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Südlich der A24

Kulturstammtisch Süd

Am 26.9.2023 fand der erste Kulturstammtisch Süd im SmuX mit lebhaften Diskussionen und viel Austausch statt.

Jetzt geht es in die zweite Runde!

Am 18.1.24 findet das nächste Treffen im Elbschifffahrtsmuseum in Lauenburg um 18.30 Uhr statt. Elbstraße 59, Lauenburg.

Der Kulturstammtisch Süd freut sich über ein zahlreiches Erscheinen, bekannte und neue Gesichter und lebhaften Austausch.

Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ist Premiumpartner der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

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Ausstellungen

„Graphische Meisterschaft. Studiert, gelebt, gearbeitet in der DDR“

Die Ausstellung „Graphische Meisterschaft. Studiert, gelebt, gearbeitet in der DDR“ räumt auf mit stereotypen Ideen von DDR-Kunst und öffnet den Blick für die thematische Vielfallt der Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, die in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik an den renommierten Kunsthochschulen in Berlin, Dresden und Leipzig studierten. Die von Susanne Petersen, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kreismuseen, kuratierte und in Kooperation mit dem Lauenburgischen Kunstverein entstandene Ausstellung ist noch bis zum 25. Februar 2024 im A. Paul Weber-Museum in Ratzeburg zu sehen.

Der zeitliche Bogen wird gespannt von Wolfgang Mattheuer bis zu Christiane Baumgartner. Mattheuer, einer der bekanntesten Vertreter der Leipziger Schule, begann 1947 noch in der Sowjetischen Besatzungszone sein Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig. Christiane Baumgartner schrieb sich 1988 in Leipzig an der HGB ein und wechselte 1995 nach dem Fall der Mauer an das Royal College of Art nach London. Ihr Holzschnitt „A2, Abzweig Lehrte III“ von 2004 ist die jüngste der ausgestellten Arbeiten.

Mit Carlfriedrich Claus, dessen Nachlass heute zum eingetragenen Kulturgut Sachsens gehört, Roger Loewig und Klaus Süss sind auch Autodidakten vertreten. In der ehemaligen DDR bedeutete das einen erschwerten Zugang zu Ausstellungsbeteiligungen und dem Kunstmarkt. Ohne eine Mitgliedschaft im Verband Bildender Künstler, die in der Regel eine akademische Ausbildung voraussetzte, machte man sich mit der Ausübung des Künstlerberufs sogar strafbar.

Durch die thematische Gliederung in fünf Kapitel wie „Landschaft“ oder „Traum, Vision und Surreales“ bietet die Ausstellung nicht nur einen informativen, sondern auch einen sinnlichen und immer wieder überraschenden Einblick in den Kosmos der Kunst, die unter den schwierigen Bedingungen der DDR-Diktatur entstand. Das Besondere ist: Alle Arbeiten können von Besucherinnen und Besuchern nach Ausstellungsende ausgeliehen werden, denn die Werke kommen aus der Sammlung der Artothek des Lauenburgischen Kunstvereins, der mit dieser Präsentation in sein Jubiläumsjahr startet. Gefeiert werden 40 Jahre Kunstverein und 35 Jahre Artothek.

Dass der Sammlungsbestand von Künstlerinnen und Künstlern mit DDR-Biografie heute so umfangreich ist, ist dem Einsatz der 2019 gestorbenen Artothek-Mitbegründerin Hiltrud Lübbert zu verdanken. So sorgte Lübbert unter anderem dafür, dass Grafiken zwischen Zeitungspapier am Boden von Apfelkisten aus der DDR herausgeschmuggelt wurden.

Am 14. Januar und am 18. Februar, jeweils um 15 Uhr, führen die Künstler Augustin Noffke und Falko Behrendt gemeinsam durch die Ausstellung. Die Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr zu sehen.

Foto Bildunterschrift: Museumsleiterin Dr. Anke Mührenberg und Kuratorin Susanne Petersen M.A. vor einer Arbeit von Strawalde. © Kreis Herzogtum Lauenburg

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Nördlich der A24

Gebäude erzählen die Geschichte der Stadt (2)– ein Spaziergang durch die Möllner Altstadt

Neben der Nicolai-Kirche, dem Rathaus und dem Stadthauptmannshof, die im ersten Teil der Vortragsreihe vorgestellt wurden, gibt es in der Möllner Altstadt zahlreiche bemerkenswerte Häuser zu entdecken.

Stadtarchivar Christian Lopau nimmt seine Zuhörer mit auf einen Spaziergang zu historischen Gebäuden, die mit der Stadtgeschichte eng verbunden sind.

Werfen Sie einen Blick auf die Ratsapotheke, die Stadtmühle, das Heiliggeist-Hospital und viele andere Häuser und erleben Sie Geschichte und Geschichten, die sich hinterden historischen Fassaden verbergen.

