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Der Sachsenwald

– und natürlich Bismarck

Friedrichsruh – Ein Spaziergang mit Nikolaj Müller-Wusterwitz. Frühindustrialisierung, Forstwirtschaft, Tourismus, Immobilienprojekt – der Sachsenwald hat bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ganz unterschiedliche wirtschaftliche Zyklen erlebt. Bei diesem Spaziergang am Sonnabend, 27. Juni, werden die Orte erkundet, die mit dieser Geschichte verbunden sind. Besondere Aufmerksamkeit wird dem einstigen Waldbesitzer Otto von Bismarck gelten. Die Veranstaltung unter der Leitung von Nikolaj Müller-Wusterwitz beginnt um 15 Uhr am Historischen Bahnhof Friedrichsruh, führt durch den Sachsenwald nach Aumühle und zurück. Sie dauert etwa 2,5 Stunden, festes Schuhwerk wird empfohlen. Die Teilnahme ist kostenlos. Mit dieser Veranstaltung nimmt die Otto-von-Bismarck-Stiftung an der Reihe „Kultursommer am Kanal“ teil.

Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung

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Otto von Bismarck und seine Zeit

Friedrichsruh – Die Otto-von-Bismarck-Stiftung lädt am Sonntag, 28. Juni, um 11 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch ihre Dauerausstellung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh ein. Dort sind auch einige persönliche Gegenstände des ersten Reichskanzlers zu sehen. Dazu zählt eine Pillenschachtel der Berliner „Apotheke zum König Salomon“, die auf den 28. April 1897 datiert ist. Bei dieser öffentlichen Führung werden „bittere Pillen“ der Politik Bismarcks aufgezeigt, wie die Unterdrückung der Sozialdemokratie, des politischen Katholizismus und der ethnischen Minderheiten. Hervorgehoben werden allerdings auch seine Erfolge, zu denen die Nationalstaatsgründung und die Einführung der Sozialversicherungen zählen. Der Eintritt ist frei.

Foto: Otto von Bismarck-Stiftung

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Genius loci – Forstorte im Sachsenwald

Ausstellung mit Fotografien von Harald Lemke

Friedrichsruh – Die Otto-von-Bismarck-Stiftung hat den Fotografen Harald Lemke eingeladen, seine neuen Werke im Historischen Bahnhof Friedrichsruh zu zeigen. Unter dem Titel „Genius loci – Forstorte im Sachsenwald“ sind vom 21. Juni bis zum 2. August täglich (außer montags) seine Fotografien zu sehen, auf denen er eindrucksvoll den Moment der Begegnung von Mensch und Natur festgehalten hat. Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, 21. Juni, um 11 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Mit dieser Ausstellung nehmen die Otto-von-Bismarck-Stiftung und Harald Lemke am „Kultursommer am Kanal“ (kultursommer-am-kanal.de) teil.

Foto: Harald Lemke

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Internationaler Museumstag in Friedrichsruh

Friedrichsruh – Otto von Bismarck liebte Spaziergänge und war oft mit seinen Hunden in Friedrichsruh und im Sachsenwald unterwegs. Nicht selten passten ihn dabei seine Verehrerinnen und Verehrer für einen Plausch ab, manchmal lag auch ein Fotograf auf der Lauer. Am Internationalen Museumstag (Sonntag, 17. Mai) folgt der Rundgang „Friedrichsruh entdecken“ unter der Leitung von Nikolaj Müller-Wusterwitz, aber nicht nur seinen Wegen. Zu entdecken ist die lokale Geschichte von der Frühindustrialisierung und den Anfängen des Tourismus bis in die Gegenwart: Heute ist Friedrichsruh ein Ort der Erinnerung an den ersten Reichskanzler und die deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert. Der dreistündige Rundgang startet um 15 Uhr im Bismarck-Museum Friedrichsruh, Am Museum 2, 21521 Aumühle, eingeplant ist eine Pause im Café Vanessa (Eintritt in den Schmetterlingsgarten für diese Pause frei). Zuvor finden zwei öffentliche Führungen statt: um 11 Uhr „Bismarck. Mensch und Mythos“ im Bismarck-Museum sowie um 14 Uhr „Otto von Bismarck und seine Zeit“ in der Dauerausstellung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh, Am Bahnhof 2, 21521 Friedrichsruh. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos.

