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Aktuelles

Matsch und gute Laune – besser als in Wacken!

Filmprojekt: Wir retten das Wasser im Wald

Hzgt. Lauenburg – Gummistiefel, das Eiserne Pferd, schwere Eimer voller Lehm und viele helfende Hände: der  Film „Wir retten das Wasser im Wald“ zeigt eindrucks- und stimmungsvoll wie viele engagierte Akteure aus der Forst und dem Naturschutz hinter den Kulissen zusammenarbeiten, um in den Lauenburgischen Wäldern das Wasser zurückzuhalten und Moore zu vernässen.

Die Integrierte Station Lauenburgische Landschaften, der Naturpark Lauenburgische Seen, der Fachdienst Naturschutz und die Kreisforsten Herzogtum Lauenburg arbeiten für viele Wiedervernässungsprojekte zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit ist gemeinsam mit vielen weiteren Unterstützenden aus dem Naturschutz der Film „Wir retten das Wasser im Wald“ entstanden.Fehlende Niederschläge und über längere Phasen anhaltende Dürren machen zunehmend auch den Wäldern im Norden zu schaffen und beschäftigen viele Waldbesitzende und Forstbetriebe genauso wie die Akteure aus dem Naturschutz. Wenn die Wasserstände in den Seen und Bächen absinken, sumpfige Erlenwälder trockenfallen, Pilze und Flechten verschwinden und Bäumen ebenso wie der krautigen Vegetation Wasser fehlt, leidet ein gesamtes Ökosystem unter dem Wassermangel. Gräben in den Wäldern zu verschließen und in Senken das Wasser anzustauen, kann daher ein entscheidender Puffer sein, um das Wasser möglichst lange im Wald zu halten, natürliche Wasserregime, die Wasserzügigkeit im Boden wiederherzustellen, für Kühlung und eine höhere Luftfeuchtigkeit im Wald zu sorgen und Lebensräume für viele an Wasser gebundene Organismen wiederherzustellen und zu vernetzen.

Der Film zeigt in knapp 10 Minuten im Jahresverlauf verschiedene Waldorte, die Baustellen und die engagierten Köpfe, die sich für die Wiedervernässung in unseren Wäldern einsetzen. Vorher-Nachher-Effekte werden so unmittelbar erlebbar, es ist spürbar, wo das Wasser fehlt und wo bereits erfolgreiche Wasserstände den Unterschied machen. Entstanden ist das Gemeinschaftsprojekt der Integrierten Station Lauenburgische Landschaften, Naturpark Lauenburgische Seen und Kreisforsten Herzogtum Lauenburg in Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Eike Wichmann aus Hamburg. Das Projekt wurde vollständig aus Eigenmitteln finanziert.

„Wir wollen mit dem Film auf das zunehmend fehlende Wasser im Wald aufmerksam machen, für die Schönheit unserer Natur begeistern und natürlich alle Naturpark-Gäste einladen, rauszugehen“, sagt Claudia Rösen vom Naturpark Lauenburgische Seen. Der Film macht auf jeden Fall Lust sofort durch die gezeigten Wälder zu spazieren! Malte Festersen von der Integrierten Station Lauenburgische Landschaften hält im Film eine Handvoll Laub und lässt es wie Knusperchips zerbröseln. Er erläutert: „Um das Wasser im Wald zu halten, müssen alte Entwässerungsgräben verschlossen werden. Da diese häufig weitab der Wege mitten durch die Bestände gehen, haben wir eine Spezialmaschine, die bodenschonend entlang der Rückegassen das schwere Material an die richtigen Stellen bringt.“

Alle Wiedervernässungsprojekte werden in enger Abstimmung mit dem Fachdienst Naturschutz des Kreises Herzogtum Lauenburg umgesetzt. „Mit den Maßnahmen des Wasserrückhalts reagieren wir aktiv auf die Folgen des Klimawandels. Mit der fortschreitenden Veränderung der Niederschlagsverteilung müssen wir verstärkt Wasser, insbesondere aus den winterlichen Regenereignissen, in unserer Landschaft zurückhalten, um langfristig die Lebensgrundlagen für Pflanzen, Tiere und auch uns Menschen zu erhalten“, erklärt Daniel Engert.

