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Nördlich der A24

Offenes Singen

Mölln – Die St. Nicolai-Kirche Mölln hat ihre Türen wieder für das Offene Singen mit Meike Siebert geöffnet. Der nächste Termin ist am Freitag, 1. August, 18 Uhr, mit dem Glockenläuten.

Wir beginnen in Stille und erwecken langsam über den wahrgenommenen Atem, summen und tönen, die Stimme, um dann nur über Hören und Nachsingen kurze spirituelle Chants und Lieder an verschiedenen Plätzen in der Kirche zu singen. Jeder ist herzlich eingeladen, sich auf dieses heilsame, schwingende Angebot einzulassen und mitzumachen.

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten. 

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Kurzkonzert in der St. Nicolai-Kirche

Mölln – 30 Min. Orgelmusik am Mittwoch, 30. Juli, 17 Uhr, in der St. Nicolai-Kirche wird von der Orgelstudentin Seungyeon Han aus der Orgelklasse von Prof. Pieter van Dijk in Hamburg gestaltet. 

Die Scherer-Bünting-Orgel wurde in den letzten vier Jahren aufwendig durch die holländische Orgelbaufirma Flentrop restauriert. Unter den 2.700 Pfeifen klingen gotische Pfeifen aus dem Jahr 1436. Sie zählen zu den ältesten klingenden Orgelpfeifen weltweit. In der Orgel befindet sich der gesamte Pfeifenbestand von Jakob Scherer. 1555 – 1558 hat er an dieser Orgel gebaut. Er ist der Urvater der gesamten norddeutschen Orgeldynastie.

Die Kurzkonzerte finden jeden Mittwoch von Juni bis Oktober alle zwei Wochen statt. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

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Zwischen Trommelschlägen und Abschiedstakten

Musikschulleiter Peter Seibert feierlich verabschiedet

Mölln – Dass Musik verbindet, zeigte sich beim diesjährigen „Konzert der Generationen“ der Kreismusikschule Herzogtum Lauenburg am Samstag, 12. Juli, im Augustinum Mölln auf besonders herzliche Weise. Doch dieses Mal hatte der Nachmittag neben der Musik noch eine zweite, leise Hauptmelodie: den nahenden Abschied von Musikschulleiter Peter Seibert, der Ende August nach 30 Jahren in den Ruhestand geht.

Natürlich wurde das nicht ganz zufällig im Rahmen dieses Konzerts gefeiert. Schon lange pflegt die Kreismusikschule enge Verbindungen zum Augustinum – und natürlich zur dortigen Percussion-Gruppe, den „Oldie-Drummern“. Unter der Leitung von – na klar – Peter Seibert selbst trommeln sich die rüstigen Senioren Woche für Woche mit großer Freude durch alle Rhythmen. Ihr Auftritt durfte also keinesfalls fehlen.

Auch die jungen Talente der Musikschule zeigten ihr Können: Mit dabei waren Beiträge aus den Bereichen Trompete, Harfe, Klavier, Gesang, Akkordeon sowie das Gitarrenensemble. Ein schönes, vielfältiges Programm, das von der generationsübergreifenden Kraft der Musik erzählte und davon, was Peter Seibert in drei Jahrzehnten aufgebaut hat.

Eine Überraschung, die keine mehr war – oder doch?

Ganz geheim war es freilich nicht geblieben, dass nach dem offiziellen Programm noch etwas Besonderes für den scheidenden Leiter vorbereitet war. Seibert wusste: Da kommt was. Nur was, das blieb bis zuletzt verborgen.

Zwischen den musikalischen Beiträgen von aktuellen und ehemaligen Lehrkräften ergriff Landrat Dr. Christoph Mager das Wort. In seiner Laudatio würdigte er Seiberts Engagement, seine Offenheit für Neues, seine stetige Weiterbildung und – mit einem Lächeln – die bemerkenswerte Tatsache, dass ihm „nie Beschwerden zu Ohren gekommen seien“. Auch die Zusammenarbeit mit Aufsichtsrat und Gesellschaftern sei stets vorbildlich gewesen.

Goldene Schallplatte und ein ganz persönliches Abschiedskonzert

Geschäftsführerin Melanie Klinke überreichte Peter Seibert als Würdigung seiner 30-jährigen Leitung eine goldene Schallplatte. Doch damit nicht genug: Als Überraschungsgeschenk hatte das Team ein Video-Projekt vorbereitet, das bei der Veranstaltung uraufgeführt wurde.

