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Schreibwettbewerb Späldäl Rostock

Siegerin des plattdeutschen Theaterschreibwettbewerbs ist die ZfN-Leiterin

Siegerin des plattdeutschen Theaterschreibwettbewerb ist Stiftungs-Mitarbeiterin

Rostock – Der Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern und das Theaterprojekt „Späldäl Rostock“ hatten Mitte Juni zu einem plattdeutschen Nachmittag ins Peter-Weiss-Haus ein. Die Veranstaltung bildete den krönenden Abschluss des Projekts „Späldäl Rostock“, das sich der Förderung der niederdeutschen Sprache und des Theaters für junge Menschen widmet. Die Teilnehmenden präsentierten Szenen aus ihrer gemeinsamen Arbeit, junge Eltern berichteten in Podiumsgesprächen von der niederdeutschen Sprachweitergabe an die nächste Generation und musikalische Beiträge rundeten das Bühnenprogramm ab. Höhepunkt bildete die Preisverleihung des Schreibwettbewerbs für kurze, plattdeutsche Theaterstücke. Der Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern und das Theaterprojekt „Späldäl Rostock“ hatten Anfang des Jahres zu einem Schreibwettbewerb aufgerufen. Gesucht wurden neue, plattdeutsche Bühnenstücke, die sich gezielt an die Altersgruppe der 18- bis 50-Jährigen richten. Die Stücke mussten auf Plattdeutsch verfasst sein und durften nicht länger als 45 Minuten oder 30 Seiten sein. Den ersten Platz belegte Marie Sophie Koop, Leiterin des Zentrums für Niederdeutsch in Holstein und Mitarbeiterin der Stiftung Herzogtum Lauenburg, mit ihrem Stück „Anners“. Ihr Theaterstück überzeugte die Jury, bestehend aus jungen Theater- und Sprachakteuren, durch die originelle Sprache und eine berührende Handlung. „Das Stück ist relevant, bewegend und befasst sich mit mentaler Gesundheit – ein Thema, das junge Leute besonders beschäftigt“, erklärte Emma Bliemel, Nachwuchsschauspielerin und Jurymitglied in ihrer Laudatio. Den zweiten Platz belegte Florian Wille mit seinem Werk „Na dat Fack“. Den dritten Platz errang Bernhard de Rees mit „Allns nich so licht“.

Zum Foto: Marie Sophie Koop (links), Siegerin des plattdeutschen Theaterschreibwettbewerbs mit Nachwuchsschauspielerin Emma Bliemel. Foto: Johanna Bojarra

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Südlich der A24

Handpan Konzert mit Lorenz Schmidt

Geesthacht (pmi) – Am Samstag, 9. August, findet in der Kapelle auf dem Alten Friedhof in Geesthacht ein „Handpan Konzert“ mit Lorenz Schmidt statt, das über das Stadt- und Kulturmanagement Geesthacht veranstaltet wird.

Nach dem erfolgreichen Konzert im letzten Jahr haben Interessierte nun wieder die Gelegenheit, den magischen Klängen der Handpan lauschen!

Das Instrument wurde in den frühen 2000er-Jahren in der Schweiz entwickelt und ähnelt im Klang einer Steeldrum. Lorenz Schmidt (Percussionist und Schlagzeuger) beschreibt die Handpan wie folgt: „Es war Liebe auf den ersten Blick, als ich zum ersten Mal den wohligen Klang einer Handpan vernahm. Seitdem bin ich auf einer Forschungsreise durch die Sounds, Rhythmen und Frequenzen, die sich ihr entlocken lassen, auf der Suche nach Melodien die Ohren und Herzen öffnen.“

Das Konzert startet um 19 Uhr in der Kapelle auf dem Alten Friedhof (Rosenblöcken 1) in Geesthacht.

Tickets für das Konzert können in der Tourist-Information Geesthacht während der Öffnungszeiten gegen Barzahlung erworben werden.

VVK 10 Euro, ermäßigt 5 Euro / AK 12 Euro, ermäßigt 5 Euro

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Nördlich der A24

Gedenksendung

Hzgt. Lauenburg – Anlässlich des 100. Geburtstags von Mikis Theodorakis am 29. Juli sendet die Kulturzeit eine Gedenksendung am Sonntag, 27. Juli, um 17 Uhr. Sie wird am Sonntag, 3. August, um17 Uhr und an den Donnerstagen, 31. Juli und 7. August, um 9 Uhr vormittags wiederholt.

