Schwarzenbek – Im April bietet das Amtsrichterhaus Schwarzenbek erneut ein vielfältiges Kulturprogramm mit Musik und bildender Kunst.
Ein besonderer Höhepunkt ist am Samstag, 11. April, um 19 Uhr das Konzert des Duos ForteFlamenco. Die Flamencotänzerin Yamuna Henriques und die Pianistin sowie Organistin Kerstin Wolf verbinden in ihrem Programm Musik vom 17. Jahrhundert bis heute mit Flamenco sowie spanischen, lateinamerikanischen und orientalischen Einflüssen. Durch Improvisation, Intuition und intensive künstlerische Kommunikation entsteht eine außergewöhnliche Verbindung von Musik und Tanz. Von Bach bis Flamenco zeigen die Künstlerinnen eindrucksvoll die Universalität ihrer Kunst. Karten sind im Vorverkauf für 18 Euro (zzgl. Gebühren) erhältlich, an der Abendkasse beträgt der Eintritt 20 Euro. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Tickets sind online erhältlich unter: https://www.luebeck-ticket.de
Foto: Christian Klanbach
Ausstellung von Sonja Lund: Am 18. und 19. April sowie am 25. und 26. April , jeweils von 15 bis 18 Uhr, stellt die Künstlerin Sonja Lund aus Grabau im Amtsrichterhaus aus. Gezeigt werden Arbeiten in Acryl- und Ölmalerei, die Eindrücke aus der Natur aufnehmen und Stimmungen sowie Emotionen einfangen. Die Ausstellung lädt dazu ein, Kunst in ruhiger Atmosphäre zu erleben und mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Ergänzend werden handgefertigte Häkelarbeiten präsentiert.
Foto: Sonja Lund
Ausstellung der Fotofreunde Schwarzenbek: Noch bis Mitte April ist im Amtsrichterhaus die Ausstellung „Schwarzweißfotografie – die Kunst der Reduktion“ zu sehen. Die Präsentation richtet den Blick bewusst auf Formen, Kontraste und Strukturen und zeigt die besondere Ausdruckskraft der Schwarzweißfotografie. Weitere Ausstellungstermine: 28. und 29. März, 4., 11. und 12. April (jeweils zu den angegebenen Zeiten). Die Fotofreundinnen und Fotofreunde sind an den Öffnungstagen persönlich anwesend und freuen sich auf Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern. Der Eintritt ist frei.
Forum Junge Kunst 2026: Darüber hinaus läuft aktuell der Aufruf für das Forum Junge Kunst 2026, das jungen Künstlernnen und Künstler Raum für kreative Ausdrucksformen bietet. Interessierte junge Künstler sind herzlich eingeladen, sich zu melden und Teil des Projekts zu werden. Ein erstes gemeinsames Treffen mit interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist für Anfang Mai geplant. Interessierte können sich gerne per E-Mail melden unter: J.Kress@schwarzenbek.de
Mit Musik, Malerei und Fotografie bietet der April im Amtsrichterhaus Schwarzenbek abwechslungsreiche kulturelle Erlebnisse.
