Mölln – Wer bin ich? Wie sehen mich andere? Und wie inszeniere ich mich selbst? Im partizipativen Jugendtheaterprojekt „Identity: Loaded…“ entwickeln Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren ab Oktober eine eigene theatrale und videografische Auseinandersetzung mit dem Thema Identität. Mit Improvisation, Szenen- und Rollenentwicklung, Textarbeit, Performance und Reflexionsformaten entstehen aus den Ideen und Erfahrungen der Jugendlichen eigene Szenen. Handyvideos im Stil von TikTok- und Instagram-Snippets eröffnen dabei zusätzliche Möglichkeiten, verschiedene Formen der Selbstinszenierung auszuprobieren. Inspiriert von dramatischer und lyrischer Literatur sowie Theaterbesuchen in Hamburg, wird gemeinsam ein eigenes Theaterstück entwickelt. Mit dabei sind Profis aus Schauspiel, Masken- und Kostümbild, Dramaturgie und vielem mehr! Geleitet wird das Projekt von der Theaterpädagogin Katharina Feuerhake von „Theaterlabor Nord e.V.“, die schon in den letzten Jahren viele Theaterprojekte im Kreis Herzogtum Lauenburg erfolgreich umgesetzt hat. Ein Theaterprojekt für Jugendliche, die Lust haben, Theater selbst zu gestalten, Neues auszuprobieren und ihre eigene Perspektive sichtbar zu machen. Es ist keine Vor-Erfahrung im Theaterspiel nötig! Die Teilnahme ist kostenlos, die Platzkapazität begrenzt. Kick-Off-Treffen zum Kennenlernen ist am 6. Oktober um 17 Uhr im Berufsbildungszentrum Mölln, Kerschensteinerstraße 2, Treffpunkt in der Aula. Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt zwischen Theaterlabor Nord e.V., der Stiftung Herzogtum Lauenburg und dem Berufsbildungszentrum Mölln. Gefördert wird das Projekt von „Partnerschaften für Demokratie“ im Kreis Herzogtum Lauenburg. Weitere Infos & Anmeldung: Katharina Feuerhake (Theaterpädagogik & Projektleitung) mail@theaterlabor-nord.de
Amtsrichterhaus startet mit neuem Programm – Vorverkauf für die Kleine Bühne beginnt
Schwarzenbek -Nach der Sommerpause startet das Amtsrichterhaus Schwarzenbek mit einem abwechslungsreichen Kulturprogramm in die zweite Jahreshälfte. Musik, Comedy, Theater, Vorträge, Angebote für Kinder und Familien sowie Ausstellungen und besondere Veranstaltungen sorgen in den kommenden Monaten für kulturelle Vielfalt. Eine Premiere gibt es gleich zum Auftakt: Erstmals hält moderne Stand-up-Comedy Einzug ins Amtsrichterhaus. Am Dienstag, 15. September, um 19 Uhr präsentiert „Katta Comedy“ zwei Stunden Live-Stand-up nach amerikanischem Vorbild. Vier Comedians aus der Hamburger Stand-up-Szene bringen eine Mischung aus überraschenden Pointen und absurden Alltagsbeobachtungen auf die Bühne. Auch darüber hinaus bietet das zweite Halbjahr viel Abwechslung. Mit dem Klaviertrio „Pop-Hoven“ treffen Klassik, Jazz, Tango und Pop aufeinander, während Ken Norris und Ulf Meyer mit „Conversations“ den Jazz wieder stärker ins Amtsrichterhaus zurückbringen. Für Kinder und Familien stehen unter anderem ein Mitmachtheater und das musiculum Mobil auf dem