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Augustinum Aumühle 

VHS zu GAST – 80 Jahre Schleswig-Holstein – Das Land und das Amt – Ein Vortrag mit Dr. Lukas Schaefer, Amtsarchivar. Im August 1946 entstand in der britischen Besatzungszone aus der ehemaligen preußischen Provinz das Land Schleswig-Holstein. 1949 wurde es ein Teil der neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland. Seit dieser Zeit haben Landespolitik und Landesbehörden das Leben und die Infrastruktur im heutigen Amt Hohe Elbgeest immer wieder entscheidend geprägt und gefördert. Doch auch unser Amtsgebiet machte mit Impulsen und Erfolgen für das ganze Bundesland auf sich aufmerksam. Mit Dokumenten und Fotos aus allen Gemeinden zeigt der Vortrag des Amtsarchivars Dr. Lukas Schaefer die 80-jährige Wechselwirkung zwischen Landesebene und örtlicher Entwicklung. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der VHS Hohe Elbgeest e. V. und dem Amtsarchiv Hohe Elbgeest. Am Montag, 2. November, 19 Uhr im Theater. Eintritt ist frei.

CINEMA AUGUSTINUM – Amrum – Eine bewegende Geschichte über Heimat, Familie und einen Neuanfang. Drama, Deutschland 2025, 93 Min., FSK 12; Regie: Fatih Akin, Besetzung: Jasper Billerbeck, Diane Kruger, Laura Tonke, Kian Köppke, Detlev Buck – Frühjahr 1945 auf der Nordseeinsel Amrum: Der zwölfjährige Nanning hilft seiner Mutter und seinen Geschwistern, die letzten Monate des Krieges zu überstehen. Ob bei der nächtlichen Fischerei, auf dem Feld oder bei der Seehundjagd, der Junge übernimmt Verantwortung und trägt dazu bei, das Überleben der Familie zu sichern. Doch mit dem ersehnten Frieden beginnen neue Herausforderungen. Familiäre Konflikte und lange verborgene Geheimnisse stellen Nanning vor schwierige Entscheidungen und prägen seinen Weg ins Erwachsenwerden. Basierend auf den Kindheitserinnerungen des Drehbuchautors Hark Bohm erzählt „Amrum“ eine ebenso persönliche wie universelle Geschichte über Verlust, Zusammenhalt und Hoffnung. Mit eindrucksvollen Bildern der Nordsee und sensibler Erzählweise schafft Fatih Akin ein bewegendes Porträt einer Kindheit in Zeiten des Umbruchs. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. In Zusammenarbeit mit dem Filmring Reinbek e. V.. Am Sonntag, 08. November, 19 Uhr im Theater. Eintritt beträgt 8 Euro.

IRLAND. Eine literarisch-musikalische Kulturreise
Irische Geschichten und Klänge mit Angelika Rusche-Göllnitz und Helge Stroemer. Sanft geschwungene Hügel, schroffe Steilküsten und idyllische Fischerhäfen prägen das Bild der „Grünen Insel“. Doch die besondere Faszination Irlands liegt nicht allein in seiner Landschaft. Auch die reiche Kultur des Landes mit ihren Geschichten, Mythen und ihrer Musik begeistert Menschen seit jeher. Zu einer literarisch-musikalischen Reise durch Irland laden Angelika Rusche-Göllnitz und Helge Stroemer ein. Ihr abwechslungsreiches Programm verbindet Fotovortrag, Lesung und live gespielte Musik. Dabei begegnet das Publikum Werken irischer Autoren wie James Joyce, Lady Augusta Gregory und Frank McCourt ebenso wie traditionellen Instrumentalstücken und bekannten Songs. Für den musikalischen Teil bringt das Duo viel Erfahrung mit: Angelika Rusche-Göllnitz spielt seit mehr als 40 Jahren Geige. Die klassisch ausgebildete Musikerin war in Orchestern, Kammermusikensembles und Folkbands aktiv und hat einen besonderen Schwerpunkt im Irish Folk. Helge Stroemer, Literaturwissenschaftler, Journalist und Medienproduzent aus Hamburg, ist ebenfalls seit vielen Jahren musikalisch aktiv. An diesem Abend begleitet er an der Gitarre und mit Gesang. Zu hören sind unter anderem bekannte irische Songs wie „Dirty Old Town“, „Galway Girl“ und „Molly Malone“. Am Donnerstag, 12. November, 18.30 Uhr im Theater. Eintritt beträgt 12 Euro.