Dienstag, 9. Januar, 19:00 Uhr, Theater Augustinum, Sterleyer Str. 44, 23879 Mölln, Eintritt frei

Foto Historische Aufnahme © Stadtarchiv

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Nördlich der A24

Silvester-Konzert & und letztes Konzert von Kantor Thimo Neumann in der St. Nicolai-Kirche

Ein letztes Mal spielt Thimo Neumann am 31. Dezember um 19.00 Uhr an der restaurierten Scherer-Bünting-Orgel ein Konzert. Dazu hat er zwei MusikerInnen eingeladen, mit denen er gemeinsam Werke aus der Barock- und Renaissancezeit – also passend zum Klang der Orgel – musizieren wird: Franziska Stürzel (Sopran), Theresa Paulus (Trompete) und Kantor Neumann präsentieren Werke von J. S. Bach, A. Scarlatti sowie eine selten gehörte Kantate für Sopran, Trompete und Orgel von Alessandro Melani. Zudem werden Werke von G. F. Händel aus dem Messias („Rejoice“) sowie Orgelwerke von N. Bruhns.

St. Nicolai-Kirche Mölln, Einritt an der Abendkasse 12€ (erm. 8€)

Zum 31.1.2024 wird Kantor Thimo Neumann die Kirchengemeinde verlassen, um eine Stelle als Musiklehrer anzutreten.

Festlicher Verabschiedungsgottesdienst am 12. Januar, 17.00 Uhr in der St. Nicolai-Kirche .

Foto Neumann © Neumann

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Nördlich der A24

Kulturzeit aus Ratzeburg

24.12., Heiligabend, 17 Uhr „Weihnachten in alter Zeit“

25.12., Erstfeiertag, 17 Uhr J.S.Bachs „Weihnachtsoratorium“ (Ausschnitte)

26.12., Zweitfeiertag, 9 Uhr vormittags „Weihnachtsmusik“

 26.12., Zweitfeiertag, 16 (!) Uhr, „Ein barockes Weihnachtskonzert“

 Hinweis: 24.12.,Heiligabend, 10 Uhr und 15 Uhr  Gottesdienste (live) aus der Fischerkirche in Schlutup                                

Zu empfangen sind die Sendungen auf der UKW-Frequenz 98,8 MHz, auf  DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de[http://www.okluebeck.de     

Foto © PIXABAYtianya1223am19.8.22-freie-KomNutzung.jpg am 19.8.2022

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Nördlich der A24

Musik zur Christnacht

Wer sich am späten Heiligen Abend nach einem möglicherweise turbulenten Tag einen besinnlichen Ausklang im Licht der Kerzen wünscht, ist um

23:00 Uhr herzlich in den Ratzeburger Dom eingeladen und wird von festlichen und meditativen Klängen empfangen, die Christian Skobowsky den beiden Orgeln der romanischen Weihnachtskirche entlockt. Emilia Handke liest und erinnert die Weihnachtsgeschichte. Der musikalische Bogen reicht von Georg Böhm und Johann Sebastian Bach über Barock und Romantik aus Frankreich bis zu Jean Langlais‘ „Gesang der Hirten“.

Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende für BROT FÜR DIE WELT gebeten.

Ratzeburger Dom, Heiligabend, 24. Dezember 2023, 23:00 Uhr

MUSIK ZUR CHRISTNACHT, Emilia Handke (Texte)

Domorganist Christian Skobowsky (Spende für BROT FÜR DIE WELT)

V O R S C H A U

Neujahr, 1. Januar 2024

17:00 Uhr

ORGELKONZERT mit  NEUJAHRSPREDIGT

César Franck – Jean Titelouze – Jean Langlais – Olivier Messiaen Domprobst Gert-Axel Reuß An der Großen Rieger-Orgel: Christian Skobowsky (Eintritt frei – Spende erbeten)

Foto Kerzenlicht im Ratzeburger Dom © (Archiv Dommusiken)

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Nördlich der A24

Die Flöten des Pan

Ernesto Villalobos  – Panflöte, Querflöte und Whistle

Jessyca Flemming  – Harfe

Erleben Sie ein abwechslungsreiches Konzert mit Flöten und Harfe.

Lassen Sie sich von den unterschiedlichsten sphärischen Klängen der verschiedenen Flöten im Zusammenklang mit dem Engelsinstrument Harfe inspirieren und tauchen Sie ein in die

Welt der „Flöten des Pan“, der Musik des Hirtengottes. Mit Werken aus Barock, Klassik, Romantik und Traditionals aus den verschiedensten Regionen der Welt. Bevor das Duo in der Hamburger Laeiszhalle gastiert, macht es einen Abstecher nach Mölln ins Augustinum. Ein Konzertprogramm der Superlative!

Donnerstag, 28. Dezember, 15:30 Uhr, Theater Augustinum, Karten an der Tageskasse., Eintritt: 10 Euro / Gäste 12 Euro

Foto Duo Elysion © Claudia Gerhard

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Ausstellungen

Nils Stöwahse zeigt „An und zwischen Nord- und Ostsee“

Im Foyer des Ratzeburger Kreishauses ist ab sofort wieder eine neue Ausstellung eines regionalen Künstlers zu sehen. Nils Stöwahse aus Wesenberg zeigt seine Fotografien zum Thema „An und zwischen Nord- und Ostsee“.