Schwarzenbek – Aufruf an junge Künstlerinnen und Künstler: Das Forum Junge Kunst geht in die vierte Runde. Auch in diesem Jahr ruft die Stadt Schwarzenbek gemeinsam mit der Stiftung Herzogtum Lauenburg und der Stadtjugendpflege Lauenburg kreative, engagierte und begeisterte junge Künstler dazu auf, das Forum Junge Kunst 2026 mit Leben, Ideen und Kunstaktionen zu einem besonderen Erlebnis zu machen. Vom 20. bis 27. Juni findet das Forum bereits zum vierten Mal im Rahmen des KulturSommers am Kanal statt. Als Kooperationspartner und Veranstaltungsort freut sich Schwarzenbek besonders auf die künstlerischen Beiträge junger Menschen aus dem gesamten Herzogtum Lauenburg – und gerne auch darüber hinaus. Das Forum Junge Kunst wurde 2024 mit dem „Förderpreis für Jugend und Kultur“ der Stiftung Herzogtum Lauenburg ausgezeichnet – eine Anerkennung für ein Projekt, das jungen Menschen Raum gibt, ihre Ideen und Perspektiven künstlerisch sichtbar zu machen. Kickoff-Workshop als kreativer Auftakt: Als besonderes Highlight startet das Forum in diesem Jahr bereits im Frühjahr mit einem Kickoff-(Song-)Writing-Workshop mit dem Künstler Björn Högsdal. Der Workshop findet am 21. März von 14 bis 18 Uhr im YOUZ Schwarzenbek statt und bietet jungen Menschen die Möglichkeit, gemeinsam Texte, Songs und kreative Ideen zu entwickeln. Aktuell sind noch sieben Plätze frei. Im Amtsrichterhaus Schwarzenbek erhalten junge Künstler zwischen 14 und 24 Jahren die Möglichkeit, ihre Werke zu präsentieren – allein oder in Gruppen, vorgefertigt oder vor Ort erarbeitet. Das angegebene Alter dient dabei lediglich als Orientierung: Entscheidend ist die Begeisterung für Kunst und der Wunsch, sich kreativ auszudrücken.
Ob Street Art, Bildende Kunst, Fotografie, Wortkunst, Installationen oder Video- und Medienkunst – das Forum Junge Kunst wird auch 2026 wieder zu einem Ort für fantasievolle, mutige und innovative Beiträge junger Künstlerinnen und Künstler. Dabei steht eines ganz klar im Vordergrund: Es gibt keine Jury und keine Bewertung der Beiträge. Vielmehr geht es darum, jungen Künstler einen freien Raum zu bieten, in dem sie sich ausprobieren, ausdrücken und ohne Druck zeigen können, was sie bewegt. Wer sich vom Aufruf zum Forum Junge Kunst angesprochen fühlt und teilnehmen möchte oder Interesse am Workshop hat, kann sich gerne bei Jana Kress melden. Anmeldungen für die Teilnahme am Forum Junge Kunst sowie für den Workshop sind per E-Mail möglich unter: J.Kress@schwarzenbek.de. Die Stadt Schwarzenbek und alle Kooperationspartner freuen sich auf ein inspirierendes Forum Junge Kunst 2026.
Schwarzenbek – Mit einem großen Klassiker endet die Theatersaison 2025/2026 der Veranstaltungsreihe „Kleine Bühne“ in Schwarzenbek: Am Freitag, 6. März, 19.30 Uhr kommt „Macbeth“ auf die Bühne. Das Drama von William Shakespeare zählt zu den berühmtesten Werken der Theaterliteratur. In der Bearbeitung und Übersetzung von John von Düffel wird Shakespeares sogenanntes „Scottish Play“ auf das Wesentliche konzentriert: das Beziehungsdrama zwischen Macbeth und Lady Macbeth. Seit ihnen die schottische Königskrone von übernatürlichen Mächten verheißen wird, träumen sie nicht nur von Macht – sie setzen ihre Pläne grausam in die Tat um. Doch Ehrgeiz und Hybris treiben sie unaufhaltsam in den Abgrund. Von Düffel, Autor, Übersetzer und Dramaturg sowie ab 2025 Intendant am E.T.A. Hoffmann Theater in Bamberg, hat „Macbeth“ als konzentriertes psychologisches Kammerspiel entworfen – zugleich politischer Thriller und eindringliche Studie einer komplexen Paarbeziehung. Unter der Regie von Sewan Latchinian spielen Jacqueline Macaulay und Hans-Werner Meyer, auch im wirklichen Leben ein Ehepaar, das schottische Königspaar. Die Inszenierung dauert 90 Minuten und kommt ohne Pause aus. Die Presse zeigt sich begeistert: „Dieser ,Macbeth‘ ist ein auf die Essenz konzentrierter, höchst spannungsvoller Abend. […] Sehenswert.“ – Hamburger Abendblatt „Man sollte ihn nicht verpassen.“ – Theaterzeit Hamburg. Tickets sind in der Stadtbücherei Schwarzenbek erhältlich.