Revierleiter Moritz Löffelmann von den Kreisforsten fügt hinzu: „Ich freue mich, wenn ich in meinem Revier einen Beitrag leisten kann, der dem Walderhalt und dem gesamten Ökosystem zu Gute kommt. Denn auch wir und die zukünftigen Generationen profitieren von unseren Wäldern, die unsere Region hier so prägen und lebenswert machen. Foto: Erik Gross

Veranstaltungstipp

Willkommen zum Tag des Waldes 30.8.2026

Am Sonntag, 30.8.2026 möchten die Kreisforsten Herzogtum Lauenburg und ihre vielen Partner die Waldgäste mit hinter die Kulisssen ihrer Arbeit in einem faszinierenden Waldökosystem nehmen.

Wald- und Naturtouren führen die Besucher in die sommerliche Kühle des Waldes, bei einem Waldbrandeinsatz gemeinsam ein Feuer löschen, auf einen Baum klettern, einen Baum pflanzen, ein mobiles Sägewerk in Aktion erleben und mit der Rettungshundestaffel trainieren: an diesem Tag geht es ums Mitmachen und Erleben!

Das Naturparkteam Lauenburgische Seen, die Waldkita Wurzelzwerge aus Mustin, die Lehranstalt für Forstwirtschaft aus Bad Segeberg, die Feuerwehren aus Ratzeburg und Lehmrade, Fledermaus-experte Holger Siemers, das Mobile Sägewerk von Timothy Lohmann, das Ruheforstteam und die Domäne Fredeburg, die Jäger aus dem Lehrrevier der Kreisforsten und die Wildburger von Wildglück –  diese und viele weitere Partner der Kreisforsten Herzogtum Lauenburg werden diesen Tag gemeinsam gestalten! Der Eintritt ist frei.

Tag des Waldes – Sonntag, 30.8.2026 10 – 17 Uhr

Veranstaltungsort: Wanderparkplatz Dorotheenhofer Weg, 23911 Salem

                                    Google-Standort https://maps.app.goo.gl/uDqw2zBKkpV3NL6x7

Alle weiteren Infos zur Veranstaltung unter https://www.kreis-rz.de/kreisforsten

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Nördlich der A24

Mit den Rangern nach draußen

Entdecken, erleben, schützen

Schlagsdorf – Natur hautnah erleben und dabei die unverzichtbare Arbeit der Rangerinnen und Ranger kennenlernen: Anlässlich des Welt-Ranger-Tags am 31. Juli, laden der Naturpark Lauenburgische Seen und das Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe zur „Fahrradtour zum World-Ranger-Day“ ein. Ranger des Naturparks und des Biosphärenreservats leiten die etwa 45 km lange Radtour durch die beiden Schutzgebiete. Im Fokus stehen die Historie der ehemaligen Grenzregion und Infos zu Naturschutzprojekten. Anwohnende wie Gäste der Schaalseeregion erhalten dabei spannende Einblicke in den vielseitigen Berufsalltag der Ranger. Gleichzeitig lenkt der Aktionstag den Blick auf die globale Bedeutung der Rangerarbeit für Natur- und Klimaschutz und macht sich für gute und sichere Arbeitsbedingungen stark. Treffpunkt der Rundtour ist das Grenzhus in Schlagsdorf. Anmeldung unter Telefon: 0173 3000484. Zum 20. Mal würdigt der World Ranger Day die unverzichtbare Arbeit von Rangern weltweit. Unter dem Motto „Ranger: Wächter eines sich wandelnden Planeten“ stehen sie im Mittelpunkt – Menschen, die sich tagtäglich für den Schutz von Natur, Artenvielfalt und einzigartiger Landschaften einsetzen. Rund 850 Rangerinnen und Ranger in Deutschland stehen für eine professionelle Betreuung der Schutzgebiete. Ihr Beruf ist anspruchsvoll, vielseitig und dabei relevant für die Zukunft: Sie dokumentieren Arten, schützen sensible Lebensräume und sorgen dafür, dass Verhaltensregeln in der Natur eingehalten werden. Gleichzeitig wirken sie als Vermittler zwischen Menschen und Natur, etwa im Gespräch mit Gästen und Anwohnenden, bei Bildungsangeboten für Kinder und Jugendliche oder in Zusammenarbeit mit Landnutzenden. Durch ihre tägliche Arbeit stärken sie in der Gesellschaft das Verständnis für ökologische Zusammenhänge und schaffen Naturerlebnisse, die Menschen für den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen begeistern. Ihre Einsatzorte sind vorrangig die Nationalen Naturlandschaften – ein Bündnis aus 141 Gebieten von den Küsten bis in die Alpen. Diese sind wichtige Rückzugsräume für bedrohte Arten und bieten Menschen zugleich naturschonende Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Foto: Hansebelt/Anja Brandes