Programm. Hinzu kommen Vorträge zur regionalen Geschichte, die Nordringfotoausstellung „Licht und Schatten“, der Nikolausmarkt sowie weitere musikalische und literarische Veranstaltungen. Auch die Kleine Bühne Schwarzenbek startet in eine neue Saison. Die erfolgreiche Kooperation mit den Hamburger Kammerspielen wird 2026/27 mit vier ausgewählten Theaterabenden fortgesetzt. Der Vorverkauf für alle Vorstellungen beginnt am Montag, 24. August 2026. Auf dem Spielplan stehen „Der alte Mann und das Meer“ am 24. Oktober, „Das Kind in mir will achtsam morden“ am 19. Dezember, „Der Tatortreiniger 2“ am 7. Februar2027 sowie „Alle 7 Wellen“ am 24. März 2027. Alle Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr. Wer sich bereits vor dem Vorverkaufsstart für ein Abonnement der Kleinen Bühne interessiert, kann sich per E-Mail an kultur@schwarzenbek.de wenden. Das Abonnement umfasst alle vier Vorstellungen der Spielzeit. Neu: Tickets jetzt auch bequem online erhältlich. Seit diesem Jahr gibt es eine wichtige Neuerung beim Kartenverkauf in Schwarzenbek: Tickets für die Veranstaltungen des Amtsrichterhauses können jetzt auch online gekauft werden. Ab dem 24. August gilt das erstmals auch für die Kleine Bühne. Mit dem Start des Vorverkaufs für die Saison können damit auch die Karten für die vier Theaterabende bequem online erworben werden. Der Vorverkaufsstart am 24. August ist im Programm der Kleinen Bühne ausgewiesen. Die jeweiligen Ticketlinks sind direkt bei den Veranstaltungen zu finden – sowohl im Veranstaltungskalender der Stadt Schwarzenbek als auch im Veranstaltungskalender auf amtsrichterhaus.de. So gelangen Interessierte von der jeweiligen Veranstaltung direkt zum Online-Ticketverkauf. Das Kulturteam der Stadt Schwarzenbek freut sich auf eine neue Kultursaison mit vielen unterschiedlichen Formaten, bekannten und neuen Gesichtern – und vor allem auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
Geesthacht – Die Buntenskamphalle verwandelt sich in ein Räuberlager: ein Theaterstück über eine Gruppe junger Menschen, die sich in den Wald zurückziehen, um in einer Gemeinschaft unter Freunden ihre idealen Vorstellungen vom Leben zu verwirklichen. Zwischen Idealismus und Verachtung der restlichen Welt, aber auch persönlichen Konflikten entspinnt sich diese Geschichte von Friedrich Schiller. „Ein Stück über unsere Zeit. Alle wollen Veränderung, aber wir sprechen nicht miteinander. Ereilte unseren Räubern das gleiche Schicksal? Wir erzählen diese spannende Geschichte mit unserem Ensemble, Livemusik und elektronischen Beats und Kampfkunst“, kündigt Frank Düwel seine neue Produktion an, für die Darstellende aus Geesthacht und Umgebung eingebunden sind. Eines ist dabei sicher: nicht nur Theaterfreunde kommen auf ihre Kosten, wenn Schauspiel auf Rhythmik und Kampfgeist trifft.
Von Donnerstag bis Sonntag, 22. Oktober – 25. Oktober, in der Turnhalle Buntenskampschule, Buntenskamp 22. Tickets, je 30€, über Zigarren-Fries erhältlich.
