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Erleben Sie Bach wie nie zuvor!

Nusse – Am Freitag, 11. September, um 19 Uhr verwandelt sich die Kirche in Nusse in einen Ort musikalischer Magie. Die Band „A Kind of Bach“ lädt zu einem unvergesslichen Abend ein, bei dem die Werke von Johann Sebastian Bach in neuem Licht erscheinen. Barock trifft auf Jazz – Bachs Meisterwerke werden in jazzig-fließende Arrangements verwandelt. Die Musiker Achim Schroeter (Saxophone), David Mohr (Gitarre), Christian Deckert (Kontrabass) und Ole Seimetz (Schlagzeug) schlagen mit ihren Interpretationen eine spannende Brücke zwischen Klassik und Jazz. Ihre Improvisationen und kreativen Arrangements begeistern Musikliebhaber beider Genres. Große Jazzlegenden wie Oscar Peterson und Chick Corea haben Bach bereits in ihr Schaffen integriert. „A Kind of Bach“ führt diese Tradition fort und bringt Bachs Melodien und Harmonien in einen modernen, improvisierten Kontext. Die Fusion aus Jazz, Improvisation und Barock schafft eine unverwechselbare Atmosphäre – ein Erlebnis für Ohren und Seele. Die Idee zur Band entstand aus einer Anfrage einer Kirchenorganisation für ein Bachfestival. Seitdem wurde das Repertoire kreativ weiterentwickelt. 2024 nahm die Band ihre erste CD auf, die im Sommer 2025 erschien. Ein Konzertveranstalter schrieb: „A Kind of Bach beeindruckt mit außergewöhnlichen Neuinterpretationen von Bachs Werken und verschmilzt klassische Elemente mit innovativen Jazz-Arrangements. Das hohe Niveau zeigt sich in virtuosen Improvisationen und feinen Nuancen – ein Hörgenuss für Bach- und Jazz-Fans.“

Der Eintritt ist frei um eine Spende wird gebeten.

Foto: Uli Seidel

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Waldspaziergang in Farchau

Davor und danach – ein Blick hinter die Waldkulisse.

Farchau – Jeder Wald hat seine Geschichte. In Baumlebenszeit gemessen, verändern sich Wälder ständig, für uns Menschen dagegen nur sehr langsam. Am Donnerstag, 10. September um 17 Uhr laden die Kreisforsten zu einem Waldspaziergang in das Waldgebiet oberhalb des Ratzeburger Küchensees ein. Bei der Führung wird gezeigt wie die natürliche Entwicklung der Wälder und die Arbeit der Kreisforsten zusammenspielen: Wie können Baumarten gefördert werden, um die Wälder vielfältig und widerstandsfähig zu halten? Warum finden Waldpflege und Holzernte bereits ab September statt? Wie integrieren und berücksichtigen wir den Naturschutz? Andreas Müller aus dem Forstrevier Farchau und Annekatrin Kohn von den Kreisforsten beantworten viele Fragen auf einem 1,5-stündigem Rundweg und auch abseits der Wege. Ab September werden die besonderen Laubmischwälder ökologisch sensibel bewirtschaftet, um der nächsten Waldgeneration Raum zu geben. Im Frühjahr wird eine Folgeveranstaltung angeboten, um zu schauen, wie sich der Wald verändert hat. Der Termin wird rechtzeitig angekündigt. Bitte denken Sie an festes Schuhwerk und witterungsangepasste Kleidung, sowie einen ausreichenden Insektenschutz. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ansprechpartner: Andreas Müller, Revierförsterei Farchau und Annekatrin Kohn, Öffentlichkeitsarbeit und Naturschutz Kreisforsten Herzogtum Lauenburg. Treffpunkt: Parkplatz an der Farchauer Liegewiese, 23909

Google-Standort: https://maps.app.goo.gl/22VkTAxckCS62KJRA

Foto: Umkreisel

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Möllner Live-Musik-Treff jetzt in Bogarts Bar