In einem liebevoll zusammengeschnittenen Splitscreen-Video spielten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Gäste – jeder von zu Hause, ohne Studio, ohne Tricks – ein gemeinsames Stück: Die Carmen-Ouvertüre von Georges Bizet. Titel des Werks in diesem Fall: „Ouvertüre zum Abschied“. Ein bewegender Moment, der übrigens auch auf YouTube nachgesehen werden kann. Der Link dazu lautet: https://youtu.be/vO9R5M2MZmg

Ein Nachmittag voller Musik, Begegnung und Erinnerungen

Viele ehemalige Kolleginnen und Kollegen, Vertreterinnen und Vertretern der Gremien und langjährige Weggefährten waren gekommen, um Peter Seibert persönlich Danke zu sagen. Sie alle würdigten, was in drei Jahrzehnten gewachsen ist: Eine Musikschule, die offen ist für alle.

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Steamboat Bill, Jr.

Mölln – Am Freitag, 25. Juli, direkt am Wasser vom Luisenbad Mölln (Schmilauer Str.) und mit fetziger Live-Musik des Gitarrenorchesters Gilber Couché zeigt der KulturSommer in Kooperation mit dem Norddeutschen Freikluftkino passend zum Kanalgeburtstag den Stummfilm „Steambort Bill, Jr.“ von 1928 von und mit Buster Keaton, der den deutschen Titel „Wasser hat keine Balken“ trägt. Filmstart ist hier um 21.30 Uhr. Online-Ticket gibt‘s unter www.kurzlinks.de/steamboat oder an der Abendkasse. Wenn es regnet sollte, wird der Film in der Stiftung Herzogtum Lauenburg, Hauptstraße 150, gezeigt.


Ein bärbeißiger Kapitän fährt mit seinem alten Dampfschiff an den Ufern des Mississippi. Doch der neureiche Bankier Mr. King versucht ihn aus dem Geschäft zu drängen, nachdem er bereits das örtliche Hotel und die Bank übernommen hatte. Er erbaut ebenfalls ein neues Dampfschiff und liefert sich nun mit Steamboat Bill einen heftigen Konkurrenzkampf.
Begleitet wird der Film durch das Gitarrenorchester Gilbert Couché. Vier Gitarristen untermalen und illustrieren die Filmszenen musikalisch .. dabei unterlegen sie die Handlung immer wieder mit bekannten Melodien: Ein wenig Musik-Entdeckungsreise in Swing und Pop des 20. Jahrhunderts ist inbegriffen in die Flussfahrt am Mississippi im Luisenbad …


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Monatskonzert der St. Nicolai-Kirche

Mölln – Am Sonntag, 27. Juli, 17 Uhr, findet in der Möllner St. Nicolai-Kirche das nächste Monatskonzert an der Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel statt. Die seit Mai diesen Jahres als Regionalkantorin in Mölln, Breitenfelde und Gudow tätige Kirchenmusikdirektorin Susanne Bornholdt und die Hamburger Geigerin Annegret Siedel haben in diesem Orgelkonzert ein Programm vorbereitet, in dem „Rosencranzsonaten“ des Salzburger Hofkapellmeisters I. F. Biber Werken von J. S. Bach gegenüberstehen.

Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 3 Euro

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Kurzkonzert

Mölln – 30 Minuten Orgelmusik am Mittwoch, 17 Uhr, in der St. Nicolai-Kirche wird von dem Orgelstudenten Tim Preußker aus der Orgelklasse von Prof Arvid Gast in Lübeck gestaltet. 

Die Scherer-Bünting-Orgel wurde in den letzten vier Jahren aufwendig durch die holländische Orgelbaufirma Flentrop restauriert. Unter den 2.700 Pfeifen klingen gotische Pfeifen aus dem Jahr 1436. Sie zählen zu den ältesten klingenden Orgelpfeifen weltweit. In der Orgel befindet sich der gesamte Pfeifenbestand von Jakob Scherer. 1555 – 1558 hat er an dieser Orgel gebaut. Er ist der Urvater der gesamten norddeutschen Orgeldynastie.

