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Norddeutsches Freiluftkino – drittes Wochenende

Hzgt. Lauenburg – Auch das dritte Wochenende vom Norddeutschen Freiluftkino hat viel zu bieten: wieder vier Tage, wieder vier Spielorte, wieder vier Filme: Am Donnerstag, 30. Juli, geht’s los mit dem langen Wochenende in Trittau im Schönaubad mit der Adaption des gleichnamigen Bestseller-Romans von Caroline Wahl „22 Bahnen“ über der Beziehung zweier Schwestern und ihrer alkoholkranken Mutter.
Am Freitag, 31. Juli präsentiert das Freiluftkino wieder eine Vorpremiere: die Fortsetzung der französischen Komödie „Oh La La 2 – Neue Tests, Neues Chaos“ in Seedorf bei den Remisen bzw. der Feuerwehr.
Am Samstag, 1. August, fährt das Kinomobil zur Schäferei Klein Salitz bei Roggendorf (Waldweg 1) und zeigt dort (passenderweise) die Krimi-Komödie „Glennkill: Ein Schafskrimi“ über die Schafsherde von George Hardy, die plötzlich seinen Tod aufklären muss. Am Sonntag, 2. August steht die Open-Air Leinwand dann in Berkenthin an der Kirche. Zu sehen gibt es den letzten Hark Bohm – Film „Amrum“ von Fatih Akin, basiert auf den Kindheitserinnerungen des renommierten Regisseurs und Drehbuchautors Hark Bohm. Einlass ist jeweils um 20.15 Uhr, Filmbeginn ist 21.15 Uhr. Eintritt 11 Euro, ermäßigt 7 Euro über www.freiluftkino.de oder an der Abendkasse. Eigene Sitzgelegenheiten bitte selbst mitbringen, Essen und Trinken gibt‘s von den Partnern vor Ort. Und auch dieses Jahr gilt: für das Wetter sind immer die Zuschauenden zuständig … Weitere Infos und Online-Tickets unter  https://freiluftkino.de/


22 Bahnen“ Tildas (Luna Wedler) Tage sind streng durchstrukturiert: Sie studiert, arbeitet an der Supermarktkasse, um über die Runden zu kommen, und kümmert sich darüber hinaus auch noch regelmäßig um ihre kleine Schwester Ida (Zoë Baier). An manchen Tagen muss sie sich dazu noch um ihre alkoholkranke Mutter kümmern, die alleinerziehend durchs Leben geht. Doch dieser Sommer bringt eine mögliche Veränderung ins Spiel: Tilda erhält ein vielversprechendes Jobangebot. Sie könnte wegziehen und in Berlin an ihrer Doktorarbeit werkeln. In Tildas Ohren klingt das alles sehr nach einer Zukunft voller Freiheit. Aber wer kümmert sich dann um ihre kleine Schwester und ihre Mutter? Zudem taucht Viktor (Jannis Niewöhner) auf, der genau wie sie stets 22 Bahnen im Schwimmbad zurücklegt. Als Tilda wirklich beginnt zu glauben, dass alles besser werden könnte, gerät die Situation zu Hause jedoch vollends außer Kontrolle.

Foto: Constantin Film Verleih / Gordon Timpen

Oh La La 2 – Neue Tests, Neues Chaos: Frédéric (Christian Clavier) und Gérard (Didier Bourdon) haben die Wahrheit über ihre Herkunft gerade erst verdaut, daher wollen sie zunächst das Kriegsbeil begraben und gemeinsam die Hochzeit ihrer Kinder planen. Dabei sorgt jedoch schon die nächste Enthüllung für Chaos: Ein unerwartet aus dem Nichts auftauchender Cousin und ein neuer DNA-Test wirbeln alles ordentlich durcheinander und stellen die bisherigen Testergebnisse noch einmal vollständig auf den Kopf. Eins wird schnell klar: In diesen Stammbäumen steckt noch jede Menge explosives Potenzial!

Foto: Weltkino

Glennkill: Ein Schafskrimi“ Der Schäfer George Hardy (Hugh Jackman) ist ein riesiger Krimi-Fan. Nichts liebt er mehr, als seinen Schafen Murder-Mystery-Geschichten vorzulesen. In seinen kühnsten Träumen ahnt er nicht, dass ihn die Tiere nicht nur verstehen, sondern anschließend an die Vorlesestunde intensiv diskutieren und rätseln. Als George mit einer Schaufel im Rücken tot auf der Wiese gefunden wird, ist für seine Schafe so klar, dass ein Mord passiert ist. Weil der lokale Dorfpolizist Tim Derry (Nicholas Braun) noch nie ein wirkliches Verbrechen gelöst hat, müssen die wolligen Vierbeiner all ihre Krimi-Erfahrung nutzen, um den Mörder von George zu finden. Angeführt von der schlauen Schafdame Miss Maple müssen der mutige Othello, die ängstliche und gefräßige Mopple, die neugierige Maude und der alte Leithammel Sir Ritchfield feststellen, dass die Welt der Menschen in der Realität deutlich komplizierter als in den Büchern ist. Zudem verfügen die zahlreichen Bewohner des Dorfes über einige dunkle Geheimnisse.

