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Aktuelles Nördlich der A24

Norddeutsches Freiluftkino – finales Wochenende

Ratzeburg – Am Freitag, 28. August präsentiert das Norddeutsche Freiluftkino im Kurpark Ratzeburg die Weltpremiere von „Nord bei Nordwest – Der schöne Jens“, zu der auch Hinnerk Schönemann und Regisseur Felix Herzogenrath anwesend und auch wieder Rede und Antwort stehen werden. Auch für Fotos und Autogramme wird es Gelegenheiten geben! Ob und wer sonst noch kommt, ist noch offen. Die 32. Folge der beliebten ARD-Krimiserie und wird in Fernsehen erst in Januar zu sehen sein. Die allerletzte Vorstellung der 25. Saison läuft am Samstag, 29. August auch wieder im Ratzeburger Kurpark: „Minions & Monsters“, das Animationsabenteuer ein hemmungsloses Spektakel, das auf seine ganz eigene Art die Wurzeln des klassischen Hollywood-Kinos ehrt – und dabei sowohl großen als auch kleinen Kinofans Freude bereiten wird. Einlass ist jeweils 19 Uhr, Filmbeginn ist 20.15 Uhr. Eintritt 11 Euro, ermäßigt 7 Euro über www.freiluftkino.de oder an der Abendkasse.
Eigene Sitzgelegenheiten bitte selbst mitbringen, Essen und Trinken gibt‘s von den Partnern vor Ort. Und auch dieses Jahr gilt: für das Wetter sind immer die Zuschauenden zuständig … Weitere Infos und Online-Tickets unter  https://freiluftkino.de/

„Nord bei Nordwest – Der schöne Jens“: Der Chiropraktiker Jens Schinkel genießt in Schwanitz einen hervorragenden Ruf, vor allem unter seinen Patientinnen. Eine von ihnen wird jedoch mit gebrochenem Genick und grüner Farbe besprüht in ihrer Wohnung gefunden. Die Art und Weise ihres unfreiwilligen Dahinscheidens deutet daraufhin, dass „Der schöne Jens“ – wie die Schwanitzer Frauen (und manche Männer) Schinkel unter der Hand nennen – etwas mit der Tat zu tun haben könnte. Doch dann geschieht ein zweiter Mord, offenbar vom selben Täter. Und nun liefert ausgerechnet Hannah Wagner, die genau wie Jule Christiansen begeisterte Patientin bei Schinkel ist, Jens ein ebenso wasserdichtes wie heikles Alibi …

Bild: ARD Degeto Film | NDR | Gordon A. Timpen

„Minions & Monsters“: Die Minions haben mittlerweile tatsächlich Hollywood erobert und richten nun als Schauspieler allerlei Chaos an. Als sie vom Regisseur Max (Stimme sowohl im englischen Original als auch in der deutschen Synchronfassung: Christoph Waltz) dazu ermutigt werden, einen Horrorfilm zu produzieren, machen sie sich sofort auf die Suche nach einem dazu passenden Monster. Dazu bedienen sie sich eines alten, magischen Buches und schaffen es tatsächlich, ein Monster zu beschwören. Doch es dauert wenig überraschend nicht sonderlich lange, bis ihr Plan nach hinten losgeht und – wie sollte es auch anders sein? – den ganzen Planeten in Gefahr bringt. Nun müssen die Minions die selbst angerichtete Katastrophe erst mal wieder verhindern. Doch dabei können sie sich natürlich auch gleich als erdenrettende Helden präsentieren. Was soll schon schiefgehen?

Bild: Universal / Illumination

Foto: Norddeutsches Freiluftkino

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Aus der Stiftung

Texte aus dem Herzogtum Lauenburg gesucht

Mölln – Mit dem Projekt „Begegnung mit Literatur“ startet der neu gegründete Literaturbeirat der Stiftung Herzogtum Lauenburg sein erstes gemeinsames Vorhaben. Unter diesem Motto sind alle Bewohnerinnen und Bewohner des Kreises eingeladen, sich an einem neuen künstlerischen Format zu beteiligen. Gesucht werden Beiträge von etablierten Autorinnen und Autoren ebenso wie von bisher unentdeckten Schreibtalenten, die ihre Werke noch nicht öffentlich vorgestellt haben. Eingesendet werden können Kurzgeschichten, längere Erzählungen, Essays, Gedichte und Prosa. Einen thematischen Schwerpunkt gibt es nicht.