Mölln – Der Möllner Live-Musik-Treff ist eine Veranstaltung des Folkclub Mölln. Sie läuft seit November 2025 und bekommt jetzt ein neues Zuhause: Bogart’s Bar bietet eine angenehme Atmosphäre und eine attraktive Auswahl an Getränken. „So habe ich mir den Live-Musik-Treff immer vorgestellt“, sagt Peter Fritz Hermann Hansen (einer der Organisatoren), „in ansprechenden Räumlichkeiten mit professioneller Bewirtung.“ Bei diesem Treff gibt es eine offene Bühne mit handgemachter Musik und die Möglichkeit, miteinander zu jammen. Alle, die singen, spielen oder beides, allein oder mit anderen, sind willkommen. Jede und jeder kann hier Musik vorstellen und Leute kennenlernen, die das auch tun. Im Möllner Live-Musik-Treff zeigt sich das, was den Folkclub ausmacht: Hier erlebt man Musiker und Musikerinnen als Menschen. Egal ob Anfänger oder Profi, sie alle treffen sich hier auf gleicher Augenhöhe, vereint mit ihrer Leidenschaft an guter, handgemachter Musik. Und ganz nebenbei erfährt das Publikum so manch Interessantes über die Musik und ihre Geschichte. Wer eine Wundertüte unterschiedlicher Klänge live erleben möchte, ist im Publikum willkommen. Der Möllner Live-Musik-Treff ist eine regelmäßige Veranstaltung zum Singen, Spielen und Zuhören, jeweils am 2. Donnerstag im Monat. Die nächsten Termine: 10. September, 8. Oktober, 12. November und 3. Dezember (Achtung: hier ist es der 1. Donnerstag) in Bogarts Bar. Der Möllner Live-Musik-Treff beginnt immer um 19 Uhr. Der Eintritt ist für alle frei. Bogarts Bar befindet sich im Delvenauweg 4, 23879 Mölln gleich hinter Famila und neben Clever fit. Parkplätze sind direkt neben der Tür vorhanden und das gesamte Gelände ist rollstuhlgerecht.

Foto: Peter Hansen, KI-generiert

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„Interkulturelle Wochen“ fördern Zusammenhalt und Verständigung

Vom 1. September bis 9. Oktober 2026 laden die Interkulturellen Wochen im Herzogtum Lauenburg zu Verständigung, Begegnung und Miteinander ein.

Ratzeburg (ab) – Vom 1. September bis zum 9. Oktober 2026 lädt das Diakonische Werk Herzogtum Lauenburg mit zahlreichen Partnern wieder zu den „Interkulturellen Wochen” ein. Mehr als 30 Veranstaltungen stehen im Programm. Das Motto: „Dafür!” – das Ziel: Räume für Begegnung, Verständigung und Vielfalt schaffen. Das Programm ist jetzt online.

„Das Schöne ist, dass bei den Interkulturellen Wochen immer wieder ganz unterschiedliche Menschen zusammenkommen”, so Christian Klingbeil von der offenen Jugendarbeit Gleis 21/Stellwerk in Ratzeburg. „Wir erleben immer wieder, dass sich in unseren Angeboten Menschen begegnen und miteinander verbunden bleiben, die sich vielleicht sonst nicht gefunden hätten”, ergänzt Dr. Ulf Kassebaum, Geschäftsführer des Diakonischen Werks.

Die Einladung, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, den Horizont zu erweitern und mit Menschen zusammenzukommen, steht im Zentrum der Interkulturellen Wochen. Außerdem machen zahlreiche regelmäßige Angebote in der Region auf sich aufmerksam.

Raum für Begegnungen schafft zum Beispiel das interkulturelle Seniorenfrühstück am 1. Oktober in Sandesneben, bei dem der Pflegestützpunkt Mölln seine Arbeit vorstellen wird. Auch interkulturelle Cafés, der Lese- und Erzähltreff oder das „BibQuiz“ in der Stadtbücherei Ratzeburg und das Frauenfrühstück der Migrationsberatung in Mölln bieten Gelegenheit zum entspannten Miteinander.
Wieder mit dabei ist das traditionelle „Schlemmen International” der Flüchtlingsinitiative in Sandesneben. Am 25. September locken kulinarische Köstlichkeiten aus den verschiedensten Ländern.