Der Heilige Augustinus – „Vom Lausbub zum Heiligen“ Ein Vortrag mit Andrzej Slomianowski zum Gedenken an den Hl. Augustinus. Aurelius Augustinus (354–430) gehört zu den prägenden Gestalten der europäischen Geistesgeschichte. Dabei verlief sein Weg zum bedeutenden Kirchenlehrer alles andere als geradlinig. Sein Leben war geprägt von Zweifeln, Umwegen und einer intensiven Suche, bevor er sich schließlich dem christlichen Glauben zuwandte. Gerade diese bewegte Biografie macht Augustinus bis heute zu einer faszinierenden und erstaunlich nahbaren Persönlichkeit. Im Zentrum seines Werkes stehen große philosophische und theologische Fragen nach Wahrheit, Zeit und dem Menschen. Besonders wegweisend ist sein Nachdenken über das Verhältnis von Glauben und Vernunft. Für Augustinus stehen beide nicht im Widerspruch zueinander, sondern sind eng miteinander verbunden. Auch Liebe und Demut nehmen in seinem Denken einen zentralen Stellenwert ein. Viele seiner Fragen und Überlegungen haben über die Jahrhunderte nichts von ihrer Aktualität verloren. Unter dem Titel „Vom Lausbub zum Heiligen“ zeichnet der polnische Dichter und Schriftsteller Andrzej Slomianowski den außergewöhnlichen Lebens- und Denkweg des Augustinus nach. Slomianowski, Jahrgang 1943, lebt seit 1983 in Deutschland und arbeitet als freier Autor. Als Lyrik-Übersetzer übertrug er unter anderem Werke von Gertrud Kolmar, Max Herrmann-Neiße, Hans Magnus Enzensberger und Thomas Bernhard ins Polnische. Als Autor fühlt er sich insbesondere der Sprache sowie der europäischen Tradition und Kultur verpflichtet. Am Freitag, 13. November, 15 Uhr im Theater. Eintritt ist frei.

Foto: Augustinus

Donau – Durchgedreht
LIVE-Reisereportage von Robert Neu. Ein Mann, ein Fluss, ein knallrotes Gummiboot. „Durchgedreht“ erzählt die Geschichte des Abenteurers, Fotografen und Weltreisenden Robert Neu, der versucht, die Donau, den zweitlängsten Fluss Europas, mit Fahrrad und Paddelboot von der Quelle bis zur Mündung zu erkunden. Mit nichts weiter als einem Fahrrad, einem Packraft, einem wild wuchernden Piratenbart und großer Lust auf Entdeckung und Abenteuer begibt er sich auf eine außergewöhnliche Reise durch zehn Länder. Auf 2.888 Kilometern erlebt er beeindruckende Landschaften, begegnet faszinierenden Menschen und wird immer wieder von einer überwältigenden Gastfreundschaft überrascht. Sein Weg führt ihn durch pulsierende Metropolen wie Wien und Budapest ebenso wie durch entlegene Dörfer entlang des Flusses. Er trifft Donauschwaben in Ungarn, Aussteiger im Donaudelta und Blaskapellen auf dem Balkan. Dazu kommen unerwartete Herausforderungen: ein Donaumonster, ein Sommersturm und sogar ein Loch im Boot. Entstanden ist eine ebenso unterhaltsame wie eindrucksvolle Reisereportage, die vom Schwarzwald bis ans Schwarze Meer führt. Humorvoll, abwechslungsreich und voller überraschender Begegnungen – kurz: völlig durchgedreht. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Am Dienstag, 17. November, 18.30 Uhr im Theater Eintritt beträgt 12 Euro.