Mölln – Der KulturSommer am Kanal, der in diesem Jahr auch mit 32 vielfältigen Veranstaltungen im Kulturzentrum Courage, Seestraße 1B in Mölln, stattfand, gehört der Vergangenheit an. Zu erleben waren Konzerte, kunsthandwerkliche Workshops, Lesungen, Yoga mit Live-Musik, Filmvorführung, Vortrag, eine Theaterpremiere, ein Live-Hörspiel, eine Nacht der Musik, eine Nacht der Geschichten. „Die rund 400 Courage-Besucher waren zahlenmäßig unterschiedlich verteilt, aber immer, ob zwei oder 50 Besucher, es waren durchweg wunderbare Wohlfühl-Veranstaltungen“, erzählen Klaus und Adelina, die mit viel Herzblut die Veranstaltungen auf die Beine gestellt hatten. Gott sei Dank spielen materielle Aspekte im Courage keine vorrangige Rolle; das Courage ist und bleibt ein Ort der zwischenmenschlichen Begegnung und der Freiwilligkeit. Jeder kann sich hier frei gestaltend bewegen oder einfach nur dabei sein, denn das Courage lebt von der Teilhabe. Die Veranstalter freuen sich über jeden, der einen Beitrag zur Entwicklung dieses öffentliche Ortes leisten möchte. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen bleibt auch künftig frei. Nachfolgend eine Übersicht der ab September geplanten Regelveranstaltungen und einen Konzertüberblick. Detaillierte Informationen unter www.courage-moelln.de. Ideen für weitere Veranstaltungen sind übrigens erwünscht. Viele Termine am Mittwoch, Freitag und Sonntag stehen komplett zur Verfügung, andere Tage können noch teilweise genutzt werden. Die erste „Bühne frei“ findet am 6. September statt und wartet auf neue Beiträge …
Wentorf/HH – das Tandera Theater verzaubert amMittwoch, 26. August um 16 Uhr in der Gemeindebücherei Wentorf, Kinderbereich (Hauptstraße 14, 21465 Wentorf) Kinder ab vier Jahre und Erwachsene mit einem Theaterstück nach Motiven eines Märchens von Hans Christian Andersen. Die Gemeinde Wentorf veranstaltet diesen Nachmittag gemeinsam mit der Stiftung Herzogtum Lauenburg im Rahmen der Reihe „Kultur auf Dorf-Tour“, die die Stiftung als ein Kulturknotenpunkt des Landes ins Leben gerufen hat. Die Kulturknotenpunkte sind ein Projekt des Ministeriums für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und werden durch den Landeskulturverband e.V. koordiniert. Der Eintritt für bis zu drei Kinder pro Erwachsener ist frei. Begleitende Erwachsene zahlen 6 Euro. Es wird die unglaubliche Geschichte von Krauses und dem Zwerg Knispel erzählt. Von Hilde und ihrem Pech mit dem Pferd im Petersilienbeet. Von Hans und seinem Glück, das Pferd gegen etwas Besseres zu tauschen. Tauschen kann Hans, aber ist es wirklich besser? Was ist überhaupt etwas Besseres? Zwerg Knispel weiß die Antwort sofort und auch, dass Hans keine Ahnung hat. Und Hilde? Weiß sie es auch? Ja oder nein – es wird um einen Klumpen Gold gewettet! Ein märchenhaftes Theaterstück nach Motiven des Andersen-Märchens „Was Vater tut, ist immer recht“ – mit großem und kleinem Viehzeug, ebensolchen Leuten und Zwerg. Die Spieldauer beträgt 45 Minuten. Anmeldungen unter 040 7205399.
Hzgt. Lauenburg – Anfang Oktober erscheint unsere fünfte Ausgabe von kulTOUR durchs Herzogtum. Redaktionsschluss ist der 10. September und wir freuen uns auf Ihre Zuschriften mit einem redaktionellen Beitrag zu besonderen Kunst-Veranstaltungsorten, kulturellen Terminen, Eröffnungen oder z.B. Aufrufe an Kunstschaffende. Leider können wir eine Veröffentlichung nicht garantieren – aber bisher konnten wir alles in dem Magazin unterbringen. Erreichen Sie mit Ihrem Text Menschen und Gleichgesinnte im gesamten Kreis Herzogtum Lauenburg, tauschen Sie untereinander Theater-Kostüme und Requisiten, bieten Sie einen Übungsraum oder fragen Sie nach Utensilien, die vielleicht bei einem anderen Künstler unbeachtet auf dem Dachboden liegen – wir möchten mit kulTOUR durchs Herzogtum ein zusätzliches kulturelles Netzwerk für Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturschaffende und Interessierte bieten und hoffen, Sie nutzen es!🎭🎨 Wir freuen uns auf Ihre E-Mail an: s.riege@stiftung-herzogtum.de mit dem Betreff „kulTOUR“
