Kategorien
Südlich der A24

Was bedeutet Pazifismus?

Podiumsdiskussion im Schloss Reinbek

Reinbek – Das Völkerrecht, die internationalen Beziehungen und der Pazifismus sind in langer Tradition miteinander verflochten. Was aber bedeutet „Pazifismus“? Welche Inhalte zeichnen ihn in Vergangenheit und Gegenwart aus? Diese Fragen werden auf Einladung der Otto-von-Bismarck-Stiftung bei einer Podiumsdiskussion am Donnerstag, 5. Juni, 19 Uhr im Schloss Reinbek, Schloßstraße 5, erkundet. An dem Gespräch nehmen die Juristin Alexandra Kemmerer (Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg/Berlin) und der Historiker Marcus M. Payk (Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg) teil. Der Völkerrechtler Miloš Vec (Universität Wien) wird moderieren. Begrüßt werden die Gäste von Björn Warmer, Bürgermeister der Stadt Reinbek, und Norbert Brackmann, Vorstandsvorsitzender der Otto-von-Bismarck-Stiftung. Es folgt dann zunächst unter dem Titel „Nobelpreis für Schücking?“ eine kurze Theaterszene von Marec Béla Steffens.

Die Podiumsdiskussion ist der öffentliche Teil eines Kolloquiums, das im Historischen Bahnhof Friedrichsruh stattfindet, Anlass ist der 150. Geburtstag von Walther Schücking (1875 – 1935). Er war liberaler Politiker, Völkerrechtler und als erster und einziger Deutscher von 1931 bis zu seinem Tod Richter am Ständigen Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Schücking galt als Pazifist und war damit zu seinen Lebzeiten ein Außenseiter in der Zunft der Völkerrechtler.

Der Eintritt zur Podiumsdiskussion ist frei, es wird um Anmeldung gebeten unter der Telefonnummer 04104/97710 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de.

Zum Bild: Die Mitglieder der für die Friedensverhandlungen in Paris bestimmten deutschen Delegation, im hellen Mantel Walther Schücking (Bundesarchiv, Bild 183-R01213 / CC-BY-SA 3.0)

Kategorien
Aktuelles Nördlich der A24 Südlich der A24

Plattdüütsch im Sommer

Auch im Sommer gibt es viele tolle plattdeutsche Veranstaltungen.

Kategorien
Südlich der A24

ENTFÄLLT: Freddie Mercury und Montserrat Caballé …

die für den 5. Juni angekündigte Veranstaltung im Augustinum Aumühle muss leider entfallen. Der Termin wird nachgeholt und rechtzeitig bekannt gegeben.

Foto: Eva Schramm

Kategorien
Südlich der A24

Wald im Klimawandel – Jagd und Wolf

Vortrag mit Martin Wißmann und Roland Franz

Aumühle – Am Donnerstag, 12. Juni, 18.30 Uhr, im Theater der Seniorenresidenz Aumühle, Mühlenweg 1, 21521 Aumühle: In den letzten Jahrzehnten ist es immer wärmer geworden. Insbesondere die Sommer sind heißer und trockener. Wie sich dies auf Wälder auswirken kann, berichtet aus erster Hand am Beispiel des Möllner Stadtwaldes Förster Martin Wißmann. Im zweiten Teil des Vortrags geht es darum, aufzuzeigen, dass die Jagd unerlässlich ist, um Schäden im Wald durch Wild zu verhindern. Ob der Wolf dabei ein Partner für die Jäger sein kann, darüber kann mit dem Waldpädagogen Roland Franz diskutiert werden.

Karten sind für 12 Euro an der Foyerkasse erhältlich.

Zum Foto: Uhlenkolk Mölln – Grundloser Kolk, Foto: Stadt Mölln

Kategorien
Südlich der A24

Sommerkonzert zum Mitsingen

mit dem Kinderensemble Fidelissimo und 1. Preisträgerinnen des Wettbewerbs „Jugend musiziert“

Aumühle – Musik des Barock, der Wiener Klassik und der Romantik präsentiert vom musikalischen Nachwuchs des Lüneburger Kammerorchesters im Kinderensemble Fidelissimo sowie 1. Preisträgerinnen des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, der Sie auch herzlich zum Mitsingen altbekannter Lieder einlädt.