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Südlich der A24

ELBE-LAND-SAFARI TOUR

Auf Safari vor der Haustür – wilde Natur entlang der Elbe entdecken

Lauenburg/Elbe – Safari? Dafür muss man nicht nach Afrika reisen. Manchmal genügt schon ein Ausflug an die Elbe. Am Samstag, den 20. Juni, 18 Uhr, lädt die Tourist Information Lauenburg/Elbe wieder zur beliebten Elbe-Land-Safari Tour ein. Gemeinsam mit einem zertifizierten Natur- und Landschaftsführer geht es auf Entdeckungstour durch die faszinierende Natur des Biosphärenreservats Niedersächsische
Elbtalaue. Wer jetzt an Jeeps und Löwen denkt, liegt zwar nicht ganz richtig – spannend wird es trotzdem. Denn entlang der Elbe wartet eine beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt darauf, entdeckt zu werden. Mit etwas Glück zeigen sich Seeadler am Himmel, Rotmilane über den
Wiesen oder andere tierische Bewohner der Elbtalaue. Die abwechslungsreiche Flusslandschaft gehört zu den wertvollsten Naturräumen Norddeutschlands und bietet beste Voraussetzungen für kleine und große Naturabenteuer. Safari-Guide Florian Baier versorgt seine Gäste unterwegs mit spannenden Geschichten, überraschenden Fakten und einem geschulten Blick für die kleinen und großen Wunder am
Wegesrand. Treffpunkt ist an der Jugendherberge am Sportplatz. Die Tour dauert circa 120 Minuten. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro pro Person. Bitte mitbringen: feste Schuhe, gute Laune & Neugier! Bitte bis zum 18. Juni/ 16 Uhr Anmelden! Entweder telefonisch unter
04153-5909 220 oder per E-Mail an touristik@lauenburg.de