Kreativ wird es mit der Kulturwerkstatt des Lebenshilfewerks unter dem Motto „Kuck Mal – Kunst”. Geplant ist eine Ausstellung im November zum Thema „Insekten” in Mölln. Wer sich einbringen und gestalterisch aktiv werden möchte, kann sich bei Mirja Schneidereit für eine der Mal-Aktionen anmelden (MSchneidereit@LHW-Zukunft.de). „Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass gemeinsames kreatives Miteinander Distanzen abbaut, Persönlichkeiten stärkt und Verbindungen zwischen Menschen schafft”, so Schneidereit.
Den Fokus auf Fluchtgeschichten und -ursachen setzt ein Filmabend am 29. September im Burgtheater Ratzeburg mit dem Film „Eldorado” und einem Impulsvortrag von Brot für die Welt.

Eine Besonderheit in diesem Jahr ist die vom Diakonischen Werk Schleswig-Holstein initiierte Veranstaltung zum Thema „Jugend und Armut”. Am Freitag, den 25. September, wird es im Gleis 21 in Ratzeburg ab 15 Uhr um die Bedürfnisse und Nöte junger Menschen gehen. Zahlreiche Vertreter:innen aus der Politik sind eingeladen, es gibt ein interkulturelles Buffet.
Mit und für junge Menschen – darum geht es auch bei „words – meets – music” am 2. Oktober im Ratzeburger Stellwerk – mit Gedichten, Geschichten und Musik in Wohnzimmer-Atmosphäre von und für Menschen ab 12 Jahren.

Die Interkulturellen Wochen schlagen mit Angeboten für Eltern und Kindern bis zu Seniorinnen und Senioren einen weiten Bogen. So sind auch Themen wie Demenz und Schwerbehinderung im Programm vertreten, etwa mit einem Fachtag bzw. Vorträgen und Beratungsangeboten.
Wie im vergangenen Jahr lädt die ukrainische Community am 27. September von 11 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür in Ratzeburg ein, ebenso am 3. Oktober die islamische Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat in Lübeck.

„Die Interkulturellen Wochen sind keine nostalgische Tradition, sondern hochaktuelle gesellschaftliche Arbeit”, betont Dr. Ulf Kassebaum. In Zeiten eines rauer werdenden gesellschaftlichen Klimas sei die entscheidende Frage: Wie wollen wir künftig zusammenleben? „Die Antwort darauf findet sich dort, wo Menschen einander begegnen. Dort, wo Geschichten ausgetauscht werden, wo gemeinsam gegessen, diskutiert, musiziert oder gefeiert wird. Genau dafür stehen die Interkulturellen Wochen mit ihrem Motto ‘Dafür!’“

Mehr Infos zum Programm der Interkulturellen Wochen finden sich auf der Homepage des Diakonischen Werks und im Flyer zum Download. (https://www.diakonie-ratzeburg.de/interkulturellen-wochen)

50 Jahre „Interkulturelle Woche” – zum Hintergrund: Seit 1975 engagieren sich bundesweit mehr als 500 Städte und Gemeinden in der Interkulturellen Woche. Ziel war und ist es, dem Nebeneinander von Menschen unterschiedlichster Herkunft ein neues Miteinander entgegenzusetzen. Maßgeblich initiiert durch die Kirchen wird die Aktionswoche inzwischen von Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Initiativen und vielen Engagierten gestaltet.

Zum Foto: Mitwirkende der Interkulturellen Wochen (v.l.): Francine Sönmez (Diakonisches Werk), Christian Klingbeil (Gleis21/Stellwerk, DW), Ludmilla Feller (DW), Karoline Michaelis (Ev. Familienbildungsstätte RZ), Franka Pietsch (Stadtbücherei RZ), Corinna Weigand (DW), Lars Koßyk (Pflegestützpunkt, Hzgt. Lauenburg), Dr. Ulf Kassebaum (DW), Mirja Schneidereit (Lebenshilfewerk)
(Foto: Annkathrin Bornholdt)

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Matsch und gute Laune – besser als in Wacken!

Filmprojekt: Wir retten das Wasser im Wald

Hzgt. Lauenburg – Gummistiefel, das Eiserne Pferd, schwere Eimer voller Lehm und viele helfende Hände: der  Film „Wir retten das Wasser im Wald“ zeigt eindrucks- und stimmungsvoll wie viele engagierte Akteure aus der Forst und dem Naturschutz hinter den Kulissen zusammenarbeiten, um in den Lauenburgischen Wäldern das Wasser zurückzuhalten und Moore zu vernässen.

