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Termine im Augustinum Aumühle: September

Aumühle – Am Dienstag, 1. September, 18.30 Uhr, Theater, Mühlenweg 1, 21521 Aumühle findet ein Bebilderter Vortrag mit Dr. Gabriele Himmelmann: Idole – von Dante Gabriel Rossetti bis Andy Warhol. Der Eintritt beträgt 12 Euro. Vom Schönheitsideal der Präraffaeliten bis zur medialen Ikone der Pop Art: Das Bild des Idols erzählt viel über die Sehnsüchte und Projektionen einer Gesellschaft. Dante Gabriel Rossetti und seine Weggefährten erhoben Frauen zu entrückten, beinahe mythischen Erscheinungen; im 20. Jahrhundert wurden Filmstars und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu modernen Ikonen. Bei Andy Warhol schließlich wird das Idol selbst zum seriell reproduzierten Bild – zwischen Verehrung, Konsum und Massenmedien. Dr. Gabriele Himmelmann ist auf der Bühne der Hamburger Kunstszene zu Hause. Insbesondere die Hamburger Kunsthalle und das Bucerius Kunstforum kennt sie wie ihre Westentasche. Seit vielen Jahren ist sie als Dozentin, Referentin und Autorin tätig. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. 

Foto: Dr. Gabriele Himmelmann

Weiter geht es am Montag, 7. September, 19 Uhr, Theater: vhs zu Gast „Bei Hoppenstedts gibt‘s Nudelsuppe – Potenziale der Erdbeobachtung!“. Ein Vortrag mit: Prof. Dr. Natascha Oppelt. Der Eintritt beträgt 8 Euro.
Weltraumgestützte Technologien liefern zuverlässige und flächendeckende Informationen, die ein einzigartiges Mittel zur Erfassung unseres Planeten darstellen. Sie ermöglichen unsere Kommunikation und Navigation, und sind darüber hinaus objektive Beobachter des Zustands und der Entwicklung unserer Umwelt, sei es zu Lande, zu Wasser oder in der Luft. 40 Jahre Erdbeobachtung bietet zudem Möglichkeiten in diese Vergangenheit zu blicken, und Archive von Satelliten-Informationen können manchmal historische Beweise liefern, die sonst oft nicht verfügbar sind oder vergessen wurden. Aber was ist mit Satellitendaten wirklich möglich, und was (vielleicht noch) nicht? Der Vortrag diskutiert aktuelle Fragen des Globalen Wandels auf Basis von Satellitendaten. In Kooperation mit der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft und der Volkshochschule Hohe Elbgeest e.V. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. 

Foto: KI-generiert

Dienstag, 8. September, 18.30 Uhr, Theater: “I have a Dream!” – Was bedeutet Zivilcourage?“ mit Prof. Dr. Hans-Joachim Pieper. Der Eintritt beträgt 10 Euro. Viele Menschen engagieren sich für humanitäre und politische Ziele, die ihnen wichtig sind. Dazu gehört oft Mut, die Bereitschaft, Nachteile in Kauf zu nehmen. Wir sprechen dann in Abgrenzung von der soldatischen Tapferkeit von Zivilcourage. In seinem Vortrag behandelt der Bonner Professor für Philosophie Dr. Hans-Joachim Pieper diese Bürger*innentugend anhand verschiedener Beispiele und geht der Frage nach, wodurch sich Zivilcourage von Mut im Allgemeinen und vom Heldentum unterscheidet. Ist Zivilcourage – wie Mut überhaupt – nur eine formale, sekundäre Tugend oder ist sie auf bestimmte Werte wie Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechte inhaltlich verpflichtet?  Wenn Argumente kaum noch Gehör finden, wenn man Minderheiten ausgrenzt und die Zukunft von Klima, Frieden, Demokratie und Humanität auf dem Spiel steht, ist Zivilcourage gefordert wie schon lange nicht mehr. Was sollten wir von uns und voneinander verlangen? An welchem Punkt schlägt Engagement in Ideologie und Mut in Selbstüberschätzung um? Prof. Dr. Hans-Joachim Pieper, geboren 1958, war als Professor für Philosophie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg sowie der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter – hier von 2018-2024 auch als Rektor – tätig. In öffentlichen Vorträgen und Seminaren vermittelt er komplexe philosophische Themen auf verständliche Weise – für Fachleute und interessierte Laien. Karten sind an der Abendkasse erhältlich

