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Natur, Glaube, Hoffnung – Frühjahrsausstellung

Mölln – Das Klima wandelt sich. Die Unwetter verheeren nicht nur weit entfernte Länder, sie kommen zu uns vor die Haustür. Man kann die Augen verschließen und sich wegducken. Doch wie man es auch wendet: Eine Lösung ist das nicht. Welchen Beitrag kann die Kunst leisten? Sie kann in die Zukunft weisen, in eine andere Welt. Eine Welt, in der die Verhältnisse sich zum Besseren kehren. Der Glaube an die Selbstheilungskräfte der Natur ist stark – uns ist aber bewusst, dass das nicht ausreicht. Das Wissen darum, dass wir handeln müssen, zeigt sich jeden Tag nachdrücklicher. Die Hoffnung auf eine Umkehr nähert sich uns an.
In der von Antje Ladiges-Specht kuratierten Frühjahrsausstellung werden Werke norddeutscher Künstlerinnen und Künstler ausgestellt, die uns in andere Denkbahnen lenken können – wenn wir uns darauf einlassen.  

Wir laden alle Interessierten herzlich zur Vernissage am Sonntag, 23. März um 11.30 Uhr in den Stadthauptmannshof ein!

Meinhard Füllner (Kreispräsident a.D.) führt in die Ausstellung ein. Für die musikalische Umrahmung sorgt Stefan Battige an der Harfe. 

Zu den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern:
Die Hamburger Malerin Barbara Koch versteht sich darauf, mit ihren Kunstwerken die Welt mit all ihren Schönheiten festzuhalten, den Betrachter hinzuführen und mitzunehmen auf eine Reise in Natur und Leben.
 
Der Bildhauer Alexis Haeselich aus Müssen arbeitet mit der Kettensäge. Die Skulpturen werden oftmals noch geschliffen, geölt oder manchmal auch gebrannt. Das Holz stammt dabei meist aus dem direkten Umland.
 
Seit Jahren kuratiert die Künstlerin Antje Ladiges-Specht aus Klein Zecher die Frühjahrs- und Herbstausstellungen der Stiftung Herzogtum Lauenburg. Erstmalig wird sie nun selbst den Gästen einige ihrer im Geiste des Zen geschaffenen Werke sowie eine Installation zeigen und an ihrer Kunst teilhaben lassen.
 
Die Fotografien von Marie-Claire Goile (Ratzeburg) fangen die Natur in Momenten ein, die oft unbemerkt bleiben: wenn die Nacht erwacht, die Dämmerung sanft die Welt umhüllt oder das erste und letzte Licht des Tages die Landschaft in einzigartige Farben taucht.
 
Gezeigt werden außerdem informative Roll-ups über die Umweltarbeit der Stiftung Herzogtum Lauenburg im Kreisgebiet.

Stadthauptmannshof (barrierefrei)
Hauptstraße 150, 23879 Mölln
Eintritt frei


Die Ausstellung ist bis zum 27. April geöffnet. Öffnungszeiten: samstags + sonntags 13 bis 17 Uhr (Ostersamstag und -sonntag geöffnet, Karfreitag und Ostermontag geschlossen).

Foto: Antje Ladiges-Specht

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Nördlich der A24

Rainer Prüss singt Leeder vun Seefohrt, Leevde un so

Gesprächskonzert – vorwiegend hochdeutsch

Mölln – Am Freitag, 14. März, 19.30 Uhr, kommt Rainer Prüss nach Mölln in den Stadthauptmannhof, Hauptstraße 150.

Kaum jemand ist in der deutschen Folk-Musik-Szene so viel herumgekommen wie Rainer Prüss. Im Gespräch mit Jörg Geschke, u.a. Mitarbeiter beim größten deutschen Festival dieses Genres in Rudolstadt, erzählt er von den 80er Jahren mit der bekanntesten deutschen Folkband Liederjan, von Erfahrungen mit deutschem Liedgut in anderen Ländern und seiner Vorliebe zum Plattdeutschen.

Das Lieblingsinstrument des Multiinstrumentalisten und Genre-übergreifenden Musikliebhabers Prüss ist die Konzertina, mit der er auch als Solokünstler international als bedeutender Vertreter hiesiger Traditionen gilt. Prüss wird seine neue CD mitbringen: „Ganz alleen…“ – Lieder über Leben, Liebe, Segeln und Seefahrt: kraftvoll, stimmungsvoll und poetisch, wie es vielleicht nur auf Platt geht. Dat ward ’n Konzert mit Schnacken, över sien muskalsche Vergangen-heit un düütsche Folkgeschicht.

