lady Macbeth. Seit ihnen die schottische Königskrone von übernatürlichen Mächten verheißen wird, träumen sie nicht nur von Macht – sie setzen ihre Pläne grausam in die Tat um. Doch Ehrgeiz und Hybris treiben sie unaufhaltsam in den Abgrund. Von Düffel, Autor, Übersetzer und Dramaturg sowie ab 2025 Intendant am E.T.A. Hoffmann Theater in Bamberg, hat „Macbeth“ als konzentriertes psychologisches Kammerspiel entworfen – zugleich politischer Thriller und eindringliche Studie einer komplexen Paarbeziehung. Unter der Regie von Sewan Latchinian spielen Jacqueline Macaulay und Hans-Werner Meyer, auch im wirklichen Leben ein Ehepaar, das schottische Königspaar. Die Inszenierung dauert 90 Minuten und kommt ohne Pause aus. Die Presse zeigt sich begeistert: „Dieser ,Macbeth‘ ist ein auf die Essenz konzentrierter, höchst spannungsvoller Abend. […] Sehenswert.“ – Hamburger Abendblatt „Man sollte ihn nicht verpassen.“ – Theaterzeit Hamburg. Tickets sind in der Stadtbücherei Schwarzenbek erhältlich.

Foto: Anatol Kotte

 Straßennamen in Schwarzenbek – Geschichte vor unserer Haustür am Donnerstag, 12. März, 19 Uhr, im Amtsrichterhaus Schwarzenbek, Körnerplatz 10. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten. Straßennamen begegnen uns täglich – doch oft erzählen sie spannende Geschichten.
Wer steckt hinter Namen wie Compestraße oder Seestern-Pauly-Straße? Wer war der Bergedorfer Komponist Johann Adolf Hasse? Und warum sind sogar ein zweifacher Nobelpreisträger und eine frühe Friedensnobelpreisträgerin in Schwarzenbek vertreten? Die Referentin Gisela Berger stellt bekannte Persönlichkeiten ebenso vor wie die Geschichte „ganz normaler“ Straßennamen unserer Stadt. Eine Veranstaltung im Amtsrichterhaus in Kooperation mit dem Heimatbund und Geschichtsverein. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich

Francesco Paggiaro von Pexels

Puppenspiel für die Jüngsten: „Schnuddel baut ein Wolkenhaus“. Am Sonntag, 15. März, 15 Uhr ist im Amtsrichterhaus Schwarzenbek, Amtsrichterhaus Schwarzenbek, Körnerplatz 10, ein fantasievolles Puppenspiel für Kinder ab 3 Jahren zu erleben: „Schnuddel baut ein Wolkenhaus“ – nach dem gleichnamigen Buch von Janosch. Schnuddelbuddel und sein Schnuddelpferdchen bauen gemeinsam ein buntes Haus voller verrückter Ideen: ein Musikzimmerhaus, ein Sternschnuppensammelzimmer und vieles mehr. Die Geschichte erzählt von Freundschaft, Fantasie und dem Mut, Dinge selbst zu gestalten. Wer einen Freund hat, ist nie allein. Regie und Spiel: Anneke Larsmeyer und Stephanie Grau. Eine Produktion des Theater Zeppelin Ensembles.
Eintritt: 8 Euro für Kinder und 10 Euro für Erwachsene. Tickets sind ab sofort auch online erhältlich unter: https://pretix.eu/schwarzenbek-tickets/schnuddel/, kultur@schwarzenbek.de oder telefonisch 04151 / 881-132 oder -219.

Foto: Theater Zeppelin

Ausstellung der Fotofreunde Schwarzenbek „Schwarzweißfotografie – die Kunst der Reduktion“. Ebenfalls im Amtsrichterhaus präsentieren die Fotofreunde Schwarzenbek ihre Ausstellung „Schwarzweißfotografie – die Kunst der Reduktion“. Die Vernissage findet am Samstag, 21. März, 15 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. In einer Zeit intensiver Farbwelten besinnt sich die Ausstellung auf die Wurzeln der Fotografie. 80 Jahre lang war sie selbstverständlich schwarzweiß. Ohne Farbe rücken Formen, Strukturen und Kontraste in den Mittelpunkt. Der Fotograf übersetzt die Wirklichkeit bereits vor der Aufnahme in Grautöne – dem Betrachter eröffnet sich dadurch ein größerer Raum für eigene Assoziationen.

Foto: Uli Kemp

Weitere Ausstellungstermine:
22., 28. und 29. März sowie 4., 11. und 12. April 2026 (jeweils zu den angegebenen Zeiten). Die Fotofreundinnen und Fotofreunde sind an den Öffnungstagen persönlich anwesend und freuen sich auf Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern. Mit Theater, Puppenspiel und Fotokunst bietet der März in Schwarzenbek kulturelle Höhepunkte für alle Generationen.

Foto: Theater Zeppelin