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März-Termine im Augustinum Aumühle

Aumühle – Auch im März bietet das Augustinum Aumühle, Mühlenweg 1, 21521 Aumühle, zahlreiche spannende Veranstaltungen für Interessierte an. Am Dienstag 3. März, 16.30 Uhr, findet der Vortrag von Andreas Pehl „Wikinger als Brückenbauer zwischen Kulturen“ im Theater statt. Der Eintritt beträgt 12 Euro. 793 – ein Jahr des Schreckens: Wikinger überfallen das Kloster Lindisfarne an der englischen Ostküste. Aus der Sicht verzweifelter Geistlicher erscheinen sie als grausame Horden aus dem Norden – ein Bild, das bis heute nachwirkt: Hörnerhelme, Bärte und Felle, dazu Schwert und Axt stets bereit. Doch die Nordmänner, die bis nach Grönland und Nordamerika segelten, waren weit mehr als räuberische Krieger. Sie waren Händler, Entdecker und schließlich sogar Könige in Süditalien und Sizilien. Als Rus im Osten und als Teil der Leibgarde am Kaiserhof in Konstantinopel prägten sie das mittelalterliche Europa. Ihre Neugier und Offenheit machen sie auch zu Wegbereitern einer europäischen Identität – jenseits der Klischees von mordenden Horden und gehörnten Helmen. Der mehrfach ausgezeichnete Rundfunkautor und Musiker Andreas Pehl nimmt Teilnehmer mit auf eine faszinierende Reise zu Wikingermythen, Sprache, Kultur und Musik – vom Norden Skandinaviens bis in den Süden Italiens. Karten sind an der Foyerkasse erhältlich.

Foto: Pehl

Weiter geht es am Donnerstag 5. März, 19 Uhr, im Theater. Der Jubiläums-Eintrittspreis beträgt 10 Euro. Opern-, Operetten- und Musicalabend mit Mezzosopranistin Friederike Krum. In diesem Jahr feiert der Zonta-Club Aumühle-Sachsenwald e. V. sein 15-jähriges und das Augustinum Aumühle sein 40-jähriges Bestehen. Zwei beeindruckende Jubiläen – ein gemeinsamer Anlass zum Feiern! Um dies gebührend zu zelebrieren, wurde ein ganz besonderer Gast eingeladen: Friederike Krum, die Gäste auf eine musikalische Reise durch die Welt der Oper, Operette und des Musicals mitnehmen wird. Die international erfolgreiche Mezzosopranistin wird an diesem Abend die schönsten Melodien aus Klassik und vom Broadway präsentieren! Friederike Krum schaffte es vom Kirchenchor in Aumühle auf die großen Bühnen der Welt. Heute lebt sie in London, stand mit Stars wie Plácido Domingo, José Carreras sowie Rod Steward auf der Bühne und sang u.a. für den britischen König Charles III., die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und Altkanzlerin Angela Merkel. Sie trat in renommierten Häusern wie der Royal Albert Hall und der Deutschen Oper Berlin auf. Im letzten Jahr wurde Friederike Krum mit dem „Maria Callas Opera Award 2025“ ausgezeichnet. Zonta-Club Aumühle-Sachsenwald e. V. freut sich an diesem Abend über Spenden, mit denen regionale Förderprojekte unterstützt werden. Karten sind ab 3 . Februar an der Foyerkasse des Augustinum erhältlich (täglich 15-18 Uhr) und bei Fricke’s Ess- und Genusswaren, Große Straße 8, 21521 Aumühle.

