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Augustinum Seniorenresidenz Aumühle 

Aumühle – Schleswig-Holstein 2030 – Wege zum Glück: Lesung und Gespräch mit Prof. Dr. Utz Schliesky. Viele Jahre lang war Schleswig-Holstein im Glücksatlas an der Spitze. Nun ist das Land zurückgefallen. Damit im Jahre 2030 wieder die glücklichsten Menschen Deutschlands in Schleswig-Holstein leben, müssen wir also etwas tun. Utz Schliesky unterbreitet vielfältige Vorschläge von A bis Z, wie dies gelingen kann. Prof. Dr. Utz Schliesky ist habilitierter Staatsrechtler. Seit 2009 ist er Direktor des Schleswig-Holsteinischen Landtages, seit 2007 Geschäftsführender Vorstand des Lorenz-von-Stein-Instituts für Verwaltungswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er ist Autor zahlreicher Bücher – und nun auch seines ersten Glücksratgebers. Im Theatersaal Augustinum Aumühle, Mühlenweg 1, 21521 Aumühle. Donnerstag, 1. Oktober, 18.30 Uhr, Theater Eintritt frei.

VHS zu GAST – Der Glaube an Engel: religionsgeschichtliche Erläuterungen zu einem zeitgenössischen Phänomen. Ein Vortrag mit Prof. Dr. Enno Edzard Popkes, Theologe und Philosoph, Professor für Geschichte und Archäologie. Der Glaube an Engel: religionsgeschichtliche Erläuterungen zu einem zeitgenössischen Phänomen: Verschiedene religionsgeschichtliche Untersuchungen belegen, dass der Glaube an Engel und persönliche Schutzengel eines jener Elemente ist, die in einer zeitgenössischen Religiosität massiv zugenommen haben. Diesem Phänomen entspricht, dass der Glaube an Engel inzwischen sogar kommerziell ausgenutzt wird (vgl. u. a. sogenannte „Engel-Kongresse“). In dem Vortrag wird einerseits dargelegt, welche konkreten Formen und Inhalte ein solcher Glaube an Engel annehmen kann. Andererseits wird erläutert, auf welchen religionsgeschichtlichen Hintergründen diese Gestalten einer zeitgenössischen Religiosität basieren. In Kooperation mit der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft und der Volkshochschule Hohe Elbgeest e.V.. Montag, 5. Oktober, 16 Uhr, Theater Eintritt: 8 Euro. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. 

BABANDA zu GAST – Latin Jazz aus Brasilien, Kuba und den Kapverden mit der Band Babanda aus Hamburg. Wenn die brasilianische Sängerin Valentina Coutinho die Bühne betritt, geht die Sonne auf! Babandas Musik hat ihren Ursprung in den Oasen Afrikas und wurde entlang der Passatroute durch die Vermischung mit den Rhythmen der Kapverden, Kubas und Südamerikas zu dem heißen Mix dieses Abends: Bossa Nova, Salsa, Son und Tango – lassen Sie sich verzaubern! Die Musiker von Babanda kommen aus Kuba, Brasilien und Deutschland. Mehrstimmiger Gesang und akustische Instrumente prägen ihren unverwechselbaren Klang für ein mitreißendes Konzerterlebnis. Kartenvorverkauf ab 15. September in beiden Apotheken in Aumühle sowie am Veranstaltungstag an der Abendkasse. Donnerstag, 8. Oktober, 19 Uhr, Theater Eintritt: 24 Euro.

