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Waldspaziergang in Farchau

Davor und danach – ein Blick hinter die Waldkulisse.

Farchau – Jeder Wald hat seine Geschichte. In Baumlebenszeit gemessen, verändern sich Wälder ständig, für uns Menschen dagegen nur sehr langsam. Am Donnerstag, 10. September um 17 Uhr laden die Kreisforsten zu einem Waldspaziergang in das Waldgebiet oberhalb des Ratzeburger Küchensees ein. Bei der Führung wird gezeigt wie die natürliche Entwicklung der Wälder und die Arbeit der Kreisforsten zusammenspielen: Wie können Baumarten gefördert werden, um die Wälder vielfältig und widerstandsfähig zu halten? Warum finden Waldpflege und Holzernte bereits ab September statt? Wie integrieren und berücksichtigen wir den Naturschutz? Andreas Müller aus dem Forstrevier Farchau und Annekatrin Kohn von den Kreisforsten beantworten viele Fragen auf einem 1,5-stündigem Rundweg und auch abseits der Wege. Ab September werden die besonderen Laubmischwälder ökologisch sensibel bewirtschaftet, um der nächsten Waldgeneration Raum zu geben. Im Frühjahr wird eine Folgeveranstaltung angeboten, um zu schauen, wie sich der Wald verändert hat. Der Termin wird rechtzeitig angekündigt. Bitte denken Sie an festes Schuhwerk und witterungsangepasste Kleidung, sowie einen ausreichenden Insektenschutz. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ansprechpartner: Andreas Müller, Revierförsterei Farchau und Annekatrin Kohn, Öffentlichkeitsarbeit und Naturschutz Kreisforsten Herzogtum Lauenburg. Treffpunkt: Parkplatz an der Farchauer Liegewiese, 23909

Google-Standort: https://maps.app.goo.gl/22VkTAxckCS62KJRA

Foto: Umkreisel

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Matsch und gute Laune – besser als in Wacken!

Filmprojekt: Wir retten das Wasser im Wald

Hzgt. Lauenburg – Gummistiefel, das Eiserne Pferd, schwere Eimer voller Lehm und viele helfende Hände: der  Film „Wir retten das Wasser im Wald“ zeigt eindrucks- und stimmungsvoll wie viele engagierte Akteure aus der Forst und dem Naturschutz hinter den Kulissen zusammenarbeiten, um in den Lauenburgischen Wäldern das Wasser zurückzuhalten und Moore zu vernässen.

Die Integrierte Station Lauenburgische Landschaften, der Naturpark Lauenburgische Seen, der Fachdienst Naturschutz und die Kreisforsten Herzogtum Lauenburg arbeiten für viele Wiedervernässungsprojekte zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit ist gemeinsam mit vielen weiteren Unterstützenden aus dem Naturschutz der Film „Wir retten das Wasser im Wald“ entstanden.Fehlende Niederschläge und über längere Phasen anhaltende Dürren machen zunehmend auch den Wäldern im Norden zu schaffen und beschäftigen viele Waldbesitzende und Forstbetriebe genauso wie die Akteure aus dem Naturschutz. Wenn die Wasserstände in den Seen und Bächen absinken, sumpfige Erlenwälder trockenfallen, Pilze und Flechten verschwinden und Bäumen ebenso wie der krautigen Vegetation Wasser fehlt, leidet ein gesamtes Ökosystem unter dem Wassermangel. Gräben in den Wäldern zu verschließen und in Senken das Wasser anzustauen, kann daher ein entscheidender Puffer sein, um das Wasser möglichst lange im Wald zu halten, natürliche Wasserregime, die Wasserzügigkeit im Boden wiederherzustellen, für Kühlung und eine höhere Luftfeuchtigkeit im Wald zu sorgen und Lebensräume für viele an Wasser gebundene Organismen wiederherzustellen und zu vernetzen.

Der Film zeigt in knapp 10 Minuten im Jahresverlauf verschiedene Waldorte, die Baustellen und die engagierten Köpfe, die sich für die Wiedervernässung in unseren Wäldern einsetzen. Vorher-Nachher-Effekte werden so unmittelbar erlebbar, es ist spürbar, wo das Wasser fehlt und wo bereits erfolgreiche Wasserstände den Unterschied machen. Entstanden ist das Gemeinschaftsprojekt der Integrierten Station Lauenburgische Landschaften, Naturpark Lauenburgische Seen und Kreisforsten Herzogtum Lauenburg in Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Eike Wichmann aus Hamburg. Das Projekt wurde vollständig aus Eigenmitteln finanziert.

