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Texte aus dem Herzogtum Lauenburg gesucht

Mölln – Mit dem Projekt „Begegnung mit Literatur“ startet der neu gegründete Literaturbeirat der Stiftung Herzogtum Lauenburg sein erstes gemeinsames Vorhaben. Unter diesem Motto sind alle Bewohnerinnen und Bewohner des Kreises eingeladen, sich an einem neuen künstlerischen Format zu beteiligen. Gesucht werden Beiträge von etablierten Autorinnen und Autoren ebenso wie von bisher unentdeckten Schreibtalenten, die ihre Werke noch nicht öffentlich vorgestellt haben. Eingesendet werden können Kurzgeschichten, längere Erzählungen, Essays, Gedichte und Prosa. Einen thematischen Schwerpunkt gibt es nicht.

Der Literaturbeirat freut sich auf alle Einsendungen, um diese zu sichten. Ausgewählte Einsendungen werden bei einer öffentlichen Lesung in Auszügen vorgetragen. Diese findet am 14. November im Stadthauptmannshof in Mölln statt. Wer teilnehmen möchte, kann den eigenen Beitrag (max. zehn Normseiten) bis zum 15. Oktober an folgende E-Mail senden info@stiftung-herzogtum.de.

Texte mit diskriminierenden, rassistischen, sexistischen oder anderweitig menschenverachtenden Inhalten werden nicht berücksichtigt. Weitere Informationen zum Beirat und zum Projekt: www.stiftung-herzogtum.de/kultur/literaturbeirat/

Foto: Björn Martens

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„Mein Dorf & seine Geschichte“ – Buchvorstellung vor vollem Haus

Mölln – Marie Nehls absolvierte bis Ende August ihr „Freiwilliges Kulturelles Jahr“ (kurz FKJ) in der in Mölln ansässigen Stiftung Herzogtum Lauenburg. Ein Jahr voller neuer Eindrücke und jeder Menge Arbeit im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und ein Jahr voller Engagement für das im FKJ anstehende eigene Projekt: Die 19-jährige Pantenerin hat über viele Monate aus eben diesem, einem ursprünglich kleinen FKJ-Projekt, etwas Großartiges und vielleicht im Bereich FKJ Einzigartiges erschaffen: ihr eigenes Buch. Am 22. August folgten über 80 junge sowie ältere Gäste der Einladung zur Buchvorstellung. Das Ziel, Jung und Alt zusammen zu bringen und die Geschichten aus insgesamt zehn Dörfern neu zu beleben, war erreicht, denn die Generationen zum Austausch zu bewegen, Geschichten ‚op n Dörpn‘ nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und die Dörfer bekannt zu machen, gelingt mit „Mein Dorf & seine Geschichte“ hervorragend. „Ich möchte, dass man sich auf dem Dorf wieder mit Namen begrüßt, die berühmte Tasse Kaffee über den Gartenzaun oder Dorffeste wieder mit dem Dorfleben verbindet. Das und die Gespräche – genau das ist es doch, was das Leben auf dem Dorf ausmacht!“ Möglich sei dies aber nur, so Marie Nehls, wenn alte Geschichten und neue Erfahrungen aufeinandertreffen und die Menschen sich wieder näherkommen würden. Sie hat alte Erzählungen und Fotos dem heutigen Leben auf dem Dorf gegenübergestellt und dabei, so Nehls, nur zehn Dörfer „geschafft“. Akribische Recherche im Kreisarchiv, Gespräche aufzeichnen – die junge, engagierte Menschen mit Alteingesessenen geführt haben, Fotos und Tafeln für die Gemeinden erstellen und dann noch die Grafik der Seiten – Marie Nehls hinterlässt mit diesem Engagement große Fußspuren in der Stiftung und konnte doch alle im Laufe der Monate gewachsenen Aufgaben bewältigt werden. „Maries Projekt hat uns sehr imponiert und begeistert. Unglaublich auch, wie viele Menschen heute hier sind und sich für das Thema interessieren, das Marie so toll umgesetzt hat!“, äußert sich Vizepräsidentin Barbara Kliesch angetan in ihrer Begrüßung der Gäste. Und auch Geschäftsführer Stefan Büngens ist sich sicher, dass das Thema des Buches und das dafür benötigte Zusammenspiel der Generationen den Nerv der Zeit treffen.