Foto: Anna Nekrasova

Nachholtermin: VHS zu Gast am Montag 9. März, 19 Uhr, im Theater. Der Eintritt beträgt 7 Euro. Wildniswanderung in Schweden Vortrag mit und von Falk Otto Brune. Der Referent, Falk Otto Brune, sagt über seine Präsentation: „Dieser Vortrag dreht sich um meine Reise ins Fjell in der Nähe von Östersund. 7 Tage ohne menschlichen Kontakt oder Handyempfang. Ich erzähle von den Widrigkeiten und Gefahren einer einsamen Wanderung durch die raue skandinavische Natur und berichte von meinen Eindrücken und Erlebnissen auf dieser Reise. Darüber hinaus erfahren Sie, was man auf eine solche Reise alles mitnehmen sollte und wie man das Ganze möglichst optimal verstaut.“ Eine Veranstaltung der VHS Hohe Elbgeest e. V. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Foto: Falk Otto Brune

Plakatausstellung ab dem 12. März. Christlicher Widerstand im Nationalsozialismus. Der Eintritt ist frei. Wer kennt ihn nicht, den evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer (1906-1945)? Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des christlichen Widerstandes im Nationalsozialismus. Dietrich Bonhoeffer studierte Theologie in Tübingen, Bonn sowie Rom und reiste 1930 nach New York. Nach 1933 wurde er als Mitarbeiter der Bekennenden Kirche zu einem führenden Theologen der kirchlichen Oppositionsbewegung. Infolge des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler wurde brisantes Material entdeckt, das gegen Bonhoeffer verwendet wurde. Die SS ermordete ihn am 9. April 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg. Die Ausstellung schildert das Leben und Werk des evangelischen Pfarrers. Anhand von zahlreichen Zitaten, Fotografien und Texten, u. a. den berühmten Liedtext „Von Guten Mächten“, können sich die Besucherinnen und Besucher umfassend über einen der wichtigsten Theologen des 20. Jahrhunderts in übersichtlicher Art und Weise informieren. Am Donnerstag 26. März, 18.30 Uhr findet ein Vortrag im Augustinum Aumühle zu Leben, Werk und Nachklang Dietrich Bonhoeffers statt . Josefine Kaiser (Universität Hamburg) wird sich dem evangelischen Theologen widmen und u. a. aufzeigen, aus welchem Blickwinkel er heute in der Wissenschaft beleuchtet wird.

Foto: Susanne Kuhlendahl_www.ausstellung-leihen.de

Löwenstarke Konzerte am Freitag 13. März, 19 Uhr und am Samstag 14. März, 19 Uhr, im Theater. Der Eintritt beträgt 20 Euro und 15 Euro ermäßigt. Benefizdoppelkonzert des Lions-Club Hamburg Sachsenwald mit dem Jugendsinfonieorchester und der BigBand „SWingS“ des Gymnasiums der Sachsenwaldschule Reinbek. Unter dem Motto „Löwenstarke Konzerte“ präsentieren – nun schon zum 4. Mal im Augustinum – enthusiastische junge Musikerinnen und Musiker der Sachsenwaldschule klassische Musik, Filmmusik, Pop und Jazz. Gäste können den Erfolg der musikalischen Ensemble-Ausbildung des Gymnasiums mit dessen Jugendsinfonieorchester (Leitung: Ann Christin v. Steinaecker) und BigBand (Leitung: Ronald Monem) genießen. Beide Ensembles erfreuen sich einer jahrzehntelangen Tradition mit öffentlichen Auftritten, u. a. im Ausland. Dahingehend dient der Erlös des Kartenverkaufs der Unterstützung einer Konzertreise der BigBand in die Niederlande nach Utrecht sowie gemeinnützigen Zwecken. Einlass ab 18.30 Uhr. Karten sind im Vorverkauf in der Apotheke am Billenkamp in Aumühle sowie unter https://hamburg-sachsenwald.lions.de und an der Abendkasse erhältlich.

Foto: Florian Schulte

Vortrag „Die Augen“ mit Martina Graf und Tjark Verlaat am Donnerstag 19. März, 15.30 Uhr, im Theater. Der Eintritt ist frei. Die Augenoptikmeisterin Martina Graf und der Heilpraktiker Tjark Verlaat widmen sich in ihrer Präsentation dem Auge und nähern sich diesem auf zwei Wegen. Martina Graf wird über die „Anatomie, Pathologie und Heilungsansätze aus der Traditionellen Chinesischen Medizin verglichen mit der Schulmedizin“ sprechen. Sie wird zudem das Sinnesorgan „Auge“ näherbringen und Augen-Krankheiten im Kontext der Chinesischen Medizin und der Schulmedizin beleuchten. Tjark Verlaat widmet sich dann der „Irisdiagnose – Das Auge als Spiegel unserer Gesundheit“. Enstanden Ende des 19. Jahrhunderts bietet diese Art der Diagnose noch heute wertvolle Antworten auf grundlegende Fragen unserer ganz individuellen Gesundheit. Der Referent wird Ihnen das spannende Thema anhand vieler Bilder näherbringen und wichtige Zusammenhänge verständlich erläutern.