Mölln – Mit 20 Veranstaltungen aus den vielfältigen Bereichen der Stiftung Herzogtum Lauenburg und zusätzlichen „Kultur auf Dorf-Tour“-Events startet die Stiftung nach dem KulturSommer am Kanal in den Rest des Jahres. „Wir freuen uns immer wieder über das breite Angebot, das wir den Besuchern unserer Veranstaltungen bieten können“, berichtet der Präsident der Stiftung Klaus Schlie. „Dabei möchte ich betonen, dass unser Programm ohne die zahlreichen Kooperationspartner im Kreis ganz anders aussehen würde.“ So findet die International Guitar Night, die bereits öfter in Mölln für ein volles Haus gesorgt hat, diesmal als gemeinsame Veranstaltung mit der Stadt Lauenburg in Lauenburg statt (20. November). Aber auch wiederkehrende, erfolgreiche Höhepunkte befinden sich im Angebot: Die Akademiekonzerte werden mit einem Klavierabend fortgesetzt. Der aus Ratzeburg stammende und an der Hochschule für Musik Freiburg studierende Jakob Büschking spielt am 25. September in Mölln Werke von Bach, Ligeti, Chopin und Schubert. Die Vorbereitungen für die Herbstausstellung sind in vollem Gange. Antje Ladiges-Specht kuratiert die Ausstellung unter dem Motto „Natur – was nun?“. Wir können auf eine besondere Zusammenstellung von Künstlerinnen und Künstlern gespannt sein. Kunstinteressierte besuchen am besten die Vernissage am 20. September in Mölln. Einen Poetry Slam unter der bewährten Moderation von Björn Högsdal können alle, die sich für diese Mischung aus Performance und Literatur begeistern, am 17. Oktober in Geesthacht erleben. In diesem Jahr wird wieder der Kulturpreis der Stiftung verliehen. Ob es sich um eine Einzelperson, eine Gruppe oder eine Institution handelt, wird im November bekannt gegeben. Der Stiftung geht es darum, besondere Verdienste im kulturellen Bereich im Lauenburgischen auszuzeichnen und das vielfältige Kulturleben in unserer Region hervorzuheben. Die Lauenburgische Akademie für Wissenschaft und Kultur bietet zahlreiche Vorträge an: So wird beispielswiese die Leiterin der Kreismuseen Dr. Anke Mührenberg am 17. November anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Kreises über Ereignisse während dieses Zeitraums berichten. Der Lübecker Hydrologe Prof. Christoph Külls gibt am 17. September einen Einblick in den Wasserkreislauf im Kreisgebiet und die gegenwärtigen Veränderungen. „Auf unserer Streuobstwiese in Einhaus wird es wieder einen Apfeltag geben“, fügt die Vizepräsidentin der Stiftung Barbara Kliesch hinzu. „Die Erhaltung alter Obstsorten ist uns ein besonders Anliegen. Einen Termin werden wir kurzfristig bekannt geben, da der Zeitpunkt der Erntereife noch nicht feststeht.“ Nähere Informationen erhalten Interessierte bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg oder im Halbjahresprogramm, das ab Mitte August in den Filialen der Kreissparkasse sowie in verschiedenen öffentlichen Stellen im Kreis erhältlich ist. Selbstverständlich steht das Programm auch digital zur Verfügung. Unter www.stiftung-herzogtum.de finden sich auch Ergänzungen oder Änderungen. Ein besonderer Dank gilt dem Premiumsponsor, der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg, ohne die die Stiftung dieses kreisweite Angebot nicht unterbreiten könnte. Die Stiftung freut sich auf zahlreiches Erscheinen bei den Veranstaltungen und hofft auf viele begeisterte Zuschauer und Besucher!
Ritzerau – Am Sonntag, 12. Juli, 13 Uhr, findet im Heubodentheater Ritzerau, Forstgehöft 1, 23896 Ritzerau, der Kindertag mit Figurentheater vom Hermannshoftheater statt. Wie immer mit vielen entspannten Angeboten im Garten und einem Gastspiel mit Figuren unserer Freunde vom Hermannshoftheater. Mit Waffelstand, Kinderbar, Slackline, Dosenwerfen und einem bunten Gartenprogramm. Um 15 Uhr können Besucher das Hermannshoftheater mit der Geschichte vom Fischer und seiner Frau ansehen. Pommes und Ponyreiten gibt es auch. Gegen 17.30 Uhr geht der Kindertag zu Ende. Die Aufführung kostet 6 Euro Eintritt, der Kindertag an sich mit allen Aktivitäten ist kostenlos. Der Fischer und seine Frau lebten zusammen in einer alten Hütte dicht an der See. Als dem Fischer nach langer Not endlich ein riesiger Butt ins Netz geht, singt dieser und bittet, man möge ihn frei lassen. Da muss der Fischer sich von seiner Frau wütende Vorwürfe anhören, dass er sich einen solchen Fang hat entgehen lassen. Der Butt schenkt ihnen ein Häuschen. Doch die Frau fordert immer mehr, sie will König und Papst sein. Der Butt gewährt alles – doch wann ist’s genug? Wo ist die nicht zu überschreitende Grenze? Die Spieldauer beträgt 50 Minuten. Für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Infos unter: www.heubodentheater.de. Die Veranstaltung findet im Rahmen des KulturSommers am Kanal statt.
