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Kurz notiert– unterwegs im Nordkreis

Freiluftkino: Filme vom Feinsten zeigt am Wochenende das Norddeutsche Freiluftkino. Zum Auftakt – am Freitag, 3. Juli, zeigt es im Kurpark Ratzeburg den Streifen „Ich war noch niemals in New York“. Am Sonnabend, 4. Juli, ist dann auf dem Sportplatz in Breitenfelde „Nightlife“ zu sehen. Beide Vorführungen beginnen um 21.30 Uhr. Karten gibt es unter https://www.burgtheater-ratzeburg.de/.

Finissage: Letztmals können am Sonntag, 5. Juli, zwischen 15 und 17 Uhr Kunstinteressierte die Ausstellung „Europa im Blick?“ in den Augenschein nehmen. Zum Abschluss der Schau im Robert-Koch-Park lädt der Verein „KunstWerk – Künstler aus Mölln und Umgebung zur Finissage. Vor Ort gibt es nicht nur Gelegenheit für einen Klönschnack mit den Malern und Bildhauern, sondern auch die Chance, mit dem „Reise-Rad“ und dem „Europa-Stier“ zwei Exponate zu ersteigern.

Stadtrundgang: Die Tourist-Information Ratzeburg lädt am Sonnabend, 4. Juli, zur Stadtführung. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr vor der Alten Wache am Markt. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Anzugeben sind per Mail unter tourist-info@ratzeburg.de oder per Telefon unter der Rufnummer 04541-8000886 die persönlichen Kontaktdaten. Zudem ist ein Mund-Nasen-Schutz mitzubringen. Um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, werden bei der Stadtführung keine öffentlichen Gebäude von innen besichtigt. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.

Tag des Denkmals: Der Tag des offenen Denkmals, Deutschlands größtes Kulturevent für die Denkmalpflege, geht im Corona-Jahr 2020 andere Wege. „Denkmale digital entdecken“ so lautet der Aufruf der Deutschen Stiftung Denkmalschutz als Konsequenz aus dem Beschluss der Bundesregierung, alle Großveranstaltungen bis derzeit 31. August zu untersagen. Die Vielzahl der bundesweiten Veranstaltungen und die unzähligen von Denkmal zu Denkmal wandernden Besucherinnen und Besucher machen aus dem Tag ein risikoreiches Großevent. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als bundesweite Koordinatorin ruft stattdessen dazu auf, Denkmale am Tag des offenen Denkmals kontaktfrei und digital zu präsentieren. Anregungen, Tipps und Ideen bietet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in ihrem Service-Bereich für Veranstalter unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Weltmusik: Folklore aus aller Welt stellt am Sonntag, 5. Juli, Kulturzeit aus Ratzeburg vor. Die Sendung beginnt um 17 Uhr. Eine Wiederholung steht am Dienstag, 7. Juli, um 9 Uhr auf dem Programm. Zu empfangen ist Kulturzeit auf der Frequenz 98,8 MHz (106,5 Kabel) und als Direktsendung im Internet unter www.okluebeck.de beziehungsweise www.wirumvier.de.

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Avantgarde in Schiphorst!

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Mit Amaury Cambuzat kommt am Sonnabend, 5. Juli, der Gitarrist der Post-Rock-Band „Ulan Bator“ nach Schiphorst. Die Kompositionen des französischen Musikers, der seit vielen Jahren in Italien lebt, ist vom Industrial-Sound und Krautrock beeinflusst. Auf Einladung von Avantgarde Schiphorst holt er die akustische Gitarre raus. Er singt und spielt eigene Stücke mit raffinierten Soli. Das Konzert im Steinhorsterweg beginnt um 18.30 Uhr.

Für die Besucher gilt der festgeschriebene Abstand von 1,50 Meter. Sofern Menschen aus einem Haushalt kommen, können sie auch näher zusammensitzen. Wer dies wünscht, sollte dies bei der Anmeldung angeben. Für das Konzert sind lediglich 25 Besucher.  Verbindliche Reservierungen nimmt Carina Varain, erreichbar unter Tel. 04536-8715 oder per Mail unter carinavarain@gmx.de, entgegen. Der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis.