VERNISSAGE zur AUSSTELLUNG „Farbe. Form. Klang.“ Fotografien der FotoConsorten. Die Ausstellung widmet sich der Vielfalt von Farbe, Form und Klang. Die gezeigten Arbeiten erkunden das Zusammenspiel von Farbe als emotionaler Kraft, Form als strukturierendem Element und Klang als unsichtbarer, aber spürbarer Dimension. Farbe wird als unmittelbare visuelle Erfahrung wahrgenommen, die sich durch Intensität und Emotionalität auszeichnet. Form hingegen ordnet, reduziert und strukturiert das Sichtbare. Sie lenkt den Blick auf Linien, Rhythmen und Wiederholungen. Schließlich ist der Klang, obwohl er nicht sichtbar ist, in fotografischen Bildern durch Bewegung und Atmosphäre erfahrbar. Dabei kann jedes Bild gleichzeitig farblich wirken, formal organisiert sein und eine „klangliche“ Qualität besitzen. Diese Ausstellung ist der Beitrag der FotoConsorten zum Kulturjahresthema des Augustinums „Vielstimmig“. Sie sind herzlich eingeladen zur Vernissage am Donnerstag, dem 19. November um 19 Uhr im Foyer des Augustinum. Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 6. Januar und kann täglich von 9 bis 20 Uhr besucht werden. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und die Gespräche mit den anwesenden Fotografinnen und Fotografen. Eintritt ist frei.

Megatrends – aktuelle Entwicklungen, die unsere Welt verändern. Vortrag mit Prof. Dr. Werner Mezger. Megatrends prägen unsere Zeit. Sie verändern nicht nur einzelne Bereiche des modernen Alltags, sondern ganze Gesellschaften und Kulturen. Dazu zählen die digitale Revolution ebenso wie neue Formen des Umgangs mit Informationen, der demografische Wandel, wachsende Mobilität, veränderte Geschlechterrollen sowie die immense Macht sozialer Medien, die längst eigene Wahrheiten schaffen. Auch das derzeit zentrale Thema Künstliche Intelligenz gehört zu diesen Entwicklungen. Der Begriff „Megatrend“ bezeichnet tiefgreifende, langfristige Prozesse mit enormem Wirkungsgrad (Impact), die nachhaltige soziale, kulturelle, wirtschaftliche und technische Veränderungen auslösen. Werner Mezger, bekannt durch zahlreiche Publikationen, Rundfunk- und Fernsehsendungen, war bis 2021 Professor für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie an der Universität Freiburg und Direktor des Freiburger Instituts für Kulturanalyse der Deutschen des östlichen Europa (IKDE). Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Donnerstag, 26. November, 18.30 Uhr, Theater der Eintritt beträgt 12 Euro.

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Fotoausstellung – „Licht und Schatten“

Schwarzenbek – Die Fotofreunde Schwarzenbek laden am 14. November um 16 Uhr zur Vernissage einer Fotoausstellung mit dem Thema „Licht und Schatten“ ins Amtsrichterhaus in Schwarzenbek ein. Gezeigt werden 75 Bilder von fünf Fotoclubs aus Itzehoe, Lauenburg, Pinneberg, Schwarzenbek und Wilster, die sich 1986 zum „Nordring“ zusammengeschlossen haben. Seitdem wird jährlich ein Wettbewerb durchgeführt, zu dem jeder Club 15 Bilder einreicht, die von drei professionellen Fotografen juriert und prämiert werden. Im Vordergrund steht dann eine Clubmeisterschaft, wobei auch die drei Einzelsieger ausgezeichnet werden. In der Ausstellung werden dann alle eingereichten Bilder gezeigt. Das mit Absicht sehr weit gefasste Thema verspricht eine Vielzahl von sehr unterschiedlichen Motiven und Sichtweisen. Besonders reizvoll dürfte dabei auch die Umsetzung in Schwarz-Weiß sein. Lassen Sie sich von den kreativen Motiven begeistern und vielleicht sogar inspirieren. Die Ausstellung kann außer am Tag der Vernissage noch zu den folgenden Terminen besucht werden: Sonntag 15. November, Samstag 21. November, Sonntag 22. November, Samstag 28. November, Sonntag 29. November jeweils von 15 – 18 Uhr. Die Fotofreunde Schwarzenbek werden an den Öffnungstagen anwesend sein, um durch die Ausstellung zu führen und Fragen zu beantworten.