Foto:Nastja Zukanova
Am Freitag, 17. Juli, 20 Uhr, geht es weiter mit „Heilig Abend – Verhör in der Nacht“ von Daniel Kehlmann. Die Freie Bühne Wendland tritt auf, es spielen Kerstin Wittstamm und Gero Wachholz. Heiligabend, 22.30h. Die Philosophieprofessorin Judith ist auf dem Weg zu ihren Eltern von Zivilfahndern aus dem Taxi geholt worden. Nun steht sie dem Verhörspezialisten Thomas gegenüber, der sie mit einem ungeheuerlichen Vorwurf konfrontiert: Sie und ihr Exmann sollen einen Bombenanschlag am Heiligabend um 24h geplant haben. Es bleiben Thomas also noch 90 Minuten, um herauszufinden, wo der Sprengsatz explodieren wird. Doch obwohl sie mit starken Indizien konfrontiert wird, gibt Judith sich völlig ahnungslos. Ist sie eine eiskalte Lügnerin? Oder hat sich Thomas in einen paranoiden Irrtum verrannt? Und welche Rolle spielt eigentlich ihr Exmann? Gibt es eine Bombe, oder nicht? Bestsellerautor Daniel Kehlmann („Die Vermessung der Welt“) schickt Zuschauer auf einen atemlosen Wettlauf gegen die tickende Uhr, sowie einen philosophischen Parcours zu persönlicher Verantwortung, ethischem Handeln und Legitimität politischer Gewalt. „Heilig Abend“ ist seit seinem Erscheinen mit großem Erfolg an sehr vielen Theatern gespielt worden, und unter dem Titel „Das Verhör in der Nacht“ mit Sophie von Kessel und Charlie Hübner verfilmt worden. Der Eintritt beträgt 12/16 Euro. Karten unter mail@heubodentheater.de oder 04543 7026.
Aumühle – Dienstag 7. Juli, 19 Uhr, im Theater des Augustinums, Mühlenweg 1, 21521 Aumühle: Die Hamburger Klabautermänner: Eine “Prise Hamburg”, eine “Brise Shanty”. Mit Seemannsliedern, Shantys und Hamburger Gassenhauern bringen die Hamburger Klabautermänner maritimes Flair auf die Bühne. Zu hören werden sein unter anderem der „Hamburger Veermaster“, „La Paloma“ und „An de Eck steiht’n Jung mit’n Tüdelband“. Der vierstimmige Gesang ist das unverwechselbare Markenzeichen des Chores. Musikalisch geleitet und begleitet wird das Ensemble von Herbert Kauschka, studierter Pianist und Arrangeur der Chorlieder, der auch das Schifferklavier spielt. Ein stimmungsvoller Musikabendabend voller norddeutscher Klangfarben und echter Seemannsromantik. Die Veranstaltung findet im Rahmen des KulturSommers am Kanal, der Stiftung Herzogtum Lauenburg, statt. Kartenvorverkauf ab 24. Juni an der Foyerkasse des Augustinum (täglich 15-18 Uhr). Der Eintritt beträgt 15 Euro.
