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Ausstellungen Nördlich der A24

Die Hitzler Werft in der Malerei

Lauenburg – Bis 18. Januar: Sonderausstellung „Die Hitzler Werft in der Malerei“ im Elbschifffahrtsmuseum in Lauenburg .

Anlass der neuen Sonderausstellung ist das 140-jährige Bestehen der Hitzler Werft in Lauenburg. 1885 auf Betreiben der Lauenburger Brüder und Schiffsreeder Burmester von Johan Georg Hitzler gegründet, erwies sich die Werft in der Schifferstadt stets als ein bedeutender Akteur nicht nur für die Wirtschaft der Stadt und des Kreises, sondern auch als ein innovativer Betrieb der Schifffahrtstechnik. Von den Hellingen der Hitzler Werft sind bis heute über 800 Neubauten zu Wasser gegangen; unter anderem Schlepper, Eisbrecher sowie spezialisierte Arbeits- und Forschungsschiffe. Das in diesem Jahr fertiggestellte Forschungsschiff „Coriolis“ für das Helmholtz- Zentrum Hereon ist nur eines der jüngsten Beispiele für die Innovationskraft der Hitzler Werft, die auf viele neue Entwicklung der Schiffs- und Maschinentechnik zurückblickt.

Dass die Hitzler Werft über ihr nun 140-jähriges Bestehen in der Lauenburger Altstadt stets auch als pittoreskes Motiv für Künstlerinnen und Künstler diente, ist weniger geläufig. Dabei besuchte unter anderem kein Geringerer als der Berliner Kunstprofessor Friedrich Kallmorgen (1856-1924) mit seinen Malschülern in den Jahren nach der Jahrhundertwende regelmäßig die malerische Schifferstadt, in welcher unter anderem auch die Hitzler Werft mit ihren Schornsteinen und Kränen stets ein willkommenes Motiv darstellte. Eine Tradition der Freiluftmalerei, die heute von bekannten Künstlerinnen und Künstler wiederaufgenommen wird; sie entdecken unsere Schifferstadt und die Hitzler Werft als pittoresken Orte wieder neu.

Die Ausstellung „Die Hitzler Werft in der Malerei“ bietet einen künstlerischen Blick auf die 140-jährige Geschichte der Hitzler Werft in Lauenburg. Mit einem kleinen Katalog zur Ausstellung sowie zahlreichen Gemälden und Exponaten auf dem privaten Bestand der Familie Hitzler (über Generationen selbst Künstler und Sammler) stellt diese Ausstellung eine kleine Besonderheit dar. Zudem eröffnet „Die Hitzler Werft in der Malerei“ eine informelle Reihe kommender Sonderausstellungen des Elbschifffahrtsmuseums, in welchen unser Haus Wertvolles aus seinem – seit vielen Jahren der Öffentlichkeit nicht zugänglichen – Teilen des Bestandes zu präsentieren plant. Bild: Elbschifffahrtsmuseum Lauenburg

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Aktuelles Ausstellungen

50 Künstlerinnen und Künstler aus dem Herzogtum Lauenburg und Stormarn öffnen ihre Türen

Die Kunst.Kultur.Orte 2025 bieten eine hervorragende Gelegenheit, die große Vielfalt künstlerischen Schaffens nicht nur im Kreis Herzogtum Lauenburg, sondern auch im Kreis Stormarn zu erleben. Bereits zum zweiten Mal laden beide Kreise als Kulturknotenpunkt Südost zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft „Stormarn kulturell stärken“ zum Kunsterlebnis ein. Über 50 Künstlerinnen und Künstler öffnen ihre Ateliers und geben Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit ihnen bei ihrer Arbeit zuzusehen oder ihre Kunstwerke in zwangloser Atmosphäre kennenzulernen.

Am Samstag, den 13. September von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag, den 14. September von 11 bis 16 Uhr können sich Interessierte an 39 Orten in beiden Kreisen auf die künstlerische Vielfalt im ländlichen Raum und in größeren Städten freuen.