Foto: Baier

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Südlich der A24

Auf leisen Pfoten durch die Elbtalaue

Natur-Exkursion auf den Spuren des Bibers entlang der Elbe

Lauenburg/Elbe – Wer am 31. Mai an der Elbe unterwegs ist, sollte besser
genau hinschauen – oder besser gesagt: ganz leise gehen. Denn auf der Natur-Exkursion „Streifzug durch die Natur – auf den Spuren des Bibers“ wird die Elbtalaue zur spannenden Entdeckungsreise durch eines der faszinierendsten Naturschutzgebiete der Region. Begleitet wird die Tour von dem zertifizierten Natur- und Landschaftsführer Andreas
Adelmeyer, der mit viel Wissen, Leidenschaft und einem guten Blick fürs Detail die Geheimnisse der Auenlandschaft lebendig werden lässt. Statt trockener Theorie gibt es hier echte Naturbeobachtung – und mit etwas Glück sogar frische Spuren des wohl bekanntesten Landschaftsgestalters der Region: des Bibers. Entlang der Elbe führt die naturkundliche Wanderung am Sonntag, 31. Mai, 14.30 Uhr, durch das Naturschutzgebiet „Hohes Elbufer“, wo sich Wald, Wasser und Wildnis auf eindrucksvolle Weise begegnen. Hier hat der Biber längst wieder seinen Platz gefunden – und hinterlässt seine ganz eigene Handschrift: angenagte Bäume, versteckte Dämme und kleine, aber deutliche Hinweise auf ein sehr fleißiges Nachtleben. Der Treffpunkt ist der Grillplatz, Am Kuhgrund. Die Exkursion dauert ca. 90 Minuten. Die Teilnahmegebühr beträgt 7,50 Euro pro Erwachsener und 4,50 Euro pro Kind (6-16 Jahre). Bitte feste Schuhe, gute Laune und Neugier mitbringen. Bitte bis zum 29. Mai, 16 Uhr anmelden! Entweder telefonisch unter
04153-5909 220 oder per E-Mail an touristik@lauenburg.de

Foto: Dorothee Meyer

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Südlich der A24

Maimarkt bei Naturerlebnis Nord 

Schwarzenbek – Nach dem gelungenen Auftakt am 1. Adventswochenende mit über 250 Besuchern im vergangenen Jahr öffnet das Veranstalter- und Künstlerehepaar Kerstin Thiel-Hertel & Steffen Hertel erneut die Türen zu Ihrem Erlebnisgarten in der Hamburger Str. 54 in Schwarzenbek. Dieses Mal laden sie gemeinsam mit 10 Aussteller aus dem Bereich Vintage und Handmade Design zum Stöbern im Rahmen des Mai Marktes ein. Es wird vieles geboten: Upcycling Handwerkskunst aus Holz & Metall, Häkelkörbe-, Taschen- und Nützliches, Keramik, Sonnenfänger, Schmuck, Karten für sämtliche Anlässe, Lesezeichen, Gesticktes und Gestricktes, Plotterkunst und Raysin Accessoires, niedliche Häkeltiere, Genähtes für Groß und Klein, Vintage Design und Besonderes aus längst vergessenen Zeiten. Alle Kunsthandwerker Produkte sind Unikate und handgefertigt. Für das leibliche Wohl bietet das Team Deftiges vom Grill mit hausgemachtem Kartoffelsalat oder Pommes an. Frisch gebackener Kuchen zum Verzehr vor Ort und natürlich kalte und warme Getränke runden das Angebot ab. Als besonderes Highlight wird es eine erfrischende “Naturerlebnis Nord Maibowle” geben. Der Eintritt ist kostenfrei über freiwillige Spenden zur Unterstützung der Kulturarbeit freut sich das Team. „Der Adventsmarkt in gemütlicher, intimer Atmosphäre, hat uns gezeigt, wie sehr sich die Schwarzenbeker nach einem Raum für kreative Ideen und Austausch sehnen. Unsere Gäste sind begeistert von unserem Angebot und nutzen die öffentlichen, kostenfreien Veranstaltungen aber auch unsere naturnahen und nachhaltigen Workshops mit großer Dankbarkeit. Wir haben lange nach einem passenden Ort gesucht, um eigene Ideen zu realisieren. Der Rahmen passte allerdings nirgendswo richtig, also haben wir uns entschlossen diesen besonderen Ort mit unserem Erlebnisgarten selbst zu kreieren und für andere Künstler und Gäste zu öffnen.“, so Upcycling Künstler und Kreativkopf Steffen Hertel. “Unser eigener Garten ist der Ort, der uns Inspiration schenkt. Hier schöpfen wir Energie und Visionen entstehen, es ist der beste Platz zum Arbeiten und um Gemeinschaft zu (er)leben. Vielfältige Kreativaktionen und Umweltbildungsprojekte mit Kita-oder Schulklassen lassen sich hier fantastisch planen und umsetzen. Übrigens kann man unsere Location auch für Feierlichkeiten oder Vereinssitzungen mieten,” so Veranstaltungskauffrau und Imkerin Kerstin Thiel-Hertel. Das Paar freut sich über zahlreiche neugierige Besucher am Muttertags-WochenendeÖffnungszeiten Mai Markt: Samstag, 9. Mai von 14 bis 21 Uhr Sonntag, 10. Mai von 11 bis 17 Uhr. Weitere Infos zum Projekt und alle Termine unter: www.naturerlebnisnord.de