Wildes Skandinavien
Multivisionsshow mit Lisa und Florian Smit – Seit Jahren bereisen Florian und Lisa Smit die wilden Landschaften Skandinaviens. Zwischen uralten Gletschern, Fjells, Wäldern und Nordlichtern sind es vor allem die Tiere, die sie faszinieren. Mit viel Geduld entstehen eindrucksvolle Aufnahmen von Moschusochsen, Rentieren und Polarfüchsen – oft unter extremen Bedingungen. Für das perfekte Bild nehmen die beiden Naturfotografen große Strapazen auf sich. Temperaturen bis minus 35 °C, wochenlange Touren durch den Sarek-Nationalpark oder tagelanges Warten auf den entscheidenden Moment gehören dazu. Unvergessen bleibt die Begegnung mit einem jungen Polarfuchs, der sich nur wenige Meter vor ihrer Kamera zum Schlafen niederließ – ein Augenblick, auf den sie tagelang hingearbeitet hatten. Ihre Reisen führen sie in die größten Nationalparks Norwegens und Schwedens. Ob spektakuläre Landschaften oder unscheinbare Naturdetails – Florian und Lisa entdecken das Besondere im Verborgenen und erzählen mit ihren Bildern von der Schönheit und Wildheit des Nordens. Dienstag, 13. Oktober, 18.30 Uhr, Theater Eintritt: 12 Euro. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

…sportlich! Filmvorführung mit Thomas Deuber – Thomas Deuber präsentiert seinen 37-minütigen Film „…sportlich!“. Die filmische Collage setzt den Neubau des Vereinshauses des TuS Aumühle-Wohltorf mit den Ansagen von Trainerinnen und Trainern an ihre Mannschaften sowie den Statements von Aktiven über ihr Verständnis von sportlichem Verhalten in Beziehung. So entsteht ein Bild des Vereins und des Geistes, der das neue Vereinshaus belebt. Der Film richtet den Blick nicht nur auf das Gebäude, sondern vor allem auf die Menschen, die den TuS Aumühle-Wohltorf prägen und mit Leben füllen. Spenden für den Jugendraum des TuS Aumühle-Wohltorf sind willkommen. Der Film „…sportlich!“ ist eine Produktion von Kuhkoppel Film. Mittwoch, 14. Oktober, 19 Uhr, Theater Eintritt frei, Spenden für den Jugendraum des TuS Aumühle-Wohltorf willkommen.

CINEMA AUGUSTINUM – Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke: Humorvoll, berührend und voller Lebensklugheit. Drama, Deutschland 2026, 136 Min., FSK 6, Regie: Simon Verhoeven, Besetzung: Bruno Alexander, Senta Berger, Michael Wittenborn, Laura Tonke, Devid Striesow. Der junge Joachim wird überraschend an der renommierten Schauspielschule in München aufgenommen. Für sein Studium zieht er zu seinen exzentrischen Großeltern in eine herrschaftliche Villa in Nymphenburg. Während er mit den Herausforderungen der Schauspielausbildung ringt, erlebt er einen ebenso ungewöhnlichen wie liebenswerten Alltag mit seiner lebensklugen Großmutter und seinem eigenwilligen Großvater. Zwischen großen Träumen, Zweifeln und familiären Momenten entdeckt Joachim, worauf es im Leben wirklich ankommt. Die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Joachim Meyerhoff verbindet feinen Humor mit bewegenden Momenten und herausragenden schauspielerischen Leistungen. Ein warmherziger Film über die Kunst des Lebens und die Menschen, die uns dabei prägen. Sonntag, 18. Oktober, 19 Uhr, Theater Eintritt: 8 Euro Karten sind an der Abendkasse erhältlich. In Zusammenarbeit mit dem Filmring Reinbek e. V..