Foto: Lisa Nötzel

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Die Deutschen und die Natur

Friedrichsruh – Prof. Dr. Birgit Aschmann, Humboldt-Universität zu Berlin, stellt am Donnerstag, 15. Oktober, um 19.30 Uhr im Historischen Bahnhof Friedrichsruh ihr Buch „Die Deutschen und die Natur. Eine andere Geschichte des 19. Jahrhunderts“ vor. In dieser großen Erzählung zeigt sie ein widersprüchliches Verhältnis auf: Künstler wie Caspar David Friedrich verehrten die Natur, Forscher wie Carl Gustav Carus wollten sie verstehen und Ingenieure wie Johann Gottfried Tulla verbessern. Die Natur wurde aber auch in den Dienst genommen, um soziale Hierarchien zu begründen. Mit dieser Betrachtung legt die Historikerin die Wurzeln des gegenwärtigen, immer noch widersprüchlichen Umgangs mit der Natur offen. Der Eintritt ist frei. Es wird um Anmeldung gebeten unter der Telefonnummer 04104/97710 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de.

Link zur Veranstaltung

Foto: Der Sommer (Landschaft mit Liebespaar), Gemälde von Caspar David Friedrich, 1807, Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Neue Pinakothek (CC BY-SA 4.0)

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Wenn der Leibwächter spricht, wird Geschichte lebendig

Lauenburg/Elbe – Wer glaubt, Geschichte müsse immer trocken und bierernst daherkommen, hat vermutlich noch nie Bekanntschaft mit General Tillys Leibwächter gemacht. Bei der Erlebnisführung durch Lauenburgs historische Altstadt geht es zurück ins 17. Jahrhundert – und zwar nicht mit verstaubtem Geschichtsbuch, sondern mit Hellebarde, klaren Ansagen und einer gehörigen Portion Theatralik.

Am 10. Oktober um 14.30 Uhr nimmt der kostümierte Gästeführer mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Als einfacher Bürger inmitten der Wirren des Dreißigjährigen Krieges zu leben, war kein Spaziergang. Auch Lauenburg bekam die Auswirkungen der bewegten Zeit zu spüren. Welche Gefahren lauerten auf die kleine Stadt an der Elbe? Welche Rolle spielten die Lauenburgischen Herzöge? Und was geschah eigentlich mit dem einst so bedeutenden Lauenburger Schloss? Antworten gibt es direkt aus der Vergangenheit – zumindest aus der historischen Rolle des Leibwächters von General Tilly. Und der nimmt bekanntlich kein Blatt vor den Mund. Mit scharfem Blick und noch schärferer Zunge führt der Leibwächter durch die engen Gassen der Altstadt. Dabei geht es nicht nur um große historische Ereignisse, sondern auch um die kleinen Dinge, die das Leben der Menschen damals bestimmten. Warum war eine Hellebarde ein durchaus praktisches Arbeitsgerät? Was hatte historisches Fechten mit dem heutigen Sportfechten zu tun? Und was konnte einem einfachen Bürger passieren, wenn die großen Herren ihre politischen und militärischen Auseinandersetzungen austrugen?