 
Foto: Privat

Cinema Augustinum „Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes“ am Sonntag 22. März, 19 Uhr, im Theater. Der Eintritt beträgt 7 Euro. Historienfilm um den weltberühmten Philosophen über die Wahrheit in Realität und Kunst. Die Dauer beträgt 98 Min. FSK 6 Unter der Regie von Edgar Reitz und mit den Darstellern Edgar Selge, Lars Eidinger, Barbara Sukowa, Aenne Schwarz, Antonia Bill und Michael Kranz. Im Auftrag der Kurfürstin Sophie von Hannover soll der große Denker Gottfried Wilhelm Leibniz porträtiert werden. Allerdings steht dem Gelehrten ganz und gar nicht der Sinn danach. Während der Sitzungen für das Gemälde entbrennt zwischen dem Philosophen und der jungen Malerin ein leidenschaftlicher Kampf um die Wahrheit in Bild und Abbild, Realität und Kunst. Mit seinem Leibniz-Porträt kehrt Regielegende Edgar Reitz auf die große Kinoleinwand zurück und widmet sich einem der einflussreichsten Universalgelehrten der Neuzeit. Der auf der 75. Berlinale gefeierte und mit Edgar Selge, Lars Eidinger, Barbara Sukowa und Aenne Schwarz hochkarätig besetzte Film ist ein ebenso kluger wie gewitzter Schlagabtausch zwischen Gelehrten und Künstlern und zeigt dabei die unzähligen Facetten des Gottfried Wilhelm Leibniz. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Foto: Weltkino

Am Donnerstag 26. März, 18.30 Uhr, findet im Theater der Vortrag „Dem Bösen Einhalt gebieten – Dietrich Bonhoeffers Ethik der Verantwortung“ mit Josefine Kaiser statt. Der Eintritt beträgt 12 Euro. Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) ist einer der bekanntesten deutschen Theologen des 20. Jahrhunderts. „Nicht das bloße Abwarten und Dulden, sondern das entschlossene Eingreifen wird dem Bösen Einhalt tun“ (Ethik, DBW 6) fasst sein Denken und Leben prägnant zusammen. Für Bonhoeffer bedeutete christliches Leben Nachfolge, die sich in Verantwortung und Handeln bewährt. Wie konsequent er selbst gegen das Unrecht seiner Zeit eintrat, zeigt eine Beteiligung am Widerstand und an der Planung des Attentats auf Hitler, weswegen er 1945 ermordet wurde. Der Vortrag beleuchtet Bonhoeffers Glauben, Denken und Handeln im Angesicht einer Ethik der Verantwortung, die uns bis heute etwas zu sagen hat. Die Referentin Josephine Kaiser promoviert derzeit an der Universität Hamburg in der Praktischen Theologie. 2023 wurde ihre Seminararbeit „Martin Niemöller und Karl Barth. Weggefährte im Widerstand oder Nationalsozialist in der Bekennenden Kirche“ ausgezeichnet! Seit 2024 ist sie in der Friedensarbeit innerhalb der Martin-Niemöller-Stiftung tätig. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Foto: Augustinum

Vorschau: Am Samstag 12. September, 15 Uhr / 19 Uhr, findet im Theater der Nachholtermine für das Bundesjugendballett – John Neumeier statt. Der Eintritt beträgt 35 Euro. Die Welt des Tanzes zu Gast im Augustinum Aumühle. Das Bundesjugendballett – John Neumeier bringt die Welt des Tanzes ins Augustinum Aumühle. Die Compagnie besteht aus acht internationalen Tanztalenten zwischen 18 und 23 Jahren, die jeweils maximal zwei Jahre Teil des Ensembles sind. Unter der pädagogischen und künstlerischen Leitung von Kevin Haigen verbindet das Ensemble Tradition und Gegenwart, um Ballett auf ganz neue Weise erlebbar zu machen.

