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Augustinum Aumühle im Juli

Aumühle – Dienstag 7. Juli, 19 Uhr, im Theater des Augustinums, Mühlenweg 1, 21521 Aumühle: Die Hamburger Klabautermänner: Eine “Prise Hamburg”, eine “Brise Shanty”. Mit Seemannsliedern, Shantys und Hamburger Gassenhauern bringen die Hamburger Klabautermänner maritimes Flair auf die Bühne. Zu hören werden sein unter anderem der „Hamburger Veermaster“, „La Paloma“ und „An de Eck steiht’n Jung mit’n Tüdelband“. Der vierstimmige Gesang ist das unverwechselbare Markenzeichen des Chores. Musikalisch geleitet und begleitet wird das Ensemble von Herbert Kauschka, studierter Pianist und Arrangeur der Chorlieder, der auch das Schifferklavier spielt. Ein stimmungsvoller Musikabendabend voller norddeutscher Klangfarben und echter Seemannsromantik. Die Veranstaltung findet im Rahmen des KulturSommers am Kanal, der Stiftung Herzogtum Lauenburg, statt. Kartenvorverkauf ab 24. Juni an der Foyerkasse des Augustinum (täglich 15-18 Uhr). Der Eintritt beträgt 15 Euro.

Foto: Klabautermänner

Donnerstag  16. Juli, 19 Uhr, Theater: Auszeit auf 6 Pfoten – 500 km auf dem Ostseeküstenwanderweg. Premiere des neuen Vortrags von Trixi Lange-Hitzbleck. Gut zwei Jahrzehnte lang hat Trixi Lange-Hitzbleck an Bord von Expeditionsschiffen die polaren Welten, die Südsee und den Amazonas bereist. Doch dann „wedelte“ sich BELLA in ihr Leben, die schwarze Flat Coated Retrieverin. Statt Südpol und Nordpol mussten neue Ziele her. Nach vielen Überlegungen war klar: Die Ostsee sollte es sein. Das Abenteuer startete auf der Priwallfähre von Travemünde aus und es ging 500 Kilometer zu Fuß über Swinemünde bis Kolberg. Für die „6 Pfoten“ ging es stundenlang am Strand entlang, immer der Ostsee folgend, sie kämpften sich Steilküsten hinauf und hinab, folgten Umwegen auf Landstraßen und hielten regelmäßig inne. Sie besuchten kleine Ortschaften und unbekannte Flecken, erkundeten Hansestädte und studierten deutsche Geschichte, schliefen in der Jugendherberge oder in feinen Hotels in den Kaiserbädern, trafen spannende Menschen und lauschten deren Geschichten. Hören Sie bei diesem neuen Vortrag auch von den Augenblicken des menschlichen Alleinseins und der Zweisamkeit mit der Hündin sowie den Herausforderungen einer Reise mit Hund. Ein berührender, authentischer Vortrag, der Lust macht auf die Küste Mecklenburg-Vorpommerns, auf die polnische Ostseeküste und auf eine Fortsetzung. Die Veranstaltung findet im Rahmen des KulturSommers am Kanal, der Stiftung Herzogtum Lauenburg, statt. Der Vortrag feiert im Augustinum Aumühle seine Premiere! Der Eintritt beträgt 12 Euro. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Foto: Trixi Lange-Hitzbleck

Am Donnerstag 23. Juli, 19 Uhr, im Theater: Chorakademie Erfurt auf Sommertournee 2026. Geballte Lebensfreude erleben mit den Kindern der Chorakademie. Vom 12. bis 26. Juli ist der Kinder- und Jugendchor der Chorakademie Erfurt auf Sommerkonzerttournee im Norden Deutschlands, eine der profiliertesten Nachwuchsschmieden für Chorgesang in Thüringen. Insgesamt sind in der Chorakademie ca. 130 singende Kinder und Jugendliche aktiv, von denen 70 Kinder und Jugendliche den Tourenchor bilden werden. Auf dem Reiseplan stehen Konzertstationen u. a. in Kiel, Mölln, Lübeck und im Augustinum Aumühle. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit geistlicher und weltlicher Chormusik,  Popsongs sowie bekannten Melodien. Die Konzerte finden in ganz unterschiedlichen Umgebungen statt – von der großen Kirche bis zum besonderen Open-Air-Ort – und richten sich an Zuhörerinnen und Zuhörer jeden Alters. Einige Sängerinnen und Sänger des Ensembles wirken regelmäßig beispielsweise in Musiktheaterproduktionen (u. a. Tosca, Hänsel und Gretel, Die Stimme der Meerjungfrau) mit. Wettbewerbserfolge unterstreichen die künstlerische Qualität! Kartenvorverkauf an der Foyerkasse ab 17. Juli (täglich 15-18 Uhr). Der Eintritt beträgt 12 Euro, erm. 8 Euro (Kinder, Schülerinnen und Schüler). Weitere Informationen zur Tournee finden Sie unter: www.chorakademie-erfurt.de