Das Konzert des Kinderensemble Fidelissimo findet am Donnerstag, 26. Juni, 18 Uhr, in der Seniorenresidenz Aumühle, Mühlenweg 1, statt.

Das Kinderensemble Fidelissimo aus Lüneburg besteht aus jungen Geigerinnen und Geigern (7 bis 14 Jahre). Unter der Leitung von Katrin Westphal studiert es halbjährlich ein neues Programm ein und hat schon verschiedene sehr fröhliche Tourneen unternommen, z. B. die „Vier-Städte-Tournee“ 2022 mit sechs Kinderkonzerten. Regelmäßig spielt Fidelissimo zusammen mit fortgeschrittenen Schülerinnen (1. Preisträgerinnen des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ auf Regional-, Landes- / Bundesebene) in den Herbstkonzerten des Lüneburger Kammerorchesters und gibt außerdem Advents-Konzerte zum Mitsingen. 

Katrin Westphal ist Geigenlehrerin und 1. Geigerin des Streichquartetts “Die Goldene Tafel” sowie Konzertmeisterin des Barockorchesters Lüneburg und des Lüneburger Kammerorchesters.

Das Ensemble freut sich über freiwillige Kostenbeiträge für die Anschaffung von Notenmaterial.

Das Konzert ist eine Veranstaltung des Lüneburger Kammerorchesters.

Kartenvorverkauf an der Foyerkasse ab 2. Juni.

Foto: Lüneburger Kammerorchester

Kategorien
Südlich der A24

Gartengesänge – Chormusik auf der Suche nach dem Paradies

Ein Liederabend mit dem Figuralchor Bonn

Aumühle – Und jährlich grüßt der Lenz: Scheinbar unbeeindruckt von allem irdischen Geschehen und allem menschlichen Schicksal erwacht die Schöpfung um uns herum jedes Jahr zu farbenfrohem und klangvollem neuen Leben. Das vorliegende Programm zeugt von der Schönheit des Erblühens, stellt aber auch die Frage: Was ist unsere Rolle in diesem ewigen Kommen und Gehen, und ist vielleicht die Musik der haltgebende und beständige Baum in unserem Lebensgarten?

Der Figuralchor Bonn wurde 1982 gegründet und zählt rund 40 Sängerinnen und Sänger, davon viele mit einer musikalischen Ausbildung. Er hat sich vor allem mit der Aufführung selten gehörter Werke und ungewöhnlicher Programme einen Namen gemacht. Seit 2020 steht er unter der Leitung von Markus Michael, Jahrgang 1987, hauptamtlicher Kirchenmusiker in den Kölner Innenstadtgemeinden.

Am Freitag, 20. Juni, 18.30 Uhr kommt der der Figuralchor Bonn in die Seniorenresidenz Augustinum in Aumühle, Mühlenweg 1.

Der Figuralchor Bonn bittet um Spenden zur Deckung der Reisekosten.

Foto: Michael Schönborn

Kategorien
Nördlich der A24 Südlich der A24

Kulturzeit aus Ratzeburg

Am Sonntag, 18. Mai, 17 Uhr, sendet die Kulturzeit eine klingende Reise durch die deutsche Kulturgeschichte mit dem Schauspieler Rolf Beck.

Diese Sendung wird am Donnerstag, 22. Mai, 9 Uhr, wiederholt. 

Zu empfangen sind die Sendungen auf der UKW-Frequenz 98,8, auf DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de

Kategorien
Südlich der A24

„Dass ein gutes Deutschland blühe …“ – Leben nach Kriegsende 1945–1949

Musikalische Lesung mit Roman Knižka & OPUS 45 anlässlich 80 Jahre Kriegsende

Schwarzenbek – Die Stadt Schwarzenbek lädt anlässlich des 80. Jahrestages des Kriegsendes zu einer besonderen musikalischen Lesung mit Roman Knižka und dem Bläserquintett OPUS 45 ein. Im Mittelpunkt steht die Zeit zwischen 1945 und 1949 – eine Periode zwischen Zerstörung und Neubeginn, die die Menschen in Schwarzenbek vor große Herausforderungen gestellt und das Leben in der Stadt geprägt hat.