Foto: Kerstin Thiel-Hertel mit Unterstützung von Google Gemini KI

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Südlich der A24

Kulturhighlights im Amtsrichterhaus Schwarzenbek

Schwarzenbek – Im April bietet das Amtsrichterhaus Schwarzenbek erneut ein vielfältiges Kulturprogramm mit Musik und bildender Kunst.

Ein besonderer Höhepunkt ist am Samstag, 11. April, um 19 Uhr das Konzert des Duos ForteFlamenco. Die Flamencotänzerin Yamuna Henriques und die Pianistin sowie Organistin Kerstin Wolf verbinden in ihrem Programm Musik vom 17. Jahrhundert bis heute mit Flamenco sowie spanischen, lateinamerikanischen und orientalischen Einflüssen. Durch Improvisation, Intuition und intensive künstlerische Kommunikation entsteht eine außergewöhnliche Verbindung von Musik und Tanz. Von Bach bis Flamenco zeigen die Künstlerinnen eindrucksvoll die Universalität ihrer Kunst. Karten sind im Vorverkauf für 18 Euro (zzgl. Gebühren) erhältlich, an der Abendkasse beträgt der Eintritt 20 Euro. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Tickets sind online erhältlich unter:
https://www.luebeck-ticket.de

Foto: Christian Klanbach

Ausstellung von Sonja Lund: Am 18. und 19. April sowie am 25. und 26. April , jeweils von 15 bis 18 Uhr, stellt die Künstlerin Sonja Lund aus Grabau im Amtsrichterhaus aus. Gezeigt werden Arbeiten in Acryl- und Ölmalerei, die Eindrücke aus der Natur aufnehmen und Stimmungen sowie Emotionen einfangen. Die Ausstellung lädt dazu ein, Kunst in ruhiger Atmosphäre zu erleben und mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Ergänzend werden handgefertigte Häkelarbeiten präsentiert.

Foto: Sonja Lund

Ausstellung der Fotofreunde Schwarzenbek: Noch bis Mitte April ist im Amtsrichterhaus die Ausstellung „Schwarzweißfotografie – die Kunst der Reduktion“ zu sehen. Die Präsentation richtet den Blick bewusst auf Formen, Kontraste und Strukturen und zeigt die besondere Ausdruckskraft der Schwarzweißfotografie. Weitere Ausstellungstermine:
28. und 29. März, 4., 11. und 12. April (jeweils zu den angegebenen Zeiten). Die Fotofreundinnen und Fotofreunde sind an den Öffnungstagen persönlich anwesend und freuen sich auf Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern. Der Eintritt ist frei.

Forum Junge Kunst 2026: Darüber hinaus läuft aktuell der Aufruf für das Forum Junge Kunst 2026, das jungen Künstlernnen und Künstler Raum für kreative Ausdrucksformen bietet. Interessierte junge Künstler sind herzlich eingeladen, sich zu melden und Teil des Projekts zu werden. Ein erstes gemeinsames Treffen mit interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist für Anfang Mai geplant. Interessierte können sich gerne per E-Mail melden unter: J.Kress@schwarzenbek.de

Mit Musik, Malerei und Fotografie bietet der April im Amtsrichterhaus Schwarzenbek abwechslungsreiche kulturelle Erlebnisse.