„Auf die Frage ‚Woher kommst du?‘ und meine Antwort ‚aus Panten‘ kommt meistens die Reaktion ‚Wo ist das denn?‘ oder ‚Und was gibt’s da?‘“, so Marie Nehls im Rahmen der Veranstaltung. Und genau dies habe sie dazu angeregt, genauer zu recherchieren – über den eigenen Wohnort und dessen Geschichten. Und genau hier festigte sich der Gedanke zur Projektarbeit. „Dorfgeschichte lebt nur weiter, wenn man sich miteinander austauscht – und genau das wünsche ich mir! Von Ihnen, die heute hier sind und von allen, die das Glück haben, in einem Dorf zu leben!“ Zumindest an diesem Nachmittag ging der Wunsch in Erfüllung, denn gemeinsam sprachen die Anwesenden über das Buch und die Geschichten von den Dörfern, über eigene Erlebnisse und Erfahrungen oder Wünsche für das gemeinsame Dorfleben. Beeindruckt zeigten sich auch die anwesenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die der Einladung gefolgt waren und voller Stolz die Ortstafeln entgegennahmen, die Marie für diesen Anlass erstellt hatte.

Das Buch ist nun bei Epubli sowie bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg erhältlich.

Fotos: Sabine Riege und Alexandra Nehls

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Redaktionsschluss: kulTOUR durchs Herzogtum

Hzgt. Lauenburg – Anfang Oktober erscheint unsere fünfte Ausgabe von kulTOUR durchs Herzogtum. Redaktionsschluss ist der 10. September und wir freuen uns auf Ihre Zuschriften mit einem redaktionellen Beitrag zu besonderen Kunst-Veranstaltungsorten, kulturellen Terminen, Eröffnungen oder z.B. Aufrufe an Kunstschaffende. Leider können wir eine Veröffentlichung nicht garantieren – aber bisher konnten wir alles in dem Magazin unterbringen. Erreichen Sie mit Ihrem Text Menschen und Gleichgesinnte im gesamten Kreis Herzogtum Lauenburg, tauschen Sie untereinander Theater-Kostüme und Requisiten, bieten Sie einen Übungsraum oder fragen Sie nach Utensilien, die vielleicht bei einem anderen Künstler unbeachtet auf dem Dachboden liegen – wir möchten mit kulTOUR durchs Herzogtum ein zusätzliches kulturelles Netzwerk für Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturschaffende und Interessierte bieten und hoffen, Sie nutzen es!🎭🎨 Wir freuen uns auf Ihre E-Mail an: s.riege@stiftung-herzogtum.de mit dem Betreff „kulTOUR“

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Buchvorstellung „Mein Dorf & seine Geschichte“

Mölln – Geschichten sind mal sichtbar, auch mal verborgen – und häufig beinahe vergessen. Genau hier setzt das Buchprojekt „Mein Dorf & seine Geschichte“ der Stiftung Herzogtum Lauenburg an, das am Samstag, 22. August, um 11 Uhr im Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, 23879 Mölln, vorgestellt wird. Die kostenfreie Veranstaltung mit einem musikalischen Beitrag von „Mr. Finnlay“ lädt dazu ein, die Entstehung des Projekts kennenzulernen und mit der Autorin Marie Nehls, die 2025/26 ihr Freiwilliges Kulturelles Jahr bei der Stiftung absolviert, ins Gespräch zu kommen. Ausgangspunkt des Projekts ist die Frage: „Wo wohnst du?“ Wer aus einem kleinen Dorf stammt, kennt oft die Rückfrage: „Wo liegt das?“ oder „Was gibt es dort?“ Dabei stecken gerade in kleinen Orten zahlreiche Geschichten, die häufig nur noch in den Erinnerungen älterer Generationen und im Wissen der Nachbarschaft weiterleben.

