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Hofküche und musikalische Märchen

Friedrichsruh – Dem Kaiser in den Topf geschaut – Streifzüge durch die Hofküche der Hohenzollern: Leerer Bauch regiert nicht gern. Für das leibliche Wohl der Deutschen Kaiser sorgte in Berlin die Hofküche. Sie kaufte, verwahrte und bereitete die Lebensmittel zu, die schließlich im allerhöchsten Magen landeten. Damit leistete sie hinter den Kulissen und von den Zeitgenossen kaum beachtet ihren Beitrag zum Funktionieren des ersten deutschen Nationalstaats. Unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Daniel Stienen bietet mit seinem Vortrag spannende Einblicke in diesen intimen und nahezu unbekannten Ort im Berliner Schloss und das Leben der Menschen, die dort arbeiteten. Der Vortrag findet am Donnerstag, 3. September, um 19.30 Uhr im Historischen Bahnhof Friedrichsruh statt. Der Eintritt ist frei. Ihre Anmeldung nehmen wir gerne telefonisch unter der Nummer 04104/97710 oder per E-Mail entgegen: info@bismarck-stiftung.de.

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

Weiter geht es mit „Eine Orgel für Bismarck: Ein musikalisches Märchen für einen Erzähler, einen Organisten … und ganz viele Pfeifen.“ Im Jahre 1770 war’s, da sollte die Kirche von Schönhausen eine neue Orgel erhalten. In Neuruppin wurde sie gebaut, und per Ochsenkarren machte sie sich auf den Weg. Nicht alle Pfeifen waren mitgekommen, aber unterwegs traf die Orgel verschiedene Instrumente, die sich ihr bereitwillig anschlossen. Und sie begegnen drei Frauen, die Meister Scholtze und seiner Orgel Großes prophezeiten. Sie würde zur Taufe eines Säuglings aufspielen, der im Mannesalter in ganz Europa von sich reden machen würde. Doch erst einmal mussten sie ankommen. Und das ist bei einer Kirche, die auch dem Heiligen Willebrord geweiht ist, gar nicht mal so einfach! Marec Béla Steffens ist Autor von bisher sechs Märchenbüchern. Er schreibt auch für Musik-, Sprech- und Marionettentheater. KMD Michael Dorn ist Dekanatskantor in Bayreuth. Die Urfassung ihres musikalischen Orgelmärchens schildert die Reise der Orgel der Bayreuther Stadtkirche. Jetzt wandeln sie Text und Musik des Märchens so ab, dass die Geschichte der Schönhauser Orgel erzählt wird. Die Kooperationsveranstaltung mit der Evangelischen Kirchengemeinde findet am Sonnabend, 5. September, um 15 Uhr in der Kirche St. Marien und Willebrord, Schönhausen/Elbe, statt. Der Eintritt ist frei.

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

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Otto von Bismarck und seine Zeit

Öffentliche Führung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh

Friedrichsruh – Er war ein königstreuer Landadeliger, der zu einem der einflussreichsten Menschen im Europa des 19. Jahrhunderts wurde: Otto von Bismarck. Am Sonntag, 19. Juli, lädt die Otto-von-Bismarck-Stiftung um 14 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch ihre Dauerausstellung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh ein. An zahlreichen Bildern und Objekten wird der politische Lebensweg des ersten Reichskanzlers im historischen Kontext seiner Zeit aufgezeigt. Der Eintritt ist frei.

Link zur Veranstaltung

Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung / Jürgen Hollweg

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Der Sachsenwald

– und natürlich Bismarck

Friedrichsruh – Ein Spaziergang mit Nikolaj Müller-Wusterwitz. Frühindustrialisierung, Forstwirtschaft, Tourismus, Immobilienprojekt – der Sachsenwald hat bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ganz unterschiedliche wirtschaftliche Zyklen erlebt. Bei diesem Spaziergang am Sonnabend, 27. Juni, werden die Orte erkundet, die mit dieser Geschichte verbunden sind. Besondere Aufmerksamkeit wird dem einstigen Waldbesitzer Otto von Bismarck gelten. Die Veranstaltung unter der Leitung von Nikolaj Müller-Wusterwitz beginnt um 15 Uhr am Historischen Bahnhof Friedrichsruh, führt durch den Sachsenwald nach Aumühle und zurück. Sie dauert etwa 2,5 Stunden, festes Schuhwerk wird empfohlen. Die Teilnahme ist kostenlos. Mit dieser Veranstaltung nimmt die Otto-von-Bismarck-Stiftung an der Reihe „Kultursommer am Kanal“ teil.

Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung

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Otto von Bismarck und seine Zeit

Friedrichsruh – Die Otto-von-Bismarck-Stiftung lädt am Sonntag, 28. Juni, um 11 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch ihre Dauerausstellung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh ein. Dort sind auch einige persönliche Gegenstände des ersten Reichskanzlers zu sehen. Dazu zählt eine Pillenschachtel der Berliner „Apotheke zum König Salomon“, die auf den 28. April 1897 datiert ist. Bei dieser öffentlichen Führung werden „bittere Pillen“ der Politik Bismarcks aufgezeigt, wie die Unterdrückung der Sozialdemokratie, des politischen Katholizismus und der ethnischen Minderheiten. Hervorgehoben werden allerdings auch seine Erfolge, zu denen die Nationalstaatsgründung und die Einführung der Sozialversicherungen zählen. Der Eintritt ist frei.

Foto: Otto von Bismarck-Stiftung

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Genius loci – Forstorte im Sachsenwald

Ausstellung mit Fotografien von Harald Lemke

Friedrichsruh – Die Otto-von-Bismarck-Stiftung hat den Fotografen Harald Lemke eingeladen, seine neuen Werke im Historischen Bahnhof Friedrichsruh zu zeigen. Unter dem Titel „Genius loci – Forstorte im Sachsenwald“ sind vom 21. Juni bis zum 2. August täglich (außer montags) seine Fotografien zu sehen, auf denen er eindrucksvoll den Moment der Begegnung von Mensch und Natur festgehalten hat. Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 21. Juni, um 11 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Mit dieser Ausstellung nehmen die Otto-von-Bismarck-Stiftung und Harald Lemke am „Kultursommer am Kanal“ (kultursommer-am-kanal.de) teil.

Foto: Harald Lemke

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„Vox populi, vox Rindvieh“?

Ein Streifzug durch die deutsche Parlamentsgeschichte.

Kuratorenführung in der Sonderausstellung „Volkes Stimme!“

Friedrichsruh – Dr. Maik Ohnezeit, Museumspädagoge der Otto-von-Bismarck-Stiftung, führt am Sonntag, 2. November, um 14 Uhr im Bismarck-Museum Friedrichsruh durch die von ihm kuratierte Sonderausstellung „Volkes Stimme!“. Diese erzählt die Geschichte des Parlamentarismus in Deutschland, angefangen bei den mittelalterlichen Ständeversammlungen bis in die Gegenwart. Sichtbar werden lange Entwicklungslinien ebenso wie politische Brüche. Der Schwerpunkt liegt auf dem Reichstag des Deutschen Kaiserreichs, der zum Ausgangspunkt des modernen Parlamentarismus in Deutschland wurde.

Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung / Jürgen Hollweg

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Otto von Bismarck und seine Zeit

Öffentliche Führung in Friedrichsruh

Friedrichsruh – Die Otto-von-Bismarck-Stiftung lädt am Sonntag, 19. Oktober, um 14 Uhr zu einer Führung durch ihre Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ im Historischen Bahnhof Friedrichsruh ein. Die Politik des langjährigen preußischen Ministerpräsidenten und ersten Reichskanzlers wird in die vielfältigen Entwicklungen des 19. Jahrhunderts eingeordnet. Sichtbar werden seine politischen Erfolge, wie zum Beispiel die Einführung der Sozialversicherungen, aber auch Fehlleistungen wie die Unterdrückung von Minderheiten. Der Eintritt ist frei.