Die Karten der entfallenen Aufführungen am 23. Januar und  24. Januar behalten ihre Gültigkeit. Für Umtausch der Karten bzw. Rückzahlung des Kartenpreises wenden Sie sich bitte an: aum.kultur@augustinum.de. 

Foto: Florian Schulte

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Friedrichsruh: Vortrag

Frankfurt am Main: Ein Hotspot der Diplomatie im 19. Jahrhundert

Friedrichsruh – Vortrag von Luisa Götz (Otto-von-Bismarck-Stiftung) 1815 wurde der Deutsche Bund gegründet und Frankfurt am Main zum Sitz der Bundesversammlung. Auch Otto von Bismarck diente dort zeitweilig als preußischer Gesandter. Luisa Götz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Otto-von-Bismarck-Stiftung, zeigt in ihrem Vortrag am Donnerstag, 5. Februar, um 19.30 Uhr im Historischen Bahnhof Friedrichsruh, Am Bahnhof 2, 21521 Friedrichsruh, wie sich die Stadt zu einem „Hotspot der Diplomatie“ entwickelte. Anhand von Stadtplänen lässt sich ein dichtes Netz der Wohnsitze von Diplomaten nachvollziehen und damit ein Einblick in den Arbeitsalltag gewinnen. Der Eintritt ist frei. Foto: Frankfurt, Ansicht über den Schaumainkai, um 1845, Bibliographisches Institut Hildburghausen, um 1845. Otto von Bismarck Stiftung

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Witterungsbedingt abgesagt: Neujahrsempfang

Friedrichsruh – Der gemeinsame Neujahrsempfang der Otto-von-Bismarck-Stiftung und ihres Fördervereins, der für Freitag, 9. Januar, angekündigt war, muss witterungsbedingt ausfallen. Für den Kreis Herzogtum Lauenburg sind Schneefall und starke Winde angekündigt. Zudem rät die Kreisverwaltung mit Hinweis auf die Schneelast der Bäume dringend davon ab, die Wälder und damit auch den Sachsenwald zu betreten. Damit entfällt auch der Festvortrag von Dr. Claudia Czok (Geheimes Staatsarchiv Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin) mit dem Titel:

Menzel, Bismarck und die „Nebenscherze“ des Berliner Ehrenbürgerdiploms

Die Otto-von-Bismarck-Stiftung lädt dazu ein, bei besserem Wetter im Bismarck-Museum Friedrichsruh einen genauen Blick auf diese ungewöhnliche Urkunde zu werfen.

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Januar-Termine im Augustinum Aumühle

Aumühle – Am Donnerstag 8. Januar, 18.30 Uhr, wird es im Theater mit „Die zwei schönsten Damen Berlins“ (Geschichte(n) rund um die Prinzessinnengruppe von Gottfried Schadow), geschichtlich. Der Eintritt beträgt 12 Euro.

Foto: a.heesse

Einen Tag später, am Freitag 9. Januar, 10.30 Uhr, geht es weiter mit dem Schultanz der Grundschülerinnen und Grundschüler aus Aumühle auf der Theaterbühne des Augustinum. zu Gast ist die Fürstin-Ann-Mari-von-Bismarck-Schule. Der Eintritt ist frei.

Foto: Fürstin-Ann-Mari-von-Bismarck-Schule

Die VHS ist am Montag 12. Januar, 19.30 Uhr im Theater zu Gast mit dem Vortrag mit und von Falk Otto Brune „Wildniswanderung in Schweden“. Der Eintritt beträgt 7 Euro.

