Kategorien
Nördlich der A24

Termine im Augustinum Aumühle: September

Aumühle – Am Dienstag, 1. September, 18.30 Uhr, Theater, Mühlenweg 1, 21521 Aumühle findet ein Bebilderter Vortrag mit Dr. Gabriele Himmelmann: Idole – von Dante Gabriel Rossetti bis Andy Warhol. Der Eintritt beträgt 12 Euro. Vom Schönheitsideal der Präraffaeliten bis zur medialen Ikone der Pop Art: Das Bild des Idols erzählt viel über die Sehnsüchte und Projektionen einer Gesellschaft. Dante Gabriel Rossetti und seine Weggefährten erhoben Frauen zu entrückten, beinahe mythischen Erscheinungen; im 20. Jahrhundert wurden Filmstars und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu modernen Ikonen. Bei Andy Warhol schließlich wird das Idol selbst zum seriell reproduzierten Bild – zwischen Verehrung, Konsum und Massenmedien. Dr. Gabriele Himmelmann ist auf der Bühne der Hamburger Kunstszene zu Hause. Insbesondere die Hamburger Kunsthalle und das Bucerius Kunstforum kennt sie wie ihre Westentasche. Seit vielen Jahren ist sie als Dozentin, Referentin und Autorin tätig. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. 

Foto: Dr. Gabriele Himmelmann

Weiter geht es am Montag, 7. September, 19 Uhr, Theater: vhs zu Gast „Bei Hoppenstedts gibt‘s Nudelsuppe – Potenziale der Erdbeobachtung!“. Ein Vortrag mit: Prof. Dr. Natascha Oppelt. Der Eintritt beträgt 8 Euro.
Weltraumgestützte Technologien liefern zuverlässige und flächendeckende Informationen, die ein einzigartiges Mittel zur Erfassung unseres Planeten darstellen. Sie ermöglichen unsere Kommunikation und Navigation, und sind darüber hinaus objektive Beobachter des Zustands und der Entwicklung unserer Umwelt, sei es zu Lande, zu Wasser oder in der Luft. 40 Jahre Erdbeobachtung bietet zudem Möglichkeiten in diese Vergangenheit zu blicken, und Archive von Satelliten-Informationen können manchmal historische Beweise liefern, die sonst oft nicht verfügbar sind oder vergessen wurden. Aber was ist mit Satellitendaten wirklich möglich, und was (vielleicht noch) nicht? Der Vortrag diskutiert aktuelle Fragen des Globalen Wandels auf Basis von Satellitendaten. In Kooperation mit der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft und der Volkshochschule Hohe Elbgeest e.V. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. 

Foto: KI-generiert

Dienstag, 8. September, 18.30 Uhr, Theater: “I have a Dream!” – Was bedeutet Zivilcourage?“ mit Prof. Dr. Hans-Joachim Pieper. Der Eintritt beträgt 10 Euro. Viele Menschen engagieren sich für humanitäre und politische Ziele, die ihnen wichtig sind. Dazu gehört oft Mut, die Bereitschaft, Nachteile in Kauf zu nehmen. Wir sprechen dann in Abgrenzung von der soldatischen Tapferkeit von Zivilcourage. In seinem Vortrag behandelt der Bonner Professor für Philosophie Dr. Hans-Joachim Pieper diese Bürger*innentugend anhand verschiedener Beispiele und geht der Frage nach, wodurch sich Zivilcourage von Mut im Allgemeinen und vom Heldentum unterscheidet. Ist Zivilcourage – wie Mut überhaupt – nur eine formale, sekundäre Tugend oder ist sie auf bestimmte Werte wie Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechte inhaltlich verpflichtet?  Wenn Argumente kaum noch Gehör finden, wenn man Minderheiten ausgrenzt und die Zukunft von Klima, Frieden, Demokratie und Humanität auf dem Spiel steht, ist Zivilcourage gefordert wie schon lange nicht mehr. Was sollten wir von uns und voneinander verlangen? An welchem Punkt schlägt Engagement in Ideologie und Mut in Selbstüberschätzung um? Prof. Dr. Hans-Joachim Pieper, geboren 1958, war als Professor für Philosophie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg sowie der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter – hier von 2018-2024 auch als Rektor – tätig. In öffentlichen Vorträgen und Seminaren vermittelt er komplexe philosophische Themen auf verständliche Weise – für Fachleute und interessierte Laien. Karten sind an der Abendkasse erhältlich

Foto: Ursula Goeth

Am Samstag, 12. September, 15 Uhr und 19 Uhr, Theater, findet das Gastspiel des Bundesjugendballetts von John Neumeier statt. Der Eintritt beträgt 35 Euro. Die Welt des Tanzes im Augustinum Aumühle. Das Bundesjugendballett – John Neumeier bringt die Welt des Tanzes ins Augustinum Aumühle. Die Compagnie besteht aus acht internationalen Tanztalenten zwischen 18 und 23 Jahren, die jeweils maximal zwei Jahre Teil des Ensembles sind. Unter der pädagogischen und künstlerischen Leitung von Kevin Haigen verbindet das Ensemble Tradition und Gegenwart, um Ballett auf ganz neue Weise erlebbar zu machen. Das Programm umfasst eine spannende Mischung aus Uraufführungen, Wiederaufnahmen und Werken aus dem vielseitigen Repertoire des Bundesjugendballetts. Zu sehen sind Choreografien von John Neumeier, Kreationen internationaler Gastchoreografinnen sowie Eigenarbeiten der Tänzer*innen. Ergänzt wird der Abend durch die Zusammenarbeit mit jungen MusikerInnen und SängerInnen, die Tanz, Musik und Gesang gleichberechtigt miteinander verschmelzen lassen. Das Bundesjugendballett – John Neumeier ist ein Kooperationsprojekt des Ernst Deutsch Theaters und der Hamburgischen Staatsoper. Gefördert wird es von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Freien und Hansestadt Hamburg. Kartenvorverkauf ab sofort an der Foyerkasse (täglich 15 – 20 Uhr)