Jeden Dienstag um 9 Uhr gibt es „Jazz am Morgen von der Kulturzeit aus Ratzeburg“

Zu empfangen sind die Sendungen auf der UKW-Frequenz 98,8, auf DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de

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Nördlich der A24

„ Musikalische Stadtführung“ mit dem Schweriner Gospelchor

mit Abschlusskonzert in der St. Petri – Kirche in Ratzeburg.

Ratzeburg – Zu einer musikalischen Stadtführung mit Chorgesang lädt die Ratzeburger Sängerin und Chorleiterin Susanne Dieudonné am 27. Juli um 15 Uhr ein. Zusammen mit dem Chor „Der Schweriner Gospelchor“ und dem Stadtführer Klaus Lankisch dürfen sich alle Freundinnen und Freunde des Gospelgesanges mit auf den Weg durch die schöne Inselstadt Ratzeburg machen.

Treffpunkt ist am Sonntag, 27. Juli ab 14.30 Uhr vor dem Rathaus in Ratzeburg und der musikalische Spaziergang beginnt um 15 Uhr. Zusammen wandern Gäste und Chor lauschend und singend am See entlang zur Jugendherberge, zum Dom, verweilen im Park zwischen Herrenhaus und A. Paul Weber Museum, und gehen dann über den Marktplatz zur St. Petri – Kirche. An allen Sehenswürdigkeiten, zu denen Klaus Lankisch interessante Geschichten erzählt, wird auch der Schweriner Gospelchor seine Gospelsongs erklingen lassen. Das Publikum bekommt ebenfalls die ein oder andere Gelegenheit, mitzusingen. Um 18 Uhr gibt es als Höhepunkt ein Abschlusskonzert des Schweriner Gospelchores in der St. Petri Kirche. Die musikalische Leitung liegt bei Susanne Dieudonné. Am Klavier wird der Chor beim Konzert von Sebastian Palz begleitet . Stadtführung und Konzert können zum Preis von jeweils 10 Euro getrennt voneinander besucht werden. Für beide Veranstaltungen zusammen beträgt der Preis 15 Euro. Informationen erhalten Sie bei Susanne Dieudonné unter 04541-802939 (AB) oder auf der Homepage der Künstlerin unter www.dieschoenestimme.de. Foto: Schweriner Gospelchor

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Nördlich der A24

„36 Stunden“, Novelle von  Ödön von Horváth

Hzgt. Lauenburg – Am Sonntag, 13. Juli, um 17 Uhr bringt die Kulturzeit den vierten Teil einer einer mehrteiligen Lesung der Novelle des ungarischen Schriftstellers  Ödön von Horváth „36 Stunden, die Geschichte vom Fräulein Pollinger“. Anhand des Schicksals vom  „Fräulein“ Agnes Pollinger wirft  der Schriftsteller einen Blick auf die Situation der verarmten Bevölkerung Deutschlands im Jahre 1928. 

 Die Sendung  wird am Donnerstag, 17. Juli, um 9 Uhr vormittags wiederholt.

Jeden Dienstag um 9 Uhr gibt es „Jazz am Morgen von der Kulturzeit aus Ratzeburg“

Zu empfangen sind die Sendungen auf der UKW-Frequenz 98,8, auf DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de

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Südlich der A24

Zurück ins 17. Jahrhundert

ERLEBNISFÜHRUNG mit General Tillys Leibwächter durch Lauenburgs Altstadt

Lauenburg/Elbe – Am Samstag, 12. Juli 2025, wird es wieder historisch (und ein bisschen dramatisch) in den Gassen der Lauenburger Altstadt. Die Tourist-Information Lauenburg/Elbe lädt zu einem besonderen Rundgang ein: Der Leibwächter des berüchtigten General Tilly persönlich übernimmt das Kommando – oder besser gesagt: die Führung.

Eine Stadtführung der besonderen Art – mit Hellebarde, Haltung und Humor.

Wer sich schon immer gefragt hat, wie es war, als einfacher Mensch durch die Wirren des Dreißigjährigen Krieges zu navigieren – und was ein Leibwächter im Dienst eines Feldherren wirklich so alles erlebte – bekommt jetzt eine Gelegenheit, es aus erster Hand zu erfahren.