Amaury Cambuzat, 5. Juli, Steinhorsterweg 5, Schiphorst, 18.30 Uhr

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Oper per Mausklick

Ein Hauch von Netflix verbreitet an diesem Wochenende der KulturSommer am Kanal: Mit dem Lieferservice Operando können sich Opernfans ihre eigene Vorstellung per Mausklick ins Wohnzimmer holen. Auf dem Programm steht das Stück „Nach einem Jahr“, das am Sonntag, 28. Juni, in der Zeit von 13 bis 16 Uhr sowie von 17 bis 20 Uhr buchbar ist. Der Clou daran: Im Gegensatz zu Netflix ist das Ganze kostenlos. Die Übertragung läuft über die Videoplattform Zoom. Details erfahren Opernfans auf www.kultursommer-am-kanal.de.

„Normalerweise reist Operando von Wohnzimmer zu Wohnzimmer, um persönliche Vorstellungen zu geben. Diesen Plan hat Covid-19 leider zunichte gemacht“, sagt KulturSommer-Managerin Farina Klose. Persönlich und individuell werden die Aufführungen trotzdem. „Wer die Oper bucht, kommt mit Operando ins Gespräch und erfährt, was das eigentlich ist – der Opern-Lieferservice“, so Klose.

„Digital geht mehr“ ist auch das Motto beim Auftritt von Peter Köhler (Cello) und Benjamin Lütke (Percussion) in Klein Zecher. Das Konzert kann am Sonntag, 28. Juni, live sowohl vor Ort als auch über die Internetseite des KulturSommers verfolgt werden. Lütke & Köhler, die dem Jazz verbunden sind, präsentieren in der Alten Schule ihr Programm „Klangwolken“. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Anmeldungen unter der Rufnummer 040-64635760 entgegen.

Klassische Töne stimmen einmal mehr die Sängerinnen und Sänger des Kanu-Wander-Theaters an, die – am Sonnabend, 27. Juni – in Ratzeburg zu Gast sind. Die dänische Sopranistin Freja Sandkamm, Tenor Ljuban Zivanovic, Bassbariton Tim Maas und Mezzosopranistin Pauline Gonthier singen Lieder aus dem Brahms-Zyklus „Liebesliederwalzer op. 52“-Zyklus. Das Programm, das den Titel „Dieser Liebe schöne Glut“ trägt, hat die Hamburger Regisseurin Michelle Affolter inszeniert.

Ohne Gesang kommt das Streichquartett des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck aus. Evelyne Saad, Lucy Finckh, Christian Jonkisch und Sigrid Strehler lassen die Saiten ihrer Instrumente sprechen. Nachdem sie am vergangenen Wochenende in Büchen und Geesthacht das Publikum mit ihrer „Kurmusik aus den Wolken“ begeisterten, sind sie am Freitag, 26. Juni, in Ratzeburg und am Sonnabend, 27. Juni, in Lauenburg zu Gast.

Zusätzlich zu den Konzerten lockt am Wochenende jede Menge „Kunst am Wegesrand“. Welche Ateliers und Ausstellungen wann und wo geöffnet haben, verrät der Terminkalender auf www.kultursommer-am-kanal.de.

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Was geschah am 20. Juli 1944?

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Stiftung Herzogtum Lauenburg hatte für dieses Jahr eine Reihe zum „Widerstand im Dritten Reich“ geplant, die sich schwerpunktmäßig dem studentischen und militärischen Widerstand widmet. Initiator der Reihe ist Lothar Obst. Es geht um die Menschen, die sich nicht angepasst oder nur hinter vorgehaltener Hand Kritik geübt haben. Es geht um den Schritt vom kritischen Gedanken zur tatsächlichen Opposition, zur Handlung. Die Themen standen bereits fest, die Termine waren schon vereinbart: Wegen der Corona-Pandemie werden die Veranstaltungen allerdings aufs nächste Jahr verschoben. Doch Sie müssen nicht komplett auf Inhalte und Informationen verzichten: Kulturportal-Herzogtum.de wird (übers Jahr verteilt) mit Lothar Obst Podcasts erstellen, die geeignet sind, das Interesse an den verschobenen Veranstaltungen zu wecken. Darüber hinaus wäre es auch zu schade, völlig ersatzlos auf die Reihe zu verzichten bzw. bis nächstes Jahr warten zu müssen.

