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Nördlich der A24

Four voices, one sound

– Klang an allen Orten
Ratzeburg – Am Samstag, 29. August wird um 16.30 Uhr das Finale der Sommerkonzerte im Ratzeburger Dom, Domhof 18, 23909 Ratzeburg, gefeiert. Dabei werden nicht nur alle Orgeln erklingen, sondern auch das Ensemble Quartonal seine vier Stimmen erheben. Quartonal, das sind four voices, one sound: Mirko Ludwig und Pedro Matos (Tenor), Steffen Henning (Bariton) und Sönke Tams Freier (Bass). 2006 in Norddeutschland gegründet, ist Quartonal inzwischen ein preisgekröntes und weitgereistes Vokalensembles Deutschlands, das mit seinem vielseitigen Repertoire, seiner Hingabe zum musikalischen Detail und einem äußerst homogenen Klang begeistert. Das Wandelkonzert hat vier Stationen. Es beginnt mit Alter Musik aus Gregorianik, Renaissance und Frühbarock an der Chororgel im Altarraum. Die Zuhörenden werden anschließend mit moderner Vokalmusik in den Kreuzgang und zu Johann Sebastian Bach an die Paradiesorgel in der Vorhalle gelockt. Den Abschluss bildet die „Messe cum jubilo“ von Maurice Duruflé, in der sich die vier Sänger mit einer Stimme in den Klang der symphonischen Hauptorgel im Westwerk des Domes verschmelzen. Die Messe ist eine Symbiose verschiedenster Ideen, Motive und Farben, die stilistisch am ehesten als impressionistisch beschrieben werden kann. Duruflés Klänge werden mit dem romantischen h-Moll-Choral von Cesar Franck kombiniert, gespielt von Domorganist Christian Skobowsky, der auch an den anderen Instrumenten zu erleben ist. An der Tageskasse können ab 16 Uhr Eintrittskarten zu 15, ermäßigt 8 Euro erworben werden.

Foto: Simon Redel

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Konzert im Hohen Chor

Ratzeburg – Da es sich um Kammermusik handelt, bitten die Musikerinnen und Musiker des kommenden Konzerts im Ratzeburger Dom, Domhof 18, 23909 Ratzeburg, ihre Zuhörer in den Hohen Chor. Am Samstag, 22. August musiziert das Ensemble „Kleine Cammer-Music“ um 16.30 Uhr direkt am Altar, das Publikum sitzt in unmittelbarer Nähe, es ist wie bei einer Hochzeit bestuhlt. Das Ensemble besteht aus Mitgliedern, die auch Bestandteil des Barockorchesters der Ratzeburger Dom-Music sind. Die hohen Instrumente werden von Konzertmeister Christian Voss (Barockvioline) und dem Traversflötisten Felipe Egaña gespielt, begleitet von zwei Generalbassinstrumenten durch Anna Reisener (Barockcello) und Julius Lorscheider am Cembalo. Die Kleine Cammer-Music hat sich auf die Musik des Barock spezialisiert. Dabei kommen nicht nur historische Instrumente zum Einsatz, sondern die profunde Kenntnis der Spielweisen des 18. Jahrhunderts fließt in eine lebendige Wiedergabe der alten – aber verblüffend vitalen Musik. Dabei kommen Kompositionen von Georg Friedrich Händel, Johann Joseph Fux, François Couperin, Georg Philipp Telemann sowie Vater und Sohn Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach zur Aufführung. Domorganist Christian Skobowsky wird an verschiedenen Orgeln einzelne Programmpunkte miteinander verbinden. Die Tageskasse öffnet um 16Uhr (15, ermäßigt 8 Euro).
Am Samstag, 29. August findet dann das Abschlusskonzert der Sommermusiken mit dem Ensemble Quartonal und Christian Skobowsky statt. Es wird ein Wandelkonzert sein zwischen Chorraum, Kreuzgang, Paradies und Domkirche, in welchem Vokal- und Orgelmusik aus vier Jahrhunderten in die Messe cum jubilo von Marice Duruflé mündet.