Am Sonntag, 25. Mai, erwartet das Publikum ein eindrucksvoller Abend im Festsaal des Rathauses Schwarzenbek, Ritter-Wulf-Platz 1, 21493 Schwarzenbek. Einlass ist ab 18.30 Uhr, Beginn um 19 Uhr.

Das Programm erzählt in literarischen Texten, Reportagen und Zeitzeugnissen von den Herausforderungen der unmittelbaren Nachkriegszeit: Von Hungerwintern, Vertriebenen und Kriegsheimkehrern, der Ankunft der Alliierten und der schwierigen Auseinandersetzung mit den Gräueltaten des NS-Regimes.

Ein besonderer Fokus liegt auf den Ereignissen in Schwarzenbek. Dramaturgin Kathrin Liebhäuser hat sich hierfür intensiv mit dem Stadtarchivar Dr. Lukas Schaefer ausgetauscht. So werden an diesem Abend auch lokale Geschichten und Schicksale lebendig.

Literarisch kommen u. a. Werke von Wolfgang Borchert, Bertolt Brecht und Nelly Sachs zu Gehör. Musikalisch spannt OPUS 45 den Bogen von Ludwig van Beethoven bis zur Nachkriegsavantgarde mit Kompositionen von György Ligeti und Karl Amadeus Hartmann. Auch der Wunsch nach Leichtigkeit und Unterhaltung spiegelt sich in zeitgenössischen Schlagern und Swing-Elementen wider.

Roman Knižka, bekannt aus zahlreichen TV-Produktionen wie dem „Tatort“ und erfolgreichen Kinoproduktionen, ist zudem eine feste Größe auf deutschen Theaterbühnen und als Hörbuchsprecher geschätzt. Mit seiner markanten und einnehmenden Stimme begeistert er seit Jahren ein breites Publikum – von Kindern bis zu Erwachsenen.

Karten können für 10 Euro, 5 Euro ermäßigt, per Email unter kultur@schwarzenbek.de oder telefonisch unter 04151 881132 erworben werden.

Foto: Marcus C. Hurek

Kategorien
Südlich der A24

Am Internationalen Museumstag auf Bismarcks Spuren

Aumühle – In den 1890er-Jahren kamen viele Besucherinnen und Besucher nach Friedrichsruh, um Otto von Bismarck zu sehen und vielleicht sogar ein Wort mit ihm zu wechseln, wie zeitgenössische Fotografien zeigen. Mit dem Rundgang „Friedrichsruh entdecken“ lädt die Otto-von-Bismarck-Stiftung ein, diesen historischen Spuren zu folgen und die Geschichte des kleinen Ortes im Sachsenwald zu erkunden. Dieser war schon vor dem Zuzug des ersten Reichskanzlers ein beliebtes Ausflugsziel des Hamburger Bürgertums und lange zuvor ein Ort der Frühindustrialisierung von regionaler Bedeutung. Der dreistündige Rundgang (mit Café-Pause) startet am Internationalen Museumstag – Sonntag, 18. Mai, 15 Uhr im Bismarck-Museum, Am Museum 2, 21521 Aumühle. Außerdem werden an diesem Tag zwei öffentliche Führungen angeboten: „Bismarck. Mensch und Mythos“ um 11 Uhr im Bismarck-Museum sowie um 14 Uhr „Otto von Bismarck und seine Zeit“ im Historischen Bahnhof. Der Eintritt ist frei.

Zum Bild: Huldigung auf der Brücke, Fotografie aus der Reihe „Bismarckbilder aus dem Sachsenwalde“, Verlag der Literarischen Gesellschaft, Leipzig 1892 (Sammlung der Otto-von-Bismarck-Stiftung)

Kategorien
Nördlich der A24 Südlich der A24

Deutsche Kulturgeschichte  

Am Sonntag, 11. Mai, 17 Uhr, sendet die Kulturzeit eine klingende Reise durch die deutsche Kulturgeschichte

Diese Sendung wird an folgenden Tagen wiederholt: Donnerstag, 15. Mai, 9 Uhr, Sonntag 18. Mai, 17 Uhr und Donnerstag 22. Mai, 9 Uhr.

Zu empfangen sind die Sendungen auf der UKW-Frequenz 98,8, auf DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de.