Die Dauerausstellung und das Bismarck-Museum sind dienstags bis sonntags von 10 bis 13 und 14 bis 16 Uhr geöffnet. Im Bismarck-Museum ist derzeit die Sonderausstellung „Volkes Stimme! Parlamentarismus und demokratische Kultur im Deutschen Kaiserreich“ zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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Bismarck: Mensch und Mythos

Öffentliche Museumsführung

Friedrichsruh – Schon Otto von Bismarck wusste an Sommertagen den kühlen Sachsenwald zu schätzen. Auch an diesem Wochenende ist ein Ausflug dorthin zu empfehlen. Am Sonntag, 6. Juli, lässt er sich um 14 Uhr mit der Teilnahme an einer öffentlichen Führung im Bismarck-Museum in Friedrichsruh verbinden. Zu sehen ist unter anderem das berühmte Gemälde „Die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches (18. Januar 1871)“ des Malers Anton von Werner. Außerdem zeugen zahlreiche weitere Geschenke, Dokumente und persönliche Gegenstände vom Lebensweg des ersten Reichskanzlers, seiner Politik und dem Kult um seine Person. Der Eintritt ist frei.

Kaiserproklamation – im Bismarck Museum. Foto Jürgen Hollweg

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Aktuelles

Deutsche Geschichte jenseits von Bismarck

Wilhelm I., Augusta und die Hohenzollernmonarchie im 19. Jahrhundert

Friedrichsruh – Bis heute stehen der erste Deutsche Kaiser Wilhelm I. und seine Ehefrau Kaiserin Augusta im Schatten Otto von Bismarcks. Wenn es um die Reichsgründung und das Kaiserreich bis 1888/1890 geht, gilt der Reichskanzler vielen als zentrale Figur. Susanne Bauer, Jan Markert und Frederik Frank Sterkenburgh werfen dagegen in ihren Dissertationen die Frage auf, ob es tatsächlich gerechtfertigt ist, von einem „Bismarckreich“ zu sprechen. Welchen Einfluss nahm Wilhelm I. auf die preußische und deutsche Politik? Welche Rolle spielte dabei Augusta? Bei ihrer gemeinsamen Buchvorstellung am Donnerstag, 6. Februar, um 19:30 Uhr im Historischen Bahnhof Friedrichsruh diskutieren sie auf der Basis neu recherchierter Archivquellen über eine Neubewertung von Kaiser, Kaiserin und Kaiserreich. Der Eintritt ist frei, die Otto-von-Bismarck-Stiftung bittet um Anmeldung unter der Telefonnummer 04104/97710 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de.

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Otto von Bismarck und seine Zeit

Öffentliche Führung durch die Ausstellung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh

Friedrichsruh – Leben und Politik Otto von Bismarcks lassen sich nur im Kontext des 19. Jahrhunderts verstehen. Bei der öffentlichen Führung der Otto-von-Bismarck-Stiftung am Sonntag, 26. Januar, um 11 Uhr durch die Dauerausstellung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh werden seine Erfolge ebenso wie seine Fehlleistungen erläutert: Der langjährige preußische Ministerpräsident und erste Reichskanzler trieb den Prozess der Nationalstaatsbildung und die Einführung der Sozialversicherungen voran, außerdem baute er ein europäisches Bündnissystem auf. Er verantwortete aber auch die Unterdrückung der Sozialdemokratie und des politischen Katholizismus sowie der ethnischen Minderheiten.

Zu sehen sind unter anderem Bismarcks Pass für die Reise nach St. Petersburg im Jahr 1859, die goldene Feder, mit der er 1871 den Friedensvertrag mit Frankreich unterzeichnete, Zeugnisse der deutschen Kolonialpolitik und Nippes, der den Bismarck-Mythos veranschaulicht.

Der Eintritt ist frei.

Abb.: Der Denker-Club, kolorierter Nachdruck einer Karikatur, Zeichner unbekannt, um 1825 (Otto-von-Bismarck-Stiftung / Reproduktion: Jürgen Hollweg) / Blick in die Dauerausstellung (© Otto-von-Bismarck-Stiftung / Fotograf: Jürgen Hollweg)