Foto: Leo Zwiebel

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Widors Zehnte im Ratzeburger Dom

Ratzeburg – Bevor der Ratzeburger Domorganist Christian Skobowsky in den letzten beiden Augustwochen die Eigenregie über die Sommerkonzerte im Dom übernimmt, hat er noch einmal einen der renommiertesten Kollegen eingeladen. Am Samstag, 15. August wird um 16.30 Uhr im Ratzeburger Dom der Lübecker Marienorganist Johannes Unger zu hören sein. Sein Programm beginnt er erwartungsgemäß mit einem Werk seines bekannten Vorgängers Dieterich Buxtehude, dem Praeludium D-Dur, um dann in den französischen Barock einzubiegen: Tierce en taille von Nicolas de Grigny. Von beiden Komponisten hat Johann Sebastian Bach viel gelernt. Bach kommt am 15. August zwar nicht direkt zum Zuge, jedoch sein Name. Denn es erklingen Passacaglia und Finale über B-A-C-H von Georg Schumann. Im sächsischen Königstein geboren und Berlin in vielerlei musikalischen und Verbandstätigkeiten erfolgreich wirksam ist als Komponist der Spät- oder Neuromantik zuzurechnen. Den krönenden Abschluss seines Konzerts hat Johannes Unger dem Pariser Orgelkünstler Charles-Marie Widor gewidmet. Er hat dank der fortgeschrittenen
Orgelbaukunst seines Landes die Form der Sinfonie für sein Instrument etabliert und davon zehn Exemplare geschaffen. Es erklingt seine letzte, die Zehnte, auch die „Romanische“ genannt, deren vier Sätze den romanischen Ratzeburger Dom mit abwechslungsreichen Klängen erfüllen wird. Karten zu 10, ermäßigt 5 Euro sind ab 16 Uhr an der Tageskasse erhältlich. Am Samstag, 22. August gibt es dann um 16.30 Uhr im Hohen Chor des Domes Kammermusik für Barockvioline, Flöte, Cello und Cembalo mit dem Ensemble sowie Christian Skobowsky an der Chororgel.

Foto: Horst Otto Müller

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Die Orgel tanzt

Ratzeburg – Der Organist Nikolai Geršak aus Friedrichshafen am Bodensee lässt in seinem Konzert im Ratzeburger Dom am Samstag, 8. August um 16.30 Uhr die Orgel tanzen. Tänze von Samuel Scheidt aus dem Barock stimmen ein in ein musikalisches Erlebnis, das Instrument und Dom und sicher auch alle Zuhörer in Schwingung versetzen wird. Dank Guy Bovets „Salamanca“, der legendären „Trois dances“ von Jehan Alain und dem „Dance No. 4“ von Philip Glass in bester minimal music-Manier. Die Tageskasse öffnet um 16 Uhr (10, ermäßigt 5 Euro).
Der Lübecker Marienorganist Johannes Unger setzt den Orgelsommer am 15. August um 16.30 Uhr symphonisch-expressiv fort: César Franck, Georg Schumann und Charles-Marie Widors 10. Symphonie.

Foto: Lucia Sauter

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Bach und Stravinsky – Hommage

Ratzeburg – Der britische, in Berlin lebende Orgelvirtuose Daniel Clark ist zum wiederholten Male im Ratzeburger Dom, Domhof 18, 23909 Ratzeburg, zu Gast. Er spielt am Samstag, 1. August um 16.30 Uhr ein epochenübergreifendes Konzert. Sein Programm beginnt mit zwei sehr unterschiedlichen Werken von Johann Sebastian Bach. Der festlichen Toccata und Fuge d-Moll, der sogenannten Dorischen Toccata, steht die intime Triosonate in gleicher Tonart gegenüber. Das Finale des Konzerts ist eine Hommage an Igor Stravinsky, komponiert von dem Beiruter Komponisten Naji Hakim, der in Paris lebt. Seine Komposition kann als jugendlicher Geniestreich bezeichnet werden, die nahtlos an die Farbigkeit und Lebendigkeit der Musik des Exilrussen Stravinsky anknüpft. Zwischen Bach und Hakim/Stravinsky vermittelt die romantische 3. Sonate in a-Moll von August Gottfried Ritter, der im 19. Jahrhundert u.a. Organist der Dome in Merseburg und Magdeburg war. Die Tageskasse öffnet um 16.30 Uhr (10, ermäßigt 5 Euro). Der Orgelsommer wird am 8. August um 16.30 Uhr fortgesetzt. Unter Nikolai Geršaks Fingern wird die Domorgel tanzen.

