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Aktuelles Ausstellungen

Under Northern Lights



Am 13. August 2022 um 15:00 Uhr findet eine Middisage zur Ausstellung Under Northern Lights statt.

Interessierte können bei einer Führung durch die Ausstellung mit Bildbetrachtung unter der Leitung von Dr. phil. Ulrich Kaiser und Museumsleiter Michael Packheiser die Arbeiten von Paul Pollock näher kennen lernen.

Der aus Australien stammenden Künstlers und Dozenten Paul Pollock lebte seit 1972 in Europa; zunächst in der Schweiz und in Freiburg im Breisgau. Völlig unerwartet ist Paul Pollock während der Vorbereitung der Möllner Ausstellung im Januar 2022 verstorben und hat uns einen reichen Schatz an Bildern und Zeichnungen hinterlassen, den es jetzt zu entdecken gilt.

„Entdecke die Unendlichkeit der Seele in der Fläche. Man grüßt den eigenen Raum. Man macht den Raum wieder auf. Liebevolles Schauen und Tun. Wenn es gut geht, haben wir eine große Sicherheit, eines erfüllenden Zustands mit sich selbst eins zu sein.“
(Paul Pollock)

Die Ausstellung im Möllner Museum Historisches Rathaus ist noch vom Juli bis 18. September 2022

Am Markt 12
23879 Mölln | Tel. 0 45 42. 9 76 51 00

Öffnungszeiten
Montag – Freitag 10:00 – 18:00 Uhr
Samstag – Sonntag 10:00 – 16:00 Uhr

Foto: Bild von Paul Pollock UnderNorthernLights

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg

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Aktuelles Ausstellungen Nördlich der A24

Till Eulenspiegel-Ausstellung mit Arbeiten von Marina Prüfer

Die derzeitigen Krisenzeiten zeigen der Bildenden Künstlerin Marina Prüfer deutlich, wie wertvoll Till Eulenspiegels Humor als Metapher für unser gesellschaftliches Leben und den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist. Till ist für sie eine geeignete Figur, um ins Gespräch zu kommen und dem Kulturort Mölln als Tills Ruhestätte ein zusätzliches Gesicht zu geben: Die Friedlichkeit.

Als Zeitzeugin, Bildende Künstlerin, Systemischer Coach und Sozialpädagogin wird Marina Prüfer immer wieder mit den Bedürfnissen der Menschen aus unterschiedlichen Kulturen konfrontiert. Der Wandervogel Till Eulenspiegel – der Grenzgänger zwischen den Stühlen und Welten, mit seinem Spiegel und der klugen Eule – könnte uns ein Wegweiser sein.

In den Zeichnungen, Malereien und Skulpturen der Berliner Künstlerin treffen wir Tills Freigeist, Humor und Schabernack wieder. Jeder trägt einen Till in sich, kann sich prüfen und geprüft werden – und mit dem Gestalten ist es ebenso. 

Der Leiter der Möllner Museen Michael Packheiser führt in die Ausstellung ein. Für die musikalische Umrahmung sorgt Lorenz Stellmacher mit dem Akkordeon. Die Ausstellung läuft bis einschließlich 14. August und ist täglich von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Die Künstlerin ist vor Ort

Die Vernissage zu der Ausstellung findet am Sonntag, 24. Juli um 11.30 Uhr im Sitz der Stiftung Herzogtum Lauenburg statt (Stadthauptmannshof, Hauptstr. 150).

Weitere Informationen über die Künstlerin unter www.marinapruefer.com.

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Foto: Frieda Dilchert

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Ausstellungen

Artothek macht Sommerpause

Die Artothek macht eine kleine Sommerpause und bleibt vom 16. Juli bis zum 15. August 2022 geschlossen. Ab dem 16. August – in der Zeit zwischen 16.00 und 18.00 Uhr – ist das Team der Artothek wieder für Sie da.

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Aktuelles

Auftakt mit Familie, Kunst und Klang

Siebeneichen/Mölln – Schon in den ersten Tagen des KulturSommers am Kanal 2022 der Stiftung Herzogtum Lauenburg darf das Publikum mit Künstler*innen jeglicher Couleur die neu gewonnene Freiheit feiern – an erster Stelle mit einer frischen Eröffnung im idyllischen Siebeneichen. Weitere familienfreundliche Feste in Basthorst und Ratzeburg, Livemusik in Stadt und Land, Zauberei und ein bunter Strauß an Bildender Kunst in offenen Ateliers, Gärten und Wald quer durch die Region lassen die ersten Blüten der Sommerreihe aufspringen. Hier einige Schwerpunkte aus dem Programm der ersten Woche vom 18. bis 24. Juni – alle Veranstaltungen und aktuellen Hinweise sind unter www.kultursommer-am-kanal.de abrufbar.

