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Vorhang auf für das neue Ernst Barlach Museum

Vorhang auf für das neue Ernst Barlach Museum Ratzeburg: Das Haus zeigt sich seit kurzem im multimedialen Gewand. Zur dinglichen Welt des großen bildenden Künstlers ist eine digitale hinzugetreten, die der Fantasie des Betrachters und der Betrachterin einen zusätzlichen Schub verleihen sollen.

„150 Jahre Modernisierung unserer Welt werden zu einer emotionalen Begegnung für Jung und Alt“, charakterisiert das Museum selbst seine Neuaufstellung. Kunst und Kultur spielen darin selbstredend eine große Rolle. Rauminstallationen verbinden Skulpturen mit filmischen Projektionen zum Thema „Mensch und Natur“ und „Mensch und Welt“ vermitteln dem Publikum, was einst Zukunft war und was diese Zukunft heute bedeutet.

Auf 5.60 Meter Touchscreen können die Besucherinnen und Besucher, sich Filme, Fotos und Dokumente ansehen. Im Mittelpunkt die Zeit des Ernst Barlach, die bis zum heutigen Tag eine Wirkung im Hier und Jetzt entfaltet. Wieso, weshalb, warum kann das Publikum spielerisch mit anderen herausfinden.

Eine ganze Etage ist der Barlach Theaterwelt gewidmet, die in der Öffentlichkeit bislang wenig Aufmerksamkeit erhielt. Das Museum zeigt großformatige Bühnenbilder der bedeutendsten deutschen Theater ab 1920 ein. Zudem können sich die Besucherinnen und Besucher per Augmented Reality in einzelne Bühnenszenen hineinbeamen. Highlight ist eine Virtual Reality 3D Installation: Per Oculus Quest Headset findet man sich plötzlich inmitten einer szenischen Barlach Inszenierung wieder, wahlweise als Beobachter und als Mitspieler.

Die experimentelle Barlach-App ermöglicht Begegnungen mit einzelnen Werken und lädt dabei zu individuellen Interpretationen und Entdeckungen ein. Zudem kann jede(r) kreativ werden und eigene Botschaften als Postkarten gestalten und versenden.

Im virtuellen Denkraum wird überdies danach gefragt, was unsere Zukunft heute braucht. Das geht auch über die Webseite www.barlachreloaded.de.

Das Ernst Barlach Museum Ratzeburg, Barlachstraße 3, in Ratzeburg ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Laut Landesverordnung dürfen sich aktuell bis zu 20 Besucher*innen gleichzeitig in unseren Ausstellungsräumen aufhalten. Eine Anmeldung ist derzeit nicht erforderlich. Das Tragen von FFP2- bzw. medizinischer Masken ist verpflichtend.

Das Museum ist unter der Telefonnummer 04103-918291 sowie per Mail unterkontakt@ernst-barlach.de erreichbar. 

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Ausstellungen Nördlich der A24

Plakatives mit Tiefgang

Besuch aus dem Künstlerdorf Worpswede bekommt am Sonntag, 28. März, die Stiftung Herzogtum Lauenburg. Zur Vernissage der Frühjahrsausstellung ist das Künstlerpaar Ina und Markus Landt im Möllner Stadthauptmannshof zu Gast. Sie präsentieren ihre Bilderschau „Kunst – Leben – Hoffnung“. Los geht es um 11.30 Uhr.

Blumen, Vögel, Insekten – wer sich mit den Drucken und Radierarbeiten des Paares befasst, bekommt es mit der Natur zu tun. Die Sujets passen zu Ina Landts Auffassung, dass man sich die großen poetischen Bilder nicht ausdenke, weil sie in Wirklichkeit bereits existieren. Das heißt im Umkehrschluss nicht, dass sich die beiden Künstler den blanken Realismus zu eigen machen. Ihren Kompositionen gelingt ein besonderes Kunststück: Sie verbinden Plakatives mit Tiefgang. Das Ziel, das sich dahinter verbirgt, ist nicht weniger als das „hoffnungsvolle Wirken der Kunst für eine kulturelle Auferstehung der Gesellschaft“.

Ina und Markus Landt leben und arbeiten seit 20 Jahren in Worpswede. Mit ihren grafischen Arbeiten haben sie sich längst einen Namen gemacht. Zuletzt sorgte das Paar 2019 mit Ausstellungen in den Künstlerorten Ahrenshoop und Fischerhude sowie in Bremen für Furore. Sowohl Ina als auch Markus Landt haben Kunstwissenschaften und Bildende Künste studiert.

