Kategorien
Aktuelles

Freie Fahrt ins Museum

An zwei Tagen in den Herbstferien kostenlos mit Bus und Bahn ins Museum

Am 15. und 22. Oktober 2026 haben Kinder und Jugendliche mit der MuseumsCard freie Fahrt bei NAH.SH, dem Nahverkehr in Schleswig-Holstein.

Mit der MuseumsCard können junge Menschen unter 18 Jahren kostenlos über 130 Museen, Ausstellungen und Kulturelle Bildungsorte in ganz Schleswig-Holstein und Dänemark besuchen. Als besonderes Extra gilt die MuseumsCard an zwei Donnerstagen in den Herbstferien (15. und 22. Oktober 2026) als Fahrkarte in allen Bussen und Bahnen des Nahverkehrs in Schleswig-Holstein sowie in den Regionalzügen, die zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg verkehren. Das funktioniert ganz einfach: MuseumsCard vorzeigen und fertig!

Die MuseumsCard ist eine Initiative der schleswig-holsteinischen Sparkassen, des Ministeriums für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und des Landesjugendrings in Kooperation mit dem Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg. Die Bus- und Bahnunternehmen in Schleswig-Holstein unterstützen die MuseumsCard, die in diesem Jahr ihren 20-jährigen Geburtstag feiert, seit Beginn der Initiative.

Wer mit der MuseumsCard auf Entdeckungsreise ist, kann am Gewinnspiel teilnehmen. Hauptgewinn ist ein Gutschein des Deutschen Jugendherbergswerks, Landesverband Nordmark e.V., im Wert von 300 Euro, der zweite Preis eine Übernachtungsreise ins Schloss Noer, gestiftet von Freizeit und Bildung am Meer – Gesellschaft für Jugendeinrichtungen e.V.. Die Verkehrsunternehmen stellen drei Kleingruppenkarten für Tagesausflüge mit dem Nahverkehr in Schleswig-Holstein zur Verfügung, gültig für jeweils bis zu fünf Personen. Um in den Lostopf zu gelangen, braucht man nach der Anmeldung auf der MuseumsCard-Website nur noch drei QR-Codes in den Museen einzusammeln. Alternativ kann die abgestempelte MuseumsCard bei den Sparkassen abgegeben oder an den Landesjungendring geschickt werden. Der Einsendeschluss ist am 30. November 2026.

Die MuseumsCard ist in Sparkassen, Museen, Büchereien, Jugendverbänden, beim Landesjugendring sowie in vielen Tourist-Informationen kostenlos erhältlich. Alternativ kann sie als Web-App unter www.meine-museumscard.de genutzt und ausgedruckt werden. Dort gibt es auch alle Informationen zu den teilnehmenden Museen, aktuellen Ausstellungen und Veranstaltungen. Foto: Jacob Callsen

Kategorien
Südlich der A24

Tag des offenen Denkmals in Aumühle und Friedrichsruh

Aumühle – Am Tag des offenen Denkmals – Sonntag, 13. September – lädt die Otto-von-Bismarck-Stiftung ein, in Aumühle und Friedrichsruh den historischen Bismarck-Mythos zu erkunden: Ein weißer Turm, ein Fachwerkhaus und eine Grabkapelle zeugen von der Verwandlung des ersten Reichskanzlers in eine Kultfigur. Seine tatsächliche politische Bilanz verschwand dabei mitunter aus dem Blickfeld.