Foto: Kiran West 

Dienstag, 15. September, 18.30 Uhr, Theater: Baltikum – Estland, Lettland, Litauen – Multivisionsvortrag von und mit Roland Marske. Der Eintritt beträgt 12 Euro. Die Ostsee stößt im Nordosten Europas auf die Ufer von drei kleinen Ländern: Litauen, Lettland und Estland, wo die Ostsee „Westsee“ heißt. Zusammen sind die drei baltischen Länder nicht einmal halb so groß wie Deutschland und mit nur rund sechs Millionen Einwohnern äußerst dünn besiedelt. Erleben Sie, passend zum Jahresmotto des Augustinum „Vielstimmig“, drei Nachbarländer mit unterschiedlichen Sprachen, drei Länder mit unterschiedlichen Kulturen und doch einer gemeinsamen Geschichte!  Gemeinsam erkämpften sich die drei Nationen ihre Unabhängigkeit mit dem Verfall der Sowjetunion durch eine „singende Revolution“! Mit viel Neugier im Gepäck, historischer Kenntnis und feinem Gespür für die heiklen aktuellen politischen Fragen ist der Berliner Journalist und Fotograf Roland Marske mehrfach durch das Baltikum gereist und lässt Sie bei seiner beeindruckenden Multivisionsshow teilhaben am Leben und der Kultur dieser facettenreichen Länder. Unter dem Markenzeichen Jules Verne präsentiert das Fotografen- und Journalisten-Team um den Berliner Fotografen Roland Marske seit vielen Jahren erfolgreich seine einmaligen Multi-Visions-Shows über die schönsten und interessantesten Regionen der Erde. So sind in den letzten Jahren eine ganze Reihe aufwendig gestalteter Multi-Visions-Shows entstanden – perfekte Illusionen, die in ihrer Wirkung durch die akustische Vielfalt passender Musik sowie intelligenten, humorvollen und persönlichen Kommentaren optimal ergänzt werden. Mit diesem Erfolgskonzept begeistert Jules Verne international sein Publikum. Texte und Bilder der Autoren wurden in Geo, Merian u.a. veröffentlicht. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Foto: Jules Verne Berlin

Weiter geht es am Sonntag, 20. September, 19 Uhr, Theater, mit dem Cinema Augustinum: „Dann passiert das Leben“ ein bewegendes Drama über Liebe, Verlust und Neuanfänge. Der Eintritt beträgt 8 Euro. Hans steht kurz vor seiner Pensionierung, Rita genießt die Ruhe des Alltags. Nach vielen Jahren Ehe haben sich Routinen eingeschlichen, der gemeinsame Sohn lebt längst sein eigenes Leben. Während Hans und Rita ihren gewohnten Bahnen folgen, treten plötzlich Zweifel, alte Verletzungen und unerfüllte Wünsche zutage. Als ein tragisches Ereignis ihr Leben erschüttert, geraten ihre vertrauten Strukturen ins Wanken. Die beiden werden gezwungen, sich mit ihrer Beziehung, ihrer Vergangenheit und ihren Vorstellungen vom Älterwerden auseinanderzusetzen. Mit großer Wärme, feinem Humor und beeindruckenden schauspielerischen Leistungen erzählt der Film von den Herausforderungen des Lebens und davon, dass es nie zu spät ist, neue Wege zu entdecken. In Zusammenarbeit mit dem Filmring Reinbek e.V. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Foto: Majestic Filmverleih

Montag, 21. September, 19 Uhr, Theater: Traditionelle Blasmusik. Das Reinbeker Stadtorchester zu Gast im Augustinum. Der Eintritt beträgt 15 Euro, erm. bis 14 Jahre 8 Euro. Mit bekannten Melodien, schwungvollen Klängen und dem besonderen Sound eines großen Blasorchesters, unter der Leitung von Andreas Goj, möchte das Reinbeker Stadtorchester gemeinsam mit den Zuhörerinnen und Zuhörern einen schönen musikalischen Abend verbringen. Von 19 bis 20 Uhr wird am Montag, dem 21. September, das Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm aus traditioneller Blasmusik unterhalten. Der Kartenvorverkauf beginnt am 17. August. Eintrittskarten sind bei der Allianz Generalvertretung J. E. Goj, Schmiedesberg 2c, 21465 Reinbek, erhältlich. Für Kurzentschlossene gibt es außerdem am Konzertabend eine Abendkasse.

Foto: Reinbeker Stadtorchester e.V.

Am Donnerstag, 24. September, 18.30 Uhr findet die Vernissage mit Zeichnungen von Hans Rzondkowski: Mit einem Augenzwinkern.
Der Eintritt ist frei. Warum zeichnet jemand lustige Bilder? Für Hans Rzondkowski sind es die Situationskomik und die kleinen Absurditäten des Alltags, die ihn inspirieren. Mit feiner Beobachtungsgabe und einer Prise Selbstironie hält er Menschen und ihre Gewohnheiten zeichnerisch fest und lädt dazu ein, sich selbst nicht immer allzu ernst zu nehmen. In seiner Ausstellung präsentiert der gebürtige Bremer verschiedene Werkreihen, darunter humorvolle Betrachtungen über Mensch und Hund, den Umgang mit dem Mobiltelefon sowie augenzwinkernde Darstellungen alltäglicher Situationen. Ebenfalls zu sehen ist die Bildergeschichte „Häsi und die Eisenbahn“, die auf Erzählungen von Maria Michel (geb. 1902) basiert. Hans Rzondkowski zeichnet und malt seit seiner Kindheit. Neben seiner Tätigkeit als Bauingenieur und Infrastrukturplaner hat ihn die Kunst stets begleitet. Seine Arbeiten laden zum Schmunzeln, Wiedererkennen und Perspektivwechsel ein. Die Ausstellung ist bis zum 10. November im Kunstgang des Augustinum zu sehen.

Foto: Hans Rzondkowski

Montag, 28. September, 10 Uhr, Theater: Hamburg erleben: Rathaus & Handelskammer. Vortragsmatinee mit Stadtführerin Katja Kruse Der Eintritt beträgt 12 Euro. Bei dieser einstündigen virtuellen Führung mit der erfahrenen Stadtführerin Katja Kruse erhalten Sie spannende Einblicke in das historische Hamburger Rathaus und die traditionsreiche Handelskammer Hamburg. Erfahren Sie mehr über Hamburgs Geschichte, hanseatische Traditionen sowie die Bedeutung von Politik und Handel für die Entwicklung der Stadt. Freuen Sie sich auf beeindruckende Architektur, überraschende Details und spannende Geschichten rund um das Herz Hamburgs und das Machtzentrum der Stadt. Dabei erfahren Sie unter anderem, was es mit dem Börsenparkett auf sich hat, warum die Handelskammer sprichwörtlich „Leichen im Keller“ hat, welche Besonderheiten die mehr als 130 Jahre alte Klimaanlage des Rathauses auszeichnen und welche Symbolik sich hinter den Treppenaufgängen von Senat und Bürgerschaft verbirgt. Karten sind an der Foyerkasse erhältlich.

Foto: Katja Kruse
Kategorien
Aktuelles

Matsch und gute Laune – besser als in Wacken!

Filmprojekt: Wir retten das Wasser im Wald

Hzgt. Lauenburg – Gummistiefel, das Eiserne Pferd, schwere Eimer voller Lehm und viele helfende Hände: der  Film „Wir retten das Wasser im Wald“ zeigt eindrucks- und stimmungsvoll wie viele engagierte Akteure aus der Forst und dem Naturschutz hinter den Kulissen zusammenarbeiten, um in den Lauenburgischen Wäldern das Wasser zurückzuhalten und Moore zu vernässen.

