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„Film ab! Drehorte im Herzogtum Lauenburg“

Ratzeburg – Noch bis einschließlich 5. April ist im A. Paul Weber-Museum in Ratzeburg die Sonderausstellung „Film ab! Drehorte im Herzogtum Lauenburg“ zu Gast. Besucherinnen und Besucher können dabei auf eine über 100-jährige Filmgeschichte im Kreis Herzogtum Lauenburg zurückblicken. Begonnen hatte diese im Jahr 1922 mit zwei Filmen: In Lauenburg wurden angeblich Szenen für den Horror-Klassiker „Nosferatu – Symphonie des Grauens“ gedreht – ein Gerücht das sich hartnäckig hält, für das es aber keine Belege gibt. In Ratzeburg wurden für „Die Elixiere des Teufels“ Aufnahmen gemacht. Der Aufschwung erfolgte ab den 1960er Jahren und seit den 2010er Jahren etabliert sich die Region zwischen Lübeck und Hamburg zu einer beliebten Kulisse der Filmbranche. Für über 90 Filme und Serien kamen und kommen bis heute Schauspielerinnen und Schauspieler, Kameraleute, Regisseurinnen und Regisseure in den Kreis Herzogtum Lauenburg um hier an einzigartigen Orten ihre Werke zu produzieren. Die Ausstellung wirft anhand von Zeitungsartikeln, Plakaten und Fotos Schlaglichter auf ausgewählte Drehorte und Produktionen, die den Kreis und seine Einwohnerinnen und Einwohner nachhaltig beeinflussten. Die Sonderausstellung „Film ab! Drehorte im Herzogtum Lauenburg“ kann zu den üblichen Öffnungszeiten und Eintrittspreisen im A. Paul Weber-Museum am Domhof 5 in Ratzeburg besucht werden. Nähere Informationen sind auf der Website des Museums unter https://apaulwebermuseum.de/ zu finden. Foto: Blick in die Ausstellungsräume (Kreismuseen Herzogtum Lauenburg).

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Nördlich der A24

Ausstellung im Seniorenwohnsitz Ratzeburg

Ratzeburg – KunstWerk Mölln und Umgebung e. V. stellt in Ratzeburg im Seniorenwohnsitz aus. Dank der Vermittlung einiger Künstlerinnen hat es die Kulturreferentin der Ameos-Klinik, Petra Schoppenhauer, dem KunstWerk Mölln e. V. ermöglicht, seine Bilder in der Seniorenresidenz auszustellen. Darüber freuen sich die malenden Akteure des Vereins sehr und danken an dieser Stelle ganz herzlich. Die Ausstellung wird mit einer Vernissage am Samstag, 7. Februar, 16 Uhr, eröffnet. Bei der Ausstellung können Interessierte Werke folgender Künstler und Künstlerinnen ansehen: Beate Höffler, Ralf Hobus, Jörg Kälcke, Jürgen Knischewski, Angelika Loewenthal, Frigga Scheer, Susi Sommer, Karl-Matthias Tabel, Caris Treske, Markus Vesper sowie die KünstlerInnen von der Kulturwerkstatt des LHW Mölln-Hagenow werden neue Arbeiten präsentieren. Die Bandbreite geht von Acryl und Aquarell über Monotypie und Encaustik-Wachstechnik bis zur surrealistischen Malerei und zur Ölmalerei.  Anlässlich der Vernissage stellt Jürgen Knischewski sein neues literarisches Werk vor. Von den Jazz- und Blues-Klängen der Band Millstreet & Friends wird die Vernissage begleitet. Die Ausstellung ist täglich bis zum 12. April geöffnet und kann in der ersten Etage des Wohnsitzes angesehen werden. Die Exponate der Künstler stehen zum Verkauf. Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Die Ausstellung ist barrierefrei. Foto: Canva

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Südlich der A24

80 Jahre Kriegsende – Frieden

Veranstaltungsreihe startet mit Vortrag über die Aktion Weiße Busse 1945

Friedrichsruh – „Es war schön, nicht zu frieren“ – mit einem Vortrag über die Aktion Weiße Busse beginnt am Donnerstag, 3. April, um 19.30 Uhr im Historischen Bahnhof Friedrichsruh die Veranstaltungsreihe „80 Jahre Kriegsende – Frieden“. Bis Dezember bieten die Otto-von-Bismarck-Stiftung, die Gemeinde und die Kirchengemeinde Aumühle, das Augustinum und der Kulturwissenschaftler Nikolaj Müller-Wusterwitz gemeinsam Veranstaltungen an, die an das Ende der NS-Diktatur und die langen Schatten der Aufarbeitung erinnern. Auf dem Programm stehen unter anderem Vorträge und Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen, ein Chortheaterprojekt, eine Friedhofsführung und die Setzung eines Stolpersteins.

Zum Auftakt ist Ulrike Jensen, Mitarbeiterin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, eingeladen. Sie hat sich intensiv mit der Geschichte der Aktion Weiße Busse beschäftigt, bei der kurz vor Kriegsende 1945 weibliche und männliche skandinavische KZ-Häftlinge gerettet wurden. Organisatorischer Knotenpunkt war damals der Sachsenwald. Der Eintritt zum Vortrag ist frei, um Anmeldung wird gebeten unter der Telefonnummer 04104/97710 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de. Über weitere Veranstaltungstermine informieren Flyer, die in Aumühle und Umgebung ausgelegt werden, Plakate sowie der Terminkalender auf www.bismarck-stiftung.de.

Fotos: Die „Weißen Busse“ wurden vor ihrem Einsatz im Sachsenwald abgestellt. (Bildarchiv des Dänischen Nationalmuseums) / Sie haben das Projekt organisiert: Birgit Oellrich (Augustinum Aumühle), Dr. Ulf Morgenstern (Otto-von-Bismarck-Stiftung), Beatrix Jenckel und Susanne Bornholdt (Kirchengemeinde Aumühle), der Aumühler Kulturwissenschaftler Nikolaj Müller-Wusterwitz, Ulrich Schröder (Kirchengemeinde Aumühle); nicht mit auf dem Foto: Knut Suhk (Bürgermeister der Gemeinde Aumühle)