Foto: Lutz Edelhoff

Sonntag 26. Juli, 19 Uhr, im Theater: Cinema Augustinum Münter & Kandinsky. Spielfilm über ein Künstlerpaar, das Kunstgeschichte schrieb. Ein FSK 12 Film unter der Regie von Marcus O. Rosenmüller und dem Drehbuch von Alice Brauner. Mit der Besetzung von Vanessa Loibl, Vladimir Burlakov und Julian Koechlin. Es ist die bewegende Geschichte einer dramatischen Liebe und zugleich ein Dokument epochaler Kunst: Anfang des 20. Jahrhunderts lebt und malt Gabriele Münter gemeinsam mit ihrer großen Liebe, Wassily Kandinsky, im bayerischen Murnau am Staffelsee. Dieser Ort wird zum Ausgangspunkt eines künstlerischen Aufbruchs in die Moderne der Malerei und bringt die Künstlerbewegung „Der Blaue Reiter“ hervor. Atmosphärisch dicht zeichnet der Film die Lebens- und Liebesgeschichte von Münter und Kandinsky nach: Die junge Malschülerin, die sich in den knapp elf Jahre älteren Lehrer verliebt. Ihr gemeinsames Leben auf Reisen sowie ihr Leben in und um Murnau wird zur Inspirationsquelle ihres künstlerischen Schaffens. Sie werden zu Pionieren ihrer Zeit. Ihre künstlerisch produktive, aber privat eher fatale Verbindung, lässt Münter immer mehr verzweifeln und Kandinsky immer missmutiger werden. Münter & Kadinsky porträtiert als erster Kinospielfilm detailgetreu die gemeinsamen Jahre der beiden hochbegabten Persönlichkeiten, die Entstehung des Blauen Reiter und lässt die Schwabinger Bohème kurz nach der Jahrhundertwende wieder aufleben. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Der Eintritt beträgt 8 Euro.

Foto:  Camino Filmverleih

Dienstag 28. Juli, 19 Uhr, im Theater: Geologische Polyphonie – Die Entstehung der Anden. Wissenschaft einfach erklärt – Vortrag mit Prof. Dr. Ulrich Riller, Universität Hamburg. Wie entsteht ein kontinentales Hochplateau? Gemäß dem Jahresmotto 2026 des Augustinum „Vielstimmig“ beschreibt der Vortrag die geologische Vielfalt, die bei der Entstehung der Zentralanden, die zu den größten Gebirgen der Erde zählen, von Bedeutung ist. Neben der Bewegung des Erdmantels tief unter dem Gebirge sind dies kilometerweite tektonische Verschiebungen in der Erdkruste, spürbar als Erdbeben, Vulkanismus und atmosphärische Prozesse über dem Gebirge. Die Entschlüsselung der geologischen Vorgänge wird anhand moderner wissenschaftlicher Methoden veranschaulicht. Prof. Ulrich Riller (Ph.D.) studierte Geologie an der Universität Tübingen und promovierte an der University of Toronto (Kanada). Einer Professur für Impaktgeologie an der Humboldt-Universität zu Berlin folgte eine Professur in Earth Science an der McMaster University (Kanada). Seit 2012 lehrt er an der Universität Hamburg das Fach Strukturgeologie und forscht über die geologischen Auswirkungen großer Meteoriteneinschläge sowie die Entstehung von Gebirgen an Kontinenträndern. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Der Eintritt beträgt 8 Euro.

Foto: U. Riller

Ausstellung vom 29. Juli bis 16. September: Zwischen Licht und Schatten. Fotografien der Schwarz-Weiß-AG vom Deutschen Verband für Fotografie Hamburg. Die Schwarz-Weiß-AG vom Deutschen Verband für Fotografie Hamburg präsentiert im Augustinum ihre neue Fotoausstellung. Sie bietet Besucher die Möglichkeit, die Vielseitigkeit der Schwarz-Weiß-Fotografie zu erleben und in die unterschiedlichen Welten der acht Künstlerinnen und Künstler einzutauchen. Ob Landschaften, Tierwelt, maritime Bilder oder Detailansichten – jede Arbeit erzählt ihre eigene Geschichte und zeigt die einzigartige Ausdruckskraft monochromer Bilder. Durch die Fokussierung auf Licht und Schatten können die Werke der Fotografen auf besondere Weise die Nuancen von Texturen und Formen zur Geltung bringen. Die Fotografinnen und Fotografen bringen sehr individuelle Perspektiven und Inspirationen in die Ausstellung ein, was zu einer vielfältigen Auswahl an Bildern führt. Der Eintritt ist frei. Am 29. Juli findet um 16 Uhr in der Ausstellung eine kleine Eröffnung statt. Die Fotogruppe stellt sich und ihre Arbeiten zu diesem Termin vor. Bis zum 16. September wird die Ausstellung im Kunstgang des Augustinum Aumühle zu sehen sein (täglich 10-18 Uhr).

Foto: Wilhard Borngräber
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Volles Programm im Courage

Mölln – Adelina und Klaus, Betreiber des „klitzekleinen Kulturzentrums COURAGE“ in der Innenstadt von Mölln (Seestraße gegenüber Bootsanleger) bieten im Juni ein Programm, das sich sehen lassen kann. Interessierte haben die Möglichkeit, an offenen Bühnen, Workshops, Konzerten und mehr teilzunehmen, die zu großen Teilen im Rahmen des KulturSommers am Kanal stattfinden.