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Nördlich der A24

Naturpark-Tour

Vom Wolf und anderen großen Tieren

Gudow – Am Sonntag, 9. November, 11 bis 14.30 Uhr, findet die Natutrpark-Tour mit Naturparkpartner Torsten Kubbe, Leiter der „Fachgruppe Wolf“ in Hamburg statt. Einen Wolf wird man auf dieser Tour zwar nicht sehen, aber es gibt viel Interessantes zu Biologie, zur Lebensweise und dem Lebensraum dieses faszinierenden und umstrittenen großen Beutegreifers. Mittlerweile sind auch in Schleswig-Holstein Wölfe heimisch geworden und haben deutliche Spuren hinterlassen. Der Bereich um Gudow an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, ist ein von Wölfen häufiger frequentierter Bereich. Einen Teil dieses Gebiets durchstreifen Interessierte auf der Tour und tauschen sich über die vielfältigen Beziehungen zwischen Wolf, Mensch und Nutztieren in Vergangenheit und Gegenwart aus. Die in Hör- und Sichtweise verlaufende A24 erinnert daran, welchen Schwierigkeiten wandernde Tierarten generell ausgesetzt sind und welche Teillösungen es gibt. Bitte an feste Schuhe und wetterangepasste Kleidung sowie etwas Proviant für die etwa 7 Kilometer lange Wanderung denken. Weitere Informationen zu Treffpunkt und zur Anmeldung unter https://www.naturpark-lauenburgische-seen.de/veranstaltungen.html Foto: Naturpark-Lauenburgische-Seen

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Nördlich der A24

Waldführung: Davor und danach – ein Blick hinter die Waldkulisse

Salem – Am Montag, 14. Juli, 16.30 Uhr, laden die Kreisforsten Herzogtum Lauenburg zu einer Waldführung in das Waldgebiet Salemer Moor ein. Bei der Führung wird gezeigt wie die natürliche Waldentwicklung und die Arbeit der Kreisforsten zusammenspielen:

Wie können Baumarten gefördert werden, um den Wald vielfältig und widerstandsfähig zu halten? Warum finden Waldpflege und Holzernte bereits ab September statt? Wie integrieren und berücksichtigen die Kreisforsten den Naturschutz im Wald? Andreas Müller aus dem Forstrevier Farchau und Annekatrin Kohn von den Kreisforsten beantworten viele Fragen auf einem etwa 2-stündigen Rundgang auch abseits der Wege. 

Ab September werden hier die besonderen Laubmischwälder ökologisch sensibel bewirtschaftet um der nächsten Waldgeneration Raum zu geben. Im Frühjahr wird eine Folgeveranstaltung angeboten, um zu schauen, wie sich der Wald verändert hat. Der Termin wird rechtzeitig angekündigt. 

Hinweis für die Teilnehmenden: Bitte denken Sie an festes Schuhwerk und witterungsangepasste Kleidung, sowie einen ausreichenden Sonnen- und Insektenschutz.

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Treffpunkt ist der Wanderparkplatz Dorotheenhofer Parkplatz in 23911 Salem, Standort: https://maps.app.goo.gl/rUUHnGhqyjkt2AqRA

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Aus der Stiftung

Veranstaltungsprogramm der Stiftung Herzogtum Lauenburg für das erste Halbjahr 2024

20 Veranstaltungen aus Kultur, Wissenschaft und Umwelt finden im gesamten Kreis Herzogtum Lauenburg von Januar bis Juni statt

Mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm startet die Stiftung Herzogtum Lauenburg in das erste Halbjahr 2024. Das Publikum darf sich auf Live-Musik, Vorträge und Kunst freuen. Die dazu erschienene Broschüre umfasst 20 Events, die im gesamten Kreisgebiet stattfinden.

Das Lodestar-Trio aus Norwegen und Schweden spielt am 15.3. u.a. Bearbeitungen von Bach-Kompositionen mit einem nordischen Touch: Da das Trio nicht nur Geige, sondern auch Hardangergeige und Nyckelharpa verwendet, kann die Musik ganz neu wahrgenommen werden. Der schottische Fiddle-Spieler Ryan Young tritt mit dem Multi-Instrumentalisten David Foley am 21.4. auf. Und das Jooalee-Trio nimmt das Publikum am 31.5. mit auf eine musikalische Reise zwischen Ost und West.  