„Scapes“ – Eine musikalische Reise durch Klanglandschaften – Musikabend zwischen Neoklassik und Ambience mit dem Jazz-Duo Torkler-Bornstein. Wolfgang Torkler (Klavier), René Bornstein (Kontrabass) Dem Duo Torkler-Bornstein gelingt eine wunderbar fließende Musik voller Tiefe und Weite. Beide Musiker lieben den Klang, lassen ihm Zeit zum Blühen und bringen so eine zärtliche Bedachtsamkeit in unsere oft so gehetzte Welt. Tief romantisch klingt die Musik von Wolfgang Torkler und René Bornstein: schwebend und leicht wie ein Seidenstoff, spielerisch, aber nie verspielt, stringent, aber ohne Fesseln, melancholisch, jedoch frei von Trauer und Schwermut. Das Publikum darf sich hier auf ein Konzert mit Musik zum Zurücklehnen und Genießen freuen, ganz im Geist des Genres Ambient, das sich durch ruhige, sanfte und unaufdringliche Klänge auszeichnet. Der studierte Jazz-Pianist Wolfgang Torkler gibt Konzerte weltweit (Kuba, Dänemark, Polen, Italien …). Er ist begeisterter Livemusiker, arbeitet aber auch mit anderen Musikern zusammen, so etwa mit Heinz-Rudolf Kunze. Wie Torkler studierte René Bornstein an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden, jedoch ist sein Instrument der Jazz-Bass. Der Bandleader ist mit seinen zahlreichen Bands national und international ausgezeichnet worden. Zuletzt wurde sein Klaviertrio Lammel-Lauer-Bornstein für den EchoJazz mit der CD „look at me“ nominiert. Donnerstag, 22. Oktober, 18.30 Uhr, Theater Eintritt: 15 Euro, Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

From Benny Goodman to Django Reinhardt – Konzert mit dem German Italian Swing Quartet, Jörg Seidel (Gitarre), Roberto Gervasi (Akkordeon), Nicola Giammarinaro (Klarinette) und Jean-Philippe Wadle (Kontrabass). Das Quartett begeistert mit einem frischen und zugleich traditionsbewussten Sound. Entstanden ist das Ensemble aus einer zufälligen Begegnung zwischen dem Bremerhavener Gitarristen Jörg Seidel und dem aus Palermo stammenden Akkordeonisten Roberto Gervasi im November 2024. Bereits wenige Monate später nahm die neu formierte Band ihre erste CD auf. Komplettiert wird das Quartett durch den Klarinettisten Nicola Giammarinaro und den Bassisten Jean-Philippe Wadle. Ihr Repertoire spannt den Bogen von der Benny-Goodman-Ära über französische Jazzwalzer bis hin zu brasilianischem Choro und Bossa Nova. Die vier Musiker interpretieren die Klassiker nicht einfach neu, sondern verleihen ihnen mit ihrem fein abgestimmten Zusammenspiel und viel Swing eine eigene Handschrift. Roberto Gervasi zählt zu den aufstrebenden Stars der internationalen Jazzszene und fasziniert mit virtuosem Spiel. Nicola Giammarinaro überzeugt mit ausdrucksstarkem Ton und mitreißender Phrasierung. Gemeinsam mit Bassist Jean-Philippe Wadle sorgt Jörg Seidel für den pulsierenden Swing-Groove, inspiriert von Django Reinhardt und Freddie Green. Schon bei ihrer ersten Tournee im Oktober 2025 wurde das Quartett vom Publikum mit stehenden Ovationen gefeiert. Freuen Sie sich auf einen ebenso eleganten wie mitreißenden Swing-Abend voller musikalischer Raffinesse und Spielfreude. Dienstag, 27. Oktober, 18.30 Uhr, Theater Eintritt: 15 Euro, Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Foto: Christian Mayntz / Ottersberg

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Kulturherbst in Schwarzenbek

Amtsrichterhaus startet mit neuem Programm – Vorverkauf für die Kleine Bühne beginnt

