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Aus der Stiftung

Cole Quest – Bluegrass vom Feinsten direkt aus New York

Das erste Konzert auf der Deutschlandtour, direkt von New York nach Mölln!

Die Mitglieder der Band leben in New York City. Ihre Liebe gehört dem Bluegrass. Eigenkompositionen wechseln mit Bekanntem ab, zum Repertoire gehören unter anderem Stücke von Woody Guthrie. 
Tolles Dobro-Spiel und Weltklasse-Mundharmonika ergeben in ihrer instrumentalen Virtuosität eine energetische Dynamik, die direkt in die Beine geht. Und auf jeden Fall macht die Band Lust auf alles, was an Spirit und Spaß dazugehört.

Nähere Informationen finden Sie unter www.colequest.com
Das Konzert ist eine Kooperation mit dem Förderverein Möllner Folksfeste e.V.

Reservierung unter Tel. 04542/87000 oder info@folksfest-moelln.de.

So., 28. April 2024, 19.00 Uhr, Stadthauptmannshof [barrierefrei], Hauptstr. 150, 23879 Mölln, Eintritt 20,00 €.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Nördlich der A24

Norddeutsches Freiluftkino – fünfte Woche

Hzgt. Lauenburg – Am Freitag, 14. August geht’s wieder zurück in heimische Gefilde, genauer nach Nusse auf den Sportplatz (Ringstr. 14). Freuen sie sich auf die Liebeskomödie „Ein fast perfekter Antrag“ über die Frage, ob alte Liebe wirklich rostet. Am Samstag, 15. August wird‘s voll auf Lödings Bauerhof in Buchholz (Auf dem Ortskampe 1), das Freiluftkino-Team bringt die große Leinwand mit, denn es läuft die Fortsetzung der vor 20 Jahren Mode-Glamour-Intrigen-Dramödie „Der Teufel trägt Prada 2“ und führt in die modischen Straßen von New York City und in die eleganten Büros des Runway-Magazins zurück.
Sonntag endet dann die lange Woche im Möllner Kurpark für den neuesten Eberhofer-Krimi „Steckerlfischfiasko“, die mittlerweile zehnte Krimi-Komödie aus Niederkaltenkirchen über Dorfpolizist Pranz Eberhofer, seiner Frau und Burgermeisteranwärterin Susi und sein alter Freund Rudi Birkenberger. Einlass ist jeweils um 19.45 Uhr, Filmbeginn ist 20.45 Uhr. Eintritt 11 Euro, ermäßigt 7 Euro über www.freiluftkino.de oder an der Abendkasse. Eigene Sitzgelegenheiten bitte selbst mitbringen, Essen und Trinken gibt‘s von den Partnern vor Ort. Und auch dieses Jahr gilt: für das Wetter sind immer die Zuschauenden zuständig … Weitere Infos und Online-Tickets unter  https://freiluftkino.de/

Minions & Monsters“: Die Minions haben mittlerweile tatsächlich Hollywood erobert und richten nun als Schauspieler allerlei Chaos an. Als sie vom Regisseur Max (Stimme sowohl im englischen Original als auch in der deutschen Synchronfassung: Christoph Waltz) dazu ermutigt werden, einen Horrorfilm zu produzieren, machen sie sich sofort auf die Suche nach einem dazu passenden Monster. Dazu bedienen sie sich eines alten, magischen Buches und schaffen es tatsächlich, ein Monster zu beschwören. Doch es dauert wenig überraschend nicht sonderlich lange, bis ihr Plan nach hinten losgeht und – wie sollte es auch anders sein? – den ganzen Planeten in Gefahr bringt. Nun müssen die Minions die selbst angerichtete Katastrophe erst mal wieder verhindern. Doch dabei können sie sich natürlich auch gleich als erdenrettende Helden präsentieren. Was soll schon schiefgehen?