Eine Übersicht über alle teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler ist unter www.kunstkulturorte.de zusammengestellt.

Mit dem Rad zu den offenen Ateliers

Eine weitere Besonderheit der Kunst.Kultur.Orte sind die eigens von der Herzogtum Lauenburg Marketing und Service GmbH und vom Tourismusmanagement Stormarn entwickelten Kunst-Radrouten. Entlang der Radrouten kann nicht nur Kunst erlebt, sondern auch die wundervolle und abwechslungsreiche Landschaft in beiden Kreisen genossen werden. Die meisten Routen haben eine Länge von rund 25 Kilometern, sind als Rundweg konzipiert und gut von den Bahnhöfen erreichbar. Alle Routen können zur Nutzung auf der Internetseite der Kunst.Kultur.Orte heruntergeladen werden.

Mitmachen, Musik und mehr beim Rahmenprogramm

Zusätzlich bieten einige Ateliers ein buntes, vielfältiges Rahmenprogramm zum Mitmachen an. Darüber hinaus können interessierte Besucherinnen und Besucher in ausgewählten Museen, Veranstaltungsstätten und Kulturorten leisen und lauten Klängen lauschen, selbst kreativ werden oder auch interessante Einblicke in historische Gebäude erhaschen. Vom Skulpturenpark Müssen über das A. Paul Weber Museum in Ratzeburg bis hin zur Galerie im Marstall in Ahrensburg bieten viele Kulturorte ein Programm für Familien und Kulturinteressierte an. Zugleich ist am 14. September Tag des offenen Denkmals, so dass eine Vielzahl von historischen Orten in beiden Kreisen ihren Türen öffnen.

Weitere Informationen zu den offenen Ateliers, das bunte Rahmenprogramm und die Radrouten sind unter www.kunstkulturorte.de zu finden.

Ulea Wesemeyer – Mars, Kunstort: Sterley, Kreis Herzogtum Lauenburg, Copyright: Ulea Wesemeyer

Karin Schöne – MulliPulli, Kunstort: Bargteheide, Kreis Stormarn, Copyright Karin Schöne

Zum Titelbild: Manuela Wutschke – Blühende Insel, Kunstort: Ratzeburg, Copyright: Manuela Wutschke

Die Kunst 2025 finden mit dem Stabsbereich des Kreises Stormarn im Rahmen des gemeinsamen Kulturknotenpunkts Südost und in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft „Stormarn kulturell stärken“ statt.

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Ausstellungen Südlich der A24

Ausstellung im Kunstgang

Die Montagsmaler stellen aus!

Aumühle – Die Künstlergruppe der VHS Sachsenwald präsentiert Vielfalt und Malfreude!

Die Malgruppe der VHS Sachsenwald präsentiert ihre Werke voller Farbe, Vielfalt und Persönlichkeit. Unter der Leitung von Kommunikationsdesignerin Ulrike Koether entstehen Bilder mit individuellem Ausdruck, kreativem Freiraum und dem gemeinsamen Wunsch, sich künstlerisch weiterzuentwickeln. Ob Anfänger oder Fortgeschrittene – hier begegnet man sich auf Augenhöhe. Zu sehen ist ein farbenfrohes Kaleidoskop gemeinsamer Kursmomente.

Die Vernissage findet am Donnerstag, 25. September, 18 Uhr im Augustinum Aumühle statt.

Die Ausstellung ist vom 25. September bis zum 28. Oktober geöffnet.

Foto: Ulrike Koether

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Nördlich der A24

Führung durch das A. Paul Weber-Museum

Ratzeburg – Auch in diesem Jahr bietet der Kreis Herzogtum Lauenburg unter dem Titel „Auf in die Kreismuseen“ im Wechsel monatlich eine öffentliche Führung durch das A. Paul Weber-Museum oder die 50er-Jahre-Ausstellung des Kreismuseums Herzogtum Lauenburg an. Eigentlich wäre im Juli die 50er-Jahre-Ausstellung des Kreismuseums an der Reihe, die aufgrund der städtischen Baustelle auf dem Palmberg zur Zeit jedoch nicht zugänglich ist.