Die Integrierte Station Lauenburgische Landschaften, der Naturpark Lauenburgische Seen, der Fachdienst Naturschutz und die Kreisforsten Herzogtum Lauenburg arbeiten für viele Wiedervernässungsprojekte zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit ist gemeinsam mit vielen weiteren Unterstützenden aus dem Naturschutz der Film „Wir retten das Wasser im Wald“ entstanden.Fehlende Niederschläge und über längere Phasen anhaltende Dürren machen zunehmend auch den Wäldern im Norden zu schaffen und beschäftigen viele Waldbesitzende und Forstbetriebe genauso wie die Akteure aus dem Naturschutz. Wenn die Wasserstände in den Seen und Bächen absinken, sumpfige Erlenwälder trockenfallen, Pilze und Flechten verschwinden und Bäumen ebenso wie der krautigen Vegetation Wasser fehlt, leidet ein gesamtes Ökosystem unter dem Wassermangel. Gräben in den Wäldern zu verschließen und in Senken das Wasser anzustauen, kann daher ein entscheidender Puffer sein, um das Wasser möglichst lange im Wald zu halten, natürliche Wasserregime, die Wasserzügigkeit im Boden wiederherzustellen, für Kühlung und eine höhere Luftfeuchtigkeit im Wald zu sorgen und Lebensräume für viele an Wasser gebundene Organismen wiederherzustellen und zu vernetzen.

Der Film zeigt in knapp 10 Minuten im Jahresverlauf verschiedene Waldorte, die Baustellen und die engagierten Köpfe, die sich für die Wiedervernässung in unseren Wäldern einsetzen. Vorher-Nachher-Effekte werden so unmittelbar erlebbar, es ist spürbar, wo das Wasser fehlt und wo bereits erfolgreiche Wasserstände den Unterschied machen. Entstanden ist das Gemeinschaftsprojekt der Integrierten Station Lauenburgische Landschaften, Naturpark Lauenburgische Seen und Kreisforsten Herzogtum Lauenburg in Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Eike Wichmann aus Hamburg. Das Projekt wurde vollständig aus Eigenmitteln finanziert.

„Wir wollen mit dem Film auf das zunehmend fehlende Wasser im Wald aufmerksam machen, für die Schönheit unserer Natur begeistern und natürlich alle Naturpark-Gäste einladen, rauszugehen“, sagt Claudia Rösen vom Naturpark Lauenburgische Seen. Der Film macht auf jeden Fall Lust sofort durch die gezeigten Wälder zu spazieren! Malte Festersen von der Integrierten Station Lauenburgische Landschaften hält im Film eine Handvoll Laub und lässt es wie Knusperchips zerbröseln. Er erläutert: „Um das Wasser im Wald zu halten, müssen alte Entwässerungsgräben verschlossen werden. Da diese häufig weitab der Wege mitten durch die Bestände gehen, haben wir eine Spezialmaschine, die bodenschonend entlang der Rückegassen das schwere Material an die richtigen Stellen bringt.“

Alle Wiedervernässungsprojekte werden in enger Abstimmung mit dem Fachdienst Naturschutz des Kreises Herzogtum Lauenburg umgesetzt. „Mit den Maßnahmen des Wasserrückhalts reagieren wir aktiv auf die Folgen des Klimawandels. Mit der fortschreitenden Veränderung der Niederschlagsverteilung müssen wir verstärkt Wasser, insbesondere aus den winterlichen Regenereignissen, in unserer Landschaft zurückhalten, um langfristig die Lebensgrundlagen für Pflanzen, Tiere und auch uns Menschen zu erhalten“, erklärt Daniel Engert.

Revierleiter Moritz Löffelmann von den Kreisforsten fügt hinzu: „Ich freue mich, wenn ich in meinem Revier einen Beitrag leisten kann, der dem Walderhalt und dem gesamten Ökosystem zu Gute kommt. Denn auch wir und die zukünftigen Generationen profitieren von unseren Wäldern, die unsere Region hier so prägen und lebenswert machen. Foto: Erik Gross

Veranstaltungstipp

Willkommen zum Tag des Waldes 30.8.2026

Am Sonntag, 30.8.2026 möchten die Kreisforsten Herzogtum Lauenburg und ihre vielen Partner die Waldgäste mit hinter die Kulisssen ihrer Arbeit in einem faszinierenden Waldökosystem nehmen.