Schwarzenbek -Nach der Sommerpause startet das Amtsrichterhaus Schwarzenbek mit einem abwechslungsreichen Kulturprogramm in die zweite Jahreshälfte. Musik, Comedy, Theater, Vorträge, Angebote für Kinder und Familien sowie Ausstellungen und besondere Veranstaltungen sorgen in den kommenden Monaten für kulturelle Vielfalt. Eine Premiere gibt es gleich zum Auftakt: Erstmals hält moderne Stand-up-Comedy Einzug ins Amtsrichterhaus. Am Dienstag, 15. September, um 19 Uhr präsentiert „Katta Comedy“ zwei Stunden Live-Stand-up nach amerikanischem Vorbild. Vier Comedians aus der Hamburger Stand-up-Szene bringen eine Mischung aus überraschenden Pointen und absurden Alltagsbeobachtungen auf die Bühne. Auch darüber hinaus bietet das zweite Halbjahr viel Abwechslung. Mit dem Klaviertrio „Pop-Hoven“ treffen Klassik, Jazz, Tango und Pop aufeinander, während Ken Norris und Ulf Meyer mit „Conversations“ den Jazz wieder stärker ins Amtsrichterhaus zurückbringen. Für Kinder und Familien stehen unter anderem ein Mitmachtheater und das musiculum Mobil auf dem Programm. Hinzu kommen Vorträge zur regionalen Geschichte, die Nordringfotoausstellung „Licht und Schatten“, der Nikolausmarkt sowie weitere musikalische und literarische Veranstaltungen. Auch die Kleine Bühne Schwarzenbek startet in eine neue Saison. Die erfolgreiche Kooperation mit den Hamburger Kammerspielen wird 2026/27 mit vier ausgewählten Theaterabenden fortgesetzt. Der Vorverkauf für alle Vorstellungen beginnt am Montag, 24. August 2026. Auf dem Spielplan stehen „Der alte Mann und das Meer“ am 24. Oktober, „Das Kind in mir will achtsam morden“ am 19. Dezember, „Der Tatortreiniger 2“ am 7. Februar 2027 sowie „Alle 7 Wellen“ am 24. März 2027. Alle Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr. Wer sich bereits vor dem Vorverkaufsstart für ein Abonnement der Kleinen Bühne interessiert, kann sich per E-Mail an kultur@schwarzenbek.de wenden. Das Abonnement umfasst alle vier Vorstellungen der Spielzeit. Neu: Tickets jetzt auch bequem online erhältlich. Seit diesem Jahr gibt es eine wichtige Neuerung beim Kartenverkauf in Schwarzenbek: Tickets für die Veranstaltungen des Amtsrichterhauses können jetzt auch online gekauft werden. Ab dem 24. August gilt das erstmals auch für die Kleine Bühne. Mit dem Start des Vorverkaufs für die Saison können damit auch die Karten für die vier Theaterabende bequem online erworben werden. Der Vorverkaufsstart am 24. August ist im Programm der Kleinen Bühne ausgewiesen. Die jeweiligen Ticketlinks sind direkt bei den Veranstaltungen zu finden – sowohl im Veranstaltungskalender der Stadt Schwarzenbek als auch im Veranstaltungskalender auf amtsrichterhaus.de. So gelangen Interessierte von der jeweiligen Veranstaltung direkt zum Online-Ticketverkauf. Das Kulturteam der Stadt Schwarzenbek freut sich auf eine neue Kultursaison mit vielen unterschiedlichen Formaten, bekannten und neuen Gesichtern – und vor allem auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Foto: Margaux Weiß

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»Die Räuber« – Sounds, Beats, Schiller

Geesthacht – Die Buntenskamphalle verwandelt sich in ein Räuberlager: ein Theaterstück über eine Gruppe junger Menschen, die sich in den Wald zurückziehen, um in einer Gemeinschaft unter Freunden ihre idealen Vorstellungen vom Leben zu verwirklichen. Zwischen Idealismus und Verachtung der restlichen Welt, aber auch persönlichen Konflikten entspinnt sich diese Geschichte von Friedrich Schiller. „Ein Stück über unsere Zeit. Alle wollen Veränderung, aber wir sprechen nicht miteinander. Ereilte unseren Räubern das gleiche Schicksal? Wir erzählen diese spannende Geschichte mit unserem Ensemble, Livemusik und elektronischen Beats und Kampfkunst“, kündigt Frank Düwel seine neue Produktion an, für die Darstellende aus Geesthacht und Umgebung eingebunden sind. Eines ist dabei sicher: nicht nur Theaterfreunde kommen auf ihre Kosten, wenn Schauspiel auf Rhythmik und Kampfgeist trifft.