Interessierte können sich dafür am Sonntag, 27. Juli, 15 Uhr, einem Rundgang durch das A. Paul Weber-Museum am Domhof 5 in Ratzeburg anschließen. Marion Vollmer wird das Werk von A. Paul Weber vorstellen und Hintergrundinformationen zu seinem Leben und seinen Bildern geben.

Die Führung selbst ist kostenlos, der Eintritt in das Museum beträgt 3 €, ermäßigt 1 €. Weitere Informationen sind auf der Homepage www.apaulwebermuseum.de abrufbar.

Zum Bild: Blick in das Lithosteinlager im A. Paul Weber-Museum.

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Nördlich der A24

KULTURNACHT GEESTHACHT

Geesthacht – Am 19. Juli ab 16 Uhr findet die KULTURNACHT GEESTHACHT statt, das PDF enthält das ganze Programm.

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Nördlich der A24

Anne Auerbach zeigt Werke aus ihrer Reihe „Horizonte“

Neue Ausstellung im Ratzeburger Kreishaus ab 5. Mai

Ratzeburg – Ab Montag, 5, Mai sind im Foyer des Ratzeburger Kreishauses, Barlachstraße 2, wieder Werke der Lübecker Künstlerin Anne Auerbach zu sehen. Bereits zum vierten Mal bringt sie mit ihrer neuen Ausstellung „Horizonte“ wieder Farbe in das zentrale Verwaltungsgebäude des Kreises.

„Der Horizont ist die Linie in der Ferne an der sich Himmel und Erde bzw. Meer scheinbar berühren. In der Kunst ist er vielfach als Sinnbild für Sehnsüchte verwendet. Als Insulanerin habe ich oft am Ufer gestanden und überlegt, fällt er hinten runter oder öffnet er sich?! Für mich öffnet er sich, denn er zeigt mir neues, besonderes und die Sehnsucht nach der Weite und der Unabhängigkeit,“ beschreibt Auerbach ihre Inspiration zur neuen Ausstellung.

Aufgrund der anstehenden Sanierungsarbeiten am Kreishaus in den kommenden Jahren wird die aktuelle Ausstellung von Anne Auerbach voraussichtlich für eine Weile die letzte sein. Ab Herbst 2025 werden die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung das Kreishaus nach und nach verlassen. Während der etwa dreijährigen Bauphase wird es daher zunächst keinen Platz für Ausstellungen geben.

Interessierte können die Ausstellung vom 5. Mai bis voraussichtlich 31. August während der Öffnungszeiten der Kreisverwaltung montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr kostenfrei besuchen. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, einzelne Werke zu erwerben.

Foto: Anne Auerbach

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Nördlich der A24

Kunstausstellung im Möllner Stadthaus

Mölln – Am Freitag, 14. März, 17 Uhr, findet im Eingangsbereich des Stadthauses, Wasserekrüger Weg 16, die Vernissage, mit Lesung, zu der Kunstausstellung des Vereins „Kunstwerk Mölln und Umgebung e.V“ und der Kulturwerkstatt des Lebenshilfewerkes statt.

Die Ausstellung geht vom 14. März bis zum 30. Mai.

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Aktuelles Vorfahrt für die Jugend

#KULTURCOMMUNITY

Du liebst es, zu Zeichnen oder zu Malen und siehst in einem Stück Holz etwas, das andere nicht entdecken? Deine Fotos sind mystisch oder durchgeknallt, spooky oder atemberaubend? Du erschaffst gerne etwas Neues? Du willst mehr aus deinem Talent machen oder mit anderen zusammen an einem Projekt arbeiten? Du hast Ideen für kreative Projekte? Dann bist du hier genau richtig!

Unser Ziel ist es eine neue, junge Kultur-Community aufzubauen, ein Netzwerk für junge Menschen zu schaffen, die Lust auf verschiedenste künstlerische Ausdrucksformen haben und mitwirken wollen.