Bild: Universal / Illumination

Ein fast perfekter Antrag“: Walter (Heiner Lauterbach), ein eigenwilliger Witwer im Ruhestand, widmet seine Zeit dem Testen von Restaurants, die er akribisch im Internet bewertet. Bei einem Besuch begegnet er überraschend seiner Jugendliebe Alice (Iris Berben) wieder, der er vor vier Jahrzehnten erfolglos einen Heiratsantrag gemacht hatte. Während die lebenslustige Kunstprofessorin ihr unabhängiges Leben genießt, erwacht in Walter der Ehrgeiz, es diesmal besser zu machen. Alice bleibt jedoch zurückhaltend und stellt eine Bedingung: Erst wenn er echtes Interesse an ihrer Welt zeigt, könne es eine zweite Chance geben. Entschlossen meldet sich Walter, der bislang nichts mit Kunst am Hut hatte, als Gasthörer in ihrem Kurs an. Dort muss er nicht nur Alice beeindrucken, sondern sich auch mit deutlich jüngeren Kommiliton auseinandersetzen. Für beide beginnt ein unerwartetes neues Kapitel ..

Bild: Leonine Studios

Steckerlfischfiasko“: Der Fund einer Leiche im Wellnessbereich des neu eröffneten Golfclubs ruft Dorfpolizist Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) und seinen Freund Rudi Birkenberger (Simon Schwarz) auf den Plan. Das Opfer ist ausgerechnet der örtliche Steckerlfischkönig, dessen Tod Franz in ein undurchsichtiges Umfeld aus rivalisierenden Volksfestclans und wohlhabenden Golfclub-Mitgliedern führt. Während die Ermittlungen immer neue Fragen aufwerfen, wird auch das Privatleben des Polizisten auf den Kopf gestellt. Seine Partnerin Susi (Lisa Maria Potthoff) tritt als Kandidatin für das Bürgermeisteramt an und sorgt damit nicht nur bei Franz für Unruhe. Auch das amtierende Dorfoberhaupt sieht seine Position plötzlich gefährdet. Zwischen Mordfall, Wahlkampf und den Turbulenzen des Dorflebens hat Franz alle Hände voll zu tun …

Bild: Constantin Film / Bernd Schuller

Foto: Norddeutsches Freiluftkino

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Aus der Stiftung

Buchvorstellung „Mein Dorf & seine Geschichte“

Mölln – Geschichten sind mal sichtbar, auch mal verborgen – und häufig beinahe vergessen. Genau hier setzt das Buchprojekt „Mein Dorf & seine Geschichte“ der Stiftung Herzogtum Lauenburg an, das am Samstag, 22. August, um 11 Uhr im Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, 23879 Mölln, vorgestellt wird. Die kostenfreie Veranstaltung mit einem musikalischen Beitrag von „Mr. Finnlay“ lädt dazu ein, die Entstehung des Projekts kennenzulernen und mit der Autorin Marie Nehls, die 2025/26 ihr Freiwilliges Kulturelles Jahr bei der Stiftung absolviert, ins Gespräch zu kommen. Ausgangspunkt des Projekts ist die Frage: „Wo wohnst du?“ Wer aus einem kleinen Dorf stammt, kennt oft die Rückfrage: „Wo liegt das?“ oder „Was gibt es dort?“ Dabei stecken gerade in kleinen Orten zahlreiche Geschichten, die häufig nur noch in den Erinnerungen älterer Generationen und im Wissen der Nachbarschaft weiterleben.

Mit dem Projekt „Mein Dorf & seine Geschichte“ werden diese Erinnerungen gesammelt, dokumentiert und für kommende Generationen bewahrt. Im Mittelpunkt stehen nicht nur historische Fakten, sondern vor allem die Menschen, ihre Erlebnisse und die Identität der Dörfer. Die Buchvorstellung bietet Einblicke in das Projekt, Gelegenheit zum Austausch sowie Kaffee und Kuchen in besonderer Atmosphäre. „Wir finden es besonders erwähnenswert, dass Marie dieses Projekt komplett selbständig entwickelt, geplant und erarbeitet hat“, teilt die Vizepräsidentin der Stiftung Barbara Kliesch mit. „Für die Literatur über den Kreis Herzogtum Lauenburg ist dieses Buch eine wertvolle Ergänzung.“

Ziel ist es, die Vergangenheit lebendig zu machen und zu zeigen, welche Geschichten und Schätze direkt vor der eigenen Haustür liegen. Dabei arbeiten Jugendliche und ältere Generationen aus dem Kreisgebiet gemeinsam daran, Erinnerungen zu bewahren.

Foto Links: Privat; Foto Rechts: Marie-Luis Nehls; Bildmontage erstellt mit Unterstützung von KI.