Von Donnerstag bis Sonntag, 22. Oktober – 25. Oktober, in der Turnhalle Buntenskampschule, Buntenskamp 22. Tickets, je 30€, über Zigarren-Fries erhältlich.

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Denkmäler entdecken, Geschichte erleben: Lauenburg öffnet seine Türen

Lauenburg – Geschichte steckt in Lauenburg nicht nur in alten Mauern – manchmal stampft sie, manchmal dreht sie sich, manchmal erzählt sie von Schiffern und Schiffbauern. Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, lädt Lauenburg dazu ein, besondere Orte der Stadt kennenzulernen und einen Blick hinter Türen zu werfen, die sonst nicht immer offenstehen.

Im Mittelpunkt steht dabei die enge Verbindung Lauenburgs mit der Elbe und der Schifffahrt. Im Elbschifffahrtsmuseum können Besucher bei einer kostenfreien Führung die Entwicklung der Schifffahrt auf der Elbe erleben. Von historischen Schiffen und alten Arbeitswelten bis hin zu technischen Entwicklungen wird hier deutlich, wie sehr die Elbe das Leben der Stadt geprägt hat. Noch tiefer geht es in der „Schatzkammer der Schiffsantriebe“: Im Gewölbekeller des ehemaligen Rathauses warten historische Dampfmaschinen und Dieselmotoren darauf, zum Leben erweckt zu werden. Bei der Führung wird Technikgeschichte nicht nur erklärt, sondern hör- und erlebbar gemacht. Beide Führungen sind am Tag des offenen Denkmals kostenfrei. Die Museumsführung startet um 11 Uhr, der Schatzkammer der Schiffsantriebe Rundgang um 14 Uhr. Die Öffnungszeiten Elbschifffahrtsmuseum sind von 10 bis 17 Uhr. Wer sich für die jüngere Technikgeschichte interessiert, sollte außerdem das E-Werk an der Palmschleuse besuchen. Das historische Kraftwerk versorgte Lauenburg über Jahrzehnte mit Strom. Bei den Führungen wird erzählt, wie die Elektrifizierung der Stadt voranschritt und welche Rolle das E-Werk dabei spielte. Auch hier können historische Maschinen und technische Details entdeckt werden. Die Öffnungszeiten des E-Werks sind von 12 bis 16 Uhr. Schiffbaugeschichte zum Anfassen gibt es bei einer öffentlichen Führung in der Außenstelle der Hitzler-Werft. Die Werft blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück – und noch heute werden hier Schiffe gebaut. Die kleine Sonderausstellung „Schiffbau“ gibt Einblicke in diese besondere Geschichte und zeigt, wie eng die Werft mit der Entwicklung Lauenburgs als Schifferstadt verbunden ist. Die Führung startet an der Außenstelle Hitzler-Werft in der Bahnhofstraße und ist am Tag des offenen Denkmals kostenfrei. Der Rundgang der Außenstelle Schiffbau startet um 16 Uhr. Natürlich lässt sich Lauenburgs Geschichte auch ganz klassisch zu Fuß entdecken. Bei der Stadtführung zum Tag des offenen Denkmals geht es durch die historische Altstadt und zu den Spuren, die vergangene Jahrhunderte im Stadtbild hinterlassen haben. Fachwerk, Kopfsteinpflaster und die Lage hoch über der Elbe erzählen dabei ihre ganz eigenen Geschichten. Der Rundgang startet um 14:30 Uhr am Lösch- und Ladeplatz. Der Stadtrundgang ab 14.30 Uhr (ca. 90 Minuten) startet am Lösch- & Ladeplatz. Ein besonderer Blick hinter historische Türen ist außerdem im Alten Kaufmannshaus in der Elbstraße 95 möglich. Hier können Besucher 375 Jahre Zeitgeschichte entdecken und erleben, wie Wohnen, Handel und das Leben in der alten Schifferstadt miteinander verbunden waren. Die Öffnungszeiten des Alten Kaufmannshauses sind 12 bis 18 Uhr.