Eröffnungsfeier mit viel Musik, Kreativen und Familie
Die engagierte Gemeinde Siebeneichen zeigt beim großen Eröffnungswochenende (18./19.6. jeweils 11.00-18.00 Uhr) zum KulturSommer (KuSo) nicht nur Seele, sondern wartet auch mit Klangerlebnissen, dem weithin bekannten Kunsthandwerkermarkt, Fahrten mit der historischen Seilfähre, dem legendären Kuchenbuffet und (nur Sa.) mit Freiluftmalen mit Martina Ralfs auf der Kirchenwiese auf. Die festliche Eröffnung am Samstag von 11 bis 12 Uhr leitet in den Tag ein und wird von einem Generationenkonzert begleitet. Auf der KuSo-Bühne vor der Kirche sorgt die „Trommelfreundschaft“ – 50 muntere Kinder der Grüppental-Trommler aus Escheburg und der Oberstadt-Trommler aus Geesthacht – für die musikalische Untermalung. Mit purem Gesang gibt der mehrfach ausgezeichnete Lübecker A-cappella-Chor „Baltic Jazz Singers“ den nächsten Auftritt. Die jungen Musiker*innen von „Beat `n` Dance – In the Garden“ (Coralie Hunger, Dima, Julian, Lisbeth Lästig, Malte Haack, Roger Gewalt, Toya und Tim) führen bei ihrem ersten Auftritt schließlich Instrumente und Stimmen zusammen. Für ein möglichst vielseitiges Programm sorgen weitere Acts und Auftritte den ganzen Tag über – dazu gibt es auf der KuSo-Bühne und am Wegesrand ein halbes Dutzend Konzerte frei Haus. Neben den genannten Ensembles wirkt auch die Möllner Folkband mit.

Sommerfeste am See und auf dem Lande
Pünktlich zum KuSo-Start eröffnet auch Basthorst seine „KulturSonntage“ zwischen St.-Marien-Kirche und dem Gut. Den Auftakt macht am Samstag (18.6. ab 18 Uhr) die Eröffnung einer Ausstellung mit „Graffiti und Vinyl“ in der Kirche (Finn, Edwin und Bennet aus Mühlenrade), Bildhauerei von Sören Engel aus Möhnsen und „Lausche dem Wind“ – eine Klanginstallation von Maja Schulze aus Basthorst. Mit einer Beat-Night und Tanzbar klingt der Abend aus. Am Sonntag (19.6.) folgt ein großes Sommerfest mit Livemusik aus der Reihe „Musik ist systemrelevant“ – danach steigt jeden Sonntag ein Programm. Ein Mittsommerfest im schwedischen Stil am Domsee in Ratzeburg lädt am Sonntag (19.6.) zu Picknick, Musik und Tanz mit Günter Klose und seinen Freunden auf der Wiese am A.-Paul-Weber-Museum ein.

Sound und Zauberei
Neben vielerlei Musik am Wegesrand, bei den Festen und als Begleiter künstlerischer Objekte stehen sieben Konzerte auf dem Programm. U. a. zeigen drei typische KulturSommer-Formate, dass Genuss keine großen Konzertsäle braucht und Musik sehr gut mit anderem Schönen kompatibel ist: Ein After-Work-Gartenkonzert in Buchholz (21.6.) mit dem Trio VierFürDrei (Christina Sophie Meier, Niels Rathje und Peter Köhler) kombiniert Klavier, Gitarre und Cello ebenso wie junge und erfahrene Instrumentalisten. Cello und Harfe (Peter Köhler und Stefan Battige) erklingen gemeinsam in Klein Zecher (24.6.), wo Zen-Kunst von Antje Ladiges-Specht die zauberhaften Töne umgibt. Welt und Dorf, Musik und Natur bringt Lorenz Stellmacher mit seinen „Klangfunden“ in Fitzen (23.6.) zusammen. Er holt mit seinem E-Piano Weisen aus vielen Ländern der Erde in den großen Garten der Familie Rinck.