Wald- und Naturtouren führen die Besucher in die sommerliche Kühle des Waldes, bei einem Waldbrandeinsatz gemeinsam ein Feuer löschen, auf einen Baum klettern, einen Baum pflanzen, ein mobiles Sägewerk in Aktion erleben und mit der Rettungshundestaffel trainieren: an diesem Tag geht es ums Mitmachen und Erleben!

Das Naturparkteam Lauenburgische Seen, die Waldkita Wurzelzwerge aus Mustin, die Lehranstalt für Forstwirtschaft aus Bad Segeberg, die Feuerwehren aus Ratzeburg und Lehmrade, Fledermaus-experte Holger Siemers, das Mobile Sägewerk von Timothy Lohmann, das Ruheforstteam und die Domäne Fredeburg, die Jäger aus dem Lehrrevier der Kreisforsten und die Wildburger von Wildglück –  diese und viele weitere Partner der Kreisforsten Herzogtum Lauenburg werden diesen Tag gemeinsam gestalten! Der Eintritt ist frei.

Tag des Waldes – Sonntag, 30.8.2026 10 – 17 Uhr

Veranstaltungsort: Wanderparkplatz Dorotheenhofer Weg, 23911 Salem

                                    Google-Standort https://maps.app.goo.gl/uDqw2zBKkpV3NL6x7

Alle weiteren Infos zur Veranstaltung unter https://www.kreis-rz.de/kreisforsten

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Norddeutsches Freiluftkino – finales Wochenende

Ratzeburg – Am Freitag, 28. August präsentiert das Norddeutsche Freiluftkino im Kurpark Ratzeburg die Weltpremiere von „Nord bei Nordwest – Der schöne Jens“, zu der auch Hinnerk Schönemann und Regisseur Felix Herzogenrath anwesend und auch wieder Rede und Antwort stehen werden. Auch für Fotos und Autogramme wird es Gelegenheiten geben! Ob und wer sonst noch kommt, ist noch offen. Die 32. Folge der beliebten ARD-Krimiserie und wird in Fernsehen erst in Januar zu sehen sein. Die allerletzte Vorstellung der 25. Saison läuft am Samstag, 29. August auch wieder im Ratzeburger Kurpark: „Minions & Monsters“, das Animationsabenteuer ein hemmungsloses Spektakel, das auf seine ganz eigene Art die Wurzeln des klassischen Hollywood-Kinos ehrt – und dabei sowohl großen als auch kleinen Kinofans Freude bereiten wird. Einlass ist jeweils 19 Uhr, Filmbeginn ist 20.15 Uhr. Eintritt 11 Euro, ermäßigt 7 Euro über www.freiluftkino.de oder an der Abendkasse.
Eigene Sitzgelegenheiten bitte selbst mitbringen, Essen und Trinken gibt‘s von den Partnern vor Ort. Und auch dieses Jahr gilt: für das Wetter sind immer die Zuschauenden zuständig … Weitere Infos und Online-Tickets unter  https://freiluftkino.de/

„Nord bei Nordwest – Der schöne Jens“: Der Chiropraktiker Jens Schinkel genießt in Schwanitz einen hervorragenden Ruf, vor allem unter seinen Patientinnen. Eine von ihnen wird jedoch mit gebrochenem Genick und grüner Farbe besprüht in ihrer Wohnung gefunden. Die Art und Weise ihres unfreiwilligen Dahinscheidens deutet daraufhin, dass „Der schöne Jens“ – wie die Schwanitzer Frauen (und manche Männer) Schinkel unter der Hand nennen – etwas mit der Tat zu tun haben könnte. Doch dann geschieht ein zweiter Mord, offenbar vom selben Täter. Und nun liefert ausgerechnet Hannah Wagner, die genau wie Jule Christiansen begeisterte Patientin bei Schinkel ist, Jens ein ebenso wasserdichtes wie heikles Alibi …