So wird der Tag des offenen Denkmals in Lauenburg zu einer abwechslungsreichen Zeitreise: von der Altstadt zur Werft, vom historischen Kraftwerk zu den Maschinen der Schifffahrt und hinein in ein altes Kaufmannshaus. Dabei zeigt sich, dass Denkmalschutz weit mehr bedeutet als das Bewahren alter Gebäude – es geht um Geschichten, Technik, Menschen und um das, was eine Stadt über Generationen geprägt hat.

Foto: ©Touristik Lauenburg/Elbe

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Tag des offenen Denkmals in Aumühle und Friedrichsruh

Aumühle – Am Tag des offenen Denkmals – Sonntag, 13. September – lädt die Otto-von-Bismarck-Stiftung ein, in Aumühle und Friedrichsruh den historischen Bismarck-Mythos zu erkunden: Ein weißer Turm, ein Fachwerkhaus und eine Grabkapelle zeugen von der Verwandlung des ersten Reichskanzlers in eine Kultfigur. Seine tatsächliche politische Bilanz verschwand dabei mitunter aus dem Blickfeld.

Um 10 Uhr ist „Ein alltagstauglicher Bismarckturm“ zu besichtigen: In Kooperation mit der Stiftung Aumühle und dem Gemeindearchiv wird die Geschichte des Gebäudes erzählt, das als Wasserturm lange eine praktische Funktion erfüllte. Sein Erbauer Emil Specht nutzte es zugleich, um eine Huldigungsstätte für Otto von Bismarck einzurichten. Die Führung wird um 11 und 12 Uhr wiederholt. Der Turm ist nicht barrierefrei, und die 143 Stufen sind teilweise über eine enge Wendeltreppe zu bewältigen (Birkenstraße 7, Aumühle). Bismarck selbst hatte den Bau des Fachwerkhauses in Friedrichsruh veranlasst und es an einen Gastwirt verpachtet. Seit 1950 beheimatet es das Bismarck-Museum. Dort findet um 11 Uhr die Führung „Bismarck. Mensch und Mythos“ statt (Am Museum 2, Friedrichsruh). Um 13.30 Uhr ist „Ein denkwürdiges Achteck“ zu begutachten: Treffpunkt für die Sonderführung im Bismarck-Mausoleum ist der kleine Platz oben am Aufgang zum Gelände (Holzhof, Friedrichsruh, Parkplätze am Museum). Im Historischen Bahnhof Friedrichsruh zeigt die Berliner Historikerin Dr. Claudia Czok in ihrem Vortrag um 15 Uhr, welche „Nebenscherze“ sich der Maler Adolph Menzel ausdachte, als er den Ehrenbürgerbrief der Stadt Berlin für Otto von Bismarck gestaltete – betrunkene Putten inklusive. Von 14 bis 17.30 Uhr werden im Park des Historischen Bahnhofs gegen Spende Kaffee & Kuchen angeboten (Am Bahnhof 2, Friedrichsruh).

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist frei. Die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“, das Bismarck-Museum und das Bismarck-Mausoleum sind von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Foto: Otto-von-Bismark-Stiftung

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Livemusik-Konzert mit „Insured“ feat. „Sonic Extasy“

Geesthacht – Am Samstag, 5. September, werden die Bands „INSURED“ und „Sonic Extasy“ ab 19.30 Uhr die Bühne des SmuX in der Lichterfelder Straße 5, Geesthacht, zum Beben bringen.

Insured… alles versichert?
Ja! Wer diese Band live erlebt muss versichert sein! Knallharter Kickass-Rock wird geboten und gelebt – auf der Bühne, aber vor allem auch vor der Bühne! Es gibt ordentlich auf die Ohren. Wenn Drummer Oli in die Felle haut, Basser Martin seinen Groove beisteuert und Christoph mit der Gitarre einsteigt, dann geht es ab. Sänger Holger wird als die männliche Antwort auf Helene Fischer gehandelt und bis auf seine Optik und seine Figur könnte er ein perfektes Double sein (na ja und bis auf die Stimme).
Insured rockt die Bühne und sorgt für das nötige Wohlfühlgefühl jedes Rock-Fans.