Die Integrierte Station Lauenburgische Landschaften, der Naturpark Lauenburgische Seen, der Fachdienst Naturschutz und die Kreisforsten Herzogtum Lauenburg arbeiten für viele Wiedervernässungsprojekte zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit ist gemeinsam mit vielen weiteren Unterstützenden aus dem Naturschutz der Film „Wir retten das Wasser im Wald“ entstanden.Fehlende Niederschläge und über längere Phasen anhaltende Dürren machen zunehmend auch den Wäldern im Norden zu schaffen und beschäftigen viele Waldbesitzende und Forstbetriebe genauso wie die Akteure aus dem Naturschutz. Wenn die Wasserstände in den Seen und Bächen absinken, sumpfige Erlenwälder trockenfallen, Pilze und Flechten verschwinden und Bäumen ebenso wie der krautigen Vegetation Wasser fehlt, leidet ein gesamtes Ökosystem unter dem Wassermangel. Gräben in den Wäldern zu verschließen und in Senken das Wasser anzustauen, kann daher ein entscheidender Puffer sein, um das Wasser möglichst lange im Wald zu halten, natürliche Wasserregime, die Wasserzügigkeit im Boden wiederherzustellen, für Kühlung und eine höhere Luftfeuchtigkeit im Wald zu sorgen und Lebensräume für viele an Wasser gebundene Organismen wiederherzustellen und zu vernetzen.

Der Film zeigt in knapp 10 Minuten im Jahresverlauf verschiedene Waldorte, die Baustellen und die engagierten Köpfe, die sich für die Wiedervernässung in unseren Wäldern einsetzen. Vorher-Nachher-Effekte werden so unmittelbar erlebbar, es ist spürbar, wo das Wasser fehlt und wo bereits erfolgreiche Wasserstände den Unterschied machen. Entstanden ist das Gemeinschaftsprojekt der Integrierten Station Lauenburgische Landschaften, Naturpark Lauenburgische Seen und Kreisforsten Herzogtum Lauenburg in Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Eike Wichmann aus Hamburg. Das Projekt wurde vollständig aus Eigenmitteln finanziert.

„Wir wollen mit dem Film auf das zunehmend fehlende Wasser im Wald aufmerksam machen, für die Schönheit unserer Natur begeistern und natürlich alle Naturpark-Gäste einladen, rauszugehen“, sagt Claudia Rösen vom Naturpark Lauenburgische Seen. Der Film macht auf jeden Fall Lust sofort durch die gezeigten Wälder zu spazieren! Malte Festersen von der Integrierten Station Lauenburgische Landschaften hält im Film eine Handvoll Laub und lässt es wie Knusperchips zerbröseln. Er erläutert: „Um das Wasser im Wald zu halten, müssen alte Entwässerungsgräben verschlossen werden. Da diese häufig weitab der Wege mitten durch die Bestände gehen, haben wir eine Spezialmaschine, die bodenschonend entlang der Rückegassen das schwere Material an die richtigen Stellen bringt.“

Alle Wiedervernässungsprojekte werden in enger Abstimmung mit dem Fachdienst Naturschutz des Kreises Herzogtum Lauenburg umgesetzt. „Mit den Maßnahmen des Wasserrückhalts reagieren wir aktiv auf die Folgen des Klimawandels. Mit der fortschreitenden Veränderung der Niederschlagsverteilung müssen wir verstärkt Wasser, insbesondere aus den winterlichen Regenereignissen, in unserer Landschaft zurückhalten, um langfristig die Lebensgrundlagen für Pflanzen, Tiere und auch uns Menschen zu erhalten“, erklärt Daniel Engert.

Revierleiter Moritz Löffelmann von den Kreisforsten fügt hinzu: „Ich freue mich, wenn ich in meinem Revier einen Beitrag leisten kann, der dem Walderhalt und dem gesamten Ökosystem zu Gute kommt. Denn auch wir und die zukünftigen Generationen profitieren von unseren Wäldern, die unsere Region hier so prägen und lebenswert machen. Foto: Erik Gross

Veranstaltungstipp

Willkommen zum Tag des Waldes 30.8.2026

Am Sonntag, 30.8.2026 möchten die Kreisforsten Herzogtum Lauenburg und ihre vielen Partner die Waldgäste mit hinter die Kulisssen ihrer Arbeit in einem faszinierenden Waldökosystem nehmen.

Wald- und Naturtouren führen die Besucher in die sommerliche Kühle des Waldes, bei einem Waldbrandeinsatz gemeinsam ein Feuer löschen, auf einen Baum klettern, einen Baum pflanzen, ein mobiles Sägewerk in Aktion erleben und mit der Rettungshundestaffel trainieren: an diesem Tag geht es ums Mitmachen und Erleben!

Das Naturparkteam Lauenburgische Seen, die Waldkita Wurzelzwerge aus Mustin, die Lehranstalt für Forstwirtschaft aus Bad Segeberg, die Feuerwehren aus Ratzeburg und Lehmrade, Fledermaus-experte Holger Siemers, das Mobile Sägewerk von Timothy Lohmann, das Ruheforstteam und die Domäne Fredeburg, die Jäger aus dem Lehrrevier der Kreisforsten und die Wildburger von Wildglück –  diese und viele weitere Partner der Kreisforsten Herzogtum Lauenburg werden diesen Tag gemeinsam gestalten! Der Eintritt ist frei.

Tag des Waldes – Sonntag, 30.8.2026 10 – 17 Uhr

Veranstaltungsort: Wanderparkplatz Dorotheenhofer Weg, 23911 Salem

                                    Google-Standort https://maps.app.goo.gl/uDqw2zBKkpV3NL6x7

Alle weiteren Infos zur Veranstaltung unter https://www.kreis-rz.de/kreisforsten

Kategorien
Nördlich der A24

COURAGE aktuell

Mölln – Der KulturSommer am Kanal, der in diesem Jahr auch mit 32 vielfältigen Veranstaltungen im Kulturzentrum Courage, Seestraße 1B in Mölln, stattfand, gehört der Vergangenheit an. Zu erleben waren Konzerte, kunsthandwerkliche Workshops, Lesungen, Yoga mit Live-Musik, Filmvorführung, Vortrag, eine Theaterpremiere, ein Live-Hörspiel, eine Nacht der Musik, eine Nacht der Geschichten. „Die rund 400 Courage-Besucher waren zahlenmäßig unterschiedlich verteilt, aber immer, ob zwei oder 50 Besucher, es waren durchweg wunderbare Wohlfühl-Veranstaltungen“, erzählen Klaus und Adelina, die mit viel Herzblut die Veranstaltungen auf die Beine gestellt hatten. Gott sei Dank spielen materielle Aspekte im Courage keine vorrangige Rolle; das Courage ist und bleibt ein Ort der zwischenmenschlichen Begegnung und der Freiwilligkeit. Jeder kann sich hier frei gestaltend bewegen oder einfach nur dabei sein, denn das Courage lebt von der Teilhabe. Die Veranstalter freuen sich über jeden, der einen Beitrag zur Entwicklung dieses öffentliche Ortes leisten möchte. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen bleibt auch künftig frei. Nachfolgend eine Übersicht der ab September geplanten Regelveranstaltungen und einen Konzertüberblick. Detaillierte Informationen unter www.courage-moelln.de. Ideen für weitere Veranstaltungen sind übrigens erwünscht. Viele Termine am Mittwoch, Freitag und Sonntag stehen komplett zur Verfügung, andere Tage können noch teilweise genutzt werden. Die erste „Bühne frei“ findet am 6. September statt und wartet auf neue Beiträge …