Foto: Ursula Goeth

Am Samstag, 12. September, 15 Uhr und 19 Uhr, Theater, findet das Gastspiel des Bundesjugendballetts von John Neumeier statt. Der Eintritt beträgt 35 Euro. Die Welt des Tanzes im Augustinum Aumühle. Das Bundesjugendballett – John Neumeier bringt die Welt des Tanzes ins Augustinum Aumühle. Die Compagnie besteht aus acht internationalen Tanztalenten zwischen 18 und 23 Jahren, die jeweils maximal zwei Jahre Teil des Ensembles sind. Unter der pädagogischen und künstlerischen Leitung von Kevin Haigen verbindet das Ensemble Tradition und Gegenwart, um Ballett auf ganz neue Weise erlebbar zu machen. Das Programm umfasst eine spannende Mischung aus Uraufführungen, Wiederaufnahmen und Werken aus dem vielseitigen Repertoire des Bundesjugendballetts. Zu sehen sind Choreografien von John Neumeier, Kreationen internationaler Gastchoreografinnen sowie Eigenarbeiten der Tänzer*innen. Ergänzt wird der Abend durch die Zusammenarbeit mit jungen MusikerInnen und SängerInnen, die Tanz, Musik und Gesang gleichberechtigt miteinander verschmelzen lassen. Das Bundesjugendballett – John Neumeier ist ein Kooperationsprojekt des Ernst Deutsch Theaters und der Hamburgischen Staatsoper. Gefördert wird es von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Freien und Hansestadt Hamburg. Kartenvorverkauf ab sofort an der Foyerkasse (täglich 15 – 20 Uhr)

Foto: Kiran West 

Dienstag, 15. September, 18.30 Uhr, Theater: Baltikum – Estland, Lettland, Litauen – Multivisionsvortrag von und mit Roland Marske. Der Eintritt beträgt 12 Euro. Die Ostsee stößt im Nordosten Europas auf die Ufer von drei kleinen Ländern: Litauen, Lettland und Estland, wo die Ostsee „Westsee“ heißt. Zusammen sind die drei baltischen Länder nicht einmal halb so groß wie Deutschland und mit nur rund sechs Millionen Einwohnern äußerst dünn besiedelt. Erleben Sie, passend zum Jahresmotto des Augustinum „Vielstimmig“, drei Nachbarländer mit unterschiedlichen Sprachen, drei Länder mit unterschiedlichen Kulturen und doch einer gemeinsamen Geschichte!  Gemeinsam erkämpften sich die drei Nationen ihre Unabhängigkeit mit dem Verfall der Sowjetunion durch eine „singende Revolution“! Mit viel Neugier im Gepäck, historischer Kenntnis und feinem Gespür für die heiklen aktuellen politischen Fragen ist der Berliner Journalist und Fotograf Roland Marske mehrfach durch das Baltikum gereist und lässt Sie bei seiner beeindruckenden Multivisionsshow teilhaben am Leben und der Kultur dieser facettenreichen Länder. Unter dem Markenzeichen Jules Verne präsentiert das Fotografen- und Journalisten-Team um den Berliner Fotografen Roland Marske seit vielen Jahren erfolgreich seine einmaligen Multi-Visions-Shows über die schönsten und interessantesten Regionen der Erde. So sind in den letzten Jahren eine ganze Reihe aufwendig gestalteter Multi-Visions-Shows entstanden – perfekte Illusionen, die in ihrer Wirkung durch die akustische Vielfalt passender Musik sowie intelligenten, humorvollen und persönlichen Kommentaren optimal ergänzt werden. Mit diesem Erfolgskonzept begeistert Jules Verne international sein Publikum. Texte und Bilder der Autoren wurden in Geo, Merian u.a. veröffentlicht. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Foto: Jules Verne Berlin