Foto: Anatol Kotte
Straßennamen in Schwarzenbek – Geschichte vor unserer Haustür am Donnerstag, 12. März, 19 Uhr, im Amtsrichterhaus Schwarzenbek, Körnerplatz 10. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten. Straßennamen begegnen uns täglich – doch oft erzählen sie spannende Geschichten. Wer steckt hinter Namen wie Compestraße oder Seestern-Pauly-Straße? Wer war der Bergedorfer Komponist Johann Adolf Hasse? Und warum sind sogar ein zweifacher Nobelpreisträger und eine frühe Friedensnobelpreisträgerin in Schwarzenbek vertreten? Die Referentin Gisela Berger stellt bekannte Persönlichkeiten ebenso vor wie die Geschichte „ganz normaler“ Straßennamen unserer Stadt. Eine Veranstaltung im Amtsrichterhaus in Kooperation mit dem Heimatbund und Geschichtsverein. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich
Francesco Paggiaro von Pexels
Puppenspiel für die Jüngsten: „Schnuddel baut ein Wolkenhaus“. Am Sonntag, 15. März, 15 Uhr ist im Amtsrichterhaus Schwarzenbek, Amtsrichterhaus Schwarzenbek, Körnerplatz 10, ein fantasievolles Puppenspiel für Kinder ab 3 Jahren zu erleben: „Schnuddel baut ein Wolkenhaus“ – nach dem gleichnamigen Buch von Janosch. Schnuddelbuddel und sein Schnuddelpferdchen bauen gemeinsam ein buntes Haus voller verrückter Ideen: ein Musikzimmerhaus, ein Sternschnuppensammelzimmer und vieles mehr. Die Geschichte erzählt von Freundschaft, Fantasie und dem Mut, Dinge selbst zu gestalten. Wer einen Freund hat, ist nie allein. Regie und Spiel: Anneke Larsmeyer und Stephanie Grau. Eine Produktion des Theater Zeppelin Ensembles. Eintritt: 8 Euro für Kinder und 10 Euro für Erwachsene. Tickets sind ab sofort auch online erhältlich unter: https://pretix.eu/schwarzenbek-tickets/schnuddel/, kultur@schwarzenbek.de oder telefonisch 04151 / 881-132 oder -219.
Foto: Theater Zeppelin
Ausstellung der Fotofreunde Schwarzenbek „Schwarzweißfotografie – die Kunst der Reduktion“. Ebenfalls im Amtsrichterhaus präsentieren die Fotofreunde Schwarzenbek ihre Ausstellung „Schwarzweißfotografie – die Kunst der Reduktion“. Die Vernissage findet am Samstag, 21. März, 15 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. In einer Zeit intensiver Farbwelten besinnt sich die Ausstellung auf die Wurzeln der Fotografie. 80 Jahre lang war sie selbstverständlich schwarzweiß. Ohne Farbe rücken Formen, Strukturen und Kontraste in den Mittelpunkt. Der Fotograf übersetzt die Wirklichkeit bereits vor der Aufnahme in Grautöne – dem Betrachter eröffnet sich dadurch ein größerer Raum für eigene Assoziationen.
Foto: Uli Kemp
Weitere Ausstellungstermine: 22., 28. und 29. März sowie 4., 11. und 12. April 2026 (jeweils zu den angegebenen Zeiten). Die Fotofreundinnen und Fotofreunde sind an den Öffnungstagen persönlich anwesend und freuen sich auf Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern. Mit Theater, Puppenspiel und Fotokunst bietet der März in Schwarzenbek kulturelle Höhepunkte für alle Generationen.