Die Führung verbindet historische Fakten mit Anekdoten und einer guten Portion Humor. Selbst vermeintlich staubige Kapitel der Geschichte bekommen dabei plötzlich eine Stimme – und manchmal auch eine ziemlich deutliche Meinung. Doch Vorsicht, wackere Bürgerinnen und Bürger: Zartbesaitete Gemüter sollten sich auf den einen oder anderen unverblümten Kommentar einstellen. Der Leibwächter erzählt seine Geschichten schließlich so, wie es sich für einen Mann aus seiner Zeit gehört – direkt, wortgewaltig und ohne übermäßige Rücksicht auf moderne Befindlichkeiten. Wer Lust auf eine ungewöhnliche Zeitreise hat und Lauenburgs Geschichte einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben möchte, ist bei dieser Führung genau richtig.

Treffpunkt ist Am Schlossturm, Amtsplatz 6. Die Führung dauert ca. 90 Minuten und die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro pro Person.

Anmeldung bitte bis zum 08.10.2026/ 16:00 Uhr entweder telefonisch unter 04153-5909 220 oder per E-Mail an touristik@lauenburg.de

Foto: Baier

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Persönlich, musikalisch und nostalgisch

Geesthacht – Am Freitag, 2. Oktober, wird es persönlich, musikalisch und nostalgisch: Um 17 Uhr lädt das Team vom GeesthachtMuseum! zur spannenden und stimmungsvollen musikalischen Lesung „Heimat Reloaded“ ein. Der Musiker, Autor und Fotograf Sven Zimmermann nimmt die Gäste mit auf eine sehr persönliche Reise in seine Heimat im Osten der Republik. Mit einer besonderen Auswahl aus Kinder-, Pionier-, Jugend- und Rockliedern erinnert er sich an prägende Momente und Erlebnisse – von seiner Kindheit in den 1960er Jahren bis zur Wendenacht 1989. Dazu gibt es persönliche Texte, Geschichten und eigene Interpretationen. Und vielleicht auch Antworten auf die Frage: Was Sie schon immer über den Osten wissen wollten und sich nie zu fragen getraut haben. Auf Zuruf erinnert sich Sven Zimmermann spontan, ohne Netz und doppelten Boden – und gibt dabei auch Privates preis.

Die Lesung findet im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Grenzgeschichten“ statt, die noch bis zum 1. November im Museum besucht werden kann. Tickets kosten 5 Euro und sind in der Tourist-Information während der Öffnungszeiten erhältlich:

Mo.–Fr.: 10–12:30 Uhr / 13:30–16 Uhr

Sa.–So.: 10–12:30 Uhr / 13–16 Uhr

Schülerinnen, Schüler, Studierende, Auszubildende sowie Leistende des Wehr- und Freiwilligendienstes (bis 27 Jahre) haben freien Eintritt.

Und weil die Lesung gegen 18.30 Uhr endet, bleibt danach noch genügend Zeit, ganz entspannt zum Laternenumzug der Feuerwehr Geesthacht weiterzuziehen.

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Kinderprogramm im Amtsrichterhaus

Schwarzenbek – Entdecke die Welt der Instrumente! – musiculum MOBIL in Schwarzenbek am Samstag, 10. Oktober, 14 – 17 Uhr im Amtsrichterhaus Schwarzenbek, Körnerplatz 10: Das musiculum MOBIL kommt mit 100 Instrumenten zu uns und lädt zum Ausprobieren von Schlag-, Streich-, Tasten-, Zupf- und Blasinstrumenten ein. Besonders Kinder im Grundschulalter können spielerisch erfahren, wie Klänge entstehen und Musik erleben. Das erfahrene Musikpädagogik-Team begleitet sie dabei und gibt zu jeder vollen Stunde eine kurze Einführung. Auch Eltern und Betreuungspersonen sind herzlich eingeladen, mitzumachen oder die musikalische Entdeckungsreise bei Kaffee oder Tee zu begleiten. Vorbeikommen, ausprobieren und die Welt der Musik entdecken! Tickets online erhältlich: https://pretix.eu/schwarzenbek-tickets/instrumente/

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Eine Grenze, die trennte – und eine Stadt, die verbindet

Lauenburg/Elbe – Heute flanieren Menschen entspannt an der Elbe entlang, genießen den Blick über den Fluss oder fahren mit dem Fahrrad von Lauenburg nach Boizenburg. Kaum vorstellbar, dass hier noch vor wenigen Jahrzehnten eine Grenze verlief, die Deutschland teilte und den Alltag der Menschen auf beiden Seiten bestimmte.