Foto: Falk Otto Brune

Donnerstag 15. Januar, 18.30 Uhr, findet im Kunstgang die Vernissage zur Ausstellung „Einblicke & Ausblicke“ statt. Der Eintritt ist frei. Einblicke in Malweisen – Ausblicke in Landschaften. Drei Künstlerinnen aus Aumühle stellen sich vor und zeigen ihre Werke: Dorothea Hartog, Bärbel Köller und Dörte Schmalfeldt. Die Ausstellung ist bis zum 5. März zu sehen.

Foto: Dörte Schmalfeldt

Am Sonntag 18. Januar, 19 Uhr, wird im Theater der Biografischer Dokumentarfilm „Ich will alles. Hildegard Knef“ über eine vielschichtige Künstlerin gezeigt. Der Eintritt beträgt 7 Euro.

Foto: Augustinum Aumühle

Weiter geht es am Freitag 23. Januar, 19 Uhr und Samstag 24. Januar, 19 Uhr, im Theater mit dem Gastspiel des Bundesjugendballetts von John Neumeier. Die Welt des Tanzes im Augustinum Aumühle. Der Eintritt beträgt 35 Euro.

Foto: Kiran West

Die Januar Veranstaltungen enden dann mit dem Mozart-Rezital zu Mozarts 270. Geburtstag am Donnerstag 29. Janaur, 19 Uhr, im Theater. Der Eintritt beträgt 15 Euro. Es spielt für Sie Edwin Szwajkowski von der Musikhochschule Hamburg.

Foto: Edwin Szwajkowski

Alle Veranstaltungen finden im Mühlenweg 1, 21521 Aumühle statt. Foto: Kiran West

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Ein Abend für Hannah Arendt

Geesthacht – Freuen Sie sich auf die letzte Veranstaltung des Jahres vom Kulturmanagement Geesthacht: „Ein Abend für Hannah Arendt“ am 4. Dezember im GeesthachtMuseum! (Bergedorfer Str. 28, 21502 Geesthacht).

„Niemand hat das Recht, zu gehorchen.“ Hannah Arendt ist hochaktuell. Kaum ein Diskurs dieser Tage, in dem ihr Name nicht auftaucht: Ihre Gedanken zu Palästina, als sie den heutigen Konflikt so klar voraussah. Ihr Amerika-Bild, das sich von Begeisterung zu kritischer Distanz wandelte. Was können wir für unsere Gegenwart von ihr lernen? Was macht die Jüdin Hannah Arendt für uns so faszinierend? Bettina Niemeyer und Sabine Rheinhold fragen nach und teilen das mit den Gästen des Abends in überschaubaren Kapiteln und mit musikalischen Akzenten, die Zeit zum Mitdenken lassen. Die Pianistin Jennifer Hymer und die Schauspielerin Karin Nennemann umrahmen das Programm. (16.05.2025 Sabine Rheinhold)

Der Einlass ist um 18 Uhr, der Beginn der Veranstaltung um 18.30 Uhr.

Karten: Vorverkauf 10 Euro / Abendkasse 12 Euro / erm. 5 Euro für Schüler:innen, Studierende, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende, Empfänger:innen von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), Erwerbslose sowie  Menschen mit Behinderung. Eintrittskarten erhalten Sie in der Tourist-Information Geesthacht während der Öffnungszeiten. Bitte beachten Sie, dass nur Bargeldzahlung möglich ist.

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Gutes Essen – Schlechtes Essen?