Aumühle – Auch im März bietet das Augustinum Aumühle, Mühlenweg 1, 21521 Aumühle, zahlreiche spannende Veranstaltungen für Interessierte an. Am Dienstag 3. März, 16.30 Uhr, findet der Vortrag von Andreas Pehl „Wikinger als Brückenbauer zwischen Kulturen“ im Theater statt. Der Eintritt beträgt 12 Euro. 793 – ein Jahr des Schreckens: Wikinger überfallen das Kloster Lindisfarne an der englischen Ostküste. Aus der Sicht verzweifelter Geistlicher erscheinen sie als grausame Horden aus dem Norden – ein Bild, das bis heute nachwirkt: Hörnerhelme, Bärte und Felle, dazu Schwert und Axt stets bereit. Doch die Nordmänner, die bis nach Grönland und Nordamerika segelten, waren weit mehr als räuberische Krieger. Sie waren Händler, Entdecker und schließlich sogar Könige in Süditalien und Sizilien. Als Rus im Osten und als Teil der Leibgarde am Kaiserhof in Konstantinopel prägten sie das mittelalterliche Europa. Ihre Neugier und Offenheit machen sie auch zu Wegbereitern einer europäischen Identität – jenseits der Klischees von mordenden Horden und gehörnten Helmen. Der mehrfach ausgezeichnete Rundfunkautor und Musiker Andreas Pehl nimmt Teilnehmer mit auf eine faszinierende Reise zu Wikingermythen, Sprache, Kultur und Musik – vom Norden Skandinaviens bis in den Süden Italiens. Karten sind an der Foyerkasse erhältlich.
Foto: Pehl
Weiter geht es am Donnerstag 5. März, 19 Uhr, im Theater. Der Jubiläums-Eintrittspreis beträgt 10 Euro. Opern-, Operetten- und Musicalabend mit Mezzosopranistin Friederike Krum. In diesem Jahr feiert der Zonta-Club Aumühle-Sachsenwald e. V. sein 15-jähriges und das Augustinum Aumühle sein 40-jähriges Bestehen. Zwei beeindruckende Jubiläen – ein gemeinsamer Anlass zum Feiern! Um dies gebührend zu zelebrieren, wurde ein ganz besonderer Gast eingeladen: Friederike Krum, die Gäste auf eine musikalische Reise durch die Welt der Oper, Operette und des Musicals mitnehmen wird. Die international erfolgreiche Mezzosopranistin wird an diesem Abend die schönsten Melodien aus Klassik und vom Broadway präsentieren! Friederike Krum schaffte es vom Kirchenchor in Aumühle auf die großen Bühnen der Welt. Heute lebt sie in London, stand mit Stars wie Plácido Domingo, José Carreras sowie Rod Steward auf der Bühne und sang u.a. für den britischen König Charles III., die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und Altkanzlerin Angela Merkel. Sie trat in renommierten Häusern wie der Royal Albert Hall und der Deutschen Oper Berlin auf. Im letzten Jahr wurde Friederike Krum mit dem „Maria Callas Opera Award 2025“ ausgezeichnet. Zonta-Club Aumühle-Sachsenwald e. V. freut sich an diesem Abend über Spenden, mit denen regionale Förderprojekte unterstützt werden. Karten sind ab 3 . Februar an der Foyerkasse des Augustinum erhältlich (täglich 15-18 Uhr) und bei Fricke’s Ess- und Genusswaren, Große Straße 8, 21521 Aumühle.
Foto: Anna Nekrasova
Nachholtermin: VHS zu Gast am Montag 9. März, 19 Uhr, im Theater. Der Eintritt beträgt 7 Euro. Wildniswanderung in Schweden Vortrag mit und von Falk Otto Brune. Der Referent, Falk Otto Brune, sagt über seine Präsentation: „Dieser Vortrag dreht sich um meine Reise ins Fjell in der Nähe von Östersund. 7 Tage ohne menschlichen Kontakt oder Handyempfang. Ich erzähle von den Widrigkeiten und Gefahren einer einsamen Wanderung durch die raue skandinavische Natur und berichte von meinen Eindrücken und Erlebnissen auf dieser Reise. Darüber hinaus erfahren Sie, was man auf eine solche Reise alles mitnehmen sollte und wie man das Ganze möglichst optimal verstaut.“ Eine Veranstaltung der VHS Hohe Elbgeest e. V. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.