Um 10 Uhr ist „Ein alltagstauglicher Bismarckturm“ zu besichtigen: In Kooperation mit der Stiftung Aumühle und dem Gemeindearchiv wird die Geschichte des Gebäudes erzählt, das als Wasserturm lange eine praktische Funktion erfüllte. Sein Erbauer Emil Specht nutzte es zugleich, um eine Huldigungsstätte für Otto von Bismarck einzurichten. Die Führung wird um 11 und 12 Uhr wiederholt. Der Turm ist nicht barrierefrei, und die 143 Stufen sind teilweise über eine enge Wendeltreppe zu bewältigen (Birkenstraße 7, Aumühle). Bismarck selbst hatte den Bau des Fachwerkhauses in Friedrichsruh veranlasst und es an einen Gastwirt verpachtet. Seit 1950 beheimatet es das Bismarck-Museum. Dort findet um 11 Uhr die Führung „Bismarck. Mensch und Mythos“ statt (Am Museum 2, Friedrichsruh). Um 13.30 Uhr ist „Ein denkwürdiges Achteck“ zu begutachten: Treffpunkt für die Sonderführung im Bismarck-Mausoleum ist der kleine Platz oben am Aufgang zum Gelände (Holzhof, Friedrichsruh, Parkplätze am Museum). Im Historischen Bahnhof Friedrichsruh zeigt die Berliner Historikerin Dr. Claudia Czok in ihrem Vortrag um 15 Uhr, welche „Nebenscherze“ sich der Maler Adolph Menzel ausdachte, als er den Ehrenbürgerbrief der Stadt Berlin für Otto von Bismarck gestaltete – betrunkene Putten inklusive. Von 14 bis 17.30 Uhr werden im Park des Historischen Bahnhofs gegen Spende Kaffee & Kuchen angeboten (Am Bahnhof 2, Friedrichsruh).

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist frei. Die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“, das Bismarck-Museum und das Bismarck-Mausoleum sind von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Foto: Otto-von-Bismark-Stiftung

Kategorien
Nördlich der A24

Tag des offenen Denkmals

Ratzeburg – Anlässlich des bundesweiten Tags des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, bieten die Kreismuseen und das Kreisarchiv ein umfangreiches Programm: Das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg und das A. Paul Weber-Museum in Ratzeburg sind durchgehend von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist an diesem Tag frei. Im A. Paul Weber-Museum startet um 11 Uhr ein Rundgang durch das Haus mit Marion Vollmer. Zusätzlich zu sehen ist hier auch noch die bis zum 1. November verlängerte Sonderausstellung „…ich sitze hier vergraben im stillen Schretstaken…A. Paul Weber und der Kreis Herzogtum Lauenburg“. Die Präsentation verknüpft die Biographie A. Paul Webers mit der Kreisgeschichte und wurde zum 150-jährigen Jubiläum des Kreises in diesem Jahr erarbeitet. Um 15 Uhr findet eine Führung mit Susanne Petersen zur Geschichte des Nordgebäudes des Kreismuseums, zurzeit der einzige Bereich, der aufgrund der umfangreichen Sanierung des Hauptgebäudes geöffnet ist. Das Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg im Alten Kreishaus Am Markt 10 in Ratzeburg öffnet von 11 bis 15 Uhr seine Türen. Gäste erwartet im dortigen Foyer eine informative und beeindruckend illustrierte Ausstellung zum 150-jährigen Bestehen des Kreises Herzogtum Lauenburg. Als besonderes Highlight wird um 13 Uhr eine exklusive Führung durch den Historischen Sitzungssaal im Alten Kreishaus mit Kreisarchvarin Kerstin Letz angeboten. Bitte beachten Sie, dass das A. Paul Weber-Museum und das Nordgebäude des Kreismuseums nicht barrierefrei zu begehen ist, das Alte Kreishaus ist nur in Teilen barrierefrei. Weiterführende Informationen unter www.apaulwebermuseum.de, www.herzogtumlauenburgmuseum.de und www.kreisarchivherzogtumlauenburg.de.

Foto. Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg

Kategorien
Nördlich der A24

Führung durch das A. Paul Weber-Museum

Ratzeburg – Auch in diesem Jahr bietet der Kreis Herzogtum Lauenburg im Wechsel monatlich eine öffentliche Führung durch das A. Paul Weber-Museum, Domhof 5, 23909 Ratzeburg, oder das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg, Domhof 12, 23909 Ratzeburg, unter dem Titel „Auf in die Kreismuseen“ an. Im August ist das A. Paul Weber-Museum an der Reihe: Am Sonntag, 30. August, 15 Uhr wird Doris Schütt auf einem Rundgang durch das Haus das Werk von A. Paul Weber vorstellen, einen Einblick in sein Leben geben und zum Beispiel die Lithographiewerkstatt erklären. Die Führung selbst ist kostenlos, der Eintritt in das Museum beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Wer möchte, kann gleichzeitig die Gelegenheit nutzen, um die aktuelle Sonderausstellung im A. Paul Weber-Museum zu besuchen: „…ich sitze hier vergraben im stillen Schretstaken…- A. Paul Weber und der Kreis Herzogtum Lauenburg“. Geschickt kombiniert die Präsentation A. Paul Webers eigene Lebensgeschichte mit der Geschichte des Kreises Herzogtum Lauenburg in den Jahren 1936 bis 1980 und trägt damit bei zum 150-jährigen Jubiläum des Kreises, das in diesem Jahr gefeiert wird. Weitere Informationen sind auf der Homepage www.apaulwebermuseum.de abrufbar.