Foto: Klabautermänner
Donnerstag 16. Juli, 19 Uhr, Theater: Auszeit auf 6 Pfoten – 500 km auf dem Ostseeküstenwanderweg. Premiere des neuen Vortrags von Trixi Lange-Hitzbleck. Gut zwei Jahrzehnte lang hat Trixi Lange-Hitzbleck an Bord von Expeditionsschiffen die polaren Welten, die Südsee und den Amazonas bereist. Doch dann „wedelte“ sich BELLA in ihr Leben, die schwarze Flat Coated Retrieverin. Statt Südpol und Nordpol mussten neue Ziele her. Nach vielen Überlegungen war klar: Die Ostsee sollte es sein. Das Abenteuer startete auf der Priwallfähre von Travemünde aus und es ging 500 Kilometer zu Fuß über Swinemünde bis Kolberg. Für die „6 Pfoten“ ging es stundenlang am Strand entlang, immer der Ostsee folgend, sie kämpften sich Steilküsten hinauf und hinab, folgten Umwegen auf Landstraßen und hielten regelmäßig inne. Sie besuchten kleine Ortschaften und unbekannte Flecken, erkundeten Hansestädte und studierten deutsche Geschichte, schliefen in der Jugendherberge oder in feinen Hotels in den Kaiserbädern, trafen spannende Menschen und lauschten deren Geschichten. Hören Sie bei diesem neuen Vortrag auch von den Augenblicken des menschlichen Alleinseins und der Zweisamkeit mit der Hündin sowie den Herausforderungen einer Reise mit Hund. Ein berührender, authentischer Vortrag, der Lust macht auf die Küste Mecklenburg-Vorpommerns, auf die polnische Ostseeküste und auf eine Fortsetzung. Die Veranstaltung findet im Rahmen des KulturSommers am Kanal, der Stiftung Herzogtum Lauenburg, statt. Der Vortrag feiert im Augustinum Aumühle seine Premiere! Der Eintritt beträgt 12 Euro. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.
Foto: Trixi Lange-Hitzbleck
Am Donnerstag 23. Juli, 19 Uhr, im Theater: Chorakademie Erfurt auf Sommertournee 2026. Geballte Lebensfreude erleben mit den Kindern der Chorakademie. Vom 12. bis 26. Juli ist der Kinder- und Jugendchor der Chorakademie Erfurt auf Sommerkonzerttournee im Norden Deutschlands, eine der profiliertesten Nachwuchsschmieden für Chorgesang in Thüringen. Insgesamt sind in der Chorakademie ca. 130 singende Kinder und Jugendliche aktiv, von denen 70 Kinder und Jugendliche den Tourenchor bilden werden. Auf dem Reiseplan stehen Konzertstationen u. a. in Kiel, Mölln, Lübeck und im Augustinum Aumühle. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit geistlicher und weltlicher Chormusik, Popsongs sowie bekannten Melodien. Die Konzerte finden in ganz unterschiedlichen Umgebungen statt – von der großen Kirche bis zum besonderen Open-Air-Ort – und richten sich an Zuhörerinnen und Zuhörer jeden Alters. Einige Sängerinnen und Sänger des Ensembles wirken regelmäßig beispielsweise in Musiktheaterproduktionen (u. a. Tosca, Hänsel und Gretel, Die Stimme der Meerjungfrau) mit. Wettbewerbserfolge unterstreichen die künstlerische Qualität! Kartenvorverkauf an der Foyerkasse ab 17. Juli (täglich 15-18 Uhr). Der Eintritt beträgt 12 Euro, erm. 8 Euro (Kinder, Schülerinnen und Schüler). Weitere Informationen zur Tournee finden Sie unter: www.chorakademie-erfurt.de
Foto: Lutz Edelhoff
Sonntag 26. Juli, 19 Uhr, im Theater: Cinema Augustinum Münter & Kandinsky. Spielfilm über ein Künstlerpaar, das Kunstgeschichte schrieb. Ein FSK 12 Film unter der Regie von Marcus O. Rosenmüller und dem Drehbuch von Alice Brauner. Mit der Besetzung von Vanessa Loibl, Vladimir Burlakov und Julian Koechlin. Es ist die bewegende Geschichte einer dramatischen Liebe und zugleich ein Dokument epochaler Kunst: Anfang des 20. Jahrhunderts lebt und malt Gabriele Münter gemeinsam mit ihrer großen Liebe, Wassily Kandinsky, im bayerischen Murnau am Staffelsee. Dieser Ort wird zum Ausgangspunkt eines künstlerischen Aufbruchs in die Moderne der Malerei und bringt die Künstlerbewegung „Der Blaue Reiter“ hervor. Atmosphärisch dicht zeichnet der Film die Lebens- und Liebesgeschichte von Münter und Kandinsky nach: Die junge Malschülerin, die sich in den knapp elf Jahre älteren Lehrer verliebt. Ihr gemeinsames Leben auf Reisen sowie ihr Leben in und um Murnau wird zur Inspirationsquelle ihres künstlerischen Schaffens. Sie werden zu Pionieren ihrer Zeit. Ihre künstlerisch produktive, aber privat eher fatale Verbindung, lässt Münter immer mehr verzweifeln und Kandinsky immer missmutiger werden. Münter & Kadinsky porträtiert als erster Kinospielfilm detailgetreu die gemeinsamen Jahre der beiden hochbegabten Persönlichkeiten, die Entstehung des Blauen Reiter und lässt die Schwabinger Bohème kurz nach der Jahrhundertwende wieder aufleben. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Der Eintritt beträgt 8 Euro.