Der Literaturbeirat freut sich auf alle Einsendungen, um diese zu sichten. Ausgewählte Einsendungen werden bei einer öffentlichen Lesung in Auszügen vorgetragen. Diese findet am 14. November im Stadthauptmannshof in Mölln statt. Wer teilnehmen möchte, kann den eigenen Beitrag (max. zehn Normseiten) bis zum 15. Oktober an folgende E-Mail senden info@stiftung-herzogtum.de.

Texte mit diskriminierenden, rassistischen, sexistischen oder anderweitig menschenverachtenden Inhalten werden nicht berücksichtigt. Weitere Informationen zum Beirat und zum Projekt: www.stiftung-herzogtum.de/kultur/literaturbeirat/

Foto: Björn Martens

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Aus der Stiftung

„Mein Dorf & seine Geschichte“ – Buchvorstellung vor vollem Haus

Mölln – Marie Nehls absolvierte bis Ende August ihr „Freiwilliges Kulturelles Jahr“ (kurz FKJ) in der in Mölln ansässigen Stiftung Herzogtum Lauenburg. Ein Jahr voller neuer Eindrücke und jeder Menge Arbeit im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und ein Jahr voller Engagement für das im FKJ anstehende eigene Projekt: Die 19-jährige Pantenerin hat über viele Monate aus eben diesem, einem ursprünglich kleinen FKJ-Projekt, etwas Großartiges und vielleicht im Bereich FKJ Einzigartiges erschaffen: ihr eigenes Buch. Am 22. August folgten über 80 junge sowie ältere Gäste der Einladung zur Buchvorstellung. Das Ziel, Jung und Alt zusammen zu bringen und die Geschichten aus insgesamt zehn Dörfern neu zu beleben, war erreicht, denn die Generationen zum Austausch zu bewegen, Geschichten ‚op n Dörpn‘ nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und die Dörfer bekannt zu machen, gelingt mit „Mein Dorf & seine Geschichte“ hervorragend. „Ich möchte, dass man sich auf dem Dorf wieder mit Namen begrüßt, die berühmte Tasse Kaffee über den Gartenzaun oder Dorffeste wieder mit dem Dorfleben verbindet. Das und die Gespräche – genau das ist es doch, was das Leben auf dem Dorf ausmacht!“ Möglich sei dies aber nur, so Marie Nehls, wenn alte Geschichten und neue Erfahrungen aufeinandertreffen und die Menschen sich wieder näherkommen würden. Sie hat alte Erzählungen und Fotos dem heutigen Leben auf dem Dorf gegenübergestellt und dabei, so Nehls, nur zehn Dörfer „geschafft“. Akribische Recherche im Kreisarchiv, Gespräche aufzeichnen – die junge, engagierte Menschen mit Alteingesessenen geführt haben, Fotos und Tafeln für die Gemeinden erstellen und dann noch die Grafik der Seiten – Marie Nehls hinterlässt mit diesem Engagement große Fußspuren in der Stiftung und konnte doch alle im Laufe der Monate gewachsenen Aufgaben bewältigt werden. „Maries Projekt hat uns sehr imponiert und begeistert. Unglaublich auch, wie viele Menschen heute hier sind und sich für das Thema interessieren, das Marie so toll umgesetzt hat!“, äußert sich Vizepräsidentin Barbara Kliesch angetan in ihrer Begrüßung der Gäste. Und auch Geschäftsführer Stefan Büngens ist sich sicher, dass das Thema des Buches und das dafür benötigte Zusammenspiel der Generationen den Nerv der Zeit treffen.

„Auf die Frage ‚Woher kommst du?‘ und meine Antwort ‚aus Panten‘ kommt meistens die Reaktion ‚Wo ist das denn?‘ oder ‚Und was gibt’s da?‘“, so Marie Nehls im Rahmen der Veranstaltung. Und genau dies habe sie dazu angeregt, genauer zu recherchieren – über den eigenen Wohnort und dessen Geschichten. Und genau hier festigte sich der Gedanke zur Projektarbeit. „Dorfgeschichte lebt nur weiter, wenn man sich miteinander austauscht – und genau das wünsche ich mir! Von Ihnen, die heute hier sind und von allen, die das Glück haben, in einem Dorf zu leben!“ Zumindest an diesem Nachmittag ging der Wunsch in Erfüllung, denn gemeinsam sprachen die Anwesenden über das Buch und die Geschichten von den Dörfern, über eigene Erlebnisse und Erfahrungen oder Wünsche für das gemeinsame Dorfleben. Beeindruckt zeigten sich auch die anwesenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die der Einladung gefolgt waren und voller Stolz die Ortstafeln entgegennahmen, die Marie für diesen Anlass erstellt hatte.