Sonic Extasy ist eine Lüneburger Hardrock-Coverband. Gespielt wird in einer sehr klassischen Besetzung, vornehmlich wird Hard & Heavy der 80er, mit ein paar Stücken der 90er oder des Deutschrock.

Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei, Jugendliche unter 18 Jahren können nur in Begleitung Erziehungsberechtigter dabei sein. Spenden in den Hut für die Musiker sind herzlich willkommen. Foto: Insured

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Ein Blick in die kaiserlichen Töpfe

Vortrag über die Hofküche im Berliner Stadtschloss

Friedrichsruh – Ob „Rehschnitte mit Oliven“, „Langusten en belle vue“ oder „Chocoladenbombe“ – im 19. Jahrhundert waren die Menüs im Berliner Stadtschloss kulinarisch anspruchsvoll. Die Otto-von-Bismarck-Stiftung lädt am Donnerstag, 3. September, um 19.30 Uhr im Historischen Bahnhof, Am Bahnhof 2, 21521 Friedrichsruh, zu einem Vortrag über die Hofküche der Hohenzollern ein. Dr. Daniel Stienen, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung, wird zeigen, mit welchem Aufwand für das leibliche Wohl des Kaisers, seiner Familie und im Extremfall für 2000 Gäste gesorgt wurde. Der Eintritt ist frei. Es wird um Anmeldung gebeten unter der Telefonnummer 04104/97710 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de.

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

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Hofküche und musikalische Märchen

Friedrichsruh – Dem Kaiser in den Topf geschaut – Streifzüge durch die Hofküche der Hohenzollern: Leerer Bauch regiert nicht gern. Für das leibliche Wohl der Deutschen Kaiser sorgte in Berlin die Hofküche. Sie kaufte, verwahrte und bereitete die Lebensmittel zu, die schließlich im allerhöchsten Magen landeten. Damit leistete sie hinter den Kulissen und von den Zeitgenossen kaum beachtet ihren Beitrag zum Funktionieren des ersten deutschen Nationalstaats. Unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Daniel Stienen bietet mit seinem Vortrag spannende Einblicke in diesen intimen und nahezu unbekannten Ort im Berliner Schloss und das Leben der Menschen, die dort arbeiteten. Der Vortrag findet am Donnerstag, 3. September, um 19.30 Uhr im Historischen Bahnhof Friedrichsruh statt. Der Eintritt ist frei. Ihre Anmeldung nehmen wir gerne telefonisch unter der Nummer 04104/97710 oder per E-Mail entgegen: info@bismarck-stiftung.de.

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

Weiter geht es mit „Eine Orgel für Bismarck: Ein musikalisches Märchen für einen Erzähler, einen Organisten … und ganz viele Pfeifen.“ Im Jahre 1770 war’s, da sollte die Kirche von Schönhausen eine neue Orgel erhalten. In Neuruppin wurde sie gebaut, und per Ochsenkarren machte sie sich auf den Weg. Nicht alle Pfeifen waren mitgekommen, aber unterwegs traf die Orgel verschiedene Instrumente, die sich ihr bereitwillig anschlossen. Und sie begegnen drei Frauen, die Meister Scholtze und seiner Orgel Großes prophezeiten. Sie würde zur Taufe eines Säuglings aufspielen, der im Mannesalter in ganz Europa von sich reden machen würde. Doch erst einmal mussten sie ankommen. Und das ist bei einer Kirche, die auch dem Heiligen Willebrord geweiht ist, gar nicht mal so einfach! Marec Béla Steffens ist Autor von bisher sechs Märchenbüchern. Er schreibt auch für Musik-, Sprech- und Marionettentheater. KMD Michael Dorn ist Dekanatskantor in Bayreuth. Die Urfassung ihres musikalischen Orgelmärchens schildert die Reise der Orgel der Bayreuther Stadtkirche. Jetzt wandeln sie Text und Musik des Märchens so ab, dass die Geschichte der Schönhauser Orgel erzählt wird. Die Kooperationsveranstaltung mit der Evangelischen Kirchengemeinde findet am Sonnabend, 5. September, um 15 Uhr in der Kirche St. Marien und Willebrord, Schönhausen/Elbe, statt. Der Eintritt ist frei.