Foto: A. Paul Weber-Museum

Kategorien
Südlich der A24

Leinen los im Elbschifffahrtsmuseum!

Kinderführung in den Sommerferien

Lauenburg/Elbe – Was hat es mit der riesigen Kette auf sich, die früher durch die Elbe gespannt war? Wie lebten die Menschen damals an Bord ihrer Schiffe – und was um alles in der Welt ist eigentlich „Arschbackenbrühe“? Diese und viele weitere spannende Fragen stehen im Mittelpunkt, wenn das Elbschifffahrtsmuseum in Lauenburg am Samstag,
den 25. Juli
, zur kindgerechten Museumsführung einlädt. Mitten in den Sommerferien öffnet das Museum seine Türen für junge Entdeckerinnen und Entdecker: Bei der Führung „Leinen los im Elbschifffahrtsmuseum!“ tauchen Kinder gemeinsam mit einem erfahrenen Gästeführer in die faszinierende Welt der Elbschifffahrt ein. Auf spielerische und altersgerechte Weise werden die Geschichte des Flusses und das Leben an Bord lebendig – zum Staunen, Fragen und Mitmachen. Das Elbschifffahrtsmuseum zählt zu den bedeutendsten Binnenschifffahrtsmuseen Norddeutschlands und bietet mit seinen Exponaten, historischen Modellen und dem eindrucksvollen Maschinenraum ein einzigartiges Ambiente, dass Kinder wie Erwachsene
gleichermaßen in seinen Bann ziehen. Besonders praktisch: Dank der MuseumsCard SH ist der Tageseintritt für alle Schüler kostenfrei – so kann die Ausstellung vor oder nach der Führung auf eigene Faust weiter erkundet werden. Ein idealer Ausflug für Familien – bei jedem Wetter, denn die Führung ist als Schlechtwetterangebot bestens geeignet. Das Museum ist zudem barrierefrei zugänglich. Bitte bis zum 23. Juli anmelden – telefonisch unter 04153 / 5909 220 oder per E-Mail an
touristik@lauenburg-elbe.de. Die Teilnahmegebühr beträgt 1,50 Euro für Kinder (6-16 Jahre, 0-6 Jahre kostenfrei) und 9,50 Euro für Erwachsene (inkl. Tageseintritt). Der Treffpunkt ist im Elbschifffahrtsmuseum, Elbstraße 59, 21481 Lauenburg/Elbe.

Foto: Uwe Franzen

Kategorien
Südlich der A24

Friedrichsruh entdecken

Friedrichsruh – Wo stand Bismarcks Postamt? An welcher Stelle nutzte eine Tuchfabrik die Wasserkraft der Schwarzen Au? Welches Ausflugslokal mit Ausblick lockte im 19. Jahrhundert das Hamburger Publikum in den Sachsenwald? Die Otto-von-Bismarck-Stiftung lädt am Sonntag, 16. August, dazu ein, bei einem sommerlichen Streifzug das historische Friedrichsruh zu entdecken. Treffpunkt ist um 15 Uhr das Bismarck-Museum, der Rundgang unter der Leitung von Nikolaj Müller-Wusterwitz dauert drei Stunden mit einer Pause im Café Vanessa (Eintritt in den Schmetterlingsgarten frei). Die Teilnahme ist kostenlos. Zuvor finden zwei öffentliche Führungen statt. Im Bismarck-Museum steht um 11 Uhr der erste Reichskanzler als Mensch und Mythos im Mittelpunkt. Um 14 Uhr wird in der Dauerausstellung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh über „Otto von Bismarck und seine Zeit“ gesprochen. Der Eintritt ist frei.

Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung

Kategorien
Nördlich der A24

MuseumsCard feiert 20. Geburtstag

Hzgt. Lauenburg – Bis zum 15. November können Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mit der MuseumsCard kostenlos mehr als 130 Museen, Ausstellungen und kulturelle Bildungsorte in Schleswig-Holstein besuchen. Auch Inhaberinnen und Inhaber der Jugendleiter-Card haben mit der MuseumsCard freien Eintritt. Die MuseumsCard wird in diesem Jahr 20 Jahre alt. 2006 nahmen 19 Museen an der MuseumsCard teil, in diesem Jahr sind es über 130 Museen. Martina Harand, stellvertretende Referatsleitung Kulturelle Bildung vom Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur und Gyde Opitz, Abteilungsleiterin Kommunikation und Gesellschaftliches Engagement des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein, überreichten heute die ersten MuseumsCards. Die Schüler*innen der Klasse 5a der Jungmannschule aus Eckernförde nahmen sie bei einem Besuch des Museums Eckernförde entgegen. Da die Kulturministerin Dr. Dorit Stenke nicht anwesend sein konnte, überbrachte Martina Harand die Glückwünsche: „Glückwunsch zum 20sten! Die MuseumsCard war vor 20 Jahren eine hervorragende Idee, um junge Menschen für kulturelle Bildungsorte zu begeistern – und das ist sie bis heute. Museen machen Geschichte, Kunst und Wissenschaft erlebbar und begreifbar. Sie haben die Kraft, Kinder und Jugendliche staunen zu lassen und ihre Neugier zu wecken. Je früher junge Menschen diese Lernorte kennenlernen, desto selbstverständlicher werden sie Teil ihres Lebens. Mit der MuseumsCard möchten wir sie hineinziehen in diese Welt und bieten ihnen – unabhängig vom Einkommen der Eltern – einen niedrigschwelligen Zugang zu kultureller Bildung. Deshalb hat das Land dieses Angebot mit initiiert und unterstützt gemeinsam mit anderen Partnern dabei, Kultur für alle jungen Menschen erlebbar zu machen. Im besten Fall ist es eine Beziehung fürs Leben.“ Auch die Sparkassen in Schleswig-Holstein sind von Beginn an Partner und Förderer der MuseumsCard. „Kindern und Jugendlichen die Teilhabe an Bildung und Kultur zu ermöglichen, liegt uns besonders am Herzen und wir engagieren uns in diesem Bereich auf vielfältige Weise. Die MuseumsCard ist eines unserer langjährigsten Projekte und wir sind nach wie vor aus Überzeugung mit dabei. Nun gibt es sie seit 20 Jahren, aber sie ist keineswegs ‚in die Jahre‘ gekommen, sondern hat sich immer weiterentwickelt- inhaltlich, technisch – und ist mit ihren Angeboten und der Ansprache der Kinder- und Jugendlichen, es gibt sie z.B. als App, eng an der Zielgruppe“, so Gyde Opitz. 200.000 Karten sind dieses Jahr in Sparkassen, Museen, Büchereien, Jugendverbänden, beim Landesjugendring sowie in vielen Tourist-Informationen erhältlich. Alternativ kann die MuseumsCard als WebApp unter meine-museumscard.de genutzt werden. Jochen Wilms, Vorsitzender des Landesjugendrings, freut sich über das Gewinnspiel der MuseumsCard: „Mit der MuseumsCard gibt es in diesem Jahr wieder etwas zu gewinnen! Wer drei Stempel auf der MuseumsCard sammelt oder auf der Website drei QR-Codes in den Museen scannt, kann eine Übernachtungsreise oder Sachpreise gewinnen.“

Diese fünf Museen und Kulturorte nehmen 2026 erstmals teil:

  • Burger Waldmuseum
  • Museum Helgoland
  • KOLK 17 Figurentheater & Museum
  • Heimatmuseum Hanerau-Hademarschen
  • Storm-Haus Husum