Foto: Adelina und Klaus

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Wentorfer Kulturwoche

Wentorf – Freitag, 29. Mai: Eröffnungskonzert mit dem a capella Ensemble „baff!“. In Ihrem Programm „Immer noch Kinder“ erzählen die Musikerinnen und Musiker vom Erwachsenwerden. Ihre poetischen Texte sprechen vom Dasein und Weitergehen, Festhalten und Loslassen, vom Großwerden und Kindbleiben. Bei diesem Konzert mit baff! kann man dem Alltag entfliehen und die Welt mit Kinderaugen beobachten, tanzen, singen, mitsingen oder auch einfach zurücklehnen und guter Musik lauschen. Hausgemachte Popmusik ohne Instrumente – emotional, musikalisch, unaufdringlich, komplex, aber zugänglich. Eintritt frei, Spenden erwünscht. Martin-Luther-Kirche, Reinbeker Weg 27, 21465 Wentorf bei Hamburg. Am Montag, 1. Juni geht es weiter mit Hans Christian Andersen – Poet mit Feder und Schere. Ein musikalisch umrahmter Vortrag.  Wort: Dr. Detlef Stein, Klavier: Victor Soos. Der Vortrag stellt die verblüffende Lebensgeschichte – insbesondere aber die unbekannten Seiten des Dichters – vor und entwirft im Wechsel von Wort, Bild und Musik ein atmosphärisches Porträt des Poeten mit Feder und Schere. 19.30 Uhr, Gemeinschaftsschule, Achtern Höben 3, 21465 Wentorf bei Hamburg. Eintritt frei, Spenden erwünscht. Donnerstag, 4. Juni handelt von der Wissenschaft in der Science-Fiction. Referent: Prof. Dr. Thomas Schramm. Der Vortrag erleuchtet, wie klassische und moderne Werke der Science-Fiction wissenschaftliche Konzepte aufgreifen, weiterdenken und manchmal revolutionär interpretieren. Wir untersuchen, wo die Physik endet, und die Spekulation beginnt. 19.30 Uhr Alte Schule, Teichstr, 1, 21465 Wentorf bei Hamburg. Eintritt frei, Spenden erwünscht. Sonntag, 7. Juni ist das Abschlusskonzert der 19. Wentorfer Kulturwoche Festliche Orgelmusik mit Wolfgang Zerer. Mit Werken von Johann Sebastian Bach, Georg Muffat, Felix Mendelsohn-Bartholdy gestaltet ein herausragender Organist das feierliche Abschlusskonzert der Wentorfer Kulturwoche. Konzerte, Kurse, Jurytätigkeit und Aufnahmen führten den Musiker Wolfgang  Zerer in die meisten Länder Europas, nach Israel, Nord- und Südamerika, Südafrika, Japan, China und Südkorea – und am 7. Juni nach Wentorf! 19 Uhr in der Martin- Luther- Kirche, Reinbeker Weg 27, 21465 Wentorf bei Hamburg. Eintritt frei, Spenden erwünscht.

Foto: Alexander Zvir von Pexels 

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Courage im Mai

Mölln – COURAGE, das kleine, private Kulturzentrum im Herzen von Mölln an der Seestraße 1B, präsentiert auch im Mai ein buntes und vielfältiges Programm. Weiterführende Informationen finden Interessierte unter www.courage-moelln.de. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen und Workshops ist frei. Um Anmeldung unter courage-moelln@t-online.de wird gebeten.

Dienstag, 5. Mai, 19 bis 21 Uhr
Bildvortrag Christian Lopau: „Mölln in der NS-Zeit“. Die Zeit der NS-Diktatur wurde im Kreis Herzogtum-Lauenburg lange Zeit nicht erforscht.
Erst 1988 erschien ein erster Beitrag, in dem Mölln als „braune Hauptstadt“ des Kreises bezeichnet wurde. Stadtarchivar Christian Lopau präsentiert Forschungsergebnisse und betrachtet die politischen
Verhältnisse der Weimarer Republik ebenso wie die Phase der Etablierung des NS-Regimes und geht auf die Opfer der NS-Diktatur ein.

Mittwoch, 6. Mai, 16.30 bis 18.30 Uhr
„Wie geht Kriegsdienstverweigerung?“ mit Nils-Holger Schomann
Keiner muss, wenn er nicht will! Was man bei einer Kriegsdienstverweigerung beachten muss. Auf Einladung des COURAGE steht Nils-Holger Schomann von der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner Rede und Antwort.

Donnerstag, 7. Mai, 19 bis 21 Uhr
Mach Dir’s bequem – Lesung Morten König: „Auf Zeitreise“
Der Lüneburger Autor liest aus seinen Romanen und eine märchenhafte Kurzgeschichte.