Der 64- Jährige fotografiert schon seit seiner Jugend leidenschaftlich gerne, damals noch mit einer „Agfa Synchro BOX“. Aus beruflichen Gründen musste sein Hobby lange Zeit ruhen, seit 2016 ist er aber wieder mit Feuer und Flamme dabei. „Vor allem die heutigen technischen Möglichkeiten der Digitalfotografie sind für mich spannend, das Nachbearbeiten von Bildern und das Ausprobieren neuer Perspektiven, das war analog noch fast unmöglich beziehungsweise nur den Profis vorbehalten. Man darf ja nicht vergessen, dass man die analogen Bilder zunächst entwickeln lassen musste um zu sehen, ob sie gut geworden sind.“

Seinen Fokus legt Stöwahse in seiner fotografischen Arbeit auf Industrie-, Architektur-, Natur- und Landschaftsfotografie, immer auf der Suche nach der besonderen Perspektive, Reflexionen und Projektionen. Bereits fünf Mal in Folge nahm er in Thandorf an „Dörfer zeigen Kunst“ teil, 2018 stellte er in Lübeck im Rahmen der Museumsnacht aus. „Auf das Kreishaus als Ausstellungsmöglichkeit brachte mich Anne Auerbach, die ich von den Ausstellungen in Thandorf kenne. Sie hatte bereits im Kreishaus ausgestellt und hat mir diese Möglichkeit empfohlen.“

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Kreisverwaltung montags bis donnerstags von 08.00 bis 16 Uhr und freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr kostenfrei besichtigt werden. Die Ausstellung wird bis zum 12. April im Kreishaus zu sehen sein.

Künstlerinnen und Künstler aus der Region, die ebenfalls gerne Ihre Bilder in der Kreisverwaltung ausstellen wollen, können sich bei Interesse gerne an die Kreisverwaltung unter pressestelle@kreis-rz.de. wenden.

Foto © Nils Stöwahse

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Aus der Stiftung

Kurze Winterpause

Die Stiftung Herzogtum Lauenburg hat noch bis zum 22. Dezember 2023 geöffnet. Dann schließ unser Büro für eine kleine Winterpause vom 23. Dezember 2023 bis 1. Januar 2024. Ab dem 2. Januar sind wir wieder für Sie da und freuen uns auf Sie.

Foto © Stiftung Herzogtum Lauenburg

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Nördlich der A24

Ein anderes Weihnachtsoratorium im Dom

Obwohl Bachs Weihnachtsoratorium ungemein populär und scheinbar unübertroffen ist, so gibt es doch daneben eine Fülle ebenso anrührender Weihnachtsmusik. Der Ratzeburger Domkantor Christian Skobowsky hat für das diesjährige Weihnachtskonzert seines Chores einige dieser Perlen zu einem „anderen“ Weihnachtsoratorium zusammengestellt, welches im Dom am Samstag, 12:00 Uhr zur Aufführung gelangt.

Als roter Faden erklingen verschiedene Magnificat-Vertonungen, denen der Lobgesang der Maria zugrunde liegt (Johann Eccard, Heinrich Schütz, Volker Bräutigam). Dieser Faden zieht sich musikalisch durch das Programm von den norddeutschen Hansestädten Hamburg, Lübeck, Stralsund und Königsberg mit ihrer großartigen Musikkultur aus über Berlin, Leipzig, Dresden und einen Abstecher in Mantua nach Venedig, wo Antonio Vivaldis „Magnificat“ entstand. Diese Komposition für Solostimmen, Chor und Orchester wird als Hauptwerk das Konzert beschließen.

Dieses andere Weihnachtsoratorium hat mit dem Bachischen gemeinsam, dass die biblische Geschichte ebenfalls wie ein Faden durch die Musik führt und die Szenen der Ankündigung und Geburt Jesu, der Hirten, der Engel und des greisen Simeon im Tempel verbindet. Sie wird von Clemens Heidrich vorgetragen, der den Ratzeburgern als „Elias“ in bester Erinnerung ist.

Es musiziert das mit Streichern, verschiedenen Flöteninstrumente, Fagott, Laute und Orgelpositiv besetzte Barockensemble der Ratzeburger Dom-Music zusammen mit Marie Luise Werneburg (Sopran), Marlen Herzog (Mezzosopran), Clemens Heidrich (Bass) und dem Ratzeburger Domchor unter Leitung von Christian Skobowsky.

16. Dezember um 12.00 Uhr und 17. Dezember 2023 um 19:00 Uhr. Der Vorverkauf in der Buchhandlung Weber (Herrenstraße 10, 04541-8026801) hat begonnen, Restkarten sind an der Tageskasse 45 Minuten vor Konzertbeginn erhältlich.

RATZEBURGER DOMMUSIKEN, Domhof 14, 23909 Ratzeburg

Foto Barockensemble der Ratzeburger Dom-Music © Archiv Dom-Musik

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