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Naturpark-Touren: Natur meets Kultur

Eine Entdeckungstour mit Naturparkführer Torsten Kubbe ist immer spannend. Zu vielen Tieren und Pflanzen am Wegesrand weiß er eine Geschichte zu erzählen. Naturerlebnis mit spannenden geschichtlichen Anekdoten zu verbinden ist seine Spezialität. In diesem Sommer gibt es drei Touren im Naturpark, die Geschichtliches mit Naturgenuss verbinden:

Keltische Jahresfeste und die pulsierende Natur im Sommer – viele Themen begleiten eine ausgedehnte Wanderung durch die lebhafte, wunderschöne Natur entlang des Behlendorfer Sees. Los geht es am 20. Juli, 11 Uhr.

Am Sonntag, 3. August findet ab 11 Uhr eine Tour „Auf den Spuren des weißen Goldes“ statt. Auf dieser Wanderung dreht sich alles um den Salzhandel und den Bau des legendären Stecknitzkanals und späteren Elbe-Lübeck-Kanals. Dieser ist das Erbe einer einst beschwerlichen und abenteuerlichen Reise des Salzes.

„Den alten Sachsen auf der Fährte“ heißt es am Sonntag 17. August ab 11 Uhr. Auf dieser spannenden geschichtlichen Tour im Bereich des Elbe-Lübeck-Kanals geht es um die uralten, im Schleswig-Holstein des 8. Jahrhunderts beheimateten Volksstämme und ihre dauernden Konflikte untereinander. Wie lebten die Menschen im frühen Mittelalter und wie waren die unterschiedlichen Weltanschauungen? Interessant ist auch der „Limes Saxoniae“, jene vergessene, durch den Urwald gesetzte Grenze zwischen den Sachsen und den Slawen, die in diesem Bereich verlaufen sein soll.

Weitere Infos zu diesen und weiteren Touren unter https://www.naturpark-lauenburgische-seen.de/veranstaltungen.html

Foto: Torsten Kubbe

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Neues Kirchenmusik-Konzept

Susanne Bornholdt wird Kantorin in Mölln

Mölln – usanne Bornholdt ist die neue Kirchenmusikerin in Mölln und Umgebung. Seit Mai 2025 ist sie als Regionalkantorin für die Kirchengemeinden Mölln, Breitenfelde und Gudow zuständig. Die Kirchenmusikdirektorin wechselte dafür innerhalb der Propstei Lauenburg ihren Arbeitsplatz, nachdem sie 20 Jahre lang in Aumühle tätig war. Die Wiederbesetzung der Stelle in der Region Mölln wurde durch ein neues Kirchenmusik-Konzept in Lübeck und dem Herzogtum Lauenburg mit insgesamt drei neuen Stellenprofilen ermöglicht.

Fortführung und Wiederaufbau der Chöre in Mölln

Nach längerer Vakanz wurde die Neubesetzung der Kirchenmusik-Stelle in Mölln und Umgebung sehnlich erwartet. Gruppen in der Region wie der Gospelchor, die Kantorei und der Kinderchor können nun weitergeführt oder neu aufgebaut werden. Auch die einzigartige Orgel in der Möllner St.-Nicolai-Kirche ist nun wieder in festen Händen. Das Instrument enthält Pfeifen aus dem frühen 15. Jahrhundert und wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut. Durch die aufwändige Restaurierung von 2018 bis 2022 wurde die Orgel optisch und klanglich zu einer der bedeutendsten Nordeuropäischen Orgeln.

Einzigartige Orgel in Mölln: „Dem Himmel dankbar“

Durch zwei Konzertreihen mit Organistinnen aus aller Welt erklang die Orgel auch in der Vakanz-Zeit. Durch eigene Gastkonzerte war auch Susanne Bornholdt schon vertraut mit der Orgel und freut sich auf die neue Aufgabe: „Man kann dem Himmel dankbar sein für dieses Instrument“, sagt sie begeistert.