Foto: Adelina und Klaus

Kategorien
Nördlich der A24

Norddeutsches Freiluftkino – fünfte Woche

Hzgt. Lauenburg – Am Freitag, 14. August geht’s wieder zurück in heimische Gefilde, genauer nach Nusse auf den Sportplatz (Ringstr. 14). Freuen sie sich auf die Liebeskomödie „Ein fast perfekter Antrag“ über die Frage, ob alte Liebe wirklich rostet. Am Samstag, 15. August wird‘s voll auf Lödings Bauerhof in Buchholz (Auf dem Ortskampe 1), das Freiluftkino-Team bringt die große Leinwand mit, denn es läuft die Fortsetzung der vor 20 Jahren Mode-Glamour-Intrigen-Dramödie „Der Teufel trägt Prada 2“ und führt in die modischen Straßen von New York City und in die eleganten Büros des Runway-Magazins zurück.
Sonntag endet dann die lange Woche im Möllner Kurpark für den neuesten Eberhofer-Krimi „Steckerlfischfiasko“, die mittlerweile zehnte Krimi-Komödie aus Niederkaltenkirchen über Dorfpolizist Pranz Eberhofer, seiner Frau und Burgermeisteranwärterin Susi und sein alter Freund Rudi Birkenberger. Einlass ist jeweils um 19.45 Uhr, Filmbeginn ist 20.45 Uhr. Eintritt 11 Euro, ermäßigt 7 Euro über www.freiluftkino.de oder an der Abendkasse. Eigene Sitzgelegenheiten bitte selbst mitbringen, Essen und Trinken gibt‘s von den Partnern vor Ort. Und auch dieses Jahr gilt: für das Wetter sind immer die Zuschauenden zuständig … Weitere Infos und Online-Tickets unter  https://freiluftkino.de/

Minions & Monsters“: Die Minions haben mittlerweile tatsächlich Hollywood erobert und richten nun als Schauspieler allerlei Chaos an. Als sie vom Regisseur Max (Stimme sowohl im englischen Original als auch in der deutschen Synchronfassung: Christoph Waltz) dazu ermutigt werden, einen Horrorfilm zu produzieren, machen sie sich sofort auf die Suche nach einem dazu passenden Monster. Dazu bedienen sie sich eines alten, magischen Buches und schaffen es tatsächlich, ein Monster zu beschwören. Doch es dauert wenig überraschend nicht sonderlich lange, bis ihr Plan nach hinten losgeht und – wie sollte es auch anders sein? – den ganzen Planeten in Gefahr bringt. Nun müssen die Minions die selbst angerichtete Katastrophe erst mal wieder verhindern. Doch dabei können sie sich natürlich auch gleich als erdenrettende Helden präsentieren. Was soll schon schiefgehen?

Bild: Universal / Illumination

Ein fast perfekter Antrag“: Walter (Heiner Lauterbach), ein eigenwilliger Witwer im Ruhestand, widmet seine Zeit dem Testen von Restaurants, die er akribisch im Internet bewertet. Bei einem Besuch begegnet er überraschend seiner Jugendliebe Alice (Iris Berben) wieder, der er vor vier Jahrzehnten erfolglos einen Heiratsantrag gemacht hatte. Während die lebenslustige Kunstprofessorin ihr unabhängiges Leben genießt, erwacht in Walter der Ehrgeiz, es diesmal besser zu machen. Alice bleibt jedoch zurückhaltend und stellt eine Bedingung: Erst wenn er echtes Interesse an ihrer Welt zeigt, könne es eine zweite Chance geben. Entschlossen meldet sich Walter, der bislang nichts mit Kunst am Hut hatte, als Gasthörer in ihrem Kurs an. Dort muss er nicht nur Alice beeindrucken, sondern sich auch mit deutlich jüngeren Kommiliton auseinandersetzen. Für beide beginnt ein unerwartetes neues Kapitel ..

Bild: Leonine Studios

Steckerlfischfiasko“: Der Fund einer Leiche im Wellnessbereich des neu eröffneten Golfclubs ruft Dorfpolizist Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) und seinen Freund Rudi Birkenberger (Simon Schwarz) auf den Plan. Das Opfer ist ausgerechnet der örtliche Steckerlfischkönig, dessen Tod Franz in ein undurchsichtiges Umfeld aus rivalisierenden Volksfestclans und wohlhabenden Golfclub-Mitgliedern führt. Während die Ermittlungen immer neue Fragen aufwerfen, wird auch das Privatleben des Polizisten auf den Kopf gestellt. Seine Partnerin Susi (Lisa Maria Potthoff) tritt als Kandidatin für das Bürgermeisteramt an und sorgt damit nicht nur bei Franz für Unruhe. Auch das amtierende Dorfoberhaupt sieht seine Position plötzlich gefährdet. Zwischen Mordfall, Wahlkampf und den Turbulenzen des Dorflebens hat Franz alle Hände voll zu tun …

Bild: Constantin Film / Bernd Schuller

Foto: Norddeutsches Freiluftkino

Kategorien
Nördlich der A24

Karl Adam im FreiRaum Dargow

Dargow – Sonntag, 2. August, 17 Uhr – „Karl Adam und der Goldachter“ – Dirk Andresen stellt sein Buch vor und erzählt über Dreharbeiten zum Film, der demnächst seine Premiere auch in Ratzeburg feiert. Eintritt frei, Spenden gern gesehen! FreiRaum Dargow, Hauptstr. 31, 23883 Dargow/Schaalsee.

Foto: Canva

Kategorien
Nördlich der A24

Norddeutsches Freiluftkino – drittes Wochenende

Hzgt. Lauenburg – Auch das dritte Wochenende vom Norddeutschen Freiluftkino hat viel zu bieten: wieder vier Tage, wieder vier Spielorte, wieder vier Filme: Am Donnerstag, 30. Juli, geht’s los mit dem langen Wochenende in Trittau im Schönaubad mit der Adaption des gleichnamigen Bestseller-Romans von Caroline Wahl „22 Bahnen“ über der Beziehung zweier Schwestern und ihrer alkoholkranken Mutter.
Am Freitag, 31. Juli präsentiert das Freiluftkino wieder eine Vorpremiere: die Fortsetzung der französischen Komödie „Oh La La 2 – Neue Tests, Neues Chaos“ in Seedorf bei den Remisen bzw. der Feuerwehr.
Am Samstag, 1. August, fährt das Kinomobil zur Schäferei Klein Salitz bei Roggendorf (Waldweg 1) und zeigt dort (passenderweise) die Krimi-Komödie „Glennkill: Ein Schafskrimi“ über die Schafsherde von George Hardy, die plötzlich seinen Tod aufklären muss. Am Sonntag, 2. August steht die Open-Air Leinwand dann in Berkenthin an der Kirche. Zu sehen gibt es den letzten Hark Bohm – Film „Amrum“ von Fatih Akin, basiert auf den Kindheitserinnerungen des renommierten Regisseurs und Drehbuchautors Hark Bohm. Einlass ist jeweils um 20.15 Uhr, Filmbeginn ist 21.15 Uhr. Eintritt 11 Euro, ermäßigt 7 Euro über www.freiluftkino.de oder an der Abendkasse. Eigene Sitzgelegenheiten bitte selbst mitbringen, Essen und Trinken gibt‘s von den Partnern vor Ort. Und auch dieses Jahr gilt: für das Wetter sind immer die Zuschauenden zuständig … Weitere Infos und Online-Tickets unter  https://freiluftkino.de/