Ob Hellebarde oder Hofintrige – der wortgewandte Wächter nimmt seine Gäste mit auf eine unterhaltsame wie informative Reise durch Lauenburgs Geschichte. Dabei wird nicht nur mit historischen Klischees aufgeräumt, sondern auch mit einem Augenzwinkern aus dem Nähkästchen geplaudert.

Vorsicht, Bürgerinnen und Bürger:

Diese Führung ist nichts für zartbesaitete Seelen – aber ein Fest für alle, die Geschichte lieber lebendig als staubtrocken erleben. Anekdoten, Fakten und ein Schuss Theatralik inklusive.

Termin: Samstag, 12. Juli 2025 / Beginn: 14:30 Uhr / Treffpunkt:  Schlossturm (Amtsplatz 6, Lauenburg/Elbe)

Dauer: ca. 90 Minuten / Teilnahmegebühr: 10,00 Euro pro Person

Eine Anmeldung ist bis zum 10. Juli / 16 Uhr unter 04153-5909 220 oder touristik@lauenburg-elbe.de möglich.

(Eine Mindesteilnehmerzahl ist Voraussetzung zur Durchführung des Rundganges) Foto Mareike Bodendieck

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Südlich der A24

Bismarck: Mensch und Mythos

Öffentliche Museumsführung

Friedrichsruh – Schon Otto von Bismarck wusste an Sommertagen den kühlen Sachsenwald zu schätzen. Auch an diesem Wochenende ist ein Ausflug dorthin zu empfehlen. Am Sonntag, 6. Juli, lässt er sich um 14 Uhr mit der Teilnahme an einer öffentlichen Führung im Bismarck-Museum in Friedrichsruh verbinden. Zu sehen ist unter anderem das berühmte Gemälde „Die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches (18. Januar 1871)“ des Malers Anton von Werner. Außerdem zeugen zahlreiche weitere Geschenke, Dokumente und persönliche Gegenstände vom Lebensweg des ersten Reichskanzlers, seiner Politik und dem Kult um seine Person. Der Eintritt ist frei.

Kaiserproklamation – im Bismarck Museum. Foto Jürgen Hollweg

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Nördlich der A24

Barocke Kirchenmusik und politische Verantwortung

Ratzeburg – Die Ratzeburger Dommusiken laden zu ihren Kantatengottesdiensten in diesem Jahr Menschen zum Predigen ein, die wichtige evangelische Ämter bekleiden. Am Sonntag, 6. Juli 2025 um 16:30 Uhr ist Prälatin Dr. Anne Gidion aus Berlin zu Gast.

Es erklingen von Johann Sebastian Bach die Kantate BWV 135 sowie Sinfonia und Eingangschor „Ich hatte viel Bekümmernis, aber“ aus BWV 21.

Außerdem kommen die doppelchörigen Psalmvertonungen »Jauchzet dem Herren« und »Lobe den Herren, meine Seele« von Heinrich Schütz zur Aufführung, in der die dialogische Anlage durch die gegenüberliegende Aufstellung der beiden Chöre sehr plastisch zur Geltung kommen wird.

Unter der Leitung von Domkantor Christian Skobowsky singen Mirko Ludwig (Tenor), Sönke Tams Freier (Bass) und der Ratzeburger Domchor, es spielt das Barockensemble der Ratzeburger Dom-Music.

Anne Gidion war bis 2022 Rektorin des Ratzeburger Pastoralkollegs auf der Domhalbinsel und nebenbei Mitglied des Domchores, bevor sie das Amt der Bevollmächtigten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union in Berlin und Brüssel antrat.

Als „Kirchendiplomatin“ ist sie Vermittlerin zwischen Staat und Kirche und Seelsorgerin für Menschen in Politik und Verwaltung. Die Bevollmächtigte hat Anteil an der vertrauensvollen Beziehung zwischen Staat und Kirche, die durch Unabhängigkeit und Kooperation geprägt ist.

Im kritisch-konstruktiven Gespräch vertritt sie die Anliegen und Erwartungen der evangelischen Kirche gegenüber der Politik und sucht mit nach gerechten, menschenfreundlichen Lösungen.