Foto: Archiv Dommusiken

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Musik aus Paris im Dom

Ratzeburg – Die Große Rieger-Orgel im Ratzeburger Dom, Domhof 18, 23909 Ratzeburg, steht im Mittelpunkt eines Konzerts mit Musik aus Paris. Stefan Viegelahn entlockt der König der Instrumente am Samstag, 25. Juli um 16.30 Uhr französisch-symphonische Klänge. Auf dem Programm steht die Fantasie A-Dur des Altmeisters der Epoche, César Franck, das Scherzos des Impressionisten Maurice Duruflé und die 3. Symphonie in fis-Moll von Louis Vierne, der wie kaum ein anderer die Orgel zum Orchester werden lässt. Jean-Pierre Leguays Préludes aus jüngeren Tagen zeigen noch einmal eine neue Seite der Klangmöglichkeiten der Domorgel. Der Künstler Stefan Viegelahn ist Professor für Orgelspiel an der Frankfurter Musikhochschule, deren kirchenmusikalische Abteilung der auch leitet. Die Tageskasse öffnet um 16 Uhr (10, ermäßigt 5 Euro). Der Orgelsommer wird am 1. August zur selben Zeit fortgesetzt, wenn Daniel Clark neben J. S. Bach und A. G. Ritter mit Naji Hakim einen weiteren Pariser Vertreter präsentiert und dessen geniales Jugendwerk „Hommage à Igor Stravinsky“ spielt.

Foto: Rebecca Hahn

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Europäische Chormusik im Dom

Ratzeburg – Die Meissner Kantorei 1961 hat sich im genannten Jahr gegründet, um vor allem zeitgenössische Musik zu singen. Die qualifizierten Chormitglieder treffen sich in jedem Sommer zu einer intensiven Vorbereitungswoche, um dann in verschiedenen Kirchen ein neu erarbeitetes Programm aufzuführen. In diesem Jahr hat sich der Chor für Norddeutschland entschieden und wird von Hamburg aus im Ratzeburger Dom am Samstag, 18. Juli um 16.30 Uhr gastieren. Am Domhof 18, 23909 Ratzeburg erklingt Musik aus dem europäischen Norden (Henry Purcell, Bengt Hambreus, Mindaugas Urbaitis, Knut Nystedt und Peteris Vasks), aus Österreich (Mozart und Bruckner) und aus verschiedenen dt. Epochen: Motetten von Johann Hermann Schein, Heinrich Schütz, Max Reger und Ernst Pepping sowie die Uraufführung des 13. Psalms von Rainer Lischka. Die Leitung des Chores liegt in den Händen von Georg Christoph Sandmann. Miroslawa Cieslak wird den Chor begleiten und die Große Domorgel zum Klingen bringen. Der Eintritt ist frei, eine Spende ist willkommen.

