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80 „Wunschbäume“ für den Kreis Herzogtum Lauenburg

Hzgt. Lauenburg (pmi) – Im Zusammenhang mit den großen Infrastrukturvorhaben um den Netzverknüpfungspunkt in Sahms sind erhebliche Eingriffe in Natur und Landschaft zu erwarten: Hochspannungsleitungen und Trafoanlagen benötigen über 40 ha Fläche. Vorhandene Knicks und wertvolle, alte Bäume müssen weichen.

Die damit verbundenen Verluste in Natur und Landschaft sind unter anderem durch die Neuanpflanzung von standortgerechten, einheimischen Laubbäumen zu kompensieren. Gesucht werden dafür 80 Standorte für Baumpflanzungen im Außenbereich der Städte und Gemeinden, also außerhalb von Wohn- und Gewerbegebieten. Eine Prüfung der Standorte auf ihre Eignung erfolgt durch den Fachdienst Naturschutz des Kreises Herzogtum Lauenburg.

Die Pflanzung der Bäume in Hochstammqualität und die folgende Anwuchspflege erfolgt durch Fachbetriebe des Garten- und Landschaftsbaus im Auftrag der Bauunternehmen aus dem Energiesektor.

Der dauerhafte Erhalt der Bäume wird vertraglich zwischen dem Flächeneigentümer, den Netzbetreibern und dem Kreis Herzogtum Lauenburg gesichert.

Eigentümerinnen und Eigentümer, die sich eine Pflanzung eines oder auch mehrerer Bäume auf ihren Flächen vorstellen können, können unter dem Stichwort „80 Baumpflanzungen“ Kontakt mit dem Fachdienst Naturschutz aufnehmen. Der Anfrage sind nach Möglichkeit ein Lageplan mit Kennzeichnung der gewünschten Baumstandorte sowie eine eventuell bevorzugte Baumart beizufügen. Interessenbekundungen bitte an: naturschutz@kreis-rz.de oder Kreis Herzogtum Lauenburg, Fachdienst Naturschutz, Barlachstr. 2, 23909 Ratzeburg

Foto: Kreis Herzogtum Lauenburg

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Südlich der A24

Renauturierung durch den Kreis

Hzgt. Lauenburg (pmi) – Der Fachdienst Naturschutz des Kreises Herzogtum Lauenburg führt seit Anfang dieses Jahres Arbeiten zur naturnahen Umgestaltung und Renaturierung von Teilabschnitten des Scheidebachs sowie des Louisenhagener Grabens in den Gemeinden Müssen und Schulendorf durch. Am sichtbarsten werden die Arbeiten am Louisenhagener Graben, der vor rund 70 Jahren auf einer Länge von etwa 300 Metern verrohrt wurde und nun wieder an die Oberfläche verlegt wird.

Ziel der Maßnahmen ist die ökologische Aufwertung der beiden Gewässer durch die Wiederherstellung eines naturnahen Bachverlaufs und damit die die Schaffung vielfältiger Lebensräume für Flora und Fauna. Das anfallende Bodenmaterial der Flussbettherstellung wird in direkter Nähe zur Knickanlage verwendet und wertet die Landschaft ökologisch auf.

Im Zuge der Arbeiten wird der derzeit verrohrte Abschnitt des Louisenhagener Grabens geöffnet und durch einen rund 600 m langen, naturnah angelegten Neulauf ersetzt. Alte Betonrohre und Brückenteile im Bereich des Scheidebaches werden ebenfalls zurückgebaut. Die Gewässersohle im Altlauf wird angehoben, um ein zu schnelles Abfließen des Wassers zu verhindern und es länger in der Landschaft zu halten. Bereits bestehende naturnahe Abschnitte werden weiter optimiert, um die Struktur und Vielfalt im Gewässer zu verbessern. Dazu werden über 1000 Störsteine, Totholz sowie etwa 600 t Kies und Sand in den Gewässerlauf eingebaut.

Das Auftragsvolumen für den aktuellen Bauabschnitt beträgt rund 200.000 Euro. Die Durchführung des Renaturierungsprojektes wird aus Ersatzgeldern finanziert, die für Eingriffe in die Natur, wie Bau von Hochspannungsleitungen oder Windkraftanlagen durch die Bauherren als Kompensationsleistung zu zahlen sind.