Foto: Falk Otto Brune
Plakatausstellung ab dem 12. März. Christlicher Widerstand im Nationalsozialismus. Der Eintritt ist frei. Wer kennt ihn nicht, den evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer (1906-1945)? Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des christlichen Widerstandes im Nationalsozialismus. Dietrich Bonhoeffer studierte Theologie in Tübingen, Bonn sowie Rom und reiste 1930 nach New York. Nach 1933 wurde er als Mitarbeiter der Bekennenden Kirche zu einem führenden Theologen der kirchlichen Oppositionsbewegung. Infolge des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler wurde brisantes Material entdeckt, das gegen Bonhoeffer verwendet wurde. Die SS ermordete ihn am 9. April 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg. Die Ausstellung schildert das Leben und Werk des evangelischen Pfarrers. Anhand von zahlreichen Zitaten, Fotografien und Texten, u. a. den berühmten Liedtext „Von Guten Mächten“, können sich die Besucherinnen und Besucher umfassend über einen der wichtigsten Theologen des 20. Jahrhunderts in übersichtlicher Art und Weise informieren. Am Donnerstag26. März, 18.30 Uhr findet ein Vortrag im Augustinum Aumühle zu Leben, Werk und Nachklang Dietrich Bonhoeffers statt . Josefine Kaiser (Universität Hamburg) wird sich dem evangelischen Theologen widmen und u. a. aufzeigen, aus welchem Blickwinkel er heute in der Wissenschaft beleuchtet wird.
Löwenstarke Konzerte am Freitag 13. März, 19 Uhr und am Samstag 14. März, 19 Uhr, im Theater. Der Eintritt beträgt 20 Euro und 15 Euro ermäßigt. Benefizdoppelkonzert des Lions-Club Hamburg Sachsenwald mit dem Jugendsinfonieorchester und der BigBand „SWingS“ des Gymnasiums der Sachsenwaldschule Reinbek. Unter dem Motto „Löwenstarke Konzerte“ präsentieren – nun schon zum 4. Mal im Augustinum – enthusiastische junge Musikerinnen und Musiker der Sachsenwaldschule klassische Musik, Filmmusik, Pop und Jazz. Gäste können den Erfolg der musikalischen Ensemble-Ausbildung des Gymnasiums mit dessen Jugendsinfonieorchester (Leitung: Ann Christin v. Steinaecker) und BigBand (Leitung: Ronald Monem) genießen. Beide Ensembles erfreuen sich einer jahrzehntelangen Tradition mit öffentlichen Auftritten, u. a. im Ausland. Dahingehend dient der Erlös des Kartenverkaufs der Unterstützung einer Konzertreise der BigBand in die Niederlande nach Utrecht sowie gemeinnützigen Zwecken. Einlass ab 18.30 Uhr. Karten sind im Vorverkauf in der Apotheke am Billenkamp in Aumühle sowie unter https://hamburg-sachsenwald.lions.de und an der Abendkasse erhältlich.
Foto: Florian Schulte
Vortrag „Die Augen“ mit Martina Graf und Tjark Verlaat am Donnerstag 19. März, 15.30 Uhr, im Theater. Der Eintritt ist frei. Die Augenoptikmeisterin Martina Graf und der Heilpraktiker Tjark Verlaat widmen sich in ihrer Präsentation dem Auge und nähern sich diesem auf zwei Wegen. Martina Graf wird über die „Anatomie, Pathologie und Heilungsansätze aus der Traditionellen Chinesischen Medizin verglichen mit der Schulmedizin“ sprechen. Sie wird zudem das Sinnesorgan „Auge“ näherbringen und Augen-Krankheiten im Kontext der Chinesischen Medizin und der Schulmedizin beleuchten. Tjark Verlaat widmet sich dann der „Irisdiagnose – Das Auge als Spiegel unserer Gesundheit“. Enstanden Ende des 19. Jahrhunderts bietet diese Art der Diagnose noch heute wertvolle Antworten auf grundlegende Fragen unserer ganz individuellen Gesundheit. Der Referent wird Ihnen das spannende Thema anhand vieler Bilder näherbringen und wichtige Zusammenhänge verständlich erläutern.