Mit der Frühjahrsausstellung „Kunst – Leben – Hoffnung“ zeigen sie nun im Jahr zwei der Pandemie ihre Schaffenskraft. Organisiert hat die Schau Antje Ladiges-Specht. Sie wird das Künstlerpaar zusammen mit Jörg-Rüdiger Geschke, Mitglied im Vorstand der Stiftung Herzogtum Lauenburg, vorstellen. Für den musikalischen Rahmen sorgen Christina Sophie Meier (Klavier) und Ronja Torkler (Gesang).

Die Ausstellung ist bis einschließlich 18. April sonnabends und sonntags jeweils von 11 bis 16 Uhr zugänglich. Der Eintritt ist frei. Es gelten die coronabedingten Hygieneregeln. Für die Vernissage ist eine Anmeldung unter info@stiftung-herzogtum.de oder per Telefon unter der Rufnummer 04542-87000 erforderlich. Möglich ist darüber hinaus, sich beim Erscheinen vor Ort mit der Luca-App zu registrieren.

Das Veranstaltungsprogramm der Stiftung Herzogtum Lauenburg wird unterstützt von der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg (Premiumsponsor).

„Kunst – Leben – Hoffnung“, Vernissage, 28. März, Stadthauptmannshof, Herrenhaus, Hauptstraße 150, Mölln, 11.30 Uhr

„Kunst – Leben – Hoffnung“, Ausstellung, bis 18. April, Stadthauptmannshof, Herrenhaus, Hauptstraße 150, Mölln, sonnabends und sonntags von 11 bis 16 Uhr

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Ausstellungen Südlich der A24

Bismarck-Museum wieder geöffnet

Die Objekte sind frisch abgestaubt und die Vitrinen poliert: Die Otto-von-Bismarck-Stiftung hat die Pforten ihres Museums und die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ im Historischen Bahnhof Friedrichsruh wieder geöffnet. Die Räumlichkeiten sind dienstags bis sonntags zwischen 10 und 16 Uhr geöffnet. Ab April dann sogar bis 18 Uhr.

Sollte sich die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein über den Grenzwert von 50 erhöhen, bittet die Otto-von-Bismarck-Stiftung alle Interessierten um vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 04104-977116 oder per E-Mail unter info@bismarck-stiftung.de. Steigt der Wert über 100, müssen die Ausstellungen gemäß der Vereinbarungen des Bundes und der Länder wieder geschlossen werden.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Abbildung: Otto-von-Bismarck-Stiftung

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Ausstellungen

Wie Preußenkönig Wilhelm zum Kaiser wurde

Ein bedeutendes historisches Ereignis steht im kommenden Jahr in Friedrichsruh im Fokus: Vor 150 Jahren wurde das Deutsche Reich gegründet. Die Otto-von-Bismarck-Stiftung widmet dieser ersten deutschen Einheit eine Sonderausstellung, die das Schloss von Versailles als Ort der Kaiserproklamation präsentiert und über den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 informiert. Außerdem wird die geschichtliche Bedeutung der Reichsgründung und die Erinnerung an sie beleuchtet. Im Mittelpunkt der zahlreichen, zum großen Teil erstmals präsentierten Exponate steht das großformatige Gemälde „Die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches (18. Januar 1871)“ des Historienmalers Anton von Werner. Dabei handelt es sich um die einzige noch existierende Fassung seiner Darstellungen des Geschehens im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles: Mit der Proklamierung König Wilhelms I. von Preußen zum Deutschen Kaiser wurde dem formell am 1. Januar 1871 gegründeten Kaiserreich symbolisch „die Krone aufgesetzt“. Die Sonderausstellung „18.1.1871: Reichsgründung in Versailles. Ort – Ereignis – Gedächtnis“ in den Räumen des Bismarck-Museums und des Historischen Bahnhofs Friedrichsruh wird am 16. Mai 2021 eröffnet und ist bis November zu sehen.

In Friedrichsruh haben außerdem die konkreten Planungen für zwei Internet-Projekte begonnen: In digitalen Ausstellungen soll künftig eine Auswahl der Informationen, Kunstwerke, Dokumente und historischen Erinnerungsstücke aus dem Besitz des ersten Reichskanzlers präsentiert werden, die im Bismarck-Museum und in der Dauerausstellung der Stiftung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh zu sehen sind. Außerdem erarbeitet das Team der Stiftung eine Online-Biografie Otto von Bismarcks, die ab April 2022 sein Leben und seine Zeit mit allen Licht- und Schattenseiten auf einer eigenen Website aufzeigen wird.