Am Samstag, 3. Oktober, lädt die Tourist-Information Lauenburg/Elbe zu einer besonderen Stadtführung anlässlich des Tages der Deutschen Einheit ein. Als ehemalige Grenzstadt hat Lauenburg eine ganz eigene Geschichte rund um die deutsche Teilung und Wiedervereinigung zu erzählen. Wie verlief der erste Kontakt zwischen Ost- und Westdeutschen in Lauenburg? Wie erlebten die Menschen in der Stadt, so nah an der ehemaligen Grenze, deren Öffnung? Und wie fühlte es sich an, wenn der Blick über die Elbe nicht einfach zu einem Nachbarort, sondern über eine streng bewachte Grenze führte? Auf dem rund 1,5-stündigen Rundgang geht es um diese und viele weitere Fragen. Die Stadtführerin ist dabei nicht nur Vermittlerin von Geschichte, sondern selbst Zeitzeugin. Sie berichtet vom bitteren Ernst des Lebens an der Elbe als Grenzfluss und erzählt von persönlichen Erlebnissen und Erinnerungen aus einer Zeit, die heute für viele kaum noch vorstellbar ist. Doch Geschichte darf auch schmunzeln lassen. So gehört etwa die Geschichte vom „Trabi klatschen“ zu den heiteren Anekdoten, die zeigen, wie sich die Begegnungen zwischen Ost und West nach der Grenzöffnung entwickelten. Zwischen großen historischen Ereignissen und kleinen persönlichen Geschichten entsteht so ein lebendiges Bild jener bewegten Jahre.

Besonders deutlich wird dabei, wie sehr sich Lauenburg verändert hat. Aus der ehemaligen Grenzstadt ist ein Ort geworden, der seine Verbindungen über die Elbe hinweg pflegt. Heute bestehen enge partnerschaftliche Beziehungen zur benachbarten Stadt Boizenburg/Elbe. Die Stadtführung zum Tag der Deutschen Einheit ist deshalb nicht nur eine Reise in die Vergangenheit sondern erzählt auch davon, was sich seit dem 3. Oktober 1990 verändert hat – und wie aus einer Grenze ein verbindendes Element werden konnte.

Die Tour beginnt um 11 Uhr, beim Schlossturm, Amtsplatz und dauert ca. 90 Minuten. Die Teilnahmegebühr beträgt für Erwachsene 7,50 Euro und für Kinder zwischen 6 und 16 Jahren 4,50 Euro.

Eine Anmeldung ist bis zum 01. Oktober/ 16:00 Uhr unter 04153-5909 220 oder touristik@lauenburg-elbe.de möglich.

Foto: Touristik Lauenburg/Elbe

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Wege zum Glück

Aumühle – Viele Jahre lang war Schleswig-Holstein im Glücksatlas an der Spitze. Nun ist das Land zurückgefallen. Damit im Jahre 2030 wieder die glücklichsten Menschen Deutschlands in Schleswig-Holstein leben, gilt es, etwas zu tun. Utz Schliesky wird bei einer Lesung mit Gespräch unter dem Titel „Schleswig-Holstein 2030 – Wege zum Glück“ am Donnerstag, 1. Oktober, um 18.30 Uhr im Augustinum Aumühle vielfältige Vorschläge von A bis Z unterbreiten. Prof. Dr. Utz Schliesky ist Direktor des Schleswig-Holsteinischen Landtages sowie Autor zahlreicher Bücher – und jetzt auch seines ersten Glücksratgebers. Zu dieser Veranstaltung lädt der Verein zur Förderung der Otto-von-Bismarck-Stiftung e.V. ein. Der Eintritt ist frei. Link zur Veranstaltung