Foto: Marie-Luis Nehls

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Aus der Stiftung

Programm 2. Halbjahr 2026

Mölln – Mit 20 Veranstaltungen aus den vielfältigen Bereichen der Stiftung Herzogtum Lauenburg und zusätzlichen „Kultur auf Dorf-Tour“-Events startet die Stiftung nach dem KulturSommer am Kanal in den Rest des Jahres. „Wir freuen uns immer wieder über das breite Angebot, das wir den Besuchern unserer Veranstaltungen bieten können“, berichtet der Präsident der Stiftung Klaus Schlie. „Dabei möchte ich betonen, dass unser Programm ohne die zahlreichen Kooperationspartner im Kreis ganz anders aussehen würde.“ So findet die International Guitar Night, die bereits öfter in Mölln für ein volles Haus gesorgt hat, diesmal als gemeinsame Veranstaltung mit der Stadt Lauenburg in Lauenburg statt (20. November). Aber auch wiederkehrende, erfolgreiche Höhepunkte befinden sich im Angebot: Die Akademiekonzerte werden mit einem Klavierabend fortgesetzt. Der aus Ratzeburg stammende und an der Hochschule für Musik Freiburg studierende Jakob Büschking spielt am 25. September in Mölln Werke von Bach, Ligeti, Chopin und Schubert. Die Vorbereitungen für die Herbstausstellung sind in vollem Gange. Antje Ladiges-Specht kuratiert die Ausstellung unter dem Motto „Natur – was nun?“. Wir können auf eine besondere Zusammenstellung von Künstlerinnen und Künstlern gespannt sein. Kunstinteressierte besuchen am besten die Vernissage am 20. September in Mölln. Einen Poetry Slam unter der bewährten Moderation von Björn Högsdal können alle, die sich für diese Mischung aus Performance und Literatur begeistern, am 17. Oktober in Geesthacht erleben. In diesem Jahr wird wieder der Kulturpreis der Stiftung verliehen. Ob es sich um eine Einzelperson, eine Gruppe oder eine Institution handelt, wird im November bekannt gegeben. Der Stiftung geht es darum, besondere Verdienste im kulturellen Bereich im Lauenburgischen auszuzeichnen und das vielfältige Kulturleben in unserer Region hervorzuheben. Die Lauenburgische Akademie für Wissenschaft und Kultur bietet zahlreiche Vorträge an: So wird beispielswiese die Leiterin der Kreismuseen Dr. Anke Mührenberg am 17. November anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Kreises über Ereignisse während dieses Zeitraums berichten. Der Lübecker Hydrologe Prof. Christoph Külls gibt am 17. September einen Einblick in den Wasserkreislauf im Kreisgebiet und die gegenwärtigen Veränderungen. „Auf unserer Streuobstwiese in Einhaus wird es wieder einen Apfeltag geben“, fügt die Vizepräsidentin der Stiftung Barbara Kliesch hinzu. „Die Erhaltung alter Obstsorten ist uns ein besonders Anliegen. Einen Termin werden wir kurzfristig bekannt geben, da der Zeitpunkt der Erntereife noch nicht feststeht.“ Nähere Informationen erhalten Interessierte bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg oder im Halbjahresprogramm, das ab Mitte August in den Filialen der Kreissparkasse sowie in verschiedenen öffentlichen Stellen im Kreis erhältlich ist. Selbstverständlich steht das Programm auch digital zur Verfügung. Unter www.stiftung-herzogtum.de finden sich auch Ergänzungen oder Änderungen. Ein besonderer Dank gilt dem Premiumsponsor, der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg, ohne die die Stiftung dieses kreisweite Angebot nicht unterbreiten könnte. Die Stiftung freut sich auf zahlreiches Erscheinen bei den Veranstaltungen und hofft auf viele begeisterte Zuschauer und Besucher!