Die Kurzkonzerte finden jeden Mittwoch von Juni bis Oktober alle 2 Wochen statt. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

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Neues Kirchenmusik-Konzept

Susanne Bornholdt wird Kantorin in Mölln

Mölln – usanne Bornholdt ist die neue Kirchenmusikerin in Mölln und Umgebung. Seit Mai 2025 ist sie als Regionalkantorin für die Kirchengemeinden Mölln, Breitenfelde und Gudow zuständig. Die Kirchenmusikdirektorin wechselte dafür innerhalb der Propstei Lauenburg ihren Arbeitsplatz, nachdem sie 20 Jahre lang in Aumühle tätig war. Die Wiederbesetzung der Stelle in der Region Mölln wurde durch ein neues Kirchenmusik-Konzept in Lübeck und dem Herzogtum Lauenburg mit insgesamt drei neuen Stellenprofilen ermöglicht.

Fortführung und Wiederaufbau der Chöre in Mölln

Nach längerer Vakanz wurde die Neubesetzung der Kirchenmusik-Stelle in Mölln und Umgebung sehnlich erwartet. Gruppen in der Region wie der Gospelchor, die Kantorei und der Kinderchor können nun weitergeführt oder neu aufgebaut werden. Auch die einzigartige Orgel in der Möllner St.-Nicolai-Kirche ist nun wieder in festen Händen. Das Instrument enthält Pfeifen aus dem frühen 15. Jahrhundert und wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut. Durch die aufwändige Restaurierung von 2018 bis 2022 wurde die Orgel optisch und klanglich zu einer der bedeutendsten Nordeuropäischen Orgeln.

Einzigartige Orgel in Mölln: „Dem Himmel dankbar“

Durch zwei Konzertreihen mit Organistinnen aus aller Welt erklang die Orgel auch in der Vakanz-Zeit. Durch eigene Gastkonzerte war auch Susanne Bornholdt schon vertraut mit der Orgel und freut sich auf die neue Aufgabe: „Man kann dem Himmel dankbar sein für dieses Instrument“, sagt sie begeistert.

Neues Kirchenmusik-Konzept: drei neugestaltete Vollzeit-Stellen

Der Wechsel von Susanne Bornholdt in die Region um Mölln kommt durch ein neues Kirchenmusik-Konzept im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg zustande. Insgesamt drei Vollzeit-Stellen wurden dadurch in verschiedenen Regionen Lübecks und des Herzogtums Lauenburg neu gestaltet. Andrea Wiese, bisher Kirchenmusikdirektorin in Wohltorf, übernimmt dabei künftig zusätzlich die musikalische Arbeit in der Gemeinde Aumühle. Die dritte Personalie betrifft den Lübecker Kantor Sven Fanick. Er war ehemals für die Gemeinden Luther-Melanchthon und Wichern zuständig und dehnt sein Tätigkeitsgebiet nun auf die Laurentius-Gemeinde aus. Dort war er bereits auf Honorarbasis als Chorleiter tätig. Diese Tätigkeit ist nun fester Teil seines Stellenprofils.

Kantor:innen sind nun beim Kirchenkreis angestellt

Neu ist an den Stellen auch, dass die drei betroffenen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker nicht mehr an einzelnen Gemeinden, sondern beim Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg angestellt sind. Der Wechsel der Trägerschaft ist bisher noch die Ausnahme, wird aber in Zukunft durch die regionale Zusammenarbeit von Kirchengemeinden verstärkt vorkommen. Michael Buffo, Kreiskantor in der Propstei Lauenburg und Ulrike Gast, Kreiskantorin in Lübeck, haben die Ausarbeitung der neuen Stellenprofile zusammen mit Landeskirchenmusikdirektor Hans-Jürgen Wulf begleitet.

Flächendeckende Versorgung mit Kirchenmusik hat Priorität

Michael Buffo sieht dabei Vor- und Nachteile der Veränderungen: „Leider geht es nicht ohne Einschnitte oder das Zusammenlegen von Gruppen. Wir schauen aber, dass alle Sparten wie Singen, Bläser und Orgelspiel flächendeckend besetzt sind.“ Einen großen Vorteil dieses Modells sieht Buffo sowohl für die Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker als auch die Gemeinde-Standorte: „Es schafft eine Sicherheit der Stellen angesichts künftiger Fusionen von Kirchengemeinden.“ Die professionelle musikalische Arbeit soll so trotz schwindender Kirchenmitgliederzahlen in der Breite gesichert werden.