Nachdem es im ersten Podcast um die „Weiße Rose“ ging, spricht Lothar Obst in dieser Folge mit Anett Helbig über Claus Schenk Graf von Stauffenberg und das Attentat auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944.

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Weitere Informationen

Stiftung Herzogtum Lauenburg · 20. Juli 1944

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Finanzspritze für neue Projekte

Veranstaltungen ohne Abstandsregelungen und Ansteckungsgefahr bleiben wohl noch eine ganze Zeit ein frommer Wunsch. Dementsprechend spitzen sich die finanziellen Probleme vieler Kulturschaffenden weiter zu. Der Schleswig-Holsteinische Landtag hat deshalb vergangene Woche beschlossen, die KulturhilfeSH zu erweitern. Bis zum 31. August können hauptberufliche Künstler beim Landeskulturverband eine Projektförderung in Höhe von 2.500 Euro beantragen.

Vorzulegen sind ein Versicherungsbeleg der Künstlersozialkasse oder ein Dokument über die Mitgliedschaft in einem Berufsverband beziehungsweise ein adäquater Arbeitsnachweis. Die Antragsstellung ist online über den Link https://www.landeskulturverband-sh.de/2020/06/22/antrag-zur-foerderung-aus-dem-projektfonds-kulturhilfesh/ möglich.

Weiteres Geld für die Kultur gibt es auch vom Bund: Die Bundesregierung hatte vergangene Woche das bereits angekündigte Hilfspaket für die Kulturszene in Höhe von einer Milliarde Euro auf den Weg gebracht. Ziel Mit 250 Millionen Euro sollen Kultureinrichtungen bei der Umsetzung etwa von Hygienekonzepten, Online-Ticket-Systemen oder Belüftungssystemen geholfen werden. Bis zu 480 Millionen Euro sind vorgesehen, um Kulturschaffende aus der Kurzarbeit zu holen und ihr Wirken zu finanzieren. Für die Schaffung digitaler Angebote stehen 150 Millionen Euro bereit. Mit 100 Millionen sollen coronabedingte Einnahmeausfälle ausgeglichen werden.

Einen Überblick über laufende Fördermöglichkeiten gibt der aktuelle Newsletter aus dem Landesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

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Humor mit Fläche

Eine Prise Humor gehört bei Stefan Kruse zumeist dazu. Auch an Deutlichkeit lässt er es selten fehlen. Das Schaf, das er mit wenigen Federstrichen gezeichnet hat und das jetzt kurz davor ist, einem Kite-Surfer als Segel zu dienen, ist ein Beispiel dafür.

Sicher lässt sich auch in diesem Fall fragen, was der Künstler dem Betrachter damit sagen will. Doch unstrittig ist, dass die „Dinge“, die er zeichnet, eine klare Zuschreibung ermöglichen. Der Mensch ist ein Mensch, das Schaf ist ein Schaf und die Katze eine Katze. Dass die Dinge sehr häufig der gewohnten räumlichen Darstellung nicht entsprechen – Stefan Kruse mit Flächen arbeitet, die so wirken, als sei ihm der Blick für die Relation verlustig gegangen – steht auf einem anderen Blatt Papier.

Die Art und Weise, wie er Gesichter malt, habe ihren Ursprung in der Romanik und in der Gotik, sagt er. Vorbild sei beispielsweise der Maler Giotto – ein Künstler, der im Spätmittelalter wirkte. Giotto stellte in seinen Arbeiten biblische Figuren und Themen dar. Stefan Kruse nutzt die Technik, um zuzuspitzen. Skurriles wird dadurch noch skurriler und eröffnet Raum für Humor.

Doch wer aufmerksam durch das Atelier des Künstlers in Krummesse wandert, merkt schnell, dass es Stefan Kruse nicht allein darum geht, Menschen bloß zu stellen oder zu diffamieren. Er legt den Finger in die Wunde und hofft auf Besserung. Gerne lässt er sich auch zu positiven Bildern inspirieren. So hat er die italienischen Balkonkonzerte während der strengen Covid-19-Quarantäne in einigen Zeichnungen verewigt. Sie zeigen singende und musizierende Menschen in einem Meer an Häusern.