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Klage und Jubel

Ratzeburg – Zwei so unterschiedliche Feiertage wie Karfreitag und Ostersonntag verlangen nach charakteristischer Musik. Die Ratzeburger Dommusiken laden deshalb am Karfreitag, 3. April um 15 Uhr zu einem Passionskonzert ein. Domorganist Christian Skobowsky stellt an der Großen Orgel zwei wichtige Werke Johann Sebastian Bachs, die Passacaglia c-Moll und die Variationsfolge „Sei gegrüßet, Jesu gütig“ in den Raum. Gegenüber stehen Klänge für verschiedene Flöteninstrumente, die den Nuancen des Karfreitags Ausdruck verleihen. Felipe Egaña (Chile/Bremen) musiziert auf Großer Flöte, Piccolo-, Alt- und Traversflöte gregorianische und Vogelgesänge. Zusammen mit Christian Skobowsky spielt er Frank Martins Sonata da chiesa, das von Mathis dem Maler inspirierte musikalische Gemälde „Grablegung“ von Paul Hindemith und die zentrale Arie „Aus Liebe will mein Heiland sterben“ aus J. S. Bachs Matthäus-Passion. Eintrittskarten verkauft die Buchhandlung Weber in der Herrenstraße 10. Der Ostersonntag wird am 5. April in einem Kantatengottesdienst um 11 Uhr mit der Osterkantate „Erfreut euch, ihr Herzen“ von J. S. Bach begrüßt. Unter der Leitung von Christian Skobowsky musizieren der Ratzeburger Domchor zusammen mit Nanora Büttiker (Alt), Mirko Ludwig (Tenor) und Julian Redlin (Bass) sowie Trompete, Oboen, Streicher und Orgel des Barockorchester der Ratzeburger Dom-Music.

Foto: Leo Zwiebel

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Weihnachten im Ratzeburger Dom

Ratzeburg – Mit der Aufführung der Weihnachtsgeschichte von Hugo Distler am Samstag, 20. Dezember, 17 Uhr, beginnt eine Reihe musikalischer Weihnachtsdarbietungen im Ratzeburger Dom. Am Heiligabend, 24. Dezember, wird der Ratzeburger Domchor um 17 Uhr in der Christvesper und am Donnerstag, 25. Dezember, 11 Uhr, im Festgottesdienst zu hören sein. Domorganist Christian Skobowsky lädt zur „Musik in der Christnacht“ ein. Wer den heiligen Abend besinnlich ausklingen lassen möchte, findet hier um 23 Uhr ein Orgelkonzert mit Alter Musik von Arnold Schlick, Georg Muffat und Nicolaus Bruhns, der Sinfonia aus J. S. Bachs Weihnachtsoratorium (in der Fassung von Sigfrid Karg-Elert) sowie romantische Weihnachtsmusik von Alexandre Guilmant und Theodore Dubois, gespielt auf den beiden Domorgeln. Das neue Jahr wird am Donnerstag, 1. Januar 2026 im Ratzeburger Dom um 16.30 Uhr begrüßt: Das Orgelkonzert mit Neujahrspredigt gestaltet wiederum Christian Skobowsky an der Großen Orgel zusammen mit Domprobst Alexander Uhlig. Es erklingen Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Böhm, Hugo Distler und Harald Genzmer. Beide Orgelkonzerte finden bei freiem Eintritt statt. Es wird um eine Spende gebeten, am Heiligabend für „Brot für die Welt“. Foto: Christian Skobowsky

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Sommerkonzerte im Ratzeburger Dom

Ratzeburg – Die beiden letzten Sommerkonzerte im Ratzeburger Dom stehen ganz im Zeichen der Großen Orgel. Nachdem zuletzt drei Gastorganisten auf sehr verschiedene Weise ihre Interpretation des wertvollen Instruments in Konzerten zum Klingen brachten, wird nun der Hausorganist Christian Skobowsky selbst in die 254 Tasten greifen.

Seinem Konzert am Samstag, 30. August, 16.30 Uhr, hat er den Titel »crescendo« gegeben. Dieser italienische Begriff – wörtlich: anwachsend – ist für Musiker ein Hinweis, die Lautstärke anzuheben. Christian Skobowsky versucht weniger dies, als vielmehr durch die Entwicklung von der Ein- in die Mehrstimmigkeit – vom einstimmigen Carillon über einen Kanon zu zwei Stimmen, W. A. Mozarts vierstimmiges Andante für eine Spieluhr, den fünfstimmig-sinfonischen Choral h-Moll von César Franck, J. S. Bachs Ricercare a 3 und a 6 bis zum vollen Klang der Toccata „Die parmi nous“ von Olivier Messiaen – ein inneres Wachsen erlebbar zu machen.

Die Tageskasse für beide Konzerte öffnet jeweils um 16 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Foto: Sabine Reisener