Neben den mit dem Bau beauftragten Unternehmen war für die Umsetzung des Projekts vor allem das Engagement und Entgegenkommen der flächenbewirtschaftenden Landwirte ausschlaggebend, ohne die eine erfolgreiche und zügige Umsetzung der Arbeiten nicht möglich gewesen wäre.

Tina Klawitter vom Fachdienst Naturschutz, die das Projekt initiiert hat und begleitet, freut sich über die ersten sichtbaren Veränderungen durch die Maßnahme: „Durch dieses Projekt geben wir letztlich nicht nur Lebensraum zurück, sondern tun gleichzeitig etwas für den Hochwasserschutz und begegnen lokal auch den Herausforderungen des Klimawandels, indem das Wasser länger in der Fläche verbleibt.“ Für den kommenden Herbst sind im Scheidebach weitere Renaturierungsarbeiten geplant.

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Nördlich der A24

Kultur auf Dorf-Tour: Am Osterfeuer mit ‚No Frontiers’

Nusse – die Band ‚No Frontiers’ sorgt am Samstag, 4. April 2026 um 19.00 Uhr beim Osterfeuer auf dem Alten Sportplatz (Mannhagener Straße, 23896 Nusse) für gute Stimmung. Der Eintritt ist frei.

Die Gemeinde Nusse veranstaltet diesen Abend gemeinsam mit der Stiftung Herzogtum Lauenburg im Rahmen der Reihe „Kultur auf Dorf-Tour“, die die Stiftung als ein Kulturknotenpunkt des Landes ins Leben gerufen hat. Die Kulturknotenpunkte sind ein Projekt des Ministeriums für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und werden durch den Landeskulturverband e.V. koordiniert.

Die Band ‚No Frontiers’ bietet ein breitgefächertes Repertoire aus bekannten internationalen Hits ab den 80er Jahren bis heute, Rock- und Pop-Klassikern sowie aktuellen Chartsongs. Mit Gitarre, Bass und Schlagzeug und dazu zweistimmigem Gesang ist die Band ein Garant für gute Laune. Sie bietet Musik zum Tanzen oder auch einfach nur zum Zuhören. Die Band ‚No Frontiers’ besteht aus 3 langjährig erfahrenen Musikern und hatte 2022 ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum.  Foto: Stiftung Herzogtum Lauenburg

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Nördlich der A24

Osterferienprogramm

im A. Paul Weber-Museum und Kreismuseum Herzogtum Lauenburg (Nordgebäude)

30. März bis 2. April 2026, jeweils 10 bis 11.30 Uhr

Ratzeburg – Das A. Paul Weber-Museum und das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg bieten in den Osterferien Workshops für Kinder und Jugendliche an. An vier Vormittagen werden verschiedene Ausstellungsbereiche in den Mittelpunkt gerückt und historisches Wissen und künstlerische Techniken spielerisch und praktisch vermittelt.

Los geht es am Montag, 30. März, mit den freundlichen Tieren von A. Paul Weber. Aus Webers Bildergeschichten werden bunte Collagen erstellt.

Am Dienstag, 31. März, geht es in der Ausstellung „Das Lebensgefühl der 1950er Jahre“ um die bunten, wilden Konsumjahre nach dem Zweiten Weltkrieg, die beim Spielen, Rätseln und Filme schauen lebendig werden.

Die kritischen Tier- und Natur-Bilder von A. Paul Weber werden am Mittwoch, 1. April, erkundet. Was ist heute noch aktuell und mit welchen Bildern könnte man die Themen heute beschreiben?

Am letzten Workshop-Tag, Donnerstag, 2. April, geht es um Drucktechniken und es wird mit einfachen Mitteln eine Kaltnadelradierung gemacht.