Foto: Björn Martens

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Nördlich der A24

Kulturzeit aus Ratzeburg

Hzgt. Lauenburg – Am Sonntag, dem 9. August, 17 Uhr, wiederholt die Kulturzeit die 3. Folge der Lesung der Lausbubengeschichte „Tom Sawyer“ des amerikanischen Schriftstellers Mark Twain. Der Roman ist erstmalig im Jahre 1876, also vor 150 Jahren, in Englisch und zugleich als deutsche Übersetzung erschienen und ist, übersetzt in vielen Sprachen, weltbekannt geworden. Das Buch zählt zu den Klassikern der Jugendliteratur , spricht aber auch viele Erwachsene an. Dazu gibt es „Cajun-Musik“. Wie üblich  am Dienstag um 9 Uhr vormittags „Jazz am Morgen von der Kulturzeit“. Sie ist diesmal Louis Armstrong gewidmet, dessen Geburtstag sich am 4. August zum 125. Mal jährte. Zu empfangen sind die Sendungen auf der UKW-Frequenz 98,8, auf DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de

Foto: Canva

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Nördlich der A24

Die Orgel tanzt

Ratzeburg – Der Organist Nikolai Geršak aus Friedrichshafen am Bodensee lässt in seinem Konzert im Ratzeburger Dom am Samstag, 8. August um 16.30 Uhr die Orgel tanzen. Tänze von Samuel Scheidt aus dem Barock stimmen ein in ein musikalisches Erlebnis, das Instrument und Dom und sicher auch alle Zuhörer in Schwingung versetzen wird. Dank Guy Bovets „Salamanca“, der legendären „Trois dances“ von Jehan Alain und dem „Dance No. 4“ von Philip Glass in bester minimal music-Manier. Die Tageskasse öffnet um 16 Uhr (10, ermäßigt 5 Euro).
Der Lübecker Marienorganist Johannes Unger setzt den Orgelsommer am 15. August um 16.30 Uhr symphonisch-expressiv fort: César Franck, Georg Schumann und Charles-Marie Widors 10. Symphonie.

Foto: Lucia Sauter

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Nördlich der A24

Dörfer zeigen Kunst: Lehmrade

Lehmarade – KunstWerk Mölln & Umgebung e. V. stellt in Lehmrade aus. In diesem Jahr engagieren sich wieder einige Künstlerinnen und Künstler in Lehmrade, um Kunstinteressierten und Kurgästen ihre Kunstwerke zu zeigen und ihre Techniken zu erläutern. Vom Verein sind dabei Werner Lange mit Kunst aus der Natur, Caris Treske mit Encaustic, kunstvoll gegossenen Kerzen und abstrakter Malerei, Ralf Hobus hat mit viel Geduld und Ausdauer beeindruckende Naturfotos aufnehmen können und Sabine Stahlkopf fällt immer wieder etwas Neues aus Wolle mit Strick- und Häkelnadel ein. Durch die Kooperation mit der Kulturwerkstatt des Lebenshilfewerks Mölln – Hagenow werden auch die Kunstschaffenden vom LHW mit Acrylbildern beteiligt sein. Gisela Heyn und Wolfgang Rieckhof, die in Lehmrade eine Galerie betreiben, stellen Pastelle, Federzeichnungen, Collagen und Ölbilder aus der Region um Lehmrade vor. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen gesorgt. Sein Glück kann man bei einer Tombola herausfordern, bei der es kleine Kunstwerke zu gewinnen gibt. Die Gewinnchance steht 50 : 50. Den Gewinn kann man aus einer Vielzahl von Kunstwerken sofort auswählen und als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Auch die Exponate der Künstler können erworben werden.  Die Ausstellung ist am 8./9.  und 15./16. August in der Zeit von 13 bis 18 Uhr im Dörfergemeinschaftshaus in der Gudower Str. 1 in Lehmrade geöffnet. Parkplätze sind reichlich vorhanden. Der Zugang ist barrierefrei.

Foto: KunstWerk

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Südlich der A24

Kulturzeit aus Ratzeburg   

Hzgt. Lauenburg – Am Sonntag, dem 2. August, um 17 Uhr sendet die Kulturzeit mit einer Wiederholung am Donnerstag, dem 6. August, die Fortsetzung der Lesung der Lausbubengeschichte „Tom Sawyer“ des amerikanischen Schriftstellers Mark Twain. Die Geschichte wird in verschiedenen Episoden gesendet. Der Roman ist erstmalig im Jahre 1876, also vor 150 Jahren, in Englisch und zugleich als deutsche Übersetzung  erschienen und ist, übersetzt in vielen Sprachen, weltbekannt geworden. Das Buch zählt zu den Klassikern der Jugendliteratur, spricht aber auch viele Erwachsene an. Dazu gibt es „Cajun-Musik“. Wie üblich am Dienstag um 9 Uhr vormittags „Jazz am Morgen von der Kulturzeit“. Zu Empfangen sind die Sendungen auf der UKW-Frequenz 98,8, auf DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de

Foto: Canva

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Nördlich der A24

Karl Adam im FreiRaum Dargow

Dargow – Sonntag, 2. August, 17 Uhr – „Karl Adam und der Goldachter“ – Dirk Andresen stellt sein Buch vor und erzählt über Dreharbeiten zum Film, der demnächst seine Premiere auch in Ratzeburg feiert. Eintritt frei, Spenden gern gesehen! FreiRaum Dargow, Hauptstr. 31, 23883 Dargow/Schaalsee.