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

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Vokalensemble Con Sequence

Abiturienten des Kreuzchores Dresden

Schwarzenbek – Die aktuellen Absolventen des Dresdner Kreuzchors gehen nach neun Jahren gemeinsamen musikalischen Aufwachsens als Vokalensemble Con Sequence auf mehrwöchige Tournee! Neun gemeinsame Jahre im Knabenchor prägen den Klang des Ensembles und die Leidenschaft der jungen Sänger für die Chormusik. „Mit einem Programm, das die Musikgeschichte vollständig abzudecken versucht, sind wir im Sommer 2026 in ganz Deutschland unterwegs. In den nach geistlich/weltlich geteilten Konzertparts ist von gregorianischen Gesängen über Bach bis zu romantischen Männerchören, Beach-Boys-Arrangements oder den Comedian Harmonists (fast) alles zu hören. Das zehnköpfige Vokalensemble freut sich auf eine unvergessliche Konzertreise durch Deutschland und lädt Sie am 22. August um 18 Uhr in die St.-Franziskus-Kirche, Compestraße 4, 21493 Schwarzenbek ein!“ Der Eintritt kostet 5 Euro.

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Ein salziger Liederabend

mit Texten aus der maritimen Weltliteratur.

Fitzen – Am Freitag, 28. August, findet ab 19 Uhr ein weiteres Gartenkonzert bei Schönes vom Dorf, Dorfstraße 12 in Fitzen statt. Für alle, die die Musik des Duos TWEii in den letzten Jahren im Rahmen der sehr gut besuchten Gartenkonzerten genießen konnten, gibt es tolle Nachrichten. TWEii (mit Michael „Lemmi“ Lempelius und Klaus Janke) kommen zurück nach Fitzen . . . und dieses Mal sogar als Trio DREiii  mit Kerstin Lorenzen (Akkordeon, Flöten, Gesang)! Der „salzige“ Liederabend unter dem Titel „Across the sea & übers Meer“ bietet Texte aus der maritimen Weltliteratur. Was lässt sich nicht alles übers Meer besingen und erzählen? Da ist die Geschichte von der unglücklichen Piratenkönigin, von der Sehnsucht der Seeleute nach ihren Liebsten in der Ferne oder der Hoffnung der Auswanderer auf ein besseres Leben am anderen Ufer des Ozeans. Aber auch das Liebesleben der Fische darf natürlich in einem solchen Programm ebenso wenig fehlen, wie die Amouren der Walfänger, wenn sie nach langer Fahrt in (fremden) Häfen anlanden und dort den Deerns den Kopf verdrehen. Und dann ist da ja noch das Schicksal des jungen Tjark Evers, der am Tag vor Heiligabend 1866 den Tod auf einer Sandbank vor der Nordseeinsel Baltrum fand. Und überhaupt … wovon träumt eigentlich Kapitän Matthiensen, wenn er mit seiner Fähre über den Nordostsee-Kanal schippert? Garniert wird das alles mit Geschichten rund um die Songs und natürlich “Übers Meer“! Die bestuhlte Veranstaltung findet auf dem „HeuSaal“ unter dem Dach des als Denkmal geschützten Hallenhauses von 1846 statt. Der Gartenbereich steht den Gästen bereits vor der Veranstaltung und in der Pause zum entspannten Verweilen zur Verfügung.

Foto: Jacob Lorenzen