Altersempfehlung 7-11 Jahre, Anmeldungen für einen oder alle Tage nimmt Susanne Petersen unter petersen@kreis-rz.de oder Tel. 04541 860716 (montags bis mittwochs) ab sofort entgegen. Kosten 1 Euro pro Termin und Kind. Die Workshops starten jeweils an der Kasse des A. Paul Weber-Museums, Domhof 5, Ratzeburg. Alle Infos finden Interessierte auch auf der Museumshomepage www.apaulwebermuseum.de

Das Foto zeigt die Nordseite des A. Paul Weber-Museums in Ratzeburg. Foto: Kreis Herzogtum Lauenburg

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Nördlich der A24

Führung durch das A. Paul Weber-Museum

Ratzeburg – Es geht wieder los! Auf in die Kreismuseen! Auch in diesem Jahr bietet der Kreis Herzogtum Lauenburg im Wechsel monatlich eine öffentliche Führung durch das A. Paul Weber-Museum oder das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg unter dem Titel „Auf in die Kreismuseen“ an. Im Kreismuseum werden aufgrund der Schließung des Hauptgebäudes Führungen durch die Ausstellung „Das Lebensgefühl der 50er-Jahre“ angeboten.

Den Anfang macht in diesem Jahr am Sonntag, 29. März 2026, um 15 Uhr, das A. Paul Weber-Museum am Domhof 5 in Ratzeburg. Ute Fritzsche wird auf einem Rundgang durch das Haus das Werk von A. Paul Weber vorstellen, einen Einblick in sein Leben geben und z. B. die Lithographiewerkstatt erklären. Die Führung selbst ist kostenlos, der Eintritt in das Museum beträgt 3 €, ermäßigt 1 €. Weitere Informationen sind auf der Homepage www.apaulwebermuseum.de abrufbar.

Abbildung: Lithographiewerkstatt des A. Paul Weber-Museum (A. Paul Weber-Museum).

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Südlich der A24

Zum Frühlingsanfang

Hzgt. Lauenburg – Am Sonntag, 22. März, um 17 Uhr sendet die Kulturzeit eine Sendung mit  Wort und Ton zum Frühlingsanfang.

Diese Sendung wird am Donnerstag, 26. März, um 9 Uhr wiederholt.

Die angekündigte Gedenksendung für Siegfried Lenz wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. 

Jeden Dienstag um 9 Uhr gibt es „Jazz am Morgen“ von der Kulturzeit aus Ratzeburg. 

Zu empfangen sind die Sendungen auf der UKW-Frequenz 98,8, auf DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de    

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Nördlich der A24

Zum 100. Geburtstag

Hzgt. Lauenburg – Am Sonntag, 22. März, um 17 Uhr  sendet die Kulturzeit aus Ratzeburg eine Gedenksendung für den masurischen Schriftsteller Siegfried Lenz, dessen zweite Heimat für  lange Jahre  Hamburg gewesen ist.

 Diese Sendung wird am Donnerstag, 26. März, um 9 Uhr wiederholt.

Jeden Dienstag um 9 Uhr gibt es  „Jazz am Morgen “ von der Kulturzeit aus Ratzeburg, 

Zu empfangen sind die Sendungen auf der UKW-Frequenz 98,8, auf DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de    

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150 Jahre Kreis Herzogtum Lauenburg

150 Jahre Kreis Herzogtum Lauenburg – großer Festtag am 27. Juni 2026 in Ratzeburg

Hzgt. Lbg. – Der Kreis Herzogtum Lauenburg feiert im Jahr 2026 sein 150-jähriges Bestehen. Seit eineinhalb Jahrhunderten prägt der Kreis das Leben der Menschen zwischen Elbe und Ostsee – ein stolzes Jubiläum, das mit einem großen Festtag am 27. Juni 2026 in Ratzeburg begangen wird.

An diesem Tag findet in der Kreisstadt ab 13 Uhr eine Jubiläumsfeier statt, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Mit einem abwechslungsreichen Programm für Groß und Klein, Musik, Mitmachaktionen sowie kulinarischen Angeboten soll der Tag zu einem Fest für den gesamten Kreis werden. „Ziel ist es, gemeinsam auf 150 Jahre Geschichte zurückzublicken und zugleich den Blick in die Zukunft zu richten“, schildern Landrat Dr. Christoph Mager und Kreispräsident Michael Sauerland die Pläne für die Jubiläumsfeier.