Ein weiteres Projekt, das sich in Vorbereitung findet, wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen: Das Bismarck-Museum, bislang von der Stiftung als Dauerleihgabe betreut, wird nach dem geplanten Ankauf saniert und mit einer neuen Dauerausstellung ausgestattet.

Sobald die Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Bekämpfung der SARS-CoV-2-Pandemie aufgehoben werden, öffnen das Bismarck-Museum und die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ im Historischen Bahnhof wieder ihre Türen. Dann werden auch wieder öffentliche Führungen und Veranstaltungen angeboten, die Termine sind auf der Website www.bismarck-stiftung.de zu finden. Zum ersten Vortrag des Jahres am 4. Februar 2021 haben die Otto-von-Bismarck-Stiftung und die Stiftung Herzogtum Lauenburg gemeinsam Prof. Dr. Oliver Auge, Universität Kiel, eingeladen. Er wird einer spannenden regionalhistorischen Frage nachgehen: „Schleswig-Holstein und Herzogtum Lauenburg: Zwei Geschichten oder eine?“

Text: Natalie Wohlleben/Foto: Jürgen Hollweg

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Lauenburgische Kunst per Mausklick

„Lauenburgische Kunst verschenken“ ist das Motto einer Weihnachtsaktion der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Dazu gehört auch, dass Künstlerinnen und Künstler eine ihrer Arbeiten auf Kulturportal-Herzogtum.de (Titelfoto/Kunstwerk: Jutta Burmester) vorstellen können. Wer Interesse an einem Werk hat, meldet sich direkt bei der Künstlerin beziehungsweise beim Künstler. Die Kontaktdaten sind jeweils angegeben.

Jutta Burmester

Die Fotografin Jutta Burmester eröffnet Räume und Gegenstände aus ungewöhnlichen Perspektiven. Zudem spielt sie gerne mit Licht. So wie bei ihrem Bild „Herbst im Herzogtum Lauenburg“ (Foto oben). Weitere Werke von ihr finden sich unter www.jutta-burmester.de. Anschrift: Jutta Burmester, Lankener Weg 5, 21493 Möhnsen, Tel. 04159-82426, burmester40@t-online.de.   

Anja Witt

Abstrakt ist die Malerei von Anja Witt. Die Künstlerin bietet neben großen Werken auf Leinwand auch kleine Papierarbeiten an. Die Preisspanne für ihre Kunst liegt zwischen 80 und 4.500 Euro. Das Foto zeigt die Acryl-Arbeit „detach“, die 9,5 mal 9,5 cm groß ist. Preis: 80 Euro. Weitere Kunst gibt es unter https://www.anjawitt.de/arbeiten/. Anschrift: Anja Witt, Große Straße 16, 21521 Aumühle, Tel. 04104-7447, atelier@anjawitt.de.

Anja Witts Werk „detach“.

Ilona Kelling

Die Malerin Ilona Kellings schöpft ihre Inspiration aus Familienfotos oder der eigenen Kindheit, die sie zum Teil in Schweden verbrachte. Das Ergebnis sind Bilder, in denen Realität und Fantasie problemlos zueinander finden. Das Foto zeigt ihr Werk „Gotland“, das 80 mal 40 cm groß ist. Preis: 650 Euro. Weitere Kunst gibt es unter www.atelier-ilonakelling.de. Anschrift: Ilona Kelling, Engelswisch 33/1, 23552 Lübeck, Tel. 0451-3968567, ilona.kelling@yahoo.de.

Ilona Kellings Werk „Gotland“.

Jürgen L. Neumann

Die Themen des Malers Jürgen L. Neumann sind äußerst vielfältig. Neben Menschen und Tieren gehören auch Landschaften und Dingliches dazu. Sein Werk besteht aus Farbzeichnungen, Linolschnitten, Aquarellen, Reliefs, Tiermasken und Ölbildern. Das Foto zeigt seine Farbzeichnung „Breitmaulnashorn“. Weitere Kunst gibt es unter www.juergen-l-neumann.de. Anschrift: Jürgen L. Neumann, Atelier Waldhallenweg 2 B, 21514 Büchen (Ortsteil Pötrau), Tel. 04155-823111,J.L.Neumann@gmx.de.

Jürgen L. Neumanns Werk „Breitmaulnashorn“.

Hildegard Mann

Gerissene Papierstreifen aus selbst eingefärbtem Japanpapier sind das Material, aus dem Hildegard Manns Reliefbilder entstehen, die wie Gemälde aussehen. Sie bewegen sich je nach Lichteinfall in den Raum. Das Foto zeigt ihre Arbeiten „Alias 1 und 2“, die jeweils 40 mal 60 cm groß sind. Preis: 500 Euro pro Werk. Weitere Kunst gibt es unter www.hilli-mann-kunst.de. Anschrift: Hildegard Mann, 23847 Groß Boden, Tel. 04539-8237, hilli.mann@gmx.de.  