22 Bahnen“ Tildas (Luna Wedler) Tage sind streng durchstrukturiert: Sie studiert, arbeitet an der Supermarktkasse, um über die Runden zu kommen, und kümmert sich darüber hinaus auch noch regelmäßig um ihre kleine Schwester Ida (Zoë Baier). An manchen Tagen muss sie sich dazu noch um ihre alkoholkranke Mutter kümmern, die alleinerziehend durchs Leben geht. Doch dieser Sommer bringt eine mögliche Veränderung ins Spiel: Tilda erhält ein vielversprechendes Jobangebot. Sie könnte wegziehen und in Berlin an ihrer Doktorarbeit werkeln. In Tildas Ohren klingt das alles sehr nach einer Zukunft voller Freiheit. Aber wer kümmert sich dann um ihre kleine Schwester und ihre Mutter? Zudem taucht Viktor (Jannis Niewöhner) auf, der genau wie sie stets 22 Bahnen im Schwimmbad zurücklegt. Als Tilda wirklich beginnt zu glauben, dass alles besser werden könnte, gerät die Situation zu Hause jedoch vollends außer Kontrolle.

Foto: Constantin Film Verleih / Gordon Timpen

Oh La La 2 – Neue Tests, Neues Chaos: Frédéric (Christian Clavier) und Gérard (Didier Bourdon) haben die Wahrheit über ihre Herkunft gerade erst verdaut, daher wollen sie zunächst das Kriegsbeil begraben und gemeinsam die Hochzeit ihrer Kinder planen. Dabei sorgt jedoch schon die nächste Enthüllung für Chaos: Ein unerwartet aus dem Nichts auftauchender Cousin und ein neuer DNA-Test wirbeln alles ordentlich durcheinander und stellen die bisherigen Testergebnisse noch einmal vollständig auf den Kopf. Eins wird schnell klar: In diesen Stammbäumen steckt noch jede Menge explosives Potenzial!

Foto: Weltkino

Glennkill: Ein Schafskrimi“ Der Schäfer George Hardy (Hugh Jackman) ist ein riesiger Krimi-Fan. Nichts liebt er mehr, als seinen Schafen Murder-Mystery-Geschichten vorzulesen. In seinen kühnsten Träumen ahnt er nicht, dass ihn die Tiere nicht nur verstehen, sondern anschließend an die Vorlesestunde intensiv diskutieren und rätseln. Als George mit einer Schaufel im Rücken tot auf der Wiese gefunden wird, ist für seine Schafe so klar, dass ein Mord passiert ist. Weil der lokale Dorfpolizist Tim Derry (Nicholas Braun) noch nie ein wirkliches Verbrechen gelöst hat, müssen die wolligen Vierbeiner all ihre Krimi-Erfahrung nutzen, um den Mörder von George zu finden. Angeführt von der schlauen Schafdame Miss Maple müssen der mutige Othello, die ängstliche und gefräßige Mopple, die neugierige Maude und der alte Leithammel Sir Ritchfield feststellen, dass die Welt der Menschen in der Realität deutlich komplizierter als in den Büchern ist. Zudem verfügen die zahlreichen Bewohner des Dorfes über einige dunkle Geheimnisse.

Foto: Amazon MGM Studios

Amrum“ Während sich der Zweite Weltkrieg dem Ende neigt, ist der zwölf Jahre alte Nanning (Jasper Billerbeck) auf Amrum rund um die Uhr damit beschäftigt, seiner Familie unter die Arme zu greifen. Er und seine Familie wurden in Hamburg ausgebombt und mussten auf die Nordsee-Insel fliehen, während sein Vater, ein ranghoher Nazi, in Kriegsgefangenschaft landete. Der Selbstmord Adolf Hitlers lässt Nannings Mutter Hille (Laura Tinke), selbst überzeugte Nationalsozialistin, in eine tiefe Depression fallen. Nanne ist nun mehr als je zuvor auf sich allein gestellt und trägt gleichzeitig die Verantwortung für die Versorgung seiner zurückgezogenen Mutter. Doch nach Kriegsende ist so ziemlich alles Mangelware und er muss mit den anderen Bewohnern von Amrum irgendwie ins (Tausch-)Geschäft kommen. Doch die wissen um die Überzeugungen von Nannings Eltern, die nun unfreiwillig auch ihre Spuren auf ihm hinterlassen …

Foto: Warner Bros.

Foto: Norddeutsches Freiluftkino

Kategorien
Nördlich der A24

Sommerkino im Cinema August(inum)

Aumühle – Dienstag , 4. August, 19 Uhr, im Theater des Augustinum Aumühle, Mühlenweg 1, 21521 Aumühle: Sommerkino im Cinema August(inum) mit „Singin‘ in the Rain“. Der Eintritt beträgt 8 Euro. Der Filmklassiker begeistert mit unvergesslichen Songs, mitreißenden Tanzszenen und viel Hollywood-Charme. Komödie, Musical, USA 1952, 100 Min., FSK 12. Unter der Regie von Stanley Donen, Gene Kelly und der Besetzung mit Gene Kelly, Donald O’Connor, Debbie Reynolds, Jean Hagen. Hollywood Ende der 1920er-Jahre: Der Tonfilm erobert die Kinos und stellt die Stars der Stummfilmzeit vor ungeahnte Herausforderungen. Don Lockwood ist einer der größten Stars seiner Zeit und feiert gemeinsam mit seiner Leinwandpartnerin Lina Lamont große Erfolge. Doch während sich die Filmwelt verändert, gerät vor allem Lina unter Druck: Ihre Stimme passt so gar nicht zu ihrem glamourösen Image. Dons Freund Cosmo entwickelt deshalb einen ungewöhnlichen Plan: Die talentierte Nachwuchsschauspielerin Kathy Selden soll Lina heimlich ihre Stimme leihen. Doch Lina erkennt in Kathy eine gefährliche Rivalin und setzt alles daran, deren Karriere zu sabotieren. Mit unvergesslichen Songs, mitreißenden Tanzszenen und viel Charme gilt „Singin‘ in the Rain“ bis heute als eines der schönsten und beliebtesten Filmmusicals aller Zeiten. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. In Zusammenarbeit mit dem Filmring Reinbek e.V.

Foto: Warner Bros.