Jubiläumsjahr mit vielfältigem Veranstaltungsprogramm

Neben dem zentralen Festtag am 27. Juni erwartet die Bürgerinnen und Bürger im gesamten Jubiläumsjahr 2026 eine Vielzahl weiterer Veranstaltungen unter dem Motto: „150 Jahre Kreis Herzogtum Lauenburg“

Geplant sind unter anderem Ausstellungen, Vorträge, kulturelle Veranstaltungen, Aktionen von Städten, Gemeinden, Vereinen und Institutionen sowie besondere Projekte für Kinder und Jugendliche.

Den Auftakt zum Festjahr bildet der Tag der offenen Tür im Kreisarchiv am 7. März 2026 (ab 10 Uhr) – das Kreisarchiv bewahrt in seinen Räumen nicht nur Zeugnisse der vergangenen 150 Jahre, sondern beherbergt historisch bedeutsame Dokumente, die mehr als 600 Jahre alt sind.

Eine fortlaufend aktualisierte Übersicht aller Veranstaltungen finden Interessierte auf der Jubiläumsseite des Kreises unter: www.kreis-rz.de/150Jahre

Noch nicht dabei? Wer eine eigene Veranstaltung zum Jubiläumsjahr plant, ist herzlich eingeladen, diese einzureichen. Hinweise nimmt das Organisationsteam gerne per E-Mail entgegen unter: 150jahre@kreis-rz.de

Foto: Kreis Herzogtum Lauenburg

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Nördlich der A24

Tagebuch und Falterfrau

Dargow – Die Psychotherapeutin und leidenschaftliche Tagebuch-Schreiberin Angelika von Aufsess (Mustin) bietet am Sonnabend, 7. März, 16 bis 18 Uhr im FreiRaum Dargow einen Workshop über das Tagebuch an. Sie liest aus ihrem neuen Buch „Tagebuch reloaded – Schreibimpulse von A bis Z“ und gibt Anregungen, wie ein Tagebuch aussehen könnte. Es kann ein reiner Erinnerungsspeicher sein, dient aber auch der Selbstfürsorge, Entlastung und Klärung. Bitte anmelden! ava@avonaufsess.de oder unter gabheise@gmx.de

Der internationale Frauentag am Sonntag, 8. März, um 17 Uhr gehört der „Falterfrau“. Maria Sibylla Merian (1648-1717) war Malerin, Zeichnerin, Insektenforscherin mit Tropenerfahrung und schon vor über 300 Jahren eine starke und selbstständige Frau. Eine Dokumentation von Dietrich von Ruffer, aus Bresahn.

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Südlich der A24

Nachtwächter-Rundgang

Lauenburg – Wenn’s draußen dunkel wird… erwacht die Geschichte!

Hört Ihr Leut’ und lasst Euch sagen: Es ist wieder Zeit für den schaurig-schönen Rundgang mit dem Nachtwächter! Mit Laterne, Hellebarde und einem Augenzwinkern führt unser historisch gewandeter Nachtwächter durch die verwinkelten Gassen der alten Schifferstadt — und weckt Geschichten, die zum Schmunzeln & Schaudern bringen!

Begleitet den Nachtwächter auf seinem nächtlichen Streifzug durch Lauenburgs Altstadt und entdeckt, was sich hinter Fachwerk und Kopfstein verbirgt. Wo spukt der Herzog des Nachts? Und wer versteckt sich hinter der nächsten Ecke? Antworten – mit wohligem Schauer und reichlich Anekdoten – gibt’s bei diesem einzigartigen Stadtspaziergang!

Samstag, 7. März, Beginn 18 Uhr, Treffpunkt Am Schlossturm, Amtsplatz 6 in Lauenburg. Dauer ca. 90 Minuten, Teilnahmegebühr 10 Euro pro Person. Bitte mitbringen: feste Schuhe, gute Laune & Neugier!

Warum mitmachen?

Weil Geschichte nicht staubig sein muss! In Lauenburg wird sie lebendig, lustig und manchmal auch ein bisschen gruselig – perfekt für alle, die Lust auf ein außergewöhnliches Abend-Abenteuer haben. Ob Einheimischer oder Gast: Jeder lernt Lauenburg bei Nacht von seiner spannendsten Seite kennen!

Anmeldung erbeten bis zum 5. März um 18 Uhr – entweder telefonisch unter 04153-5909 220 oder per E-Mail an touristik@lauenburg.de

Bildinformation: Nachtwächter Florian Baier ©Baier