Abb.: Die Zukunft gestalten: 80 Jugendliche nahmen im November 2025 an „Jugend im Landtag“ teil (Schleswig-Holsteinischer Landtag/ Sönke Ehlers)

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Aktionswoche „Natur und Schöpfung“

Wohltorf-Aumühle – Mit einer Aktionswoche zum Thema „Natur und Schöpfung“ gestaltet die Kirchengemeinde Wohltorf-Aumühle ab dem 25. September die Tage vor Erntedank. Wohltorf-Aumühle (ab). Mit einer Aktionswoche zum Thema „Natur und Schöpfung“ gestaltet die Kirchengemeinde Wohltorf-Aumühle die Tage vor Erntedank. Vom 25. September bis 4. Oktober wird entdeckt, gefeiert, diskutiert, gestaunt, gepflanzt, gebaut, gebacken und vieles mehr.

Zeigen, was vor Ort gelebt wird

„Natur, Schöpfung, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft sind nicht nur abstrakte Themen – sie finden mitten in unseren Dörfern statt. Unsere Aktionen zeigen, was hier vor Ort bereits gelebt und bewegt wird“, sagt Britta Iwersen aus dem Kirchengemeinderat, die die Woche mit initiiert hat. Zusammengekommen ist ein buntes Programm. Auftakt feiert die Aktionswoche am Freitag, den 25. September, um 16 Uhr in der Kirche Wohltorf mit der Eröffnung der Ausstellung „Wildwunder“. Sie zeigt eindrucksvolle Wildtier-Fotografien des Hamburger Fernsehautors Heiko De Groot, der bei der Eröffnung anwesend sein wird.

Kinder-Musical in Wohltorf

Ein Highlight am ersten Wochenende ist auch die zweifache Aufführung des Kinder-Musicals „Herr Mokelül und der Schatz im Garten“, am Sonnabend und Sonntag jeweils um 16 Uhr in der Kirche Wohltorf. Die Geschichte handelt vom materialistischen und technikbesessenen Herrn Mokelül und den Tieren in seinem Garten, die ihn durch einen liebenswerten Trick vom Umwelt-Ignoranten zum Natur-Liebhaber und Schützer der Schöpfung bekehren. Für Pastor Tobias Knöller gehört die Bewahrung der Schöpfung zum christlichen Glauben: „Als Kirchengemeinde leben wir mitten im Ort und mitten in der Gesellschaft. Wir müssen konkret Verantwortung übernehmen, achtsam mit unseren Flächen und Ressourcen umgehen, Lebensräume schaffen und Menschen für die Schönheit und Verletzlichkeit der Natur sensibilisieren. Dazu dient unsere Themenwoche.“

Beiträge von Kitas und Grundschulen

Die Aktionswoche richtet sich an Menschen jeden Alters. „Jede Generation bringt ihren eigenen Blick, ihre Erfahrungen und ihre Ideen mit. An diesen Schnittstellen können wir voneinander lernen, uns gegenseitig inspirieren und vielleicht auch manches neu betrachten“, so Britta Iwersen. Kinder aus den „Wohlmühler“ Kitas und Grundschulen zeigen ihre kreativen Beiträge zum Thema Natur und Schöpfung in einer Ausstellung, die am Montag, den 28. September, eröffnet. Gezeigt wird auch ein Kurzfilm der zum Nachdenken über Konsum, Ressourcen und Nachhaltigkeit anregen soll. Eine „Kinderkneipe“ mit Getränken und kleinen Snacks bietet Raum für Begegnung und Austausch. „Säen, Ernten, Erntedank“ heißt es am 29. September von 15.30 bis 17 Uhr beim Workshop für Grundschulkinder, der von der Buhck-Stiftung gefördert wird. Mit einer Naturführerin geht es um die Frage: Wo wächst eigentlich unser Brot? Und wie wird aus einem kleinen Korn etwas, das wir essen können? (Anmeldung unter lisa@jugend-wohlmuehle.de).