Hildegard Manns „Alias 1 und 2“.

Gudrun Dräger

Als bildende Künstlerin hat sich Gudrun Dräger dem Malen und Gestalten verschrieben. In der Adventszeit bietet sie unter dem Motto „Petitessen“ kleine Aquarell-Bilder zum Verschenken an. Die Bilder sind 30 mal 30 cm groß. Der Preis beträgt pro Werk 20 Euro. Weitere Kunst gibt es unter www.kunst-im-dorf.de. Anschrift: Gudrun Dräger, Strandweg 20a, 22952 Lütjensee, gudrun@kunst-im-dorf.de.

Gudrun Drägers „Petitessen“.

Siegfried Bausch

Bilder, Objekte und Installationen sind die Sache des Groß Grönauer Künstlers Siegfried Bausch. Anregungen für seine Arbeiten holt er sich unter anderem aus Zeitungsartikeln und zeitgenössischen Arbeiten. Das Foto zeigt seine Werke „spurensuche: winter, frühling, sommmer, herbst“, „schluss und licht“ und „transition“. Weitere Kunst gibt es unter www.sbPunkt.de. Anschrift: Siegfried Bausch, Groß Grönau, siegfried.bausch@t-online.de.  

Werke von Siegried Bausch.

Anna Malten

Mit ihren Aquarellen liefert Anna Malten weitere Belege für ihre ästhetische Vielseitigkeit. Zur Weihnachtszeit bietet die Künstlerin, die in Siebeneichen zu Hause ist, ihr Bild „Bunte Federsonne“ zum Verkauf an. Das Aquarell hat einen Vollholzrahmen von 40 mal 40 cm Größe. Preis: 450 Euro. Weitere Kunst gibt es unter https://www.anna-malten.de/.

Anna Maltens „Bunte Federsonne“.

Christiane Leptien

Porträts sind das Lieblingssujet von Christiane Leptien. Für ihre Bilder nutzt die Geesthachter Künstlerin zumeist Acrylfarben, die sie auf großformatigen Leinwänden aufbringt. Das hier abgebildete, 80 mal 80 cm große Porträt bietet sie für 600 Euro an. Weitere Kunst gibt es unter http://leptien.sh/atelier-farbenfroh/. Anschrift: Christiane Leptien, Hoogezand-Sappemeer-Ring 46, 21502 Geesthacht,  chr.leptien@web.de.

Porträtarbeit von Christiane Leptien.

Regina Ringel

Mit Hammer, Meißel und Schleifklötzen kreiert die Künstlerin Regina Ringel ihre Werke. Für die Steinbildhauerin ruft der gestaltlose Stein nach Form, Öffnung, Bewegung und Atmung. In ihrer Online-Galerie und ihrem Shop bietet sie zudem kleine plastische Objekte aus Bienenwachs und Ton sowie Kunstpostkarten an. Weiteres finden Interessierte unter http://steinbildhau.webnode.com und http://sinnwerk.net. Anschrift: Regina Ringel, Behlendorf, Tel. 04544-808365, sinnwerk@web.de.

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Ausstellungen

„Opfer rechter Gewalt“

Noch bis zum 24. November ist die Wanderausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990“ an der Gemeinschaftsschule Mölln zu sehen. Wegen der Pandemie ist die Dokumentation an den Fenstern der Mensa angebracht worden. Besucherinnen und Besucher können Bilder und Beschriftungen von außen betrachten. Zu den Organisatoren der Schau gehören Jörg-Rüdiger Geschke, Kreisfachberater für kulturelle Bildung, Lars Frank von der Stadt Mölln und der Verein „Miteinander leben“.

Die Ausstellung spürt dem Schicksal von 183 Menschen nach, die in der Bundesrepublik aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer klaren Haltung gegenüber Nazismus und Rassismus ermordet wurden. Die Zeit, in der die Dokumentation zu sehen ist, überschneidet sich nicht zufällig mit dem Jahrestag der Möllner Brandanschläge. Am 23. November 1992 fielen drei Bewohnerinnen der Stadt Mölln einem rechtsextremistischen Anschlag zum Opfer.

„Wir haben diese Ausstellung schon lange geplant, aber es hat nie geklappt“, sagte Geschke den Lübecker Nachrichten. Dank seines Engagements und des Einsatzes von Lars Frank ist es nun doch gelungen.