An zwei Tagen in den Herbstferien, dem 15. und 22. Oktober, gilt die MuseumsCard auch als Fahrkarte bei NAH.SH, dem Nahverkehr in Schleswig-Holstein: An diesen Aktionstagen können mit der MuseumsCard alle Busse und Bahnen des Nahverkehrs im gesamten Bundesland kostenlos genutzt werden. Dr. Dorothee Bieske, Museumsleitung im Museum Eckernförde und Vertreterin des Gastgebermuseums blickt voller Vorfreude auf den Start in das MuseumsCard-Jahr: „Für mich ist die MuseumsCard eine Chance, dass alle Kinder und Jugendliche an Kunst, Kultur und Geschichte herangeführt werden können. Das Museum Eckernförde beteiligt sich seit Beginn an der MuseumsCard, also nun schon 20 Jahre. In unserem Museum können junge Besucher die lokale Stadt- und Kulturgeschichte kennenlernen, sie erfahren damit auch etwas über die eigene Heimat und Geschichte. Man kann vieles selbst entdecken oder sich bei Führungen und Aktionen spielerisch erarbeiten. Ein Quiz für Kinder und Jugendliche, das jede und jeder mitmachen kann, gibt dabei Orientierung und funktioniert wie eine kleine Rallye mit vielen Entdeckungen.“ Dr. Stefanie Janssen, Geschäftsführerin des Museumsverbandes Schleswig-Holstein und Hamburg e. V.: „Museen sind nicht nur Orte des Lernens und Staunens, sondern auch Orte zum Spaßhaben in einer besonderen Umgebung. Zu dem runden MuseumsCard-Geburtstag empfehle ich allen Kindern und Jugendlichen sich mit dieser Karte Museen mit der Idee anzugucken, dort vielleicht einen eigenen ganz besonderen Geburtstag mit der Familie und befreundeten Kindern zu feiern.“ Die MuseumsCard wird vom Landesjugendring Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, den schleswig-holsteinischen Sparkassen, dem Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg sowie dem Nahverkehr Schleswig-Holstein durchgeführt. Das Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur und die schleswig-holsteinischen Sparkassen finanzieren die Aktion gemeinsam. Alle Informationen rund um die MuseumsCard-Aktion finden Interessierte auf der MuseumsCard-Website www.meine-museumscard.de.

Kategorien
Nördlich der A24

Osterferienprogramm

im A. Paul Weber-Museum und Kreismuseum Herzogtum Lauenburg (Nordgebäude)

30. März bis 2. April 2026, jeweils 10 bis 11.30 Uhr

Ratzeburg – Das A. Paul Weber-Museum und das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg bieten in den Osterferien Workshops für Kinder und Jugendliche an. An vier Vormittagen werden verschiedene Ausstellungsbereiche in den Mittelpunkt gerückt und historisches Wissen und künstlerische Techniken spielerisch und praktisch vermittelt.

Los geht es am Montag, 30. März, mit den freundlichen Tieren von A. Paul Weber. Aus Webers Bildergeschichten werden bunte Collagen erstellt.

Am Dienstag, 31. März, geht es in der Ausstellung „Das Lebensgefühl der 1950er Jahre“ um die bunten, wilden Konsumjahre nach dem Zweiten Weltkrieg, die beim Spielen, Rätseln und Filme schauen lebendig werden.

Die kritischen Tier- und Natur-Bilder von A. Paul Weber werden am Mittwoch, 1. April, erkundet. Was ist heute noch aktuell und mit welchen Bildern könnte man die Themen heute beschreiben?

Am letzten Workshop-Tag, Donnerstag, 2. April, geht es um Drucktechniken und es wird mit einfachen Mitteln eine Kaltnadelradierung gemacht.

Altersempfehlung 7-11 Jahre, Anmeldungen für einen oder alle Tage nimmt Susanne Petersen unter petersen@kreis-rz.de oder Tel. 04541 860716 (montags bis mittwochs) ab sofort entgegen. Kosten 1 Euro pro Termin und Kind. Die Workshops starten jeweils an der Kasse des A. Paul Weber-Museums, Domhof 5, Ratzeburg. Alle Infos finden Interessierte auch auf der Museumshomepage www.apaulwebermuseum.de

Das Foto zeigt die Nordseite des A. Paul Weber-Museums in Ratzeburg. Foto: Kreis Herzogtum Lauenburg

Kategorien
Nördlich der A24

Führung durch das A. Paul Weber-Museum

Ratzeburg – Es geht wieder los! Auf in die Kreismuseen! Auch in diesem Jahr bietet der Kreis Herzogtum Lauenburg im Wechsel monatlich eine öffentliche Führung durch das A. Paul Weber-Museum oder das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg unter dem Titel „Auf in die Kreismuseen“ an. Im Kreismuseum werden aufgrund der Schließung des Hauptgebäudes Führungen durch die Ausstellung „Das Lebensgefühl der 50er-Jahre“ angeboten.