Mit dem Projekt „Mein Dorf & seine Geschichte“ werden diese Erinnerungen gesammelt, dokumentiert und für kommende Generationen bewahrt. Im Mittelpunkt stehen nicht nur historische Fakten, sondern vor allem die Menschen, ihre Erlebnisse und die Identität der Dörfer. Die Buchvorstellung bietet Einblicke in das Projekt, Gelegenheit zum Austausch sowie Kaffee und Kuchen in besonderer Atmosphäre. „Wir finden es besonders erwähnenswert, dass Marie dieses Projekt komplett selbständig entwickelt, geplant und erarbeitet hat“, teilt die Vizepräsidentin der Stiftung Barbara Kliesch mit. „Für die Literatur über den Kreis Herzogtum Lauenburg ist dieses Buch eine wertvolle Ergänzung.“

Ziel ist es, die Vergangenheit lebendig zu machen und zu zeigen, welche Geschichten und Schätze direkt vor der eigenen Haustür liegen. Dabei arbeiten Jugendliche und ältere Generationen aus dem Kreisgebiet gemeinsam daran, Erinnerungen zu bewahren.

Foto Links: Privat; Foto Rechts: Marie-Luis Nehls; Bildmontage erstellt mit Unterstützung von KI.

Foto: Marie-Luis Nehls

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Programm 2. Halbjahr 2026

Mölln – Mit 20 Veranstaltungen aus den vielfältigen Bereichen der Stiftung Herzogtum Lauenburg und zusätzlichen „Kultur auf Dorf-Tour“-Events startet die Stiftung nach dem KulturSommer am Kanal in den Rest des Jahres. „Wir freuen uns immer wieder über das breite Angebot, das wir den Besuchern unserer Veranstaltungen bieten können“, berichtet der Präsident der Stiftung Klaus Schlie. „Dabei möchte ich betonen, dass unser Programm ohne die zahlreichen Kooperationspartner im Kreis ganz anders aussehen würde.“ So findet die International Guitar Night, die bereits öfter in Mölln für ein volles Haus gesorgt hat, diesmal als gemeinsame Veranstaltung mit der Stadt Lauenburg in Lauenburg statt (20. November). Aber auch wiederkehrende, erfolgreiche Höhepunkte befinden sich im Angebot: Die Akademiekonzerte werden mit einem Klavierabend fortgesetzt. Der aus Ratzeburg stammende und an der Hochschule für Musik Freiburg studierende Jakob Büschking spielt am 25. September in Mölln Werke von Bach, Ligeti, Chopin und Schubert. Die Vorbereitungen für die Herbstausstellung sind in vollem Gange. Antje Ladiges-Specht kuratiert die Ausstellung unter dem Motto „Natur – was nun?“. Wir können auf eine besondere Zusammenstellung von Künstlerinnen und Künstlern gespannt sein. Kunstinteressierte besuchen am besten die Vernissage am 20. September in Mölln. Einen Poetry Slam unter der bewährten Moderation von Björn Högsdal können alle, die sich für diese Mischung aus Performance und Literatur begeistern, am 17. Oktober in Geesthacht erleben. In diesem Jahr wird wieder der Kulturpreis der Stiftung verliehen. Ob es sich um eine Einzelperson, eine Gruppe oder eine Institution handelt, wird im November bekannt gegeben. Der Stiftung geht es darum, besondere Verdienste im kulturellen Bereich im Lauenburgischen auszuzeichnen und das vielfältige Kulturleben in unserer Region hervorzuheben. Die Lauenburgische Akademie für Wissenschaft und Kultur bietet zahlreiche Vorträge an: So wird beispielswiese die Leiterin der Kreismuseen Dr. Anke Mührenberg am 17. November anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Kreises über Ereignisse während dieses Zeitraums berichten. Der Lübecker Hydrologe Prof. Christoph Külls gibt am 17. September einen Einblick in den Wasserkreislauf im Kreisgebiet und die gegenwärtigen Veränderungen. „Auf unserer Streuobstwiese in Einhaus wird es wieder einen Apfeltag geben“, fügt die Vizepräsidentin der Stiftung Barbara Kliesch hinzu. „Die Erhaltung alter Obstsorten ist uns ein besonders Anliegen. Einen Termin werden wir kurzfristig bekannt geben, da der Zeitpunkt der Erntereife noch nicht feststeht.“ Nähere Informationen erhalten Interessierte bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg oder im Halbjahresprogramm, das ab Mitte August in den Filialen der Kreissparkasse sowie in verschiedenen öffentlichen Stellen im Kreis erhältlich ist. Selbstverständlich steht das Programm auch digital zur Verfügung. Unter www.stiftung-herzogtum.de finden sich auch Ergänzungen oder Änderungen. Ein besonderer Dank gilt dem Premiumsponsor, der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg, ohne die die Stiftung dieses kreisweite Angebot nicht unterbreiten könnte. Die Stiftung freut sich auf zahlreiches Erscheinen bei den Veranstaltungen und hofft auf viele begeisterte Zuschauer und Besucher!