Foto: Camino Filmverleih
Dienstag 28. Juli, 19Uhr, im Theater: Geologische Polyphonie – Die Entstehung der Anden. Wissenschaft einfach erklärt – Vortrag mit Prof. Dr. Ulrich Riller, Universität Hamburg. Wie entsteht ein kontinentales Hochplateau? Gemäß dem Jahresmotto 2026 des Augustinum „Vielstimmig“ beschreibt der Vortrag die geologische Vielfalt, die bei der Entstehung der Zentralanden, die zu den größten Gebirgen der Erde zählen, von Bedeutung ist. Neben der Bewegung des Erdmantels tief unter dem Gebirge sind dies kilometerweite tektonische Verschiebungen in der Erdkruste, spürbar als Erdbeben, Vulkanismus und atmosphärische Prozesse über dem Gebirge. Die Entschlüsselung der geologischen Vorgänge wird anhand moderner wissenschaftlicher Methoden veranschaulicht. Prof. Ulrich Riller (Ph.D.) studierte Geologie an der Universität Tübingen und promovierte an der University of Toronto (Kanada). Einer Professur für Impaktgeologie an der Humboldt-Universität zu Berlin folgte eine Professur in Earth Science an der McMaster University (Kanada). Seit 2012 lehrt er an der Universität Hamburg das Fach Strukturgeologie und forscht über die geologischen Auswirkungen großer Meteoriteneinschläge sowie die Entstehung von Gebirgen an Kontinenträndern. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Der Eintritt beträgt 8 Euro.
Foto: U. Riller
Ausstellung vom 29. Juli bis 16. September: Zwischen Licht und Schatten. Fotografien der Schwarz-Weiß-AG vom Deutschen Verband für Fotografie Hamburg. Die Schwarz-Weiß-AG vom Deutschen Verband für Fotografie Hamburg präsentiert im Augustinum ihre neue Fotoausstellung. Sie bietet Besucher die Möglichkeit, die Vielseitigkeit der Schwarz-Weiß-Fotografie zu erleben und in die unterschiedlichen Welten der acht Künstlerinnen und Künstler einzutauchen. Ob Landschaften, Tierwelt, maritime Bilder oder Detailansichten – jede Arbeit erzählt ihre eigene Geschichte und zeigt die einzigartige Ausdruckskraft monochromer Bilder. Durch die Fokussierung auf Licht und Schatten können die Werke der Fotografen auf besondere Weise die Nuancen von Texturen und Formen zur Geltung bringen. Die Fotografinnen und Fotografen bringen sehr individuelle Perspektiven und Inspirationen in die Ausstellung ein, was zu einer vielfältigen Auswahl an Bildern führt. Der Eintritt ist frei. Am 29. Juli findet um 16 Uhr in der Ausstellung eine kleine Eröffnung statt. Die Fotogruppe stellt sich und ihre Arbeiten zu diesem Termin vor. Bis zum 16. September wird die Ausstellung im Kunstgang des Augustinum Aumühle zu sehen sein (täglich 10-18 Uhr).