Foto: Privat
Cinema Augustinum „Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes“ am Sonntag 22. März, 19 Uhr, im Theater. Der Eintritt beträgt 7 Euro. Historienfilm um den weltberühmten Philosophen über die Wahrheit in Realität und Kunst. Die Dauer beträgt 98 Min. FSK 6 Unter der Regie von Edgar Reitz und mit den Darstellern Edgar Selge, Lars Eidinger, Barbara Sukowa, Aenne Schwarz, Antonia Bill und Michael Kranz. Im Auftrag der Kurfürstin Sophie von Hannover soll der große Denker Gottfried Wilhelm Leibniz porträtiert werden. Allerdings steht dem Gelehrten ganz und gar nicht der Sinn danach. Während der Sitzungen für das Gemälde entbrennt zwischen dem Philosophen und der jungen Malerin ein leidenschaftlicher Kampf um die Wahrheit in Bild und Abbild, Realität und Kunst. Mit seinem Leibniz-Porträt kehrt Regielegende Edgar Reitz auf die große Kinoleinwand zurück und widmet sich einem der einflussreichsten Universalgelehrten der Neuzeit. Der auf der 75. Berlinale gefeierte und mit Edgar Selge, Lars Eidinger, Barbara Sukowa und Aenne Schwarz hochkarätig besetzte Film ist ein ebenso kluger wie gewitzter Schlagabtausch zwischen Gelehrten und Künstlern und zeigt dabei die unzähligen Facetten des Gottfried Wilhelm Leibniz. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.
Foto: Weltkino
Am Donnerstag 26. März, 18.30 Uhr, findet im Theater der Vortrag „Dem Bösen Einhalt gebieten – Dietrich Bonhoeffers Ethik der Verantwortung“ mit Josefine Kaiser statt. Der Eintritt beträgt 12 Euro. Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) ist einer der bekanntesten deutschen Theologen des 20. Jahrhunderts. „Nicht das bloße Abwarten und Dulden, sondern das entschlossene Eingreifen wird dem Bösen Einhalt tun“ (Ethik, DBW 6) fasst sein Denken und Leben prägnant zusammen. Für Bonhoeffer bedeutete christliches Leben Nachfolge, die sich in Verantwortung und Handeln bewährt. Wie konsequent er selbst gegen das Unrecht seiner Zeit eintrat, zeigt eine Beteiligung am Widerstand und an der Planung des Attentats auf Hitler, weswegen er 1945 ermordet wurde. Der Vortrag beleuchtet Bonhoeffers Glauben, Denken und Handeln im Angesicht einer Ethik der Verantwortung, die uns bis heute etwas zu sagen hat. Die Referentin Josephine Kaiser promoviert derzeit an der Universität Hamburg in der Praktischen Theologie. 2023 wurde ihre Seminararbeit „Martin Niemöller und Karl Barth. Weggefährte im Widerstand oder Nationalsozialist in der Bekennenden Kirche“ ausgezeichnet! Seit 2024 ist sie in der Friedensarbeit innerhalb der Martin-Niemöller-Stiftung tätig. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.
Foto: Augustinum
Vorschau: Am Samstag 12. September, 15 Uhr / 19 Uhr, findet im Theater der Nachholtermine für das Bundesjugendballett – John Neumeier statt. Der Eintritt beträgt 35 Euro. Die Welt des Tanzes zu Gast im Augustinum Aumühle. Das Bundesjugendballett – John Neumeier bringt die Welt des Tanzes ins Augustinum Aumühle. Die Compagnie besteht aus acht internationalen Tanztalenten zwischen 18 und 23 Jahren, die jeweils maximal zwei Jahre Teil des Ensembles sind. Unter der pädagogischen und künstlerischen Leitung von Kevin Haigen verbindet das Ensemble Tradition und Gegenwart, um Ballett auf ganz neue Weise erlebbar zu machen.
Die Karten der entfallenen Aufführungen am 23. Januar und 24. Januar behalten ihre Gültigkeit. Für Umtausch der Karten bzw. Rückzahlung des Kartenpreises wenden Sie sich bitte an: aum.kultur@augustinum.de.
Ratzeburg – Noch bis einschließlich 5. April ist im A. Paul Weber-Museum in Ratzeburg die Sonderausstellung „Film ab! Drehorte im Herzogtum Lauenburg“ zu Gast. Besucherinnen und Besucher können dabei auf eine über 100-jährige Filmgeschichte im Kreis Herzogtum Lauenburg zurückblicken. Begonnen hatte diese im Jahr 1922 mit zwei Filmen: In Lauenburg wurden angeblich Szenen für den Horror-Klassiker „Nosferatu – Symphonie des Grauens“ gedreht – ein Gerücht das sich hartnäckig hält, für das es aber keine Belege gibt. In Ratzeburg wurden für „Die Elixiere des Teufels“ Aufnahmen gemacht. Der Aufschwung erfolgte ab den 1960er Jahren und seit den 2010er Jahren etabliert sich die Region zwischen Lübeck und Hamburg zu einer beliebten Kulisse der Filmbranche. Für über 90 Filme und Serien kamen und kommen bis heute Schauspielerinnen und Schauspieler, Kameraleute, Regisseurinnen und Regisseure in den Kreis Herzogtum Lauenburg um hier an einzigartigen Orten ihre Werke zu produzieren. Die Ausstellung wirft anhand von Zeitungsartikeln, Plakaten und Fotos Schlaglichter auf ausgewählte Drehorte und Produktionen, die den Kreis und seine Einwohnerinnen und Einwohner nachhaltig beeinflussten. Die Sonderausstellung „Film ab! Drehorte im Herzogtum Lauenburg“ kann zu den üblichen Öffnungszeiten und Eintrittspreisen im A. Paul Weber-Museum am Domhof 5 in Ratzeburg besucht werden. Nähere Informationen sind auf der Website des Museums unter https://apaulwebermuseum.de/ zu finden. Foto: Blick in die Ausstellungsräume (Kreismuseen Herzogtum Lauenburg).
Öffentliche Führung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh
Friedrichsruh – 1875, vier Jahre nach der Reichsgründung, vollendete der Maler Adolph Menzel das Gemälde „Das Eisenwalzwerk“. In der Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ im Historischen Bahnhof Friedrichsruh, Am Bahnhof 2, 21521 Friedrichsruh, ist es als begehbarer Raum zu erleben und illustriert eindrucksvoll die Industrialisierung, die Deutschland im 19. Jahrhundert stark veränderte. Bei dieser öffentlichen Führung am Sonntag, 22. Februar, 11 Uhr, werden die Zusammenhänge zwischen den wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und der Politik Otto von Bismarcks aufgezeigt. Zur Bilanz des langjährigen preußischen Ministerpräsidenten und ersten Reichskanzlers zählen Erfolge wie die Nationalstaatsbildung und die Einführung der Sozialversicherungen, aber auch Fehlleistungen wie die Unterdrückung der Sozialdemokratie, des politischen Katholizismus und der ethnischen Minderheiten. Der Eintritt ist frei.
Foto: Das Eisenwalzwerk, Gemälde von Adolph Menzel (Reproduktion)
Friedrichsruh – Das berühmte Gemälde „Die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches (18. Januar 1871)“ des Malers Anton von Werner, zahlreiche weitere Geschenke, Dokumente und persönliche Gegenstände zeugen im Bismarck-Museum Friedrichsruh vom Lebensweg Otto von Bismarcks, seiner Politik und dem Kult um seine Person. Bei dieser öffentlichen Führung am Sonntag, 15. Februar, 14 Uhr, steht die Rolle, die ihm in der Erinnerungskultur der Deutschen zugeschrieben wurde, im Mittelpunkt. In einigen Räumen ist außerdem die Sonderausstellung „Volkes Stimme! Parlamentarismus und demokratische Kultur im Deutschen Kaiserreich“ zu sehen. Der Eintritt ist frei. Bismarck-Museum, Am Museum 2, 21521 Friedrichsruh, Telefon 04104 9639344
„Vox populi, Vox Rindvieh?“ Ein Streifzug durch die deutsche Parlamentsgeschichte
Friedrichsruh – Die Otto-von-Bismarck-Stiftung zeigt im Bismarck-Museum Friedrichsruh bis zum 12. April die Sonderausstellung „Volkes Stimme!“. Erzählt wird die Geschichte des Parlamentarismus in Deutschland. Dr. Maik Ohnezeit erläutert bei dieser Kuratorenführung am Sonntag, 8. Februar, um 11 Uhr, im Bismarck-Museum, Am Museum , 21521 Friedrichsruh, die langen Entwicklungslinien und politischen Brüche. Der Schwerpunkt liegt auf dem Reichstag des Deutschen Kaiserreichs. Dieser wurde im Zuge der Modernisierung von Politik, Gesellschaft und Presse zum Ausgangspunkt des modernen Parlamentarismus in Deutschland. Der Eintritt ist frei. Foto: Otto von Bismarck Stiftung
Ratzeburg – KunstWerk Mölln und Umgebung e. V. stellt in Ratzeburg im Seniorenwohnsitz aus. Dank der Vermittlung einiger Künstlerinnen hat es die Kulturreferentin der Ameos-Klinik, Petra Schoppenhauer, dem KunstWerk Mölln e. V. ermöglicht, seine Bilder in der Seniorenresidenz auszustellen. Darüber freuen sich die malenden Akteure des Vereins sehr und danken an dieser Stelle ganz herzlich. Die Ausstellung wird mit einer Vernissage am Samstag, 7. Februar, 16 Uhr, eröffnet. Bei der Ausstellung können Interessierte Werke folgender Künstler und Künstlerinnen ansehen: Beate Höffler, Ralf Hobus, Jörg Kälcke, Jürgen Knischewski, Angelika Loewenthal, Frigga Scheer, Susi Sommer, Karl-Matthias Tabel, Caris Treske, Markus Vesper sowie die KünstlerInnen von der Kulturwerkstatt des LHW Mölln-Hagenow werden neue Arbeiten präsentieren. Die Bandbreite geht von Acryl und Aquarell über Monotypie und Encaustik-Wachstechnik bis zur surrealistischen Malerei und zur Ölmalerei. Anlässlich der Vernissage stellt Jürgen Knischewski sein neues literarisches Werk vor. Von den Jazz- und Blues-Klängen der Band Millstreet & Friends wird die Vernissage begleitet. Die Ausstellung ist täglich bis zum 12. April geöffnet und kann in der ersten Etage des Wohnsitzes angesehen werden. Die Exponate der Künstler stehen zum Verkauf. Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Die Ausstellung ist barrierefrei. Foto: Canva
„Die deutsche Einheit ist gemacht, und der Kaiser auch“. Die Proklamation des Deutschen Kaiserreichs am 18. Januar 1871
Friedrichsruh – Vor 155 Jahren wurde in Versailles das Deutsche Kaiserreich ausgerufen. In einer Kuratorenführung am Sonntag, 18. Januar, durch ausgewählte Bereiche der Dauerausstellung der Otto-von-Bismarck-Stiftung und des Bismarck-Museums erläutert der Museumspädagoge Dr. Maik Ohnezeit zunächst die politische Vorgeschichte und die Bedeutung der drei Kriege, die dem Ereignis vorausgingen. Im Mittelpunkt steht dann das Gemälde, das zur Bildikone der deutschen Nationalstaatsgründung geworden ist: „Die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches (18. Januar 1871)“, gemalt von Anton von Werner. Diskutiert wird dabei auch die Rolle Bismarcks, der als preußischer Ministerpräsident und Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes zu den maßgeblichen politischen Akteuren zählte. Der Rundgang beginnt um 14 Uhr in der Dauerausstellung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh, der Eintritt ist frei. Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung
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