Wir haben dein Interesse geweckt? Dann schreib uns jetzt eine Mail an fkj@stiftung-herzogtum.de oder eine Instagram direkt Nachricht an @stiftungherzogtumlauenburg.

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Kulturportal Vorfahrt für die Jugend

Kreativ jetzt – Bilder junger Menschen

Mölln – Kürzlich hat die Stiftung Herzogtum Lauenburg ihren Kulturpreis sowie den Förderpreis für Jugend und Kultur verliehen. Im Möllner Stadthauptmannshof werden im Anschluss daran für kurze Zeit Exponate aus dem Umfeld der drei Förderpreisträger gezeigt (Hauptstraße 150, Mölln): Es handelt sich um die Projekte „Forum Junge Kunst“ (Stadt Schwarzenbek), „Malen für Menschen mit Fluchterfahrung“ (Flüchtlingshilfe Geesthacht) sowie „Words meets music“ (Gleis 21 und Stellwerk der Diakonie Herzogtum Lauenburg, Ratzeburg). Junge Menschen geben ihren Gefühlen, Ängsten und Hoffnungen mit ästhetischen Mitteln Gestalt und zeigen ihre Kunst. Die Ausstellung ist an den Wochenenden 16./17. und 23./24. November, samstags und sonntags jeweils von 12 bis 15 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Am Freitag, 29. November findet die Finissage von 17 bis 19 Uhr statt: Hochkarätige Musikbeiträge, Spoken-Word und Lieder, literarische Texte von jungen Leuten für alle Generationen. Dazu gibt es Gespräche mit den drei Förderpreisträgern. Die Stiftung lädt in den Möllner Stadthauptmannshof zu zwei unterhaltsamen und sicherlich bisweilen nachdenklichen Stunden. Der Eintritt ist frei.

Zum Bild: „Peace“ – Acryl auf Leinwand, Gemeinschaftsbild der Gruppe „Malen für Menschen mit Fluchterfahrung“, 60 x 60 cm Foto: Flüchtlingshilfe Geesthacht

Zum Bild: #wir sind zukunftsrelevant – Spray-Graffiti auf Holz, Gemeinschaftsbild Jugendlicher aus der Zeit des Lockdowns (Pandemie), 150 x 150 cm Foto: Gleis 21, Ratzeburg

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Ausstellungen

Natur Kunst im Einklang

Denken wir an Natur, denken wir diese zumeist im Zusammenhang mit dem Menschen. Der Mensch verleibt sich die Natur vielfältig ein. Doch wie betrachtet er sie? Als Zufluchtsort in einer Pandemie und vor dem Alltag? Als Rohstoffreservoir des menschlichen Fortschritts? Als elementare Kraft, die menschliches Leben ermöglicht oder es zerstört? Wie verortet sich der Mensch in der Natur – mittendrin, gefräßig oder beobachtend? Im Jahr 2023 gehört der unschuldige Blick der Kunst auf die Natur der Vergangenheit an. »Hinter der Beschäftigung mit der Natur geht es um Natur als Material, um Natur in ihrer Vergänglichkeit, um Natur in ihrer Transformation «, so Kuratorin Antje Ladiges-Specht. Der Mensch sehnt sich danach, dass es der Natur wieder besser geht, nachdem er sie aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Mit diesen Fragen und Beobachtungen befassen sich in der Herbstausstellung Künstlerinnen und Künstler aus dem Norden des Landes.

Zu sehen sind die Arbeiten von:

Nando Kallweit

Olga B. Runschke

Hans-Hinnerk Rohde

Kay Konrad

Ute Lübbe

von Ihre Werke begeben sich ins offene Gespräch und umkreisen das Leben in der Natur, von der Natur, mit der Natur.

So., 17. September 2023, 11.30 Uhr Vernissage, Eintritt frei

Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, 23879 Mölln

Die Ausstellung ist bis zum 15. Oktober zu sehen. Öffnungszeiten: samstags + sonntags 11.00 – 16.00 Uhr und bei der Kulturnacht am 2. Oktober (18.00 – 23.00 Uhr)

Foto © Ladiges-Specht

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.