Foto: Björn Martens

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Konzert in Albsfelde

Albsfelde – Die Band „Gießkanne“ sorgt am Samstag, 13. Juni, um 19 Uhr in der Haferdiele (An Soot 2, 23909 Albsfelde) mit ihren vielfältigen Songs für gute Stimmung. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Der im Halbjahresprogramm der Stiftung Herzogtum Lauenburg genannte Termin So., 14. Juni ist nicht richtig. Die Coverband aus Ratzeburg und Umgebung hält musikalisch für jeden etwas bereit. Wie aus einer Gießkanne verteilen sie ihre Songs über die ganze musikalische Landschaft – breit gefächert und erfrischend vielseitig. Ob laut und kraftvoll mit Schlagzeug, Gitarren und Bass – Rock, Pop und Schlager der letzten 50 Jahre – oder unplugged mit zwei Gitarren und Bass: Sie treffen immer den richtigen Ton. Die Musik lädt zum Mitsingen, Mittanzen oder einfach zum Genießen ein. Im Repertoire der Band finden sich Hits von Sportfreunde Stiller, Creedence Clearwater Revival, Bryan Adams, Chris Norman, Torfrock, Westernhagen, Hannes Wader, Udo Lindenberg, Wir sind Helden, Die Toten Hosen – und viele mehr. Die Gemeinde Albsfelde veranstaltet diesen Abend gemeinsam mit der Stiftung Herzogtum Lauenburg im Rahmen der Reihe „Kultur auf Dorf-Tour“, die die Stiftung als ein Kulturknotenpunkt des Landes ins Leben gerufen hat. Die Kulturknotenpunkte sind ein Projekt des Ministeriums für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und werden durch den Landeskulturverband e.V. koordiniert.

Foto: Simon Lehmann

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Musik am Maifeuer

mit der Band „Die Herren“Kultur auf Dorf-Tour

Witzeeze –„Die Herren“ erfreuen ihr Publikum am Donnerstag, 30. April um 20 Uhr im Zelt am Sportplatz an der Bahnhofstraße, 21514 Witzeeze, in entspannter und unterhaltsamer Stimmung mit vielseitiger Musik zum Genießen, Mitwippen und Mitsingen. Die Gemeinde Witzeeze veranstaltet diesen Abend gemeinsam mit der Stiftung Herzogtum Lauenburg im Rahmen der Reihe „Kultur auf Dorf-Tour“, die die Stiftung als ein Kulturknotenpunkt des Landes ins Leben gerufen hat. Die Kulturknotenpunkte sind ein Projekt des Ministeriums für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und werden durch den Landeskulturverband e. V. koordiniert. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Aus launigen Jam-Sessions am Bootsverleih in Mölln entstanden, formierte sich im Laufe der Zeit eine feste Formation von drei Gitarristen mit 3 Stimmen, die eine bunte Mischung aus alten und neueren Songs (u. a. Beatles, Mamas and Papas, Tears for Fears, Reamonn) in neuem Gewand präsentieren. Und als am Bootsverleih immer mehr Gäste fragten, wann denn die Herren wieder spielen würden, lag der Bandname auf der Hand… „Die Herren“ spielen Songs aus ihrer Jugend (also den 60ern, 70ern und 80ern), aber auch neuere Stücke, denen sie ihren eigenen Sound verpassen. Getragen von zwei Gitarren und einem Bass, verbinden sich drei ganz unterschiedliche Stimmen zu klangvollen Harmonien.