Foto: Amazon MGM Studios

Amrum“ Während sich der Zweite Weltkrieg dem Ende neigt, ist der zwölf Jahre alte Nanning (Jasper Billerbeck) auf Amrum rund um die Uhr damit beschäftigt, seiner Familie unter die Arme zu greifen. Er und seine Familie wurden in Hamburg ausgebombt und mussten auf die Nordsee-Insel fliehen, während sein Vater, ein ranghoher Nazi, in Kriegsgefangenschaft landete. Der Selbstmord Adolf Hitlers lässt Nannings Mutter Hille (Laura Tinke), selbst überzeugte Nationalsozialistin, in eine tiefe Depression fallen. Nanne ist nun mehr als je zuvor auf sich allein gestellt und trägt gleichzeitig die Verantwortung für die Versorgung seiner zurückgezogenen Mutter. Doch nach Kriegsende ist so ziemlich alles Mangelware und er muss mit den anderen Bewohnern von Amrum irgendwie ins (Tausch-)Geschäft kommen. Doch die wissen um die Überzeugungen von Nannings Eltern, die nun unfreiwillig auch ihre Spuren auf ihm hinterlassen …

Foto: Warner Bros.

Foto: Norddeutsches Freiluftkino

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Mit den Rangern nach draußen

Entdecken, erleben, schützen

Schlagsdorf – Natur hautnah erleben und dabei die unverzichtbare Arbeit der Rangerinnen und Ranger kennenlernen: Anlässlich des Welt-Ranger-Tags am 31. Juli, laden der Naturpark Lauenburgische Seen und das Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe zur „Fahrradtour zum World-Ranger-Day“ ein. Ranger des Naturparks und des Biosphärenreservats leiten die etwa 45 km lange Radtour durch die beiden Schutzgebiete. Im Fokus stehen die Historie der ehemaligen Grenzregion und Infos zu Naturschutzprojekten. Anwohnende wie Gäste der Schaalseeregion erhalten dabei spannende Einblicke in den vielseitigen Berufsalltag der Ranger. Gleichzeitig lenkt der Aktionstag den Blick auf die globale Bedeutung der Rangerarbeit für Natur- und Klimaschutz und macht sich für gute und sichere Arbeitsbedingungen stark. Treffpunkt der Rundtour ist das Grenzhus in Schlagsdorf. Anmeldung unter Telefon: 0173 3000484. Zum 20. Mal würdigt der World Ranger Day die unverzichtbare Arbeit von Rangern weltweit. Unter dem Motto „Ranger: Wächter eines sich wandelnden Planeten“ stehen sie im Mittelpunkt – Menschen, die sich tagtäglich für den Schutz von Natur, Artenvielfalt und einzigartiger Landschaften einsetzen. Rund 850 Rangerinnen und Ranger in Deutschland stehen für eine professionelle Betreuung der Schutzgebiete. Ihr Beruf ist anspruchsvoll, vielseitig und dabei relevant für die Zukunft: Sie dokumentieren Arten, schützen sensible Lebensräume und sorgen dafür, dass Verhaltensregeln in der Natur eingehalten werden. Gleichzeitig wirken sie als Vermittler zwischen Menschen und Natur, etwa im Gespräch mit Gästen und Anwohnenden, bei Bildungsangeboten für Kinder und Jugendliche oder in Zusammenarbeit mit Landnutzenden. Durch ihre tägliche Arbeit stärken sie in der Gesellschaft das Verständnis für ökologische Zusammenhänge und schaffen Naturerlebnisse, die Menschen für den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen begeistern. Ihre Einsatzorte sind vorrangig die Nationalen Naturlandschaften – ein Bündnis aus 141 Gebieten von den Küsten bis in die Alpen. Diese sind wichtige Rückzugsräume für bedrohte Arten und bieten Menschen zugleich naturschonende Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Foto: Hansebelt/Anja Brandes

