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Südlich der A24

Konrad Adenauer

Leben in Zeiten des Umbruchs

Friedrichsruh – Vor 150 Jahren, am 5. Januar 1876, wurde Konrad Adenauer in Köln geboren – ein Kind des Deutschen Kaiserreichs, das den ersten Rahmen seiner politischen Sozialisation bot. Auf Einladung der Otto-von-Bismarck-Stiftung erinnert der Historiker Dr. Holger Löttel, Leiter der Abteilung Edition und Wissenschaft der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, in seinem Vortrag am Donnerstag, 7. Mai, um 19.30 Uhr im Historischen Bahnhof Friedrichsruh, Am Bahnhof 2, 21521 Friedrichsruh, an diesen Ausnahmepolitiker. Adenauer erlebte zwei Weltkriege, den Untergang einer Monarchie, das Scheitern einer parlamentarischen Republik und die Herrschaft einer totalitären Diktatur. Vor diesem Erfahrungshorizont konnte er als erster Kanzler der Bundesrepublik Deutschland nicht sicher sein, ob die westdeutsche Nachkriegsdemokratie Bestand haben würde. Sein Ziel war es daher, sie möglichst rasch und unumkehrbar zu stabilisieren. Seine nüchterne, eher pessimistische Grundhaltung änderte sich trotz seiner politischen Erfolge nicht: Alle Politik sei nur der Versuch, sagte er, mit dieser Welt fertig zu werden. Der Eintritt ist frei, es wird um Anmeldung gebeten unter der Telefonnummer 04104/97710 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de.

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

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Nördlich der A24

FreiRaum Dargow Diskussion: Windkraft

Dargow – In der kommenden Woche am Dienstag, 10. Februar, 19 Uhr, wird im Politischen Salon des FreiRaum Dargow, Hauptstraße 31, 23883 Dargow, ein aktuelles Thema aus der Region aufgegriffen: Die Windkraft soll auch im Naturpark Lauenburgische Seen ausgebaut werden. Wilhelm Körner, Betreiber des Kranichmoorhofes in Neu-Horst und damit direkt betroffen von den Plänen, berichtet über eine Anwohner-Initiative und ihre Bedenken.  Diskutiert wird über Windkraft als wichtiger  Baustein zur Energiewende – aber um welchen Preis? Ein schwieriger Spagat. 

Foto: Gabriele Heise