In Geesthacht lassen Susanne Bornholdt und Karen Hardt am Sonnabend (18.6.) Klaviermusik für 20 Finger in der ehemaligen Teppichfabrik erklingen, am Mittwoch (22.6.) wollen Georgie Carbutler & Band den Menzer-Werft-Platz mit bekannten Coversongs rocken. Die Reihe der kleinen Friedhofskonzerte „Klang im ewigen Garten“ eröffnen Schwarzenbek (19.6.) und Lütau (24.6.). Ein besonderer Leckerbissen wird am Wochenende in Schiphorst serviert: Wie „Magic at the Bügelbrett“ funktioniert, zeigt der Zauberkünstler Thomas Otto.

Bilder, Objekte und eine Landmarke
Die Künstler*innen und Kreativen aus der Region breiten ihre Arme und Arbeiten für ein neugieriges Publikum aus. Was gibt es nicht alles zu entdecken – in Farbe, Metall, Stein, Stoff, Holz, Gips und Draht, Plastik und Styropor, an Fundstücken und Recyceltem. In Sierksrade, Groß Grönau, Berkenthin, Roseburg, Klein Zecher und Büchen zeigt sich die gestalterische Vielfalt in offenen Ateliers oder unter freiem Himmel. In Müssen trifft ein Skulpturenpark im Wald auf Tanz und Lyrik (19.6.).

Ein besonderes Signal sendet das Künstler*innen-Projekt B4art (Elsbeth Buchfeld, Sabine Burmester, Christof Müller und Maren Ruf) in Buchholz auf Lödings Bauernhof am Ratzeburger See (alle Tage im KuSo). Dort setzt ein zwölf Meter hoher Turm eine unübersehbare Landmarke. Das Projekt „Turmbau zu B. Größenwahn! – Babylon ist überall“ ist eine Anspielung auf den Turmbau zu Babel, verweist aber auch auf die moderne Architektur und alles andere in der Welt, was immer noch höher, schneller, besser und schöner werden soll. Das Konstrukt aus Installationen, Farben und Bildern will zur Diskussion über Wirtschaft, Gesellschaft, Natur, Klima, Flucht und Kunst anregen und zur Kommunikation darüber einladen.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Aus der Stiftung

Ausschreibung des Kulturpreises 2022 der Stiftung Herzogtum Lauenburg

Mölln – Da geht noch was: Schon einmal hat die Stiftung Herzogtum Lauenburg dazu aufgerufen, Vorschläge für den Kulturpreis 2022 einzusenden. Gerne weist sie noch einmal auf diesen für die Region wichtigen Preis hin.

Traditionell verleiht die Stiftung alle zwei Jahre einen Kulturpreis an Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen, die sich um die Kulturentwicklung im Kreis besonders verdient gemacht haben. In einer Feierstunde im Oktober wird die Verleihung im Stadthauptmannshof in Mölln erfolgen.

Die Verankerung der künstlerischen Arbeit in unserer Region ist ein wichtiges Kriterium für die Auswahl der Preisträger. So kann die künstlerische Arbeit z.B. durch den regionalen Bezug oder durch die hier lebenden Menschen Inspiration erfahren haben. Gesellschaftliches Engagement und kulturpolitische Relevanz werden ebenso berücksichtigt.

Der Preis besteht aus einer Bronzerelief-Plastik nach der gestalterischen Vorlage von Karlheinz Goedtke, einer Urkunde und einem Geldpreis.
Der letzte Kulturpreis wurde 2020 an Claudia Bormann verliehen.

Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt, die sich wie folgt zusammensetzt:

Andrea Koop – Vorsitzende der Jury
Jörg-Rüdiger Geschke – Kreisfachberater Kulturelle Bildung Herzogtum Lauenburg und Vorstandsmitglied der Stiftung
Martin von Hopffgarten – Vorsitzender des Vereins da capo talento Lauenburg
Florian Klein – Kultur-Community der Stiftung
Christiane Leptien – Bildende Künstlerin

Gleichzeitig vergibt die Stiftung Herzogtum Lauenburg einen „Förderpreis für Jugend und Kultur“. Der Preis wird an Projekte oder Einzelpersonen vergeben, wobei die Altersgrenze bei Einzelpersonen bei 27 Jahren liegt. Der Förderpreis wird vergeben als Stipendium, als Zuschuss für die Teilnahme an einem Workshop oder als Zuschuss für die technische Ausstattung, ein Instrument oder ein anderes Arbeitsmittel.