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Italienischer Orgelabend

Konzert für Nachtschwärmer

Wer Italien liebt, weiß, dass Konzerte niemals vor 21 Uhr beginnen. Der in Hamburg lebende Italiener Antonio die Dedda bringt Barockmusik seines Landes und präsentiert sie auf der historischen Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel in Mölln. Das Konzertpublikum darf sich am Samstag, 25. Juli, auf ein abwechslungsreiches Konzert und barocke Klangpracht zu später Stunde in der St. Nicolai Kirche, Am Markt 12, 23879 Mölln, freuen. Das Konzert beginnt um 21 Uhr und verspricht einen musikalischen Sommerabend voller italienischer Leidenschaft, barocker Virtuosität und eindrucksvoller Klangfarben. Musikliebhaber sowie Freunde der Orgelmusik sind herzlich eingeladen, diesen besonderen Konzertabend zu erleben. Der Eintritt beträgt 15 Euro, für Personen bis 30 Jahren 5 Euro.

Foto: Canva

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Leinen los im Elbschifffahrtsmuseum!

Kinderführung in den Sommerferien

Lauenburg/Elbe – Was hat es mit der riesigen Kette auf sich, die früher durch die Elbe gespannt war? Wie lebten die Menschen damals an Bord ihrer Schiffe – und was um alles in der Welt ist eigentlich „Arschbackenbrühe“? Diese und viele weitere spannende Fragen stehen im Mittelpunkt, wenn das Elbschifffahrtsmuseum in Lauenburg am Samstag,
den 25. Juli
, zur kindgerechten Museumsführung einlädt. Mitten in den Sommerferien öffnet das Museum seine Türen für junge Entdeckerinnen und Entdecker: Bei der Führung „Leinen los im Elbschifffahrtsmuseum!“ tauchen Kinder gemeinsam mit einem erfahrenen Gästeführer in die faszinierende Welt der Elbschifffahrt ein. Auf spielerische und altersgerechte Weise werden die Geschichte des Flusses und das Leben an Bord lebendig – zum Staunen, Fragen und Mitmachen. Das Elbschifffahrtsmuseum zählt zu den bedeutendsten Binnenschifffahrtsmuseen Norddeutschlands und bietet mit seinen Exponaten, historischen Modellen und dem eindrucksvollen Maschinenraum ein einzigartiges Ambiente, dass Kinder wie Erwachsene
gleichermaßen in seinen Bann ziehen. Besonders praktisch: Dank der MuseumsCard SH ist der Tageseintritt für alle Schüler kostenfrei – so kann die Ausstellung vor oder nach der Führung auf eigene Faust weiter erkundet werden. Ein idealer Ausflug für Familien – bei jedem Wetter, denn die Führung ist als Schlechtwetterangebot bestens geeignet. Das Museum ist zudem barrierefrei zugänglich. Bitte bis zum 23. Juli anmelden – telefonisch unter 04153 / 5909 220 oder per E-Mail an
touristik@lauenburg-elbe.de. Die Teilnahmegebühr beträgt 1,50 Euro für Kinder (6-16 Jahre, 0-6 Jahre kostenfrei) und 9,50 Euro für Erwachsene (inkl. Tageseintritt). Der Treffpunkt ist im Elbschifffahrtsmuseum, Elbstraße 59, 21481 Lauenburg/Elbe.

Foto: Uwe Franzen

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    Kulturzeit aus Ratzeburg   

Hzgt. Lauenburg – Am Sonntag , dem 26. Juli, um 17 Uhr sendet die Kulturzeit mit einer Wiederholung am Donnerstag, dem 30.7.,den zweiten Teil  der Lesung der Lausbubengeschichte „Tom Sawyer“ des amerikanischen Schriftstellers Mark Twain. Die Geschichte wird in verschiedenen Episoden gesendet. Der Roman ist erstmalig im Jahre 1876, also vor 150 Jahren, in Englisch und zugleich als deutsche Übersetzung  erschienen und ist, übersetzt in vielen Sprachen, weltbekannt geworden. Das Buch zählt zu den Klassikern der Jugendliteratur , spricht aber auch viele Erwachsene an. Dazu gibt es „Cajun-Musik“. Wie üblich am Dienstag um 9 Uhr vormittags „Jazz am Morgen von der Kulturzeit“ zu empfangen sind die Sendungen auf der UKW-Frequenz 98,8, auf DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de.

Foto: Canva

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Regionales Orgel-und Klavierkonzert

Kuddewörde – Am Sonntag, 19. Juli, 18 Uhr, findet in Kuddewörde das regionale Orgel- und Klavierkonzert statt.