Eine Kooperation mit SHARE MY MUSIC und dem Zentrum für Niederdeutsch.

Um Reservierungen wird gebeten per Mail an info@share-my-music.de oder Tel. 04542-87000.

Foto: Schellhaus

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Nördlich der A24

„Ik mool jüss so as mi de Pinsel wussen is!“

Leven un Wark vun Gabriele Münter

Mölln – Am Dienstag, 11. März, hält Dr. Hans Thomas Carstensen um 19.30 Uhr einen Vortrag über das Leben und die Werke von Gabriele Münster im Stadthauptmannshof, Hauptstraße 150, 23879 Mölln.

Gabriele Münter (1877 – 1962) ward as Levenspartnerin vun Wassily Kandinsky jümmers tohoop mit de berühmte russische Moler nennt. Awers as Mitgründerin vun de „Blaue Reiter“ is se ook jümmers een eegenständige Künstlerin ween, hett nie Kandinsky imiteert sondern een eegene Bildsprook entwickelt.

In een Tied, as Fruuns noch nich mull erlaubt weer, aleen spazeern to goon, weer dat för eer bannig schwoor, as een eegenständige Künstlerin anerkennt to warrn. Awers Gabriele Münter is liekers een bedüdende Molerin un de wull grootzügigste Kunststifterin vun’t 20. Joorhunnert wurrn.

Der Kunsthistoriker stellt schon seit einigen Jahren mit viel Bildmaterial einflussreiche Künstler in niederdeutschen Vorträgen im Programm der Stiftung vor.

Eine Kooperation mit dem Zentrum für Niederdeutsch in Holstein auf Initiative des Niederdeutsch-Beirats der Stiftung.

Foto: Martens

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Aktuelles Nördlich der A24

Da verbinden sich Himmel und Erde – aber wie?

„Talk in der Kulisse“ on tour

Ratzeburg – Am 7. März, 19.30 Uhr, geht es im „Talk in der Kulisse“ um das Thema wie sich Himmel und Erde verbindet im Refektorium im Ratzeburger Dom, Domhof 18, 23909 Ratzeburg.

Der Webstuhl und die Harfe: Auf beiden ist etwas von unten nach oben gespannt: Kettfäden bzw. Saiten. Mit beiden wird Kunst erschaffen: Musik und Paramente (textile Kunst, meist für den liturgischen Gebrauch). Kathrin Niemeyer ist Hand-webmeisterin und Leiterin der Ratzeburger Paramentenwerkstatt. Stefan Battige (Mölln) ist seit Jahrzehnten begeisterter Harfenist und reich an Erfahrungen im In- und Ausland.
Die Textilkünstlerin und der Musiker sind Gäste des Moderators und Musikers Lorenz Stellmacher in einem Talk, in dem es um Facetten von Kreativität geht. Woher kommt die Faszination, woher die Inspiration für neue Kunst auf beziehungsweise mit ihren „Werkzeugen“? Wie sind sie ihren Weg zwischen Tradition und eigenen Ideen gegangen? Was sind ihre Gedanken hinter dem Sicht- beziehungsweise Hörbaren? Es wird dort nicht nur geredet! Stefan Battige wird Harfe spielen und Kathrin Niemeyer erläutert ihre Tätigkeit an Beispielen.

Anmeldung unter info@stiftung-herzogtum.de oder telefonisch unter 04542-87000 ist erwünscht.

Zum Bild: Lorenz Stellmacher – Antje Berodt, Stefan Battige und Kathrin Niemeyer – Markus Scholz

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Gedenksendung zu Flucht und Vertreibung vor 80 Jahren

Vor 80 Jahren fand in Deutschland die Flucht von über 12 Millionen Deutschen aus den deutschen Ostgebieten statt. Am Sonntag, dem 2. März, erinnert die Kulturzeit noch einmal an die leidvollen Tage des Schmerzes und der Qualen.

Um 17 Uhr sendet die Kulturzeit dazu einen Bericht mit dem Titel „Der Schrecken hatte viele Namen“ Es sind  Erlebnissen und Betrachtungen des bekannten ostpreußischen Schriftstellers, Arno Surminski.