Abb.: Bismarck-Museum (Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung / Jürgen Hollweg)

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Bismarck. Mensch und Mythos

Öffentliche Führung im Bismarck-Museum Friedrichsruh

Friedrichsruh – Das berühmte Gemälde „Die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches (18. Januar 1871)“ des Malers Anton von Werner, zahlreiche weitere Geschenke, Dokumente und persönliche Gegenstände zeugen im Bismarck-Museum Friedrichsruh vom Lebensweg Otto von Bismarcks, seiner Politik und dem Kult um seine Person. Bei dieser öffentlichen Führung am Sonntag, 12. April, um 14 Uhr steht die Rolle, die ihm in der Erinnerungskultur der Deutschen zugeschrieben wurde, im Mittelpunkt. In einigen Räumen des Bismarck-Museums ist außerdem noch bis zum 24. Mai die Sonderausstellung „Volkes Stimme! Parlamentarismus und demokratische Kultur im Deutschen Kaiserreich“ zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung, Juergen Hollweg

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Otto von Bismarck und seine Zeit

Friedrichsruh – Wenige Wochen, nachdem er Deutscher Kaiser geworden war, besuchte Wilhelm II. Ende Oktober 1888 Reichskanzler Otto von Bismarck in Friedrichsruh. Ihr spannungsreiches Verhältnis und Bismarcks Entlassung aus allen Ämtern, die 1890 folgte, werden in der Dauerausstellung der Otto-von-Bismarck-Stiftung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh mit einer zeitgenössischen Fotografie, der Karikatur „Der Lotse geht von Bord“ und einem Gemälde des Malers Franz von Lenbach illustriert. Bei dieser öffentlichen Führung am Sonntag, 19. April, um 11 Uhr wird die Politik Bismarcks vor dem Hintergrund vielfältiger Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgezeigt. Der Eintritt ist frei.

Foto: M. Ziesler

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Konrad Adenauer

Leben in Zeiten des Umbruchs

Friedrichsruh – Vor 150 Jahren, am 5. Januar 1876, wurde Konrad Adenauer in Köln geboren – ein Kind des Deutschen Kaiserreichs, das den ersten Rahmen seiner politischen Sozialisation bot. Auf Einladung der Otto-von-Bismarck-Stiftung erinnert der Historiker Dr. Holger Löttel, Leiter der Abteilung Edition und Wissenschaft der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, in seinem Vortrag am Donnerstag, 7. Mai, um 19.30 Uhr im Historischen Bahnhof Friedrichsruh, Am Bahnhof 2, 21521 Friedrichsruh, an diesen Ausnahmepolitiker. Adenauer erlebte zwei Weltkriege, den Untergang einer Monarchie, das Scheitern einer parlamentarischen Republik und die Herrschaft einer totalitären Diktatur. Vor diesem Erfahrungshorizont konnte er als erster Kanzler der Bundesrepublik Deutschland nicht sicher sein, ob die westdeutsche Nachkriegsdemokratie Bestand haben würde. Sein Ziel war es daher, sie möglichst rasch und unumkehrbar zu stabilisieren. Seine nüchterne, eher pessimistische Grundhaltung änderte sich trotz seiner politischen Erfolge nicht: Alle Politik sei nur der Versuch, sagte er, mit dieser Welt fertig zu werden. Der Eintritt ist frei, es wird um Anmeldung gebeten unter der Telefonnummer 04104/97710 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de.

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

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ABSAGE: Parlamentarismus heute

Podiumsdiskussion in Friedrichsruh

Friedrichsruh – Die Veranstaltung zur Podiumsdiskussion „Parlamentarismus heute“ der Otto-von-Bismarck-Stiftung am Donnerstag, 26. März, um 19:30 Uhr im Historischen Bahnhof Friedrichsruh, Am Bahnhof 2 muss leider abgesagt werden. Wir bitten um Beachtung.

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Kuratorenführung im Bismarck-Museum

„Vox populi, vox Rindvieh?“ Ein Streifzug durch die deutsche Parlamentsgeschichte

Friedrichsruh – Die Otto-von-Bismarck-Stiftung lädt am Sonntag, 22. März, um 11 Uhr zu einer öffentlichen Kuratorenführung durch ihre Sonderausstellung „Volkes Stimme!“ im Bismarck-Museum, Am Museum 2, 21521 Aumühle, ein. Unter dem Titel „Vox populi, vox Rindvieh?“ bietet Dr. Maik Ohnezeit einen Streifzug durch die deutsche Parlamentsgeschichte an. Im Mittelpunkt wird der Reichstag des Deutschen Kaiserreichs stehen. Dieser wurde im Zuge der Modernisierung von Politik, Gesellschaft und Presse zum Ausgangspunkt des modernen Parlamentarismus in Deutschland. Die Veranstaltung ist Teil des bundesweiten Programms rund um den Tag der Demokratiegeschichte.

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

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Themenführung im Bismarck-Museum

Lehrjahre der Demokratie? Wahlen, Parlamente und politische Kultur im Kaiserreich

Friedrichsruh – Die Otto-von-Bismarck-Stiftung lädt am Sonntag, 1. März, 11 Uhr, zu einer öffentlichen Führung durch die Sonderausstellung „Volkes Stimme!“ in das Bismarck-Museum Friedrichsruh, Am Museum 2, 21521 Friedrichsruh ein. Kurator Dr. Maik Ohnezeit wird den thematischen Schwerpunkt auf den Reichstag des Deutschen Kaiserreichs legen. Inmitten einer Modernisierung von Politik, Gesellschaft und Presse wurde dieser zum Ausgangspunkt des modernen Parlamentarismus in Deutschland. Die Teilnahme ist kostenlos.

Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung / Jürgen Hollweg