Samstag, 9. Mai, 10 bis 11.30 Uhr
Mantra-Meditation mit Gesa Bade. Das Wort Mantra bedeutet Projektion (tra) des Geistes (Man). Mantras sind repetiv, da man entweder ein einzelnes Wort, eine Phrase oder sogar mehrere Phrasen in ihrer Gesamtheit immer und immer wiederholen. Die repetitive Natur ist sowohl die Herausforderung als auch der Segen, da sie dem Geist die Tür öffnet, sich in eine kraftvolle Frequenz der Heilung zu kanalisieren. Gesa Bade lädt dazu ein, selbst in die wundervolle Wirkung des Mantras einzutauchen, Entspannung, Ruhe und ein Gefühl der Gemeinschaft mit ins Wochenende zu nehmen.

Samstag, 9. Mai, 19.30 bis 21 Uhr
„Das Konzert“ in plattdütsch „Tierisch Minschlich“ Wolfgang Kniep & Anke Gohsmann. Anke und Wolfgang wollen beweisen, dass Tiere auch nur Menschen sind. Die beiden nehmen Gäste mit auf eine Reise zwischen Schmunzeln und herzlichem Lachen. Tiere werden besungen, Jäger und andere kauzige Leute aufs Korn genommen.

Sonntag, 10. Mai, 14 bis 15 Uhr
„Kinderstunde“ mit Binia Gantert. Eine besondere Reise! Es erwartet Teilnehmer eine fröhliche Kinderstunde – für alle Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren (und gerne auch etwas älter). Auch die Eltern sind natürlich herzlich eingeladen, dabei zu sein. Gemeinsam wird einer liebevolle Geschichte gelauscht und passende Kinderlieder mit Gitarrenbegleitung gesungen. Im Mittelpunkt steht der Elefant Appu. In seiner Heimat gibt es keine Elefanten mehr – deshalb macht er sich mutig auf den Weg, um neue Freunde zu finden. Eine liebevolle Geschichte mit
Kinderliedern zum Mitmachen und Träumen. „Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit euch auf diese Reise zu gehen!“ Eure Binia

Samstag, 16. Mai, 15 bis 16.30 Uhr
Yoga und Meditation mit Pook & Ulf und LIVE-Musik mit LEBIOT
Ein Raum für einen selbst, den Körper, Geist und Seele. „Wir verbinden Yoga mit Tiefenmeditation, dem sogenannten Yoga Nidra – dem Schlaf der Yogis – und werden dabei von akustischen Klängen von LEBIOT begleitet.“ Pook & Ulf (Omsara Yoga) und Rebecca & Jonas (LEBIOT) freuen sich auf alle Teilnehmer! Wenn möglich, eine Yogamatte mitbringen.

Montag, 18. Mai, 18 bis 22 Uhr
„Einfach so“ Musikertreff. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, sich mit anderen Musikern zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und musikalische Konstellationen auszukosten? Dann komme einfach ins COURAGE, ob mit oder ohne Instrument. Herzlich willkommen im Kunter-Bund!

Samstag, 23. Mai, 19.30 bis 21.30 Uhr
„Das Konzert“ Tango Argentina más mit Aylén & Lucio
Das Duo ist eine einzigartige Fusion aus Stimme und Gitarre mit einem verspielten, fröhlichen und energiegeladenen Tango-Repertoire. Es umfasst neben argentinischem Tango auch Flamencostücke und Werke aus dem Spanischen. Aylén und Lucio lernten sich beim Tangotanzen in Buenos Aires kennen und bilden gemeinsam ein vielseitiges Gitarren-und Gesangsduo. Aylén ist Opernsängerin aus Hamburg und lebt in
Sevilla. Lucio ist ein virtuoser Tango-Gitarrist aus Buenos Aires. Er begleitete viele bekannte Tangosänger bei Auftritten und Aufnahmen.

Vorankündigung: „Bühne frei“ Auftritt
Sonntag, 7. Juni 14 bis 17 Uhr
Das COURAGE bietet eine Plattform für Selbstgeschaffenes, ganz gleich ob Geschriebenes, Komponiertes, Gestaltetes. Jeder hat zehn Minuten Zeit für die Präsentation. Anmeldung als Teilnehmender bitte unter courage-moelln@t-online.de.

Vorwarnung
Doppelkopf im COURAGE
Montag, 1. Juni 18.30 bis 22 Uhr

Workshops
Mittwochs, 19 bis 21.30 Uhr
So’n Theater
Von der Improvisation zur Szene zum Stück. Jeder der Lust hat, sich dem Theaterspiel zu nähern, kann sich gerne mit auf den Weg machen – alle Menschen sind Schauspieler, ob m/w/d. Es öffentlich zu demonstrieren, erfordert ein wenig Mut, also Courage oder kurz: ein courage-theater. Klaus-D. Gutsche begleitet Teilnehmer.

Donnerstags, 14 bis 17 Uhr
Einfach Machen!
Das Courage lädt ein zum gemeinsamen Malen und Gestalten. Papier, Leinwand, Stift und Pinsel sind vorhanden. Wer etwas beitragen kann, die Vorräte etwas aufzufrischen, – gerne. Adelina Flaming steht Teilnehmern bei.