Weiter geht es am Sonntag, 20. September, 19 Uhr, Theater, mit dem Cinema Augustinum: „Dann passiert das Leben“ ein bewegendes Drama über Liebe, Verlust und Neuanfänge. Der Eintritt beträgt 8 Euro. Hans steht kurz vor seiner Pensionierung, Rita genießt die Ruhe des Alltags. Nach vielen Jahren Ehe haben sich Routinen eingeschlichen, der gemeinsame Sohn lebt längst sein eigenes Leben. Während Hans und Rita ihren gewohnten Bahnen folgen, treten plötzlich Zweifel, alte Verletzungen und unerfüllte Wünsche zutage. Als ein tragisches Ereignis ihr Leben erschüttert, geraten ihre vertrauten Strukturen ins Wanken. Die beiden werden gezwungen, sich mit ihrer Beziehung, ihrer Vergangenheit und ihren Vorstellungen vom Älterwerden auseinanderzusetzen. Mit großer Wärme, feinem Humor und beeindruckenden schauspielerischen Leistungen erzählt der Film von den Herausforderungen des Lebens und davon, dass es nie zu spät ist, neue Wege zu entdecken. In Zusammenarbeit mit dem Filmring Reinbek e.V. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Foto: Majestic Filmverleih

Montag, 21. September, 19 Uhr, Theater: Traditionelle Blasmusik. Das Reinbeker Stadtorchester zu Gast im Augustinum. Der Eintritt beträgt 15 Euro, erm. bis 14 Jahre 8 Euro. Mit bekannten Melodien, schwungvollen Klängen und dem besonderen Sound eines großen Blasorchesters, unter der Leitung von Andreas Goj, möchte das Reinbeker Stadtorchester gemeinsam mit den Zuhörerinnen und Zuhörern einen schönen musikalischen Abend verbringen. Von 19 bis 20 Uhr wird am Montag, dem 21. September, das Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm aus traditioneller Blasmusik unterhalten. Der Kartenvorverkauf beginnt am 17. August. Eintrittskarten sind bei der Allianz Generalvertretung J. E. Goj, Schmiedesberg 2c, 21465 Reinbek, erhältlich. Für Kurzentschlossene gibt es außerdem am Konzertabend eine Abendkasse.

Foto: Reinbeker Stadtorchester e.V.

Am Donnerstag, 24. September, 18.30 Uhr findet die Vernissage mit Zeichnungen von Hans Rzondkowski: Mit einem Augenzwinkern.
Der Eintritt ist frei. Warum zeichnet jemand lustige Bilder? Für Hans Rzondkowski sind es die Situationskomik und die kleinen Absurditäten des Alltags, die ihn inspirieren. Mit feiner Beobachtungsgabe und einer Prise Selbstironie hält er Menschen und ihre Gewohnheiten zeichnerisch fest und lädt dazu ein, sich selbst nicht immer allzu ernst zu nehmen. In seiner Ausstellung präsentiert der gebürtige Bremer verschiedene Werkreihen, darunter humorvolle Betrachtungen über Mensch und Hund, den Umgang mit dem Mobiltelefon sowie augenzwinkernde Darstellungen alltäglicher Situationen. Ebenfalls zu sehen ist die Bildergeschichte „Häsi und die Eisenbahn“, die auf Erzählungen von Maria Michel (geb. 1902) basiert. Hans Rzondkowski zeichnet und malt seit seiner Kindheit. Neben seiner Tätigkeit als Bauingenieur und Infrastrukturplaner hat ihn die Kunst stets begleitet. Seine Arbeiten laden zum Schmunzeln, Wiedererkennen und Perspektivwechsel ein. Die Ausstellung ist bis zum 10. November im Kunstgang des Augustinum zu sehen.