Neues Kirchenmusik-Konzept: drei neugestaltete Vollzeit-Stellen

Der Wechsel von Susanne Bornholdt in die Region um Mölln kommt durch ein neues Kirchenmusik-Konzept im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg zustande. Insgesamt drei Vollzeit-Stellen wurden dadurch in verschiedenen Regionen Lübecks und des Herzogtums Lauenburg neu gestaltet. Andrea Wiese, bisher Kirchenmusikdirektorin in Wohltorf, übernimmt dabei künftig zusätzlich die musikalische Arbeit in der Gemeinde Aumühle. Die dritte Personalie betrifft den Lübecker Kantor Sven Fanick. Er war ehemals für die Gemeinden Luther-Melanchthon und Wichern zuständig und dehnt sein Tätigkeitsgebiet nun auf die Laurentius-Gemeinde aus. Dort war er bereits auf Honorarbasis als Chorleiter tätig. Diese Tätigkeit ist nun fester Teil seines Stellenprofils.

Kantor:innen sind nun beim Kirchenkreis angestellt

Neu ist an den Stellen auch, dass die drei betroffenen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker nicht mehr an einzelnen Gemeinden, sondern beim Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg angestellt sind. Der Wechsel der Trägerschaft ist bisher noch die Ausnahme, wird aber in Zukunft durch die regionale Zusammenarbeit von Kirchengemeinden verstärkt vorkommen. Michael Buffo, Kreiskantor in der Propstei Lauenburg und Ulrike Gast, Kreiskantorin in Lübeck, haben die Ausarbeitung der neuen Stellenprofile zusammen mit Landeskirchenmusikdirektor Hans-Jürgen Wulf begleitet.

Flächendeckende Versorgung mit Kirchenmusik hat Priorität

Michael Buffo sieht dabei Vor- und Nachteile der Veränderungen: „Leider geht es nicht ohne Einschnitte oder das Zusammenlegen von Gruppen. Wir schauen aber, dass alle Sparten wie Singen, Bläser und Orgelspiel flächendeckend besetzt sind.“ Einen großen Vorteil dieses Modells sieht Buffo sowohl für die Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker als auch die Gemeinde-Standorte: „Es schafft eine Sicherheit der Stellen angesichts künftiger Fusionen von Kirchengemeinden.“ Die professionelle musikalische Arbeit soll so trotz schwindender Kirchenmitgliederzahlen in der Breite gesichert werden.

Foto: Tim Karweick

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Kurzkonzert in der St. Nicolai-Kirche

Mölln – Das Orgel-Kurzkonzert dauert nur 30 Minuten und wird am 2. Juli, 17 Uhr, in der St. Nicolai-Kirche von der Orgelstudentin Dawon Lee aus der Orgelklasse von Prof Pieter van Dijk gestaltet.

Die Scherer-Bünting-Orgel wurde in den letzten vier Jahren aufwendig durch die holländische Orgelbaufirma Flentrop restauriert. Unter den 2.700 Pfeifen klingen gotische Pfeifen aus dem Jahr 1436. Sie zählen zu den ältesten klingenden Orgelpfeifen weltweit. In der Orgel befindet sich der gesamte Pfeifenbestand von Jakob Scherer. 1555 – 1558 hat er an dieser Orgel gebaut. Er ist der Urvater der gesamten norddeutschen Orgeldynastie.

Die Kurzkonzerte finden mittwochs von Juni bis Oktober alle 2 Wochen statt. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

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Examenskonzert

Mölln – Am Donnerstag, 26. Juni, 17 Uhr, gibt die aus Korea stammende Hamburger Studentin Narae Ahn auf der historischen Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel in der St. Nicolai-Kirche zu Mölln, Am Markt 10, 23879 Mölln, ein Konzert im Rahmen ihrer Masterprüfung. Narae Ahn studiert bei Prof. Wolfgang Zerer in Hamburg. Sie spielt Werke von D. Buxtehude, J. P. Sweelinck, H. Scheidemann und J. S. Bach.