Foto: Stiftung Herzogtum Lauenburg

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kulTOUR durchs Herzogtum

Die neue Ausgabe von kulTOUR durchs Herzogtum ist online. Lesen Sie hier Wissenswertes, Informationen zu Terminen und kulturellen Highlights von April bis September 2026. Dafür klicken Sie bitte einfach ins Cover der Ausgabe.

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Forum Junge Kunst

Schwarzenbek – Aufruf an junge Künstlerinnen und Künstler: Das Forum Junge Kunst geht in die vierte Runde. Auch in diesem Jahr ruft die Stadt Schwarzenbek gemeinsam mit der Stiftung Herzogtum Lauenburg und der Stadtjugendpflege Lauenburg kreative, engagierte und begeisterte junge Künstler dazu auf, das Forum Junge Kunst 2026 mit Leben, Ideen und Kunstaktionen zu einem besonderen Erlebnis zu machen. Vom 20. bis 27. Juni findet das Forum bereits zum vierten Mal im Rahmen des KulturSommers am Kanal statt. Als Kooperationspartner und Veranstaltungsort freut sich Schwarzenbek besonders auf die künstlerischen Beiträge junger Menschen aus dem gesamten Herzogtum Lauenburg – und gerne auch darüber hinaus. Das Forum Junge Kunst wurde 2024 mit dem „Förderpreis für Jugend und Kultur“ der Stiftung Herzogtum Lauenburg ausgezeichnet – eine Anerkennung für ein Projekt, das jungen Menschen Raum gibt, ihre Ideen und Perspektiven künstlerisch sichtbar zu machen. Kickoff-Workshop als kreativer Auftakt: Als besonderes Highlight startet das Forum in diesem Jahr bereits im Frühjahr mit einem Kickoff-(Song-)Writing-Workshop mit dem Künstler Björn Högsdal. Der Workshop findet am 21. März von 14 bis 18 Uhr im YOUZ Schwarzenbek statt und bietet jungen Menschen die Möglichkeit, gemeinsam Texte, Songs und kreative Ideen zu entwickeln. Aktuell sind noch sieben Plätze frei. Im Amtsrichterhaus Schwarzenbek erhalten junge Künstler zwischen 14 und 24 Jahren die Möglichkeit, ihre Werke zu präsentieren – allein oder in Gruppen, vorgefertigt oder vor Ort erarbeitet. Das angegebene Alter dient dabei lediglich als Orientierung: Entscheidend ist die Begeisterung für Kunst und der Wunsch, sich kreativ auszudrücken.

Ob Street Art, Bildende Kunst, Fotografie, Wortkunst, Installationen oder Video- und Medienkunst – das Forum Junge Kunst wird auch 2026 wieder zu einem Ort für fantasievolle, mutige und innovative Beiträge junger Künstlerinnen und Künstler. Dabei steht eines ganz klar im Vordergrund: Es gibt keine Jury und keine Bewertung der Beiträge. Vielmehr geht es darum, jungen Künstler einen freien Raum zu bieten, in dem sie sich ausprobieren, ausdrücken und ohne Druck zeigen können, was sie bewegt. Wer sich vom Aufruf zum Forum Junge Kunst angesprochen fühlt und teilnehmen möchte oder Interesse am Workshop hat, kann sich gerne bei Jana Kress melden. Anmeldungen für die Teilnahme am Forum Junge Kunst sowie für den Workshop sind per E-Mail möglich unter:
J.Kress@schwarzenbek.de. Die Stadt Schwarzenbek und alle Kooperationspartner freuen sich auf ein inspirierendes Forum Junge Kunst 2026.