Bild: ARD Degeto Film | NDR | Gordon A. Timpen

„Minions & Monsters“: Die Minions haben mittlerweile tatsächlich Hollywood erobert und richten nun als Schauspieler allerlei Chaos an. Als sie vom Regisseur Max (Stimme sowohl im englischen Original als auch in der deutschen Synchronfassung: Christoph Waltz) dazu ermutigt werden, einen Horrorfilm zu produzieren, machen sie sich sofort auf die Suche nach einem dazu passenden Monster. Dazu bedienen sie sich eines alten, magischen Buches und schaffen es tatsächlich, ein Monster zu beschwören. Doch es dauert wenig überraschend nicht sonderlich lange, bis ihr Plan nach hinten losgeht und – wie sollte es auch anders sein? – den ganzen Planeten in Gefahr bringt. Nun müssen die Minions die selbst angerichtete Katastrophe erst mal wieder verhindern. Doch dabei können sie sich natürlich auch gleich als erdenrettende Helden präsentieren. Was soll schon schiefgehen?

Bild: Universal / Illumination

Foto: Norddeutsches Freiluftkino

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GeoPark im Juli

Hzgt. Lauenburg – Auch im Juli hat der GeoPark Nordisches Steinreich wieder viele spannende Veranstaltungen für Jung und Alt.

Foto: GeoPark Nordisches Steinreich

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Ein Abend ohne Drehbuch

lmprotheater in der St.Marienkirche Sandesneben

Sandesneben – Am 24. April, 20 Uhr, (Einlass ab 19.30 Uhr) erwartet die Besucherinnen und Besucher in der St. Marienkirche, Altes Dorf 4, 23898 Sandesneben, ein ganz besonderes kulturelles Highlight: Das Ensemble Improtheater Instant SL des Theater Combinale aus Lübeck ist erneut zu Gast. Nachden die Premiere im vergangenen Jahr auf begeisterte Resonanz stieß, kehren die Künstler nun zurück, um das Publikum ein weiteres Mal in ihren Bann zu ziehen. Das Besondere: Bei diesem Abend ist nichts geplant – weder Anfang noch Mitte oder Ende stehen fest. Alles entsteht spontan aus dem Moment und lebt von den Ideen, lmpulsen und der Mitwirkung des Publikums. Sicher ist nur eines: Es wird viel gelacht, gestaunt und mitgemacht. Karten sind im Vorverkauf für 15 Euro bei Edeka Martens in Sandesneben erhältlich oder können per E-Mail unter bergretter@nordkirche.de bestellt werden. An der Abendkasse kostet der Eintritt 20 Euro. Veranstalter sind die Berg-Retter, eine ehrenamtlichen Initiative, die sich 2024 gegründet hat. Ihr Ziel ist es, den Kirchberg, auf dem die St. Marienkirche steht, langfristig zu sichern und zu erhalten. Im Zuge dessen soll auch der Zugang der Kirche barrierefrei gestaltet werden, sodass die Kirche für alle Menschen leicht zugänglich ist. Um die dringend nötige Sanierung zu unterstützen, verwandeln die Berg-Retter den Kirchberg in einen Ort der Begegnung: Konzerte, Lesungen und andere kreative Aktionen begeistern Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Region — unabhängig von Glauben und Konfession. Das Besondere: Jeder Euro aus den Veranstaltungen fließt zu 100 Prozent in die Rettung des Kirchbergs.

Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen:

29. Mai Lagerfeuer-Singen „mit der Mundorgel“ und Wilfried Staake

5. Juni Lesung mit Bestsellerautorin Eva Almstädt

5. Juli Tortenschlacht auf dem Kirchberg

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und zur Initiative sind online erhältlich. Kontakt: www.kirche-sandesneben.de, bergretter@nordkirche.de

Foto: Berg-Retter

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Für mehr Biodiversität im heimischen Garten – Kreis Herzogtum Lauenburg verschenkt Nistkästen

Hzgt. Lauenburg – Singvögel wie Meisen, Stare und Sperlinge gehören zu den fröhlichen Frühlingsboten der Natur. Sie haben es in unserer modernen Welt allerdings zunehmend schwerer: „Selbst früher weit verbreitete und häufige Arten nehmen im Bestand ab. Eine Ursache für den Rückgang ist unter anderem der Verlust an Brutmöglichkeiten“, erklärt Volker Rudolph vom Fachdienst Naturschutz des Kreises Herzogtum Lauenburg.

Um etwas gegen den Rückgang der Biodiversität zu unternehmen, verschenkt der Kreis Herzogtum Lauenburg in diesem Jahr hochwertige Nistkästen an Grundstücksbesitzerinnen und -besitzer im Kreis Herzogtum Lauenburg.