Foto: Tim Karweick

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Kurzkonzert in der St. Nicolai-Kirche

Mölln – Das Orgel-Kurzkonzert dauert nur 30 Minuten und wird am 2. Juli, 17 Uhr, in der St. Nicolai-Kirche von der Orgelstudentin Dawon Lee aus der Orgelklasse von Prof Pieter van Dijk gestaltet.

Die Scherer-Bünting-Orgel wurde in den letzten vier Jahren aufwendig durch die holländische Orgelbaufirma Flentrop restauriert. Unter den 2.700 Pfeifen klingen gotische Pfeifen aus dem Jahr 1436. Sie zählen zu den ältesten klingenden Orgelpfeifen weltweit. In der Orgel befindet sich der gesamte Pfeifenbestand von Jakob Scherer. 1555 – 1558 hat er an dieser Orgel gebaut. Er ist der Urvater der gesamten norddeutschen Orgeldynastie.

Die Kurzkonzerte finden mittwochs von Juni bis Oktober alle 2 Wochen statt. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

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Examenskonzert

Mölln – Am Donnerstag, 26. Juni, 17 Uhr, gibt die aus Korea stammende Hamburger Studentin Narae Ahn auf der historischen Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel in der St. Nicolai-Kirche zu Mölln, Am Markt 10, 23879 Mölln, ein Konzert im Rahmen ihrer Masterprüfung. Narae Ahn studiert bei Prof. Wolfgang Zerer in Hamburg. Sie spielt Werke von D. Buxtehude, J. P. Sweelinck, H. Scheidemann und J. S. Bach.

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Historisches Orgelkonzert

Mölln – Kirchenmusikdirektor Rudolf Kelber, bis 2015 Organist an der Hamburger Hauptkirche St. Jacobi, ist der Solist des Konzertes am 29. Juni, 17 Uhr, auf der Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel in der Möllner St. Nicolai-Kirche. Kelbers Wirken erstreckt sich deutlich weiter als auf die übliche Organistentätigkeit: Nach seinem Studium als Dirigent und Kirchenmusiker arbeitete er zunächst als Kapellmeister an verschiedenen Theatern, bevor er 1982 seine Stelle in Hamburg antrat. Dort initiierte er den Restaurierungsneubau der dortigen Arp-Schnitger-Orgel, der nach der Fertigstellung 1993 als wegweisend eingestuft wurde. Durch seine langjährige Erfahrung mit der Arp Schnitger-Orgel gilt Rudolf Kelber als ausgewiesener Kenner der norddeutschen Barockmusik, ohne dabei das klassische und romantische Repertoire zu vernachlässigen. Auch Rekonstruktionen verschollener Werke und Erstaufführungen zeitgenössischer Werke standen regelmäßig auf seinen Programmen. Als Organist und Dirigent hat Rudolf Kelber fast alle Länder Europas sowie die USA und Japan bereist, zudem zahlreiche CDs eingespielt. In Hamburg und Bremen hat er als Dozent an den dortigen Musikhochschulen unterrichtet. Für seine Arbeit wurden ihm die Arp-Schitger- Verdienstmedaille und die Senator-Biermann-Rathjen- Medaille verliehen.  Seit 2016 widmet sich Rudolf Kelber verstärkt eigenen Kompositionen und tritt als Organist, Cembalist und Jazzpianist auf.

Für das Konzert in Mölln hat er ein Programm aufgegriffen, das der Hamburger Organist Paul Kickstat (1893-1953) als Gedenkkonzert für Gottlieb Harms konzipiert hatte. Harms sorgte gemeinsam mit Hans Henny Jahnn dafür, dass die Orgel der Jacobikirche in Hamburg nach dem ersten Weltkrieg nicht abgerissen, sondern restauriert wurde. Gemeinsam haben Jahnn und Harms nicht nur die Künstlerutopie „Ugrino“ entwickelt, sondern auch einen Verlag gleichen Namens gegründet, in dem Harms Werke von S. Scheidt, V. Lübeck und D. Buxtehude veröffentlichte.  Neben Werken dieser Komponisten erklingen im Konzert zudem Werke des spanischen Komponisten Antonio de Cabezón sowie des Niederländers Jan Pieterszoon Sweelinck.

Der Eintritt beträgt 12 Euro / unter 30 Jahren 3 Euro.