Foto: Adelina und Klaus

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ABSAGE: Parlamentarismus heute

Podiumsdiskussion in Friedrichsruh

Friedrichsruh – Die Veranstaltung zur Podiumsdiskussion „Parlamentarismus heute“ der Otto-von-Bismarck-Stiftung am Donnerstag, 26. März, um 19:30 Uhr im Historischen Bahnhof Friedrichsruh, Am Bahnhof 2 muss leider abgesagt werden. Wir bitten um Beachtung.

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Vom Landphysicus zum Fachdienst Gesundheit

Ratzeburg – Gemeinsam mit der VHS Ratzeburg lädt das Gesundheitsamt am 24. März zum Vortrag „Vom Landphysicus zum Fachdienst Gesundheit: Der öffentliche Gesundheitsdienst im Kreis Herzogtum Lauenburg – gestern, heute und morgen“ ein. Der Vortrag ist Teil des Jubiläumsprogramms anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Kreises und wurde gemeinsam mit dem Heimatbund und Geschichtsverein entwickelt. Saskia Kluckert-Hüsten und Gert Santjer, beides Amtsärzte, erzählen die spannende Geschichte von den Anfängen der medizinischen Versorgung im 19. Jahrhundert bis hin zu den heutigen vielfältigen Aufgaben des Fachdienstes Gesundheit. Der Vortrag zeichnet nach, wie sich aus der Funktion des Landphysicus – zuständig für Seuchenbekämpfung, Hygieneaufsicht und medizinische Grundversorgung – über die Jahrzehnte ein modernes, leistungsfähiges Gesundheitsamt entwickelt hat. Dabei werden historische Meilensteine dargestellt und aktuelle Herausforderungen in der Prävention, im Infektionsschutz, im Sozialpsychiatrischen Dienst sowie in der Kinder- und Jugendgesundheit thematisiert. Ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Öffentlichen Gesundheitsdienst rundet die Veranstaltung ab. „Mit dieser Veranstaltung greift das Gesundheitsamt seine bewegte Geschichte auf und zeigt die Bedeutung des öffentlichen Gesundheitsdienstes für das Leben der Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet “, sagt die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Kaschlin Butt. Der Eintritt ist kostenlos, interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Der Vortrag findet am Dienstag, 24. März im Ratzeburger Ratssaal Unter den Linden 1 statt und beginnt um 19 Uhr.

Foto: Kreis Herzogtum Lauenburg

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Kuratorenführung im Bismarck-Museum

„Vox populi, vox Rindvieh?“ Ein Streifzug durch die deutsche Parlamentsgeschichte

Friedrichsruh – Die Otto-von-Bismarck-Stiftung lädt am Sonntag, 22. März, um 11 Uhr zu einer öffentlichen Kuratorenführung durch ihre Sonderausstellung „Volkes Stimme!“ im Bismarck-Museum, Am Museum 2, 21521 Aumühle, ein. Unter dem Titel „Vox populi, vox Rindvieh?“ bietet Dr. Maik Ohnezeit einen Streifzug durch die deutsche Parlamentsgeschichte an. Im Mittelpunkt wird der Reichstag des Deutschen Kaiserreichs stehen. Dieser wurde im Zuge der Modernisierung von Politik, Gesellschaft und Presse zum Ausgangspunkt des modernen Parlamentarismus in Deutschland. Die Veranstaltung ist Teil des bundesweiten Programms rund um den Tag der Demokratiegeschichte.

Foto: Otto von Bismarck Stiftung

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Internationalen Frauentag im A. Paul Weber-Museum

Ratzeburg – Das A. Paul Weber-Museum, Domhof 5 in Ratzeburg, beschäftigt sich anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März mit Frauen in der Geschichte des Kreises. „Lieblingswunsch meiner frühen Kindheit“ Bereits am Donnerstag, 5. März blickt die Leiterin der Kreismuseen, Dr. Anke Mührenberg, in ihrem Vortrag „Lieblingswunsch meiner frühen Kindheit“ auf Künstlerinnen in der Geschichte des Kreises Herzogtum Lauenburg, anlässlich des Kreisjubiläums explizit der letzten 150 Jahre, zurück. Hierbei geht es nicht um die aktuelle Kunstszene, sondern zum einen um Frauen, die es in einer für sie eigentlich unüblichen Zeit geschafft haben, bleibende Werke im Kreis Herzogtum Lauenburg zu schaffen. Zum anderen geht es um heute fast vergessene Künstlerinnen, die zum Beispiel aufgrund ihrer Flüchtlingsbiographie nach dem Zweiten Weltkrieg in den Kreis kamen und hier kurzfristig oder aber für immer blieben. Dr. Anke Mührenberg wird einige dieser Künstlerinnen vorstellen und damit auch Einblick in die Kreisgeschichte geben. Der Vortrag findet statt am Donnerstag, 5. März, 19 Uhr, im Gartensaal des A. Paul Weber-Museums, der Eintritt ist frei. Der Gartensaal des A. Paul Weber-Museums ist nicht barrierefrei zu erreichen. „Frauen und das Weibliche bei A. Paul Weber“ Direkt am Internationalen Frauentag, am 8. März, nimmt Susanne Petersen, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kreismuseen, Interessierte mit auf einen Rundgang durch das Museum, bei dem die Frauen im Umfeld von A. Paul Weber in den Mittelpunkt gestellt werden. Unter dem Titel „Frauen und das Weibliche bei A. Paul Weber“ wird sie unter anderem auf Webers Frau Toni eingehen, die im Gegensatz zu ihrem Mann das Studium an der Kunstgewerbeschule beendete und in der Gründungsphase der „Westthüringischen Bauernschule Oberellen“ das Fach Textillehre übernahm und die angegliederte Schneiderei leitete. Gut vernetzte und erfolgreiche Frauen waren ebenso wichtig für die künstlerische Karriere A. Paul Webers, so setzte sich Marianne Karsch, geb. Waechter, persönlich für ihn ein und sorgte für ein regelmäßiges, positives Presse-Echo, beispielsweise im Tagesspiegel Berlin. Es gibt am 8. März sowohl um 11 Uhr als auch um 15 Uhr die Möglichkeit an einer Führung teilzunehmen. Die Führungen selbst sind kostenlos, es wird der normale Eintritt in das A. Paul Weber-Museum fällig (3 €, ermäßigt 1 €). Weitere Informationen finden Sie unter www.apaulwebermuseum.de.