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Führung durch das A. Paul Weber-Museum

Ratzeburg – Auch in diesem Jahr bietet der Kreis Herzogtum Lauenburg unter dem Titel „Auf in die Kreismuseen“ im Wechsel monatlich eine öffentliche Führung durch das A. Paul Weber-Museum oder die 50er-Jahre-Ausstellung des Kreismuseums Herzogtum Lauenburg an. Im Juni ist das A. Paul Weber-Museum an der Reihe: Interessierte können am Sonntag, 29. Juni, 15 Uhr, an einem Rundgang durch das A. Paul Weber-Museum, Am Domhof 5, 23909 Ratzeburg, teilnehmen.

Doris Schütt wird das Werk von A. Paul Weber vorstellen und Hintergrundinformationen zu seinem Leben und seinen Bildern geben. Die Führung selbst ist kostenlos, der Eintritt in das Museum beträgt 3 €, ermäßigt 1 €. Weitere Informationen sind auf der Homepage www.apaulwebermuseum.de abrufbar.

Zum Bild: Das A. Paul Weber-Museum in Ratzeburg von der Seeseite aus.

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„36 Stunden“ Novelle von  Ödön von Horváth

Am Sonntag, 22. Juni, 17 Uhr, beginnt die Kulturzeit mit einer mehrteiligen Lesung der Novelle des ungarischen Schriftstellers Ödön von Horváth „36 Stunden: Die Geschichte vom Fräulein Pollinger“.

Zu empfangen sind die Sendungen auf der UKW-Frequenz 98,8, auf DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de

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Antonio Piretti kommt ins Herzogtum

Bald ist es soweit, Antonio Piretti kommt wieder ins Herzogtum Lauenburg und dann starten auch wieder die ersten Konzerte am See! Folgende Termine stehen fest:

5. Juli, Einlass 19.00 Uhr, Gartenkonzert, gerne Picknick mitbringen, am
Zuckerhut 3, 23883 Seedorf
26. Juli, 15.30 Uhr, in der Schirmbar Ratzeburg
27. Juli, 16 Uhr, im Gut Basthorst
2. August, 18 Uhr, im Kulturgarten, Dorfstr. 24 Kittlitz
9. August, 18 Uhr, im Beach & Burger, Zarrentin
17. August, 15.30 Uhr, in der Schirmbar, Ratzeburg
28. August, 15.30 Uhr, im Literatur- Musikcafé von Emilio Ender, Lohbrügge, Hamburg
6. September, 19 Uhr, im Seepavillon, Gudow



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Konzert im Ratzeburger Domturm

Ratzeburg – Der Ratzeburger Dom lädt zum Auftakt des „KulturSommers am Kanal“ zu einem Konzert in seinen Turm ein. Am Freitag, 27. Juni musiziert um 20 Uhr das Ensemble TIEFSAITS mit Anna Reisener, Mirjam-Luise Münzel und Konstanze Waidosch in weiter Höhe auf tiefen Instrumenten: auf Barockcelli und Gamben. Da das Konzert um 20 Uhr bereits ausverkauft ist, wird um 18 Uhr ein weiteres stattfinden!

Im Mittelpunkt des Programms stehen zwei Werke, die ohne die kulturelle Geschichte der Kanalstadt Venedig nie entstanden wären und somit die Inspiration der Wasserwege in sich tragen: das Concerto für zwei Violoncelli und Orchester von A. Vivaldi und das Concerto für Blockflöte, Gambe und Orchester von G. Telemann (beide Werke arrangiert von und für tiefsaits), wobei letzteres bedingungslos dem venezianischen Stil nacheifert und ohne ihn nicht zu denken ist.

Weiterhin erklingt im Programm eine wahre Rarität: eine italienische Originalkomposition für Cellotrio vom geheimnisvollen Komponisten Emernegildo del Cinque, den tiefsaits quasi wiederentdeckt und zu neuem Rampenlicht verholfen hat, und ein tiefsaits-Arrangement aus Händels Wassermusik, die in einem wasserinspierten Programm nicht fehlen darf.

Der Domturm ist über die nördliche Wendeltreppe erreichbar. Da die Plätze limitiert sind, ist eine verbindliche Anmeldung unter organist@ratzeburgerdom.de oder Dommusiken, Domhof 14, 23909 Ratzeburg notwendig. Die Abendkasse mit Tickets ab 15 Euro und der Turmaufstieg öffnen dann ab 17.30 Uhr (Konzert 20 Uhr ausverkauft – zusätzliches Konzert um 18 Uhr).