„Wir wollen mit dem Film auf das zunehmend fehlende Wasser im Wald aufmerksam machen, für die Schönheit unserer Natur begeistern und natürlich alle Naturpark-Gäste einladen, rauszugehen“, sagt Claudia Rösen vom Naturpark Lauenburgische Seen. Der Film macht auf jeden Fall Lust sofort durch die gezeigten Wälder zu spazieren! Malte Festersen von der Integrierten Station Lauenburgische Landschaften hält im Film eine Handvoll Laub und lässt es wie Knusperchips zerbröseln. Er erläutert: „Um das Wasser im Wald zu halten, müssen alte Entwässerungsgräben verschlossen werden. Da diese häufig weitab der Wege mitten durch die Bestände gehen, haben wir eine Spezialmaschine, die bodenschonend entlang der Rückegassen das schwere Material an die richtigen Stellen bringt.“

Alle Wiedervernässungsprojekte werden in enger Abstimmung mit dem Fachdienst Naturschutz des Kreises Herzogtum Lauenburg umgesetzt. „Mit den Maßnahmen des Wasserrückhalts reagieren wir aktiv auf die Folgen des Klimawandels. Mit der fortschreitenden Veränderung der Niederschlagsverteilung müssen wir verstärkt Wasser, insbesondere aus den winterlichen Regenereignissen, in unserer Landschaft zurückhalten, um langfristig die Lebensgrundlagen für Pflanzen, Tiere und auch uns Menschen zu erhalten“, erklärt Daniel Engert.

Revierleiter Moritz Löffelmann von den Kreisforsten fügt hinzu: „Ich freue mich, wenn ich in meinem Revier einen Beitrag leisten kann, der dem Walderhalt und dem gesamten Ökosystem zu Gute kommt. Denn auch wir und die zukünftigen Generationen profitieren von unseren Wäldern, die unsere Region hier so prägen und lebenswert machen. Foto: Erik Gross

Veranstaltungstipp

Willkommen zum Tag des Waldes 30.8.2026

Am Sonntag, 30.8.2026 möchten die Kreisforsten Herzogtum Lauenburg und ihre vielen Partner die Waldgäste mit hinter die Kulisssen ihrer Arbeit in einem faszinierenden Waldökosystem nehmen.

Wald- und Naturtouren führen die Besucher in die sommerliche Kühle des Waldes, bei einem Waldbrandeinsatz gemeinsam ein Feuer löschen, auf einen Baum klettern, einen Baum pflanzen, ein mobiles Sägewerk in Aktion erleben und mit der Rettungshundestaffel trainieren: an diesem Tag geht es ums Mitmachen und Erleben!

Das Naturparkteam Lauenburgische Seen, die Waldkita Wurzelzwerge aus Mustin, die Lehranstalt für Forstwirtschaft aus Bad Segeberg, die Feuerwehren aus Ratzeburg und Lehmrade, Fledermaus-experte Holger Siemers, das Mobile Sägewerk von Timothy Lohmann, das Ruheforstteam und die Domäne Fredeburg, die Jäger aus dem Lehrrevier der Kreisforsten und die Wildburger von Wildglück –  diese und viele weitere Partner der Kreisforsten Herzogtum Lauenburg werden diesen Tag gemeinsam gestalten! Der Eintritt ist frei.

Tag des Waldes – Sonntag, 30.8.2026 10 – 17 Uhr

Veranstaltungsort: Wanderparkplatz Dorotheenhofer Weg, 23911 Salem

                                    Google-Standort https://maps.app.goo.gl/uDqw2zBKkpV3NL6x7

Alle weiteren Infos zur Veranstaltung unter https://www.kreis-rz.de/kreisforsten

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Der Sachsenwald

– und natürlich Bismarck

Friedrichsruh – Ein Spaziergang mit Nikolaj Müller-Wusterwitz. Frühindustrialisierung, Forstwirtschaft, Tourismus, Immobilienprojekt – der Sachsenwald hat bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ganz unterschiedliche wirtschaftliche Zyklen erlebt. Bei diesem Spaziergang am Sonnabend, 27. Juni, werden die Orte erkundet, die mit dieser Geschichte verbunden sind. Besondere Aufmerksamkeit wird dem einstigen Waldbesitzer Otto von Bismarck gelten. Die Veranstaltung unter der Leitung von Nikolaj Müller-Wusterwitz beginnt um 15 Uhr am Historischen Bahnhof Friedrichsruh, führt durch den Sachsenwald nach Aumühle und zurück. Sie dauert etwa 2,5 Stunden, festes Schuhwerk wird empfohlen. Die Teilnahme ist kostenlos. Mit dieser Veranstaltung nimmt die Otto-von-Bismarck-Stiftung an der Reihe „Kultursommer am Kanal“ teil.

Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung

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Waldspaziergang mit dem Ranger

Am Sonntag, 17. Mai geht es ab 14 Uhr ins Reich der Bäume und Sträucher. Ranger Ulf Lemmrich vom Naturpark Lauenburgische Seen zeigt die schönsten Ecken rund ums urige Forstamt in Farchau bei Fredeburg. Er erzählt spannende Fakten, Anekdoten und Geschichten über heimische Pflanzen im Wald und am Wegesrand.

Diese Naturpark-Tour bietet Natur pur, fundiertes Fachwissen und anschauliche Eindrücke in die vielfältige Landschaft. Für Fragen rund um seine Aufgaben im Beruf als Naturpark-Ranger steht er gerne zur Verfügung. Treffpunkt ist der Parkplatz am Forsthaus im Farchauer Weg. Interessierte melden sich bitte bis spätestens Donnerstag, 14. Mai unter Lemmrich@Kreis-rz.de an. Der Teilnahmebeitrag von 5 € kann direkt vor Ort gezahlt werden. Weitere Informationen unter www.naturpark-lauenburgische-seen.de/veranstaltungen.html.  Die Veranstaltung ist Teil des landesweiten „Aktionsmonat Naturerlebnis“, zu dem viele Angebote nach draußen locken

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Nördlich der A24

Waldführung: Davor und danach – ein Blick hinter die Waldkulisse

Salem – Am Montag, 14. Juli, 16.30 Uhr, laden die Kreisforsten Herzogtum Lauenburg zu einer Waldführung in das Waldgebiet Salemer Moor ein. Bei der Führung wird gezeigt wie die natürliche Waldentwicklung und die Arbeit der Kreisforsten zusammenspielen:

Wie können Baumarten gefördert werden, um den Wald vielfältig und widerstandsfähig zu halten? Warum finden Waldpflege und Holzernte bereits ab September statt? Wie integrieren und berücksichtigen die Kreisforsten den Naturschutz im Wald? Andreas Müller aus dem Forstrevier Farchau und Annekatrin Kohn von den Kreisforsten beantworten viele Fragen auf einem etwa 2-stündigen Rundgang auch abseits der Wege. 

Ab September werden hier die besonderen Laubmischwälder ökologisch sensibel bewirtschaftet um der nächsten Waldgeneration Raum zu geben. Im Frühjahr wird eine Folgeveranstaltung angeboten, um zu schauen, wie sich der Wald verändert hat. Der Termin wird rechtzeitig angekündigt. 

Hinweis für die Teilnehmenden: Bitte denken Sie an festes Schuhwerk und witterungsangepasste Kleidung, sowie einen ausreichenden Sonnen- und Insektenschutz.

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Treffpunkt ist der Wanderparkplatz Dorotheenhofer Parkplatz in 23911 Salem, Standort: https://maps.app.goo.gl/rUUHnGhqyjkt2AqRA

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Südlich der A24

Plattdüütsche Föhren in’t Holt

De Lüüd ut den Norden vun unse Hartogdom kennt ja oft nich den Süden – oder sünd Se mal in’t Holt an de Elv west?

Heinrich de Lööw kennt ja all de Ratzborger, aver he is ok hier an de Elv west. Ok de ole Soltstraat keem na’t Översetten över de Elv na Schnakenbek, in’t Lauenborgsche. De Iestiet hett de Landschap en besünner Form geven, dorüm sünd hier ok de Wälder besünners. Hier staht grote Swattpappels und Ellern, ok Sporen vun den Bevers find man bi uns överall. Dit all wüllt wi tosamen finnen un uns ankieken.

De Föhren duert bummelig twee Stünnen. En Initschatiev vun den Nedderdüütsch-Biraat vun de Stiften. Wi hebbt bi düsse Veranstalten en Grenz vunwegen de Lüüd, de mitkamen künnt.

Dorwegen mutt een sik anmellen ünner: info@stiftung-herzogtum.de oder Tel. 04542 / 870 00, 14.

Samstag 14. Oktober 2023, 14.00 Uhr, Deelnehmen kost 5,00 €,

Drapen: »Alte Salzstraße«, 21481 Schnakenbek, up den Parkplatz an de »Ertheneburg«

Foto © Romahn

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.