Foto: Quoc Bao/pixabay

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Wandern am Grünen Band

Ziethen – Am Sonntag, 26. Juli startet eine geführte Naturparkwanderung entlang des grünen Bandes. Diese Tour in herrlicher und einsamer Natur rund um den Lankower See führt durch Wald und Offenland mit schöner Aussicht auf den glitzernden See. Unterwegs gibt Naturparkführer Torsten Kubbe das eine oder andere Informationshäppchen zu Flora und Fauna und zur Geschichte dieser besonderen Landschaft. Naturinteressierte, die gern etwas weitere Strecken wandern, sind bei dieser 15 Kilometer langen Tour herzlich willkommen. Los geht es um 10.30 Uhr am Wanderparkplatz an der B208 in der Nähe von Sande, Ziethen. Aufgrund der besonderen Bedingungen an der innerdeutschen Grenze konnte sich das Gebiet über Jahrzehnte großteils ungestört entwickeln. Durch die lange Vermeidung menschlicher Einflüsse wird den Naturräumen rund um den einstigen Grenzverlauf eine besonders hohe Artenvielfalt nachgesagt. Immer wieder laden während der Wanderung kleine Pausen zu Beobachtungen ein. Von dem Treffpunkt führt der Weg zunächst in Richtung Wietingsbek durch Wald und offenes Gelände mit herrlicher Aussicht auf den Lankower See, nach Mecklenburg-Vorpommern und zurück über den Kolonnenweg auf der Nordseite des Sees. Die Wanderung dauert etwa 4,5 Stunden. Um Anmeldung wird gebeten bis zum Freitag, 24. Juli unter post@naturerleben.hamburg. Weitere Informationen unter https://www.naturpark-lauenburgische-seen.de/veranstaltungen.html.

Foto: Naturpark

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Termine: Norddeutsches Freiluftkino

Ratzeburg – Wenn die Sonne langsam hinter Seen, Feldern und historischen Kulissen versinkt, beginnt die schönste Zeit des Sommers: Das Norddeutsche Freiluftkino lädt wieder zu unvergesslichen Filmabenden unter freiem Himmel ein. An außergewöhnlich schönen Orten in Ratzeburg und Umgebung erwartet die Zuschauenden ein abwechslungsreiches Programm voller großer Gefühle, mitreißender Geschichten, Humor, Musik und Abenteuer. Noch nie war das Freiluftkino-Programm so groß, so vielfältig und so exklusiv wie in diesem Jahr und das gesamte Kino-Team freut sich auf einen Sommer voller Geschichten, Begegnungen und magischer Momente unter dem Sternenhimmel. Los geht’s am Donnerstag, 16. Juli, im beschaulichen Künstlerdorf Schattin auf dem Dorfplatz (Hauptstr. 6a) mit der exklusiven Vorpremiere der französischen Komödie „Chéri, ich komme! – Die Erfindung der Lust“, ein bisschen frivol, aber keineswegs ordinär oder pornografisch. Der Film feiert weder sexuelle Selbstoptimierung noch technische Wunderversprechen, sondern die vielleicht schönste Erkenntnis einer langen Beziehung: dass selbst nach Jahrzehnten noch etwas Gutes entstehen kann – aus einem ehrlichen Gespräch oder aus einer verrückten Idee. Einlass ist um 20.30 Uhr, Filmbeginn ist 21.30 Uhr. Eintritt 11 Euro, ermäßigt 7 Euro über freiluftkino.de oder an der Abendkasse.
Am Sonnabend, 17. Juli, gibt es etwas ganz Besonderes im Kurpark Ratzeburg: Direkt am Wasser und mit fetziger Live-Musik zeigt der KulturSommer am Kanal in Kooperation mit dem Norddeutschen Freiluftkino den Stummfilm-Klassiker „Sonnenaufgang“ von 1927 von Friedrich Wilhelm Murnau. Die Handlung ist wie gemacht für unsere ländliche Gegend mit Seen und Kanälen: Von einem städtischen Vamp verführt, will ein Bauer seine Frau auf dem See ertränken. Der Plan misslingt, die Frau flieht in die Stadt, wo sich beide in fremder Umgebung wieder versöhnen. Auf der Rückfahrt kentert im Sturm das Boot, der Mann glaubt seine Frau ertrunken, doch schließlich wird sie lebend geborgen. Der Vamp zieht unverrichteter Dinge zurück in die Stadt. Murnaus Meisterwerk ist ein Musterbeispiel dafür, wie virtuos er in Fotografie, Stimmung und Stil mit den Gegensätzen Stadt-Land, Erde-Wasser, Licht-Schatten arbeitet. Begleitet wird der Film vom Gitarrenorchester Gilbert Couché, vier Lead-Gitarristen aus Hamburg Mitte und ihrem Perkussionisten. Benannt nach dem Erbauer der ersten elektronischen Gitarre frönen sie dem Sound großer Musiker und Bands der 60er und frühen 70er Jahre. Freuen Sie sich auf einen besonderen Freiluft-Stummfilm-Abend mit exquisiter Live-Musik.
Einlass ist um 20.30 Uhr, Filmbeginn ist 21.30 Uhr. Eintritt 18 Euro, ermäßigt 13 Euro. Karten für den Stummfilm gibt es über Lübeck-Ticket sowie im Haus der Reise, Hauptstraße 87 in Mölln. Eigene Sitzgelegenheiten sind bitte selbst mitzubringen, Essen und Trinken gibt es von den Partnern vor Ort. Und auch dieses Jahr gilt: für das Wetter sind immer die Zuschauenden zuständig …
Weitere Infos und Online-Tickets unter  https://freiluftkino.de/