Aumühle -Vortrag von Prof. Dr. Dr. Anja Bosy-Westphal am Montag  15. Dezember, 19.30 Uhr, Theater im Augustinum Aumühle, Hochverarbeitete Lebensmittel sind heute Teil eines modernen Lebensstils und machen in Deutschland nahezu die Hälfte der täglichen Energieaufnahme aus. Während es bislang nur eine randomisierte und kontrollierte Studie zum Einfluss von hochverarbeiteten Lebensmitteln auf die Regulation der Energiebilanz gibt, belegen zahlreiche Querschnitts- und Kohortenstudien Assoziationen zwischen ihrem und der Mortalität bzw. der Prävalenz nicht-übertragbarer Erkrankungen (z.B. Übergewicht, Diabetes, Krebs- Herzkreislauferkrankungen, Depressionen). Als Ursache für diesen Zusammenhang werden neben einer hohen Energiedichte und einer veränderten Lebensmittelmatrix, vor allem eine ernährungsphysiologisch unausgewogene Zusammensetzung, ein hoher glykämischer Index (d.h. ein höherer Anstieg des Blutzuckerspiegels), sowie abträgliche Wirkungen von Zusatzstoffen und Kontaminanten durch Verarbeitung und Verpackung diskutiert. Um die anteilige Bedeutung dieser potenziellen Mechanismen zu verstehen und eine wissenschaftlich begründete, Risiko-assoziierte Definition hochverarbeiteter Lebensmittel zu geben, sind sowohl Interventionsstudien als auch eine bessere Erfassung der Zusammensetzung der verzehrten verarbeiteten Lebensmittel in prospektiven Kohortenstudien nötig. Auch auf die Umwelt hat der Verzehr dieser Lebensmittel einen Einfluss, indem die überschaubare Anzahl der Agrarrohstoffe, die für diese Produkte im Wesentlichen verwendet werden, eine intensive Landwirtschaft und eine Reduktion der Agrobiodiversität fördern. Der Eintritt beträgt 7 Euro. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Eine Veranstaltung der VHS Hohe Elbgeest e.V. in Kooperation mit der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft. Foto: Canva by Mehrad Vosoughi von Pexels

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Kulturzeit aus Ratzeburg

Der 9. November, ein deutscher Schicksalstag

Hzgt. Lauenburg – Am Sonntag, dem 9. November, 17 Uhr, sendet die Kulturzeit aus Ratzeburg eine Betrachtung des neunten Novembers in  seiner Bedeutung für Deutschland im Laufe der jüngeren Geschichte. Eine Wiederholung ist für Donnerstag, den 13. November, um 9 Uhr vormittags vorgesehen. Jeden Dienstag um 9 Uhr heißt es „Jazz am Morgen von der Kulturzeit aus Ratzeburg“. Zu empfangen sind die Sendungen auf der UKW-Frequenz 98,8, auf DAB+ und im Internet unter www.okluebeck.de. Foto: KI Canva

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Aktuelles Nördlich der A24

Vortrag im A. Paul Weber-Museum

Ratzeburg – Im letzten Vortrag der Reihe „Kunsthappen – Werk und Leben von Künstlerinnen und Künstlern aus und im Lauenburgischen“ am Donnerstag, 6. November, 19 Uhr, geht es um den „Meister der nordischen Landschaften“: Karl Gatermann (1883-1959). Angefangen mit einer Dekorationslehre in Dessau studierte Gatermann später in Lübeck und in München. Trotz seiner Erfolge im Süden zog es ihn immer wieder zu den Landschaften im hohen Norden zurück, die er in seinen Ölgemälden verewigte. Insgesamt beherbergt das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg um die 40 Werke von Gatermann, von denen einige im Vortrag von Maite Hansper, Volontärin des Kreismuseums Herzogtum Lauenburg, gezeigt werden. Zum letzten Mal in diesem Jahr werden alle Interessierten zur Vortragsreihe in den Gartensaal des A. Paul Weber-Museum, Domhof 5, in Ratzeburg eingeladen. Der Eintritt ist frei, der Vortragsraum ist nicht barrierefrei zu erreichen. Weitere Informationen zum A. Paul Weber-Museum unter www.apaulwebermuseum.de.

Foto: Karl Gatermann: Gehöft am See, ohne Jahr (Kreismuseum Herzogtum Lauenburg).