Abbildung: Die Ratzeburger Malerin Ida Giesecke, porträtiert von einer Studienfreundin, um 1895 (Kreismuseum Herzogtum Lauenburg).

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März-Termine im Augustinum Aumühle

Aumühle – Auch im März bietet das Augustinum Aumühle, Mühlenweg 1, 21521 Aumühle, zahlreiche spannende Veranstaltungen für Interessierte an. Am Dienstag 3. März, 16.30 Uhr, findet der Vortrag von Andreas Pehl „Wikinger als Brückenbauer zwischen Kulturen“ im Theater statt. Der Eintritt beträgt 12 Euro. 793 – ein Jahr des Schreckens: Wikinger überfallen das Kloster Lindisfarne an der englischen Ostküste. Aus der Sicht verzweifelter Geistlicher erscheinen sie als grausame Horden aus dem Norden – ein Bild, das bis heute nachwirkt: Hörnerhelme, Bärte und Felle, dazu Schwert und Axt stets bereit. Doch die Nordmänner, die bis nach Grönland und Nordamerika segelten, waren weit mehr als räuberische Krieger. Sie waren Händler, Entdecker und schließlich sogar Könige in Süditalien und Sizilien. Als Rus im Osten und als Teil der Leibgarde am Kaiserhof in Konstantinopel prägten sie das mittelalterliche Europa. Ihre Neugier und Offenheit machen sie auch zu Wegbereitern einer europäischen Identität – jenseits der Klischees von mordenden Horden und gehörnten Helmen. Der mehrfach ausgezeichnete Rundfunkautor und Musiker Andreas Pehl nimmt Teilnehmer mit auf eine faszinierende Reise zu Wikingermythen, Sprache, Kultur und Musik – vom Norden Skandinaviens bis in den Süden Italiens. Karten sind an der Foyerkasse erhältlich.

Foto: Pehl

Weiter geht es am Donnerstag 5. März, 19 Uhr, im Theater. Der Jubiläums-Eintrittspreis beträgt 10 Euro. Opern-, Operetten- und Musicalabend mit Mezzosopranistin Friederike Krum. In diesem Jahr feiert der Zonta-Club Aumühle-Sachsenwald e. V. sein 15-jähriges und das Augustinum Aumühle sein 40-jähriges Bestehen. Zwei beeindruckende Jubiläen – ein gemeinsamer Anlass zum Feiern! Um dies gebührend zu zelebrieren, wurde ein ganz besonderer Gast eingeladen: Friederike Krum, die Gäste auf eine musikalische Reise durch die Welt der Oper, Operette und des Musicals mitnehmen wird. Die international erfolgreiche Mezzosopranistin wird an diesem Abend die schönsten Melodien aus Klassik und vom Broadway präsentieren! Friederike Krum schaffte es vom Kirchenchor in Aumühle auf die großen Bühnen der Welt. Heute lebt sie in London, stand mit Stars wie Plácido Domingo, José Carreras sowie Rod Steward auf der Bühne und sang u.a. für den britischen König Charles III., die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und Altkanzlerin Angela Merkel. Sie trat in renommierten Häusern wie der Royal Albert Hall und der Deutschen Oper Berlin auf. Im letzten Jahr wurde Friederike Krum mit dem „Maria Callas Opera Award 2025“ ausgezeichnet. Zonta-Club Aumühle-Sachsenwald e. V. freut sich an diesem Abend über Spenden, mit denen regionale Förderprojekte unterstützt werden. Karten sind ab 3 . Februar an der Foyerkasse des Augustinum erhältlich (täglich 15-18 Uhr) und bei Fricke’s Ess- und Genusswaren, Große Straße 8, 21521 Aumühle.