Mölln – Am Freitag, den 26. Juni, lädt die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Mölln, im Rahmen des KulturSommers am Kanal, zum sechsten Mal zur „Langen Nacht des Friedhofs“ ein. Zwischen 20 Uhr und Mitternacht verwandelt sich das historische Gelände des Alten Friedhofs an der Hindenburgstraße in einen Ort voller Licht, Musik, Geschichten und stillen Momenten. Eröffnung ist um 19.45 Uhr auf dem Rondell. Was vor Jahren als ungewöhnliches Kulturformat begann, hat sich längst zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Rund 600 Besucherinnen und Besucher waren bei der letzten Ausgabe vor drei Jahren mit dabei. Viele berichteten von berührenden Begegnungen, unerwartet leichten Gesprächen und einer ganz neuen Sicht auf den Friedhof. „Bei der ‚Langen Nacht‘ kommt tatsächlich Leben auf den Friedhof. Überall hört man Musik, Gespräche und Lachen. Es gibt Raum für Begegnung, aber auch zum Innehalten”, so Pastorin Hilke Lage, die mit ihrem Mann Matthias den Abend begleitet und auch den Abschlusssegen gestalten wird – für viele Besucherinnen und Besucher ein bewegender Höhepunkt. “Wir hören immer wieder, dass Menschen hier ihre Angst vorm Friedhof überwunden haben”, so Lage. Wer mag, kann sich im Rahmen der Friedhofsnacht segnen lassen. Auch in diesem Jahr erwartet die Gäste ein vielfältiges Programm an verschiedenen Orten auf dem Gelände.
In kurzen Beiträgen von 15 bis 20 Minuten laden Lesungen, Musik und Theater dazu ein, über den Friedhof zu flanieren und immer wieder Neues zu entdecken. Bespielt werden unter anderem die Dahmsche Kapelle, der Sandsteinengel, sowie die „Oase der Erinnerung“. Friedhofsleiter Johannes Stettner und sein Team sorgen für eine stimmungsvolle indirekte Beleuchtung. Fackeln schaffen eine einzigartige Kulisse. Mitwirkende aus der Region und darüber hinaus gestalten den Abend: Märchenerzählerin Anna Malten, die “Eulenspiegelaien” mit Theaterszenen, Poetry-Slammer Flemming Zunker sowie Daniel Kaiser (NDR Kultur) mit literarischen Beiträgen. Möllns Stadtarchivar Christian Lopau macht diesmal den Gedenkstein für die Russlanddeutschen Flüchtlinge zum Thema und liest aus ihren Briefen aus Übersee. Musikalisch reicht das Spektrum von Gospel, Taizé und Klassik bis hin zu handgemachter Bandmusik. Kirchenmusikerin Susanne Bornholdt und Ensemble treten auf, ebenfalls dabei sind der Möllner Gitarrist Michael Jessen und die Band Mr. Finnlay. Timo Jessen (Gitarre) und Klaus-Dieter Gutsche (Theater Courage) haben ein gemeinsames Programm entwickelt. Klaus Irmscher liest eigene Texte und Stefan Battige lässt seine Harfe erklingen. Auch Claudia August (Lesung) und Hartmut Ledeboer (Flöte) treten an diesem Abend zusammen auf.
Und es gibt auch ungewöhnliche Formate: Die Diplom-Geologin Kerstin Pfeiffer und die Kunsthistorikerin Dr. Jutta Petri bringen mit „Grabsteine – vom Rohstoff zum Kulturgut“ Geologie und Kunstgeschichte in den Dialog und Trauerrednerin Kathrin Gödecke kommt mit dem „Freunde-Buch des Todes“. „Es geht an diesem Abend auf eine leichte Art und Weise um das Leben und die Liebe, um Abschied und Tod, um Sehnsucht und Hoffnung. Eben um das, was unser Leben ausmacht”, so Pastorin Lage. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Das detaillierte Programm mit Lageplan wird ab dem 23. Juni online veröffentlicht unter www.kirche-moelln.de sowie www.friedhof-moelln.de. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die besondere Würde des Ortes zu respektieren.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.