Am Donnerstag, 6. August, 19 Uhr, im Theater geht es weiter mit dem Sommerkino im Cinema August(inum) und dem Film „Lindenberg! Mach dein Ding“. Der Eintritt beträgt 8 Euro. Ein Film über eine außergewöhnliche Karriere. Biopic/Musikfilm, Deutschland, 2020, 135 Min., FSK 12. Unter der Regie von Hermine Huntgeburth und der Besetzung von Jan Bülow, Max von der Groeben, Detlev Buck, Charly Hübner, Julia Jentsch. Das mitreißende Biopic erzählt die Geschichte des jungen Udo Lindenberg: von seiner Kindheit im westfälischen Gronau über seine Anfänge als Schlagzeuger und erste Rückschläge bis zu seinem Durchbruch in den 1970er-Jahren. Für Udo Lindenberg war Aufgeben nie eine Option: Gegen alle Widerstände verfolgt er seinen Traum, die deutsche Rockmusik zu verändern, und schafft es schließlich an die Spitze. So wird er zu Deutschlands bekanntestem Rockstar und zu einem Idol für die Menschen in Ost und West. Ein lebendiges Porträt eines außergewöhnlichen Künstlers und einer aufregenden Zeit. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. In Zusammenarbeit mit dem Filmring Reinbek e.V.

Foto: DCM

Am Montag, 10. August, 19 Uhr, im Theater ist der Film „Maria“ im Rahmen des Sommerkino im Cinema August(inum) zu sehen. Der Eintritt beträgt 8 Euro. Ein bewegendes Porträt der legendären Operndiva Maria Callas. Filmdrama/Biografie, Deutschland/Italien/USA, 2024, 124 Min., FSK 6. Unter der Regie von Pablo Larraín und der Besetzung von Angelina Jolie, Pierfrancesco Favino, Alba Rohrwacher, Haluk Bilginer. Paris, 1977: Die legendäre Operndiva Maria Callas hat sich seit Jahren aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Als ein junger Reporter sie zu ihrem Leben befragt, kehren die Erinnerungen an Ruhm, Leidenschaft und große Erfolge zurück. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart wächst in ihr der Wunsch, noch ein letztes Mal auf die Bühne zurückzukehren. Ein bewegendes Porträt einer außergewöhnlichen Künstlerin zwischen Glanz, Einsamkeit und der Suche nach ihrer eigenen Stimme. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. In Zusammenarbeit mit dem Filmring Reinbek e.V.

Foto: Studiocanal

Am Dienstag, 18. August, 19 Uhr, im Theater ist der Film „EPiC: Elvis Presley in Concert“ im Rahmen des Sommerkino im Cinema August(inum) zu sehen. Der Eintritt beträgt 8 Euro. Der King of Rock ’n’ Roll in einem außergewöhnlichen Kinoerlebnis. Dokumentarfilm/Konzertfilm, USA, 2025, 96 Min., FSK 6. Unter der Regie von Baz Luhrmann und mit Archivaufnahmen von Elvis Presley. Während der Dreharbeiten zu seinem Film „Elvis“ (2022) stieß Regisseur Baz Luhrmann auf lange verschollen geglaubtes Filmmaterial der legendären Elvis-Konzertfilme aus den 1970er-Jahren. Gemeinsam mit unveröffentlichten Super-8-Aufnahmen aus den Graceland-Archiven wurden die Filmnegative aufwendig restauriert und in beeindruckender Bild- und Tonqualität neu zum Leben erweckt. Das Ergebnis ist weit mehr als ein Konzertfilm: Mit restaurierten Bühnenauftritten, seltenem Archivmaterial und persönlichen Einblicken gibt Luhrmann Elvis Presley selbst eine Stimme in seiner eigenen Geschichte. So entsteht ein außergewöhnliches Kinoerlebnis, das den „King of Rock ’n’ Roll“ nicht nur als mitreißenden Entertainer, sondern auch als Menschen zeigt. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. In Zusammenarbeit mit dem Filmring Reinbek e.V.

Foto: Universal Filmverleih

Dienstag , 25. August, 19 Uhr, im Theater des Augustinum Aumühle, Mühlenweg 1, 21521 Aumühle: Sommerkino im Cinema August(inum) mit „Divertimento“. Der Eintritt beträgt 8 Euro. Eine wahre Geschichte über Mut, Musik und das Verfolgen großer Träume. Drama/Biografie, Frankreich, 2022, 110 Min., FSK 0. Unter der Regie von Marie-Castille Mention-Schaar und der Besetzung mit Oulaya Amamra, Lina El Arabi, Niels Arestrup. Paris, Mitte der 1990er-Jahre: Die 17-jährige Zahia Ziouani träumt davon, Dirigentin eines großen Sinfonieorchesters zu werden. Gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Fettouma, einer talentierten Cellistin, besucht sie das Konservatorium und kämpft für ihren Platz in der Welt der klassischen Musik. Doch als junge Frau mit algerischen Wurzeln stößt sie immer wieder auf Vorurteile und Widerstände. Mit Leidenschaft, Ausdauer und der Unterstützung ihrer Schwester verfolgt Zahia ihren Traum und gründet schließlich ihr eigenes Orchester: Divertimento. Eine inspirierende und berührende Geschichte über die verbindende Kraft der Musik und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. In Zusammenarbeit mit dem Filmring Reinbek e.V.

Foto: Prokino

Sonntag, 30. August, 19 Uhr, im Theater des Augustinum Aumühle, Mühlenweg 1, 21521 Aumühle: Sommerkino im Cinema August(inum) mit „Yesterday“. Der Eintritt beträgt 8 Euro. Eine charmante Liebeserklärung an die Musik der Beatles. Musikkomödie/Fantasy, Großbritannien/USA, 2019, 117 Min., FSK 0. Unter der Regie von : Danny Boyle und der Besetzung mit Himesh Patel, Lily James, Ed Sheeran, Kate McKinnon. Jack Malik ist Musiker mit mäßigem Erfolg und steht kurz davor, seinen Traum von einer Karriere aufzugeben. Nach einem rätselhaften weltweiten Stromausfall stellt er jedoch erstaunt fest, dass sich niemand mehr an die Beatles erinnert – außer ihm. Als er beginnt, deren Songs zu spielen, wird er plötzlich zum gefeierten Star. Doch mit dem Erfolg wachsen auch die Zweifel: Wie lange kann er das Geheimnis für sich behalten, und was ist ihm im Leben wirklich wichtig? Mit viel Humor, großen Beatles-Hits und einer warmherzigen Liebesgeschichte erzählt „Yesterday“ eine originelle Geschichte über Musik, Erfolg und die Kraft der kleinen Entscheidungen. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. In Zusammenarbeit mit dem Filmring Reinbek e.V.