„Die Nistkästen werden aus sogenannten Ersatzgeldern finanziert“, erklärt Dr. Annika Wein, die ebenfalls im Fachdienst Naturschutz arbeitet. Diese Ersatzgelder werden bei der Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft generiert. Eingriffe wie beispielsweise der Bau von Stromleitungen oder die Beseitigung von großen Gehölzen verursachen auch für die Vogelwelt den Verlust und die Entwertung von geeigneten Lebensräumen. Die eingenommenen Gelder sollen zur Aufwertung von Natur und Landschaft eingesetzt werden.

Die Vergabe der Nistkästen erfolgt nach Eignung der Standorte und im Rahmen der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel. Für das Anbringen der Nistkästen kommen alle Städte und Gemeinden im Kreisgebiet in Frage. Die Kästen sind in Bäumen oder an Hauswänden in einer Höhe von mindestens 2,5 Metern anzubringen und jährlich im Herbst von altem Nestbaumaterial zu reinigen. Für einen Nistkasten bewerben können sich alle Privatpersonen, die über ein geeignetes Grundstück im Kreisgebiet verfügen, ausgenommen sind Mitarbeitende des Kreises.

Der Nistkästen sind rund 8 Kilogramm schwer und bestehen aus wetterfestem und robustem Recycling-Material. Er ist mit einem Vorbau im Bereich des Einfluglochs als Schutz gegen Marder und Waschbären ausgestattet. Die Größe des Fluglochs entspricht den Bedürfnissen von Meisen, Sperlingen, Kleibern (gerne in größerer Höhe aufhängen) und anderen Vogelarten. „Auch Fledermäuse können diesen Nistkasten als Sommerquartier nutzen“, weiß Volker Rudolph.

Weitere Informationen sowie Kontaktdaten zur Bewerbung unter https://www.kreis-rz.de/Nistkasten

Zum Bild: Volker Rudolph und Dr. Annika Wein vom Fachdienst Naturschutz des Kreises Herzogtum Lauenburg Foto: Kreis Herzogtum Lauenburg

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80 „Wunschbäume“ für den Kreis Herzogtum Lauenburg

Hzgt. Lauenburg (pmi) – Im Zusammenhang mit den großen Infrastrukturvorhaben um den Netzverknüpfungspunkt in Sahms sind erhebliche Eingriffe in Natur und Landschaft zu erwarten: Hochspannungsleitungen und Trafoanlagen benötigen über 40 ha Fläche. Vorhandene Knicks und wertvolle, alte Bäume müssen weichen.

Die damit verbundenen Verluste in Natur und Landschaft sind unter anderem durch die Neuanpflanzung von standortgerechten, einheimischen Laubbäumen zu kompensieren. Gesucht werden dafür 80 Standorte für Baumpflanzungen im Außenbereich der Städte und Gemeinden, also außerhalb von Wohn- und Gewerbegebieten. Eine Prüfung der Standorte auf ihre Eignung erfolgt durch den Fachdienst Naturschutz des Kreises Herzogtum Lauenburg.

Die Pflanzung der Bäume in Hochstammqualität und die folgende Anwuchspflege erfolgt durch Fachbetriebe des Garten- und Landschaftsbaus im Auftrag der Bauunternehmen aus dem Energiesektor.

Der dauerhafte Erhalt der Bäume wird vertraglich zwischen dem Flächeneigentümer, den Netzbetreibern und dem Kreis Herzogtum Lauenburg gesichert.

Eigentümerinnen und Eigentümer, die sich eine Pflanzung eines oder auch mehrerer Bäume auf ihren Flächen vorstellen können, können unter dem Stichwort „80 Baumpflanzungen“ Kontakt mit dem Fachdienst Naturschutz aufnehmen. Der Anfrage sind nach Möglichkeit ein Lageplan mit Kennzeichnung der gewünschten Baumstandorte sowie eine eventuell bevorzugte Baumart beizufügen. Interessenbekundungen bitte an: naturschutz@kreis-rz.de oder Kreis Herzogtum Lauenburg, Fachdienst Naturschutz, Barlachstr. 2, 23909 Ratzeburg

Foto: Kreis Herzogtum Lauenburg