Foto: Hans Rzondkowski

Montag, 28. September, 10 Uhr, Theater: Hamburg erleben: Rathaus & Handelskammer. Vortragsmatinee mit Stadtführerin Katja Kruse Der Eintritt beträgt 12 Euro. Bei dieser einstündigen virtuellen Führung mit der erfahrenen Stadtführerin Katja Kruse erhalten Sie spannende Einblicke in das historische Hamburger Rathaus und die traditionsreiche Handelskammer Hamburg. Erfahren Sie mehr über Hamburgs Geschichte, hanseatische Traditionen sowie die Bedeutung von Politik und Handel für die Entwicklung der Stadt. Freuen Sie sich auf beeindruckende Architektur, überraschende Details und spannende Geschichten rund um das Herz Hamburgs und das Machtzentrum der Stadt. Dabei erfahren Sie unter anderem, was es mit dem Börsenparkett auf sich hat, warum die Handelskammer sprichwörtlich „Leichen im Keller“ hat, welche Besonderheiten die mehr als 130 Jahre alte Klimaanlage des Rathauses auszeichnen und welche Symbolik sich hinter den Treppenaufgängen von Senat und Bürgerschaft verbirgt. Karten sind an der Foyerkasse erhältlich.

Foto: Katja Kruse
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Livemusik-Konzert mit „Insured“ feat. „Sonic Extasy“

Geesthacht – Am Samstag, 5. September, werden die Bands „INSURED“ und „Sonic Extasy“ ab 19.30 Uhr die Bühne des SmuX in der Lichterfelder Straße 5, Geesthacht, zum Beben bringen.

Insured… alles versichert?
Ja! Wer diese Band live erlebt muss versichert sein! Knallharter Kickass-Rock wird geboten und gelebt – auf der Bühne, aber vor allem auch vor der Bühne! Es gibt ordentlich auf die Ohren. Wenn Drummer Oli in die Felle haut, Basser Martin seinen Groove beisteuert und Christoph mit der Gitarre einsteigt, dann geht es ab. Sänger Holger wird als die männliche Antwort auf Helene Fischer gehandelt und bis auf seine Optik und seine Figur könnte er ein perfektes Double sein (na ja und bis auf die Stimme).
Insured rockt die Bühne und sorgt für das nötige Wohlfühlgefühl jedes Rock-Fans.

Sonic Extasy ist eine Lüneburger Hardrock-Coverband. Gespielt wird in einer sehr klassischen Besetzung, vornehmlich wird Hard & Heavy der 80er, mit ein paar Stücken der 90er oder des Deutschrock.

Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei, Jugendliche unter 18 Jahren können nur in Begleitung Erziehungsberechtigter dabei sein. Spenden in den Hut für die Musiker sind herzlich willkommen. Foto: Insured

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Four voices, one sound

– Klang an allen Orten
Ratzeburg – Am Samstag, 29. August wird um 16.30 Uhr das Finale der Sommerkonzerte im Ratzeburger Dom, Domhof 18, 23909 Ratzeburg, gefeiert. Dabei werden nicht nur alle Orgeln erklingen, sondern auch das Ensemble Quartonal seine vier Stimmen erheben. Quartonal, das sind four voices, one sound: Mirko Ludwig und Pedro Matos (Tenor), Steffen Henning (Bariton) und Sönke Tams Freier (Bass). 2006 in Norddeutschland gegründet, ist Quartonal inzwischen ein preisgekröntes und weitgereistes Vokalensembles Deutschlands, das mit seinem vielseitigen Repertoire, seiner Hingabe zum musikalischen Detail und einem äußerst homogenen Klang begeistert. Das Wandelkonzert hat vier Stationen. Es beginnt mit Alter Musik aus Gregorianik, Renaissance und Frühbarock an der Chororgel im Altarraum. Die Zuhörenden werden anschließend mit moderner Vokalmusik in den Kreuzgang und zu Johann Sebastian Bach an die Paradiesorgel in der Vorhalle gelockt. Den Abschluss bildet die „Messe cum jubilo“ von Maurice Duruflé, in der sich die vier Sänger mit einer Stimme in den Klang der symphonischen Hauptorgel im Westwerk des Domes verschmelzen. Die Messe ist eine Symbiose verschiedenster Ideen, Motive und Farben, die stilistisch am ehesten als impressionistisch beschrieben werden kann. Duruflés Klänge werden mit dem romantischen h-Moll-Choral von Cesar Franck kombiniert, gespielt von Domorganist Christian Skobowsky, der auch an den anderen Instrumenten zu erleben ist. An der Tageskasse können ab 16 Uhr Eintrittskarten zu 15, ermäßigt 8 Euro erworben werden.