Für beide Preise sind bis zum 22.08.2022 bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg mögliche Vorschläge einzureichen. Benötigt werden dafür der Name und die Anschrift sowie eine kurze Darstellung der Arbeit des jeweils vorgeschlagenen Projektes oder der jeweiligen Person sowie eine Begründung mit Sicht auf die o.g. Preisvergabekriterien.

Die Stiftung freut sich auf Ihre Vorschläge, die den Kulturpreis und den Förderpreis zu einem Gewinn für alle Kulturschaffenden und Nachwuchskünstler machen und die Kultur in unserem Kreis weiterhin stärken.

Kontakt für Vorschläge: info@stiftung-herzogtum.de

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Aus der Stiftung Nördlich der A24

„Platt för hüüt un morgen“

Mölln – Zum 16. Mal treffen sich plattdeutsche Autorinnen und Autoren auf Einladung der Stiftung Herzogtum Lauenburg und des Zentrums für Niederdeutsch in Holstein (ZfN) im Möllner Stadthauptmannshof, um sich ihre Geschichten und Gedichte vorzulesen bzw. anzuhören und ins Gespräch zu kommen. Ausdrücklich sind interessierte Zuhörer eingeladen, am Samstag, 11. Juni dabei zu sein – gerne auch zwischendurch. Die Autoren kommen aus allen Teilen Norddeutschlands und zeigen die ganze Vielfalt der plattdeutschen Sprache. Dabei sind Hobby-Schriftsteller wie auch solche mit mehreren Veröffentlichungen gleichermaßen vertreten.

Um 10 Uhr geht es los mit Grußworten, einem Vortrag von Sonja Wolf (Mitarbeiterin des Minderheitenbeauftragten Johannes Callsen) sowie musikalischer Umrahmung von der nordfriesischen Sängerin Inge Lorenzen. Die Lesungen finden um 14.30, 15.10 und 16.30 Uhr statt.

Der Eintritt ist frei. Interessenten melden sich bitte bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg an: Tel. 04542/87000 oder info@stiftung-herzogtum.de.

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Nördlich der A24

Kunst schafft blühende Vielfalt im Herzogtum Lauenburg

Über 30.000 Quadratmeter Blühwiesen sind im Rahmen des Schulprojekts „Kunst schafft Vielfalt – für mehr blühende Landschaften im Kreis Herzogtum Lauenburg“ an insgesamt 24 Standorten angelegt worden. Am 31.05.2022 werden die neuen Blühwiesen ausgewählter Schulstandorte zusammen mit dem Kooperationspartner „Netzwerk Blühende Landschaft“ von Mellifera e.V. besucht.

Start der Blütentour ist um 9 Uhr auf dem Gelände des Robert-Koch-Parks in Mölln. Hier haben die Kita Schneiderschere und die Freie Schule Mölln mit tatkräftiger Unterstützung durch das Lebenshilfewerk Kreis Herzogtum Lauenburg zwei Blühflächen ausgesät.

Nächste Station der Blütentour ist um 11:00 Uhr die Fürstin-Ann-Mari-von-Bismarck-Schule in Aumühle. Dank engagierter Hecken-Patenschaften und mit Unterstützung durch die Gemeinde Aumühle kann hier die neue Blühwiese mit blühenden Sträuchern ergänzt werden. Diese bieten ebenfalls eine wichtige Nahrungsgrundlage für Blüten besuchende Insekten und schaffen gleichzeitig wertvolle Lebensräume.

Den Abschluss bildet an diesem Vormittag um 12:30 Uhr die neue Blühwiese der Grund- und Gemeinschaftsschule Schwarzenbek. Hier hat die Flex-Klasse aktiv Hand angelegt und die Regiosaat im Herbst 2021 an den Start gebracht.

An allen Standorten wird die Blütentour von den jeweiligen Mitmachern, Mitdenkern und Mitunterstützern begleitet, die von ihrem Blühwiesenprojekt und ihren Erfahrungen erzählen.