Das Buch ist nun bei Epubli sowie bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg erhältlich.

Fotos: Sabine Riege und Alexandra Nehls

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Nördlich der A24

Klezmers Techter im Konzert & Workshop

Mölln – In ihren Arrangements schöpft das Trio Klezmers Techter immer wieder aus neuen musikalischen Quellen und Stilrichtungen. Viele Jahre spielen sie schon zusammen auf den kleinen und großen Bühnen dieser Welt, mit ungebremster Spielfreude, und liefern sich dabei funkensprühende Dialoge, mit virtuoser Technik und viel Gefühl. 
Die drei studierten Vollblutmusikerinnen spielen traditionelle jüdische Melodien wie auch Eigenkompositionen wie z.B. „Poja, der Traumtänzer“.
In tiefer Verbundenheit und mit großem Respekt vor dem musikalischen Erbe vereinen sich im Spiel von Klezmers Techter künstlerische Power, temperamentvolle Spiel – und Experimentierfreude mit musikalischer Tiefe und Innigkeit. Tief verbunden mit der Spielweise eines Giora Feidman beherrscht die Klarinettistin, Gabriele Kaufmann, alle Facetten dieser Musik. Quirlig, rasant, feurig bis hin zu tief gurgelnd entlockt sie ihren Klarinetten schier unspielbare Töne. Almut Schwab – ihr Temperament ist schwer zu zügeln und sorgt für Humor. Wer fast nur in Moll- Tonarten spielt, der braucht ein fröhliches Pendant. So gelingt es demmusikalischen Tausendsassa, sie beherrscht Akkordeon, Querflöte und Hackbrett, immer wieder, das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Doch wie verloren wäre Klarinette und Akkordeon ohne Rhythmusinstrument. Diesen Part übernimmt bei den ,,Techtern“ Nina Hacker am Bass. Im Vergleich zu den anderen ist ihr Spiel eher unaufgeregt, aber elementar. Sie leitet die unzähligen Rhythmuswechsel ein, zieht das Tempo hoch, wenn nötig, und streicht ihren Bassintonationssicher in den gefühlvollen Passagen. Ohne sie ginge im Ensemble gar nichts. Ihre Musik wirkt wie eine Einladung, das Leben trotz aller Hindernisse zu lieben und zu feiern. Instrumental-Workshop am 24. Auguts, 19 Uhr im Konzertsaal des Berufsbildungszentrum Mölln, Kerschensteinerstraße 2, 23879 Mölln.
Es ist schon ein besonderes Erlebnis, wenn Klezmers Techter hier ihre Musik vermittelt und erlebbar macht. Die Musikerinnen sind Meister ihres Fachs und haben bereits viele Workshops gegeben. Zur leichteren Vorbereitung können die Noten zuvor per Mail zugesendet werden.
Anmeldung und Noten: susansojak@folkclubmoelln.de. Dieser Workshop ist auch Hobbymusiker sehr zu empfehlen. Der Eintritt für eine Einzelkarte (Konzert oder Workshop) beträgt 16 Euro und für eine Doppelkarte (Konzert+Workshop) 28 Euro. Folkclub-Mitglieder haben wie immer freien Eintritt. Reservierungen unter 04542-822472 oder susansojak@folkclubmoelln.de. Ausreichend Parkplätze inkl. zwei Behinderten-Parkplätze vorhanden. Das gesamte Gelände ist rollstuhlgerecht.

Foto: Folkclub Mölln/Klezmers Techter

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Nördlich der A24

Kulturzeit aus Ratzeburg

Adams Acht

Hzgt. Lauenburg – Anlässlich der Uraufführung des Dokumentarfilms „Adams Acht“ kommt einer von Adams Acht in der Kulturzeit-Sendung aus Ratzeburg noch einmal zu Wort. Von den Ruderern aus dem siegreichen Goldachter von 1960 ist nur noch der 86-jährige Klaus Bittner am Leben. Vor zwei Jahren starb der Bugmann des Achters, Hans Lenk. Er – inzwischen Prof. Dr. – hatte zur Feier des 100.Geburtstag von Karl Adam im Jahre 2012 den Festvortrag gehalten, der im Archiv der Kulturzeit erhalten ist. Dieser wird am Sonntag, 23. August, um 17 Uhr in der Reihe „Kulturzeit aus Ratzeburg“ gesendet. Eine Wiederholung ist für Donnerstag, den 27. August, um 9 Uhr vormittags geplant. Am Dienstag, den 25. August um 9 Uhr vormittags gibt es wie üblich eine Jazzsendung. Zu empfangen sind die Sendungen auf der UKW-Frequenz 98,8, auf DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de.