Den Anfang macht in diesem Jahr am Sonntag, 29. März 2026, um 15 Uhr, das A. Paul Weber-Museum am Domhof 5 in Ratzeburg. Ute Fritzsche wird auf einem Rundgang durch das Haus das Werk von A. Paul Weber vorstellen, einen Einblick in sein Leben geben und z. B. die Lithographiewerkstatt erklären. Die Führung selbst ist kostenlos, der Eintritt in das Museum beträgt 3 €, ermäßigt 1 €. Weitere Informationen sind auf der Homepage www.apaulwebermuseum.de abrufbar.

Abbildung: Lithographiewerkstatt des A. Paul Weber-Museum (A. Paul Weber-Museum).

Kategorien
Nördlich der A24

Internationalen Frauentag im A. Paul Weber-Museum

Ratzeburg – Das A. Paul Weber-Museum, Domhof 5 in Ratzeburg, beschäftigt sich anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März mit Frauen in der Geschichte des Kreises. „Lieblingswunsch meiner frühen Kindheit“ Bereits am Donnerstag, 5. März blickt die Leiterin der Kreismuseen, Dr. Anke Mührenberg, in ihrem Vortrag „Lieblingswunsch meiner frühen Kindheit“ auf Künstlerinnen in der Geschichte des Kreises Herzogtum Lauenburg, anlässlich des Kreisjubiläums explizit der letzten 150 Jahre, zurück. Hierbei geht es nicht um die aktuelle Kunstszene, sondern zum einen um Frauen, die es in einer für sie eigentlich unüblichen Zeit geschafft haben, bleibende Werke im Kreis Herzogtum Lauenburg zu schaffen. Zum anderen geht es um heute fast vergessene Künstlerinnen, die zum Beispiel aufgrund ihrer Flüchtlingsbiographie nach dem Zweiten Weltkrieg in den Kreis kamen und hier kurzfristig oder aber für immer blieben. Dr. Anke Mührenberg wird einige dieser Künstlerinnen vorstellen und damit auch Einblick in die Kreisgeschichte geben. Der Vortrag findet statt am Donnerstag, 5. März, 19 Uhr, im Gartensaal des A. Paul Weber-Museums, der Eintritt ist frei. Der Gartensaal des A. Paul Weber-Museums ist nicht barrierefrei zu erreichen. „Frauen und das Weibliche bei A. Paul Weber“ Direkt am Internationalen Frauentag, am 8. März, nimmt Susanne Petersen, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kreismuseen, Interessierte mit auf einen Rundgang durch das Museum, bei dem die Frauen im Umfeld von A. Paul Weber in den Mittelpunkt gestellt werden. Unter dem Titel „Frauen und das Weibliche bei A. Paul Weber“ wird sie unter anderem auf Webers Frau Toni eingehen, die im Gegensatz zu ihrem Mann das Studium an der Kunstgewerbeschule beendete und in der Gründungsphase der „Westthüringischen Bauernschule Oberellen“ das Fach Textillehre übernahm und die angegliederte Schneiderei leitete. Gut vernetzte und erfolgreiche Frauen waren ebenso wichtig für die künstlerische Karriere A. Paul Webers, so setzte sich Marianne Karsch, geb. Waechter, persönlich für ihn ein und sorgte für ein regelmäßiges, positives Presse-Echo, beispielsweise im Tagesspiegel Berlin. Es gibt am 8. März sowohl um 11 Uhr als auch um 15 Uhr die Möglichkeit an einer Führung teilzunehmen. Die Führungen selbst sind kostenlos, es wird der normale Eintritt in das A. Paul Weber-Museum fällig (3 €, ermäßigt 1 €). Weitere Informationen finden Sie unter www.apaulwebermuseum.de.

Abbildung: Die Ratzeburger Malerin Ida Giesecke, porträtiert von einer Studienfreundin, um 1895 (Kreismuseum Herzogtum Lauenburg).