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Orgelbenefiz-Nachmittag

Mölln – Eine Orgel selbst zusammenbauen, Musik hören und dabei Essen und Trinken genießen – das können kleine und große Besucherinnen und Besucher am Sonnabend, 21. Februar, 14.30 bis 18.30 Uhr im Stadthauptmannshof in Mölln (Hauptstr. 150). Unter dem Motto „…der Orgel zum Segen“ laden der Orgelbauverein Mölln und Kirchenmusikdirektorin (KDM) Susanne Bornholdt zu einem Benefiznachmittag für die historische Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel der Möllner St.-Nicolai-Kirche ein. Das Instrument wurde 2022 aufwändig restauriert. „Es ist ein einzigartiges Zeugnis der Orgelbaukunst und lebendige Klanggeschichte“, sagt Hartmut Ledeboer vom Möllner Orgelbauverein. „Die Orgel verfügt über den größten Bestand an historischen Pfeifen des Orgelmeisters Jacob Scherer 1558 und kostbare Pfeifen der gotischen Vorgängerorgel von 1436.“ Aus der kostenintensiven Restaurierung ist trotz großer Bemühungen des Vereins und der Gemeinde immer noch ein Finanzierungsdefizit offen. Hartmut Ledeboer und KMD Susanne Bornholdt hoffen nun auf Spenden und Aufmerksamkeit durch einen bunten Nachmittag rund um das Thema Orgel. Die „Doe-Orgel“. Gleich dreimal gibt es an dem Nachmittag die Gelegenheit, einen Orgelbausatz selbst zusammenzubauen. „Wir laden Kinder ab sieben Jahren, genauso wie Erwachsene, die immer schon wissen wollten, wie eine Orgel funktioniert, dazu ein“, sagt Susanne Bornholdt. Die mobile „Doe-Orgel“ (von niederländisch doen = tun) wurde speziell entwickelt, um die Funktionsweise einer Orgel kennenzulernen. Der Aufbau des Bausatzes mit über 120 Einzelteilen, bestehend aus Orgelpfeifen, Tasten, Windlade, Balg, Rahmen und weiteren mechanischen Teilen, dauert in einer kleinen Gruppe circa 40 Minuten und findet um 14.30 Uhr, 15.45 Uhr und 17 Uhr statt.

Drei Kurzkonzerte mit Tasten, Flöten und Gesang

Nach dem Aufbau der Doe-Orgel gibt es jeweils ein Kurzkonzert „von Flöten und Tasten“. Um 15.15 Uhr, 16.30 Uhr und 17.45 Uhr spielen Hartmut Ledeboer (Flöten) und Susanne Bornholdt (Orgel) Musik von Carl Philipp Emanuel Bach, Carl Joachim Andersen, Johann Gottfried Müthel und Lili Boulanger. Um 16.30 Uhr kommen auch der Möllner Kinderchor und die „Spatzen“ dazu. Zwischendurch stehen für die Besucher eine große Auswahl an Suppen (auch als „Suppentasting“) und verschiedene Getränke zum Kauf bereit, gegen Spende gibt es ein reiches Kuchenangebot und Kaffee. Der Eintritt erfolgt ebenso gegen Spenden. Da der historische Raum im Stadthauptmannshof nur für 125 Personen zugelassen ist, finden bei großer Nachfrage weitere Konzerte statt.

Der Zeitplan des Benefiz-Nachmittags: 14.30 Uhr: Aufbau der Doe-Orgel
15.15 Uhr: Kurzkonzert „von Flöten und Tasten“: Hartmut Ledeboer und Susanne Bornholdt, Musik des Möllner Komponisten Johann Gottfried Müthel trifft auf die Komponistin Lili Boulanger. 15.45 Uhr: Aufbau der Doe-Orgel. 16.30 Uhr: Kurzkonzert „begleitet von Flöten und Tasten“: Möllner Kinderchor und Spatzen, Hartmut Ledeboer und Susanne Bornholdt. 17 Uhr: Aufbau der Doe-Orgel. 17.45 Uhr: Kurzkonzert „von Flöten und Tasten“: Hartmut Ledeboer und Susanne Bornholdt, Musik des Hamburger Komponisten Carl Philipp Emanuel Bach begegnet Musik des dänischen Komponisten und Flötisten Carl Joachim Andersen und verabschiedet sich mit einer Nocturne der französischen Komponistin Lili Boulanger

Zum Foto: Einen bunten Nachmittag für Groß und Klein zugunsten der Orgel in Mölln bieten KMD Susanne Bornholdt und Hartmut Ledeboer. (Foto: Sabine Riege/Stiftung Herzogtum Lauenburg)