Foto: Canva KI

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Südlich der A24

Hofküche und musikalische Märchen

Friedrichsruh – Dem Kaiser in den Topf geschaut – Streifzüge durch die Hofküche der Hohenzollern: Leerer Bauch regiert nicht gern. Für das leibliche Wohl der Deutschen Kaiser sorgte in Berlin die Hofküche. Sie kaufte, verwahrte und bereitete die Lebensmittel zu, die schließlich im allerhöchsten Magen landeten. Damit leistete sie hinter den Kulissen und von den Zeitgenossen kaum beachtet ihren Beitrag zum Funktionieren des ersten deutschen Nationalstaats. Unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Daniel Stienen bietet mit seinem Vortrag spannende Einblicke in diesen intimen und nahezu unbekannten Ort im Berliner Schloss und das Leben der Menschen, die dort arbeiteten. Der Vortrag findet am Donnerstag, 3. September, um 19.30 Uhr im Historischen Bahnhof Friedrichsruh statt. Der Eintritt ist frei. Ihre Anmeldung nehmen wir gerne telefonisch unter der Nummer 04104/97710 oder per E-Mail entgegen: info@bismarck-stiftung.de.

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

Weiter geht es mit „Eine Orgel für Bismarck: Ein musikalisches Märchen für einen Erzähler, einen Organisten … und ganz viele Pfeifen.“ Im Jahre 1770 war’s, da sollte die Kirche von Schönhausen eine neue Orgel erhalten. In Neuruppin wurde sie gebaut, und per Ochsenkarren machte sie sich auf den Weg. Nicht alle Pfeifen waren mitgekommen, aber unterwegs traf die Orgel verschiedene Instrumente, die sich ihr bereitwillig anschlossen. Und sie begegnen drei Frauen, die Meister Scholtze und seiner Orgel Großes prophezeiten. Sie würde zur Taufe eines Säuglings aufspielen, der im Mannesalter in ganz Europa von sich reden machen würde. Doch erst einmal mussten sie ankommen. Und das ist bei einer Kirche, die auch dem Heiligen Willebrord geweiht ist, gar nicht mal so einfach! Marec Béla Steffens ist Autor von bisher sechs Märchenbüchern. Er schreibt auch für Musik-, Sprech- und Marionettentheater. KMD Michael Dorn ist Dekanatskantor in Bayreuth. Die Urfassung ihres musikalischen Orgelmärchens schildert die Reise der Orgel der Bayreuther Stadtkirche. Jetzt wandeln sie Text und Musik des Märchens so ab, dass die Geschichte der Schönhauser Orgel erzählt wird. Die Kooperationsveranstaltung mit der Evangelischen Kirchengemeinde findet am Sonnabend, 5. September, um 15 Uhr in der Kirche St. Marien und Willebrord, Schönhausen/Elbe, statt. Der Eintritt ist frei.

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

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Sprechstunde: Kulturförderung

Hzgt. Lauenburg – Am 9. September (16 bis 17 Uhr) laden die Servicestellen „Kulturförderung Schleswig-Holstein“ (@bildung_sh) und „Kultur macht stark“ SH (@lkj_sh) alle Interessierten zur nächsten digitalen „Sprechstunde: Kulturförderung“ ein. Der Kulturknotenpunkt Südost wird gefördert vom Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein.

Foto: Kulturförderung Schleswig-HolsteiN

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Orgelkonzert mit Maurizio Croci