Das Verhalten der Menschen im Süden Europas – auch in Spanien – hat ihn tief beeindruckt. Dort sei es lange um die nackte Existenz gegangen. „Hier haben sich die Leute Gedanken gemacht, ob sie in den Urlaub gehen können.“

Stefan Kruse, der von Beruf eigentlich Kommunikationsdesigner ist, hat sich über Jahre mit seiner Kunst einen Namen gemacht. Unter anderem wurde er 1993 von der Internationalen Biennale für Satire und Humor ausgezeichnet. Wohl auch deshalb freut er sich im Rahmen des KulturSommers am Kanal über einen großen Publikumszuspruch. „Heute waren schon 16 Leute da“, sagt er. Er rechne an zwei Wochenenden mit 100 bis 120 Besuchern. Kein Kunststück bei dieser Kunst. Und dann gibt es sogar noch einen Kaffee oben drauf.

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Lauenburg klingt, Irmscher singt

Der KulturSommer am Kanal 2020 biegt auf die Zielgerade ein. Das letzte Festival-Wochenende steht noch mal ganz im Zeichen von Kunst und Musik. Offene Gärten, Ausstellungen und Ateliers locken zu Rund- und Spaziergängen unter Skulpturen, Installationen und Bildern. Zum Soundtrack des KulturSommers tragen zudem die Opernsänger des Kanu-Wander-Theaters (4. Juli), Folkmusiker Lorenz Stellmacher (5. Juli) und Klaus Irmscher (4. Juli) bei. Traditioneller Abschluss des Festivals ist der „Blaue Montag“ (6. Juli) im Möllner Stadthauptmannshof.

In der Lauenburger City präsentieren am Sonnabend, 4. Juli, Freja Sandkamm, Ljuban Zivanovic, Tim Maas und Pauline Gonthier Lieder aus dem Brahms-Zyklus „Liebesliederwalzer op. 52“. Das Opernensemble des Kanu-Wander-Theaters macht am Mittag in der Stadt an der Elbe Station.

Bereits vor Ort ist das renommierte Künstlerhaus. Die Einrichtung hat in dieser Woche einen Workshop zur Frage „Wie klingt Lauenburg?“ initiiert. Das Ergebnis ist eine Klangskulptur, die am Sonntag, 5. Juli, um 15 Uhr auf der Baubrache an der Berliner Straße bewundert werden kann.

Für Klänge interessiert sich auch Lorenz Stellmacher. Der Folkmusiker hat eine Vorliebe für skandinavische Sounds und Nyckelharpa, ein nordisches Saiteninstrument. Stellmacher spielt am Sonntagnachmittag (5. Juli) mit Ronald Feldner im Ratzeburger Kurpark. Ein weiterer musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt von Liedermacher Klaus Irmscher am Drüsensee (4. Juli). Am Nachmittag präsentiert er in der freien Natur eine Auswahl seines abwechslungsreichen und breiten Werkes.

Zum Abschluss des KulturSommers am Kanal lädt die Stiftung Herzogtum Lauenburg zum „Blauen Montag“ (6. Juli) unter freiem Himmel ein. Intendant Frank Düwel und Managerin Farina Klose haben dafür ein Potpourri des diesjährigen Programms zusammengestellt. Zu sehen und zu hören sind beispielsweise Musiker von Beat’n’Dance. Außerdem kann im Stadthauptmannshof ein letztes Mal Hanne Lenze-Lauchs Skulptur „Kan U see the Sky“ in Augenschein genommen werden.

Weitere Infos sowie die Öffnungszeiten für Ausstellungen und Ateliers gibt es unter www.kultursommer-am-kanal.de.

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Domprobstei geht an den Kreis

Wem gehört die Ratzeburger Domprobstei? Der Landtag hat diese Frage einstimmig zugunsten des Kreises beantwortet, der das Gebäude seit 1973 als Kreismuseum und Veranstaltungszentrum nutzt. Die bisher geltenden Regelungen zwischen Land, Kirche und Kreis aus den Jahren 1969 und 1971, die für Unklarheit gesorgt hatten, wurden für ungültig erklärt. Die Neuregelung umfasst im Wesentlichen die folgenden Punkte: Der Kreis erhält unentgeltlich Eigentum an der Domprobstei, wobei der Kreis dadurch auflaufende Kosten etwa für einen Notar übernimmt. Die Kirche kann den Rokokosaal der Domprobstei unentgeltlich nutzen, sofern dieser zur Verfügung steht. Sollte die kulturelle Nutzung der Domprobstei durch den Kreis jemals enden, erhält die Kirche ein Nutzungsrecht zur ortsüblichen Miete. Falls der Kreis die Domprobstei einmal verkaufen möchte, erhält die Kirche ein Ankaufsrecht zum Verkehrswert.