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Humor und Älterwerden mit Dagmar Wagner

Aumühle- Dienstag 28. Oktober, 18 Uhr, im Theater in der Augustinum Seniorenresidenz in Aumühle

Eintritt 12 Euro

Themen des Alterns Humor und Älterwerden Vortrag von Psychogerontologin Dagmar Wagner

Ohne Humor geht es einfach nicht. Und zwar je älter wir werden, umso mehr.“ In vielen Jahren Vortrags- und Seminararbeit zum Thema „Älterwerden“ sammelte sich so einiges an Heiterem an, sodass sich Gerontologin Dagmar Wagner zu einem Humorvortrag entschied. Selbst Erlebtes, Erzähltes, Historisches und Wissenswertes zu verschiedenen Aspekten des Älterwerdens wie z. B. die sich entwickelnden Potenziale und lebenslange Persönlichkeitsentwicklung auch im Alter, der große Einfluss des Altersselbstbildes auf das eigene Älterwerden, das Miteinander der Generationen, die besonderen Herausforderungen beim Älterwerden und welche Bewältigungsstrategien es dafür gibt, werden unterhaltsam aus humorvoller, lebensnaher Perspektive präsentiert. Herzhaft lachen oder schmunzeln: Humor ist gesund und bereichert unser Leben, ganz besonders in der Gemeinschaft. Lachen aktiviert ganz nebenbei die Organe, fordert die Muskeln und versorgt den Körper auf diese Weise mit mehr Sauerstoff. Wissenschaftler aus Philosophie, Psychologie und Gerontologie deuten Humor als ein Zeichen von Weisheit und Reife. Er zeigt das Wissen um die Relativität der Dinge. Wir gehen ein wenig auf Distanz zu uns selbst, können deshalb auch mal über uns lachen und akzeptieren die Ambivalenz des Lebens.

Kurze Angabe zur Person: Dagmar Wagner schloss im Alter von 64 Jahren einen Master in Gerontologie ab. Getreu dem Motto: Lernen kennt kein Alter hält sie seit 10 Jahren Vorträge zum Thema Älterwerden. Sie ist Kommunikationswissenschaftlerin (M.A.), Biografin und Regisseurin für Dokumentarfilme (Diplom HFF).

Foto: Dagmar Wagner

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Aktuelles

2. Oktober: Möllner Kulturnacht

Mölln – Der Abend vor dem „Tag der Deutschen Einheit“ wird für viele Besucherinnen und Besucher erneut zum kulturellen Highlight, wenn es in Mölln heißt: „Auf zur Möllner Kulturnacht!“ In der Zeit von 18 bis 23 Uhr können Interessierte ein vielfältiges kulturelles Angebot in der Innenstadt entdecken. Ob in verschiedenen Geschäften, an ungewöhnlichen Orten, gegenüber vom Stadtseeanleger oder auf dem historischen Marktplatz und im Stadthauptmannshof-Ensemble: Kultur-Genuss steht an diesem Abend auf dem Programm. Im Stadthauptmannshof bietet die Stiftung Herzogtum Lauenburg bei freiem Eintritt einen Vortrag des Ratzeburger Historikers Hartwig Fischer, der in dem Vortrag „Das Wunder der Deutschen Einheit“ erläutert, warum nach dem Ende des II. Weltkriegs zwei deutsche Staaten entstanden. Er gibt einen Überblick zur Geschichte vom Volksaufstand des 17. Juni 1953 in der DDR, zum Mauerbau oder der legendären Pressekonferenz mit Günter Schabowski am 9. November 1990 und der Wiedervereinigung.

Schlangenhäute, Olivenbäume mit Glasblättern, filigrane Libellen und kraftvolle Farben, mit denen Bäume festgehalten wurden – Kunstwerke, die der Natur folgen und Künstler, die diese als Grundlage und Inspiration für wundervolle, erstaunliche Werke entdeckt haben. „Natur ist Kunst“ – der Titel der aktuellen Herbstausstellung könnte nicht trefflicher lauten. Auch diese tolle, von Antje Ladiges-Specht kuratierte Ausstellung, ist bei freiem Eintritt im Herrenhaus auf zwei Etagen zu sehen. In der Remise, den ehemaligen Lehrerhäusern, werden Märchen erzählt und musikalische Leckerbissen serviert – schauen Sie doch mal rein und erfreuen Sie sich an Kunst und Kultur im Stadthauptmannshof! Foto: Jens Butz