Foto: Simon Redel

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Aus der Stiftung

„Mein Dorf & seine Geschichte“ – Buchvorstellung vor vollem Haus

Mölln – Marie Nehls absolvierte bis Ende August ihr „Freiwilliges Kulturelles Jahr“ (kurz FKJ) in der in Mölln ansässigen Stiftung Herzogtum Lauenburg. Ein Jahr voller neuer Eindrücke und jeder Menge Arbeit im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und ein Jahr voller Engagement für das im FKJ anstehende eigene Projekt: Die 19-jährige Pantenerin hat über viele Monate aus eben diesem, einem ursprünglich kleinen FKJ-Projekt, etwas Großartiges und vielleicht im Bereich FKJ Einzigartiges erschaffen: ihr eigenes Buch. Am 22. August folgten über 80 junge sowie ältere Gäste der Einladung zur Buchvorstellung. Das Ziel, Jung und Alt zusammen zu bringen und die Geschichten aus insgesamt zehn Dörfern neu zu beleben, war erreicht, denn die Generationen zum Austausch zu bewegen, Geschichten ‚op n Dörpn‘ nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und die Dörfer bekannt zu machen, gelingt mit „Mein Dorf & seine Geschichte“ hervorragend. „Ich möchte, dass man sich auf dem Dorf wieder mit Namen begrüßt, die berühmte Tasse Kaffee über den Gartenzaun oder Dorffeste wieder mit dem Dorfleben verbindet. Das und die Gespräche – genau das ist es doch, was das Leben auf dem Dorf ausmacht!“ Möglich sei dies aber nur, so Marie Nehls, wenn alte Geschichten und neue Erfahrungen aufeinandertreffen und die Menschen sich wieder näherkommen würden. Sie hat alte Erzählungen und Fotos dem heutigen Leben auf dem Dorf gegenübergestellt und dabei, so Nehls, nur zehn Dörfer „geschafft“. Akribische Recherche im Kreisarchiv, Gespräche aufzeichnen – die junge, engagierte Menschen mit Alteingesessenen geführt haben, Fotos und Tafeln für die Gemeinden erstellen und dann noch die Grafik der Seiten – Marie Nehls hinterlässt mit diesem Engagement große Fußspuren in der Stiftung und konnte doch alle im Laufe der Monate gewachsenen Aufgaben bewältigt werden. „Maries Projekt hat uns sehr imponiert und begeistert. Unglaublich auch, wie viele Menschen heute hier sind und sich für das Thema interessieren, das Marie so toll umgesetzt hat!“, äußert sich Vizepräsidentin Barbara Kliesch angetan in ihrer Begrüßung der Gäste. Und auch Geschäftsführer Stefan Büngens ist sich sicher, dass das Thema des Buches und das dafür benötigte Zusammenspiel der Generationen den Nerv der Zeit treffen.

„Auf die Frage ‚Woher kommst du?‘ und meine Antwort ‚aus Panten‘ kommt meistens die Reaktion ‚Wo ist das denn?‘ oder ‚Und was gibt’s da?‘“, so Marie Nehls im Rahmen der Veranstaltung. Und genau dies habe sie dazu angeregt, genauer zu recherchieren – über den eigenen Wohnort und dessen Geschichten. Und genau hier festigte sich der Gedanke zur Projektarbeit. „Dorfgeschichte lebt nur weiter, wenn man sich miteinander austauscht – und genau das wünsche ich mir! Von Ihnen, die heute hier sind und von allen, die das Glück haben, in einem Dorf zu leben!“ Zumindest an diesem Nachmittag ging der Wunsch in Erfüllung, denn gemeinsam sprachen die Anwesenden über das Buch und die Geschichten von den Dörfern, über eigene Erlebnisse und Erfahrungen oder Wünsche für das gemeinsame Dorfleben. Beeindruckt zeigten sich auch die anwesenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die der Einladung gefolgt waren und voller Stolz die Ortstafeln entgegennahmen, die Marie für diesen Anlass erstellt hatte.