Foto: Marie-Camille Orlando / hfr

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Ein Folkmusical von der Insel Gotland

– Volund

Brunstorf/Gudow – „Volund“ ist eine Komposition für Chor und Folkband von Eva Sjöstrand und Jan Ekedahl von der Insel Gotland. Das Stück war fester Bestandteil der jährlichen Mittelalterwoche in Visby und erzählt die nordische Sage von Wieland dem Schmied in Gesangs- und Instrumentalstücken und kurzen Rezitationen. Mythen sind die uralten Fundamente menschlichen Daseins. Das Lied über den heldenhaften Schmied Volund, in der deutschen Sagenwelt als Wieland der Schmied bekannt, gehört zu den ältesten Bestandteilen der isländischen Edda. In der Sage lebt Volund in Schweden. Auf der schwedischen Insel Gotland ist die Geschichte vom Schmied Volund auf einem alten Bildstein in dem Dorf Anre verewigt. Der Volund-Mythos handelt vom ewigen Kreislauf des Lebens, vom Kommen/Werden und Gehen/Vergehen. Am Ende wird Volund als Stern an den Himmel geworfen. Unsere Aufführung ist ein Ausflug in schwedische Melodienlandschaften mit Chormusik und schönen Instrumentalmusiken. Regionalkantorin Susanne Bornholdt und Gitarrist Jörg-Rüdiger Geschke bringen „Volund“ gemeinsam mit einem regionalen Frauenchor und einem Ensemble aus Violinen, Flöten, Akkordeon, Klarinette, Gitarre und Bass in zwei schönen Dorfkirchen unseres Herzogtums auf die Bühne. Die Texte dafür wurden exklusiv ins Deutsche übertragen. Die Aufführung findet im Rahmen des KulturSommers am Kanal statt und dauert etwa eine Stunde. Sie erklingt beim KulturSommer in dieser Form zum ersten Mal. Die Veranstaltung findet in Brunstorf am Freitag, 17. Juli, 19.30 Uhr, in der Elisabeth-Kirche statt und am Sonntag, 19. Juli, 17 Uhr, in Gudow in der St. Marien-Kirche. Tickets sind bei Lübeck Ticket und im Haus der Reise, Hauptstraße 87 in Mölln erhältlich.

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Regionales Tastenkonzert

Kuddewörde – Am kommenden Sonntag, 19. Juli um 18 Uhr beginnt in der Andreaskirche in Kuddewörde, das erste Regionalkonzert in diesem Jahr. Die Kirchenmusiker unserer Region Cornelius Schneider-Pungs (Sahms und Siebeneichen), Markus Schell (Kuddewörde) und Markus Götze (Schwarzenbek) sowie Pastorin Wilmer laden herzlich zum Wunschkonzert in die Andreaskirche Kuddewörde eine. Am Eingang bekommen die Zuhörerinnen und Zuhörer eine Liste mit einer Auswahl der im Gesangbuch vorhandenen Lieder von Paul Gerhardt. Sie sind eingeladen, ein Wunschlied anzukreuzen. Die Wünsche werden dann als Lose gezogen. Paul Gerhardt wurde am 22. März 1607greg. in Gräfenhainichen geboren und verstarb am 6. Juni 1676greg. in Lübben. Er war ein deutscher evangelisch-lutherischer Geistlicher und Theologe und gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Kirchenlieddichter. Vor 350 Jahren ist er gestorben. Die Lieder von Paul Gerhardt singen von der Hoffnung in schwierigen Zeiten und wollen Kraft und Zuversicht spenden. Vielen Generationen vor uns haben seine Lieder schon viel bedeutet. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei.