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Nördlich der A24

„Bach besucht Buxtehude“

Mölln – Am 26.09.2026 um 18.30 Uhr verbinden sich die Klänge der Möllner Orgeln und eines Cembalos unter den Händen von KMD Susanne Bornholdt mit den sanften Saiten einer Gambe, gespielt von der Hamburger Gambistin Simone Eckert. Die beiden Musikerinnen folgen mit ihrem Programm einem historischen Ereignis: 1705 reiste Bach nach Lübeck, um dort den legendären Organisten Buxtehude aufzusuchen. Werke beider Komponisten stehen im Zentrum dieses Konzertes. Simone Eckert studierte in Hamburg sowie In Basel  Viola da gamba. 1991 gründete sie das Ensemble „Hamburger Ratsmusik“ , das erstmalig im 16. Jh. belegt ist, neu. Mit dem von ihr geleiteten Ensemble und als Solistin konzertiert sie nicht nur im norddeutschen Raum, sondern in ganz Europa, den USA, Japan und China. Für Einspielungen und ihre Arbeit erhielt sie mehrere Preise wie den Echo Klassik oder 2016 den Preis der Oskar und Vera Ritter -Stiftung. Seit 1992 unterrichtet sie zudem am Hamburger Konservatorium. KMD Susanne Bornholdt ist seit 2025 als Regionalkantorin in der Propstei Lauenburg für den Sprengel „Alte Sazzstraße“ tätig. Einen Schwerpunkt Ihrer Arbeit bildet dabei die Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel in Mölln. Susanne Bornholdt studierte Kirchenmusik in Leipzig, Hamburg, am Sweelinck – Konservatorium in Amsterdam und absolvierte außerdem die Masterclass im Fach Orgel am Königlichen  Konservatorium in Kopenhagen.  20 Jahre hatte sie die Stelle als Kirchenmusikerin in Aumühle inne. Der Eintritt für das Konzert beträgt 15 Euro, für Menschen unter 30 Jahren 5 Euro.

Foto: Susanne-Bornholdt

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Nördlich der A24

Four voices, one sound

– Klang an allen Orten
Ratzeburg – Am Samstag, 29. August wird um 16.30 Uhr das Finale der Sommerkonzerte im Ratzeburger Dom, Domhof 18, 23909 Ratzeburg, gefeiert. Dabei werden nicht nur alle Orgeln erklingen, sondern auch das Ensemble Quartonal seine vier Stimmen erheben. Quartonal, das sind four voices, one sound: Mirko Ludwig und Pedro Matos (Tenor), Steffen Henning (Bariton) und Sönke Tams Freier (Bass). 2006 in Norddeutschland gegründet, ist Quartonal inzwischen ein preisgekröntes und weitgereistes Vokalensembles Deutschlands, das mit seinem vielseitigen Repertoire, seiner Hingabe zum musikalischen Detail und einem äußerst homogenen Klang begeistert. Das Wandelkonzert hat vier Stationen. Es beginnt mit Alter Musik aus Gregorianik, Renaissance und Frühbarock an der Chororgel im Altarraum. Die Zuhörenden werden anschließend mit moderner Vokalmusik in den Kreuzgang und zu Johann Sebastian Bach an die Paradiesorgel in der Vorhalle gelockt. Den Abschluss bildet die „Messe cum jubilo“ von Maurice Duruflé, in der sich die vier Sänger mit einer Stimme in den Klang der symphonischen Hauptorgel im Westwerk des Domes verschmelzen. Die Messe ist eine Symbiose verschiedenster Ideen, Motive und Farben, die stilistisch am ehesten als impressionistisch beschrieben werden kann. Duruflés Klänge werden mit dem romantischen h-Moll-Choral von Cesar Franck kombiniert, gespielt von Domorganist Christian Skobowsky, der auch an den anderen Instrumenten zu erleben ist. An der Tageskasse können ab 16 Uhr Eintrittskarten zu 15, ermäßigt 8 Euro erworben werden.

Foto: Simon Redel

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Südlich der A24

Hofküche und musikalische Märchen

Friedrichsruh – Dem Kaiser in den Topf geschaut – Streifzüge durch die Hofküche der Hohenzollern: Leerer Bauch regiert nicht gern. Für das leibliche Wohl der Deutschen Kaiser sorgte in Berlin die Hofküche. Sie kaufte, verwahrte und bereitete die Lebensmittel zu, die schließlich im allerhöchsten Magen landeten. Damit leistete sie hinter den Kulissen und von den Zeitgenossen kaum beachtet ihren Beitrag zum Funktionieren des ersten deutschen Nationalstaats. Unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Daniel Stienen bietet mit seinem Vortrag spannende Einblicke in diesen intimen und nahezu unbekannten Ort im Berliner Schloss und das Leben der Menschen, die dort arbeiteten. Der Vortrag findet am Donnerstag, 3. September, um 19.30 Uhr im Historischen Bahnhof Friedrichsruh statt. Der Eintritt ist frei. Ihre Anmeldung nehmen wir gerne telefonisch unter der Nummer 04104/97710 oder per E-Mail entgegen: info@bismarck-stiftung.de.

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

Weiter geht es mit „Eine Orgel für Bismarck: Ein musikalisches Märchen für einen Erzähler, einen Organisten … und ganz viele Pfeifen.“ Im Jahre 1770 war’s, da sollte die Kirche von Schönhausen eine neue Orgel erhalten. In Neuruppin wurde sie gebaut, und per Ochsenkarren machte sie sich auf den Weg. Nicht alle Pfeifen waren mitgekommen, aber unterwegs traf die Orgel verschiedene Instrumente, die sich ihr bereitwillig anschlossen. Und sie begegnen drei Frauen, die Meister Scholtze und seiner Orgel Großes prophezeiten. Sie würde zur Taufe eines Säuglings aufspielen, der im Mannesalter in ganz Europa von sich reden machen würde. Doch erst einmal mussten sie ankommen. Und das ist bei einer Kirche, die auch dem Heiligen Willebrord geweiht ist, gar nicht mal so einfach! Marec Béla Steffens ist Autor von bisher sechs Märchenbüchern. Er schreibt auch für Musik-, Sprech- und Marionettentheater. KMD Michael Dorn ist Dekanatskantor in Bayreuth. Die Urfassung ihres musikalischen Orgelmärchens schildert die Reise der Orgel der Bayreuther Stadtkirche. Jetzt wandeln sie Text und Musik des Märchens so ab, dass die Geschichte der Schönhauser Orgel erzählt wird. Die Kooperationsveranstaltung mit der Evangelischen Kirchengemeinde findet am Sonnabend, 5. September, um 15 Uhr in der Kirche St. Marien und Willebrord, Schönhausen/Elbe, statt. Der Eintritt ist frei.

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

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Nördlich der A24

Orgelkonzert mit Maurizio Croci

Mölln – Am 29. August um 18.30 Uhr ist in der Möllner St. Nicolai-Kirche, Am Markt 10, 23879 Mölln, der italienische Organist Maurizio Croci mit einem auf die Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel abgestimmten Programm zu Gast. Nach einem ersten Studium von Orgel und Cembalo in Mailand und Trento setzte er seine Ausbildung in Basel und mit einem musikwissenschaftlichen Abschluss an der Universität in Fribourg (Schweiz) fort.  In Innsbruck wurde er 1998 Preisträger des renommierten Paul-Hofhaimer-Orgelwettbewerbes für die Interpretation Alter Musik an historischen Orgeln. Als Künstler ist er in ganz Europa wie in Japan und Südamerika unterwegs. Für seine CD-Einspielung „Bach Mirrored“ wurde ihm der Preis der Deutschen Schallplattenkritik zugesprochen. Neben seiner Professur an der Musikhochschule in Fribourg ist Maurizio Croci  künstlerischer Leiter des dortigen wie des Mailänder Orgelfestivals. Zurzeit hat er eine Gastprofessur an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart inne, gibt regelmäßig internationale Meisterkurse und ist ein gefragter Juror bei Orgelwettbewerben. Als enthusiastischer Anwalt für historische Orgeln hat er in Italien verschiedene Restaurierungsprojekte beratend begleitet. Für den ersten Teil seines Konzertes in Mölln stellt Maurizio Croci Musik der deutschen Spätrenaissance neben vergleichbare Werke südeuropäischer Komponisten. Den zweiten Teil bestimmen Vertonungen aus dem III. Teil der Clavierübungen von Johann Sebastian Bach. Der Eintritt zu dem Konzert beträgt 15 Euro, für Besucher unter 30 Jahren ermäßigt 5 Euro.

Foto: Kirchengemeinde Mölln/Ledeboer

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Nördlich der A24

Widors Zehnte im Ratzeburger Dom

Ratzeburg – Bevor der Ratzeburger Domorganist Christian Skobowsky in den letzten beiden Augustwochen die Eigenregie über die Sommerkonzerte im Dom übernimmt, hat er noch einmal einen der renommiertesten Kollegen eingeladen. Am Samstag, 15. August wird um 16.30 Uhr im Ratzeburger Dom der Lübecker Marienorganist Johannes Unger zu hören sein. Sein Programm beginnt er erwartungsgemäß mit einem Werk seines bekannten Vorgängers Dieterich Buxtehude, dem Praeludium D-Dur, um dann in den französischen Barock einzubiegen: Tierce en taille von Nicolas de Grigny. Von beiden Komponisten hat Johann Sebastian Bach viel gelernt. Bach kommt am 15. August zwar nicht direkt zum Zuge, jedoch sein Name. Denn es erklingen Passacaglia und Finale über B-A-C-H von Georg Schumann. Im sächsischen Königstein geboren und Berlin in vielerlei musikalischen und Verbandstätigkeiten erfolgreich wirksam ist als Komponist der Spät- oder Neuromantik zuzurechnen. Den krönenden Abschluss seines Konzerts hat Johannes Unger dem Pariser Orgelkünstler Charles-Marie Widor gewidmet. Er hat dank der fortgeschrittenen
Orgelbaukunst seines Landes die Form der Sinfonie für sein Instrument etabliert und davon zehn Exemplare geschaffen. Es erklingt seine letzte, die Zehnte, auch die „Romanische“ genannt, deren vier Sätze den romanischen Ratzeburger Dom mit abwechslungsreichen Klängen erfüllen wird. Karten zu 10, ermäßigt 5 Euro sind ab 16 Uhr an der Tageskasse erhältlich. Am Samstag, 22. August gibt es dann um 16.30 Uhr im Hohen Chor des Domes Kammermusik für Barockvioline, Flöte, Cello und Cembalo mit dem Ensemble sowie Christian Skobowsky an der Chororgel.

Foto: Horst Otto Müller

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Nördlich der A24

Die Orgel tanzt

Ratzeburg – Der Organist Nikolai Geršak aus Friedrichshafen am Bodensee lässt in seinem Konzert im Ratzeburger Dom am Samstag, 8. August um 16.30 Uhr die Orgel tanzen. Tänze von Samuel Scheidt aus dem Barock stimmen ein in ein musikalisches Erlebnis, das Instrument und Dom und sicher auch alle Zuhörer in Schwingung versetzen wird. Dank Guy Bovets „Salamanca“, der legendären „Trois dances“ von Jehan Alain und dem „Dance No. 4“ von Philip Glass in bester minimal music-Manier. Die Tageskasse öffnet um 16 Uhr (10, ermäßigt 5 Euro).
Der Lübecker Marienorganist Johannes Unger setzt den Orgelsommer am 15. August um 16.30 Uhr symphonisch-expressiv fort: César Franck, Georg Schumann und Charles-Marie Widors 10. Symphonie.