Foto: Universal Filmverleih
Kategorien
Nördlich der A24

Termine: Norddeutsches Freiluftkino

Ratzeburg – Wenn die Sonne langsam hinter Seen, Feldern und historischen Kulissen versinkt, beginnt die schönste Zeit des Sommers: Das Norddeutsche Freiluftkino lädt wieder zu unvergesslichen Filmabenden unter freiem Himmel ein. An außergewöhnlich schönen Orten in Ratzeburg und Umgebung erwartet die Zuschauenden ein abwechslungsreiches Programm voller großer Gefühle, mitreißender Geschichten, Humor, Musik und Abenteuer. Noch nie war das Freiluftkino-Programm so groß, so vielfältig und so exklusiv wie in diesem Jahr und das gesamte Kino-Team freut sich auf einen Sommer voller Geschichten, Begegnungen und magischer Momente unter dem Sternenhimmel. Los geht’s am Donnerstag, 16. Juli, im beschaulichen Künstlerdorf Schattin auf dem Dorfplatz (Hauptstr. 6a) mit der exklusiven Vorpremiere der französischen Komödie „Chéri, ich komme! – Die Erfindung der Lust“, ein bisschen frivol, aber keineswegs ordinär oder pornografisch. Der Film feiert weder sexuelle Selbstoptimierung noch technische Wunderversprechen, sondern die vielleicht schönste Erkenntnis einer langen Beziehung: dass selbst nach Jahrzehnten noch etwas Gutes entstehen kann – aus einem ehrlichen Gespräch oder aus einer verrückten Idee. Einlass ist um 20.30 Uhr, Filmbeginn ist 21.30 Uhr. Eintritt 11 Euro, ermäßigt 7 Euro über freiluftkino.de oder an der Abendkasse.
Am Sonnabend, 17. Juli, gibt es etwas ganz Besonderes im Kurpark Ratzeburg: Direkt am Wasser und mit fetziger Live-Musik zeigt der KulturSommer am Kanal in Kooperation mit dem Norddeutschen Freiluftkino den Stummfilm-Klassiker „Sonnenaufgang“ von 1927 von Friedrich Wilhelm Murnau. Die Handlung ist wie gemacht für unsere ländliche Gegend mit Seen und Kanälen: Von einem städtischen Vamp verführt, will ein Bauer seine Frau auf dem See ertränken. Der Plan misslingt, die Frau flieht in die Stadt, wo sich beide in fremder Umgebung wieder versöhnen. Auf der Rückfahrt kentert im Sturm das Boot, der Mann glaubt seine Frau ertrunken, doch schließlich wird sie lebend geborgen. Der Vamp zieht unverrichteter Dinge zurück in die Stadt. Murnaus Meisterwerk ist ein Musterbeispiel dafür, wie virtuos er in Fotografie, Stimmung und Stil mit den Gegensätzen Stadt-Land, Erde-Wasser, Licht-Schatten arbeitet. Begleitet wird der Film vom Gitarrenorchester Gilbert Couché, vier Lead-Gitarristen aus Hamburg Mitte und ihrem Perkussionisten. Benannt nach dem Erbauer der ersten elektronischen Gitarre frönen sie dem Sound großer Musiker und Bands der 60er und frühen 70er Jahre. Freuen Sie sich auf einen besonderen Freiluft-Stummfilm-Abend mit exquisiter Live-Musik.
Einlass ist um 20.30 Uhr, Filmbeginn ist 21.30 Uhr. Eintritt 18 Euro, ermäßigt 13 Euro. Karten für den Stummfilm gibt es über Lübeck-Ticket sowie im Haus der Reise, Hauptstraße 87 in Mölln. Eigene Sitzgelegenheiten sind bitte selbst mitzubringen, Essen und Trinken gibt es von den Partnern vor Ort. Und auch dieses Jahr gilt: für das Wetter sind immer die Zuschauenden zuständig …
Weitere Infos und Online-Tickets unter  https://freiluftkino.de/

Foto: Marie-Camille Orlando / hfr

Kategorien
Nördlich der A24

LindenLounge im Juni

Linau – Sonntag, 14. Juni, 18 Uhr: Filmvorführung „Morgen ist auch noch ein Tag“. Gezeigt und diskutiert wird über den preisgekrönten Film „Morgen ist auch noch ein Tag“ von Paola Cortellesi – ein Werk, das in Italien 2023 zum meistgesehenen Film des Jahres avancierte. Mit feinem Gespür erzählt Cortellesi eine berührende Geschichte, die zwischen Bedrückung und großer Hoffnung schwankt. Der Film thematisiert Emanzipation und ist ein kraftvolles Plädoyer für Demokratie und den unerschütterlichen Willen, das eigene Leben in die Hand zu nehmen. Ein Film von hoher emotionaler und gesellschaftlicher Relevanz – sehenswert und diskutierenswert! In Kooperation mit dem ev. Frauenwerk Lübeck-Lauenburg und der Gleichstellungsbeauftragten des Amtes Sandesneben-Nusse. Der Eintritt beträgt 7 Euro.

Sonntag, 28. Juni, 11 bis 14 Uhr – Finissage der Ausstellung von Maike Remane. Die erste Finissage in der LindenLounge! Einige Monate haben die Werke von Maike Remane die LindenLounge begleitet. Sie wird auch noch weitere Bilder mitbringen. Es wird ein Gespräch mit der Künstlerin geben und eine Verlosung eines ihrer Werke. Kunstgenuss am Sonntagmorgen!

Foto: HokusFocus

Kategorien
Nördlich der A24

Augustinum Aumühle im Mai

Aumühle – Am Donnerstag 7. Mai, 18.30 Uhr, im Theater, Mühlenweg 1, 21521 Aumühle: Die zwei schönsten Damen Berlins. Der Eintritt beträgt 12 Euro. Geschichte(n) rund um die Prinzessinnengruppe von Gottfried Schadow. Dr. Claudia Czok stellt Ihnen die Ikone der klassizistischen Kunst vor: Die Prinzessinnengruppe von Gottfried Schadow (1764-1850), die 1797 geschaffen wurde. Das Werk wurde von Friedrich Wilhelm II. als Raumschmuck für das Berliner Schloss in Auftrag gegeben. Doch fand sein Nachfolger, Friedrich Wilhelm III., das fast lebensgroße Marmorstandbild anstößig und ließ es magazinieren. Erst als Schadow als genialer Bildhauer, Graphiker und Kunstschriftsteller zu Beginn des 20. Jahrhundert wiederentdeckt wurde, wurde auch die Doppelstatue immer berühmter. Der Vortrag erzählt Entstehungs- und Rezeptionsgeschichten zu diesem außerordentlichen Kunstwerk. Außerdem bezieht der Vortrag die Forschungsergebnisse mit ein, die die erfolgte Restaurierung des Gipsmodells der Prinzessinnengruppe (1795) ergeben haben. Dr. Claudia Czok ist Kunsthistorikerin am Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz. Als freiberufliche Ausstellungskuratorin hat sie u. a. Ausstellungen zu Schadow, Menzel, Kleist und Fontane gestaltet. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Foto: A. Heese