Foto: Anna Nekrasova

Nachholtermin: VHS zu Gast am Montag 9. März, 19 Uhr, im Theater. Der Eintritt beträgt 7 Euro. Wildniswanderung in Schweden Vortrag mit und von Falk Otto Brune. Der Referent, Falk Otto Brune, sagt über seine Präsentation: „Dieser Vortrag dreht sich um meine Reise ins Fjell in der Nähe von Östersund. 7 Tage ohne menschlichen Kontakt oder Handyempfang. Ich erzähle von den Widrigkeiten und Gefahren einer einsamen Wanderung durch die raue skandinavische Natur und berichte von meinen Eindrücken und Erlebnissen auf dieser Reise. Darüber hinaus erfahren Sie, was man auf eine solche Reise alles mitnehmen sollte und wie man das Ganze möglichst optimal verstaut.“ Eine Veranstaltung der VHS Hohe Elbgeest e. V. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Foto: Falk Otto Brune

Plakatausstellung ab dem 12. März. Christlicher Widerstand im Nationalsozialismus. Der Eintritt ist frei. Wer kennt ihn nicht, den evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer (1906-1945)? Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des christlichen Widerstandes im Nationalsozialismus. Dietrich Bonhoeffer studierte Theologie in Tübingen, Bonn sowie Rom und reiste 1930 nach New York. Nach 1933 wurde er als Mitarbeiter der Bekennenden Kirche zu einem führenden Theologen der kirchlichen Oppositionsbewegung. Infolge des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler wurde brisantes Material entdeckt, das gegen Bonhoeffer verwendet wurde. Die SS ermordete ihn am 9. April 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg. Die Ausstellung schildert das Leben und Werk des evangelischen Pfarrers. Anhand von zahlreichen Zitaten, Fotografien und Texten, u. a. den berühmten Liedtext „Von Guten Mächten“, können sich die Besucherinnen und Besucher umfassend über einen der wichtigsten Theologen des 20. Jahrhunderts in übersichtlicher Art und Weise informieren. Am Donnerstag 26. März, 18.30 Uhr findet ein Vortrag im Augustinum Aumühle zu Leben, Werk und Nachklang Dietrich Bonhoeffers statt . Josefine Kaiser (Universität Hamburg) wird sich dem evangelischen Theologen widmen und u. a. aufzeigen, aus welchem Blickwinkel er heute in der Wissenschaft beleuchtet wird.

Foto: Susanne Kuhlendahl_www.ausstellung-leihen.de

Löwenstarke Konzerte am Freitag 13. März, 19 Uhr und am Samstag 14. März, 19 Uhr, im Theater. Der Eintritt beträgt 20 Euro und 15 Euro ermäßigt. Benefizdoppelkonzert des Lions-Club Hamburg Sachsenwald mit dem Jugendsinfonieorchester und der BigBand „SWingS“ des Gymnasiums der Sachsenwaldschule Reinbek. Unter dem Motto „Löwenstarke Konzerte“ präsentieren – nun schon zum 4. Mal im Augustinum – enthusiastische junge Musikerinnen und Musiker der Sachsenwaldschule klassische Musik, Filmmusik, Pop und Jazz. Gäste können den Erfolg der musikalischen Ensemble-Ausbildung des Gymnasiums mit dessen Jugendsinfonieorchester (Leitung: Ann Christin v. Steinaecker) und BigBand (Leitung: Ronald Monem) genießen. Beide Ensembles erfreuen sich einer jahrzehntelangen Tradition mit öffentlichen Auftritten, u. a. im Ausland. Dahingehend dient der Erlös des Kartenverkaufs der Unterstützung einer Konzertreise der BigBand in die Niederlande nach Utrecht sowie gemeinnützigen Zwecken. Einlass ab 18.30 Uhr. Karten sind im Vorverkauf in der Apotheke am Billenkamp in Aumühle sowie unter https://hamburg-sachsenwald.lions.de und an der Abendkasse erhältlich.

Foto: Florian Schulte

Vortrag „Die Augen“ mit Martina Graf und Tjark Verlaat am Donnerstag 19. März, 15.30 Uhr, im Theater. Der Eintritt ist frei. Die Augenoptikmeisterin Martina Graf und der Heilpraktiker Tjark Verlaat widmen sich in ihrer Präsentation dem Auge und nähern sich diesem auf zwei Wegen. Martina Graf wird über die „Anatomie, Pathologie und Heilungsansätze aus der Traditionellen Chinesischen Medizin verglichen mit der Schulmedizin“ sprechen. Sie wird zudem das Sinnesorgan „Auge“ näherbringen und Augen-Krankheiten im Kontext der Chinesischen Medizin und der Schulmedizin beleuchten. Tjark Verlaat widmet sich dann der „Irisdiagnose – Das Auge als Spiegel unserer Gesundheit“. Enstanden Ende des 19. Jahrhunderts bietet diese Art der Diagnose noch heute wertvolle Antworten auf grundlegende Fragen unserer ganz individuellen Gesundheit. Der Referent wird Ihnen das spannende Thema anhand vieler Bilder näherbringen und wichtige Zusammenhänge verständlich erläutern.