Junge Menschen vom Bauwagen-Projekt

Am gleichen Nachmittag feiert der Jugendraum in der Wohltorfer Kirche Wiedereinweihung. Er wurde vom Team des Bauwagen-Projekts „JuWa Wohlmühle“ wieder hergerichtet und lädt ab sofort zum gemütlichen Zusammenkommen ein. Lisa Feil vom JuWa-Team möchte junge Menschen bewusst in die Aktionswoche einbinden: „Mir ist wichtig, dass sie merken: Ihr seid nicht nur die Generation, für die wir heute Entscheidungen treffen – ihr seid diejenigen, die unsere Zukunft mitgestalten. Und dafür braucht es eure Perspektiven, euren Mut und eure Ideen.“ Vom Nistkastenbau bis zur Pflanzaktion im Pastoratsgarten – vom Brotbacken mit Konfirmand:innen in Aumühle bis zum Wildnis-Erlebnisnachmittag hält die Woche vielfältige Aktionen für alle Altersgruppen bereit. „Wie wir die Klimakrise noch stoppen können“, um diese Frage geht es in einem Impulsvortrag am 3. Oktober. Ein Slow-Fashion-Markt lädt am gleichen Tag zum Stöbern ein.

Erntedank mit Gottesdienst auf dem Feld

Und schließlich wird am Sonntag, 4. Oktober, um 10 Uhr das traditionelle Erntedank-Fest mit einem Open-Air-Gottesdienst dort gefeiert, wo die Ernte wächst, auf dem Feld des Gemüseanbaus der „KiWi-Manufaktur“ (Feld am Perlbergweg, Wohltorf). Was hoffen sich die Initiatoren der Aktionswoche? „Wir wünschen uns Gespräche über Gott und die Welt – und vielleicht den einen oder anderen Gedanken, der über die Woche hinaus bleibt”, sagt Britta Iwersen. „Wenn jemand nach Hause geht und denkt: ‚Da möchte ich mich auch einbringen‘ – oder ‚Das wusste ich noch gar nicht – da mache ich beim nächsten Mal mit‘ – dann hat diese Woche schon viel erreicht.”

Alle Informationen zum Programm gibt es auf: www.kirche-wa.de
Foto: Steffen Weichert

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Pop-Hoven – Klaviertrio zwischen Jazz, Tango, Pop und Klassik

Schwarzenbek – Unter dem Titel „Pop-Hoven“ verbinden Karolin Broosch (Violine), Daniel Sorour (Violoncello) und Eberhard Hasenfratz (Klavier) unterschiedliche musikalische Welten zu einem abwechslungsreichen Konzertabend. Auf dem Programm stehen Beethovens frühes Klaviertrio op. 1 Nr. 3, moderne Klangwelten von Jean-Charles Gandrille, die temperamentvollen „Estaciones Porteñas“ von Astor Piazzolla sowie die jazzigen „Three Preludes“ von George Gershwin. Eine besondere Verbindung gibt es dabei zu Schwarzenbek: Geigerin Karolin Broosch stammt aus der Stadt und kehrt für diesen Konzertabend musikalisch in ihre Heimat zurück. Freuen Sie sich auf einen Abend, an dem Klassik auf Tango, Jazz und Pop trifft – virtuos, lebendig und in der besonderen Atmosphäre des Amtsrichterhauses.

Sonntag, 20. September, 17 Uhr, Amtsrichterhaus Schwarzenbek, Körnerplatz 10, Eintritt: 20 Euro, Tickets online erhältlich: https://pretix.eu/schwarzenbek-tickets/Pop-Hoven/

Foto: Diana/ Pexels