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„Blühende Landschaften“

Unter dem Motto „Blühende Landschaften“ hatten Jörg-Rüdiger Geschke, Kreisfachberater für Kulturelle Bildung, und Elisabeth von Meltzer, Kreisfachberaterin für Natur- und Umwelterziehung, in Zusammenarbeit mit dem Forum für Kultur und Umwelt zu einem Kunstwettbewerb für Kinder und Jugendliche aufgerufen. Das Ergebnis ist nun in der Zeit vom 6. bis 15. November auf dem Ratzeburger Marktplatz zu bewundern.

Die Bilder des Kunstnachwuchses werden an zehn Bauzaun-Elementen präsentiert. Insgesamt zwölf Schulen aus dem Kreisgebiet beteiligten sich an dem Wettbewerb. Elfmal reichten Schülerinnen und Schüler einen gemeinsamen Beitrag ein. 60 Jungen und Mädchen fertigten eigenständig ein Werk. Die 18 besten Arbeiten werden der Öffentlichkeit nun in Ratzeburg zugänglich gemacht.

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Das Bild des Kanzlers

Unter dem Titel „Bismarck in der Erinnerungskultur der Deutschen“ lädt die Otto-von-Bismarck-Stiftung am Sonntag, 1. November, zu einer öffentlichen Führung ein. Über die verschiedenen Exponate der Ausstellung erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche historische Bedeutung dem ersten Reichskanzler Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts zugeschrieben wurde. Der Rundgang durch das Bismarck-Museum (Friedrichsruh) beginnt um 14 Uhr.

Zu sehen sind neben Geschenken und Gebrauchsgegenständen auch Porträts, mit denen Franz von Lenbach den Mythos des Alten aus dem Sachsenwald prägte, sowie das großformatige Gemälde „Die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches (18. Januar 1871)“ des Malers Anton von Werner.

Die Otto-von-Bismarck-Stiftung hat für ihren Stiftungssitz, den Historischen Bahnhof Friedrichsruh, und das Bismarck-Museum Hygienekonzepte entwickelt und bietet wieder öffentliche Veranstaltungen an.

Anmeldungen für die Führung werden unter der Rufnummer 04104-97710 oder per Mail unter info@bismarck-stiftung.de entgegengenommen.

„Bismarck in der Erinnerungskultur der Deutschen“, Führung, 1. November, Bismarck-Museum, Am Museum 2, Friedrichsruh, 14 Uhr

Abbildung: Otto-von-Bismarck-Stiftung

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Herbstmarkt im Viehhaus

Herbstzeit ist Bummelzeit im Viehhaus Segrahn. Am Sonnabend, 24. Oktober, und Sonntag, 25. Oktober, veranstaltet Ilsabe von Bülow dort die 8. Auflage ihres Herbstmarktes. Jeweils von 10 bis 18 Uhr können sich die Besucherinnen und Besucher die Produkte regionaler und überregionaler Kunsthandwerker ansehen – und kaufen.

Neben Mode, Schmuck und Co. – mit dabei sind unter anderem „Goldschmiede Beumer“, „Billadini“ und „Camilla´s Posamente“ – dürfen sich die Gäste auf ein kulinarisches Verwöhnprogramm freuen. Auf den Tisch kommen beispielsweise Wildspezialitäten aus den von Bülow´schen Forsten.

Herbstmarkt, 24. &. 25. Oktober, Viehhaus Gutshof Segrahn, Gut Segrahn, Gudow, OT Segrahn, Hofweg 10, 10 bis 18 Uhr

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Ausstellungen

„#Stolen Memory“

Noch bis zum 22. Oktober ist im Park des Historischen Bahnhofs (Friedrichsruh) die Wanderausstellung „#Stolen Memory“ zu sehen. Die Schau präsentiert auf Plakaten persönliche Gegenstände von NS-Verfolgten und erzählt deren Lebensgeschichten. Die Objekte selbst sind, soweit es möglich war, an die Familien ihrer einstigen Besitzerinnen und Besitzer zurückgegeben worden.

Konzipiert wurde diese Ausstellung von den Arolsen Archives. Dieses internationale Zentrum über NS-Verfolgung hat das weltweit umfassendste Archiv zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus aufgebaut. Die Sammlung mit Hinweisen zu rund 17,5 Millionen Menschen gehört zum UNESCO-Weltdokumentenerbe.

Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags in der Zeit von 10 bis 16 Uhr zugänglich. Der Eintritt ist frei.

„#Stolen Memory“, bis 22. Oktober, Otto-von-Bismarck-Stiftung, Historischer Bahnhof, Am Bahnhof 2, Friedrichsruh, dienstags bis sonntags 10 bis 16 Uhr, freier Eintritt