Die letzten jetzt noch lebenden Augenzeugen sollten um der vielen Opfer willen die Erinnerung an die furchtbaren Ereignisse wachhalten, ohne Rachegedanken, sondern mit Gedanken der Versöhnung. Dazu trägt die Kulturzeit mit drei Sendungen bei.

Die Sendung wird am Dienstag, 5. März, um 9 Uhr wiederholt.

 Zu empfangen sind die Sendungen auf der UKW-Frequenz 98,8, auf DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de

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Nördlich der A24

Tanzhaus mit der Band „Spaßvögel“

Mölln – Am Samstag, 1. März, 19.30 Uhr, bietet die Tanzband „Spaßvögel“ Internationale Folklore-Tänze zum Mittanzen unter der Tanzleitung Günter Klose an.

Passend zum Frühjahr kommen die „Spaßvögel“ ins Berufs- und Bildungszentrum Mölln und spielen zum Tanz auf. Die Spaßvögel, sind acht erfahrende Tanzmusikerinnen und Tanzmusiker, bei denen alle Tanzneulinge herzlich Willkommen sind, Tanzleiter Günter Klose wird alle Schritte ganz einfach erklären, einen Tanzpartner gibt es hierbei nicht. Zusammen mit der Musik lässt es sich dann fast wie von selbst tanzen, verspricht der Tanzleiter.

Anmeldungen unter info@folkclubmoelln.de oder telefonisch unter 04542 822472, der Eintritt beträgt 16 Euro, ermäßigt 8 Euro, Folkclub-Mitglieder haben wie immer freien Eintritt.

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Eine verhängnisvolle Affäre – Spannendes Theater live auf der Bühne

Schwarzenbek – Am Sonntag, 2. März,19.30 Uhr, erwartet das Publikum in Schwarzenbek, Festsaal im Rathaus, Ritter-Wulf-Platz 1, ein packendes Theatererlebnis: Die Produktion der Hamburger Kammerspiele bringt das fesselnde Drama Eine verhängnisvolle Affäre auf die Bühne. Die Theaterfassung des Kino-Klassikers von James Dearden, in der deutschen Übersetzung von Mirco Vogelsang, verspricht einen Abend voller Spannung und emotionaler Intensität. Unter der Regie von Christian Nickel und mit der Ausstattung von Birgit Voß brilliert ein exzellentes Schauspielerensemble, darunter Stephan Benson, Alexandra Kamp und Lisa Karlström.

Zum Inhalt: Dan Gallagher, erfolgreicher Anwalt und glücklicher Familienvater, lässt sich auf eine Affäre mit der attraktiven Alex Forrest ein. Was für ihn ein bedeutungsloser Seitensprung ist, bedeutet für Alex weit mehr – sie fordert eine Beziehung. Als sie ihm eröffnet, schwanger zu sein, beginnt eine dramatische Eskalation. Drohungen, Erpressung und ein psychologisches Katz-und-Maus-Spiel treiben Dan in eine ausweglose Situation.

Die Theaterfassung von Eine verhängnisvolle Affäre steht dem Filmklassiker in nichts nach: Hochspannung, emotionale Tiefe und brillante Dialoge garantieren ein fesselndes Theatererlebnis bis zur letzten Minute.

Kartenverkauf: Tickets für „Eine verhängnisvolle Affäre“ sind noch bis einschließlich Samstag, den 01. März in der Stadtbücherei Schwarzenbek oder an der Abendkasse erhältlich. Der Eintrittspreis beträgt 27 Euro beziehungsweise 29 Euro, je nach Sitzreihe.

Erleben Sie einen mitreißenden Theaterabend – wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Für weitere Informationen zum Kulturprogramm der Stadt Schwarzenbek und zu kommenden Veranstaltungen besuchen Sie den Veranstaltungskalender auf der Website der Stadt Schwarzenbek unter: https://www.schwarzenbek.de/Service/Veranstaltungskalender/   

Foto: Lahola

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Sieger gesucht: Jugend-Umweltpreis 2025

Alle zwei Jahre verleiht die Stiftung Herzogtum Lauenburg den Blunck-Umweltpreis sowie den Jugend-Umweltpreis – so auch in diesem Jahr!