Quelle: plenum-online (landtag.ltsh.de)

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Traumfänger ganz groß – für große Träume“

Unter dem Titel „Traumfänger ganz groß – für große Träume“ steht am Sonnabend, 27. Juni, im Robert-Koch-Park (Mölln) ein Workshop auf dem Programm. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen von 15 bis 17 Uhr zwei Stunden „Kreativzeit“, um mit Fundstücken und diversen Materialien Ideen umzusetzen. Es wird geflochten, gewoben, gebunden und gestaltet.

Traumfänger kommen aus der indianischen Tradition. Sie sollen gute Träume leiten und Negatives abwehren. Die Veranstaltung findet im Rahmen des KulturSommers am Kanal und der KunstWerk-Ausstellung „Europa im Blick“ statt. Anmeldungen werden unter der Rufnummer 0173-2417085 entgegengenommen.

„Traumfänger ganz groß – für große Träume“, 27. Juni, Robert-Koch-Park, Hindenburgstraße 13, Mölln, 15 bis 17 Uhr

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Musik & Kunst von A bis Z

Musik, Storys und Kunst von A bis Z hat der KulturSommer am Kanal am Sonnabend, 20. Juni, und Sonntag, 21. Juni, im Programm. Ob analog oder digital – für jede(n) ist am kommenden Wochenende etwas dabei.

Gleich auf zwei Gastspiele darf sich Geesthacht freuen: Am Sonntag (21.6.) macht die Wanderinstallation „Kanus zwischen Wasser und Himmel“ mit „Wolkenspiegel“ von Hanne Lenze-Lauch in der größten Stadt des Kreises Station. Darüber hinaus erklingt dort am Sonntag zur besten Einkaufszeit die „Kurmusik aus den Wolken“. Mit Evelyne Saad und Lucy Fink (Violinen), Christian Jankisch (Viola) und Sigrid Strehler (Violoncello) präsentiert ein Quartett des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck Werke verschiedener Komponisten.

Auch in anderen Städten des Kreises ist der KulturSommer am Kanal am Start. In Lauenburg steigt am Sonntag (21.6.) in der Heinrich-Osterwold-Halle der „Abend der Sirenen“. Zu Gast ist das Ensemble „Klangrauschen“, das sich ab 17.30 Uhr der Neuen Musik widmet. Mit Areum Lee, die in diesem Jahr ein Stipendium am Künstlerhaus Lauenburg wahrnimmt, Mara Scholz und Alexei Vesselov wirken gleich drei Komponisten an diesem Konzertabend mit.

Zu einem musikalisch untermalten Spaziergang durch Schwarzenbek lädt Aaron Eckert mit seinem Soundwalk ein. Die Datei steht auf Kultursommer-am-Kanal.de zum Herunterladen bereit. Dort lässt sich zudem ein neues Video aus dem Beat`n`Dance-Studio streamen. Überhaupt: Ein Ausflug auf die Homepage Kultursommer-am-Kanal.de ist immer eine Reise wert: Die Mediathek enthält eine Reihe interessanter Videos und Audiobeiträge. Für frischen Input sorgen diese Woche u. a. die Literaten Fabian Navarro und HannaH Rau und der stets experimentierfreudige Möllner Liedermacher Klaus Irmscher. Überdies gibt es jede Menge Hintergrundgeschichten.

Stete Wegbegleiter des Festivals sind die Bildenden Künste. Mehr als 30 Kreative und Kunstschaffende in der Region zeigen den Besuchern eine Auswahl ihrer Arbeiten. In Garten, Alleen und an Ufern können die Besucher gegenständliche und abstrakte Werke aus den verschiedensten Materialien entdecken. Am 20. und 21. Juni ergänzen Gunda Förster-Jorczyk und Fred Jorczyk aus Mannhagen die Reihe der fortlaufenden Ausstellungen.

Wie bisher wird bei allen Begegnungen darum gebeten, Abstands- und Hygieneregeln zu beachten. Weitere Informationen rund um das Festival gibt es unter Kultursommer-am-Kanal.de.