Mölln – Am 29. August um 18.30 Uhr ist in der Möllner St. Nicolai-Kirche, Am Markt 10, 23879 Mölln, der italienische Organist Maurizio Croci mit einem auf die Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel abgestimmten Programm zu Gast. Nach einem ersten Studium von Orgel und Cembalo in Mailand und Trento setzte er seine Ausbildung in Basel und mit einem musikwissenschaftlichen Abschluss an der Universität in Fribourg (Schweiz) fort.  In Innsbruck wurde er 1998 Preisträger des renommierten Paul-Hofhaimer-Orgelwettbewerbes für die Interpretation Alter Musik an historischen Orgeln. Als Künstler ist er in ganz Europa wie in Japan und Südamerika unterwegs. Für seine CD-Einspielung „Bach Mirrored“ wurde ihm der Preis der Deutschen Schallplattenkritik zugesprochen. Neben seiner Professur an der Musikhochschule in Fribourg ist Maurizio Croci  künstlerischer Leiter des dortigen wie des Mailänder Orgelfestivals. Zurzeit hat er eine Gastprofessur an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart inne, gibt regelmäßig internationale Meisterkurse und ist ein gefragter Juror bei Orgelwettbewerben. Als enthusiastischer Anwalt für historische Orgeln hat er in Italien verschiedene Restaurierungsprojekte beratend begleitet. Für den ersten Teil seines Konzertes in Mölln stellt Maurizio Croci Musik der deutschen Spätrenaissance neben vergleichbare Werke südeuropäischer Komponisten. Den zweiten Teil bestimmen Vertonungen aus dem III. Teil der Clavierübungen von Johann Sebastian Bach. Der Eintritt zu dem Konzert beträgt 15 Euro, für Besucher unter 30 Jahren ermäßigt 5 Euro.

Foto: Kirchengemeinde Mölln/Ledeboer

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Führung durch das A. Paul Weber-Museum

Ratzeburg – Auch in diesem Jahr bietet der Kreis Herzogtum Lauenburg im Wechsel monatlich eine öffentliche Führung durch das A. Paul Weber-Museum, Domhof 5, 23909 Ratzeburg, oder das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg, Domhof 12, 23909 Ratzeburg, unter dem Titel „Auf in die Kreismuseen“ an. Im August ist das A. Paul Weber-Museum an der Reihe: Am Sonntag, 30. August, 15 Uhr wird Doris Schütt auf einem Rundgang durch das Haus das Werk von A. Paul Weber vorstellen, einen Einblick in sein Leben geben und zum Beispiel die Lithographiewerkstatt erklären. Die Führung selbst ist kostenlos, der Eintritt in das Museum beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Wer möchte, kann gleichzeitig die Gelegenheit nutzen, um die aktuelle Sonderausstellung im A. Paul Weber-Museum zu besuchen: „…ich sitze hier vergraben im stillen Schretstaken…- A. Paul Weber und der Kreis Herzogtum Lauenburg“. Geschickt kombiniert die Präsentation A. Paul Webers eigene Lebensgeschichte mit der Geschichte des Kreises Herzogtum Lauenburg in den Jahren 1936 bis 1980 und trägt damit bei zum 150-jährigen Jubiläum des Kreises, das in diesem Jahr gefeiert wird. Weitere Informationen sind auf der Homepage www.apaulwebermuseum.de abrufbar.

Foto: A. Paul Weber-Museum

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Nördlich der A24

Jazz inspired by Iceland

Eine musikalische Reise zu nordischen Sehnsuchtsorten

Mölln – Das Iris Kramer Quartett steht für zeitgenössischen Jazz mit klarer nordischer Prägung. Das Konzert mit der Gastsängerin Hlín Pétursdóttir findet am Freitag, 28. August um 19.30 Uhr im Stadthauptmannshof statt (Hauptstr. 150, 23879 Mölln – barrierefrei). Der Eintritt beträgt 20,00 Euro. Anmeldung unter info@share-my-music.de oder Tel. 04542/87000. Die Karten sind auch online erhältlich: https://shop.luebeck-ticket.de/lue/stiftung-herzogtum-kultursommer/. An der Abendkasse kosten die Karten 23 Euro. Die überwiegend in Island entstandenen Kompositionen sind humorvoll, klangfarbenreich und emotional – Musik, die ihr Publikum mitnimmt und wahre ebenso wie erfundene Geschichten erzählt. Island ist dabei weit mehr als Inspirationsquelle: Seit dem Jahr 2000 war die Insel die zweite Heimat von Iris Kramer, die dort gelebt, gearbeitet und musiziert hat. Diese Erfahrung prägt die Musik des Quartetts – in Klang, Stimmung und Kompositionen. Für einige wenige Konzerte im späten Sommer 2026 wird durch die isländische Sängerin Hlin Pétursdóttir das Ensemble zu einem Quintett: Ein besonderer Abend zwischen Jazz und Weltmusik. Eine Veranstaltung der Stiftung Herzogtum Lauenburg in Kooperation mit ShareMyMusic-ShareMyThoughts.

Foto: Günter Flenner