Das Buch ist nun bei Epubli sowie bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg erhältlich.

Fotos: Sabine Riege und Alexandra Nehls

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Klezmers Techter im Konzert & Workshop

Mölln – In ihren Arrangements schöpft das Trio Klezmers Techter immer wieder aus neuen musikalischen Quellen und Stilrichtungen. Viele Jahre spielen sie schon zusammen auf den kleinen und großen Bühnen dieser Welt, mit ungebremster Spielfreude, und liefern sich dabei funkensprühende Dialoge, mit virtuoser Technik und viel Gefühl. 
Die drei studierten Vollblutmusikerinnen spielen traditionelle jüdische Melodien wie auch Eigenkompositionen wie z.B. „Poja, der Traumtänzer“.
In tiefer Verbundenheit und mit großem Respekt vor dem musikalischen Erbe vereinen sich im Spiel von Klezmers Techter künstlerische Power, temperamentvolle Spiel – und Experimentierfreude mit musikalischer Tiefe und Innigkeit. Tief verbunden mit der Spielweise eines Giora Feidman beherrscht die Klarinettistin, Gabriele Kaufmann, alle Facetten dieser Musik. Quirlig, rasant, feurig bis hin zu tief gurgelnd entlockt sie ihren Klarinetten schier unspielbare Töne. Almut Schwab – ihr Temperament ist schwer zu zügeln und sorgt für Humor. Wer fast nur in Moll- Tonarten spielt, der braucht ein fröhliches Pendant. So gelingt es demmusikalischen Tausendsassa, sie beherrscht Akkordeon, Querflöte und Hackbrett, immer wieder, das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Doch wie verloren wäre Klarinette und Akkordeon ohne Rhythmusinstrument. Diesen Part übernimmt bei den ,,Techtern“ Nina Hacker am Bass. Im Vergleich zu den anderen ist ihr Spiel eher unaufgeregt, aber elementar. Sie leitet die unzähligen Rhythmuswechsel ein, zieht das Tempo hoch, wenn nötig, und streicht ihren Bassintonationssicher in den gefühlvollen Passagen. Ohne sie ginge im Ensemble gar nichts. Ihre Musik wirkt wie eine Einladung, das Leben trotz aller Hindernisse zu lieben und zu feiern. Instrumental-Workshop am 24. Auguts, 19 Uhr im Konzertsaal des Berufsbildungszentrum Mölln, Kerschensteinerstraße 2, 23879 Mölln.
Es ist schon ein besonderes Erlebnis, wenn Klezmers Techter hier ihre Musik vermittelt und erlebbar macht. Die Musikerinnen sind Meister ihres Fachs und haben bereits viele Workshops gegeben. Zur leichteren Vorbereitung können die Noten zuvor per Mail zugesendet werden.
Anmeldung und Noten: susansojak@folkclubmoelln.de. Dieser Workshop ist auch Hobbymusiker sehr zu empfehlen. Der Eintritt für eine Einzelkarte (Konzert oder Workshop) beträgt 16 Euro und für eine Doppelkarte (Konzert+Workshop) 28 Euro. Folkclub-Mitglieder haben wie immer freien Eintritt. Reservierungen unter 04542-822472 oder susansojak@folkclubmoelln.de. Ausreichend Parkplätze inkl. zwei Behinderten-Parkplätze vorhanden. Das gesamte Gelände ist rollstuhlgerecht.