Das LandesJugendOrchester SH gibt sein jährliches Konzert diesmal im Augustinum Mölln (19.4.) und zeigt mit Werken von Borodin, Vaughan Williams und Tschaikowsky die Ergebnisse der aktuellen Arbeitsphase.  

Unter dem Titel „Natur im Blick“ werden in der Frühjahrsausstellung fotografische Arbeiten norddeutscher Künstlerinnen und Künstler gezeigt. Sie geben einen Einblick in den kreativen Umgang mit der Kamera und die kritische Auseinandersetzung mit dem Zustand der Umwelt. Die Vernissage findet am 10.3. im Möllner Stadthauptmannshof statt.

Kulturschaffende und Kreative können an einem Seminar und einem Workshop teilnehmen. Zum einen steht die Verbindung von Kultur und Klimaschutz im Mittelpunkt („Green Culture“) (24.2.), zum anderen geht es um den praktischen Umgang mit Pressearbeit (23.3.).

Für den wissenschaftlichen Bereich seien hier zwei Vorträge beispielhaft erwähnt: Prof. Dr. Dr. Rainer Hering befasst sich am 15.2. mit der Rolle, die Musik in der Gesellschaftsgeschichte spielt, und nutzt dazu Quellen aus dem Landesarchiv Schleswig-Holstein. Am 21.3. gibt Dr. Harald Lübke einen Einblick in die steinzeitlichen Funde im Duvenseer Moor, über die in den Medien berichtet wurde.

Erhältlich ist das Programmheft in den Filialen der Kreissparkasse sowie in verschiedenen öffentlichen Stellen im Kreis. Auch digital kann man sich das Programm auf der Internetseite der Stiftung runterladen: www.stiftung-herzogtum.de → Rubrik „Programm“.

Ein besonderer Dank gilt dem Premiumsponsor, der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg, ohne die die Stiftung dieses Angebot nicht unterbreiten könnte.

Die Stiftung freut sich auf zahlreiches Erscheinen bei den Veranstaltungen und hofft auf viele begeisterte Zuschauer und Besucher!

Foto: Stiftung Herzogtum Lauenburg (honorarfrei)

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Aus der Stiftung Ausstellungen

Die alten Bäume des Sachsenwaldes

Die Ausstellung des Naturfotografen Harald Lemke präsentiert die eindrucksvollsten Bäume des Sachsenwaldes in großformatigen Fotografien.

Um die Natur geht es jedoch nur vordergründig, denn die Bilder berühren uns. Alte Bäume sind ein Sinnbild des Lebens. Sie erzählen uns vom Werden und Vergehen, vom Kampf um das Licht und vom trotzigen Widerstand gegen Sturm und Wetter. Und sie strahlen eine besondere Würde aus, selbst im Sterben. Wer einen alten Baum in aller Ruhe betrachtet und auf sich wirken lässt, kann Hermann Hesse verstehen, für den alte Bäume heilig waren.

Die Baumporträts von Harald Lemke zeigen uns, dass der Wald keine uniforme grüne Masse ist, sondern von individuellen Bäumen mit ureigenem Charakter geprägt wird. Wer seine Ausstellung gesehen hat, wird den Wald beim nächsten Spaziergang mit anderen Augen sehen. Und vielleicht hören Sie dann auch wie einst Hermann Hesse, dass ein alter Baum uns streng zurechtweist: »Sei still! Sieh mich an.«

Weitere Informationen: www.sachsenwaldblog.de Die Ausstellung ist bis zum Jahresende im Stadthauptmannshaus während der Veranstaltungen zu sehen.

So., 8. Oktober 2023, 11.30 Uhr Vernissage

Eintritt frei, Stadthauptmannshof

Hauptstraße 150, 23879 Mölln

Foto © Harald Lemke

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.