V O R S C H A U

Sonntag, 13. Juli 2026

16:30 Uhr

ERÖFFNUNG DER SOMMERKONZERTE

Norddeutscher Kammerchor, Domorganist Christian Skobowsky

Leitung: Maria Jürgensen

RATZEBURGER DOMMUSIKEN

Christian Skobowsky

Domhof 14, 23909 Ratzeburg

Tel. (0 45 41) 80 36 48

www.ratzeburgerdom.de

Das Foto zeigt Anne Gideon. Foto: Karin Baumann

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Nördlich der A24 Südlich der A24

“ 36 Stunden „, Novelle von  Ödön von Horváth

Am Sonntag, 6. Juli, um 17 Uhr bringt die Kulturzeit den dritten Teil einer einer mehrteiligen Lesung der Novelle des ungarischen Schriftstellers  Ödön von Horváth „36 Stunden, die Geschichte vom Fräulein Pollinger“. Anhand des Schicksals vom „Fräulein“ Agnes Pollinger wirft  der Schriftsteller einen Blick auf die Situation der verarmten Bevölkerung Deutschlands im Jahre 1928.

 Die Sendung  wird am Donnerstag, 10. Juli, um 9 Uhr vormittags wiederholt.

Jeden Dienstag um 9 Uhr gibt es „Jazz am Morgen von der Kulturzeit aus Ratzeburg“

Zu empfangen sind die Sendungen auf der UKW-Frequenz 98,8, auf DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de

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Südlich der A24

Hoffest und mehr: BUNTER ErdmannsHof

Krukow – Insektenhotels bauen: Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Insekten und unterstützen Sie den Naturschutz bei unserem Workshop zum Bau von Insektenhotels in der Gärtnerei Emmert! Insekten spielen eine entscheidende Rolle für die Biodiversität und das Gleichgewicht unserer Ökosysteme. Bei diesem kreativen Event erfahren Sie, warum diese kleinen Helfer so wichtig sind und wie Sie ihnen mit einem eigenen Insektenhotel ein Zuhause bieten können. Der Workshop ist ideal für alle Altersgruppen – ob Familien, Freunde oder Naturliebhaber. Kommen Sie vorbei, lernen Sie spielerisch über die Bedeutung von Insekten und tragen Sie aktiv zum Schutz unserer Umwelt bei! Gemeinsam schaffen wir Lebensräume für die nützlichen Bewohner unserer Gärten! 19. Juli, 9 bis 13 Uhr, / 20€ pro Person

Am 27. September 2025 laden die Mitglieder des Vereins Bunter Erdmannshof e.V. zu einem großen Hoffest in die Hauptstraße 21 in 21483 Krukow ein. Von 11 bis 16 Uhr wird ein bunter Markt, Kinderspaß, Leckereien und Einkaufmöglichkeiten geboten. Der gemeinnützige Verein, der sich für Nachhaltigkeit in ihren ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten engagiert, setzt im Rahmen seiner Arbeit vielfältige Projekte um. Darunter findet sich auch ein breitgefächertes Kursangebot, wie beispielsweise ein Käsekurs am 15. November von 11 bis 15 Uhr, ein Wurst Workshop am 11. Oktober in der Zeit von 9 bis 12.30 Uhr oder der Kurs “Essbare Wildpflanzen” am 26. Juli, 11 bis 15 Uhr. Kurse zum Thema Honig oder Fermentation & Kimchi befinden sich in Planung.*

Gartenrundgänge: „Du wolltest schon immer mal wissen, wo das Gemüse aus deiner Biokiste wächst…Wo unsere Jungpflanzen groß werden… und wie es in einem Folientunnel aussieht? Dann melde dich direkt an!“ Seit über 30 Jahren bewirtschaftet die BIOLAND Gärtnerei Emmert und der Bio-Lieferservice Emmerts Biokiste ihren Garten gemäß den Bioland-Richtlinien. Über 70 verschiedene biologische Gemüsesorten stammen frisch aus unserem Garten und ergänzen die Vielfalt vieler alter und samenfester Sorten. Erhalte exklusive Einblicke hinter die Kulissen. 22. August, 9 bis 12 Uhr / Kosten: 7€ für Erwachsene / 3€ ab 12 Jahren

*Weitere Informationen zu dem Kursangebot und zu den Teilnahmegebühren erhalten Interessierte unter https://bunter-erdmannshof.de