Foto: Folkclub Mölln/Klezmers Techter

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Kulturzeit aus Ratzeburg

Adams Acht

Hzgt. Lauenburg – Anlässlich der Uraufführung des Dokumentarfilms „Adams Acht“ kommt einer von Adams Acht in der Kulturzeit-Sendung aus Ratzeburg noch einmal zu Wort. Von den Ruderern aus dem siegreichen Goldachter von 1960 ist nur noch der 86-jährige Klaus Bittner am Leben. Vor zwei Jahren starb der Bugmann des Achters, Hans Lenk. Er – inzwischen Prof. Dr. – hatte zur Feier des 100.Geburtstag von Karl Adam im Jahre 2012 den Festvortrag gehalten, der im Archiv der Kulturzeit erhalten ist. Dieser wird am Sonntag, 23. August, um 17 Uhr in der Reihe „Kulturzeit aus Ratzeburg“ gesendet. Eine Wiederholung ist für Donnerstag, den 27. August, um 9 Uhr vormittags geplant. Am Dienstag, den 25. August um 9 Uhr vormittags gibt es wie üblich eine Jazzsendung. Zu empfangen sind die Sendungen auf der UKW-Frequenz 98,8, auf DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de.

Foto: Canva KI

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Orgelkonzert mit Maurizio Croci

Mölln – Am 29. August um 18.30 Uhr ist in der Möllner St. Nicolai-Kirche, Am Markt 10, 23879 Mölln, der italienische Organist Maurizio Croci mit einem auf die Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel abgestimmten Programm zu Gast. Nach einem ersten Studium von Orgel und Cembalo in Mailand und Trento setzte er seine Ausbildung in Basel und mit einem musikwissenschaftlichen Abschluss an der Universität in Fribourg (Schweiz) fort.  In Innsbruck wurde er 1998 Preisträger des renommierten Paul-Hofhaimer-Orgelwettbewerbes für die Interpretation Alter Musik an historischen Orgeln. Als Künstler ist er in ganz Europa wie in Japan und Südamerika unterwegs. Für seine CD-Einspielung „Bach Mirrored“ wurde ihm der Preis der Deutschen Schallplattenkritik zugesprochen. Neben seiner Professur an der Musikhochschule in Fribourg ist Maurizio Croci  künstlerischer Leiter des dortigen wie des Mailänder Orgelfestivals. Zurzeit hat er eine Gastprofessur an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart inne, gibt regelmäßig internationale Meisterkurse und ist ein gefragter Juror bei Orgelwettbewerben. Als enthusiastischer Anwalt für historische Orgeln hat er in Italien verschiedene Restaurierungsprojekte beratend begleitet. Für den ersten Teil seines Konzertes in Mölln stellt Maurizio Croci Musik der deutschen Spätrenaissance neben vergleichbare Werke südeuropäischer Komponisten. Den zweiten Teil bestimmen Vertonungen aus dem III. Teil der Clavierübungen von Johann Sebastian Bach. Der Eintritt zu dem Konzert beträgt 15 Euro, für Besucher unter 30 Jahren ermäßigt 5 Euro.

Foto: Kirchengemeinde Mölln/Ledeboer

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Jazz inspired by Iceland

Eine musikalische Reise zu nordischen Sehnsuchtsorten

Mölln – Das Iris Kramer Quartett steht für zeitgenössischen Jazz mit klarer nordischer Prägung. Das Konzert mit der Gastsängerin Hlín Pétursdóttir findet am Freitag, 28. August um 19.30 Uhr im Stadthauptmannshof statt (Hauptstr. 150, 23879 Mölln – barrierefrei). Der Eintritt beträgt 20,00 Euro. Anmeldung unter info@share-my-music.de oder Tel. 04542/87000. Die Karten sind auch online erhältlich: https://shop.luebeck-ticket.de/lue/stiftung-herzogtum-kultursommer/. An der Abendkasse kosten die Karten 23 Euro. Die überwiegend in Island entstandenen Kompositionen sind humorvoll, klangfarbenreich und emotional – Musik, die ihr Publikum mitnimmt und wahre ebenso wie erfundene Geschichten erzählt. Island ist dabei weit mehr als Inspirationsquelle: Seit dem Jahr 2000 war die Insel die zweite Heimat von Iris Kramer, die dort gelebt, gearbeitet und musiziert hat. Diese Erfahrung prägt die Musik des Quartetts – in Klang, Stimmung und Kompositionen. Für einige wenige Konzerte im späten Sommer 2026 wird durch die isländische Sängerin Hlin Pétursdóttir das Ensemble zu einem Quintett: Ein besonderer Abend zwischen Jazz und Weltmusik. Eine Veranstaltung der Stiftung Herzogtum Lauenburg in Kooperation mit ShareMyMusic-ShareMyThoughts.

Foto: Günter Flenner

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Vokalensemble Con Sequence

Abiturienten des Kreuzchores Dresden

Schwarzenbek – Die aktuellen Absolventen des Dresdner Kreuzchors gehen nach neun Jahren gemeinsamen musikalischen Aufwachsens als Vokalensemble Con Sequence auf mehrwöchige Tournee! Neun gemeinsame Jahre im Knabenchor prägen den Klang des Ensembles und die Leidenschaft der jungen Sänger für die Chormusik. „Mit einem Programm, das die Musikgeschichte vollständig abzudecken versucht, sind wir im Sommer 2026 in ganz Deutschland unterwegs. In den nach geistlich/weltlich geteilten Konzertparts ist von gregorianischen Gesängen über Bach bis zu romantischen Männerchören, Beach-Boys-Arrangements oder den Comedian Harmonists (fast) alles zu hören. Das zehnköpfige Vokalensemble freut sich auf eine unvergessliche Konzertreise durch Deutschland und lädt Sie am 22. August um 18 Uhr in die St.-Franziskus-Kirche, Compestraße 4, 21493 Schwarzenbek ein!“ Der Eintritt kostet 5 Euro.

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Ein salziger Liederabend

mit Texten aus der maritimen Weltliteratur.

Fitzen – Am Freitag, 28. August, findet ab 19 Uhr ein weiteres Gartenkonzert bei Schönes vom Dorf, Dorfstraße 12 in Fitzen statt. Für alle, die die Musik des Duos TWEii in den letzten Jahren im Rahmen der sehr gut besuchten Gartenkonzerten genießen konnten, gibt es tolle Nachrichten. TWEii (mit Michael „Lemmi“ Lempelius und Klaus Janke) kommen zurück nach Fitzen . . . und dieses Mal sogar als Trio DREiii  mit Kerstin Lorenzen (Akkordeon, Flöten, Gesang)! Der „salzige“ Liederabend unter dem Titel „Across the sea & übers Meer“ bietet Texte aus der maritimen Weltliteratur. Was lässt sich nicht alles übers Meer besingen und erzählen? Da ist die Geschichte von der unglücklichen Piratenkönigin, von der Sehnsucht der Seeleute nach ihren Liebsten in der Ferne oder der Hoffnung der Auswanderer auf ein besseres Leben am anderen Ufer des Ozeans. Aber auch das Liebesleben der Fische darf natürlich in einem solchen Programm ebenso wenig fehlen, wie die Amouren der Walfänger, wenn sie nach langer Fahrt in (fremden) Häfen anlanden und dort den Deerns den Kopf verdrehen. Und dann ist da ja noch das Schicksal des jungen Tjark Evers, der am Tag vor Heiligabend 1866 den Tod auf einer Sandbank vor der Nordseeinsel Baltrum fand. Und überhaupt … wovon träumt eigentlich Kapitän Matthiensen, wenn er mit seiner Fähre über den Nordostsee-Kanal schippert? Garniert wird das alles mit Geschichten rund um die Songs und natürlich “Übers Meer“! Die bestuhlte Veranstaltung findet auf dem „HeuSaal“ unter dem Dach des als Denkmal geschützten Hallenhauses von 1846 statt. Der Gartenbereich steht den Gästen bereits vor der Veranstaltung und in der Pause zum entspannten Verweilen zur Verfügung.

Foto: Jacob Lorenzen