Foto: Canva

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Nördlich der A24

Bach und Stravinsky – Hommage

Ratzeburg – Der britische, in Berlin lebende Orgelvirtuose Daniel Clark ist zum wiederholten Male im Ratzeburger Dom, Domhof 18, 23909 Ratzeburg, zu Gast. Er spielt am Samstag, 1. August um 16.30 Uhr ein epochenübergreifendes Konzert. Sein Programm beginnt mit zwei sehr unterschiedlichen Werken von Johann Sebastian Bach. Der festlichen Toccata und Fuge d-Moll, der sogenannten Dorischen Toccata, steht die intime Triosonate in gleicher Tonart gegenüber. Das Finale des Konzerts ist eine Hommage an Igor Stravinsky, komponiert von dem Beiruter Komponisten Naji Hakim, der in Paris lebt. Seine Komposition kann als jugendlicher Geniestreich bezeichnet werden, die nahtlos an die Farbigkeit und Lebendigkeit der Musik des Exilrussen Stravinsky anknüpft. Zwischen Bach und Hakim/Stravinsky vermittelt die romantische 3. Sonate in a-Moll von August Gottfried Ritter, der im 19. Jahrhundert u.a. Organist der Dome in Merseburg und Magdeburg war. Die Tageskasse öffnet um 16.30 Uhr (10, ermäßigt 5 Euro). Der Orgelsommer wird am 8. August um 16.30 Uhr fortgesetzt. Unter Nikolai Geršaks Fingern wird die Domorgel tanzen.

Foto: Archiv Dommusiken

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Nördlich der A24

Norddeutsches Freiluftkino – drittes Wochenende

Hzgt. Lauenburg – Auch das dritte Wochenende vom Norddeutschen Freiluftkino hat viel zu bieten: wieder vier Tage, wieder vier Spielorte, wieder vier Filme: Am Donnerstag, 30. Juli, geht’s los mit dem langen Wochenende in Trittau im Schönaubad mit der Adaption des gleichnamigen Bestseller-Romans von Caroline Wahl „22 Bahnen“ über der Beziehung zweier Schwestern und ihrer alkoholkranken Mutter.
Am Freitag, 31. Juli präsentiert das Freiluftkino wieder eine Vorpremiere: die Fortsetzung der französischen Komödie „Oh La La 2 – Neue Tests, Neues Chaos“ in Seedorf bei den Remisen bzw. der Feuerwehr.
Am Samstag, 1. August, fährt das Kinomobil zur Schäferei Klein Salitz bei Roggendorf (Waldweg 1) und zeigt dort (passenderweise) die Krimi-Komödie „Glennkill: Ein Schafskrimi“ über die Schafsherde von George Hardy, die plötzlich seinen Tod aufklären muss. Am Sonntag, 2. August steht die Open-Air Leinwand dann in Berkenthin an der Kirche. Zu sehen gibt es den letzten Hark Bohm – Film „Amrum“ von Fatih Akin, basiert auf den Kindheitserinnerungen des renommierten Regisseurs und Drehbuchautors Hark Bohm. Einlass ist jeweils um 20.15 Uhr, Filmbeginn ist 21.15 Uhr. Eintritt 11 Euro, ermäßigt 7 Euro über www.freiluftkino.de oder an der Abendkasse. Eigene Sitzgelegenheiten bitte selbst mitbringen, Essen und Trinken gibt‘s von den Partnern vor Ort. Und auch dieses Jahr gilt: für das Wetter sind immer die Zuschauenden zuständig … Weitere Infos und Online-Tickets unter  https://freiluftkino.de/