Die VHS zu GAST am Montag 11. Mai, 18.30 Uhr, im Theater. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Schmerz lass nach – Alternative Behandlungsmethoden. Ein Vortrag mit Mareile Nicola Könnecke. Immer nur Schmerzmittel – oder gibt es noch etwas anderes? Erfahren Sie mehr über alternative Methoden oder Ergänzungen zur Schulmedizin. Viele Menschen leiden an chronischen Schmerzen und mit zunehmendem Alter steigt hierfür das Risiko. Lösungen sind oft Schmerzmittel und Operationen, beides teilweise mit weiteren Risiken verbunden. Ursachen für Schmerzen sind individuell und reichen von Arthrose, Verletzungen, Bandscheibenvorfällen, Nervenschäden bis hin zu beruflichen Belastungen, Konflikten und Bewegungsmangel. Die Heilpraktikerin Nicola Mareile stellt Ihnen verschiedene Wege und Möglichkeiten vor – bei einigen Methoden brauchen Sie Unterstützung – anderes kann nach Anleitung auch oft selbst durchgeführt werden. Zudem wird erklärt, warum eine Kombination oft Sinn ergibt. Manuelle Therapie, Massagen, Akupunktur, Akupressur, Tapen, Blutegel, Psychotherapie u.v.m. können gute Alternativen oder Unterstützung sein. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit für Rückfragen. Eine Veranstaltung der VHS Hohe Elbgeest e.V. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Foto: Nicola Könnecke

Dienstag 19. Mai, 19 Uhr, im Theater: Oh! That Cello – Charlie Chaplin als Komponist. Ein Konzert mit Musik von Charlie Chaplin. Der Eintritt beträgt 15 Euro. Klar, den großen Komiker Charlie Chaplin kennt wohl jeder. Dass der humorvolle Mann mit dem unverwechselbaren Outfit zu den meisten seiner Filme auch die Filmmusiken komponiert hat, wissen die wenigsten. Beschwingte Melodien von Chaplin, voller Charme und mit einer Prise an Melancholie, verführen in flotten Arrangements für Cello und Klavier fast zum Tanzen. Der aus Istanbul stammende armenische Cellist  Raffi Geliboluoglu hat seine bereits in jungen Jahren begonnene Cellokarriere nach seiner Pensionierung als Toningenieur beim Zweiten Deutschen Fernsehen noch intensiviert. Er wird begleitet von dem griechischen Pianisten Alexandros Vasilakis, der bereits verschiedene anerkannte Musikwettbewerbe gewonnen und gerade sein Studium an der Musikakademie Kassel „Louis Spohr“ erfolgreich abgeschlossen hat. Susanne Schaeffer, ehemalige Musikredakteurin des Senders hr2-kultur, wird das Programm moderieren. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Interpreten:
Raffi Geliboluoglu, Violoncello
Alexandros Vasilakis, Klavier
Moderation: Susanne Schaeffer

Foto: A. Soyoung Lee

Ausstellung ab 21. Mai bis 21. Juli: Zu Land und zu Wasser. Malereien von Christian Kattenstroth. Der Eintritt ist frei. Auf vielen künstlerischen Wegen (musikalisch, darstellerisch, bildkünstlerisch) ist Christian Kattenstroth – auch geografisch – zu seinen Wurzeln, dem „Land zwischen den Meeren“ und zur realistischen Darstellung der Natur zurückgekehrt. Seine Absicht ist es, die Stimmungen der Natur in seinen Bildern spürbar werden zu lassen. Die Ausstellung findet im Rahmen des KulturSommers am Kanal statt. Daher wird Barbara Kliesch, Vizepräsidentin der Stiftung Herzogtum Lauenburg, die Ausstellungseröffnung begleiten. Die Vernissage findet am 21. Mai, 18.30 Uhr, im Kunstgang statt. Im Künstlerinterview mit Dr. Dagmar Lekebusch (Kulturreferentin Augustinum Aumühle) erhalten Sie spannende Einblicke in Werk und Schaffen. Danach führt Christian Kattenstroth selbst durch die Ausstellung.

Foto: Christian Kattenstroth

Am Donnerstag 28. Mai, 19 Uhr, im Theater: Leise flehen meine Lieder – Musik über Musik. Konzert zum Zuhören und Mitsingen mit ChorNet aus Wentorf. Der Eintritt beträgt 7 Euro. Gäste können sich auf das neue Programm des Chores ChorNet aus Wentorf freuen! Lieder, die sich mit dem Musizieren beschäftigen, zeigen, was Musik uns bedeutet:  Warum wir sie brauchen und wie sie unser Leben prägt. Sie kann klagen, sie hilft uns durch schwere Zeiten, macht Hoffnung und Mut, sie jubelt! Sie ist mehr als nur Klang, wird oftmals zu einem Teil unserer Identität. Für und mit Ihnen musizieren die Mitglieder des Chores und seine Leiterin Karen Haardt am Klavier bekannte Frühlingslieder wie „Der Mai ist gekommen“, Lieder von Mozart („Komm, lieber Mai“), Mendelssohn („Frühlingslied“, „Minnelied“, „Auf Flügeln des Gesanges“), Schubert („Ständchen“, „An Silvia“, „Der Sänger am Felsen“, „Auf dem Wasser zu singen“), Schumann („Lied der Suleika“, „Ich will meine Seele tauchen“), Brahms („Wie Melodien zieht es“). Der Chor, der 2022 von der Kirchenmusikerin Karen Haardt gegründet wurde, freut sich darauf, diese Lieder vorzustellen und gemeinsam mit Gästen zu musizieren. Der Chor freut sich über freiwillige Kostenbeiträge für Noten und Fortbildungen.

Foto: ChorNet

Am Sonntag 31. Mai, 19 Uhr, im Theater, heißt es wieder „Cinema Augustinum“. Diese Mal mit „Ich will alles. Hildegard Knef“. 98-minütiger biografischer Dokumentarfilm über eine vielschichtige Künstlerin. Der Eintritt beträgt 7 Euro. Der Film ist FSK 12. Vereinzelte Szenen in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln. Hildegard Knef war Weltstar, Stilikone und Diva, meinungsstark und umstritten, ein widersprüchlicher Spiegel ihrer Zeit. Als Schauspielerin, Sängerin und Autorin erlebte sie internationale Erfolge und große Niederlagen. Nach außen wirkte sie stark und selbstbewusst, hielt sich selbst aber für schwach und schutzbedürftig. Hildegard Knef war eine begabte und ehrgeizige Frau, die der Welt vorführte, wie man Ruhm und Niederlagen überlebt. Mit Archivaufnahmen, Interviews und Passagen aus ihrer Autobiografie „Der geschenkte Gaul“ blickt der Dokumentarfilm „Ich will alles” hinter die Fassade einer Ikone des deutschen Nachkriegskinos. Hildegard Knefs Lebensweg spiegelt die moralische und kulturelle Lage der traumatisierten Bundesrepublik wider. Ihr kurzer Nacktauftritt im Spielfilm „Die Sünderin“ löste 1951 einen großen Skandal aus. Im Film erinnert Knef daran, dass diese Empörung über ihre Nacktheit in einer Zeit geschah, als „ein Land, das den Nationalsozialismus zuließ“, die Gräuel der Vernichtungslager noch nicht verarbeitet hatte. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Foto:  Augustinum