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Historisches Orgelkonzert

Mölln – Kirchenmusikdirektor Rudolf Kelber, bis 2015 Organist an der Hamburger Hauptkirche St. Jacobi, ist der Solist des Konzertes am 29. Juni, 17 Uhr, auf der Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel in der Möllner St. Nicolai-Kirche. Kelbers Wirken erstreckt sich deutlich weiter als auf die übliche Organistentätigkeit: Nach seinem Studium als Dirigent und Kirchenmusiker arbeitete er zunächst als Kapellmeister an verschiedenen Theatern, bevor er 1982 seine Stelle in Hamburg antrat. Dort initiierte er den Restaurierungsneubau der dortigen Arp-Schnitger-Orgel, der nach der Fertigstellung 1993 als wegweisend eingestuft wurde. Durch seine langjährige Erfahrung mit der Arp Schnitger-Orgel gilt Rudolf Kelber als ausgewiesener Kenner der norddeutschen Barockmusik, ohne dabei das klassische und romantische Repertoire zu vernachlässigen. Auch Rekonstruktionen verschollener Werke und Erstaufführungen zeitgenössischer Werke standen regelmäßig auf seinen Programmen. Als Organist und Dirigent hat Rudolf Kelber fast alle Länder Europas sowie die USA und Japan bereist, zudem zahlreiche CDs eingespielt. In Hamburg und Bremen hat er als Dozent an den dortigen Musikhochschulen unterrichtet. Für seine Arbeit wurden ihm die Arp-Schitger- Verdienstmedaille und die Senator-Biermann-Rathjen- Medaille verliehen.  Seit 2016 widmet sich Rudolf Kelber verstärkt eigenen Kompositionen und tritt als Organist, Cembalist und Jazzpianist auf.

Für das Konzert in Mölln hat er ein Programm aufgegriffen, das der Hamburger Organist Paul Kickstat (1893-1953) als Gedenkkonzert für Gottlieb Harms konzipiert hatte. Harms sorgte gemeinsam mit Hans Henny Jahnn dafür, dass die Orgel der Jacobikirche in Hamburg nach dem ersten Weltkrieg nicht abgerissen, sondern restauriert wurde. Gemeinsam haben Jahnn und Harms nicht nur die Künstlerutopie „Ugrino“ entwickelt, sondern auch einen Verlag gleichen Namens gegründet, in dem Harms Werke von S. Scheidt, V. Lübeck und D. Buxtehude veröffentlichte.  Neben Werken dieser Komponisten erklingen im Konzert zudem Werke des spanischen Komponisten Antonio de Cabezón sowie des Niederländers Jan Pieterszoon Sweelinck.

Der Eintritt beträgt 12 Euro / unter 30 Jahren 3 Euro.

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Integratives Tanzhaus

Trio Saitenbalg & Matthias Sander

Mölln – Am Freitag, 20. Juni, von 18-21 Uhr, findet ein integratives Tanzhaus in der Cafeteria des Berufsbildungszentrum in Mölln, Heinrich-Langhans Straße 16 statt.

„Gemeinsam wachsen wir zu einer starken und fröhlichen Gemeinschaft zusammen, die hier in besonderer Weise zu erleben ist!
Komm vorbei – du selbst oder mit Freunden/Partnern und erlebe, wie schön es ist, gemeinsam zu tanzen!“
Mit diesen Worten beschreibt Uwe Thomsen (stellvertretender Vorsitzender und Musiker von Trio Saitenbalg) die Faszination, die vom integrativen Tanzhaus ausgeht.

Das Besondere am integrativen Tanzhaus ist, dass hier Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam einfache Folktänze aus aller Welt tanzen und dabei zu einer starken und fröhlichen Gemeinschaft werden. Dazu gibt es wieder handgemachte Livemusik von der Gruppe „Trio Saitenbalg“. Als erfahrener Tanzmeister leitet Matthias Sander alle Tänze an, so dass sofort mitgemacht werden kann, egal ob im großen Kreis, in Reihen oder Gassen.