22 Bahnen“ Tildas (Luna Wedler) Tage sind streng durchstrukturiert: Sie studiert, arbeitet an der Supermarktkasse, um über die Runden zu kommen, und kümmert sich darüber hinaus auch noch regelmäßig um ihre kleine Schwester Ida (Zoë Baier). An manchen Tagen muss sie sich dazu noch um ihre alkoholkranke Mutter kümmern, die alleinerziehend durchs Leben geht. Doch dieser Sommer bringt eine mögliche Veränderung ins Spiel: Tilda erhält ein vielversprechendes Jobangebot. Sie könnte wegziehen und in Berlin an ihrer Doktorarbeit werkeln. In Tildas Ohren klingt das alles sehr nach einer Zukunft voller Freiheit. Aber wer kümmert sich dann um ihre kleine Schwester und ihre Mutter? Zudem taucht Viktor (Jannis Niewöhner) auf, der genau wie sie stets 22 Bahnen im Schwimmbad zurücklegt. Als Tilda wirklich beginnt zu glauben, dass alles besser werden könnte, gerät die Situation zu Hause jedoch vollends außer Kontrolle.

Foto: Constantin Film Verleih / Gordon Timpen

Oh La La 2 – Neue Tests, Neues Chaos: Frédéric (Christian Clavier) und Gérard (Didier Bourdon) haben die Wahrheit über ihre Herkunft gerade erst verdaut, daher wollen sie zunächst das Kriegsbeil begraben und gemeinsam die Hochzeit ihrer Kinder planen. Dabei sorgt jedoch schon die nächste Enthüllung für Chaos: Ein unerwartet aus dem Nichts auftauchender Cousin und ein neuer DNA-Test wirbeln alles ordentlich durcheinander und stellen die bisherigen Testergebnisse noch einmal vollständig auf den Kopf. Eins wird schnell klar: In diesen Stammbäumen steckt noch jede Menge explosives Potenzial!

Foto: Weltkino

Glennkill: Ein Schafskrimi“ Der Schäfer George Hardy (Hugh Jackman) ist ein riesiger Krimi-Fan. Nichts liebt er mehr, als seinen Schafen Murder-Mystery-Geschichten vorzulesen. In seinen kühnsten Träumen ahnt er nicht, dass ihn die Tiere nicht nur verstehen, sondern anschließend an die Vorlesestunde intensiv diskutieren und rätseln. Als George mit einer Schaufel im Rücken tot auf der Wiese gefunden wird, ist für seine Schafe so klar, dass ein Mord passiert ist. Weil der lokale Dorfpolizist Tim Derry (Nicholas Braun) noch nie ein wirkliches Verbrechen gelöst hat, müssen die wolligen Vierbeiner all ihre Krimi-Erfahrung nutzen, um den Mörder von George zu finden. Angeführt von der schlauen Schafdame Miss Maple müssen der mutige Othello, die ängstliche und gefräßige Mopple, die neugierige Maude und der alte Leithammel Sir Ritchfield feststellen, dass die Welt der Menschen in der Realität deutlich komplizierter als in den Büchern ist. Zudem verfügen die zahlreichen Bewohner des Dorfes über einige dunkle Geheimnisse.

Foto: Amazon MGM Studios

Amrum“ Während sich der Zweite Weltkrieg dem Ende neigt, ist der zwölf Jahre alte Nanning (Jasper Billerbeck) auf Amrum rund um die Uhr damit beschäftigt, seiner Familie unter die Arme zu greifen. Er und seine Familie wurden in Hamburg ausgebombt und mussten auf die Nordsee-Insel fliehen, während sein Vater, ein ranghoher Nazi, in Kriegsgefangenschaft landete. Der Selbstmord Adolf Hitlers lässt Nannings Mutter Hille (Laura Tinke), selbst überzeugte Nationalsozialistin, in eine tiefe Depression fallen. Nanne ist nun mehr als je zuvor auf sich allein gestellt und trägt gleichzeitig die Verantwortung für die Versorgung seiner zurückgezogenen Mutter. Doch nach Kriegsende ist so ziemlich alles Mangelware und er muss mit den anderen Bewohnern von Amrum irgendwie ins (Tausch-)Geschäft kommen. Doch die wissen um die Überzeugungen von Nannings Eltern, die nun unfreiwillig auch ihre Spuren auf ihm hinterlassen …

Foto: Warner Bros.

Foto: Norddeutsches Freiluftkino