Die Blütentour 2022 ist Teil des Projekts „Kunst schafft Vielfalt – für mehr blühende Landschaften im Herzogtum Lauenburg“. Daher werden im Rahmen der Blütentour auch die von den Schülerinnen und Schülern gestalteten Kunstobjekte an den drei Schulstandorten präsentiert. Auf großformatigen Exponaten zeigen sie künstlerische Visionen von „Blühenden Landschaften“, die sich nun mit den realen Blühwiesen der Schulen verbinden. „Mit diesem Projekt zeigen wir, wie jeder und jede einen Beitrag zum Insektenschutz leisten kann und wie auf diese Weise das Netzwerk mehrjähriger Blühwiesen im Herzogtum Lauenburg ausbaut wird.“, freut sich Elisabeth von Meltzer, Mitinitiatorin des Projekts. Auf den 32.000 qm neu angelegten Blühwiesen haben Schulklassen jetzt die Möglichkeit, das Leben auf den Blühwiesen zu beobachten, zu erforschen und die Entwicklung der vielfältigen Biotope zu begleiten. Auch Kommunen, Kirchengemeinden, Privatpersonen und Landwirte haben das Projekt mit der Anlage neuer Blühwiesen unterstützt.

Initiatoren des Projekts sind die Kreisfachberater:innen für Natur- und Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung, Elisabeth von Meltzer und für Kulturelle Bildung, Jörg Geschke. Unterstützt wird das Projekt von der Zukunftsschule.SH, SchuleTrifftKultur und der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Fachliche Beratung und Unterstützung leistet das „Netzwerk Blühende Landschaft“ von Mellifera e.V. sowie der Deutsche Verband für Landschaftspflege. Weitere Informationen zum Projekt unter www.kinderbluetenreich.de. Eine Anmeldung zur Blütentour 2022 ist nicht erforderlich.

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Nördlich der A24

Troubaduo

Man darf gespannt sein: Am Sa., 21. Mai 2022 um 19:30 Uhr heißt der Folkclub Mölln e.V. TroubaDuo im Robert-Koch-Park, Hindenburgstraße 13 in Mölln herzlich willkommen. Der Theatersaal wird extra für diesen Anlass so hergerichtet, dass sich ein besonderes Flair entfalten kann.

„Mit Sehnsucht im Gepäck und  mit Musik im Herzen“, so entspringt Jana Nitsch ihre Spielfreude, wenn sie sich zusammen mit Marcus Berthold als TroubaDuo auf dem Weg zum Konzert nach Mölln  macht. Mit im Gepäck hat Jana Nitsch ihren treuen Wegbegleiter, das Akkorddeon und Marcus Berthold seine eigens für seine Musik umgebaute Fivestring-Fiddle. „Ihr gemeinsamer Klang erzeugt sowohl bei unseren Zuhörern als auch bei uns jedes Mal eine Gänsehaut.“, so beschreibt Marcus Berthold das besondere Feeling ihrer Konzerte. Mal fühlt es sich an wie ein Tanz am Lagerfeuer zwischen bunten Wägen, ein anderes Mal zieht die Meeresbrise über einen hinweg und dann sitzt man plötzlich in einem Straßencafe in Frankreich. Das TroubaDuo verwebt eigene Kompositionen mit Klezmer, Balkanmusik und französischem Straßenklang und lässt all diese Genres zu einem einzigen großen Gefühl verschmelzen: Boheme.
Deren Kreativität zeigt sich nicht nur in den musikalischen Talenten, die die beiden mitbringen, sondern auch in ihren Ideen und Aktionen, wie trotz Corona dennoch Musik gemacht werden kann. Als Beispiel sei das schwimmende Bett auf der Trave in Lübeck genannt, welches vielen sicher noch gut in Erinnerung ist. Für ihren besonderen Einsatz für das Gemeinwohl in Lübeck ist Jana Nitsch kürzlich mit dem Günter Hargig-Preis ausgezeichnet worden.
Nun reisen die beiden in die Eulenspiegelstadt Mölln, in der sie der Folkclub in freudiger Erwartung willkommen heißt. In familiärer Atmosphäre in einem für diesen Anlass angemessen gestalteten Theatersaal  können sich die Zuschauer auf ein besonderes Konzerterlebnis freuen. Die geeignete Musik dafür tragen TroubaDuo bereits in sich.