Foto: Lucia Sauter

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Nördlich der A24

Bach und Stravinsky – Hommage

Ratzeburg – Der britische, in Berlin lebende Orgelvirtuose Daniel Clark ist zum wiederholten Male im Ratzeburger Dom, Domhof 18, 23909 Ratzeburg, zu Gast. Er spielt am Samstag, 1. August um 16.30 Uhr ein epochenübergreifendes Konzert. Sein Programm beginnt mit zwei sehr unterschiedlichen Werken von Johann Sebastian Bach. Der festlichen Toccata und Fuge d-Moll, der sogenannten Dorischen Toccata, steht die intime Triosonate in gleicher Tonart gegenüber. Das Finale des Konzerts ist eine Hommage an Igor Stravinsky, komponiert von dem Beiruter Komponisten Naji Hakim, der in Paris lebt. Seine Komposition kann als jugendlicher Geniestreich bezeichnet werden, die nahtlos an die Farbigkeit und Lebendigkeit der Musik des Exilrussen Stravinsky anknüpft. Zwischen Bach und Hakim/Stravinsky vermittelt die romantische 3. Sonate in a-Moll von August Gottfried Ritter, der im 19. Jahrhundert u.a. Organist der Dome in Merseburg und Magdeburg war. Die Tageskasse öffnet um 16.30 Uhr (10, ermäßigt 5 Euro). Der Orgelsommer wird am 8. August um 16.30 Uhr fortgesetzt. Unter Nikolai Geršaks Fingern wird die Domorgel tanzen.

Foto: Archiv Dommusiken

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Nördlich der A24

Italienischer Orgelabend

Konzert für Nachtschwärmer

Wer Italien liebt, weiß, dass Konzerte niemals vor 21 Uhr beginnen. Der in Hamburg lebende Italiener Antonio die Dedda bringt Barockmusik seines Landes und präsentiert sie auf der historischen Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel in Mölln. Das Konzertpublikum darf sich am Samstag, 25. Juli, auf ein abwechslungsreiches Konzert und barocke Klangpracht zu später Stunde in der St. Nicolai Kirche, Am Markt 12, 23879 Mölln, freuen. Das Konzert beginnt um 21 Uhr und verspricht einen musikalischen Sommerabend voller italienischer Leidenschaft, barocker Virtuosität und eindrucksvoller Klangfarben. Musikliebhaber sowie Freunde der Orgelmusik sind herzlich eingeladen, diesen besonderen Konzertabend zu erleben. Der Eintritt beträgt 15 Euro, für Personen bis 30 Jahren 5 Euro.

Foto: Canva

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Nördlich der A24

Musik aus Paris im Dom

Ratzeburg – Die Große Rieger-Orgel im Ratzeburger Dom, Domhof 18, 23909 Ratzeburg, steht im Mittelpunkt eines Konzerts mit Musik aus Paris. Stefan Viegelahn entlockt der König der Instrumente am Samstag, 25. Juli um 16.30 Uhr französisch-symphonische Klänge. Auf dem Programm steht die Fantasie A-Dur des Altmeisters der Epoche, César Franck, das Scherzos des Impressionisten Maurice Duruflé und die 3. Symphonie in fis-Moll von Louis Vierne, der wie kaum ein anderer die Orgel zum Orchester werden lässt. Jean-Pierre Leguays Préludes aus jüngeren Tagen zeigen noch einmal eine neue Seite der Klangmöglichkeiten der Domorgel. Der Künstler Stefan Viegelahn ist Professor für Orgelspiel an der Frankfurter Musikhochschule, deren kirchenmusikalische Abteilung der auch leitet. Die Tageskasse öffnet um 16 Uhr (10, ermäßigt 5 Euro). Der Orgelsommer wird am 1. August zur selben Zeit fortgesetzt, wenn Daniel Clark neben J. S. Bach und A. G. Ritter mit Naji Hakim einen weiteren Pariser Vertreter präsentiert und dessen geniales Jugendwerk „Hommage à Igor Stravinsky“ spielt.

Foto: Rebecca Hahn

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Nördlich der A24

Regionales Orgel-und Klavierkonzert

Kuddewörde – Am Sonntag, 19. Juli, 18 Uhr, findet in Kuddewörde das regionale Orgel- und Klavierkonzert statt.

Foto: Quoc Bao/pixabay