„Und jetzt benötigen wir Vorschläge zu jungen Menschen, Einzelpersonen oder Gruppen, die sich im Bereich Umwelt und Natur engagieren und für diesen Einsatz belohnt und geehrt werden sollten“, so Klaus Schlie, Präsident der Stiftung Herzogtum Lauenburg. „Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 21. Lebensjahr, die aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg kommen und im vergangenen Jahr ein interessantes Umweltprojekt umgesetzt haben, Maßnahmen unterstützen oder die Nachhaltigkeit fördern, sind teilnahmeberechtigt!“, erklärt die Vizepräsidentin der Stiftung, Barbara Kliesch. Ob die Pflege der lauenburgischen Flora und Fauna, das Erkunden von Zusammenhängen, Ursachen, Entwicklungen oder Folgen von Naturereignissen oder -erscheinungen und die Beobachtung von Wechselwirkungen mit der Umwelt sind ebenso gefragt, wie Projekte zum Bereich Klimaschutz und vor allem die erzielten Nachhaltigkeitseffekte. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Die Bewerbungen beziehungsweise Vorschläge sollten schriftlich eingereicht werden. Hier sind Fotos, Filme und Dokumentationen der Projekte ebenso willkommen, wie Hinweise zu Maßnahmen in der Natur. Bewerbungsschluss ist der 23. Mai, Einreichungen bitte per Post an „Jugendpreis Schutz von Natur und Umwelt, Stiftung Herzogtum Lauenburg, Hauptstraße 150, 23879 Mölln oder per Mail an info@stiftung-herzogtum.de. Die Siegerehrung findet im Rahmen der Verleihung des Blunck-Umweltpreises am 27. September in Segrahn statt.

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Elfi Küster: „Im Nachtzug mit Madonna“

Backstage-Storys über Joe Cocker, Tom Jones, Prince, Peter Maffay, AC/DC, Rod Stewart und anderen Top Stars

Mölln – Am Sonntag, 16. März, kommt Elfi Küster um 16 Uhr ins Augustinum Mölln, Sterleyer Straße 44, um aus ihrem Buch „Im Nachtzug mit Madonna“ vorzulesen.

Die Insiderin und Medienflüsterin Elfi Küster erzählt temporeich, frech und unterhaltsam, was sie mit Stars wie AC/DC, Madonna, Prince, Joe Cocker, Rod Stewart, Peter Maffay, etc. im Backstagebereich erlebt hat. Die Geschichten berühren, zeigen die Härte dieses Business, aber auch das ganz große Glück auf der Zielgeraden in die Herzen der Musikfans. Ganz nebenbei verrät sie, mit welchen Tricks Promoter auf dem Weg in die Charts arbeiten.

Elfi Küster war lange Jahre Presse- und Promotion-Chefin des US-Medienkonzerns WEA/Warner Music. Mit einer eigenen Agentur schob sie danach Künstler*innen wie Annett Louisan, Stefan Gwildis, Roger Cicero, Zucchero und das Rilke-Projekt erfolgreich ins Rampenlicht. Was Musikpromoter machen und erleben, weiß kaum einer, der nicht dieser schillernden Welt angehört. Jetzt veröffentlicht sie ihre Memoiren. Blicken Sie mit Elfi Küster hinter die Fassaden von Make up, Image & Kulisse der großen Pop- und Rock-Stars.

„Die Grand Dame der Promotion zeigt sich mit ihren über 81 Jahren als eine geborene Entertainerin“. Peter Urban, NDR

„Ihr vertrauten die Stars“. (Hamburger Morgenpost)

„Sie hat damals dafür gesorgt, dass ich ahnungsloses, bebrilltes Küken aus der Provinz nicht gleich totgebissen wurde“ (Heinz Rudolf Kunze)

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem LandFrauenverein Berkenthin und Umgebung e.V.

Tickets für 15 Euro und 10 Euro ermäßigt bei der Touristeninformation Mölln und an der Tageskasse.

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Platt ut de Hansestadt

Am 21. Februar, 17 Uhr, wird eine neue Folge „Platt ut de Hansestadt“ ausgestrahlt, dieses mal mit Marie Sophie Koop, der Zentrum für Niederdeutsch Beauftragten in Holstein. Zu empfangen ist diese Sendung bei Lübeck FM (98,8Mhz, DAB+ und stream).

Bild: Kerstin Wehrmann