 
Foto: Privat

Cinema Augustinum „Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes“ am Sonntag 22. März, 19 Uhr, im Theater. Der Eintritt beträgt 7 Euro. Historienfilm um den weltberühmten Philosophen über die Wahrheit in Realität und Kunst. Die Dauer beträgt 98 Min. FSK 6 Unter der Regie von Edgar Reitz und mit den Darstellern Edgar Selge, Lars Eidinger, Barbara Sukowa, Aenne Schwarz, Antonia Bill und Michael Kranz. Im Auftrag der Kurfürstin Sophie von Hannover soll der große Denker Gottfried Wilhelm Leibniz porträtiert werden. Allerdings steht dem Gelehrten ganz und gar nicht der Sinn danach. Während der Sitzungen für das Gemälde entbrennt zwischen dem Philosophen und der jungen Malerin ein leidenschaftlicher Kampf um die Wahrheit in Bild und Abbild, Realität und Kunst. Mit seinem Leibniz-Porträt kehrt Regielegende Edgar Reitz auf die große Kinoleinwand zurück und widmet sich einem der einflussreichsten Universalgelehrten der Neuzeit. Der auf der 75. Berlinale gefeierte und mit Edgar Selge, Lars Eidinger, Barbara Sukowa und Aenne Schwarz hochkarätig besetzte Film ist ein ebenso kluger wie gewitzter Schlagabtausch zwischen Gelehrten und Künstlern und zeigt dabei die unzähligen Facetten des Gottfried Wilhelm Leibniz. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Foto: Weltkino

Am Donnerstag 26. März, 18.30 Uhr, findet im Theater der Vortrag „Dem Bösen Einhalt gebieten – Dietrich Bonhoeffers Ethik der Verantwortung“ mit Josefine Kaiser statt. Der Eintritt beträgt 12 Euro. Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) ist einer der bekanntesten deutschen Theologen des 20. Jahrhunderts. „Nicht das bloße Abwarten und Dulden, sondern das entschlossene Eingreifen wird dem Bösen Einhalt tun“ (Ethik, DBW 6) fasst sein Denken und Leben prägnant zusammen. Für Bonhoeffer bedeutete christliches Leben Nachfolge, die sich in Verantwortung und Handeln bewährt. Wie konsequent er selbst gegen das Unrecht seiner Zeit eintrat, zeigt eine Beteiligung am Widerstand und an der Planung des Attentats auf Hitler, weswegen er 1945 ermordet wurde. Der Vortrag beleuchtet Bonhoeffers Glauben, Denken und Handeln im Angesicht einer Ethik der Verantwortung, die uns bis heute etwas zu sagen hat. Die Referentin Josephine Kaiser promoviert derzeit an der Universität Hamburg in der Praktischen Theologie. 2023 wurde ihre Seminararbeit „Martin Niemöller und Karl Barth. Weggefährte im Widerstand oder Nationalsozialist in der Bekennenden Kirche“ ausgezeichnet! Seit 2024 ist sie in der Friedensarbeit innerhalb der Martin-Niemöller-Stiftung tätig. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Foto: Augustinum

Vorschau: Am Samstag 12. September, 15 Uhr / 19 Uhr, findet im Theater der Nachholtermine für das Bundesjugendballett – John Neumeier statt. Der Eintritt beträgt 35 Euro. Die Welt des Tanzes zu Gast im Augustinum Aumühle. Das Bundesjugendballett – John Neumeier bringt die Welt des Tanzes ins Augustinum Aumühle. Die Compagnie besteht aus acht internationalen Tanztalenten zwischen 18 und 23 Jahren, die jeweils maximal zwei Jahre Teil des Ensembles sind. Unter der pädagogischen und künstlerischen Leitung von Kevin Haigen verbindet das Ensemble Tradition und Gegenwart, um Ballett auf ganz neue Weise erlebbar zu machen.

Die Karten der entfallenen Aufführungen am 23. Januar und  24. Januar behalten ihre Gültigkeit. Für Umtausch der Karten bzw. Rückzahlung des Kartenpreises wenden Sie sich bitte an: aum.kultur@augustinum.de. 

Foto: Florian Schulte

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Friedrichsruh: Vortrag

Frankfurt am Main: Ein Hotspot der Diplomatie im 19. Jahrhundert

Friedrichsruh – Vortrag von Luisa Götz (Otto-von-Bismarck-Stiftung) 1815 wurde der Deutsche Bund gegründet und Frankfurt am Main zum Sitz der Bundesversammlung. Auch Otto von Bismarck diente dort zeitweilig als preußischer Gesandter. Luisa Götz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Otto-von-Bismarck-Stiftung, zeigt in ihrem Vortrag am Donnerstag, 5. Februar, um 19.30 Uhr im Historischen Bahnhof Friedrichsruh, Am Bahnhof 2, 21521 Friedrichsruh, wie sich die Stadt zu einem „Hotspot der Diplomatie“ entwickelte. Anhand von Stadtplänen lässt sich ein dichtes Netz der Wohnsitze von Diplomaten nachvollziehen und damit ein Einblick in den Arbeitsalltag gewinnen. Der Eintritt ist frei. Foto: Frankfurt, Ansicht über den Schaumainkai, um 1845, Bibliographisches Institut Hildburghausen, um 1845. Otto von Bismarck Stiftung