Der Robert-Koch-Park ist komplett barrierefrei. Es stehen ausreichend Parkplätze direkt vor der Tür zur Verfügung. Der Eintritt beträgt 12,- €, Folkclub-Mitglieder frei. Eine Reservierung wird empfohlen. Tel.: 04542-822472 oder info@folkclubmoelln.de

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Nördlich der A24

Einweihung der Scherer-Bünting-Orgel in der St.Nicolai-Kirche

Am Wochenende vom 6. – 8. Mai wird die Einweihung nun stattfinden, nachdem sie für den vergangenen Dezember leider kurzfristig abgesagt werden musste. „Es ist für mich und den Orgelbauverein, der seit 20 Jahren mit vielen Höhen und Tiefen dieses Projekt getragen hat, ein großer Moment!“ sagt Kantor Thimo Neumann über die frisch restaurierte Orgel, die seit September 2018 schweigt . „Deswegen feiern wir diese Einweihung auch entsprechend groß, denn dieses Instrument ist von internationaler Bedeutung! “ — ergänzt Neumann.


Am Freitag, den 6.5. um 18 Uhr finden Orgelweihe und das Eröffnungskonzert mit Prof. Arvid Gast und Prof. Pieter van Dijk statt; am Samstag ein Orgelbauprojekt für Kinder und Erwachsene, Vorträge von Orgelbauern und Organisten rund um die Möllner Orgel und ihre Geschichte, außerdem zwei Konzerte mit dem Ensemble Marescotti und Prof. Harald Vogel; am Sonntag schließlich ein festlicher Gottesdienst mit Thimo Neumann an der Scherer-Bünting-Orgel und ein Abschlusskonzert mit Prof. Krzysztof Urbaniak.


Für die Teilnahme an den verschiedenen Veranstaltungen wird eine Einladungskarte benötigt, die im Kirchenbüro (Jochim-Polleyn-Platz 9), in der St.Nicolai-Kirche oder über den 0rgelbauVerein erhältlich ist. Bei Fragen bitte wenden an: Orgelbauverein info@orgelbauverein-moelln.de oder Kantor Neumann unter neumann@kg-moelln.de – 0176 – 80184411.

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Aktuelles Nördlich der A24

Frühjahrsausstellung „Worldscapes“ mit Arbeiten von Claudia Bormann in Mölln

Mölln – In der Frühjahrsausstellung der Stiftung Herzogtum Lauenburg zeigt Claudia Bormann (Ratzeburg) überwiegend neuere Arbeiten mit dem Schwerpunkt auf großformatiger Malerei. Auch die aktuellen Ergebnisse eines Arbeitsaufenthaltes in Palermo, den die Künstlerin erst kürzlich beendet hat, sind in der Ausstellung zu sehen.

Die Vernissage findet am Sonntag, 24. April um 11.30 Uhr im Stadthauptmannshof statt (Hauptstr. 150, 23879 Mölln). Die syrische Journalistin und Autorin Raifeh Mansour Al Masri (Damaskus/Rostock) führt zur Einführung ein Gespräch mit der Künstlerin. Für die musikalische Umrahmung sorgt der Dotara-Spieler Sandip Samaddar (Kalkutta), der digital dazugeschaltet wird. Die Ausstellung läuft bis einschließlich 15. Mai und ist samstags und sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Pointiert beschreibt Elke Schweigart (BBK-SH) in ihrer Laudatio zur Verleihung des Kulturpreises der Stiftung 2020 die Arbeiten der Malerin: „Die großformatigen Malereien fesseln den Betrachter auf unterschiedlichen Ebenen. Beim Anblick der Bilder erlebt man zunächst das Moment der Wiedererkennung einer landschaftlichen Situation. Betrachtet man das Bild weiter oder tritt näher an es heran, scheint eine weitere Lesart auf: Man vergisst Abbildhaftigkeit, Illusion und Tiefenraum und findet sich in einem ungegenständlichen Bild wieder. Große, mutige Pinselstriche, kontrastierende Farbsetzungen, Verläufe und Verwischungen treten dem Betrachter als reine Malerei vor Augen. Diese simultane Erfahrung in der Wahrnehmung begründet wohl den anhaltenden Erfolg, den Claudia Bormanns Kunst genießt. Ihre große, technische Perfektion ist die Voraussetzung für das Schaffen dieser wirkmächtigen Bildsprache.“

Es ist auch möglich, die Ausstellung nach Vereinbarung mit der Künstlerin zu besuchen. Kontakt: 0172-8444146 oder mail@claudia-bormann.de

Weitere Informationen unter www.claudia-bormann.de Kontakt Stiftung Herzogtum Lauenburg: info@stiftung-herzogtum.de oder Tel. 04542-87000